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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • Rider-Auslegungsfragen

    • yamaha4711
    • 29. Juni 2007 um 13:41

    Da würde ich doch mal sehr auf LowBudget vom Veranstalter her tippen. Anfrage im Vorfeld: Veranstaltung im Zelt auf Dorf, bisschen Lala... bitte billigst. Sonst keine Info.
    Angebote die eintrudeln werden nach Preis sortiert und irgendein HKS mit billigstem Angebot bekommt dann den Auftrag. Nun ist der arme Kerl in der dummen Lage im Nachhinein zu erfahren, daß da ne ausgewachsene Band anrückt und er leider daher nicht in der Lage ist den Rider so zu erfüllen. Der Veranstalter drängt aber darauf, weil Auftrag schon unterschrieben.... ganz dumme Sachlage, vor allem weil der Preis ja dann auch schon fixiert ist.
    Da kann man nur versuchen das beste daraus zu machen, oder eben den Auftrag (in dem Fall die Band) stornieren, nachdem man erfahren hat daß der Verleiher nicht in der Lage ist entsprechend Material zu stellen und der Veranstalter nicht willens ist mehr Geld auszugeben. Damit ist der Veranstalter der Doofe (denn er hat ja dann keine Band) und vielleicht ist er dann das nächste mal schlauer.

    Grüßle,
    michael

  • gutes Funkmikrofon für Sportplatz / Stadionsprecher

    • yamaha4711
    • 28. Juni 2007 um 23:27

    Das kann keiner so genau sagen, denn es hängt ja von der Kapsel, den Tröten, der Umgebung ab. Einfach die Ohren benutzen.

    In der Regel würde ich mal sagen 400Hz, 800Hz, 1.2kHz, 2kHz, 4kHz.... eben irgendwie die harmonischen samt Oberwellen.

    Das ist wirklich trail and error bzw. genaues hinhören.

    Grüßle,
    michael

  • gutes Funkmikrofon für Sportplatz / Stadionsprecher

    • yamaha4711
    • 28. Juni 2007 um 16:38

    Was ist wirtschaftlich sinnvoller?
    Das Funkteil gegen ein anderes Funkteil tauschen (kosten?) bzw eine andere Kapsel (die es ja auch nicht umsonst gibt) einsetzen im Ungewissen darüber ob das denn etwas bringt oder einen popel EQ (zu 79€) zu kaufen mit der höheren Wahrscheinlickeit auf Beseitigung des Problems.

    Wenn du es ganz genau haben möchtest kannst du dir eine andere Funke/Kapsel und einen EQ ausleihen und testen.

    Grüßle,
    michael

  • gutes Funkmikrofon für Sportplatz / Stadionsprecher

    • yamaha4711
    • 28. Juni 2007 um 16:06

    Ist abhängig von der Problemstellung:
    Wenn du damit die Anlage an sich entzerren möchtest dann zwischen Pult und AMP.
    Es steht dir aber doch frei den EQ auch zum Entzerren/Filtern einer Gruppe oder eines einzelnen Kanales zu nutzen. Sieht doch hübsch aus: 48Ch. Konsole mit 48 eingeschleiften Outboard 31-Bändern. Da bleiben dann fast keine Wünsche mehr offen.

    Wenn das Teil bisher funktioniert hat und man am Sound nichts auszusetzen hat, dann würde ich den EQ dedizieren, sprich direkt für diese eine Aufgabe einsetzen. Wenn das Pult keine Möglichkeit zum Einschleifen hat, dann setz den EQ zwischen Empfänger und Pult. Der Empfänger gibt ja beinahe Linepegel aus.

