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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • Anlage für Open Air Konzerte gesucht

    • yamaha4711
    • 17. März 2021 um 13:44

    Das HK Top hat noch die Besonderheit eines Waveguides im LowMid und eines asymetrischen und auch gleichzeitig gewinkelten Horns im HT Bereich. Damit kann man die Box vollkommen senkrecht stellen, da die Winkelung nach unten schon quasi eingebaut ist. Schaust dir mal das Konstrukt an oder fragst Kollege karel noon.

    https://hkaudio.com/de/produkt/l5-lts/

    Zum Transportvolumen.

    Das meiste fressen die Bässe.

    8 Kisten sind halt nunmal 8 Kisten.

    Bei der Menge an PAX reichen 2 Topteile, d.h. würde ich hier, vor allem wenn 300 die Obergrenze ist, 2 Tops und 4 Bässe avancieren. Weitere Bässe kann man mehr oder minder problemlos zumieten und da hat man auch keine großen Anpassungsprobleme, wenn das in Summe einfache BR Kisten sind.

    Anlage vom Schlage

    d&b C7, TW PA SysOne bekommt man in jedem Fall in nen T5 oder Van. Und ne Tonne an Masse ist auch übertrieben. Auch die HK mit 4 Bässen geht da locker rein.

    Solche Anlagen gibt es von vielen Herstellern und sind von der Stange. Da entscheidet dann der Geschmack: 2 Horntops, 4 Bässe, Systemamp.

    Auch mal schauen was die Buden in der Umgebung haben. So von wegen zumieten.

  • Anlage für Open Air Konzerte gesucht

    • yamaha4711
    • 17. März 2021 um 10:12

    Auch eine adäquate Lösung. Vor allem das Topteil wirft recht weit. Aber eben auch hier auf Höhe bringen. (HK Linear 5).

    Mavo58

    Nur 12er Tops als Direktstrahler ist käse im Außenbereich und bei 300 PAX. Da sind zu viele Kompromisse, die Tops laufen an der Kotzgrenze und niemand hat dabei wirklich Spaß. Auch mit nur 2 18ern im Baß.... Das wird alles im Limit laufen, gerade im Außenbereich. Glaub es oder lass es.

    Die HK macht da wohl den besten Job denn das Topteil kann man auch nur mal so, ohne Subs betreiben.

    Ab 250-300 PAX hat man halt eine Grenze, ab welcher man tunlichst auch größeres Material einsetzen sollte und dies dann eben nicht mehr alleine wirklich spielfähig ist.

  • kleine Fullrange PA für Festinstallation

    • yamaha4711
    • 17. März 2021 um 10:10

    Klingt nach Kartoffelsalat. Aber gut.

    Um entsprechend Baß auch zu eben (Partytauglich) sollte da schon ein Sub dazu oder man muss größere Boxen (12") in Kauf nehmen. Als ausreichend würde ich dann bei den Hausmarken mal sehen....

    Das Problem ist bei den kleinen Kisten ist die Flugfähigkeit.

    Mit fällt adhoc nur so ein t.box ein

    pro Achat 206

    pro Achat 110

    Die Kisten haben Flugpunkte und sollten dafür ausreichen.

    LD Dave 10, HK Lucas etc. Hat halt im Sub die gesamte Elektronik drin. Den Sub kann man ja so verbauen, so dass man da nicht so einfach rankommt. Dazu dann noch 2 zusätzliche Tops. Die Tops haben Stativaufnahme, d.h. man kann eine entsprechende Wandhalterung montieren und die Tops da reinsetzen. Gibt es von K&M.

    RCF ART 710. Würde auch gehen und die machen gar auch ein wenig Baß.

    10" halte ich für ausreichend. Würde auch mit 8" gehen.

    Professionell wäre dann TW Audio M8, d&b E8 usw. Leider wohl deutlichst außerhalb des

  • Anlage für Open Air Konzerte gesucht

    • yamaha4711
    • 17. März 2021 um 09:50

    Seh ich auch so, außer ganz eng auf dem Gebrauchtmarkt.

