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  1. PA-Forum
  2. Jeremy

Beiträge von Jeremy

  • mics für Chor

    • Jeremy
    • 17. Januar 2005 um 21:18
    Zitat von "Humus"

    Also das ist ein Schulchor der grundschule...

    ... um meiner alten Überzeugung treu zu bleiben: Lasst es. Einen Chor einigermaßen vernünftig mit Mikrofonen zu übertragen erfordert einen alles andere als trivialen Aufwand. Auf keinen Fall ist es damit getan, irgendwelche Mikros an irgendwelchen Positionen auf irgendwelche Ständer in irgendeine Anlage zu betreiben.

    Ein Chor sollte in der Lage sein, die Räume, in denen er auftritt, unplugged zu packen. Falls nicht, nimm einen kleineren Raum, einen größeren Chor, oder ein leiseres, disziplinierteres Publikum.

    ... langsam, aber sicher entwickle ich bei dieser Frage fast einen religiösen Eifer ...

    Jeremy

  • Selbstbau PA für Techno/House

    • Jeremy
    • 17. Januar 2005 um 20:34

    Unabhängig davon, was Du basstechnisch letztlich machst, solltest Du aber auf jeden Fall an eine Grundregel denken: Gemischter Bass-Salat ist schlecht, dh. es führt zu allerhöchstens unvorhersehbaren, aber keinesfalls guten Ergebnissen, wenn Du z.B. 18er Hörner und 15er BR in ein- und demselben Frequenzbereich arbeiten lässt. Die ergänzen sich nicht, sondern stören sich.

    Mit einem Viererpack ARLS bist Du, denke ich, nicht schlecht bedient.

    Jeremy

  • Stepptanz

    • Jeremy
    • 17. Januar 2005 um 18:43

    Das hatten wir erst vor kurzem mal in diesem Thread. Da ging es zwar um Flamencogeschichten, aber das dürfte ja technisch in etwa vergleichbar sein.

    Jeremy

  • PA Aufbau

    • Jeremy
    • 17. Januar 2005 um 09:02
    Zitat von "Marco von Density"

    Was ich damit sagen will, ist das wenn ich mir 5 Jahre zu jeden Gig was tolles Ausleihe kann ich es mir auch kaufen.

    Mag sein, dass Du Dir für das Geld irgendwas kaufen kannst. Ob es allerdings was tolles ist, bezweifle ich. Die meisten Gig-Prognosen, die ich in den letzten Jahrzehnten gehört habe, sind so hoffnungslos blauäugig überzogen, dass ich eine Wirtschaftlichkeitsberechnung, die sich über 5 Jahre in die Zukunft erstreckt, gerade in der Unterhaltungsbranche für mehr als bedenklich halte:

    Zitat

    Aus "The Commitments": "Die meisten Bands in Dublin haben nicht mehr als einen Gig."

    Wenn Ihr vernünftig rechnet, dann müsst Ihr eigentlich "Die Anlage" als ein bis zwei "Anteilseigner" an jeder Gage mitrechnen, denn es wird was kaputtgehen, der Verschleiß wird sich bemerkbar machen, und Ihr werdet im Lauf der Jahre Geld in die Anlage stecken müssen. Und wenn sie hinüber ist bzw. wenn sich die Gig-Situation dahingehend entwickelt, dass die vorhandene Anlage "nicht mehr passt", dann müsst Ihr entweder aufhören oder wieder einen großen Batzen Geld in die Hand nehmen.

    All das fällt beim Verleih weg. Die "Beschaffung" der Anlage reduziert sich auf einen Anruf beim Verleiher Eures Vertrauens, und Ihr könnt Euch quasi ins gemachte Nest setzen. Das Investitionsrisiko liegt nicht mehr bei Euch, sondern bei ihm, und wenn es nicht klappt, dann könnt Ihr immer noch wechseln (wogegen der Verkauf eines Fehlkaufs immer mit hohen Verlusten verbunden ist).

    Jeremy

  • PA für Gospel-Chor

    • Jeremy
    • 14. Januar 2005 um 20:10

    Ich habe bisher eigentlich noch keine PA erlebt, die in der Lage gewesen wäre, einen Chor mit Begleitcombo *IN EINER KIRCHE* vernünftig zu übertragen. Unter vernünftig verstehe ich dabei, dass das ganze nicht einfach nur irgendwie laut ist, sondern dass da an sich homogene Klangbild eines Chores angemessen übertragen wird.

    Wart Ihr bisher damit im großen und ganzen zufrieden? Anders gefragt, welches Problem wollt Ihr mit einer neuen Anlage eigentlich lösen?

