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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • such Microfonstrecke für Sprache

    • yamaha4711
    • 16. August 2007 um 13:35

    Wir landen zwar nun in einer ganz anderen Thematik aber so kann ich das einfach nicht stehen lassen!

    Ich kann niggles nur beipflichten!!!!
    Sprachanwendungen im Sinne von Beschallung und VA-Technik auf prof. Niveau, welches hier diskutiert werden soll, ist nicht gerade einfach und leicht. Es gehört mitunter recht viel dazu eine Sprache sauber, klar und detailiert zu übertragen.

    Man möge bitte "unkritische Anwendungen" definieren. Jede Anwendung ist in ihrer speziellen Situation kritisch.

    Wo ist denn die Grenze für Billigfunk und Profifunk...
    Abhängig von der Zuschauerzahl?
    Abhängig von der zu übertragenden Strecke?
    Abhängig von der größe des Raumes?
    Abhängig vom Alter der verschwippschwiegerten Großmutter vom Nachbarhaus?

    Fataler Fehler wer so denkt. Was machst du, wenn eine kleine Runde von 30-40 Personen einer hochkarätigen Diskussionsrunde bestehend aus irgendwelchen Wirtschaftsbossen lauschen möchte? Gibst du denen dann ein PGX oder Freeport Sender in die Hand? Es sind ja nur 30-40 Personen, der Raum ist ja auch sehr klein und die Strecke max. 3m. Das wäre dein letzter Job, von folgenden Kollateralschäden mal ganz abzusehen.

    Ich für meinen Teil mache öfters solch kleine aber feine Diskussionsrunden und genau diese Klientel achtet sehr sorgsam darauf was am Start ist und wie es klingt. Man darf diese Leute auch nicht unterschätzen, denn viele von denen haben auch Ahnung von der Materie, da sie auch tagtäglich damit umgehen.
    Selbst bei kleinsten Distanzen ist bei einer Präsentation ein kabelgebundenes Mikro ein NoGo. Es wird einfach eine Funkanlage mit Lavalier erwartet.
    Entscheidend ist immer die Budgetfrage und ob es dann auch bezahlt wird. In 95% der Fälle wird es bezahlt.

    Grüßle,
    michael

  • such Microfonstrecke für Sprache

    • yamaha4711
    • 15. August 2007 um 09:35

    Nein, ich rede von neu! AKG WMS 400 bei eBay NEU!!! für 499 inkl. MwSt. - macht also 419 vor Steuer und das sollte im Budget liegen. Eine EW100G2 zum gleichen Kurs beim großen T. Also kein Problem.

    Zum anderen: ich weiß ja nicht ob du was an den Ohren hast, aber hör dir mal eine Freeport an und dann etwas vernüftiges. Ich dachte wir sind hier im PA-Forum und nicht bei Party-PA.
    Das ganze hat und sollte auch nichts mit "hartem Tourbetrieb" zu tun haben. Es geht einfach um die Qualität und die ist bei den von dir anscheinend bevorzugten Funkstrecken nicht gegeben. Sie funktionieren und haben ihre Daseinsberechtigung - ohne Frage - aber Semiprof. - uha, ich sag da nichts dazu.

    Grüßle,
    michael

  • such Microfonstrecke für Sprache

    • yamaha4711
    • 14. August 2007 um 15:08

    Tacho!

    Egal ob Stick-mikro nun Lavalier, Headset oder Handsender ist; fest steht jedenfalls, daß man solche Teile wie Freeport oder PG nur unter Vorbehalt aufzeigen sollte und wohl in keinem Fall empfehlen kann, wenn es (semi)professionell sein soll.

    Bei einem Budget von 400€ kann man guten gewissens eine EW100, EW100GT2 oder EW300 (Sennheiser) oder eine ULX von Shure oder eine WMS400 von AKG oder eine Opus 300 von beyerdynamic nehmen.

    Damit ist mal die Grundkomponente geklärt... fehlt nur noch der Hinweis was denn nun ein Stick-mikro ist.

    Grüßle,
    michael

  • Front-PA 11. August 07 in Stühlingen/Mauchen

    • yamaha4711
    • 8. August 2007 um 22:29

    Tacho!

