Allerhöchstens relativ kurz.
Beiträge von Jeremy
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Zitat von "wora"
"je mehr ich weiss, desto mehr weiss ich, dass ich nichts weiss"
war diese weise bemerkung nicht sogar von albert einstein?Nein, von Sokrates, überliefert von Platon in der Apologie des Sokrates.
Das ist zwar harter Tobak zu lesen, hat aber bis heute nichts von seiner Kraft und Aktualität verloren.
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Ein Paradebeispiel, wie es gehen sollte: http://www.jochenmalmsheimer.de/technik.html
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Hat irgendjemand versucht *VORHER* mit der GEMA zu reden anstatt *NACHHER* zu lamentieren? Ich habe schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass die insbesondere bei Festen, deren Anmeldung gerne mal vergessen wird, recht gesprächsbereit sind und sogar eine, nennen wir es mal "Tarifgestaltungsberatung" anbieten.
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Zitat von "madmax"
Vielleicht sollte man das Thema mal von einer anderen Seite aus beleuchten.
WARUM kommt es überhaupt zu besagten Polizei-Einsätzen?Aber was sind das für Menschen; welche "anrufen"?
Genervte Anwohner; die schlafen wollen nach arbeitsreicher Woche? An dem vielleicht einem WE im Jahr, wenn DAS Fest im Ort steigt? Wohl eher kaum.
Doch. Genau die sind das. Und zwar, weil die nicht nur genau DAS Fest im Ort mitbekommen, sondern weil die während der gesamten Freiluft-Entertainment-Saison Lärm an der Backe haben. Es findet halt nicht nur DEIN Fest statt, sondern schon bald jedes WE ein anderes, vom normalen Kneipenbesucherlärm mal ganz abgesehen.ZitatAußerdem; was macht denn da der Schichtarbeiter oder auch der Mischpultwilli, wenn der Nachbar morgens die Kreissäge anwirft oder 10er Löcher in den Beton jagd?
Wenn es noch nachts ist (also vor 6:00), und wenn es zu laut ist, dann kann er dagegen vorgehen (per Gespräch unter Nachbarn bzw. per Rechtsanwalt, wenn das Nachbargespräch nichts bringt).Zitat
Schon seltsam finde ich die Bemerkung einiger hier, welche am Abend lieber Jetzt als Gleich Feierabend haben wollen.
Also ich für meinen Teil hab' Spaß an der Arbeit, trink' auch mal ein Bierchen oder danach paar Absacker.
Nicht selten gibts 'ne kleine "Aftershow-Party" und der Abbau wird auf den nächsten Mittag verschoben; soweit möglich.
Was will man auch alleine zu Hause im Bette..
Ich für meinen Teil komme gerne früher nach Hause, weil ich dort eben *NICHT* allein im Bett liege. Tut mir leid für Dich, wenn wenn das bei Dir nicht der Fall ist, schade, schade ...... und zu der Einstellung, die Arbeit unerledigt stehen zu lassen, weil man stattdessen lieber Party machen will, fällt mir nichts ein, was man hier zitieren könnte.
Zitat
Glücklicherweise können wir ein wenig selektieren und müssen uns nicht jeder Art von Kultur hingeben. Wie etwa Oper, mehr als 2 Stunden Blasmusik oder länger als 3 Stunden doitsche Schläger. :lol:
Da gebe ich Dir ausnahmsweise recht. Wobei es bei Oper und Blasmusik drauf ankommt. Das kann auch richtig gut sein und ist vor allem immer live. Und gerade in der Oper hast du, im Gegensatz zu so mancher elektrisch beschallten Bühne, fast immer die Gewissheit, dass die Leute da wissen, was sie tun. -
STS: Nur die Kinder san dran
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Zitat von "Reini"
... und ne Sammelklage rauszulassen
Es gibt in Deutschland keine Sammelklage. Du musst schon in jedem Einzelfall deine individuelle Betroffenheit nachweisen, sonst ist das Verfahren zu Ende, bevor es begonnen hat. Lobbyarbeit? Ja, ne, geht klar, hat ja auch bei der Neuverteilung der Funkfrequenzen ganz hervorragend geklappt.
