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  2. yamaha4711

Beiträge von yamaha4711

  • Tourbegleiter/Tontechniker für Schlager-Star gesucht

    • yamaha4711
    • 5. September 2019 um 09:28

    Ich rechne mal...

    4h zugesicherte Stagetime, jede weitere Stunde wird mit dem Faktor 1,5 berechnet.

    1-2h Rüstzeit (vergünstigter Stundensatz).

    Wichendzuschlag 200%.

    Macht rein nur für das Mischen, ohne Equipment und Schlepperei um die 900 - 1400 Euronen.

    Kommt Schlepperei dazu und vor allem unebenes Gelände oder Treppen mit ohne Aufzug, dann fällt eine erhöhte Aufwandspauschale an.
    On Top Materialkosten, wenn nicht alles entsprechend vorhanden ist.

    Fahrtkosten werden als vergünstigter Stundensatz angesetzt, denn so wie ich das interpretiere bedeutet dies Fahrdienst/Chauffeur für den "Künstler", oder?!


    Foto/Videos werden mit zusätzlichem Aufwand angesetzt oder könnte ihr euch bei dem professionellen Künstler, der ja Goldplattenstatus inne hat, keine vernüftige Presse leisten?

    Gut, mache ich dann auch noch gerne mit.

    Da ich dann auch noch für das Management zuständig sein soll, sollte dies on Top abgerechnet werden und zwar auf Verhandlungsbasis. Ich denke da an ein entsprechendes Grundgehalt.


    Zusammen wird das dann pro Auftritt heruntergerechnet so bei 3500 - 4000 € herauskommen. Dann wäre ich da gerne dabei. Da es sich um Personalkosten handelt, sind diese nicht rabattierbar, versteht sich ja.

    Ich gebe zegi zu 100% recht. Das ist doch vollkommen Gaga.

    Allein schon die Tatsache, dass man da mit einem Ohringer X-Air anrückt. Bitte?

    Ganz ehrlich: Ich möchte keinen 3. klassigen Fullplayback Bühnencowboy nach der Party in einem sehr wahscheinlich nicht mehr definierten Zustand seiner selbst heimchauffieren, denn so wie sich das liest, wird es darauf hinaus laufen. Auch habe ich keine Ambitionen auf fragwürdige und nicht zuverlässige Aussagen wie "regelmässige Einsätze" (verbindlicher Tourplan?!), Bezahlung nach Stundensatz oder Pauschale (Was denn nun).

    Was ist mit Ausfallabsicherung, wenn eine VA abgesagt wird oder aufgrund von vorhandenem örtlichem Techniker/Dienstleister (Groß VA) nicht zustande kommt? Was ist wenn die Hütte leer bleibt? Bin ich dann als "Tourmanager" für den Verlust verantwortlich. Nein, diesen Schuh zieh ich mir nicht an. Auch kann ich auf "viele Kontakte ins Musikbusiness und tolle Veranstaltungen", denn die habe ich bereits und bin damit sehr zufrieden.

    Aber danke für die nette Info, ich konnte mimch mal wieder herzlichen amüsieren, obwohl es doch sehr traurig ist.

    PS

    Darüber konnte ich sehr herzlich lachen...

    Zitat von Soundflut

    wir suchen aktuell einen Tontechniker/Tourbegleiter (m/w/d) für Deutschlands erfolgreichen Schlager- und TV-/Youtube-Star Axel Fischer

    (u.a. Nr.1 Partyhit "Traum von Amsterdam", europaweite Auftritte u.a. Brandenburger Tor, Lanxess Arena, Westfalenhalle, diverse große Festivals).

    Ich kenn diesen aufgehenden Star überhaupt nicht. Allein schon die Aussage"Deutschlands erfolgreichen Schlager und TV/Youtube Star" finde ich doch sehr überheblich. Vor allem, da man auf Youtube durchaus bessere Talente und Stars sehen und hören kann, welche dann auch noch selbst die Instrumente spielen.

    Den Nr. 1 Partyhit kenn ich auch nicht, tut mir Leid. Selbst als gelegenliche Auflegender DJ bei Hochzeiten, Firmenfeiern usw. ist mir das noch nicht untergekommen oder wurde von der feierwütigen Gemeinde gewünscht. Allerdings kommen immer wieder Wünsche wie Atemlos von Helene Fischer, ganz zu schweigen von Jürgen Drews. Naja, vielleicht so in 30-40 Jahren mal, der Jung hat ja noch Zeit.

    Bis dahin sollte man sich mit dem Gedanken anfreunden, dass man mit so einer Anzeige sich keine Profi angelt, sondern eben eher auf derselben Schine unterwegs sein wird.

    Jedenfalls viel Glück bei der Suche.

  • Suche Kombigerät Feedbackdestroyer + Kompressor

    • yamaha4711
    • 5. September 2019 um 08:18

    Kadidaten hierfür

    dbx Driverack PA2

    Sabine GRQ3102 / 3101 (auch in der Slaved Version) - wird nicht mehr hergestellt.