    Ich könnte dir 2x Sub Doppel 15" mit je 2x 15"/1" TOP pro Seite inkl Amping und Controller anbieten.
    Preis gerne per Anfrage.

    Grüßle,
    michael

  • Behringer Equalizer

    • yamaha4711
    • 8. August 2007 um 22:17
    Zitat

    Aber schon etwas "gehobene" Ansprüche, da das Publikum sich einfach wünscht, dass alles perfekt sei... Also keine Störenden Rückkopplungen, zu extreme Bässe usw...

    Das Publikum wünscht sich das IMMER! aber kosten darf es nie was.

    Im großen und ganzen hast du alles richtig erfasst. Der 1231 ist bestimmt kein falscher Griff vor allem klanglich besser.
    Du bist also auf dem richtigen Weg.

    Grüßle,
    michael

  • Behringer Equalizer

    • yamaha4711
    • 8. August 2007 um 18:29

    Zum einen ist es dem EQ völlig wurscht wieviele Figuren der VA lauschen und zum anderen hast du da etwas missverstanden.

    Zitat

    Aber habe ich das denn insgesamt richtig verstanden, dass man als Master EQ, der die Front "beeinflussen" soll nicht unbedingt einen digitalen EQ braucht? Und falls doch einen EQ, reichen 15 Bänder für die PA?


    at 1: Ja
    at 2:Nein

    Zunächst kommt es darauf an welchen Qualitätsanspruch du bzw. deine Clientel hat.
    Ein digitaler EQ hat gewisse Vorteile was das Steuern aus der Ferne und das Ablegen von Presets angeht. Auch im Geräteverbund hat man hier gewisse Vorteile. Es gibt nur wenige Analoge EQ's die das können - diese sind dann aber digital gesteuert, z.B. BSS Varicurve. Dieser ist im übrigen kein GraphiEQ sondern ein vollparametrischer EQ.

    Wenn eine PA neutral und vernüftig klingt und du diese in einer akustisch optimierten Umgebung oder im Freifeld einsetzt, dann brauchst du sehr selten einen EQ. Unsere d&b Anlagen laufen im Freifeld vollkommen problemlos ohne EQ. Dennoch ist immer einer dabei... man weiß ja nie.
    Je mehr Bänder der EQ hat, desto geringer sind die Klangverfärbungen, da man viel gezielter auf ein Frequenzband einfluß nehmen kann. Bei teuren EQ's kann man auch noch die Güte anpassen, damit die Delle nicht gar zu weit nach links und rechts geht.
    Andererseits kann man mit vielen Bändern auch viel Unsinn machen. Wenn man also nicht so recht die Ahnung hat, dann ist weniger einfach Mehr.

    Wenn du die Sache ernsthaft betreiben möchtest und du nicht unnötig Geld ausgeben möchtest, dann kann ich dir nur zu einem DBX raten.
    Wie schon erwähnt: 1231 oder 2231. Je nachdem was deine Finanzen dir erlauben. Damit wirst du auch weniger Leute die Nase rümpfen sehen.

    Grüßle,
    michael

  • Netzüberwachung über längere Zeit

    • yamaha4711
    • 8. August 2007 um 18:13

    Hallo Manuela,

    die USV die ich habe ist eine Smart-UPS700. Das neue Modell heißt Smart-UPS750. Es wird eine nette Software mitgeliefert, mit welcher du das Teil konfigurieren kannst. Da ist dann auch das Logging drinn.
    Schau dich einfach mal APC auf der Homepage um.

    Die Auflösung ist auf eine Nachkommastelle genau. Ich denke nicht, daß da intern ein Männchen mit Würfeln sitzt.
    Es werden drei Werte gleichzeitig ausgelesen und geloggt. Du als User entscheidest was ausgelesen wird:
    Spannung
    Frequenz
    Temperatur
    Last in %
    Batteriespannung
    Batteriekapazität
    Zeit für netzlosen Betrieb

    Ausgelesen wird das Dingelchen per RS232 oder USB. Ist halt keine Online USV sondern nur eine Offline. Die Schaltzeiten sind aber sehr akzeptabel, so daß es zu keinen Ausfällen kommen sollte. Ist mit bisher noch nicht passiert. Das Handling ist sehr gut.

