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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • Welcher Subwoofer als Ergänzung?

    • yamaha4711
    • 2. Oktober 2023 um 16:17

    Die Idee dahiner ist wohl, dass der zusätzliche, ext. Sub deswegen zuerst angefahren wird, damit man hier zunächste den Anteil an Tiefton verarbeitet, welcher dann an die ES nicht weitergeben werden darf, um eben dort nicht dem internen Processing unterzogen wird.

    Dazu muss der ext. Sub eben eine Frequenzweiche haben, welche den HT Anteil weiterreicht und das dann auch in Stereo, um damit dann die ES zu füttern. Damit wird am Processing der ES nichts geändert und kann so geschehen, wie es der Hersteller vorgesehen hat.

    Die ES kann hierbei auch ganz normal mit einer zweiten gekoppelt werden.

    Ob das dann allerdings harmoniert ist nicht sicher gestellt. Niemand weiß genau was im Übernahmebereich zwischen ext. zusätzlichem Sub und dem ES Sub geschieht.

    Wie schon ganz zu anfang geschrieben: Solche Experiment nur dann machen, wenn man a

    a) tiefer in die Materie eindringen möchte

    b) das notwenidge Kleingeld hat, um sich dann auch Meßequipment zu zulegen und eben auch die weiteren Tonmöbel

    c) man auch eine Entäuschung eingestehen muss, wenn es zu einer Verschlechterung kommt

    Das ist eben ein Plug'n'Play System so ist es designt und so soll es genutzt werden.

    Wenn man mehr Bums haben möchte, dann ist dies einfach das falsche Tonmöbel.

  • Welcher Subwoofer als Ergänzung?

    • yamaha4711
    • 1. Oktober 2023 um 18:15

    Nö, das funktioniert nicht, wenn ich das Manual so weit richtig verstanden habe.

    Der AUX ist Fullrange, gibt also das komplette Frequenzspektrum wieder. Einzig kann man die Pegel der Eingänge darauf individuell anpassen, doch man kann dort kein Tiefpassfilter schalten oder das Subsignal drauf legen. Dies wäre für deine Zwecke wünschenswert.

  • Welcher Subwoofer als Ergänzung?

    • yamaha4711
    • 1. Oktober 2023 um 15:31

    Das ist ein fertiges Plug and Play System, fertig und aus. Nix erweiterbar, tauschbar oder sonst was.

    In dem Basswürfel ist die gesamte Elektronik, also inkl. X-Over/Controller. Was der macht.... niemand weiß genaueres.

    Sicherlich kann man nun einen weiteren Sub nebst Endstufe dazustellen. Zudem braucht es dann auch eine Weiche/Controller, damit der Sub eben auch nur Sub macht.

    Sicherlich kann man einen Selfpowered Sub inkl. Weiche nehmen.

    Die Gretchfrage dabei ist, ob das Setup der ES mit dem Setup des zusätzlichen Sub harmoniert und passt oder ob man aufgrund von Phasen- und Laufzeitfehlern gar weniger akustischen Output erzeugt.

    Wenn man den ES Bass stumm macht, dann ist der eigentliche Vorteil eines solchen Plug & Play Systems grundsätzlich dahin. Letztendlich müsste man dies dann so machen und auch die Tops mit einer externen Endstufe versorgen und die oben angesprochene Weiche/Controller für das gesamte System nutzen. Das ist dann deutlich mehr geschleppe und man muss die Abstimmung selbst machen.

    Man kann ein zweites, identisches System sich holen und dieses koppeln. Das wäre die Lösung, welche am wenigsten Stress und Ärger macht.

    Wenn man also wenig KnowHow hat, dann sollte man von solchen Experimenten eher die Finger lassen, außer man möchte sich daran wirklich versuchen. Dann muss man allerdings auch bereit sein tiefer in die Materie einzutauchen.

  • Frequenzbänder Shure SLXD

    • yamaha4711
    • 26. September 2023 um 10:19
    Zitat von tby83

    Ich habe mir tatsächlich recht viele Gedanken gemacht, mich aber an das Forum mit der Frage gewandt, die nirgendwo beantwortet wurde: Was hat es mit den ganzen Frequenzbändern innerhalb der Frequenzbänder auf sich.

    Zitat von floger

    Frequenzgruppen sind Frequenzen innerhalb der Schaltbandbreite des Systems, die interferenzfrei miteinander arbeiten.

