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Beiträge von yamaha4711

  • Kaufempfehlung für Installation Tanzschule

    • yamaha4711
    • 22. Juni 2021 um 13:24

    Säulensysteme???? Alles klar. Wie werden die nochmal gleich installiert? Wenn man die horizontal unter die Decke hängen kann, OK. Ich dachte, dass so was sollte vertikal stehen oder hängen. Naja...

    Von Duroplaste lässt man die Finger.

    Voice Acoustics ist schon mal ein sehr guter Ankerpunkt. Score 5

    Spontan fällt mir im hochpreisigen Segment d&b T Serie ein. Subs nicht von T Serie, sondern aus B oder E.

    TW Audio M8 oder M10.

    Günstiger und fast gleich gut Seeburg

    A3 mit G Sub - wie hier auch schon vorgeschlagen.

    Grundsätzlich

    Irgendwas mit Dopel 6,5 bis Doppel 8 mit mittigem und drehbarem HT Horn oder eben 8 bis 10 Zoll.

    Davon 4 Dinger und entsprechend Subs sofern man von der alten Analage nicht noch was wiederverwenden kann.

    Warum?

    Weil man das unauffällig unter die Decke hängen kann, es nicht dick aufträgt und doch aufgrund der Doppel x Anordnung noch gut richtet, pegelfest ist und noch weit genug runter geht, damit der Sub gut angekoppelt werden kann, ohne Frequenzloch.

    Für die Ansteuerung einen Controller mit 4 In,8 Out, z.B. Xillca XP 4080 oder ähnlich. Zur Not tut es sicher auch ein gebrauchtes BSS Soundweb.

  • Dynacord SL1800 ausreichend für 2x EV ELX 115?

    • yamaha4711
    • 20. Juni 2021 um 17:54

    DSP Systemcontroller oder einfach Controller ist nix anderes als die moderne Art einer stinknormalen Frequenzweiche. Sobald man eine Anlage aktiv trennen will (2-Wege aktiv mit Sub und Top) braucht es eben eine Frequenzweiche, um eben das Spektrum entsprechend vor den Endstufen aufzuteilen.

    Der Controller macht dies und kann noch ein bisschen mehr: Delay, EQ, Limiter, u.a.

    Es gibt auch Endstufen, welche einen DSP schon eingebaut haben, so z.B. Dynacord L Serie (L xxxxfd Serie), um mal bei Dynacord zu bleiben.

    Ebenso haben selfpowered Boxen oftmals einen kleinen DSP an Board. Da kann man allerdings nicht wirklich viel einstellen.

    Zur Anwendung

    Für den Proberaum sind die Trümmer ehrlich gesagt nicht wirklich tauglich. Ich fürchte, dass das Klangbrei gibt, vor allem wenn man die Gitarrenamps mit drauf gibt. Hauptanwendungszweck ist vor allem Gesang und der 15er ist dafür einfach nicht wirklich geeignet. Ich würde an dieser Stelle auch definitiv zu einer guten 12er oder gar nur 10er Box tendieren.

    Tip: Versucht wirklich nur Gesang auf die Anlage zu geben und stellt die Pegel so ein, dass das homogen klingt. Denkt auch über die Aufstellung der Boxen und zwar aller Boxen, auch den Gitarrenamps, nach.

    Fazit: Das ganze soll nicht laut sein, sondern differenziert klingen, denn so klingt ihr dann auch beim Gig.

  • Dynacord SL1800 ausreichend für 2x EV ELX 115?

    • yamaha4711
    • 20. Juni 2021 um 17:21

    Passt schon so, wenn man davon keine Wunder erwartet und bedenkt, dass das ganze eben nicht wirklich erweiterbar ist. Als Hauptverwendungszweck, sofern dieser so angedacht ist: Konservenwiedergabe. Für Live wirklich nur bedingt tauglich.

    Bei der Endstufe macht man jetzt nicht wirklich viel falsch. Das ist ein solides und ehrliches Arbeitstier.