    Grüßle,
    michael

  • Behringer Equalizer

    • yamaha4711
    • 8. August 2007 um 16:54

    Tacho!

    Zunächst einmal gibt es auch recht gute Produkte von Behringer, wenn man sich mal das Preis-Leistungs-Verhältnis ansieht und sich frägt wozu man es einsetzen möchte und welche Clientel bedient werden soll.

    Deswegen auch gleich mal die Frage: wo möchtest du den EQ einsetzen?

    Falls es für Disco und Party sein soll, eingesetzt auf der Front-PA und diese halbwegs neutral ist, dann sollte der FBQ1502 es tun. Ebenso kannst du diesen EQ als Insert hernehmen, wenn dir die EQ-Sektion im Pult nicht reicht. Für gezielte Eingriffe ist dieser aber nicht zu gebrauchen, weil nur 15-Band EQ.

    Ein 31-Bänder ist in jedem Fall fällig, wenn man genauere Eingriffe machen möchte und es in den Bereich Monitoring geht. Für LowBudget Jobs reicht dann der DEQ1024. Auch wenn man mal eine zickige PA frequenzmäßig verbiegen muß.
    Erwarte dir aber keine Wunder, vor allem nicht in Bezug auf die Feedbackspielerei.... die ist absolut untauglich. Also besser gar nicht erst einschalten.

    Falls du einen besseren und riderfesten EQ suchst, dann sieh dir mal die DBX Teile an. 1231 oder 2231. Klanglich und preislich sehr interessante Kadidaten. Ansonsten eben Industriestandard: BSS oder Klark.
    Meiner Meinung nach sehr gute EQ's sind auch die Sabine GRQ Reihe. Vor allem funktioniert hier der FBX richtig.

    Der Unterschied zw. analogem und digitalem EQ sind zunächst einmal:
    Speicherbarkeit und Erstellung von Presets.
    Man kann den EQ gegen Fremdbedienung sperren.
    Fernsteuerbarkeit des EQ's und Kopierbarkeit der Einstellungen von Kanal zu Kanal oder Gerät zu Gerät.
    Phasensauerein sind weniger ein Problem, da die Frequenzen ja gerechnet werden und nicht per Spule, Kondensator und Widerstand verbogen werden.
    Im weiteren sind dann eben solche Spielerein wie automatische Feedbackunterdrückung möglich.
    Ganz am Ende könnte man noch erwähnen, daß die Fader mit der Zeit nicht anfangen zu Knacken oder zu Kratzen. Dafür kann es aber zu extremen und heftigen Pegelsprüngen kommen.

    Ein weiterer Punkt wäre dann die Pegelfestigkeit: ein analoger EQ läßt sich mitunter nicht so schnell aus der Ruhe bringen wie ein digitaler, vor allem eingangsseitig.

    Grüßle,
    michael

  • Amp für JBL MRX 518

    • yamaha4711
    • 8. August 2007 um 13:52

    Hallo Philip,

    die XLS-Serie von Crown ist nach landläufiger Meinungen nicht so dolle. Ich selbst würde sie auch nicht nehmen.

    Bei T.Amp habe ich auch so meine bedenken, vor allem wenn ich mir die konventionellen Amps ansehe. Die neuen D-Class Stufen kenne ich nicht, wurden aber hier im Forum schon diskutiert. Anscheinend gehen die mal so.

    Die QSC kenn' ich und ich würde mal sagen: laß es. Wir betreiben zwei dieser Stufen an einer Klein und Hummel mit 2x 12" Woofer und 2x 12"/1" Topteil. Da gehen die Teile, sind aber recht schnell im Clipping, wenn es mal hoch hergeht.

    Es kommt darauf an was du erwartest!

    Da der MRX518 nominell 500W RMS bzw. 1000W Peak abkann darf es ruhig eine entsprechende Stufe mit Dampf sein. Zudem kommt aus diesen Kübeln nicht allzu viel raus. Zumindest meine Erfahrung. Aber über Geschmack kann man streiten.
    Was hast du denn als Topteile?