    Erster Tipp: "gospel*" in die Forumssuche eigeben, über dieses Theme ist nämlich gerade in letzter Zeit einiges gesprochen worden.

    --
    Jeremy

  • "Stomp" abnehmen

    • Jeremy
    • 12. Januar 2005 um 19:05

    Schimpft mich, wenn ich das jetzt ein wenig zu "polarisiert" sehe, aber unter den angegebenen Rahmenbedingungen ein Beschallungsproblem lösen zu wollen, das über die Rede vom Schulleiter und eine eventuelle Karaoke-Einlage hinausgeht, halte ich für mehr als blauäugig. Man muss dann halt einfach dazu stehen und vor sich selber und vor anderen zugeben, dass es so nicht geht. Entweder man ist bereit, wenigstens ein absolutes Minimum an Aufwand zu betreiben, oder man lässt es.

    In diesem speziellen Fall denke ich, dass der Punkt, ab dem der Nutzen durch eine irgendwie gestaltete Abnahme den dadurch verursachten Aufwand übersteigt, nicht erreicht werden kann. Wenn nämlich das Publikum nicht die Disziplin mitbringt, um auch das leise Geschrubbel und Gefege hörbar zu machen, dann hat man mit den vorhandenen Ressourcen auch keine Chance, die zu übertönen. Es wird zwar vielleicht lauter, aber nicht besser.

    "... die leiseren Sachen direkt abnehmen ..." ... sollen dann die Mikros an die Besen getaped werden, oder wie soll das abgehen?

    Tschulligung, aber ich seh das halt so.

    --
    Jeremy

  • "Stomp" abnehmen

    • Jeremy
    • 12. Januar 2005 um 19:05

    Schimpft mich, wenn ich das jetzt ein wenig zu "polarisiert" sehe, aber unter den angegebenen Rahmenbedingungen ein Beschallungsproblem lösen zu wollen, das über die Rede vom Schulleiter und eine eventuelle Karaoke-Einlage hinausgeht, halte ich für mehr als blauäugig. Man muss dann halt einfach dazu stehen und vor sich selber und vor anderen zugeben, dass es so nicht geht. Entweder man ist bereit, wenigstens ein absolutes Minimum an Aufwand zu betreiben, oder man lässt es.

    In diesem speziellen Fall denke ich, dass der Punkt, ab dem der Nutzen durch eine irgendwie gestaltete Abnahme den dadurch verursachten Aufwand übersteigt, nicht erreicht werden kann. Wenn nämlich das Publikum nicht die Disziplin mitbringt, um auch das leise Geschrubbel und Gefege hörbar zu machen, dann hat man mit den vorhandenen Ressourcen auch keine Chance, die zu übertönen. Es wird zwar vielleicht lauter, aber nicht besser.

    "... die leiseren Sachen direkt abnehmen ..." ... sollen dann die Mikros an die Besen getaped werden, oder wie soll das abgehen?

    Tschulligung, aber ich seh das halt so.

    --
    Jeremy

  • "Stomp" abnehmen

    • Jeremy
    • 11. Januar 2005 um 18:45

    Warum nicht zur naheliegenden Maßnahme greifen und das ganze einfach garnicht abnehmen? Gibt es irgendwelche Gründe, die diese Lösung ausschließen?

  • "Stomp" abnehmen

    • Jeremy
    • 11. Januar 2005 um 18:45

    Warum nicht zur naheliegenden Maßnahme greifen und das ganze einfach garnicht abnehmen? Gibt es irgendwelche Gründe, die diese Lösung ausschließen?

  • Dumme Idee oder realistisch - InEar für Gospelchor

    • Jeremy
    • 11. Januar 2005 um 07:40
    Zitat von "medimax"

    Okay, sagen wir - er ist eher ein Blueser und die stehen halt auf ihre Röhrenamps

    Dafür gibt's aber eine Lösung: Du baust eine große Kiste, die massiv schallisoliert wird. Da stellst Du seinen Speaker samt Mikrofon rein. Deckel zu, Schall weg, und er kann trotzdem noch mit seinen Röhrchen spielen. Falls er einen Combo hat und der da drin wg. Überhitzung den Geist aufgibt, kannst Du ihm ja immer noch mit dem Ausdruck des allergrößten Bedauerns einen POD als Ersatz hinstellen.
    --
    Jeremy

  • Dumme Idee oder realistisch - InEar für Gospelchor

    • Jeremy
    • 10. Januar 2005 um 16:11
    Zitat von "medimax"

    Genau das ist das Problem: Unser Gitarrist steht nicht auf E-Drum und findest es unmöglich über POD oder ähnliches zu spielen.