    Die Boxen sind halt was sie sind: Fullrange mit 15". Damit lässt sich adäquat Konservenwiedergabe betreiben und im kleinen Rahmen, wenn keine Anforderung an Reichweite, Präzision, Klangqualität und vor allem Pegel gestellt sind durchaus auch kleine Kneipengigs machen. Man quetscht halt das gesamte Frequenzspektrum über eine Kiste und der 15er macht es nicht wirklich besser was Sprachwiedergabe und Präzision angeht.

    Selbst wenn man mal mit einem Sub erweitert wird das nicht wirklich besser. Allerdings kann man dann schon ein bisschen mehr Alarm machen, wenn es eben bei reiner Konserve bleibt.

    Das Problem der Skalierbarkeit ist, dass so ein 15" Fullrangeteil eben meist nur Konserve kann. Im Verbund evtl. als Monitor für Keyboard, wenn man konventionelles Monitoring macht.

    Der Hinweis von schotte ist logisch nachvollziehbar und korrekt.

    Allerdings hat man damit keine frei verwendbare Endstufe mehr, wenn man sich auf selfpowered einlässt.

  • Limiter an der DBX

    • yamaha4711
    • 12. Juni 2021 um 13:08

    Bitte zwischen Peak Limiter und RMS Limiter unterscheiden. Letzterer verhindert recht zuverlässig, falls richtig berechnet/eingestellt, den thermischen Tod.

    Der Peak Limiter verhindert mechanische defekte oder volles überfahren.

    Das Driverack hat soweit ich weiß keinen RMS Limiter an Board.

    Kuckst du auch hier

    Kompressor als RMS-Limiter DriveRack PA2

    Und damit die Gebetsmühle auch bedient wird...

    Die Potis an einer Endstufe reduzieren nicht deren Leistung sondern schwächen das Eingangssignal ab. Damit steuert die Stufe später durch, gibt aber dennoch ihre max. Leistung ab. Stichwort Verstärkungsfaktor.

    Im Allgemeinen vertragen Basschassis kurzfristig, je nach Qualitätsstufe, mehr oder weniger Peakleistung. Wenn man auf ein 400 W Chassis mal kurzfristig 500 oder 600 W Peak loslässt und dann genügend Zeit lässt zum Kühlen, dann geht das schon. Auf Dauer ist es dennoch nicht gut.

    Die größere Stufe macht es nicht wirklich lauter (für die doppelte Lautstärke braucht es die zehnfache Ampleistung), allerdings wird es ein wenig dynamischer und spritziger klingen. So ganz verkehrt war es also nicht und mit dem Peaklimiter halt deutlich die Leistung begrenzen, sonst riechts.

  • Das Backup vom Backup

    • yamaha4711
    • 10. Juni 2021 um 07:33

    Nein, ist es nicht, auch wenn du es immer und immer wieder wiederholst.

    Die Cloud ist zunächst ein zentraler und transparenter Ablageort deiner Nutzdaten. Nicht mehr und nicht weniger.

    Zudem unsicher, da man nicht weiß was der Dienstleister mit den Daten macht oder wo die Daten letztendlich gelagert werden.

    OneDrive, DropBox, iCloud, Google irgendwas, SugarSync und all diese Dienste stellen dir Speicherplatz zur Verfügung. Dieser Speicherplatz ist in deren Rechenzentren und man gibt die Datenhoheit an den Dienstleister ab. Was der Dienstleister dann letztendlich mit diesen Daten macht entzieht sich gänzlicher deiner Handhabe, d.h. diese Dienstleister arbeiten damit und analysieren vor allem was du damit machst. Das ist deren Geschäft.

