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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • Schuko Stromverteiler mit Sicherungsautomat

    • yamaha4711
    • 25. Juni 2007 um 21:43

    Hallo Knut,

    es gibt für dich 3 grundsätzliche Lösungsansätze:

    1. Laß dir einen solchen Stromverteiler bauen. LLT in Schwaikheim sind in dieser Sache äußerst kompetent, aber es gibt auch andere Firmen, wie z.B. HAMA Systemtechnik u.a.
    2. Einen Stromverteiler von Furman (z.B. PL-Plus E II) - 230V in und mehrfach 230V out, nur eben auf Kaltgerätestecker, aber dafür gibt es wiederum Adapter. Vorteil: du hast gleichzeitig auch einen HF-Filter und Überspannungsschutz.
    3. Einen handelsüblichen Verteiler wie du ihn angesprochen hast. Dazu noch einen Adapter von Schuko auf 16A CEKON, wobei der eine Außenleiter eben per Brücke auf alle 3 Außenleiter geführt wird. Nicht gerade fein aber funktional. Aber wenn ich das richtig verstanden habe möchtest und kannst du das so eh nicht machen....
    Falls doch solltest du dies von einem Fachmann machen und auch entsprechend absegnen lassen.

    Ansonsten könnte dir ja dein Ortselektriker den Standardverteiler intern entsprechend umklemmen, so daß dieser dann statt 16A CEKON einen Schukostecker dran hat. Wäre aber wohl nicht sinnvoll, da dann kein CEKON mehr dran ist, was so gesehen schade wäre.

    Grüßle,
    michael

  • Birnen brennen ständig durch...?! HILFE?

    • yamaha4711
    • 25. Juni 2007 um 21:25

    Mir kommt da gerade noch eine andere Idee.... *lol*
    Wie alt ist die Kiste????

    Es könnte ja sein, daß das Gerät aus der Zeit stammt, als wir noch 220V als Netzspannung hatten. Wenn der Trafo/Netzteil darauf ausgelegt sind liegt eben auch eine entsprechend höhere Spannung an deinem Leuchtmittel an. Das sind dann 25,1V und macht damit etwas über 10W mehr bei gleichem Strom. Die ELC's reagieren außerst empfindlich darauf und brennen recht schnell bis sofort durch.
    Wobei: du hast ja die Spannungen geprüft/gemessen. *dummkuckt*

    Es gibt Scanner, die haben einen Schalter, um die Spannung herabzusetzen - Normal / Eco. Im Ecomodus hält das Leuchtmittel deutlich länger als im Normalmodus. Die Verringerung der Lichtausbeute ist dabei vernachlässigbar. Vielleicht hat die Kiste ja auch sowas.

    Grüßle,
    michael

  • 16A/CEE Stromverteiler - Sicherungsautomaten notwendig?

    • yamaha4711
    • 25. Juni 2007 um 21:07

    Hier bitte Vorsicht walten lassen und die Aussage genau überdenken:

    Zitat

    Wenn es CEE Dosen mit 3x16A verteilt auf Schuko Dosen dann sollte da keine 16A Sicherung mehr zusätzlich installiert werden -> selektivität.
    Du kannst nicht mehr genau sagen welche der Sicherungen denn nun auslöst - die der CEE16 Dose oder Deine im Verteiler.

    Das ganze ist vertretbar, wenn es sich um einen mobilen/absetzbaren Verteiler handelt, denn man an seine eigene Unterverteilung anschließt. Sozusagen als Aufsplittung der 3 Phasen. Aber auch nur dann.
    Wenn man jedoch - und so interpretiere ich die Problemstellung - einen eigenen Verteiler ab Übergabepunkt anschließt, z.B. an eine hausinterne 16'er CEE, dann hätte ich da sehr gerne noch meine eigenen Sicherungen drin, denn nur so weiß ich daß das im Fehlerfalle auch funktioniert, vorausgesetzt die Wartungsintervalle und Prüfungen werden eingehalten. Aber davon geh ich einfach mal aus.
    Was mich an dem Zitat besonders stört ist das Wörtchen SOLLTE. Damit wird suggeriert, daß es falsch ist, was aber definitiv nicht zutreffend ist. Man "muß nicht" oder "braucht nicht" wäre besser.