    Grüßle,
    michael

  • gutes Funkmikrofon für Sportplatz / Stadionsprecher

    • yamaha4711
    • 28. Juni 2007 um 15:57

    elektrikus
    wieso denn et? wenn des mendle lauter schreit brauchsch au et so viel gain... isch doch logisch, oder et.
    Für die Nichtschwaben: Wenn der Sprecher leise in das Mikro reinnuschelt muß das Gain bzw. der Fader weiter geöffnet werden... damit bekomm ich eine höhere Grundverstärkung was irgendwann in q > 1 endet und dann koppelt es eben. Wenn der Sprecher nun lauter redet, dann kann ich das Gain bzw. den Fader weiter unten lassen und damit ist die Grundverstärker kleiner und alles ist im grünen Bereich. So einfach ist das.

    Immer diese versuchte fehlersucherei wo kein Fehler ist.

    Im Falle der räumlichen Translation des Sprechers ist vor allem Richtwirkung von Aufnehmer und Strahler entscheidet. Ebenso fließen hier noch Reflexionen ein.
    Das könnte man nun als Fehler in der Argumentation auslegen, aber wir sind ja nicht päpstlicher als der Papst.

    Ich weiß schon wie du es meinst... Gain before Feedback sagt ja eigentlich aus: das letzte quäntchen rausquetschen ohne daß es piept.
    Von daher ist Gain before Feedback bei 5. schon etwas unglücklich gewählt.

    Ist aber total offtopic und damit für den Fragestellet absolut irrelevant. "Die Hauptsache ist der Effekt - tschike tschike tschik" (na aus welchem Film ist das denn).

    Grüßle,
    michael

  • gutes Funkmikrofon für Sportplatz / Stadionsprecher

    • yamaha4711
    • 28. Juni 2007 um 14:04

    Tja... da haben wir ja auch schon das Problem. Die Klangregelung ist einfach zu schwach und unpräzise....
    Warum das vorher funktionierte? Ich könnte mir vorstellen, daß die Kapsel des alten Sennheiser frequenzgangtechnisch so verbogen war, daß mitunter genau die störenden Frequenzbänder bedämpft wurden.

    Es gibt nun verschiedene Lösungsansätze:
    1. Pult tauschen gegen kleines Yamaha, Soundcraft, Allen&Heath, Mackie, Behringer,... Mind. 3er Klangregelung mit semiparametrischem Mittenband.
    2. vernüftige Klangregelung (mind. 15-Band, besser 31-Band GraphicalEQ oder vollparametrischer 5-Band EQ) nach Empfänger (einschleifen im Pult) oder eben zwischen Pult und Stufe. Muß ja kein State-of-the-Art sein bei den Tröten. Da Hilft auch die Marke mit dem Ohr.
    3. Kleiner FBX von Sabine, wenn's automatisch sein soll. Hier bitte kein Ohrgerät.
    4. Sprecher mit Mikro woanders positionieren, um Gain before Feedback höher zu bekommen.
    5. Sprecher soll lauter ins Mikro reden, um Gain before Feedback höher zu bekommen.

    Grüßle,
    michael

  • gutes Funkmikrofon für Sportplatz / Stadionsprecher

    • yamaha4711
    • 28. Juni 2007 um 00:23

    Tacho!

    Ist auf dem Mikro ein EQ und falls ja, wie ist der eingestellt? Wie ist die Anlage an sich entzerrt?

    Wenn's piept liegt es entweder an einem generell zu hohen Verstärkungsfaktor oder eben an einem falsch eingestellten EQ.
    Wahrscheinlich hatte das ältere Funkmikro nicht den Ausgangspegel und die Empfindlichkeit des neuen EW100 und/oder der EQ ist noch auf genau dieses Mikro eingestellt, wenn einer vorhanden ist.

    Ist das ne EW100 oder ne EW100 G2?
    Bei einer G2 lassen sich die Antennen absetzen: du hast einen BNC Anschluß und den kannst du gerne mit RG50 Leitung verlängern. Eben nicht übertreiben, weil sonst zuviel weggedämpft wird.

    Grüßle,
    michael

  • Beleuchtung einer Bühne

    • yamaha4711
    • 27. Juni 2007 um 17:54

    Tacho ersteinmal!