    Es ist für dich eine Art Backup, wenn du diese Daten damit redundant für dich vorhälst. Im Sinne eines Backups ist dies allerdings nicht. Ja, die Daten sind an zwei unterschiedlichen Orten evtl. aufbewahrt. Geschützt sind sie noch lange nicht. In der Regel muß ein Ablgeich oftmals manuell erfolgen. Also keine automatische Hintergrundaufgabe, welche zeitgesteuert immer wieder abläuft. Es gibt keine Vorhaltezeiten in der Regel, d.h. wenn das "Backup" Fehler aus den neuen Daten enthält dann war es das.

    Der Dienstleister ist in keinster Weise verpflichtet in seinem Rechenzentrum ein Backup von sich aus zu machen. Wenn er dies machen soll kostet das in der Regel zusätzlich Geld, da zusätzlicher Speicherplatz notwendig ist. Wie ist es mit der Vorhaltezeit der Backups geregelt? In der Regel ist dies gar deutlich teurer als ein selbst verwaltetes Backupkonzept und man hat wenig bis gar keinen Einfluss auf verschiedene Backupparameter wie Vorhaltezeiten.

    Das bedeutet, dass wenn man sich nur auf den Clouddienst verlässt dies keine gute Idee ist. Wenn das Rechenzentrum abfackelt, wie in Frankreich, dann sind die Daten futsch.

    Die wichtigste Frage ist allerdings: Wie kommst du als Nutzer an das Backup deiner Daten, wenn du es brauchst und wie lange dauert dies?

    Dazu kommt noch die Bandbreite. Die Daten müssen ja auch übertragen werden und Upload ist meist deutlichst begrenzt. Wer bitte hat dauerhaft einen Upload von > 100 MBit / s? Da läuft das Backup noch und das nächste startet schon wieder.

    Nur ein Beispiel aus meinem Alltag: Mit Microsoft Azure kann man ganze Firmenstrukturen virtuell abbilden, doch jeder kleine Dienst muss dort bezahlt werden. Egal ob der Server online ist, Speicherplatz und vor allem für das Backup der Daten langt M$ ordentlich hin. Allerdings kann man seine Daten auf unterschiedliche Rechenzentren verteilen. Ist allerdings auch kostenpflichtig.

    Ein kleines NAS, eine entsprechende Software und 2-3 ext. USB Platten kosten deutlichst weniger und machen dasselbe, wenn man regelmässig die USB Platten austauscht (Offline Backup der NAS). Damit hätte man eine sehr sichere und kostengünstige Backupstrategie.

  • Das Backup vom Backup

    • yamaha4711
    • 9. Juni 2021 um 20:05

    Ja, das gibt es in der Tat ist aber Grütze, sowohl in der Ausführung und Bedienung.

    https://www.heise.de/tipps-tricks/D…-s-4335666.html

    Grütze deswegen, da der Sicherungsdatenträger permanent mit dem Rechner verbunden sein sollte und dieser zwingende Voraussetzung zum aktivieren dieser Funktion ist. Hat für mich leider nicht viel mit Versionierung zu tun.

  • Das Backup vom Backup

    • yamaha4711
    • 9. Juni 2021 um 09:26

    Mit fällt gerade noch etwas auf.... Das Forum selbst bzw. die Software macht ja auch eine Versionierung unserer Beiträge. Sieht man direkt, wenn man einen Beitrag editiert. Dann kommt ganz unten der Hinweis: Es gibt ältere Versionen dieses Beitrages.

    Das hat allerdings nix, aber auch gar nix mit irgendeinem OS oder Dateisystem zu tun, sondern wird in der Datenbank selbst so gepflegt. Es wird einfach ein neuer Datensatz dazu angelegt nebst Metadaten angelegt.

  • Das Backup vom Backup

    • yamaha4711
    • 9. Juni 2021 um 09:20
    Zitat von marcoboy

    Die cloud Funktionen sind tief im OS verankert.

    Welches der verfügbaren OS (Operating System = Betriebssystem = Windows, Linux, MacOS, Andriod, etc) hat eine "Cloudfunktion" integriert oder auch nicht? Definiere Cloud.