    Um den Woofer entsprechend zu befeuern solltest du die XLS bzw. die QSC mind. brücken.
    Es sollten also schon 800 - 1000W pro Woofer zur Verfügung stehen mit entsprechender schneller Anstiegszeit.

    Was ich dir empfehlen kann für LowBudget wäre eine
    Peavey CS-800X im Brückenbetrieb. Funktioniert seit Jahren und macht gut Druck.
    Andernfalls eben richtige Amp's, wie z.B.
    Dynacord L-Serie (L1000 gebrückt oder L1600 bzw. L2400)
    Crown I-Tech
    Powersoft Digcam
    ...eben die richtigen Wattmonster

    Grüßle,
    michael

  • Netzüberwachung über längere Zeit

    • yamaha4711
    • 8. August 2007 um 13:32

    Hallo Manu,

    über die USV kannst du selbstnatürlich auch die Spannung als auch die Frequenz protokollieren.

    Da du am Anfang etwas von 3-Phasen geschrieben hast wäre diese Methode wohl eher aufwendig bzw. nicht kostengünstig. Aber wenn du nur eine bestimmte Phase, die der SPS, überwachen möchtest und sogar eine USV hast, dann nimm doch diese dazu her.

    Also meine USV von APC kann das und ein Zeitlimit gibt es nicht... nur ein Datenlimit: eben bis die Platte voll ist und das kann dauern.

    Grüßle,
    michael

    PS: schließt du denn mit Sicherheit ein Fehler im Programm der SPS aus? Ich denke da an solche Nettigkeiten wie Stapelspeicher oder übergelaufene Register.

  • Funkmikrofon Sprachübertragung

    • yamaha4711
    • 6. August 2007 um 14:03

    Wenn alles schon mit Sennheiser ausgestattet ist, dann würde ich auch dabei bleiben. Ein Mischen verschiedener Systeme kann manchmal Ärger machen.

    Der Punkt "Funkfanatiker" zählt nicht. Es geht darum sinnvoll und praktikabel ein Problem anzugehen.
    Wie schon erwähnt hast du zwei Lösungsansätze:
    Lavalier (in diesem Fall eben zwei Sätze zum schnellen Austauschen) oder kabelgebundenes Rednermikro. Wenn das Ding eh feststeht ist Kabel die billigste und stressfreieste Alternative.

    Der Hinweis von Volker ist sehr schön, doch hör dir bitte vorher das ganze an. Das Rauschen ist hier nicht zu vernachlässigen, da eine Funkstrecke von Natur aus mehr rauscht als eine Kabelverbindung.
    Falls AKG, dann empfehle ich dir das CK47 oder CK80. Sind aber nicht gerade billig die Teile.

    Von der Richtcharakteristik würde ich mal Niere bis Hyperniere oder gar eine Keule nehmen, wenn die Personen nicht hin- und herspazieren.
    Von der Kapsel her auf jeden Fall Kondensor.

    Grüßle,
    michael

  • Funkmikrofon Sprachübertragung

    • yamaha4711
    • 6. August 2007 um 11:48

    Hmm... was meinst du mit Signal?
    Das HF Signal oder das Signal des Redners?

    Falls du das (Sprach)Signal des Redners meinst - also die Person steht ca. 1-2m entfernt - dann würde ich sagen: viel Spaß dabei.
    Wozu denn dann ein Funkmikro? Wenn du das Signal funkst, dann würde ich dieser Person ein Lavalier verpassen und gut ist.
    Funkmikros komprimieren das Signal mehr oder weniger und dadurch kommt es bei hohem Gain sehr gerne entweder zu unangenhemen Rauschen oder gar Rückkopplungen.

    Falls es wechselnde Personen sind, dann kein Funk, sondern feste Kondensormikros. Da kommt es dann auf das Budget an.

    Von AKG C1000S bis Neumann KM184 oder Schoeps mit entsprechender Kapsel.