    G59, H56, J53 sind Frequenzbänder der Funksysteme, da diese nicht mehr als 44MHz Schaltbandbreite bieten.

    Ergo: Wurde exakt an dieser Stelle beantwortet.

    Zitat von tby83

    Ich nehme Dir deine Skepsis nicht übel. Aber wie schon im anderen Thread erwähnt, ist es ein Hobby und daher muss ich auf das Budget achten.

    Da muss ich schmunzeln. Nicht über dich, sondern darüber, dass in so manch anderen Foren man dir dies ausgeredet hätte und dich auf "untere Schublade" gedrängt hätte.

    Da wären dann Funken vom Chinamann oder den Billigserien etablierter Hersteller genannten worden, allsamt im 2.4 GHz Bereich (dieser ist ja überhaupt nicht störempfindlich) oder eben LTE Mittenlücke/ISM.

    Die SLXD ist eine solide Funke und wird auch weiterhin bestand haben. Damit macht man nichts falsch, eher im Gegenteil.

  • Frequenzbänder Shure SLXD

    • yamaha4711
    • 25. September 2023 um 16:29
    Zitat von floger

    G59, H56, J53 sind Frequenzbänder der Funksysteme, da diese nicht mehr als 44MHz Schaltbandbreite bieten.

    Korrekt.

    Es gibt auch Breitbandfunken, die haben dann 72 (MiPro ACT7xx), 88 (Sennheiser EW500), 188 (Shure Anxient), bis zu 1090 (Wisycom) MHz Schaltbandbreite.

    Solch hohen Schaltbandbreiten treiben natürlich auch den Preis nach oben.

  • Knallen bei den the box pro TP 118/800 in Verbindung mit der TSA 4000

    • yamaha4711
    • 25. September 2023 um 12:12
    Zitat von Maximilian.03

    Auf die 10w kommt es ja dann aber auch nicht mehr drauf an.

    Jein. Es fehlt Headroom, gerade deswegen "überlastet" man Bässe. Die Peaks sind eben sehr leistungshungrig und um die dann präzise abzubilden sollte die Endstufe eben mehr Leistung haben, damit diese nicht ins Clipping läuft. Ansonsten wird der Bass matschig und "schlaff", wenn die Endstufe dauerhaft im Clipping hängt.

    Rein rechnerisch sind +/- 10 W mehr als zu vernachlässigen.

    Nur mal die Relation: Damit es subjektiv doppelt so laut wird (+ 6 dB) braucht es die 10-fache Endstufenleistung.

    Deine 10 W mehr machen gerade mal +0,41 dB aus. Was davon dann wirklich am Ende noch übrigbleibt hängt vom Wirkungsgrad des Chassis und dessen Powercompression am oberen Ende seiner Leistungsfähigkeit ab. Wahrscheinlich wird ein Großteil in der Spule einfach verheizt.

    Ich bin da 100% bei zegi

    PS

    Finde zunächst heraus was da so unschöne Geräusche macht. Wenn das Chassis wirklich nicht mehr Hub kann und anstößt muss man eben die Endstufe soweit limitieren, als dass Xmax eingehalten wird (Peaklimiter). Wenn es irgendwo in der Signalkette generiert wird, dann das minderwertige Gerät durch ein besseres ersetzen.

  • Knallen bei den the box pro TP 118/800 in Verbindung mit der TSA 4000

    • yamaha4711
    • 25. September 2023 um 10:14

    Wenn ein Treiber mit x W spezifiziert ist, dann soll, gar muss er auch x W aushalten, vorausgesetzt die Angabe sagt worauf sich x W beziehen. Üblich ist der RMS (root mean square) Wert.

    Zitat

    Der Zusatz "AES" bei einer Leistungsangabe besagt, dass die Leistung nach einem Standart ermittelt ist, der von der Audio Engeneering Society 1984 festgelegt wurde. Dabei muss der Lautsprecher ein Rosa-Rauschen mit 6 dB Crest-Faktor und einer Bandbreite von einer Dekade (z.B. LF: 60 -600 Hz oder HF: 1.500 - 15.000Hz) über einen Zeitraum von 2 Stunden schadlos überstehen.