    "Cloud" ist für mich ein virtueller, voll transparenter Endpunkt, welcher jederzeit und von Überall erreichbar ist.

    Zitat von marcoboy

    Am Ende und Anfang sind die Daten eben nicht verschlüsselt.

    Korrekt, nur wo ist das Ende. Der Anfang soll per Definition bei mir an meiner Kiste sein, welche die Daten sendet. Der Endpunkt ist zunächst willkürlich (Man in the Middle) und das umleiten/abfangen/aufbrechen einer https Verbindung ist kein Kunstwerk. Die ganzen Sandbox und ThreatProtections machen dies, denn sonst wäre kein Schutz möglich.

    Sichere Übertragung ergibt sich aus einer definierten Punkt zu Endpunkt Verschlüsselung, d.h. die Daten werden direkt vom Absender verschlüsselt und erst vom Empfänger entschlüsselt.

    Hierzu ist AES 256 immer noch das Maß der Dinge, solange der Schlüssel sicher ausgetauscht wird, z.B. über ein davorgeschaltetes RSA Verfahren. Typischerweise findet dies bei Tools wie PGP im eMail Bereich Anwendung.

    Wenn man ganze Nutzdatenen an einen fremden Ort transferiert, dann sollte man diese Daten alle in einen mit AES gesicherten Container packen und diesen dann transferieren.

    https://www.heise.de/download/product/aes-crypt

    Wenn man diesem Verfahren folgt, dann ist es auch latte ob die eigentliche Übertragung verschlüsselt oder nicht verschlüsselt stattfindet oder die Verbindung abgefangen wird, da die Nutzdaten an sich verschlüsselt sind.

    Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch die ganze Ransomeware. Auch hier werden die Daten mittels AES und einem nicht weiter bekannten Schlüssel bearbeitet. Des einen Freud, des anderen Leid und Technik kann man für viele Dinge einsetzen und erst wenn man den Stecker reinsteckt weiß man ob es gut oder weniger gut ist.

    Hat jetzt allerdings nix mit Backup an sich zu tun.

  • Das Backup vom Backup

    • yamaha4711
    • 9. Juni 2021 um 08:22

    Die Schattenkopie (VSS) erzeugt einen Snapshot des Datenträgeres (in der Regel des gesamten Datenträgers) bzw. es wird der Datenträger oder ein Teil dessen so zunächst eingefroren und weitere Daten werden in einen anderen Bereich oder File geschrieben. Dann wird der Datenträger als solcher ohne das nun aktuelle "Aufnahmefile" weggeschrieben (Snapshot). Ist dieser Vorgang beendet werden in der Regel die Änderungen, welche nun in dem "Aufnahmefile" stehen in das ursprüngliche Dateisystem integriert.

    Sinn des ganzen ist es eben ein "sofortiges" Backup eines für den Moment "eingefrorenen" Dateisystems zu ziehen bei gleichzeitiger möglichkeit zur weiteren Bearbeitung.

    Leider hat das nix mit Versionierung einer Einzeldatei zu tun, denn es wird per eben das gesamte Datensystem "eingefroren".

    So etwas kann man bei VMs machen. Allerdings müsste dann bei jedem willkürlichen Schreibzugriff auf eine (Nutz)Datei ein Snapshot erstellt werden. Keine gute Idee.

    Versionierung im Sinne dieser erfolgt bei Dokumentmanagementsystemen oder Cloudbackends. Der User lädt eine neue Datei hoch und diese ersetzt dann eben nicht die vorherige Version sondern wird hinzugefügt und die vorherige (und auch alle anderen) wird bebehalten und erhält eine Markierung, wobei der Zeitstempel meist reicht.

    Man müsste sich nun über die Definition von Versionierung eingen.

    Die VSS ist es allerdings so nicht, meiner Meinung nach, trägt allerdings mit zum Backupvorgang an sich bei.