    Beide Geräte funktionieren recht gut. Bei der Sabine ist die Compressor/Expander Abteilung noch einen Ticken besser. Ansonsten würde ja auch ein Digitalpult gehen, wobei hier meist keine FBX Option besteht.

    Bedenken:

    Wenn der Kunde mit aufgerisseben Mikro in die Box rein krabbelt, dann hilft auch kein FBX. Dieser verhindert in aller Regel nur sich aufbauende Feedbacks und auch nur dann, wenn man dies auch selbst merkt. Bleibt man stur, dann funzt das gar nie nicht.

    Daher die Anlage immer einmessen, grobe Feedbacks ziehen, Sicherheitsfaktor einplanen, Pegel begrenzen (nicht aufholen!!!) und vor allem Mikro/Box Konstellation präzise ausrichten. Das ist mehr als die halbe Miete. Wenn man dann noch dem Kunden einen kleine Crashkusrz in Sachen Mikrofonhandhabung gibt und erklärt warum es piept und was man dagegen zu tun hat, dann sollte da nix schief gehen.

    Ich mache regelmässig Konferenzen und Meetings mit bis zu 6 Lavaliers in manchmal doch akustisch sehr fragwürdigen Räumlichkeiten. Anfangs dachte ich auch FBX wäre das mittel der Wahl, erlitt damit aber immer wieder Schiffbruch. Seit ich mich an obiges Rezept halte ist das alles sehr entspannt und ich kann den Kunden vollkommen autonom arbeiten lassen, nachdem das System einmal eingepeglt wurde und das selbst wenn auch manchmal nur ein semiparam. 3-Band EQ vorhanden ist.

    Alles eine Frage der Grundkonzeption und vor allem der akzeptanz des Kunden, dass eben irgendwo Grenzen sind. Diese liegen in aller Regel jedoch meist so weit weg vom Feedback, als dass das bisher immer akzeptiert wurde und auch sehr gut geklappt hat. Zur Not arbeitet man eben mit Delaylines.

  • Band PA bis 1000 Pax erweitern oder nicht?

    • yamaha4711
    • 16. August 2019 um 17:59

    Ganz dringender Tip nochmal: Lasst die Finger von den Kisten, denn

    Zitat von MarcusD

    Aber zumindest finanziell ist es schon lohnenswert, wenn wir beim PA-Verleih einsparen könnten.

    dies wird sich niemals einstellen, eher das Gegenteil.

    Wenn es schon etwas fetter sein soll (das was da bisher spielt ist halt wirklich nur Hobbyklasse), dann schaut euch mal nach gebrauchtem Material von

    Seeburg TSM Serie mit G-Sub

    d&b C7

    Dynacord XA5 oder XA2

    TW Audio M10 mit B15

    RCF ART712 mit irgendwelchen RCF Bässen

    um.


    gebrauchte-veranstaltungstechnik.de

    wäre eine Anlaufstelle.

  • Band PA bis 1000 Pax erweitern oder nicht?

    • yamaha4711
    • 15. August 2019 um 21:07

    seh ich auch so.

    Testweise einfach mal ne Waschmaschine in den Proberaum tragen und wiedr rauf, denn die R Kisten wiegen ähnlich und sind ebenso sperrig.

    Und wer Stackt das dann korrekt und trimmt das System ein?

    Für in eine Eckkneipe rein wäre das totaler Overkill.

    Dann ist ein Top pro Seite nicht wirklich prickelnd, da 50x25°. Zwei pro Seite sind wegen des Öffnungswinkels schon Pflicht.

    Kommt auch darauf an, ob die Kisten original oder verbastelt sind und wie überhaupt der Gesamtzustand ist. Ist halt altes R'n'R Holz und war letztendliich nicht so der reisser, auch als es noch aktuell war.

    Zitat von MarcusD

    Für Bierzelt reicht das aber wahrscheinlich nicht. Da fährt er dann Bananen auf.

    Und wieder jemand der anscheinend nicht so ganz weiß was er da tut.

  • Masseschleifen über Cat7-Kabel (Ethernet)?

    • yamaha4711
    • 9. August 2019 um 23:04

    Generell ist es einer Leitung wurscht was da drüber geht, ich betone der Leitung, denn

    Zitat von Marian Humann

    nutzen die für alles mögliche, HD-BaseT, Ethernet, GigaACE, Analog Audio (mittels der Thomann 4x Peitschen), Fernbedienungsverlängerung für die Beamer (mit

    selbstgelöteten Klinke auf RJ45 Adaptern) usw.

    Es soll ja spezielle Leitungen für entsprechende Signale geben oder anders herum jedes Signal bevorzugt die eine oder andere Leitung.

    Eine symetrische Übertragung ist immer zu bevorzugen, dies gilt für Analog als auch Digital. Ethernet wird ja auch symtertrisch übertragen und das auf 4 Paaren.