Dazu brauchst Du entweder viele Leute oder (noch besser) viel, viel Geld. Weder das eine noch das andere sind in der Branche vorhanden. -
Zunächst einmal: Wenn die Polizei eine Veranstaltung ohne Rücksicht auf Verluste einschränken/beenden will, dann tun die das. Argumentieren bzw. Papiere vorzeigen ist ok, muss aber nicht zwingend hilfreich sein. Bis dann geklärt ist, ob die Maßnahme gerechtfertigt war, ist die Veranstaltung längst vorbei.
Bei der Argumentiererei kommt es darauf an, was wirklich genau in der Genehmigung steht. Weil den Ordnungsämter halt die Gastronomie rein rechtlich näher liegt als die kulturelle Vergnügung, liegt der Schwerpunkt der Genehmigungen oft darin, bis wann für wieviele Personen wo was ausgeschenkt werden darf. Wenn keine ausdrücklichen Lautstärke-/Zeitregelungen getroffen sind (und zwar auf eine Art und Weise, deren Einhaltung sich gerichtssicher dokumentieren lässt), dann wird's schon wieder schwierig. Es gilt in diesem Fall nämlich die Richtlinie, dass die Obrigkeit einschreiten kann, sobald jemand eine nicht unerhebliche Störung glaubhaft macht. Und ganz ehrlich: EIn Beschaller, aus dessen Böxchen nur ein unerlebliches Lüftchen kommt, hat seinen Namen nicht verdient.
Es hilft, denke ich, nur die Vorbereitung im Vorfeld: Macht der Genehmigungsbehörde klar, dass Ihr Euch der Lärmproblematik bewusst seid, und schlagt Zeit-/Lautstärkelimits sowie die sinnvolle Methode für deren Überwachung vor. Es ist gut möglich, dass Ihr davon mehr versteht als der arme Mensch im Amt. Die Genehmigung, insbesondere der Hinweis auf die Lärmproblematik sollte dann auch an die zuständige Polizeidienststelle gehen. Evtl. ist es sogar sinnvoll, sich da persönlich vorzustellen: "Wir haben demnächst eine Veranstaltung. Es ist alles genehmigt, insbesondere folgender Zeit-/Lautstärkenrahmen: ..... Allerdings rechnen wir trotzdem mit Anwohnerbeschwerden. Die Interessen der Anwohner werden jedoch in Übereinstimmung mit der Genehmigung wie folgt gewahrt, und das wird vor Ort auch überwacht und dokumentiert: ... Sollte es Probleme geben, wenden Sie sich bitte an ..."
Das hilft dann wenigstens bei der Diskussion vor Ort weiter, denn kein Polizist lässt sich gerne darauf ein, anschließend empfindliche Fragen zur zweifelhaften Rechtmäßigkeit einer von ihm getroffenen Maßnahme beantworten zu müssen. Wenn man es ihm vor Ort einfach macht, zur Feststellung zu kommen, dass da alles rechtens ist, dann ist es für alle Beteiligten am einfachsten. Es kommt halt darauf an, wie verhärtet die Fronten nach evtl. jahrelangen Konflikten schon sind.
Und vor allem: Sachlich und höflich bleiben, die mögen das.
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Man kann das Beltpack auch kopfüber tragen, dann gibt's damit keine Probleme ...
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Ich schließe mich der allgemeinen Meinung an: Budget und Lastenheft passen da momentan noch nicht ins selbe Boot.Also würde ich mich als erstes daran machen, das Lastenheft von oben her zu kappen. Veranstaltungen mit 2.000 Zuschauern würde ich eigentlich auch nicht mehr von eingewiesenen Laien ("Das Kabel gehört hierhin, dieses dahin, Finger weg von diesen Knöpfen, viel Spass damit!") technisch betreuen lassen, da gehören dann schon richtige Leute mit richtigem Material hin, und sowas gibt's jeweils maßgeschneidert auf dem Markt.