    Der Zusatz "RMS" besagt lediglich, dass die Leistung mit dem Effektivwert des angelegten Signals ermittelt ist. Dabei wird keine Aussage darüber getroffen, wie lange der Lautsprecher die entsprechende Leistung schadlos übersteht.

    Quelle: RE: AES=RMS???

    In Wiki (https://de.wikipedia.org/wiki/Musikleistung) steht allerdings

    Zitat

    Der Effektivwert wird als eine Form des quadratischen Mittelwerts und abgekürzt auch als RMS für englisch Root Mean Square bezeichnet. Die RMS-Leistung ist die mittlere Leistung über einem vorgegebenen Frequenzband, wobei das Signal, aus dem die RMS-Leistung errechnet wird, ein rosa Rauschen innerhalb des Frequenzbands ist. Der quadratische Mittelwert ist die wesentliche Größe für die thermische Bemessung einer Leistungsgröße.

    Ich habe für mich entschieden, dass RMS Angaben soweit stimmig sind und man damit eine Annäherung hat was ein Treiber auch mittlere Sicht hin verträgt.

    AES ist die "verschärftere" und enger gefasste Angabe.

    Zitat von Maximilian.03

    Ich habe öfters schon gelesen, dass man vorallem PA-Subwoofer mehr Watt aushalten können, wie offiziell angegeben

    Nein!

    Ein 200 W Basstreiber stirbt ebenso wie ein 200 W Mid Treiber, wenn man diesen auf Dauer überlastet.

    Dass der Basstreiber "mehr" aushält liegt daran dass

    a) Bässe eher kürzere Impuls sind.

    b) der Treiber vergleichsweise viel Hub macht und dadurch effektiver gekühlt wird.

    Wenn man auf den 200 W Basstreiber 210 W Sinus loslässt, dann qualmts ebenso schnell wie bei einem 200 W Mid Treiber oder 200 W HT Treiber.

  • Behringer Flow 8

    • yamaha4711
    • 13. September 2023 um 18:45

    Bei meinen Behringergerätschaften eigentlich nicht.

    MX8000 hat immer tadellos funktioniert. Mittlerweile ist es eben alt und so manche Knöppe und Regler kratzen, aber das darf auch sein. Ist aus 1995. Wird auch aktuell nicht mehr verwendet.

    Composser, Autoquad hielten auch ihre Zeit bis sie ausgemustert wurden. War eigentlich recht solide, zumindest das analoge Material.

  • Welcher Verstärker für meine Lautsprecher?

    • yamaha4711
    • 12. September 2023 um 19:58

    eben, genau deswegen.

    ist nicht immer so einfach wie es scheint.

    Wenn man das so machen möchte, dann braucht es neben der Endstufe noch eine externe Frequenzweiche/Controller und dazu auch das passende KnowHow, um das in Summe klanglich zum Spielen zu bringen.

    Die Anlage ist echt gut, also lass es, verpfusch das Ding nicht und lass es instand setzen. Das lohnt sich allemal. Sicher bekommt man LD Zeugs und andere Chinesen von der Stange für den schmalen Taler, doch die Kisten können es nicht mit der Seeburg aufnehmen. Nicht um den Preis.

  • Welcher Verstärker für meine Lautsprecher?

    • yamaha4711
    • 12. September 2023 um 13:13

    Jepp.

    Also, die TSM 10 ist eine passive Box, welche eine interne, passive Frequenzweiche hat. Diese Weiche ist für die Aufteilung des Eingangssignal an der Box zwischen Tief/Mitteltöner (das 10" Chassis) und des HT zuständig. Wenn die Box beim Tausch von Kanal B (vermutlich defekt) nach Kanal A funktioniert und dafür die andere Box murks von sich gibt, dann sind die internen passiven Weiche der Boxen OK.

    Dann liegt der Fehler in der Tat im Basswürfel und zwar Kanal B.

    Wie der Techniker schrieb wird anscheinend intern auch über eine (passive) Weiche, welche VOR den Endstufenblöcken sitzt (aktive Trennung) das SIgnal in Tiefton und Mid/High aufgeteilt. Tiefton geht auf die Endstufe des Subs, Mid/High auf je eine Endstufe (Kanal A, Kanal B).

    Nun leuchtet an Kanal B anscheinend Peak auf, d.h. dass ein Fehler an diesem Endstufenblock vorliegt.

    Wenn dem so ist, dann dürfte aus Kanal B nur noch murks oder eben gar nix rauskommen.