    Damit lässt sich so eine CAT Leitung natürlich auch für symetrische Audiosignale in analog nutzen. Adapter hierfür gibt es ja. Solange dabei hierauf geachtet wird

    Zitat von floger

    Wenn alle Systeme an der selben, sauber geerdeten Versorgung hängen gibt es kein Masseproblem. Das Patchfeld gehört natürlich auch am selben System geerdet.

    kann da recht wenig schief gehen.

    Falls es doch brummen sollte, dann hilft eben ein entsprechender Trennübertrager und gut ist. Jedenfalls kann man das schon so machen und das wird auch (mittlerweile sehr oft) so gemacht. CAT Leitung als Multicoreersatz.

    Telefon in analog ist auch nix anderes und das gar unsymetrisch.

    Es gilt dennoch

    Zitat von TomyN

    Best practice I: Netzwerk mit Netzwerkkabel, Audio mit Audiokabel
    Best practice II: Nur symetrische Audiosignale mit der Möglichkeit der Potentialtrennung ( DI / Trennübertrager)

    Was man allerdings hierbei unterschlägt ist ein mögliches Übnersprechen, vor allem wenn analoge Signale mit kleinem Pegel (Mikrofonpegel) direkt neben Digitalsignalen übertragen werden. Da können die Brusts der Digitalsignale schon mal auf das analoge Signal übersprechen und das zirpt und sirrt dann. Da hilft dann auch kein Trennübertrager.

    Im übrigen ist diese Annahme falsch:

    Zitat von sou

    analoge Signale, nur die sind ja Brumm-anfällig.

    Jedes Signal ist brummanfällig, denn dies hängt einzig und alleine vom möglichen Potentialunterschied zwischen zwei Geräten ab, wenn diese auf unterschiedlichen Massepotentialen liegen.

    Auch Digitalsignale sind da anfällig und wenn man mal beim Auflegen der CAT Leitung geschlampt hat, dann weiß man wieviel Ärger das im Netzwerk machen kann.

    Im Allgemeinen hängt da aus diesem Grund sowieso ein kleiner Übertrager dazwischen.

  • In-Ear

    • yamaha4711
    • 4. August 2019 um 18:06
    Zitat von zegi

    Bisher ist mir noch kein Musiker mit In-Ear untergekommen.

    Also mir schon einige und selbst Hobbybands spielen mittlerweile mit InEar.

    Zitat von Karel Noon

    - Atmo Mikros helfen sehr oft und stören fast nie, also aufbauen!

    - Systeme wie Aviom, Behringer P16 oder A&H ME sind oft eine schöne Hilfe

    Kann ich so bestätigen.


    Zitat von Karel Noon

    Master auf InEar? Habe ich so noch nie gemacht, klingt für mich aber eher wie ein sehr spezieller Wunsch des Künstlers oder Notlösung

    Nicht wirklich.


    Zitat von zegi

    Ich mache mir auch Gedanken, wie man das auf viele Stecken löst. Ich habe 12 Kanäle zur Verfügung und wenn da auch noch der eine oder andere Backup-Monitor sein soll, wirds knapp, wenn man 7 Musiker hat. Oder ist bei IE "mono" Standard?

    Du sprichst jetzt von Ausspielwegen. Ja, das ist so korrekt und das kann sehr schnell knapp werden, wenn man das alles in Stereo überträgt. Selbst mit dickeren Digitalpulten.

    Ich mache das wie folgt:

    Wie bei einem konventionellen Monitoring gibt es für jeden einen dedizierten Mix in mono. Wenn es eng wird dann eben in Gruppen.

    Atmomic ist wichtig, damit man auch das was auf der Bühne abgeht mitbekommt. AAlso in jedem Fall jedem dedizierten Mix zugeben. Da die mesiten InEar Sender Stereo anbieten kommt nun der dedizierte Mix auf den einen und das Atmo für alle auf den anderen Kanal. Bei den meisten Empfängern kann man nun die beiden Kanäle individuell zusammenmischen. Damit kann jeder soviel von seinem eigenen Mix/Gruppenmix und dem Atmo individuell am eigenen Empfänger pegeln. Wahlweise, wenn es z.B. kein Atmo gibt, kann man eine Monosumme als Ersatz anbieten.

    Ist genau das

    Zitat

    Also bei dem Beispiel war der Mastermix und der In-Ear-Mix als neuer Mix auf den Kopfhörern mit der Option "mehr Main" bzw. "mehr In-Ear-Mix" zu haben.


    Wichtig ist hierbei, dass die Laufzeiten stimmen, sonst fängt es an schwer zu phasen.

    Mit dieser Methode erhält man zwar nur einen Monomix für den Nutzer, dieser ist jedoch durch das Atmomic schon irgendwie räumlich.

    Falls der Nutzer es unbedingt möchte und Platz auf dem Pult ist, dann kann man natürlich auch einen echten Stereomix fahren. Halte ich aber irgendwie für ein wenig übertrieben und sinnfrei.