    Grüßle,
    michael

  • brennendes schlagzeug/drumsticks

    • yamaha4711
    • 1. August 2007 um 16:14

    Hab ich etwas davon geschrieben das Brandgel selbst herzustellen?

    Der Threaderöffner fragte nach dem Einfärben der Flamme und das wird in der Regel (in 99.99999% der Fälle) mit Alkalisalzen gemacht. Jede Feuerwerksrakete und bengalische Feuer sind so gestrickt.

    Man verwende ein neutral brennendes und zugelassenes Gel z.B. dieses erwähnte Cold Fire und spicke dieses dann mit den entsprechenden Salzen bzw derer wässrigen Lösungen.

    Auf der sicheren Seite ist man in jedem Fall, wenn man ein gebrauchsfertiges und zertifiziertes Brandgel nutzt.

    Grüßle,
    michael

  • brennendes schlagzeug/drumsticks

    • yamaha4711
    • 1. August 2007 um 13:50

    Je nach Körnung kann es dazu kommen. Wenn man die Salze im Mörser kleinhämmert und dünn verwendet passiert in der Regel nichts.
    Mir ist zumindest noch kein NaCl-Kristall auf der Magnesiarinne explodiert.

    Man sollte bei solchen Spielerein trotz aller Sicherheitsmechanismen des Effektes in jedem Fall eine hitzebeständige Kleidung vorsehen. Auch das Brenngel selbst kann z.B. durch HotSpotbildung anfangen zu blubbern und um sich werfen. Nur mal so als Szenario.
    In der Regel ist aber die Brandgefahr am heimischen Herd beim Kochen (z.B beim Braten von Fleisch) um einiges höher als nun hier.

    Und ja, ich kenne mich damit aus. Deswegen auch gleich dazu der Sicherheitshins/Warnung am Ende des Postings
    Ich kann es auch noch deutlicher sagen: wer damit Versuche macht handelt auf eigene Verantwortung/Gefahr.

    Man kann die Salze natürlich auch in Wasser lösen und so dem Brenngel zufügen. Das ist dann eine ganze Ecke sicherer. Beim Verdampfen des Wassers rekristallisiert das Salz im Dampf und sollte dann wunderschön leuchten.

    Grüßle,
    michael

  • brennendes schlagzeug/drumsticks

    • yamaha4711
    • 1. August 2007 um 12:03

    Tacho!

    Wenn man im Chemieunterricht aufgepaßt hätte, dann wüsste man wie es geht. Stichwort: Alkalimetalle und Flammenfärbung.

    Die Alkalimetalle färben eine neutrale Flamme sehr schön ein. Dazu braucht man lediglich ein ungefährliches Salz, welches das gewünschte Element bereithält. In der Regel nutzt man die Chloride dazu.

    Gelb mit Kochsalz (NaCl)
    Rot mit Lithiumchlorid (LiCl) oder Strontiumchlorid (SrCl2)
    Calciumchlorid (CaCl2) gibt einen Gelb-Rot-Ton
    Grün mit Bariumchlroid (BaCl2), noch besser mit Kupfersalzen, z.B. Kupfer(I)chlorid oder Kupfer(II)sulfat (CuCl oder CuSO4) oder mit Borsäure.

    Ich weiß nun nicht inwieweit die Flamme gefärbt wird, wenn man die Salze einfach so in den Brennstoff mischt. Wenn man die Salze direkt in eine neutrale Brennerflamme einbringt ist der Effekt super zu sehen.
    Vorsicht! Die Salze können unter Umständen umherspritzen und machen üble Brandmale auf der Haut.

    Grüßle,
    michael

  • Wird der Generator ausreichen?

    • yamaha4711
    • 30. Juli 2007 um 20:30

    Hallo Martin,

    ersteinmal herzlich Willkommen hier im Forum.
    Zu deinem Problem... rechne doch einfach mal selbst nach und sage mir dann, ob das so gehen würde.