    AdHoc taugliches Material

    TW Audio PA SysOne

    d&b C7

    Dynacord Cobra4

    K&F Access

    GAE Director

    Nexo - eher Alpha. Nix Direktstrahler wie PSxx, außer für Nearfill oder die 2. Anlage.

    Diese Richtung halt

    In jedem Fall Horntop und ein wenig Nearfill, wenn es ohne Loch vor der Bühne ablaufen soll. Konventionelles Monitoring oder InEar?

    Ist das Kauf oder Miete?

    Die 2. Anlage... könnte ja als Modul in der 1. die Nearfills sein. Da wäre dann 10", 12" Direktstrahler in MUFU angesagt. Spielt alleine mit Anzahl x an Subs als kleine Anlage und ansonsten wirds in der 1. Anlage als Nearfill integriert.

    Auch nicht zu vergessen: Stative. Das Material muss auf Höhe gebracht werden. Groundstack kann je nach Örtlichkeit suboptimal sein.

  • Temperaturbereinigte Laufzeitkorrektur (Delay) im Systemcontroller automatisieren

    • yamaha4711
    • 16. März 2021 um 09:32

    Davon darf man dies nicht abhängig machen. Auch einer unterirdischen Garagenband steht eine perfekt eingestellte und stehts nachgeführte PA zu. Der Kunde hat dafür ja bezahlt, erwartet dass man sein bestes gibt und es ist dann auch dem Systemler seine Aufgabe dies zur Perfektion zu treiben, wenn es nicht sowieso sein Naturell ist. Solange der Aufwand im Verhältnis zum Ergebnis und den Kosten steht, warum nicht.

  • Minimusikstudio zu Hause

    • yamaha4711
    • 15. März 2021 um 21:01

    Für den Erstkontakt Audacity (sofern für Mac erhältlich, ansonsten PC Emulator auf Apfelgerät). Externes Interface (sollte Phantompower haben), halbwegs vernüftiger Channelstrip (z.B. Presonus Studio Channel) oder ein kleiner Mixer. Bei den letzten beiden Varianten kann man auch die interne Soundkarte verwenden. Dazu ein halbwegs vernüftiges Großmembraner (Rode NT1, Audio Technika AT2020, AKG C3000, o.ä.) inkl. entkoppeltem Stativ und Poppschutz. Dazu wenn möglich eine akustisch angepasste und gedämmte Aufnahmekabine (Bastelarbeit). Da kommt mit dem genannten Budget hin und sollte selbst für Semiprofi vernüftige Ergebnisse erzielen.

  • Platzierung Subwoofer

    • yamaha4711
    • 15. März 2021 um 20:48

    An Position "dunkelgrün" (unter der Sitzbank) wird aufgrund der Laufzeit zwischen Tops und Bässen das unschön werden. Also grundsätzlich so nahe zu den Tops, außer man kann die Laufzeiten anpassen. Equipment und KnowHow notwendig bzw. vorausgesetzt. Auch haben die darauf sitzende Personen je nach Pegel unfreiwillige Massagesitze. Dazu kommen dann noch Nebensächlichkeiten wie Grenzflächensensitivität und Resonanzeffekte.

    Ich würde die Position beim DJ prinzipiell bevorzugen.

    Allerdings könnte das bei stumpfen Aufbau für den DJ unangenehm werden, da es da dann wohl sehr mulmt. Hat der DJ überhaupt etwas wie ein Monitoring oder geht das nur über Kopfhörer. Körperschall kann da auch zum Problem werden. Dann die direkte Reflektion von den nächsten Begrenzungsflächen. Auch unschön. Dem kann man allerdings durch sinnige Aufstellung deutlichst entgegenwirken: EFA setup, sofern Equipment und KnowHow vorhanden. Ansonsten Geld für Profi in die Hand nehmen, der das korrekt einrichtet und die Raummoden killt.