    Wenn da nun nur HT kommt und der Mitteltöner schweigt, dann kann es gut sein, dass ein Weg der Weiche im Basswürfel einen weg hat (Trennfrequenzverschiebung).

    Um zu testen, ob wirklich der B Kanal an sich einen Weg hat betätige den Normal/Fulrange Schalter und stelle diesen auf Fullrange. Damit wird der B Kanal abgekoppelt. Ein Signal an Input B wird nun über den Endstufenkanal B 1:1 durchgeleitet und verstärkt. Wenn dies funktioniert, dann hat die interne Endstufe nichts, dann liegt es wohl an der Weiche im Basswürfel. Wenn hier auch murks raus kommt, dann ist wohl definitiv der Endstufenkanal B defekt.

    Hinweis: Versuch das nicht mehr mit den guten TMS10 sonder nimm einen ausrangierten LS her, egal was. Es besteht die Gefahr, dass bei einem entsprechende Defekt der Endstufe diese dann den LS selbst noch himmelt.

    Falls das wirklich dann letztendlich Kanal B ist, dann sehe ich für den Einsatz einer externen Endstufe wenig Möglichkeiten, man bekommt das Signal, welches die internen Kanäle A und B speist nicht so einfach raus. Dazu muss man intern einen Abgriff vor diesen Endstufenblöcken setzen und diesen nach aussen leiten. Alles andere würde dann den Systemabgleich wie vom Hersteller vorgesehen ad absurdum führen. Ist also erstmal kein primäres Ziel.

  • Welcher Verstärker für meine Lautsprecher?

    • yamaha4711
    • 11. September 2023 um 00:42
    Zitat von BaboBauer

    Das heißt, ich würde das Inputsignal splitten und einmal an den Sub anstecken und dann nochmal an einen externen Verstärker, der die Lautsprecher betreibt. So zumindest meine Logik.

    Nein!

    Das ist vollkommener Humbug in diesem Fall, da der Sub ja funktional ist und das Problem in einem der Topteile zu suchen ist. Das hat gar nie nichts mit den Endstufen zu tun.

  • Welcher Verstärker für meine Lautsprecher?

    • yamaha4711
    • 11. September 2023 um 00:41

    Eben drum...

    Es gibt ein Problem bei einem der Satelitten (TSM 10), welche intern passiv getrennt wird.

    Es gibt nun 2 Möglichkeiten

    1. Das Chassis selbst ist defekt

    2. Die Passivweiche hat einen weg.

    Beide Dinge sind reparabel bzw. können getauscht werden. Ende der Durchsage.

    Zitat von Hanseat

    Möglicherweise hat der Servicetechniker von Seeburg deine Erläuterungen falsch verstanden?

    Vermute ich auch.

  • Welcher Verstärker für meine Lautsprecher?

    • yamaha4711
    • 10. September 2023 um 10:58
    Zitat von BaboBauer

    Angeblich ist es nicht möglich das zu reparieren

    Sagt genau wer?


    Zitat von BaboBauer

    deshalb möchte ich die Lautsprecher jetzt mit einem externen Verstärker betreiben.

    Dies bedeutet, dass man einen Zugang zum LS am Basswürfel schaffen muss. Ist halt gebastel und wird den Widerverkaufswert deutlich nach unten schmälern.


    Zitat von BaboBauer

    Ich habe inzwischen herausgefunden, dass der Verstärker etwa 1/3 mehr Leistung haben sollte

    Aha.

    Zitat von BaboBauer

    damit die Lautsprecher nicht beschädigt werden

    Autsch. Ist es nicht so, dass gerade ein zuviel an Leistung die Schwingspule grillt?

    Zitat

    Verstärker ins Clipping

    Ja ja... Was ist Clipping und weshalb ist das weniger gut?


    Der "Umbau" ist nicht einfach, da im Basswürfel eben die gesamte Elektronik sitzt, also auch die Frequenzweiche, da es sich um ein aktiv getrenntes System handelt.

    Der Basswürfel hat daher 3 Endstufenkanäle.

    Finde als erstes heraus, ob am Sub Mono Out (XLR) das Basssignal ohne Fehler rauskommt. Dazu hier irgendeinen Verstärker mit irgendeiner Box anschliessen.