Für die von Euch gewünschte Skalierbarkeit von ganz klein bis halbwegs groß fallen mir spontan die neuen HK Elements ein. Die sind ausdrücklich dafür entwickelt worden, mit ein- und demselben Material beinahe beliebige Anlagengrößen zusammenstellen zu können. Die Setpreise beim großen T sind von Eurem Budget aus betrachtet zumindest in Sichtweite. Was mit allerdings fehlt, ist die eigene Erfahrung damit, wie diese Dinger wirklich gehen. Angeblich ja überraschend gut ... Weiß da jemand schon näheres?
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Jeremy -
Zitat von "Jens Droessler"
Wobei ich nach wie vor der Meinung bin, dass eine Bühne, die vom eigenen Monitortechniker bestens betreut wird und dadurch in sich stimmig ist, einen fremden FOHler (dessen Arbeit sich dann bös gesagt nur noch auf ein qualifiziertes "Lautmachen" beschränkt), vor weniger Probleme stellt als umgekehrt. Das gilt natürlich nur für den Fall, dass beide Plätze in Betrieb sind, und dass es sich der eigene Techniker aussuchen kann, ob er den örtlichen FOH- oder den örtlichen Monitormenschen ablösen will.
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Zitat von "benjamin weschenfelder"
VOR den 8 subs war der bass enorm.
RECHTS davon auch
LINKS davon gegen nullUnter diesen Umständen würde ich den Anhänger um 45° im Uhrzeigersinn drehen, dann stimmt's auch wieder. Nein ernsthaft: Es war doch laut, oder? Und kommt es bei dieser speziellen Geschichte auf irgendwas anderes wirklich an? :lol:
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Da gab's doch mal vor Jahren eine ähnliche Diskussion unter: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=37&t=64150
Ich erkenne gewisse Parallelen ...
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... und wieder ist die große Session, wo auch immer die stattfindet (ich bin mir nicht bei allen sicher, ob's auch wirklich im Himmel sein kann :twisted: ), um ein 27jähriges Mitglied reicher.
http://www.dailymail.co.uk/tvshowbiz/arti…ondon-flat.html
Aber irgendwie war abzusehen, dass das nicht mehr lange gutgehen würde. Trotzdem schade.
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... und wenn Du den Firmensitz einfach nach Passau (PA-) verlegst? Bevor die in Italien wieder mal die Nummernschilder umgestaltet haben, wäre auch Palermo gegangen...
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HPF - Hochpassfilter
hum - brummen (ist vielleicht nicht ideal) -
Ohne es unnütz vertiefen zu wollen: Ich meinte nicht die Grundkonfiguration des Pultes, das "festival default file" oder wie auch immer man das bezeichnen will, sondern das File, das der Bandkollege mitbringt, samt aller Effekte, Routings, Gruppierungen, Dynamics, EQ, ..., was halt zum erfolgreichen Mix gehört. Die bühnenanweisungskonforme Vorbereitung der Technik ist reines Handwerk ohne großartige kreative Elemente, da stimme ich 100%ig zu.
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Jeremy -
Da hab ich ja was losgetreten ... vielleicht war "schöpferisches Werk" nicht der glücklichste Ausdruck. Es kommt allerdings hier im Forum ja immer wieder mal zur Sprache, dass die Tätigkeit des Mischens nicht nur reines Handwerk im Sinne von Sortieren von Pegeln und Signalen ist, sondern durchaus auch eine kreative und künstlerische Seite haben kann. Ich selber sehe das nicht immer so, und bei so manchem "Künstler" am Pult wäre es mir lieber gewesen, er hätte erst sein Handwerk in Ordnung gebracht. :twisted:
Es gibt aber doch auch die andere Seite, wo man sich denkt "Wie zur Hölle hat der das so toll hingekriegt?", und da ja im File theoretisch jede kleinste Einstellung hinterlegt ist, gewährt das womöglich einen tieferen Einblick in die eigene Arbeitsweise, als jemand evtl. zu gewähren bereit ist. Falls ich da völlig auf dem falschen Dampfer bin, um so besser. Mir ist nur aufgefallen, dass sich da noch niemand erkennbare Gedanken gemacht hat.
