Wie man Hygienemaßnahmen, die die Auslastung um 80% oder mehr reduzieren, unter diesem Gesichtspunkt umsetzen will, erschließt sich mir nicht.
Und dennoch wird dies gemacht, zumindest im Moment.
Wie reduziert man die Fixkosten so massiv?
Kleinere Anzahl an Publikum bedeutet auch kleinerer Aufwand und kleineres Besteck. Allerdings ist die Reduzierung max. proportional und in der Realität eben teurer.
Doch was kostet ein Menschenleben? Und der Infektinsschutz ist doch allzeit einzuhalten.
Auch gilt, dass ein Aufbau, welchen man mehrere Tage stehen lässt nur wirklich Geld beim Auf- und Abbau kostet. Die Betriebskosten über die restlichen Tage sind deutlich geringer und tragen damit effektiv zum Gewinn bei. Also könnten viele kleinere VAs am selben Ort dann doch effektiv sein.
Indem die beteiligten Firmen (bspw. du) auf einen Großteil ihres Gewinns verzichten?
Ja, warum nicht und Kleinvieh macht auch Mist. Im DryHire verdient man am besten, wenn man günstiges Material langjährig an das Partypeoplevolk vermietet. So war das zumindest mal.
Auch könnte man, wie in andere Branchen einen Aufschlag zum Infektionsschutz einfordern. Ob das dann jemand gewillt ist zu bezahlen wird man dann sehen.
Ob es Veranstaltungen gibt, bei denen bei Vollauslastung eine Marge von etwa 80% bis 90% erzielt wird, weiß ich nicht.
Ich weiß es auch nicht, da ich so etwas nicht plane und nie geplant habe. Allerdings kann ich mir durchaus vorstellen, dass die Marge bei manchen VAs darüber liegt. Man muss dabei auch die Provisionen, Futter- und Getränkeabteilung und das ganze Merchendising sehen. Der Eintrittspreis selbst ist der kleinste Faktor bei einem organisierten (Groß)Event. Zudem gibt es genügend Personen, welche wenn das richtig verkauft wird, auch Unsummen hier bezahlen.
Letztendlich kann man es durch den erhöhten, erweiterten Infektionsschutz verkaufen. Das zieht im Moment wie doof. Der Stand mit dem zum Event passend MNS wäre dann auch der Renner.