    Daran wird dann die ext. Endstufe am Ende hängen. Der Leistungsausgang dieser Endstufe muss dann halt wieder irgendwie in die Kiste rein zum LS, d.h. eine bauliche Veränderung der Box.

    Als Endstufe taugt prinzipiell jede auf dem Markt erhältliche Endstufe. Die Leistungsklasse sollte sich an dem Chassis selbst orientieren, bzw. an dem was der Hersteller da darauf gibt. In diesem Fall also 800 W @ 8 Ohm. Das ist eine Menge Holz.

    Auch nachsehen (sieht man wohl erst wenn die Kiste offen ist), ob das ein Bass mit einer oder mit zwei Schwingspulen ist.

    Ähm, ich stolper gerade darüber:

    Zitat von BaboBauer

    Der Channel B gibt kein Signal mehr an den Tieftonlautsprecher weiter, sondern nur an den Hochtöner.

    Wo kommt nun nix mehr raus? Aus einem Topteil oder aus dem Basswürfel?

    Das Topteil hat ja zwei LS drin: Mittel- und HT.

    Wenn aus einem Topteil nur noch HT kommt, dann ist da drin entweder die passive Weiche beschädigt oder der Mitteltöner ist durch. Das hat zunächst nix mit einer defekten Endstufe zu tun.

    Wenn aus dem Basswürfel selbst nix mehr kommt, dann ja.

    Bitte zunächst hier entsprechende Info.

  • Behringer Flow 8

    • yamaha4711
    • 7. September 2023 um 22:22

    Dann bitte eine Umweltbilanz erstellen. Da wäre ich schon deutlich interessiert was da dann rauskommt, ob die Digitaltechnik denn wirklich so viel resourcenschonender ist.

    Zum (vollständigen) bedienen der Ohringer Kiste braucht es was nochmal gleich? Tablet, Handy, Rechner.

    Achso, verstehe... hat man sowieso am Start.

    Naja, Finger zum Knöppe drehen aber auch.

    Lassen wir es.

    Ab einer bestimmten Größe, sagen wir mal 01V oder Qu, SQ .... ja. Da ist digital deutlich im Vorteil und ressourcenschonender. Aber bei diesem kleinen Ding... ich weiß nicht so recht.

  • Behringer Flow 8

    • yamaha4711
    • 7. September 2023 um 20:59

    Bist du dir da sooooo sicher?

    Das Silicium für den Wafer muss im Reinstraum erstmal gezogen werden. Energiekosten, Luftfilter....

    Der Wafer muss dann entsprechend bearbeitet werden (Reinigung), beschichtet, belichtet und entwickelt werden. Chemiekalien und Energiekosten, je nach Technologie. Sicherlich kommen da die Chips dann zu tausenden aus der Maschine am Ende raus, doch diese müssen dann erst mal noch geprüft werden. Ich weiß jetzt nicht wie das mit dem Ausschuß an sich aussieht.

    Dann braucht der Chip ein Gehäuse oder lötet man den nackig auf die Platine.

    Auch der FPGA oder was auch immer man da einsetzt möchte gerne von außen angesteuert werden. Ist ja nicht alles auf einem Chip drauf.

    Eine Platine braucht es so oder so für die minimalistischen Bedienelemente.

    Die 8 Eingangskanäle sind analog, brauchen also einen Vorverstärker. Dann braucht es entsprechende Wandler. Alles auf dem oben genannten Chip? Sicherlich nicht.

    Beim Analogpult entfallen prinzipiell schon mal eine Anzahl x an Wandlern. Gut, die sitzen alle auf einem Chip. Dafür kann man aber die notwendigen OpAmps auch auf einem IC zusammenfassen, ebenso die Filter. Das gibt es auch alles schon fertig und wir reden hier bei solchen Budgetkisten nicht über diskreten Aufbau einer Kanäle und Baugruppen.

    Die notwendigen Transistoren, Widerstände und Elkos sind in beiden Kisten drin zu finden. Das nimmt sich nix.

    Ich bleib dabei: Das Analogpult wäre ressourcenschonender. Zugegeben, Dynamics pro Kanal und parametr. Filter wären aufwendiger aber auch machbar, doch mal ehrlich, welcher Laie - und das ist die Zielgruppe - kennt sich wirklich so weit damit aus, als dass die Features dieser Kiste sinnig eingesetzt werden. Ganz mal davon abgesehen, dass hier schon seit einigen Posts genau dies Propagiert wird, als dass ein Laie deswegen lieber die Finger davon lassen soll.