    Zum Schlagwort "selektivität".... das halte ich für absoluten Unfug in Bezug auf Sicherungsautomaten!
    Man sieht doch sehr deutlich welche Sicherung ausgelöst hat. Sicher ist das "Risiko" höher, daß EINE der Sicherungen auslöst, aber genau dafür sind sie ja da. Also ich kann dir in jedem Fall immer ganz genau sagen, welche Sicherung ausgelöst hat. Warum diese dann ausgelöst steht auf einem anderen Blatt.
    Im Falle eines RCD (oder FI) sieht das mit der Selektivität schon anders aus. Wenn ein Gerät defekt ist fliegt eben bei einem RCD genau dieser (falls er im entsprechenden Kreis hängt) und alles ist dunkel und still. Deswegen teilt man ja seine Unterverteilung in entsprechende Kreise auf, die jeweils durch einen für diesen Kreis zuständigen RCD geschützt werden.

    Dennoch gilt immer: lieber eine dunkle und stille Bühne als einen dunklen und stillen Menschen.

    Grüßle,
    michael

  • 16A/CEE Stromverteiler - Sicherungsautomaten notwendig?

    • yamaha4711
    • 25. Juni 2007 um 20:41

    Hallo Jens,

    um nach Vorschrift zu arbeiten und auch um auf der sicheren Seite zu sein, solltest du in jedem Fall einen Verteiler mit Sicherungsautomaten und FI anschaffen. Ich gehe davon aus, daß es dein 1. Verteiler sein wird und daher ist auch der FI Pflicht, wenn nicht davor ein Unterverteiler mit FI sitzt. Frag dich immer dabei was sinnvoller ist: ein verwirktes Menschenleben oder die 150€ Aufpreis für Automaten und FI.

    Sinnvoll ist es auch deswegen, da dann eine weitere Sicherung vorhanden ist. Es kann ja sein, daß der zu benutzende Anschluß höher oder gar fehlerhaft abgesichert ist. Im schlimmsten Fall ist der hausinterne Automat defekt oder gar überbrückt. Alles schon vorgekommen.

    Ich hoffe, daß dies deine Frage nun zu 100% beantwortet.

    Grüßle,
    michael

  • Birnen brennen ständig durch...?! HILFE?

    • yamaha4711
    • 25. Juni 2007 um 19:24

    Tacho!

    Bei deinem Leuchtmittel handelt es sich anscheinend um die sehr beliebten ELC250 (24V/250W Halogen). Dies hat eine mittlere Lebensdauer von <100h. Der ständige Abbrand ist also normal bei den Dingern.

    Wer ist denn der Hersteller des Leuchtmittels. Es gibt die Teile von Markenherstellern wie Osram, Phillips, GE - aber auch von Billigheimern wie Omnilux. Im letzteren Fall würde ich von einer mittleren Lebensdauer von deutlich unter 50h ausgehen und ein wie von dir beschriebener Abbrand als Normalzustand hinnehmen. In diesem Fall einfach mal den Hersteller wechseln und alles wird gut.

    Das Aus- und Einschalten - vor allem in kurzen Intervallen - ist schon ein wenig anstrengend für das Leuchtmittel, sollte aber nicht dafüf sorgen, daß dir selbiges um die Ohren fliegt. Benutzt du denn den Shutter so intensiv, als daß der Brenner dauernd ausgeht? Ich selbst versteh den Sinn einer solchen Schaltung absolut nicht. Genau dafür gibt es ja den Shutter.

    Grüßle,
    michael

  • Mikrofon für Chorabnahme (Aufnahme)

    • yamaha4711
    • 25. Juni 2007 um 14:40

    Ein Versuch, um mal die Mikroliste zu sortieren:

    Neumann KM184
    beyerdynamic MC930
    AKG C451

    rode nt3/5

    oktava mk(c)12 - se electronics se1a - mxl 603

    Die Teilnehmer des oberen 3er Päckchen kenn ich. Selbst benutze ich das MC930.
    Mit dem Rode habe ich noch nie gearbeitet, aber ich hab's schon mal gehört. Deswegen kann ich mir auch kein echtes Urteil erlauben. Ich würde es mal auf höhe des AKG ansiedeln.
    Von den Kadidaten des unteren 3er Päckchens kenne ich kein einziges. Somit kann ich dazu auch kein Urteil abgeben.

    Bei einem Budget von 1300€ würde ich zwei selektierte KM184 oder MC930 holen. Beides sehr gute Allroundmikros, Riderfest und klanglich über jeden zweifel erhaben.