    Das heißt (böse gesagt), dass sich 30 Chormitglieder, ein Schlagzeuger, ein Bassist, ein Keyboarder, ein Dirigent, ein Techniker sowie was weiß ich wie viele Leute aus dem Publikum nach den Selbstverwirklichungsbefindlichkeiten eines einzelnen Gitarristen zu richten haben? Oder ist es der Drummer? Egal.

    Die Lösung für dieses Problem drängt sich ja förmlich auf (und ist zunächst nicht technischer, sondern personeller Natur).

    --
    Jeremy

  • Dumme Idee oder realistisch - InEar für Gospelchor

    • Jeremy
    • 9. Januar 2005 um 14:44
    Zitat von "medimax"

    Trotzdem weiter'ne schöne Diskussion und gute Beiträge - helft mir noch ein bisschen ...

    Gerne. Das Problem scheint also zu sein, dass die Band zu laut ist. Dann erspart Euch doch eine Menge Geld und engagiert eine andere Band. ... Quatsch natürlich ... Verpasst doch eher der Band die Stöpsel.

    Schlagzeug: Plexiglas oder ddrum
    Alle anderen: Kleine elektronische Kisten ohne eigene Speaker (wie schon weiter oben gesagt), und schon hat der PA-Fahrer wieder die Kontrolle über das, was da abgeht. Vor allem ist das von den ganzen Abläufen und der ganzen Bühnenlogistik her viel einfacher.

    --
    Jeremy

    P.S.
    Wie ist die neue amtliche Bezeichnung für jemanden, der auf der Bühne nur Kisten hin- und herzuschubsen hat?

    "Anerkannter Scheff-Logistiker", kurz "ASchLog"

  • Dumme Idee oder realistisch - InEar für Gospelchor

    • Jeremy
    • 9. Januar 2005 um 09:16
    Zitat von "treibsand"

    Wenn die einzelnen Stimmen schon auf unterschiedlichen Kanälen ins Monitoring sollen, wird wohl schon am Monitoring und an der Aufstellung Chor & Band ausgiebig ausprobiert worden sein.

    Da muss ich doch nochmal nachhaken: Der Chor braucht ein Monitoring, um *SICH SELBER ZU HÖREN*? Ich habe einige Erfahrung mit Chören, sowohl als Sänger als auch als Begleitmusiker (in sehr viel geringerem Umfang als Techniker), aber ein Chor, der zu Hilfsmitteln greifen muss, um sich selber zu hören, ist meiner Ansicht nach keiner, sondern eher eine Ansammlung von halbwegs koordniniert singenden Solisten. <mode ="übertreib">Da kann man ja auch die Proben gleich per Telefonkonferenz machen.</modes off>

    --
    Jeremy

  • Dumme Idee oder realistisch - InEar für Gospelchor

    • Jeremy
    • 8. Januar 2005 um 20:55

    Dann gebe ich ebenfalls mal meinen Senf dazu (diesmal aus der Sicht eines Stagemanagers, dem die Technik grundsätzlich wurscht ist, Hauptsache der Gig geht glatt "über die Bühne"):

    Mir wäre es vor allem ein Greuel, wenn da 30 Sänger aufmarschieren (bei Gospelchören gehört ja der Ein- und Auszug irgendwie zur Show) und zuallererst mal anfangen, sich in irgendwelche Kabel einzustöpseln ("He, das is mein Kabel!") 100%ige Garantie, dass das nicht klappt, es sei denn, der Chor verwendet einen Großteil seiner Probenzeit für das Strippenexerzieren (oder jeder Sänger bekommt seinen persönlichen Kabelaffen zur Seite gestellt, der anfangs aus dem Nichts auftaucht und dann sofort wieder in dasselbe verschwindet).

    IEM für den Chor hört sich ja zunächst auch mal ganz interessant an, bloß macht man wegen der akustischen Isolation, in die die Stöpsel die Sänger schicken, leider aus einem Chor eine Ansammlung von 30 Solisten, die irgend ein armes Schwein am Mischpult wieder zu einem Chor formen soll.

    Das Problem, das ich bei Gospelchören immer wieder erlebt habe, ist weniger, dass sich die Stimmen untereinander nicht hören, sondern dass die Band nicht beim Chor ankommt. Dagegen helfen 2-4 kleine unauffällige Monitore, in einem kleinen Bogen vor dem Dirigentenplatz aufgestellt. Wenn Die Dinger klein genug sind, könnte man die sogar auf Stative tun.

    Alles andere ist meiner Ansicht nach ein technischer Overkill, bei dem man versucht, mit immensem finanziellen, technischen und organisatorischem Aufwand probleme zu lösen, die man mit vernünftigem, zielgerichteten Proben wahrscheinlich garnicht hätte.