    Wenn da eine Band und nur eine Band spielen soll meint Radio Eriwan: im prinzip ja.
    Wenn ich da aber Verein lese, geht es wohl eher um eine gleichmässige und blendfreie Ausleuchtung, die auch für Präsentationen, Theater/Sketche usw. nutzbar sein soll. Da ist mit PAR-Beleuchtung nicht wirklich die erste Wahl. Mit Streufilterfolien kann man schon einiges machen, aber auch nicht alles.
    Deswegen: mind. auch Stufenlinsen und evtl. Profiler einplanen.

    Aber rechnen wir doch mal....
    36m Truss 4-Punkt F34. 2m Stücke (weil gut zu transportieren) ab 180€. Macht bei 36m 18x F34 2m zu 180€, also 3240€.
    Dazu kommen zwei ordentliche Lifte ala VMB TE064P. Macht pro Stück rund 1000€. Damit sind wir dann bei 5240€
    Fehlen noch die Trussaufnehmer, aber die heben wir uns für Kleinkram auf.
    Um einen vernüftigen Grundstock zu haben wirst du mind 12x PAR64 brauchen. Dazu noch das Leuchtmittel (CP61)... macht pro Kanne rund 25€ plus 34€ das Leuchtmittel, also rund 60€. Bei 12 Stück macht das 720€. Damit sind wir dann bei 5960€.
    Fehlt also nur noch die PARBar, LastMuCo und Fangseile oder eben Clamps und Splittbox. Rechne mal mit 210€ für 10m/20m LastMuCo und 328 für 2x 6er PARBar. Dann noch Haken zum Hängen in die Truss, aber das ist auch Kleinkram. Somit sind wir bei runden 6500€.

    Es fehlt noch der Dimmer und das Pult und jetzt geht sicher das Sparen los. *grins*
    Vernüftiger Dimmer (LLT, MA) mit 12x2.3kW kommt auf rund 2200 - 2800€. Aber halt... es gibt ja DimmerBAR's.
    Vernüftiges Pult (MA LC 12/2) liegt auch bei rund 1400€. Aber Botex tut's auch.
    Botex Pult für knapp 200€, DimmerBar find ich gerade nicht aber 6er Botexdimmer auf Harting für 310€.

    Mit amtlichen Material liegst du bei etwas über 10.000€, mit Chinaware geht es auch deutlich darunter. Dann der Kleimkram noch dazu... also Fangseile, Haken, DMX-Leitung, CEE und Schuko Zuleitung nebst ein paar Verteilern. Also gar nicht mal so falsch getippt, wenn da nicht noch die MwSt. wäre, denn die Preise sind alle ohne MwSt. und Versand/Transport.

    Außerdem fehlen noch div. Cases für Kannen, Pult und Dimmer, sowie für Leitungen und die Schnellverbinder von der Truss. Soll ja auch ordentlich sein, oder?

    Wenn du statt der Kannen Stufenlinsen nimmst (und dazu rate ich dringend) wird es teurer, denn eine Stufenlinse schlägt mit mind. 100€ zu buche. Dafür ist das Leuchtmittel um die Hälfte günstiger.

    So... ich hoffe das hilft weiter.

    Grüßle,
    michael

  • Tontechniker 29./30.06./01.07. Kreis Offenbach

    • yamaha4711
    • 27. Juni 2007 um 15:15

    @de-sigi: Geht nicht nur dir so...

    Grüßle,
    michael

  • Diskussions-Runde mit 8 Teilnehmern wie mikrofonieren??

    • yamaha4711
    • 27. Juni 2007 um 12:33
    Zitat

    Bitte nicht falsch verstehen, aber einerseits wirft man 4 x ew500 für Publikumsfragen, dann ist beim Podium das Budget nach SM58 erschöpft - da komme ich nicht mit. Außer die EWs sind Gebäudeseitig vorhanden

    Genau aus dem Grunde bin ich im vorangegangenen Post so abgegangen. Ich versteh es auch nicht - beim besten Willen.
    Da steht ne XA2 rum - gut von wegen Gala und Lala später.
    Ich denke die Funkstrecken sind auch für das spätere Lala.