  • D&B Q1 Line Array Bestückung

    • yamaha4711
    • 12. März 2021 um 10:17

    Nun, wenn der TS auf 12 "Q1" zeitnah aufrüstet, dann hängen pro Seite 6 Schnitze. Ist doch OK. Selbst mit 4 Schnitze pro Seite, je nach Größenordnung, ist das OK. Koppelt halt nicht wirklich, allerdings ist das beim Q so oder so so eine Sache.

    Das viel größere Problem sehe ich immer noch bei dem selbst bestücken und der fehlenden Systemamps. Es bringt bei den Kisten nix da einfach was reinzukloppen und dann auf einem Amp/Controller das Setup nachzubauen. Das ist dann keine Q, niemals. Das Geheimnis ist und bleibt das Controllersetup in Verbindung mit den richtigen Treibern.

    Gibt es für die X Amps entsprechende Controllersetting von d&b? Wenn d&b selbst nix an Infos ausspuckt evtl. mal bei Laauser und Vohl anfragen. Die machen sowohl Powersoft als auch d&b.

    Allerdings auch immer in Relation sehen: Was wird bezahlt und welche Güte soll das haben in welcher Größenordnung. Für Zeltmugge bis 1500 PAX sollte das mit 6 Schnitzen und gar Selbstbau schon was werden, entsprechendes KnowHow vorausgesetzt. Allerdings würde ich, da wir am Projektanfang stehen, hier schon diese Schiene verlassen und eben ein taugliches System von der Stange nehmen und LA im Zelt war noch nie eine gute Idee, außer man hat entsprechend lichte Höhe zur Verfügung. Ansonsten macht ein Hornsystem das deutliche stressfreier.

  • Hilfe zu einem Produkt

    • yamaha4711
    • 12. März 2021 um 09:32

    Das sieht mir verdächtig nach einem einfachen HDMI Treiber aus, der das auf RJ45 adaptiert und dann wieder zurück. Dabei wird das Signal selbst eher nicht angefasst, sondern einfach nur gesplittet und verstärkt, damit es mehr als die spezifizierten 10m überbrücken kann. Also PtP Verbindung, d.h. da darf kein Switch oder anderes Gerät dazwischen sein. Auch mehrfaches Patchen kann hierbei ärger machen.

    Im Prinzip wohl ähnlich zu diesem Produkt.

    https://www.reichelt.de/de/de/hdmi-ext…U-EALw_wcB&&r=1

    Das kann funktionieren, muss es aber nicht.

    Soll da in jedem Raum dasselbe Signal anliegen oder individuell?

  • Temperaturbereinigte Laufzeitkorrektur (Delay) im Systemcontroller automatisieren

    • yamaha4711
    • 10. März 2021 um 16:46

    Dasselbe gilt beim Verteilen von Kopfhörern oder der Entsendung von elektromagnetischen Wellen im UKW Band. Bei der im Moment zu erwartenden Personenanzahl durchaus überschaubar und machbar.

    duckundweg

  • 4 Kanal Endstufen

    • yamaha4711
    • 8. März 2021 um 11:04

    Ne Nummer kleiner als die T von Powersoft wäre die M. Ist halt ein bisschen älter, dafür aber auch gebraucht zu haben und durchaus günstiger.

    M50Q. macht zwar "nur" 750 W @ 8 Ohm, sollte allerdings ausreichen. Sehr universell einsetzbar und im direkten Vergleich zu einer L2400 von Dynacord keine wirklichen Unterschiede, was die Perfermance im Bassbereich angeht und der blaue Powerschlumpf klingt auch im HT crisp, ohne digitale Artefakte.

    Rauschen tut das Ding auch nicht wirklich.

    Wir sind mit den Dingern sehr zufrieden und nutzen sie sowohl für Monitoring, als auch für 2-Wege Anwendungen, auch bei aktiv getrennten Monitoring, als genau dieser geforderten Anwendung.

    Mit DSP Modul kann man die einzelnen Kanäle sinnvoll limitieren.