    Grüßle,
    michael

  • Kaufberatung Boxen

    • yamaha4711
    • 22. Juni 2007 um 15:47

    Tja, dann kann man wohl nur versuchen mit EQ anzupassen oder man läßt die Actor weg.
    Ansonsten kann man ja hoffen, daß es so wenig wie möglich auffällt. *lol*

    Ich weiß warum ich d&b im Stall habe.

    Grüßle,
    michael

  • Kaufberatung Boxen

    • yamaha4711
    • 22. Juni 2007 um 11:03

    Tacho!

    LA indoor ist eigentlich nur sinnvoll, wenn wirklich große Locations hat. Bedenke, daß man ein LA fliegen sollte/muß. Zudem kommt der entsprechende Effekt (Zylinderwelle) erst bei einer bestimmten Anzahl an LA's zum tragen - je nach System ab 3-4 Elementen.

    Horngeladene System sind gut auf Distanz. Wenn es aber in die Breite geht ist ein direktstrahlendes System wegen dem größeren Coverage wirtschaftlicher.

    Die Actor ist ein solch direktstrahlendes System. Da du nunmal in HK schon investiert hast, würde ich - von der Optik her - dabei bleiben. Sieht immer doof aus, wenn unterschiedliches Holz auf der Baustelle steht. Zudem macht es wohl auch soundtechnisch Sinn, denn die HK's sollten wohl irgendwie ähnlich klingen.
    Schau dir mal für die größeren Geschichten die Projector an. Um vernüftig damit zu arbeiten sollten aber zwei Anlagen her. Damit sollte auch der Baßbedarf abgedeckt sein. Die Projector für die weiter entfernten Bereiche und die Actor für den unmittelbaren Nahbereich. Evtl. 2 Topteile der Projector fliegen. Aber Achtung: die Projector ist von Hause aus nicht Flugfähig!!!!


    Ansonsten die üblichen Verdächtigen:
    d&b Q-Serie oder C4
    Meyersound MICA
    GAE Director
    Seeburg Galeo oder TS-Serie
    Dynacord Cobra oder V-System

    Grüßle,
    michael

  • Mikrofon für Chorabnahme (Aufnahme)

    • yamaha4711
    • 22. Juni 2007 um 10:42

    Aber dann bitte schön auf die Laufzeiten der Mikro's aufpassen. Heißt bei 16 Mikro's die Teile entsprechend hinstellen und ausrichten oder eben 16 Delays in der Postproduktion. Mit Digitialpult kein Thema, aber mit Analog... weija. Viel Spaß dabei.

    Grüßle,
    michael

  • Feste Verkabelung

    • yamaha4711
    • 22. Juni 2007 um 10:35

    Wichtig ist, daß alles was symetrisch verkabelt sein kann auch symetrisch verkabelt ist, also mind. von Pult zu Stufe. Ne gute Stufe hat einen Groundlift und auch eine DI sollte einen Groundlift haben. Diesen dann auch benutzen. Gemeinsame Massen nach möglichkeit vermeiden, wenn alles wild durcheinander an unterschiedlichen Stromquellen hängt.

    Falls das Problem nur auf den Laptop beschränkt ist dann kannst du, wenn alles nichts mehr hilft, den Ton per Funk übertragen. Bei Multimediapräsentationen mache ich das mittlerweile generell so. Kein Streß mit Einstreuungen und vor allem keine Stolperfallen. Die Vortragenden wollen den Laptop/Beamer eh meist immer wo anders haben, als man sich selbst ausgedacht hat.
    Wenn es dann immer noch brummt, dann hast du ein generelles Problem und solltest die gesamte Anlage/Verkabelung prüfen und evtl. neu aufbauen.

    Grüßle,
    michael

  • Feste Verkabelung

    • yamaha4711
    • 21. Juni 2007 um 23:42

    Tacho!

    Laptop oder sonstige Brummer per DI anschließen, dann ist Ruhe.

    Grüßle,
    michael

  • Mikrofon für Chorabnahme (Aufnahme)

    • yamaha4711
    • 20. Juni 2007 um 18:25

    Tacho!

    Einfachstes Setup für Live ohne großen Aufwand auch bei der Postprod. wäre ORTF mit zwei Schoeps oder Neumann Kleinmembranern. Gerne auch ein MC930 Stereopäärchen von beyer - ist nicht gar so teuer wie Schoeps oder Neumann. Bisschen aufwendiger wäre M/S.
    Die beiden Mikros an jeweils einen guten (und vor allem rauscharmen) Vorverstärker und ab auf's DAT.

    Achso... soll ja mal wiedere Lowbudget sein. Na dann Generic Kleinmembraner (z.B. AKG C1000S), Behringer Mikropreamp und MD-Player.