    Alles recht und schön, aber bei solch einer VA sollten noch die paar Mücken für ne ordentliche Diskussionsrunde drin sein. Ansonsten ist das ganze echt für den Container.

    Unter Windschutz versteh ich immer diese unsagbar schrecklich aussehenden und mit Werbung vom Sender vollgedruckten Schaumstoffteile. Ich hasse diese Teile!!!!! Zudem nehmen sie dir Höhen ohne Ende. Wenn ich die Bässe schön vorsichtig absenke dann poppt da auch fast nix mehr und die Sprachverständlichkeit ist genauso gegeben, eher besser. Der Schlabberlatz bringt echt nix und sieht vollkommen bekloppt aus. Richtiges EQingen und gut ist.

    Dazu auch noch die Anmerkung von wegen direkt von Sprache auf Mukke umstellen: für ne Sprachbeschallung mit einer vernüftigen Anlage brauch' ich nur den KanalEQ, vor allem wenn da Handmikros am Start sind. Wenn da nicht wild mit Lavaliers und Hängemikros rumgefuchtelt wird ist das doch Jacke wie Hose. Der MasterEQ gleicht die Anlage auf den Raum an, den Sound mache ich am Pult und da hängt dann auch die Sprachverständlichkeit. Sicher setze ich den EQ bei Sprache anders, als bei Gesang, aber ich verbieg nicht deswegen die ganze Anlage. Im Gegentum... bei Sprache laß ich den MasterEQ meist eher flat. Aber so hat jeder seine Sorgen heutzutage.

    Achso... noch was:

    Zitat

    Eine Diskussion lebt davon das jeder im Publikum versteht was gesagt wird ... nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich es wg. Budget nicht anders machen kann mache ich es mit 4 Handmikros, damit kann jeder hören was die Diskussionsteilnehmer sagen. Die Zuschauer wird es zu 99% kaum stören, das da "richtige" Mikrofone am Start sind.

    Wenn die Figuren auf der Bühne Handsender haben, dann variiert der Sprechabstand mitunter gewaltig. Ich denke nicht, daß das Profis sind und daher wird der eine oder andere Teilnehmer das Mikro in den Schoß legen und losreden. Alles schon gesehen.... Ähhm, wie war das mit Nahfeld und Fernfeld. Na viel Spaß beim Lippenlesen dann.
    Ich habe da viel lieber einen fixen Sprechabstand (Lavalier / Headset) bzw. ein Kondensor-Richtmikro, welches wie schon nun des öfteren beschrieben fix steht und damit die Variabialität des Sprechabstandes stark eingeschränkt wird.

    So, nu is gut.

    Grüßle,
    michael

  • Dynacord PCA 2544

    • yamaha4711
    • 26. Juni 2007 um 22:54

    Wenn mich nicht alles täuscht ist das doch der Vorgänger der jetzigen XA2400 bzw. PM2400... diesen Systemendstufen: 4 Kanäle incl. Weiche/Prozessor.

    Also an einer XA2400 hab ich schon 4 Bässe a 8 Ohm (macht also 2 Ohm)pro Seite am Laufen gehabt. Dauerstress über 8 Stunden ohne Probleme. Daß die Dinger heiß werden ist normal. Meine L-Series Amps werden auch ziemlich schnell handwarm, aber das war es dann auch. Laufen wie ein schweizer Uhrwerk ohne zu maulen. Auch an 2 Ohm. Ist zwar die neuere Serie, aber ich denke nicht, daß sich da allzuviel im Kern getan hat.

    Grüßle,
    michael

  • Diskussions-Runde mit 8 Teilnehmern wie mikrofonieren??

    • yamaha4711
    • 26. Juni 2007 um 22:48

    Hmm...