  • I don't need that, 2.0

    • yamaha4711
    • 25. Juli 2019 um 12:27

    Der Lufthaken an sich wird nicht das Problem sein, 124€ pro Stück. Beim Energiebedarf sieht es dann schon anders aus.

    Zitat von https://www.stupidedia.org/stupi/Siemens_Lufthaken

    Ein gravierender Nachteil des Lufthakens ist der enorme Energieverbrauch. Ein einzelner Schwerlastlufthaken verbraucht etwa 12 Millionen Exawatt. Als Zahl:

    12.000.000.000.000.000.000.000.000 ! Das ist so viel, wie 36 Steckdosenschweine erzeugen können.

    Muss man eben 2-3 LED Wankler einsparen.

  • Der Untergang der Studios und wie "richtige" Musik produziert wird

    • yamaha4711
    • 20. Juli 2019 um 13:38
    Zitat von Loloverde

    Musiker konzentriert euch auf das musizieren, daß Studio kümmert sich um den guten Sound und hält euch den Rücken von Technikproblemen frei.

    Der letzte Teil dieses Statements würde ich gerne erweitern:

    ...der Dienstleister (Beschallungsfirma, Tontechniker, Studio) kümmert sich um...

    Ist es denn nicht so, dass auch wir (Dienstleister im Beschallungsgewerke, um dies evtl. nicht ganz OT zum Forum an sich stehen zu lassen) grundsätzlich in einem Strudel von do-it-yourself Mentalität sind und dies auch deutlich spüren.

    Sicher, eine BigBand wird wohl oder übel ein Studio buchen müssen, wenn das vernüftig ablaufen soll, ein Orchester wird wohl auch gerne gleich einen Konzertsaal anmieten, genauso wie ein Großevents wie Rock am Ring, Rock im Park oder Bands wie Bon Jovi, AC/DC, Eagles, u.a. lieber Profis haben und dazu einen professionellen Dienstleister wählen. Man wird da wohl niemals Feld-Wald-Wiesen Beschaller mit einer Garage voll Budgetmaterial finden, jedoch findet man diese Kategorie vermehrt auf kleinen Bühnen und Stadtfesten, selbst auf Events mit bis zu 1500 PAX, wenn eben nicht die Band selbst alles macht. Das ist leider so, denn der Preis entscheidet letztendlich; Qualität ist oftmals sekundär.

    Das Equipemnt, was vor 10-15 Jahren noch richtig Geld kostete, bekommt man heute für'n Appel und Ei (oftmals steht gar Apple drauf). So ein Homestudio gibt es heute in einem kleinen All-in-One Kistchen, das weniger als 1000€ kostet. Wenn der Newcomerband da nicht der Finger juckt, wann dann? Produzieren und sofort Youtuben, egal ob der Ansprüche und Qualität. Hauptsache mal rausgehaun.Ich seh und höre diesen "gestigen Dünnsch..." auch immer wieder zuhause, wenn unser Töchterchen sich mal wieder irgendeinen Mist ansieht und anhört. Da ziehen sich bei mir alle Fußnägel hoch.

    Wieviele der Musiker und Bands sind mittlerweile ohne Tonman unterwegs, weil sie sich von der Bühne selbst per Tablet mischen? Welcher Festzeltwirt sieht es nicht gerne, wenn er 4 Bierzeltgarnituren mehr stellen kann, da der Platz für das vermaledeite FoH endlich durch die siagenhaft Tolle Band eingespart wurde.

    Ich finde die Diskussion über so etwas irgendwie sinnfrei, genauso sinnfrei wie eine Diskussion darübe ob wir in der Branche durch andere übervorteilt werden und deswegen ein Preisverfall in dieser Hinsicht sich etablierte.

    Noch was zur Kreativität...

    War es nicht ABBA, welche damals schon sehr inovativ waren? Aufnahmendopplung mit leicht versetzter Abspielgeschwindigkeit, Aufnahmen im Badezimmer wegen der vorherrschenden Akustik und noch ganz andere schräge Dinge. Dies prägte deren Sound und das wurde niemals nicht (Badezimmer) in einem extra designten und sterilen Tonstudio in einer Akustikkabine produziert.

    Auch ist es doch so, dass viele Produktionen des Mainstreams heutzutage per MIDI und Streams an unterschiedlichen Orten auf der Welt produziert werden und erst ganz am Ende daraus etwas ganzes wird.

    So gesehen braucht man keine Tonstudios mehr. Nur noch kleine Kellerräume oder Besenkammern mit einem Compzter drin.

    (Achtung, dies ist nicht ganz ernst zu nehmen)

    Allerdings gilt dies meiner Meinung nach für die ganzen Retortenmusik und Fließbandproduktionen.

    Hmm... wo und wie produzierte Snap damals? Stichwort Projektstudios.