    Das mit den 16-Ch. versteh ich nicht? Willst du etwa 16 Mikro's für die paar Figuren hinstellen? Dir ist hoffentlich bewußt, daß du einen Chor aufnehmen möchtest und nicht die Einzelstimmen. Da du keine LS hast kann es auch keine Feedbacks geben und du kannst deine Mikros entsprechend weiter weg positionieren und dafür den Gain weiter aufmachen. Je mehr Mikro's desto eher Phasensauereien durch Laufzeitunterschiede zu den einzelnen Mikrofonen.
    Achso... da war ja wieder Lowbudget und da rauscht es dann auch gerne mit offenem Gain.

    Chor und Streichesemble - whatever - jeweils je eine ORFT oder M/S.
    Ebenso bei dem Doppelquartett.

    Du solltest also mit max. 4 Mikrofonen auskommen. Bei den beiden letzten Setups braucht es dann mind. ein 4-Spurrecorder.

    Grüßle,
    michael

  • Funk Rack zusammenstellen. Brauche eure Vorschläge!

    • yamaha4711
    • 20. Juni 2007 um 16:19

    Tacho!

    Tja, das ist leider nun mal so. Gute Performance kostet eben gutes Geld, wobei 300€ für den Splitter wirklich günstig ist.

    Ich würde dir auch anraten: nimm einen Splitter und gut ist. Das Rack, so wie du es dir vorstellst, ist amtlich und da würde ich dann keine Kompromisse mehr machen.
    Um die Antennenleitung an sich kommst du auch bei einem Verlegen der schon vorhandenen Antennen nicht rum.

    Grüßle,
    michael

  • Doppelempfänger non-div von shure und AKG

    • yamaha4711
    • 20. Juni 2007 um 16:08

    Hallo Karlchen,

    wenn ich das richtig interpretiere würdest du gerne aus einem Div.Empfänger zwei einzelne Nondiv-Empfänger basteln, damit du in einem 9.5" Gehäuse praktisch zwei voneinander unabhängig Empfänger hast. Das wird nicht gerade einfach, da das ein ziemlicher Eingriff ins Gerät darstellt. Zudem wird die Perfomance deutlich leiden.

    Schau mal bei beyerdynamic nach. Da gibt es ein Mainframe (Opus 800), in welches man dann bis zu 4 echte Div. Empfangsmodule einsetzen kann. Damit werden also 4 Funkstrecken auf einer HE zusammengefasst. Ich denke auch AKG, Shure oder Sennheiser bieten so etwas an. Ist aber nicht gerade billig.

    Letztendlich versteh ich das Problem nicht ganz. Bei 5 Strecken a 9.5" Empfänger sind das 3 HE im Rack. Ein 4HE Rack ist nicht die Welt und du hast noch Platz für den Antennensplitter und evtl. für ein Anschlußpanel in 9.5".

    Grüßle,
    michael

  • Doppelempfänger non-div von shure und AKG

    • yamaha4711
    • 20. Juni 2007 um 00:46
    Zitat

    Sollte und "darf" man denn den einen Empfänger auf den Kopf drehen, sodaß die Antennen dann ganz außen sitzen


    Also wenn man den Trafo in den 2. Stock trägt hat man mehr Strom, da der ja schneller runter fließen kann.
    Der Kiste ist das vollkommen egal wie und wo sie hängt.

    Und zum Thema Antennenwald: es gibt so etwas wie Antennenverteiler, wenn man sich selbigem entledigen möchte.

    Grüßle,
    michael

  • Digitalamps - vertrauenswürdig?

    • yamaha4711
    • 19. Juni 2007 um 21:55

    Na mal herzlichen Dank an Manu. Könntest du dann bitte auch gleich die Beschreibung von LAB und vor allem das geschreibsel in Wikipedia berichtigen?!

    Grüßle,
    michael

  • Digitalamps - vertrauenswürdig?

    • yamaha4711
    • 19. Juni 2007 um 20:12

    UPS!!!! Ist natürlich vollkommen richtig mit Class H.

    Class H nix digital! Hab da was verbuchselt.

    Zitat


    Die von Lab.Gruppen als "Class TD" bezeichnete Technologie entspricht Class H, oder?


    Genau aus dem Grund bin ich auch auf's Glatteis mit Class H gekommen, da ich im Hinterkopf noch eine seltsame Kombination von Class D mit Analogtechnologie hatte. Eben diese Class TD. Dabei handelt es sich laut LAB um eine Kombination aus Class D mit Class AB. Entspricht also nicht Class H, weil Class H analog.