    Ganz ehrlich: A&H ZEDi10. Koscht's gleiche, gar ein 10er weniger. Hat zwar keine FX, Dynamics, hat aber dafür eine vernüftige Stromversorgung, welche nicht gleich beim ankucken rausfällt oder gar abbricht. Quizfrage: Was ist wichtiger?

  • Behringer Flow 8

    • yamaha4711
    • 7. September 2023 um 16:19

    Ah OK... nun ja. Wie man es nimmt. :)

    Jede Person darf ein solches Mischgerät erwerben und nutzen. Ob man damit umgehen kann ist eine gaaaanz andere Sache. Auch darf jede Person so ein Mischgerät anmieten und selbst bedienen., Auch da spricht nichts dagegen. Mit Personal auch gerne, dann stellt das jemand ein der vom Fach ist. Alles gut.

    Jetzt seh ich allerdings immer noch keinen essentiellen Grund weswegen eine kastrierte Oberfläche in diesem Umfeld gut ist.

    Der einzige Grund wäre eine Festinstallation, bei welcher ein Laie das Dingelchen bedienen soll, doch in diesem Fall würde ich zumindest ganz andere Mischgeräte nutzen wollen.

    Dem Laienbedienpersonal kann man auch bei einer frei zugänglichen Oberfläche verständlich machen, dass man an bestimmten Knöppen nicht drehen soll/darf. Falls doch stellt man das wieder gegen Rechnung her, dann geschieht das nicht wieder, sobald das Geld kostet. Ebenso werden sich verständnisvolle Laien daran halten. Personen, welche dennoch rumspielen wollen, werden dies auch dann tun, wenn die Funktionen erst einmal nicht frei zugänglich sind. Man braucht ja nur die App und dann das Mischgerät per BT koppeln und hat dann vollen Zugriff oder kann man da ein Kennwort hinterlegen für unterschiedliche Zugriffsebenen?

    Im wohl vornehmlichen Einsatzmilieu dieses Mischgerätes (budgetorientierte Institutionen) tummeln sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit genügend Personen mit entsprechenden Ambitionen und auch technischen Kenntnissen die Möglichkeiten einer solchen Kiste spielerisch zu erfroschen.

    Der Kostenfaktor zw. int. Netzteil und ext. Netzteil ist wohl unerheblich. Für das ext. Netzteil braucht es ebenso ein Gehäuse. Das etwas größere Gehäuse des Mischgerätes selbst ist damit aufgerechnet, wenn denn nicht gar genügend Platz in der Kiste noch ist. Man kann davon ausgehen, dass das eigentliche Netzteil ein- und dasselbe ist, ext. wie intern.

  • Behringer Flow 8

    • yamaha4711
    • 7. September 2023 um 14:50

    Falls ein Hersteller keine analogen Ein/Ausgänge zur Verfügung stellen möchte und dafür lediglich BT anbietet, dann landet ein solches Gerät auch nicht bei mir im Lager. So einfach ist das.

    Egal welche Un(ter)art von USB Anschluß verwendet wird. Das ist und bleibt ein Consumeranschluß und hat da nichts verloren. Für so etwas wichtiges wie die Stromversorgung an dieser Stelle sollte eine verriegelbare Steckverbindung (Bjonet, Überwurfmuttter etc.) schon sein. Selbst die kleinen Yamahapulte oder auch A&H Pulte haben das sofern ext. Netzteil.

    Früher gab für Datenverbindungen 9pol DSub oder 25pol DSub. Die Älteren erinnern sich. Das einzige Problem das man hatte war ab und an mal einen Genderchanger zu verwenden. Ansonsten passte das. Dann kam USB und es wurde schlimmer. Heute gibt es zick Un(ter)arten und gefühlt kommt jedes Jahr eine neue Un(ter)art hinzu. Dasselbe gilt auch für Monitore. Früher (TM) VGA, heute DVI mit und ohne Steg (is auch schon passe), HDMI in normal, mini, micro, Displayport in normal und mini und gar noch USB C und vor allem alles wunderbar kompatibel zueinander. Super.

    Zitat von Hanseat

    Analoge Pulte haben in der Preisklasse meiner Meinung dagegen wenig Chancen.

    Wieso des denn?