    Gut, damals kostete eine 02R mehrere Tausender und das konnte sich letztendlich auch wieder nur ein gewerbliches und gewinnorientiertes Unternehmen sich leisten, von der Recordinghardware (Alesis, Tascam) mal abgesehen. Heute gibt es dieselbe Menge und mehr an Schnick-Schnack in einer X18 Air Kiste vom Ohringer (inkl. Recording), welche man vom Sofa per Wischbrett bedienen kann. Die Ehefrau trällert dazu in ein t.bone Großmembraner, Autotune zieht das gerade. Bisschen Rhythmus dazu und fertig ist das Helene Fischer Double.

  • Anschluss aktiver Sub an Powermixer

    • yamaha4711
    • 14. Juli 2019 um 19:45

    Ja und ja.

    Letzteres heißt eben, dass die Tops das gesamte Frequenzspektrum wiedergeben und sich darauf gewisse Nachteile ergeben. Allerdings könnte man damit den Sub über einen AUX Weg oder sonst wie abgetrennten Ausspielweg separat und damit unabhängig von den Tops ansteuern. Kann manchmal von Vorteil sein.

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • yamaha4711
    • 14. Juli 2019 um 12:07
    Zitat von wolferl

    Alle anderen Systeme arbeiteten doch eher mit 90 oder 60 Grad Hörner, die einem die Arbeit doch sehr erschwert haben.

    Nö, denn d&b C4 macht 35x35°

    Zitat von Rebecca

    Konsequent bei allen ist mir aufgefallen das im Low Mid Bereich viel zu wenig war. Im Tiefbass fand ich es oft zu übertrieben... Ein Controller sollte doch eigentlich für ausgewogen Frequenzgang sorgen...

    Der Controller ist nur das Werkzeug, welches durch die bedienende Person eingestellt und (de)justiert wird, so dass es nach Gusto klingen mag. So gesehen kann der Controller am wenigsten dafür. Würde die bedienende Person einen guten Job machen, dann würde es auch stimmig klingen, sofern die Grundlagen (am System) vorhanden sind. In der heutigen Zeit ist es eben Mode eher auf Badewanne zu mischen als ausgewogen.

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • yamaha4711
    • 13. Juli 2019 um 14:33

    Sind immerhin 317,5 kg, also gefühlt ne Tonne. Wuchte das mal auf Höhe.

    Dennoch stimme ich dem ganzen zu. Hornsysteme ala C4 hatten und haben immer noch ihre Berechtigung. So mancher Mittelständler (und kleinere) würde sicher eine bessere Performance liefern, wenn man nicht gleich immer und überall und da meine ich speziell die Stadtfeste und Zeltevents, ein LA hinstellt, das

    a) nicht auf Höhe kommt

    und b) einfach immer wieder zu kurz ist, weil man es nicht auf Höhe bekommt.

    c) der Betreiber meist auch noch keine Ahnung von der Materie hat.

    So ein Horntop ist deutlich fehlertoleranter als ein LA, bei meist besserer Performance in dieser Größenordnung. Allerdings sind 5000 PAX auf einem entsprechenden Areal, vor allem OpenAir, schon eine Ansage und so etwas würde ich aufgrund der einfacheren Handhabung (je 2 entsprechend lange Bananen) auch lieber mit einem LA machen wollen. Aber eben nur wegen des Handlings. Wenn allerdings das Rigging ein Problem ist, dann doch lieber Hornsystem, denn das funzt auch im Groundstackbetrieb.

  • Die Illusion des Riders

    • yamaha4711
    • 29. Juni 2019 um 20:06

    Es treffen hier zwei Welten aufeinander: die Welt des Musikers/Künstler und die des Technikers. Beide Welten sind nicht wirklich kongruent.

    Wenn da eine Gitarre mehr, ein Keyboard mehr oder ein Gastmusiker mehr am Start ist, dann ist das nie wirklich ein Problem. DIe Kiste mit den DIs wird selten leer sein und auch die Mikrokiste (irgendwo ist noch ein SM58/57) ebenfalls nicht. Auch Leitungen sind genügend da.

    Wenn allerdings aufgrund der Vorabplanung ein entsprechend kleines Pult gebucht ist und auch gewünscht ist (wenig Platz am FoH), dann ist eben bei Vollbelegung irgendwie Schlu0, denn hin- und herstöpseln ist definitiv ein no go, weil zu fehleranfällig.

    Ich würde dies zum einen davon abhängig machen,

    1. Wie ist die gesamte Stimmung. Wenn da ne Ätzband auf der Bühne steht, dann habe ich eben kein Spare dabei, ebenso wenn die Bezahlung so was von auf Kante genäht ist, dass man einfach auch keinen Handlungsspielraum mehr hat.

    2. Wenn bei der Nummer wirklich alles anders ist und über den Haufen geworfen wird, z.B. statt 2 Keyboards auf einmal 3 Racks mit je 3 Keybaords da stehen, Sonderwünsche beim Monitoring (ich will das aber in Stereo), die 4 Mädels mich nett fragen wo denn die Mikros für die Backingvocals stehen oder der Saxofonist noch 3 Kumpels mit Trompete und Posaune spontan mitgebracht hat und ja, die brauchen auch noch Monitor und die Mikros als Funke, ebenso das Monitoring als InEar. Alles schon erlebt.