    Bitte nicht falsch verstehen: Ich will keinesfalls die Qualität des Chores irgendwie runtermachen. Allein schon die Tatsache, dass über fünfstellige Beträge außerhalb des Sauerstoffzeltes gesprochen werden kann, lässt den Schluss auf ein sehr hohes Niveau zu. Nur bin ich, was Chöre angeht, erklärter Minimalist. Chöre hat es in Kirchen schon lange vor Erfindung des elektrischen Stromes gegeben, und die beiden (Kirchenraum und Chor) vertragen sich im allgemeinen recht gut, solange sich nicht ein dritter (der elektrische Beschaller) allzusehr einmischt. Die Situation mag in einem Bierzelt oder Open-Air ganz anders aussehen, aber da dürfte die durch das Standardmonitoring erhöhte Bühnenlautstärke das Kraut auch nicht mehr fett machen.

    --
    Jeremy

  • Midas

    • Jeremy
    • 6. Januar 2005 um 10:16

    Ich war gestern als Gast auf einer kleinen Veranstaltung, wo kurz nach dem Soundcheck irgend ein VIP zum Tonmann kam und die übliche Frage ("Wozu sind den die ganzen bunten Knöpfe da?") stellte (es war ein Venice 240).

    Der Tonmann hat ihm mit einer Seelenruhe :roll: erklärt, dass das die Lichtsteuerung ist, und dass man mit den blauen Knöpfen die blauen Lichter, mit den roten die roten, mit den grünen die grünen, etc. ... steuern könne. Der Clou war, dass er das auch gleich vorgeführt hat, und dass der Lichtler geistesgegenwärtig genug war :idea:, das auch mitzumachen.

    Ich hätte mich fast nassgemacht :D

    --
    Jeremy

  • Midas

    • Jeremy
    • 6. Januar 2005 um 10:16

    Ich war gestern als Gast auf einer kleinen Veranstaltung, wo kurz nach dem Soundcheck irgend ein VIP zum Tonmann kam und die übliche Frage ("Wozu sind den die ganzen bunten Knöpfe da?") stellte (es war ein Venice 240).

    Der Tonmann hat ihm mit einer Seelenruhe :roll: erklärt, dass das die Lichtsteuerung ist, und dass man mit den blauen Knöpfen die blauen Lichter, mit den roten die roten, mit den grünen die grünen, etc. ... steuern könne. Der Clou war, dass er das auch gleich vorgeführt hat, und dass der Lichtler geistesgegenwärtig genug war :idea:, das auch mitzumachen.

    Ich hätte mich fast nassgemacht :D

    --
    Jeremy

  • nochmal Sicherung und Sicherheit

    • Jeremy
    • 6. Januar 2005 um 09:03

    Wir haben bei uns im Haus zwei völlig getrennte Strom-"Äste", die auch jeder für sich per 40/0,03-RCD abgesichert sind:

    Der eine versorgt die ganzen überlebenswichtigen Teile (Telefon, Computer, Heizung, Brunnenpumpe) der andere den ganzen Rest.

    Das hat auch den Vorteil, dass man im Ernstfall, wenn tagelang der Strom ausbleiben sollte, relativ problemlos per Aggregat wenigstens die o.g. entscheidenden Teile in Betrieb halten kann (ob das dann auch zulässig ist, ist mir in *DER* Ausnahmesituation relativ wurscht).

    --
    Jeremy

  • Was verdient man als helfer!?

    • Jeremy
    • 5. Januar 2005 um 14:10
    Zitat von &quot;Kai Reiss&quot;

    250€ für nen Humper? Mir sind eher Sätze von 10€ - 15€ / Stnde bekannt.

    Wenn man aber überlegt, dass 12 Stunden Arbeit am Stück sowieso nur ein Halbtagsjob sind, dann stimmt's ja auch wieder.

    Jeremy

  • CHATROOM FÜR ALLE

    • Jeremy
    • 5. Januar 2005 um 13:35

    Deine Tastatur ist defekt. :twisted: Die Umschalttaste und etliche Satzzeichen scheinen 'ne Macke zu haben.

    Trotzdem herzlich willkommen!

    Jeremy

  • alltags-phänomen

    • Jeremy
    • 3. Januar 2005 um 17:32

    Das ist das gleiche Prinzip, wie wenn Du über einen Flaschenhals bläst. Das Auto ist einfach nur größer, somit ist die Frequenz tiefer. Fahr doch einfach mal doppelt so schnell, dann kannst Du dein Auto sogar überblasen (Flageolett) ;)

    Jeremy

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