    Warum kann man eine Anlage nicht einfach von Sprache auf Galamukke trimmen. Also bei mir geht das ohne Probleme. Selbst wenn alles analog ist.

    Wenn die Gala hinterher so wichtig ist, dann würde ich in jedem Fall dem Podium mind. Ambience Hall und Chorus drauflegen. Vielleicht noch ein wenig Hamonizer alla Vocalist - im 5-stimmigen Beachboyssound kommt das sicher cool.

    Weija - wenn dem Veranstalter die Gala hinterher wichtiger ist dann soll er eben mit Handfunken oder eben Handmikros leben. Die 4 Strecken sollen sich dann die 8 Figuren bitteschön teilen und 2 fixe Ansagepunkte für das Publikum. Das ist kein Job das ist ne Katastrophe. Und dann soll noch einer sagen "Geiz ist geil". *kopfschüttel*

    Achso, zum Thema Windschützer: die sind in jedem Fall muß, denn nur so sieht das dann richtig wichtig aus. Auch von wegen der Hygiene und so. Ist doch prima wenn man auch als Erwachsener wieder wo reinschlabbern kann. Daß die heutigen Mikros das Indoor wirklich nicht brauchen, alldieweil eh mind. 2-stufiger Popschutz eingebaut ist soll hier mal verschwiegen werden.

    Grüßle,
    michael

  • 16A/CEE Stromverteiler - Sicherungsautomaten notwendig?

    • yamaha4711
    • 26. Juni 2007 um 20:38

    Hallo Jens,

    bei einer reinen Stromversorgung - also keine Stufen, Dimmer oder sonstiges Gedöns mit aktiven Bauelementen drin welche Leistung verbraten - wird es nur dann warm, wenn zuviel Last anliegt. Ein Lüfter brauchst du in der Regel hier nicht.

    Grüßle,
    michael

  • Diskussions-Runde mit 8 Teilnehmern wie mikrofonieren??

    • yamaha4711
    • 26. Juni 2007 um 16:42

    Tacho!

    Ich würde die Funkanlage von 4 auf 8 aufstocken und eben besagte Lavaliers anklemmen. Für die Zuschauer feste Sprachpunkte mit kabelgebundenem Mikrofon. Kann ja nicht die Welt kosten.

    Wenn das pardu nicht geht, von wegen dünnem Budget, dann eben Bleistiftmikros ala AKG C747 einsetzen oder mit Grenzflächen auf einem Tisch arbeiten. Grenzflächen gibt es von den bekannten verdächtigen - beyer, Shure, AKG. Solltest aber vorher unbedingt austesten welche sich eignen.
    Handmikros ala SM58 sehen peinlich aus und werden in der Regel nicht akzeptiert. Normale Mikrostative sind auch äußerst störend bei der Optik. Für die C747 gibt es spezielle, äußerste Schlanke Stative mit Rundstandfuß. Kann man optimal neben dem Stuhl platzieren.
    OH abhängen ist soundtechnisch suboptimal, denn ich denke du wirst da mit ordentlichem Feedback dann kämpfen, denn die Mikros sind dann wohl doch zu weit weg und wenn nicht baumeln die Teile vor den Köpfen rum - das ist dann wider der Optik.

    Wie wäre es, wenn man die Anlage runterführt. Statt XA2 mehrere kleine Böxchen, z.B. AM12 oder M12 oder die Tops der LittleMax. Wenn's besser sein soll gerne d&b E3 oder K&F CA106. Ein wenig Delay und du brauchst dir über Feedback keine sorgen machen und im Budget sind dann sicher die Lavaliers mit drin.

    Alles in allem würde ich den Job bei einem begrenzten Budget nicht annehmen, insofern der Veranstalter klamm ist oder alles besser weiß. Mach ihm einfach klar, was es heißt so oder so zu arbeiten.

    Grüßle,
    michael

  • 16A/CEE Stromverteiler - Sicherungsautomaten notwendig?