    Beleuchtung: 4x300W = 1200W
    Anlage Spitzenwert ca. +1000W
    Laptop und Mischer ca. 150W
    Summe: um die 2350W

    Das Aggi ist mit 2000W DAUERLEISTUNG angegeben und mit 2200W SPITZENLEISTUNG (also nur kurzfristig).
    Sicher wirst du nicht die ganze Zeit 1000W durch deine Anlage abrufen aber laß es mal um die 600W im Mittel sein. Dann verbrätst du 1950W. Damit ist das Aggi voll ausgelastet und wehe wenn noch Spitzen dazukommen. Das geht nicht gut.

    Des weiteren sind solche Aggeregate nicht sonderlich zimperlich in der Ausgabe der Wechselspannung (wird wohl eher etwas undefinierbares sein), d.h. es wird wohl kaum ein sauberer 50Hz Sinuns anliegen, von Spannungsschwankungen mal ganz abgesehen.
    Die von dir befürchtete Überspannung würde mir persönlich weniger sorgen machen, als daß es zu einer chronischen Unterspannung kommt. Damit steigt der Strom bei gleicher Leistung, was zu einem weiteren Einbruch der Spannung führt usw. Letztendlich geht entweder der Synchronmotor des Aggeregates oder eben deine Anlage in Rauch auf. Im besten Fall schaltet entweder das Aggeregat oder deine Anlage ab.

    Ich an deiner Stelle würde - wie schon hier vorgeschlagen - ein vernüftiges Aggreagt mit der doppelten Leistung, also 4kW Nennleistung, leihen. Im anderen Fall tauscht man die 300W PAR56 gegen PAR36 mit 100W oder man läßt die Mucke leise. Das freut sicher auch die Nachbarschaft.

    Grüßle,
    michael

  • Crown I-Tech vs. Digam7000 an JBL Speakern

    • yamaha4711
    • 30. Juli 2007 um 18:43

    Hmm.... irgendwie macht das aber nicht wirklich Sinn, oder irre ich mich.
    Ich kauf mir eine niegel-nagel-neue Endstufe. Der Hersteller - vor allem das Marketing - redet von 4000 oder gar 8000W nur leider, leider ist der User ja zu dämlich damit umzugehen und deswegen wird die Leistungsabgabe ab Werk auf 1600W gedrosselt. Wozu brauch ich dann eine so große Stufe? Wo ist der Sinn?
    Freischalten darf/kann man es ja noch selbst... nur wie lange noch? Fehlt da wirklich generell der Hinweis oder wie oder was? Für mich wäre das schon ein Grund das Produkt nicht zu erwerben.

    Hat sich das Crown bei den Autoherstellern abgekuckt?

    Grüßle,
    michael

  • Wieder mal eine Bühne...

    • yamaha4711
    • 30. Juli 2007 um 17:15

    Also ohne visuelle Dokumentation wirst du da wohl gar nichts erreichen, denn dann steht Aussage gegen Aussage; auch wenn du deine Fachkenntnis nachweisen kannst.
    Letztendlich ist es dem Ordnungsamt völlig egal, denn das bedeutet ja Arbeit. Es ist einfacher ein Blitzdings aufzubauen und die Autofahrer abzukassieren bzw. die Politessen durch die Straßen zu jagen... viel Effektiver und weniger Arbeit bei viel höherer Treffer- und Einnahmequote. Aber ich will ja nicht polemisch werden.... nie nicht.

    Ein Meister der VA wird wohl auch nicht gerade dagegen wettern, da ja der Ruf der Firma auf dem Spiel stehen könnte... wobei anderesherum von wegen Sicherheit. Ein unabhängiger Sachverständiger kostet wiederum Geld. Ich denke nicht, daß das OA hierfür finanzielle Mittel hat, denn die Haushaltskassen sind ja eh klamm.
    Letztendlich ist es so, daß Sicherheit Geld kostet und die Veranstalter wollen eben, wie alle anderen auch, Gewinnmaximierung und Kostenersparnis. Da muß eben zusammengestrichen werden und - wie du schon richtig bemerkt hast - wenn eben nichts oder nur wenig passiert, dann stört es auch keinen.
    Auf der anderen Seite.... was kosten bitteschön ein paar Wasserbehälter und ein wenig Stahlschrott. Im Vergleich zu einem Menschenleben sind das weniger als Peanuts.