    Es gibt noch eine Kombi: Class E - die Vereinigung von Class D mit Class C.

    Grüßle,
    michael[/quote]

  • Endlich guter Klang

    • yamaha4711
    • 19. Juni 2007 um 18:07

    Hmm... ja - superlieb. Und wahrscheinlich hatte der Faderschubser oder SysOp der die Anlage aufgebaut und eingestellt hat überhaupt nix mit dem Sound zu tun. Nee, oder?

    Grüßle,
    michael

  • Digitalamps - vertrauenswürdig?

    • yamaha4711
    • 19. Juni 2007 um 17:57

    Hmm... laufen Digitalstufen denn ohne Transistoren bei dir?!

    Anyway - da wäre doch zunächst einmal zu klären was man unter "digital" versteht. Manche Marketingstrategen verstehen alles mögliche darunter.

    Man sollte sehr scharf zwischen echtem Digitalamp, wie z.B. die DIGCAM's von Powersoft und AMP's mit Schaltnetzteil aber herkömmlicher Endstufenschaltung unterscheiden.
    Wenn ein AMP lediglich ein Schaltnetzteil hat, heißt das noch lange nicht, daß er digital verstärkt. Dazu muß man dann schon die Angaben heranziehen, nach welcher Schaltungskategorie das Teil aufgebaut ist, also Class A,B,D,H usw. Class D und Class H sind echte Digitalverstärker mit einem Wirkungsgrad in der Regel besser 90%.
    Man möge sich über die Schaltungsbesonderheiten selbstständig im Netz erkundigen.

    Das Problem, das du wohl meinst und ansprichst sind die zum Teil kümmerlichen Schaltnetzteile zu Anfang und das Verlangen Gewicht und Platz zu sparen, auf Kosten eines vernüftigen Netzteiles.
    Das Hauptproblem einer jeden Endstufe ist, daß keine kontinuierliche Leistung zur Verfügung gestellt werden muß, sondern enorme Impulsspitzen und dadurch kurzfristig eine sehr hohe Leistung zur Verfügung stehen muß, damit das Ding satt klingt; vor allem im Baß. Das war Anfangs ein sehr großes Problem für die "digitalen" Schaltnetzteilstufen. Ich trau den Dingern heute noch nicht so ganz, außer wenn auch wirklich ein Class D oder Class H dahintersitzt.
    Bei den Schaltnetzteilen wird häufig auf die fast wortwörtlich zu nehmende Batterie an Elkos verzichtet, die genau diese Leistung kurzfristig liefern können. Ebenso - trotz der hohen Taktung - kann es sein, daß der Trafo - weil auch zu klein dimensioniert - in die magnetische Sättigung saust und erst mal eine Verschnauffpause braucht.

    Bei Markenendstufen die ab 1200€ käuflich zu erstehen sind, sollte das aber nicht mehr der Fall sein. Ansonsten würde ich dir eine konventionelle Stufe empfehlen. Lieber schlepp ich 34kg als 4kg und bin auf der sicheren Seite, denn das AMP-Rack hat Rollen und der LKW ne Ladeboardwand.

    Grüßle,
    michael

  • Sprachbeschallung von Betriebsversammlung

    • yamaha4711
    • 19. Juni 2007 um 13:15

    Liebe Leute... es geht um Sprachbeschallung und nicht um RockDiscoHipHopPopReaggaHeavyMetalHosenbeingeflatter.
    Ich versteh' nicht wozu man einen oder sogar mehrere Woofer braucht, wenn man eh einen Hochpaß ab mind. 100Hz aufwärts setzt. Da stell ich lieber noch 2-4 mehr Delays als 2 Subs hin. So eine d&b E3 macht auch eine schöne warme Stimme - K&F selbstnatürlich auch.
    Gut, wenn es der Kunde ausdrücklich wünscht bzw. Multimedie PP-Präsentationen laufen bzw. ein Produkt mit Brimbaborium vorgestellt werden soll, dann klar. Aber bei einer Betriebsversammlung braucht man das nicht.
    Selbst das Argument "Pausenmusik" läßt sich ganz einfach entkräften: welches Kaufhaus hat denn Subs eingebaut. Da sind viele kleine Breitbandstrahler in der Decke verbaut und gut ist.

    Aber egal... ist sowieso totales Offtopic

    Grüßle
    michael

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