    • yamaha4711
    • 26. Juni 2007 um 15:52

    Hallo Jens,

    Rack für den ungeübten Kunden nur von einer Seite her zugänglich machen ist OK. Je weniger offensichtliche Möglichkeiten der Kunde zum rumfingern hat, desto besser.

    Bühnenverteilung sollte immer ohne Stoplerfallen ablaufen. Deswegen wirst du bei mir nur selten Leitungen sehen, die quer über die Bühne laufen. In der Regel gibt es 2-3 zentrale Punkte, von wo sich die Musiker ihren Strom holen und diese Stellen sind am Bühnenrand zu finden.

    Um Brummen oder sonstige Einstreuungen zu verhindern sollte der Lichtstrom so früh als nur möglich vom Tonstrom getrennt werden. Bei mir geschieht das in der Regel direkt am Übergabepunkt, d.h. Licht und Ton werden über zwei getrennte Leitungen (und damit meine ich auch unabhängige Steckdosen) angefahren.
    In deinem Fall würde ich für das Licht dann eben explizit eine Phase für Licht und nur für Licht benutzen - L1: Bühne, L2: PA, L3: Licht. Ist aber dann ein wenig ungeschickt von wegen symetrischer Lastverteilung auf dem CEKON, denn Licht braucht meist mehr Strom als der ganze Rest. Lieber dann den Lichtstrom von einer anderen Dose holen (z.B. aus dem Nebenraum).

    PS: ich weiß nicht ob wir uns kennen. Gaffenberg... denke ich nicht, da ich damit nix zu tun habe. "Oder so" vielleicht schon eher. Aber was nicht ist kann ja noch werden.

    Grüßle,
    michael

  • 16A/CEE Stromverteiler - Sicherungsautomaten notwendig?

    • yamaha4711
    • 26. Juni 2007 um 14:38

    Hallo Jens,

    die Akzeptanz, die zusätzlichen Sicherungsautomaten mit einzubeziehen sind sehr löblich.
    Zu deiner Frage ob das machbar ist: machbar ist vieles - why not. Es ist dir überlassen wie du dein Rack zusammenstrickst, solange sich niemand dabei die Finger verbrennen kann; also nach VDE gearbeitet wird.

    Noch zwei Anmerkungen:
    1. Es soll ja Verteiler geben, die haben die Schukodosen vorne raus.
    2. Es gibt da auch so Mehrfachverteiler mit 5 Schukos, die man ins Rack schrauben kann (ich denke an so was denkst du auch). Im Prinzip eine normale Mehrfachsteckdosenleiste nur eben für 19". Stecker hinten in den Verteiler und vorne 5 Anschlüße.

    Meine Frage an dich: warum möchtest du denn in einem Case so viele Abgänge sammeln?
    Die Erfahrung hat gezeigt, daß man selten an einer Stelle so viele Abgänge benötigt. Statt dessen werden die Abgänge an verschiedenen Stellen um und auf der Bühne benötigt. Für mich wäre es sinnvoller in dieses Rack z.B. die Endstufen reinzuschrauben und diese direkt an den Verteiler (hintere Abgänge) anzuschließen. Die nötigen Verteiler für Bühnenstrom würde ich per Verlängerung direkt zu den Verbrauchern stellen. Lichtstrom würde ich komplett vom Ton trennen.

    Aber ich möchte dir da nicht reinreden...
    Wird schon werden.

    Grüßle,
    michael

  • Schuko Stromverteiler mit Sicherungsautomat

    • yamaha4711
    • 26. Juni 2007 um 13:40

    Was mal wieder für eine Diskussion.... der arme Threaderöffner.
    Ich denke Knut hat sich mittlerweile ausgeklinkt.

    Grüßle,
    michael

  • Schuko Stromverteiler mit Sicherungsautomat

    • yamaha4711
    • 25. Juni 2007 um 23:34

    Ich bin mir da nicht sicher als doofer Physiker, aber soweit ich das weiß hat ein Drehtstrommotor 3 Wicklungen, die jeweils zu 120° im Vollkreis angeordnet sind - also für jede Phase eine Wicklung.