  • Temperaturbereinigte Laufzeitkorrektur (Delay) im Systemcontroller automatisieren

    • yamaha4711
    • 5. März 2021 um 00:44

    mathias81

    Wie die Korrekturwerte ermittelt werden, ob nun in vito bei den vorangehenden Soundschecks an den Vortagen oder gerechnet sei mal dahin gestellt. Es geht darum, dass man dies eben in für sich verhältnismässige Steps macht, also 5° delta oder gar 10° delta. Vorausgehend, dass kein Controller/Systemsetup mit Temperaturfühler vorhanden ist, muss dies ja manuell angeglichen werden. Da fummelt man nicht stetig dran rum, sondern nur dann wenn es wirklich notwendig ist. Also würde man eben Vormittags z.B. das Preset Vormittag laden, welches wegen mir auf 15 °C kalkuliert/gemessen ist und damit dann kompromissbehaftet von 10 - 20 °C funktioniert. Ab Mittag das Preset Mittag, welches auf 25 °C kalkuliert/gemessen ist und eben den Bereich 20 - 30 °C abdecken würde. Abends dann das Abend Preset auf 18 °C im Mittel und damit das Intervall 13 - 23 °C abdecken würden. Damit müsste man, wenn überhaupt nur 3 mal manuell eingreifen und hätte wohl einen wunderbaren Kompromiss dafür, ohne dass man entsprechendes Equipment benötigen würde. Das Umschalten der Presets könnte man auf Umbaupausen legen, welche wohl definitiv stattfinden würden.

    Damit dies aber wirklich Wirkung zeigen würde, müsste die PA schon sehr gut sein, entsprechend ausgerichtet und grundsätzlich eingemessen sein. Falls nicht, wäre die Temperaturnachführung nur rein akademischer Natur.

    FunctionOne ist jetzt nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht wirklich gut und so wie es gebaut zu sehen ist bin ich bei ThoSchu.

    Auch scheint mir das Areal zumindest vom Bild her recht überschaubar zu sein.

    Allerdings möchte ich anmerken, dass jeder seine Arbeit selbstverständlich verbessern darf, um dem Kunden/Publikum die maximale Performance zu geben. Als Dienstleister muss man allerdings auch Aufwand/Kosten/Nutzen im Blick haben. Wenn es bezahlt wird, OK. Wenn ich das mache weil es mir Spass macht, auch OK. Wenn man der Meinung ist, dass es dadurch signifikant Besser wird und alles andere in den Schatten stellt, wegen mir.

    Wenn man so oder so ein solches System hat, welches Temperaturkompensation kann und dies auch per Meßfühler nachführt, auch OK. Kein Ding.

    Allerdings sollte man einen repräsentativen Meßort auswählen. Es ist nicht zielführend den Meßfühler an einem Ort anzubringen, an welchem Temperturstau entsteht oder der Fühler gekühlt wird. Das kann manchmal auf Tricky sein.

  • Temperaturbereinigte Laufzeitkorrektur (Delay) im Systemcontroller automatisieren

    • yamaha4711
    • 4. März 2021 um 17:50

    Kompromissvorschlag, wenn dir das so wichtig ist. Nicht, dass man seine Arbeit und die Qualität stetig im Blick hat und verbessert, aber man kann es eben auch übertreiben. Nichts desto trotz: Kompromissbereitschaft.

    Quantisiere das ganze doch.

    Miß das Delay um x Uhr oder besser für die Umgebungstemperatur von x°C ein. Speichere die Werte ab oder notiere sie.

    Mach dasselbe dann für Temperaturen in entsprechenden, dir verhältnismässig vorkommenden Steps, z.B. alle 5 °C. Braucht halt einen Tag für live oder du berechnst dir das aus der gegeben Theorie. Auch diese Werte speichern oder aufschreiben.

    Während der Produktion einfach ein Thermometer neben hin hängen und beim Erreichen der nächsten Quantentemperatur das Delay baldmöglichst manuell korrigieren. Das ist dann eben ein Kompromiss innerhalb des gegeben Temperaturintervalls. Ist doch nicht so schwer.