    3. Das gebuchte Pult einfach nicht die noch zusätzlich notwendigen Kanäle hergibt.

    Wenn allerdings die eigene Truppe, deren Techniker man ist und auch den Rider konzipiert hat, sich nicht daran hält, dann würde ich denen auf die Finger klopfen.

    Auch finde ich diesen Ansatz außerordentlich wichtig:

    Zitat von T-event

    Und der oft zufindende Satz: "....diese Bühnenanweisung ist Bestandteil des Vertrags.....bei nicht Einhaltung..."

    geht ja auch in beide Richtungen, wenn alles geforderte gestellt wird und die Band sich nicht an die "schriftliche Absprache in Form der Bühnenanweisung" hält, dann kann der Veranstalter auch von der Band "Schadensersatz" fordern.

    Letztendlich bleibt es ja am Dienstleister hängen, denn der muss dafür srogen (oder auch nicht), dass die Show korrekt und vertragsgerecht über die Bühne geht.

    Wenn ich mich bei meiner Bank nicht an die vereinbarte Ratenzahlung halte, dann ist der dem Ratenvertrag zugrundeliegende Kaufgegenstand sehr schnell im Besitz der Bank. Da kann ich eben auch nicht mal einfach so die Rate kürzen oder später anweisen, so wie es mir beliebt.

  • CD-Player und Verstärker über Bluetooth verbinden

    • yamaha4711
    • 15. Juni 2019 um 10:43

    Eine Strippe, sprich Audioleitung, denn die sicherste Verbindung zwischen zwei Geräten ist und bleibt eine Leitung.

    Ganz nebenbei:

    Blauzahn ist ausdrücklich eine Kurzstreckenfunkverbindung. Jetzt darf man sich streiten, ob 10m noch Kurzstrecke sind.

    Blauzahn Audio ist nicht wirklich prikelnd. Tut fürs Handyheadset, im Auto und wegen mir für Hobbyanwendungen, um irgendwelche Audiospielzeuge untereinander zu verbdinden und um MP3 Material aus fraglichen Quellen abzuspielen. Da fällt das nicht auf. Bei CD allerdings schon und das auch ziemlich deutlich.

    Wirtschaftlich wird dies auch nicht sein, denn ordentliches Blauzahnequipment kostet auch ein paar Taler und ne Strippe ist deutlich günstiger.

    Weswegen soll das denn per Blauzahn geschen und ist dies unabdingbar und wenn ja warum?

    Anbei das was Tante Google wusste und damit man einen Einblick in die aufzuwendenden moitären Mittel bekommt:

    https://www.amazon.de/HomeSpot-Trans…r/dp/B07BMQR4YV

    https://www.technikempfehlung.de/testberichte/d…th-audio-sender

    https://www.thomann.de/de/klark_tekni…AyABEgIMtPD_BwE

    https://www.google.de/search?source=…i30.6ukZpbmNl7Y

  • Mal wieder Generatorstrom

    • yamaha4711
    • 8. Juni 2019 um 12:05
    Zitat von phlownd

    Und das dann mit dem Erdungsanschluss des Stromverteilers verbinden, richtig?

    An einem vernüftigen Aggi ist auch ein entsprechend gekennzeichneter Erdungspunkt. Da muss die 16mm² grün-gelb dran. Im Zeifelsfall beim Vermieter nachhaken.

    Zitat von phlownd

    im Labor mit Spektrometer und Leistungsmesskopf vermessen und nichts besorgniserregendes festgestellt.

    Dann ist ja gut.


    Zitat von phlownd

    Scanbereich ca. 2-2,5 m über Augenhöhe ist und am Ende des Geländes an einer blickdichten Holzwand endet. In den Himmel wird auch nicht geschossen,

    Auch dies klingt vernüftig.

    Ich habe bei Laser halt immer DAUs, Laien und Vollpfosten vor Augen, die nicht wissen was sie tun oder auf Krawall aus sind.


    Zitat von phlownd

    Dann werd ich wohl noch ein paar Heizlüfter brauchen

    3-4 1kW PAR64 würden auch reichen. :)


    Zitat von phlownd

    hab ich kurz überlegt, mit einem Adapterkabel von Schukostecker auf CEE-Kupplung (dort dann nur L1 und N belegt) in den Verteiler zu gehen

    Das würde ich lassen. Bitte den Verteiler so nutzen wie er auch erdacht wurde, also an einer voll und richtig belegten CEKON

  • Mal wieder Generatorstrom

    • yamaha4711
    • 8. Juni 2019 um 11:26

    Also so ein Erdspieß tut nicht weh und ist auch schnell installiert. Also machen. Erde drum rum ein wenig anfeuchten.

    Bei 400 mW optischer Ausgangsleistung reicht das Dicke um am Auge Schaden anzurichten. Es muss ja auch nicht sein. Es reicht ja schon, wenn ein Gast behauptet. Dann bist du als Betreiber in der Beweispflicht, dass das Safe war.