    Nun die Preisfrage:
    Welcher Drehstrommotor fängt an zu rotieren, wenn keine 3-phasen Versorgung bzw. keine 120° Phasenverschiebung vorliegt? Das Ding brummt vor sich hin und gibt evtl. Rauchzeichen. Das war's dann auch.
    Motor nur dann rotieren tut, wenn das Magnetfeld auch kreiselt.

    Grüßle,
    michael

  • Schuko Stromverteiler mit Sicherungsautomat

    • yamaha4711
    • 25. Juni 2007 um 23:22

    Das Problem am Adapter CEE nach Schuko ist eben die Sammelschiene für N. Bei CEE/CEKON ist N definiert, bei Schuko nicht. Das heißt im Umkehrschluß, daß der Verteiler ja nicht gePENt sein darf, denn sonst Phase auf PE und damit auf Gehäuse. Deswegen den Adapter auf jeden Fall bezgl. Phase und N am Schuko markieren!

    Zum Punkt Schuko und CEE Eingang... weija! Da muß ja eine idiotensichere Sperre rein (z.B. per gegenseitig sperrenden Schütze), denn sonst fängst du dir am nicht angeschlossenen Eingang eine. Machbar wäre es aber das ist dennoch gar keine gute Idee und so auch nicht erlaubt.

    Deine Bedenken von wegen gemeinsamem Schalter im Falle eines Furman ist unbegründet. Du schaltest ja alle Verbraucher gemeinsam und damit zeitgleich an. Dies kann evtl. zu einer Stromspitze führen, aber so viel Last habt ihr da sicher nicht dran. Da die meisten Endstufen zeitverzögert ihre Lastausgänge zuschalten bist automatisch auf der sicheren Seite, denn bis das passiert sollten mittlerweile alle anderen kritischen Geräte hochgelaufen sein.
    Ebenso beim Abschalten. Die Relais am Lastausgang der Stufe fallen sofort ab, wobei die meisten anderen Geräte ja zwecks Netzteil und darin enthaltenen Elkos noch ein paar ms "an" bleiben. Damit kann da auch nichts passieren.... ich denke du machst dir Gedanken über evtl. Ein/Ausschaltknackser, die dann voll auf das LS-System durchschlagen. Also keine Sorge deswegen.

    Grüßle,
    michael

  • 16A/CEE Stromverteiler - Sicherungsautomaten notwendig?

    • yamaha4711
    • 25. Juni 2007 um 22:05

    Wollte nicht als Oberlehrere da stehen (ich mach auch Fehler und die sind menschlich), aber es hat mich eben doch ein wenig gestört und man sollte dann doch präzise sein. Von daher: danke für's korrigieren.

    Anyway....

    Das mit dem Spannungsabfall ist so eine Sache. Meistens werden ja viel zu dünne und dabzu noch zu lange Leitungen genommen und dann sind die Übergangswiderstände bei einer Sicherungsautomatenkaskade wohl eher vernachlässigbar. Zudem würde dann eine große Industrieverteilung mit all ihren Unter- und Nebenverteilern nebst den Sicherungen in den Schaltschränken ziemlich schnell an die Grenzen stoßen.
    Der Automat soll ja vor Überbelastung bzw. Kurzschluß schützen. Da das zum Auslösen benötigte Magnetfeld vom fließenden Strom abhängig ist spielt die Spannung keine Rolle. Von mir aus soll die Spannung 0V sein... wenn der Automat 16A kann ist eben bei 16A schluß.
    Ebenso ist es dem RCD vollkommen wurscht, denn auch hier ist es nur vom Strom abhängig. Wenn der kleine Schwabe im inneren mehr Elektronen zählt die reingehen als die, die rausgehen wird der Anker geworfen.

    Aber das ist alles Offtopic und interessiert den Threaderöffner wohl nur peripher.

    Grüßle,
    michael

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