    Es ist einfach so, daß jedes dumme Volksfest sicherheitstechnisch sehr gut Abgenommen ist. Solange keine Auflagen vorhanden sind, die auch kontrolliert werden und vor Inbetriebnahme erfüllt und geprüft sein müssen (z.B. TÜV) wird sich an dieser Situation überhaupt nichts ändern.

    Grüßle,
    michael

  • Wieder mal eine Bühne...

    • yamaha4711
    • 30. Juli 2007 um 14:52

    So ist eben das Leben... hart und ungerecht.

    Du hast schon recht: Sicherheit geht vor. Vor allem Respekt, daß du dann doch kein Licht gehängt hast. Ich gehe mal davon aus, daß damit der Job für dich gecancelt war. Was hat denn der Veranstalter dazu gemeint?

    Andererseits... wie sieht es mit Folgeaufträgen bzw. der Mund zu Mund Propagande aus? Ich denke nicht, daß man dies positiv vermerkt hat. Es ist also ein recht zweischneidiges Schwert.
    Die nächste Frage: was interessiert das denn das Ordnungsamt? Ich denke die werden schön friedlich bleiben oder gar nur mit den Schultern zucken. Zum einen haben die fast nie eine Ahnung geschweige denn Fachkenntnis und zum anderen dürften dann Städte und Gemeinden wohl überhaupt keine VA's mehr machen, denn da sieht es oftmals nicht anderes oder gar schlimmer aus.
    Hast du denn Bildchen gemacht, damit du das Aufzeigen und Beweisen kannst?
    Bin mal gespannt was daraus wird ist.... info bitte.

    Letztendlich ist mal wieder Geiz geil und der billigste bekommt den Auftrag.

    Grüßle,
    michael

  • kühlflüssigkeit als nebelfluid?????

    • yamaha4711
    • 28. Juli 2007 um 00:38

    Meine Güte noch eins... es gibt echt Personen die ziemlich schwer von Begriff sind und es wohl erst merken, wenn sie 2,5m tiefer liegen.

    Also noch mal ganz langsam für die Landwirtschaft und alle Nichtchemiker:
    Glycole zersetzen sich unter diesen Bedingungen oxidativ (durch Wärme beschleunigt) und thermolytisch. Die Zersetzungsprodukte sind Aldehyde (z.B. Formaldehyd), z.T. Ketone die weiter zerfallen oder mit dem Luftsauerstoff abreagieren. Je nach vorhandener Stöchimetrie entsteht dabei mehr oder weniger CO - nicht zu verwechseln mit CO2.
    Mitunter kann es auch zu Furan- oder Dioxanbildung kommen (durch katalytisch aktive Oberflächen) - das ist aber eher unwahrscheinlich, da diese auch thermolytisch gespalten werden.

    Nebelfluid (zertifiziertes) besteht aus Wasser und längerkettigen, mehrwertigen Alkoholen (z.B. Glycerin)
    Je länger die Kette des verwendeten Alkohols desto höher ist der Siedepunkt und desto stabiler ist das Moleküle auch gegenüber Wärme.

    carlo im speziellen
    CO2 und H2O entsteht nur bei einer vollständigen Verbrennung, d.h. es muß ausreichend Sauerstoff vorhanden (gebunden oder frei) sein bei entsprechender Temperatur.

    Bei einer Nebelmaschine hat der Heizblock zw. 200 und 250 °C, der natürlich beim Verdampfen der Flüssigkeit abkühlt. Je nach Maschine fällt die Temperatur dabei recht schnell ab... aber dann nebelt es ja auch nicht mehr.
    Ethylenglycol ist nun ein sehr kurzkettiger zweiwertiger Alkohol. Die Temperatur reicht aus, um das Ethylenglycol einer Thermolyse bzw. einer Oxidation zu unterziehen. Dabei reagieren die Hydroxylgruppen (-OH) nacheinander ab. Als Produkt entsteht wie schon oben beschrieben vornehmlich Formaldehyd. Dieser ist äußerst leichtflüchtig und haut zum Teil ab. Dabei entsteht auch CO und nicht CO2.

    Grüßle,
    michael

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