    Im übrigen riecht das auch nach Chinakracher. Die DPSS da drin geben oftmals eine sehr hohe Leistung im IR Bereich ab, da ja IR Diodengepumpt und das wird nicht immer konsequenz weggefiltert und steht vor allem nicht auf dem Datenblatt. Man muss also davon ausgehen, dass die nicht sichtbare Laserstrahlung mitunter höher sein kann, als die angegebene sichtbare.

    Wenn du LSB bist, dann weißt du was du tust. Nochmal ein Punkt, weswegen man darüber dringend nachdenken sollte und deswegen dieses Gerät nicht einsetzen sollte.

    Zum Aggi zurück

    5% der Maximallast des Aggis.


    Und auch immer schön nach dem Tankinhalt sehen. Wenn das Aggi abstirbt, stirbt oftmals auch die daran angeschlossene Elektronik. Daher immer rechtzeitig nachschütten. Dies gilt vor allem für die Benzinerfraktion aus dem Baumarkt.

  • Mal wieder Generatorstrom

    • yamaha4711
    • 8. Juni 2019 um 11:04

    Bevor ich mir Gedanken mache welches Aggi ich denn brauche, sollten vor allem Dinge über den Aufbau, Erdung und Verteilung der Last auf das Aggi klar sein.

    Vor allem habe ich persönlich Bauchweh bei Laser mit 50W Consumption am Eingang. Bist du LSB? Wer nimmt das Ding ab? Muss das denn sein?

    Lass lieber bunt mit LED blinken. Das sieht auch hübsch aus und du läufst nicht Gefahr anderen oder dir die Augen wegzubrennen.

    Ansonsten ein Industrie Diesel Aggi mit 20 kVA+, ohmsche Grundlast mit 5% und gut ist.

    Achso, je nach Aufstellort sollte man auch mal bei der Behörde von wegen Wasser- und Landschaftsschutz nachfragen. Es kann sein, dass du aufgrund dessen an der Örtlichkeit gar keinen Stromerzeuger betreiben darfst.

  • Mal wieder Generatorstrom

    • yamaha4711
    • 7. Juni 2019 um 20:59

    Das sieht verdammt nach diesem Faden aus und da wurde schon entsprechend input diesbezüglich und vor allem zum Thema Laser gegeben.

    https://www.musiker-board.de/threads/indust…technik.693545/

  • Kann man es auch zu weit treiben mit der "Sicherheit"..?

    • yamaha4711
    • 7. Juni 2019 um 09:57

    Nun, das hier genannte ist nun in der Tat nicht sonderlich extrem.

    So ein Event ist nun mal ein Ort der Zusammenkunft von vieln tausend Personen und niemand weiß welche Intention jeder einzelne hat. Die meisten werden wohl wegen des eigentlichen Events vor Ort sein, doch ist so ein Massenevent eben auch Ziel für subordinäre Gruppierungen.

    Es liegt einfach in der Sache, dass immer eine Majorität zu leiden hat, wenn eine Minorität Unfag macht und man sich daher mehr oder minder sinnvolle Sicherhietsmaßnahmen ausdenken und etablieren muss. So gesehen kommt dies aber wiederum der Majorität zu gute.

    Ob dahingehend einzelne Maßnahmen verhältnismässig sind, sei mal dahin gestellt, denn unter dem Deckmantel der Sicherheit werden - wie schon angemerkt - oftmals auch bestimmte Vorteile für den Vorschreibenden generiert, so z.B. Gastro. Sicher kann eine Flasche als Waffe eingesetzt werden, doch es hat eben den netten Nebeneffekt durch das Verbot entsprechend Umsatz zu generieren. Zudem werden ja hin und wieder dann an den Verkaufsständen Flaschen oder Dosen ausgegeben. Naja...

    Auch die Garderobe ist so und so zu sehen.

    Was ich allerdings nicht vertsehe ist dann die Tatsache, dass immer wieder bei bestimmten Events Pyro mitgeführt wird und diese an den Sicherheitsschranken durchgeht Hier sollte unbedingt nachgefasst werden.

    Ich bin auch dafür, dass man solche Großevents einfach auch downsized. Ich persönlich fühle mich auf soclehn Riesenevents nicht wohl, auch aus dem Grund, dass ich den Künstler meist doch nur als Briefmarke sehe. Dann nehm ich lieber zu Hause auf dem Sofa Platz und schau mir das ganze auf dem SmartTV mit 7.1 an.

    Ein nettes Kuschelkonzert mit sagen wir mal max. 300 PAX hat für mich deutlich mehr Charme. Ob dies allerdings krawallsuchende Subjekte abhält ist natürlich fraglich, so dass man auch hier unebdingt auf so manchen Sicherheitsaspekte in Bezug auf mitgebrachte Gegenstände und Personen ein Augenmerk zu legen hat. Allerdings sollte dies aufgrund der kleineren Besucherzahl deutlich entspannter und besser funktionieren, was letztendlich auch ein Sicherheitsaspekt darstellt. Darüber sollte so mancher Eventanbieter und Veranstalter auch mal nachdenken. Lieber kleiner und mehr als weniger und riesengroß.