    Sicher kann man nun Geräte wie ein BSS TCS804 bemühen oder auch modernere Kisten die das können. Allerdings muß dies dann an allen neuraglischen Punkten erfolgen oder es muss irgendwie im Systemverbund zentral gesteuert werden. Letzteres ist vermutlich nicht ganz billig. Ersteres erfordert eben entsprechendes Gerät, wie auch letzteres.

    Allerdings sollten dann auch die Grundparameter auch stimmen, also Komponenten entsprechend richtig gewählt, richtig gestackt/gehängt und ausgerichtet, richtig eingemessen (Gruppenlaufzeiten) usw. Nur wenn das alles stimmt, dann bringt auch das noch was. Wenn allerdings das System nicht stimmig ist und/oder falsch gestackt/gehängt ist, dann bringt das nix. Auch versauen eben Reflexionen das Klangbild und man hört nicht wirklich ob nun die Temperatur kompensiert wird oder nicht. Jede wette.

    Man stelle sich die Frage ob es unter dem Strich den Benefit bringt und ob das Publikum dies auch wirklich hört, wenn es denn wirklich auf 1/4 bis 1/2 Lambda hinausläuft sicherlich. Doch eine Temperaturschwankung von bis zu 20 ° über den Tag verteilt, vor allem in der wohl relevanten Zeit von sagen wir mal 8:00h bis 22:00h in welcher Publikum zugegen ist, ist wirklich sehr außergewöhnlich, selbst bei den heutigen Wetterkapriolen. Man kann sich das ja mal beim Deutschen Wetterdienst ansehen:

    https://www.dwd.de/DE/leistungen/…n.html?nn=16102

    inkl. Datenlegende

    https://www.dwd.de/DE/leistungen/…02&lsbId=526270

    Viel Spaß beim Stöbern.

    Exemplarisch hier mal ein Diagramm von Tagestemperaturen im Stundentakt über ein paar Tage im Mai 2019 für Frankfurt a.M.

    siehe Anhang

    Bilder

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  • Audio-Over-IP

    • yamaha4711
    • 3. März 2021 um 18:18

    liteman

    Ich mache es kurz, da mir meine Zeit zu schade ist: Mach wie du meinst und Berate deinen Kunden so wie du es für richtig findest.

    Ich hoffe ihr habt einen fähigen Netzwerkadmin an der Hand oder eine entsprechende Fachfirma inkl. gutem Support.

  • D&B Q1 Line Array Bestückung

    • yamaha4711
    • 3. März 2021 um 15:22

    Pragmatischer Ansatz:

    Kauf dir so ne Kiste und schraub sie auf, dann weißt du es.

    Allerdings Hinweis:

    d&b verbaut meines Wissens nach in der Regel OEM Treiber, also Treiber welche nach d&b Spezifikationen gefertigt werden. Ich denke nicht, dass da etwas drauf steht oder eben ein d&b Babber drauf mit d&b Artikelnummer drauf ist. Damit kann man dann auch nicht viel anfangen.

    Aus alten d&b Zeiten weiß ich, dass viel mit RCF im TT Bereich gemacht wurde. Oben kamen dann in den ganz alten Kisten ab und an JBL Treiber zum Einsatz. Könnte in den moderneren eher B&C oder BMS sein.

  • Audio-Over-IP

    • yamaha4711
    • 2. März 2021 um 21:27
    Zitat von liteman

    zentrale Matrix, Endstufen und Kupfer.

    Was letztendlich der beste Kompromiss ist.


    Zitat von liteman

    Der Inhaber plant konsequent nur noch mit drei Techniken: Strom, KNX, Ethernet. Alle Anbieter die hier nicht reinpassen werden ersetzt.

    Was dazu führt, dass es

    a) sehr sehr teuer, fehleranfällig und betreuungsintensiv wird,

    b) man sich dadurch zuverlässiger, einfacher und robuster Technik verwehrt.