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Jeremy -
Dann sollte also im Festivalbetrieb, unabhängig von der Art und beabsichtigten Nutzung der Pulte folgendes zum Standard werden:
1. CAT5-Verbindung zwischen Bühne und FOH (gerne auch redundant)
2. Splitter für Monitor und FOH, es sei denn, das ist ausdrücklich als nicht notwendig erkannt.
3. Eine Matrix am FOH für 1-2 Pulte, Pausenmusik, Voice-of-God und ProgrammansagenDie darüber hinaus gehende Fileverwaltung scheint nach wie vor von der Bereitschaft aller Beteiligten abhängig zu sein, sich darauf auch wirklich einzulassen. Ich habe dazu aber auch noch kaum Aussagen in Bühnenanweisungen gesehen, könnte mir aber vorstellen, dass es nach und nach Usus werden sollte, das Basissetup des Festivalpultes so bald wie möglich an die anreisenden Gastmischer zu verteilen, und wenn's nur 24h vorher sind.
Was ich in der Diskussion bisher vermisse, sind Aussagen darüber, inwieweit ein ausgetüfteltes Showfile ein schöpferisches Werk darstellt, von dem man evtl. nicht will, dass jemand anderer alle Einzelheiten bis ins kleinste Detail nachvollziehen und ggf. nachahmen kann. Kam das bisher nicht zur Sprache, weil es schlicht und einfach für niemanden ein Thema ist?
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Jeremy -
Die ganze Aufmerksammacherei bringt doch alles nichts, weil man nicht den richtigen Adressaten findet. Die Obrigkeit (Ordnungsamt, Polizei, Gewerbeaufsicht, wer auch immer, ...) wäre zwar vielleicht richtig, ist aber im V-Fall nicht greifbar, und wenn doch, nicht entscheidungswillig. Der Veranstalter ist nur dran interessiert, dass für möglichst wenig Geld, das rausgeht, möglichst viel wieder reinkommt. Aufwendige Nachbesserungen? Nein, danke! Der technische Dienstleister, der im Zweifelsfall den Murks baut, ist nur dran interssiert, dass von dem Dumpingangebot, das er abgegeben hat, vielleicht doch noch ein paar Krümel übrigbleiben. Das Publikum? Dem ist es doch scheißegal, ob ihm jeden Moment das Alu vor die Füße fällt, Hauptsache, die Party geht richtig ab.
Und seien wir uns doch mal ehrlich: Veranstaltungen, bei denen jede einzelne Sicherheitsregel akribisch eingehalten und diese Einhaltung für den Fall der Fälle auch dokumentiert werden kann, sind bei weitem nicht genug für alle da.
Und solange das Publikum bereit ist, Geld für unsichere Unterhaltung auszugeben, wird sich jemand finden, der diese unsichere Unterhaltung bietet. Ich habe es auch noch nicht erlebt, dass die Leute noch vor Konzertbeginn an die Kasse zurückgegangen wären und ihr Geld zurückverlangt hätten, weil sie sich vor Ort gefährdet gefühlt hätten (Das wäre aber mal eine Einflussnahme, die der Veranstalter auch spüren würde). Schließlich würde sich doch in der Gastronomie auch niemand gefallen lassern, dass tote Ratten unterm Tisch liegen ... nur ist das halt eine Störung der Betriebshygiene, die auch dem Laien sofort einleuchtet.