    Noch was zum Thema Powerbank.

    So eine Powerbank kann nicht nur als Wurf- und Schlagwaffe eingestzt werden, sondern könnte auch in ihrer ureigenen Bestimmung teilweise als Sprengwaffe dienen. Wenn man sich mal vor Augen führt wieviel Energie in diesen Kästchen gespeichert wird, da wird mir himmelangst. Es ist zwar nicht an der Tagesorbung, dass Handyakkus (welche deutlich kleiner sind) anfangen zu brennen oder gar zu explodieren, doch man könnte mit geeigneter Manipulation so etwas durchaus gezielt provozieren,. Von daher halte ich es für durchaus richtig vor allem solche Energiespeicher zu verbieten.

  • Erweitertes 'adaptives' automatisiertes Mischen

    • yamaha4711
    • 3. Juni 2019 um 21:18

    Wie schon so oft stellt sich nicht die Frage ob es so sein wird, sondern wann es so sein wird.

    Die KI ist heute schon, im Vergleich zu vor 20 Jahren, sehr weit und wenn man dem mooreschen Gesetz auch hier traut, dann sollte diese Entwicklung exponentiell vorangehen, so dass wir immer schneller die Grenzen dahingehend erweitern und sich manche Dinge dann letztendlich wegrationalisieren oder im positiven Sinne wir mehr Zeit für gänzlich andere Aspekte haben, welche bisher total vernachlässigten wurden.

    Ich persönlich finde eine solche Entwicklung gar nicht so schlecht, denn wie schon geschrieben, uns werden lästige Dinge abgenommen und wir können uns dann mehr oder minder auf "Assistenzsystreme" zurück greifen, welche dann immer besser und feiner funktionieren werden. Wenn man sich die Automatikmischer aus den 90ern gegen die heutige Generation ansieht/anhört, dann funktionieren diese Systeme mittlerweile recht gut, so dass so manche Konferenz allein mit einem solchen Tool managerbar ist, ohne dass es irgendwie piept.

    Schielen wir mal auf die KI beim Schach. Primär ein Spiel, welches der reinen Logik folgen sollte und daher strikt berechenbar ist. Dennoch siegte der Mensch oftmals über die Maschine, da der Mensch unberechenbar ist und auch emotional reagiert. Das kann eine Maschine nicht und dennoch besiegen heute KI Systeme Großmeister und auch Weltmeister, da sie mittlerweile sich solche emotionalen Züge merken und ebenfalls darauf reagieren. Es ist wie es ist: Ein Lerneprozess und dieser Prozess braucht Zeit. So ein KI System kann mit der Zeit sicher auch Erfahrung aufbauen und diese Erfahrung gewinnbringend einsetzen. Dies kann gar in einer spontanen, kreativen und unberechenbaren Reaktion enden.

    Lass wir uns überraschen.

    Ich finde es jedenfalls sehr sehr spannend.

  • Erweitertes 'adaptives' automatisiertes Mischen

    • yamaha4711
    • 2. Juni 2019 um 12:29
    Zitat von niggles

    Beschreib doch mal bitte wie und mit welcher Hard- und Software du das genau realisierst. Meiner Erfahrung nach geht das selbst mit SIM nicht so einfach.

    Volle Zustimmung. Das ganze kann im Idealfall nur eine Hilfestellung bieten, aber nicht mehr. Sicher "hören" solche Meßsysteme Gruppenlaufzeiten genauer, Phasenverschiebung besser und zeigen auch Unstimmigkeiten im Frequenzgang auf, doch letztendlich muss man das alles immer noch selbst entscheiden.

    Als "Meßsystem" hatte ich mich mal zu Anfangszeiten auf ein ADF4000 von Sabine verlassen, welches mir den Frequenzgang linearisieren sollte und eben für das Timealignment sorgen sollte. Ich fand dann schnell heraus, dass das mehr oder minder für die Tonne ist und man sich in letzter Instanz immer auf seine zwei Ohren verlassen muss und auch wenn möglich eine zweite qualifizierte Meinung einholen sollte.

    Ich kenne kein Meßsystem, welches automatisch alles richtig macht. Ich dachte mal hier fragen, ob jemand anderes mehr weiß.

    Erstaunlich finde ich jedoch, dass im Mastering/Studiobereich es schon Software gibt, welche eben einen "Einheitsbrei" erstellen kann. Ich bin auch erstaunt gewesen, als ich mal wieder an DJ Software rumgfespielt hatte und mir mal eine kostenfreie DJ Sofftware geladen hatte. Das Ding passte Loops und andere Effekte beatgenau und gar fast musikalisch an. Allerdings ist das nicht mir einer live Tonmischung zu vergleichen.

    Und ja, die Diskussion dort ist mittlerweile für die Tonne.

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