    Wenn man nur noch Netzwerk und ein digitales irgendwas Signal aus einer Netzwerkdose erhält, dann braucht es auch das passende Gegenstück auf der Anschlußseite. Ergo ist man hier dann irgendwie auf einen speziellen Hersteller gebunden und das heißt, dass man sich selbst zum Spielball dieses Herstellers macht. Ich bezweifle, dass dies eine gute Idee ist.

    Dann fällt mir folgender Widerspruch auf:

    Zitat von liteman

    Wenn ich das jetzt mit Sonos vergleiche, sind die da aber weit voraus.

    vs

    Zitat von liteman

    Viele Probleme durch ständige Sonos Updates

    Also auch nicht das Gelbe vom Ei, oder?!

    Gehen wir das mal von der Wurzel aus an und dies soll nur ein Gedankenanstoß sein, ein Impuls zum Nachdenken...

    Der Kupferleitung (CAT) ist es egal was an Signalen da drüber geht, egal ob analog oder digital. Lässt sich deswegen auch beliebig erweitern.

    Ein hochohmiges, symetrisches, analoges Audiosignal kann mehrere hundert Meter ohne Probleme übertragen werden.

    Es gibt aktive Lautsprecher mit symetrischem Eingang.

    Für diveres Audiomatrizen gibt es fertige Wandsteuerung und zentrale Steuerung, welche mitunter gar mehr oder minder frei programmiert werden können.

    Die analoge Technik und auch DANTE lassen sich als Hybridlösung nebeneinander betreiben und können sich sinnvoll gegenseitig ergänzen.

    Falls man doch voll digital bis zur Netzwerkdose das ganze durchboxen möchte:

    Für DANTE-fähige Endgeräte und Steuerungen gibt es mittlerweile sicherlich Programmierschnittstellen oder man kann per HTML ein entsprechendes Webinterface designen und über Scripting die Steuerungen ansprechen und damit sich je nach Bedarf etwas "basteln". Bei Crestron geht das und auch BSS lässt dies in gewissem Rahmen beim Soundweb zu. Andere Hersteller stehen da sicher auch nicht nach. Die Frage ist halt, was es kosten darf. So ein Projekt, da individuell geplant, wird nicht billig und es bedarf Expertenwissen. Das ist nicht eben mal so hingesetzt und von der Stange sicherlich auch nicht. Dazu scheint mir dies alles in allem zu komplex, zu viele Wünsche und Träume. Also wird man Kompromisse machen müssen.

    Auch darf man bei so einem Projekt in keinem Falle die Notfallalarmierung vergessen und hierbei gilt es bestimmte Richtlinien einzuhalten und es gibt mit an sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Pflichtenheft, an welches man sich halten muss, sonst wird das ganze niemals eröffnet. Das beste Beispiel hierfür in Bezug auf sich ständig dauernde Richtlinien und dem hinterherhinken: BER.

  • Temperaturbereinigte Laufzeitkorrektur (Delay) im Systemcontroller automatisieren

    • yamaha4711
    • 2. März 2021 um 16:11
    Zitat von Ton Heini

    Dir ist da das Komma verrutscht.

    1ms ist eher 36cm

    Richtig. Asche auf mein Haupt. Dennoch machen selbst Faktor 10 in der Distanz nicht soooo viel aus. Alleine die Tatsache, dass beim Hin- und Herwandeln von Analog nach Digital und wieder zurück entsprechende Systemlatenzen anfallen.

    Der Zehnerfaktor hätte mich schon vor ein paar Jahren im Labor beinahe den Laborabzug gekostet. ;)

    Einwand mit Luftschichten und von Temperaturgradienten sind in jedem Falle angebracht.

  • Temperaturbereinigte Laufzeitkorrektur (Delay) im Systemcontroller automatisieren

    • yamaha4711
    • 2. März 2021 um 13:29

    Hm... also die Luftfeuchte und der Luftdruck sind essentielle und wichtige Parameter.

    Überlegt mal: Alleine eine Temperaturänderung um volle 10 °C reißt alles zu Boden. Da treten abnorme Schwankungen auf und nichts stimmt mehr. Was haben wir in der Vergangenheit nur alles falsch gemacht?!