    Bei Datenbanken gibt es für diese Zwecke die Funktion der Rollbacks, damit Änderungen an einem Datensatz wieder zurück gedreht werden können.

  • Das Backup vom Backup

    • yamaha4711
    • 8. Juni 2021 um 15:49

    Echt... erzähl mal. Wie bekomme ich die Funktion "Versionierung" einer Datei bei Win10 oder Server 2019 aktiviert? Dies ist für mich gerade Neuland.

    Lerne gerne dazu.

    Wenn ich ein Worddokument oder eine Exceltabelle aufmache und ändere und wieder speichere, dann ist mein Stand von vorher in der Regel weg, ausser die Software selbst (Word, Excel) merkt sich die Änderungen. Das geht in der Tat. Auf Dateisystemebene wird die alte Datei allerdings überschrieben.

    Und es ist IMMER eine Software notwendig, um solche Zauberkunststücke zu machen, ob nun im OS (ist eine Software) oder in der Anwendung (ist eine Software) oder im Serverbackend der Cloud (ist auch eine Software).

    Das mit Verschlüsselung im Sinne von Dateiverschlüsselung und TLS bei der Datenübertragung bitte nochmals nachlesen. Das ist so nicht richtig oder falsch dargestellt.

    Also bei mir zuhause ist das kostengünstig und es funktioniert. Ich kann von überall sicher auf meine Daten zugreifen. Nur ne Fingerübung.

    Falls hier auf so einen Unfug wie OneDrive oder Dropbox angespielt wird... vergiss es wieder ganz schnell.

    Und wie war das mit den Daten, welche bei dem Cloudanbieter gelagert wurden, welcher letztens in Flammen aufging?

    https://www.faz.net/aktuell/wirtsc…n-17237695.html

  • Das Backup vom Backup

    • yamaha4711
    • 8. Juni 2021 um 08:27

    Das ist lediglich eine Software, welche die Daten vergleicht und kopiert. Kann man prinzipiell auch mit xcopy oder robocopy machen. Wo du die Daten hinschiebst ist dir überlassen.

  • Das Backup vom Backup

    • yamaha4711
    • 7. Juni 2021 um 21:50

    Hmm... da würde ich gerne intervenieren.

    RAID schützt primär und eigentlich ausschließlich vor mechanischem/elektrischem (bei SSDs) defekt. Da bei einem RAID sinngemäß sofort eine Verändungen geschrieben wird, so ist im Fehlerfalle, z.B. beim Löschen oder einer Fremdverschlüsselung die Daten weg.

    Ein Backup ist sinngemäß zeitlich unabhängig, sprich es werden zum Zeitpunkt x alle eingebundenen Daten gesichert und der Zieldatenträger im Idealfall von der Quelle wieder getrennt. Alle nachfolgenden Änderungen betreffen dann das Backup eben nicht. -> RAID != Backup

    Auch muss man bei RAID vorsichtig sein, denn wenn der Controller nicht mehr verfügbar ist, kann es sein, dass die Daten auch futsch sind, da das RAID so nicht mehr gelesen werden kann.

    Gilt bei einem Backup für das Lesegerät selbst, z.B. bei Bandlaufwerken.

    Auch ist bei einem RAID 5 oder 6 keine Platte identisch mit den anderen im Verbund. Nur bei RAID 1 ist dies so.

    Datenkonsistenz ist heute auch kein Ding. VPN Zugang auf einen zentral verwalteten, gesicherten und gebackupten Datenspeicher und gut ist. Das ist heute kein Ding mehr und kostet auch fast nix.

    Eine Cloud im Sinne der kommerziell vermarkteten Cloud ist hierfür nicht notwendig, definitiv nicht.