    Zitat von Hanseat

    auf Seiten des Konzepts oder der geteilten Bedienung (Hardware für wichtige Funktionen, App für tiefergehende Features)

    Hä? Geteilte Bedienung? Bei gerade mal 4 echten Inputs (ich zähle nur Microinputs als echte Inputs).

    Bei dieser Anzahl an Inputs macht so etwas wirklich keinen Sinn und ist obendrein viel zu komplex und fehleranfällig. Naja, wer es mag soll mit dem Spielzeug glücklich werden, darf dann allerdings nicht wegen so Nettigkeiten wie nachlässiger Verbindung zwischen Stromversorgung und Verbraucher meckern.

  • Behringer Flow 8

    • yamaha4711
    • 7. September 2023 um 12:05

    Ich seh da jetzt keinen Ironiebutton. :)

    Und das mit USB C.... naja, da darf man dann ein Dankesschreiben an die EU Regulierungswutbehörde schreiben. Es ist ja gut, wenn man Strom/Ladeanschlüsse normiert (im Fall von Mobilen Endgeräten), jedoch bei spezialisierten Geräten wie Mischpulten muss das nicht sein. Und selbst da liese sich eine quasinorm schaffen.

    Im Falle von Mikros: einfach nicht kaufen.

    Auch Frage ich mich gerade, ob es wirklich gut ist in dieser Liga ein Digitalpult zu konstruieren. Ein analoges wäre deutlich resourcenschonender.

    Und wenn mir jemand jetzt mit BT kommt... Bäh!

    Stecker dran, tut immer. Ohne viel KlimmBimm und zickiger Software nebst Qualitätseinbußen.

  • Pronomic HP-2000 - Class-D mit Ringkern?

    • yamaha4711
    • 5. September 2023 um 18:30

    Ja nö, wieso...

    Zitat von Arcus

    Sinbosen AMP wäre ich wahrscheinlich lieber zu einem LAB Clone

    Das sind LAB Clone.

    Zitat von Arcus

    2x13kw in 4 Ohm Brücke aus 1HE?

    Eben, das sind wenige ms, wenn überhaupt.

    Allerdings braucht es nicht unbedingt eine 32A Zuleitung, wenn die Elkobank dick genug ist.

    Zitat von Arcus

    Selbst ne Powersoft X4 braucht für weniger Leistung drei Phasen.

    Die X4 hat zwar ein 3-phasen Netzteil verbaut, kann aber auch mit 2 oder nur einer Phase ihre Leistung bringen. Dazu zieht das Netzteil, egal wie beschaltet, unter 3kW und das packt eine Standardsteckdose mit 16A.

  • Unterschied zwischen Übersteuern und Clipping?

    • yamaha4711
    • 29. August 2023 um 17:29

    Clipping von to clip = abschneiden

    https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cber…nalverarbeitung)

    Wenn man in der Signalverarbeitung, insbesondere im analogen Bereich über die Sättigung einer Baugruppe geht, dann ist diese übersteuert und es kommt zum clipping (abschneiden) des eigentlichen Signalverlaufes. Das Ausgangssignal folgt nicht mehr dem Eingangssignal.

    Bsp.

    Eine Baugruppe hat eine Versorgungsspannung von 10 V, kann also am Ausgang max. 10 V abgeben.

    Die Baugruppe verstärke die Spannung um den Faktor 10, d.h. wenn am Eingang 1 V anliegt, dann liegen am Ausgang 10 V an. Damit ist die Baugruppe volldurchgesteuert. Alles darüber ist in der Sättigung.

    Wird nun ein SIgnal eingespeist, bei welchem auch mehr als 1 V am Eingang ankommen, dann wird das darüberliegende Signal bei 10V am Ausgang hart abgeschnitten.

    DIe Baugruppe ist übersteuert und clippt deswegen. Wie oben schon geschrieben: eine Übersteuerung ist die Ursache fürs clipping.

    Beim Übersteuern werden weitere Obertöne erzeugt, welche sehr hart sind. Diese sind in der Regel unerwünscht. Das hört sich nicht mehr schön an und kann nachfolgende Bauelemente (z.B. LS insbesondere HT) zerstören.

    Für einen angeschlossenen LS ist es primär vollkommen egal wo diese harten Obertöne wegen einer Übersteuerung erzeugt werden. Wenn diese mit genügend hoher Leistung über längere Zeit auf selbigen Einwirken brennt die Schwingspule durch.