    Ausgehend von voll ungenauen 343 m/s bei um die 20 °C sind wir 08/15 Tontechniker bei einer angenommen Entfernung der Dealyline zum Hauptsystem von 20 m bei

    58,309 ms Verzögerung. Man muss sich hier die Frage stellen ob das hinreichend genau ist.

    Genauer wäre es, wenn man das richtig rechnet, also mit möglichster genauer Molmasse, hinreichend genauer Gaskonstante und der exakten Temperatur, bezogen auf 0K.

    Ich habe das mal nachgerechnet. Mit exakteren Daten komme ich bei 20 °C auf 58,222 ms. Mein Gott. Das ist ein delta von 0,086 ms und entspricht bei selben Parametern wahnwitzigen 2,996 mm Distanzunterschied.

    Bei 30 °C sind wir von den allgemeinen Parametern ausgehend bei einem delta von

    über 1 ms (1,055 ms), was exorbitanten 36,842 mm Versatz entspricht. Mehr als 3,6 cm!!!!

    Dazu kommt noch, dass wir ja bei der exakteren Rechnung von einem idealen Gas ausgehen. Eigentlich müsste man mit der Virialgleichung für reelle Gase rechnen. Was sind wir rückständig und ignorant.

    Da muss unbedingt die Dichte noch mit rein und die Luftfeuchte. Wie kann man nur.

    pure-audio

    Bitte erlaube mir die Frage nach der Art dieser größeren Veranstaltungen zu Fragen, welche Areale und um welche Distanzen wir hier reden.

    Bei welchen im Moment aktuell anstehenden größeren VAs ist dir dies aufgefallen?

    Dir sollte bewusst sein, dass sich das Publikum mitunter bewegt und nie exakt an derselben Stelle steht. Damit verändert sich auch die Laufzeit und zwar erheblich mehr als man so denkt. Alleine das drehen des Kopfes verändert die Ortung erheblich. Dazu kommen im Aussenbereich auf Strecke Parameter wie Wind. Auch Reflexionen, Beugung und Abschattung ist so ein Knobelpunkte.

    Man kann auch niemals alle Orte damit egalisieren, sondern stellt das Delay immer nur exakt für den Messpunkt ein. Deswegen mittelt man das auch über mehrere Meßpunkte und schon alleine damit ist die Frage auf ein mm - Genaues angleichen sinnfrei.

    Von der Dämpfung möchte ich jetzt gar nicht reden. Wie hoch ist der Einfluss einer 20m entfernt stehenden Haupt PA zur Delayline bei einer größeren VA in Bezug auf Direktschall der Delayline und den bedämpften Schallereignissen des Hauptsystems. Wenn dass auf ein paar mm hin oder her nicht stimmt, dann ist das vollkommen latte.

    Deine Akrebie in Ehren aber du machst dir da Gedanken zu etwas was in der Realität nicht mal tertiär Einfluß hat. Solange das mit den üblichen 343 m/s eingestellt wird, ist alles OK. Des Weiteren: Wie misst du exakt, auf den mm den Abstand zwischen den Systemen?

    Es gilt immer: Wer misst macht Mist.

    Abschliessend noch als Antwort zur Frage selbst. Ja, es gab zumindest Geräte, an welche man einen Temperaturfühler anschliessen konnte. Mir fällt ad-hoc nur ein Geräte ein:

    BSS TCS 804

    Die nächste Frage die man sich dann auch stellen muss: Wie genau ist der anzuschliessende Temperatursensor?

    Dann gab es noch den Sabine Real Q2

    Diese Zauberkiste hat adaptiv auch während der Produktion das Klangbild automatisch und fortwährend angepasst und nein nicht nur die FBX Filter.

    Abschliessend möchte ich noch sagen, dass heute die meisten Kisten über einen Impuls die Entfernung messen und da fließen so oder so alle Randparameter, wie Temperatur, Luftdruck und Luftfeuthcitgkeit mit ein.