    Auch speichert eine Cloud nicht mehrere Versionen, warum auch. Dies ist eine zubuchbare Option und benötigt in der Regel eine zusätzliche Software. Nur weil es Projekte wie NextCloud gibt heißt das noch lange nicht, dass dies so etwas wie eine Cloud ist. Das ist lediglich ein Projekt, welches Nutzdaten mit Metadaten, welche in einer Datenbank abgelegt werden speichert und verwaltet. Jedes Dokumentenmanagementsystem kann dies auch, doch so etwas wird man nicht als Cloud bezeichnen.

    Cloud heißt, dass die Daten transparent im Internet auf irgendeiner Serverfarm gespeichert werden, auf die man selbst nicht wirklich Einfluß hat.

    Ich würde auch niemals einem Festspeicher (SSD) meine wichtigen Daten auf Dauer anvertrauen. Dann lieber einer konventionellen Spindel oder eben einem Band. Es ist die Kardinalsregel Backupmedien regelmässig auf ein neues Medium zu kopieren, um eben Alterungsprozessen vorzubeugen. Die SSDs haben mittlerweile dazu gelernt, ja. Dennoch halte ich eine Spindel für dauerhafter, egal mit wieviel Umdrehungen die Bits rotieren.

    Warum soll eine NAS oder eine USB Platte für den Hausgebrauch schlechter oder nicht komfortabeler sein? Ich kann auf meinen Datenbestand von überall auf der Welt zugreifen, wenn ich eine Internetverbindung habe und mein Datennetz zu Hause funktional ist. Fernzugriff per VPN auf den Server und gut ist.

    Bei Diebstahl oder anderweitigem Verlust hilft eben das Offsitebackup, welches an einem anderen Ort aufbewahrt wird und heutige Server oder NAS Systeme verschlüsseln sicher mit 256 Bit AES, wenn man dies möchte.

    Wenn bei meiner NAS der Strom ausfällt, dann ist das Datenvolumen erst einmal gesperrt und kann nur mit dem richtigen Schlüssel wieder gelesen werden. Die Diebe können also gerne die Platten oder gar das ganze System mitnehmen.

  • Das Backup vom Backup

    • yamaha4711
    • 7. Juni 2021 um 20:19

    Und das nennt sich dann Fernwartung. Geht doch.

  • Das Backup vom Backup

    • yamaha4711
    • 7. Juni 2021 um 16:58

    Welches Debian? 10, 11.

    Was ist da für ein BIOS drunter? Evtl. BIOS update?!

    Ist das ne Onboard GFX Karte oder eine dedizierte?

    PS/2 hört sich nach recht alter Hardware an.

    Debian ist in der Regel sehr tolerant und die meisten Anpassungen geschehen beim Installieren automatisch.

    Ich nutze auch Debian und SSH ist immer da, ohne Probleme. Samba ebenso, was bei dir ja auch tut. Mit Tastatur oder Monitor hatte ich auch nie Probleme, außer dass beim Update von 10 auf 11 das ganze Systeme gesponnen hat. Da ging dann keine vernüftige XServer Session mehr.

    Hat jetzt allerdings nix mit Backup zu tun.

  • Das Backup vom Backup

    • yamaha4711
    • 7. Juni 2021 um 16:18

    FreeFileSync ist nett allerdings Bastellösung und vor allem nicht wirklich nett zum Einrichten nach dem Motto "mach mal automatisch". Das muss man dann in den Aufgabenplaner eintragen und das ist für nicht geübte ein wenig tricky.

    FreeFileSync würde ich eher zum Synchronisieren zwischen 2 Datenspeichern nehmen, wenn man damit offline arbeitet. Das ganze dann auch manuell anstossen.

    Besser ist da Cobianbackup. Freeware und läuft im Hintergrund als Dienst. Solange die Kiste also an ist (Server, Quasiserver) arbeitet das Dingens nach Zeitplan ohne weiteres zutun. Kann vor allem auch inkrementelle Backups und noch anderen Kram.

    Veeam in seiner freien Version ist noch ne Ecke besser und auch kostenfrei.

    Altaro gibt es auch in einer freien Lizenz und das kann dann auch VMs wegsichern.