    Dies beantwortet die Fragen

    Zitat von xjsk7

    Was hat es am Mischpult für Auswirkungen auf die Anlage ( nicht klanglich gemeint) wenn der Eingang schon übersteuert ist, das Ausgang aber NICHT, klingt kaum verzerrt, reden wir hier schon über Clipping, welches die Speaker durchbraten kann oder nicht?

    und

    Zitat von xjsk7

    Und was ist wenn der Ausgang des Mischpults in rote gefahren wird, ohne das die Anlage an ihr Limit kommt ?

    Beide Fälle sind suboptimal und sollten vermieden werden, vor allem wenn es gar hörbar ist.

    Nun gibt es Mischpulte, welche gerne "heiß" gefahren werden. Je nach Schaltungsdesign kommt es da zunächst zu einer Art Kompression. Diesen Effekte nutzte man auch gerne bei Bandaufnahmen. Zu jener Zeit fuhr man oftmals den Pegel in die magnetische Sättigung des Aufnahmebandes.

    Wenn man weiß was man tut, dann kann das auch seine positiven Effekte haben.

    Bei einer digitalen Verarbeitung sollte man es in jedem Falle unterlassen die EIngangs- oder Ausgangsstufen in die Sättigung zu treiben.

    Auslenkung LS

    Es handelt sich um ein Masse-Feder-System. Wie jedes Masse-Feder-System gibt es analog hierzu einen Punkt, an welchem das System am Scheitelpunkt ist und sich nicht mehr weiter Auslenken lässt, ohne Schaden zu nehmen (Überdehnung).

    Wenn die Pappe mechanisch begrenzt wird und anschlägt, dann geschieht dasselbe wie oben erwähnt: Die Pappe kann dem eingegebenen Signal nicht mehr folgen und schneidet eben ab. Infolge dessen bleibt die Pappe erstmal am Scheitelpunkt stehen, die Kühlung ist reduziert und die Schwingspule erhitzt sich weiter weil ja immer noch Strom durchfließt. Irgendwann brennt die Spule dann eben durch.

    Wenn der LS nicht anschlägt, also adäquat ausgelenkt wird, dann bleibt er denoch "stehen", wenn das elektrische Signal klippt. Derselbe Fall wie wenn die Pappe anschlagen würde. Allerdings relativ dazu weniger Strom und damit weniger Wärme. Dennoch fehlt es an Bewegung und damit an einer Kühlwirkung.

    Zitat von xjsk7

    kann in so einem Fall ein Limiter ( RMS, Thermal, Peak) erkennen, das selbst trotz nicht voller Auslastung einer dieser Werte überschritten werden könnte und eingreifen könnte oder dies nicht erkennt ?

    Peaklimiter nein. Ein Peaklimiter sorgt lediglich dafür, dass die Pappe mechanisch nicht überlastet wird oder eben deutlich zu viel Leistung abbekommt. Der Peaklimiter interessiert sich nicht die Bohne für die Wärmeentwicklung an der Spule.

    Ebenso ein RMS Limiter. Dieser soll irgendwie verhindern, dass die Spule zu heiß wird. Dies wird aus den Spezifikationen der Box selbst bei normalen Bedingungen abgeleitet, eine vernüftige Kühlung dabei vorausgesetzt. Der RMS Limiter "weiß" aber zu keinem Zeitpunkt wie heiß die Schwingspule wirklich ist. Dies ist immer nur eine Abschätzung aufgrund der aufsummierten Leistungsabgabe an diese über ein bestimmtes Zeitintervall.

    Um die Schwingspule wirklich vor thermischer Überlastung zu schützen müsste ein Temperatursensor mit an der Spule sein. Die Spule selbst erwärmt sich und ändert dadurch ihren Widerstand, doch dieser ist eben noch deutlich von der Frequenz abhängig. Was also tun.

    HT sind aufgrund der filigranen Schwingspule deutlich empfindlicher und erfahren wegen den kleinen Auslenkungen auch deutlich weniger Kühlung durch Luftbewegung, als ein Mittel- oder gar Tieftöner.

    Jetzt noch die Gretchenfrage:

    Weshalb juckt es den LS nicht, wenn man die Bratgitarre mit vollem Distortion da drauf gibt?

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