    Das war, ist und wir auch weiterhin so sein: Hinreichend genau. Also mach dir da keinen Kopf drum, sondern optimiere lieber Ausrichtung und den generellen Aufbau eines Beschallungssystems.

  • Audio-Over-IP

    • yamaha4711
    • 1. März 2021 um 19:34
    Zitat von liteman

    Ich suche eine Audio-Over-IP Lösung für Verkaufsflächen.

    Zitat von liteman

    Also an beliebiger Stelle eine Quelle ins Netzwerk einspielen und genauso an beliebiger Stelle das Signal wieder auskoppeln

    Das Q-Sys ist eine vollwertige Mediensteuerung und braucht neben dem Systemprozessor entsprechende Systemendstufen als Auskoppelelemente.

    Auch Mediensteuerungen wie Crestron bieten dies an.

    Dann gibt es Systeme wie Soundweb von BSS. Auch Prozessoren wie EV NetMAX, Yamaha MRX7-D. Allerdings baut letzteres auch mit auf DANTE auf.

    Ich würde dies versuchen über DANTE zu lösen. Es gibt verschiedene Einspeiser und DANTE fähige Lautsprecher. Es gibt diese Systeme von unterschiedlichen Herstellern in variablen Qualitätsstufen, z.B. https://www.monacor.de/dante

    https://www.fohhn.com/de/technologien/dante

    https://jblpro.com/en/products/dci-8-600da

    Generelle Infos zu DANTE:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Dante_(Netzwerkprotokoll)

    https://www.audinate.com/

    https://curdt.home.hdm-stuttgart.de/PDF/Foernzler.pdf

    Der Vorteil (ich weiß nicht wie sich das mit Q-Sys verhält) ist bei DANTE definitv, dass es mit normaler IT Hardware (Switche) funktioniert und man sich nicht auf ein System von einem Hersteller festlegt, außer eben darauf, dass man als Übertragungsweg DANTE (Lizenzpflichtig) hat.

    Auch hierüber lassen sich Zonen erstellen und mit unterschiedlichen, voneinander unabhängigen Signalen versorgen. DANTE lässt in der Regel in einem GigBit Netzwerk ohne Probleme 64 digitale Audiokanäle zu.

    Es wäre auch zu überlegen, ob eine klassische Technik wie ELA (100V Technik) auch OK wäre. Funktioniert auch und ist evtl. stressfreier. Falls allerdings schon vor Ort eine entsprechende IT Infrastruktur besteht, dann ist die digitale Übertragung sicherliche komfortabler, allerdings auch Wartungsintensiver, insbesondere bei Fehlern (IT Techniker).

  • Partyhütte Beleuchtung aber wie

    • yamaha4711
    • 25. Februar 2021 um 18:44

    Es gibt von den üblichen Verdächtigen (Stairville, Eurolight, ADJ,...) fertige Lichtsets, meist aus 4 LED Scheinwerfer bestehend, welche auch autark, also ohne Controller, funktionieren. Als Grundlicht würde in jedem Fall 2x Glühlicht in Form von altmodischen PAR56 oder gar kleiner nehmen. Da könnte man auch mit Farbfolien noch ein wenig anpassen.

    Auch gibt es diese Sets als "Partyset" mit eben dann nur 2 LED Kannen und 2 Effektdosen (Moonflower, Derby, whatever).

    Im Prinzip reichen 4 LED Kannen und 2-3 Effektstrahler und fertig ist die Laube. Wegen mir auch 2-3 kleine Scanner.

    Da ist man dann aber auch schnell bei 300€ und mehr.

    So ein Lichtset eines großen Versandmusikhauses aus Bayern bietet so ein Partyset inkl. Stativ für unter 300€ an. Wie schon geschrieben bestehend aus 2 LED Scheinwerfer und 2 Effektstrahlern. Den mit im Paket stehenden Laser lässt man besser weg. Auch das mitgelieferte Stativ dürfte eher zur Dekoration dienen.

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