    Nur um mal ein paar zu nennen neben Acronis und auch das interne Tool von MS.

    Wenn man eine SMB Freigabe mit entsprechenden Rechten hat, dann können alle genannten Backupprogramme darauf zugreifen und zwar auch als eigene Anmeldung, d.h. es müssen keine Laufwerke gemappt sein. FreeFileSync setzt in der Regel gemappte Laufwerke voraus, wodurch eben auch vorab eine entsprechende Anmeldung erfolgen muss. Deswegen könnte das mit dem Linuxbruder auch nicht so ganz funktionieren.

  • Das Backup vom Backup

    • yamaha4711
    • 7. Juni 2021 um 08:37

    Kann ich alles genau so gerne durchgängig unterschreiben,

    +1

    Für den kleinen 1-2 Mann Betrieb:

    Nutzdaten auf ext. Platten im Rotationsverfahren sichern und die Kiste(n) einmal im Quartal per Image wegsichern.

    Für Betriebe mit bis zu 30 Mann sollte ein zentraler Server da sein. Dabei die Arbeitsserver virtualisieren und auf dem Host eine entsprechende Software installieren, welche die VMs wegsichert. Ziel erstmal ein Backupserver/Storage. Von diesem wiederum ein Offsitebackup anfertigen, auch im Rotationsverfahren.

    Für noch größere Betriebe muss man entsprechende Storages wählen.

    Grundsätzlich Backups örtlich Abtrennen.

    Je strukturiert und durchdachter, desto besser.

    Speicherplatz kostet heute nicht mehr viel, daher ist es ein Kardinalsfehler auf Backups zu verzichten.

    Cloudlösungen können gehen, sind leider oftmals zu langsam und vor allem viel zu teuer im vergleich zu einer eignenen, stationären Lösung.

    Des Weiteren eben Daten grundsätzlich zentral ablegen. VPN machts möglich und das ist heute nun echt kein Ding. Wegen mir auch per RDP auf einem Rechner direkt in der Firma arbeiten, damit die Daten innerhalb bleiben.

    Ansonsten:

    Zitat von robert müller

    Und dafür gibt's dann EDV-Systemhäuser, die ihre Kunden entsprechend beraten und für sie und die von ihnen genutzten Anwendungen ein passendes Backup-Konzept erarbeiten und implementieren können. Ist also wie bei der Veranstaltungstechnik auch: Wenn du willst, dass es ordentlich gemacht ist und niemandem der Himmel auf den Kopf fällt, lass die Profis ran.

    :thumbup:

  • Das Backup vom Backup

    • yamaha4711
    • 6. Juni 2021 um 09:25

    Eine korrekte und verhältnismässige Backupstrategie sollte da nichts anbrennen lassen. Grundsätzlich gilt:

    Backup über eine entsprechende Software in regelmässigen Intervallen auf ein 2. Medium welches örtlich getrennt vom Hauptdatenbestand ist. Bitte dabei auch die Vorhaltezeit der Backups einplanen und welche Strategie (Voll, Inkrementell, Differenziell) gewählt wird.

    Von dem Backup ein Offsitebackup anfertigen und dies am besten im Wechsel, wie hier schon geschrieben wurde (ext. HDD und diese im Tresor verwahren). Nur so kann man auch Ransomeware vorbeugen.

    Egal was die DSGVO sagt, die Daten sind bei mir im Keller und auf meinen Servern/Medien am sichersten, da ich alleine den Datenzugriff kontrolliere. Cloudlösungen können gut sein, müssen es aber nicht. Vor allem bei großen Datenmengen und einer begrenzten Bandbreite ist das auch zeitlich eine schlechte Idee (nächstes Backup fängt an, obwohl das aktuelle noch nicht abgeschlossen ist).

    Allerdings bin ich dann auch für den ganzen anderen Kram zuständig: Betrieb und Sicherheit. Da sind viele dann überfordert.

    Zu den externen HDDs: Diese sollten in regelmässigen Abständen geprüft und umkopiert werden. Wird auch immer wieder vergessen. Ebenso ein Desaster Recovery Szenarie testen oder zumindest mal Daten ab und an wiederherstellen, um zu prüfen ob dies im Fehlerfalle auch schnell, stressfrei und zuverlässig funktioniert.

    Leider muss ich immer wieder feststellen, dass gerade bei den Backups wenig materieller Wert gelegt wird oder anders herum es oftmals sehr vernachlässigt wird.

    Deswegen sollte man sich immer fragen: Wieviel sind mir meine Daten wirklich wert?

  • Kleines Funksystem mit 3-4 Anlagen: 19"-Blende mit BNC-Anschlüssen oder aktiver Splitter?

    • yamaha4711
    • 29. Mai 2021 um 18:02

    Pegelgewinn ist in der Praxis zu vernachlässigen.

    Zitat

    Bei den Rundstrahlern unterscheiden wir noch Typen mit unterschiedlicher Länge:

    • 1/4-Lambda (UA400). Die Länge der Antenne beträgt eine viertel Wellenlänge.
    • 1/2-Lambda (UA8). Demzufolge beträgt die Länge hier eine halbe Wellenlänge.

    Die größere Antenne hat zwar einen etwas besseren Empfang, was in der Praxis allerdings kaum bemerkbar ist. Für die Praxis viel relevanter ist der Unterschied, dass die 1/2-Lambda-Antenne den Massebezug mit eingebaut hat. Das bedeutet, dass diese Antenne im freien Raum platziert werden kann und mit einem Koaxialkabel an den Antennen-Eingang des Empfängers verbunden werden kann. Die 1/4-Lambda-Antenne hat diesen Massebezug nicht „an Bord“ und muss deshalb am Empfänger (bzw. Antennensplitter) montiert werden.

    Quelle: https://www.shure.com/de-DE/performa…n-wissen-sollte

    siehe auch

    https://www.funkmeldesystem.de/threads/56855-…mda-1-4-Antenne

  • Kleines Funksystem mit 3-4 Anlagen: 19"-Blende mit BNC-Anschlüssen oder aktiver Splitter?

    • yamaha4711
    • 29. Mai 2021 um 14:16

    Wenn man es genau nimmt, nein. A-Band 5xx MHz, E-Band 8xx MHz. Die Antenne (deren Länge) sollte hierauf abgestimmt sein, so dass die im A-Band geringfügig länger sind.

    Wenn die Sennheiser Antenne in der bezifferten Frequenzrange arbeitet, dann diese. Frag mich nicht wie die das machen. Evtl. einfach kompromissbehaftet.

  • Kleines Funksystem mit 3-4 Anlagen: 19"-Blende mit BNC-Anschlüssen oder aktiver Splitter?

    • yamaha4711
    • 29. Mai 2021 um 12:47
    Zitat von Hanseat

    Ich bin bislang nur im Umfeld von Schule und bei anderen non-profit-Einsätzen unterwegs.

    Wenn du verbeamteter oder auch angestellter Lehrer bist, dann gar kein Problem. Über die Schule kaufen und gut ist.

    Ansonsten kräht da auch kein Hahn danach, da eben anmelde- und gebührenfrei. Das wäre dann schon großer Zufall und wenn, dann müsste man dir immerhin noch nachweisen, dass du vorsätzlich gehandelt hast. Ist ja anmelde- und gebührenfrei.

    Daher nochmals der wirklich gut gemeinte Rat: Finger weg von LTE Mittenlücke/ISM Band. Warum zu Kuckuck denn? Die Funke wird deswegen nicht teurer und der Mehrwert eines weniger benutzten und mit mehr möglichen Ausweichfrequenzen ausgestattetem Band (abhängig von der Schaltbandbreite der Funke) .... was gibt es da zu überlegen.

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