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  2. Jeremy

Beiträge von Jeremy

  • Videobeamer für Zuhause

    • Jeremy
    • 7. Juli 2017 um 09:28

    Ich werfe mal meine privaten Ausgaben in den Raum, die für die Einrichtung meines persönlichen Heimkinos im Keller angefallen sind. Man muss vorausschicken, dass wir dort einen passenden (verdunkelbaren) Raum gleich von Anfang an mit einer passenden weißen Wand vorgesehen und über Jahre für Dias verwendet hatten, bevor die bessere Hälfte endlich weichargumentiert war.

    Das ganze Paket ist eher Budget- als HighEnd-orientiert:

    Beamer: BenQ TH 681, 3000 ANSI-Lumen, ca. 750 EUR

    Receiver: Yamaha RXV irgendwas, das Nachfolgemodell heißt inzwischen RX-V683, ca. 650 EUR

    Speaker: Irgendwas von Teufel in 5+1, noch zu DM-Zeiten gekauft, vergleichbare Ausstattung jetzt ca. 650 EUR, da der Subwoofer inzwischen den Geist aufgegeben hat wurde er durch einen von Klipsch ersetzt, als Aktionsware damals ca. 250 EUR. Stromversorgung des Beamers über einen auf Dauerstrom umgeklemmten Lichtauslass an der Decke, Signalversorgung über rd. 10m hochwertige HDMI-Nabelschnur vom Receiver.

    Zuspieler waren alle schon vorhanden, zudem kostet ein HD-Sat-Reveiver je eh nur unwesentlich mehr als nichts. Dass gut und gerne noch ein paar Euros für Montage- und Verkabelungsmaterial anfallen, brauche ich hier ja nicht zu erklären, eine Leinwand ist bei mir auch weggefallen. Also gehe ich für eine budgetorientierte, aber durchaus brauchbare Ausstattung mal von ungefähr 2.500 Euros aus. Dafür gibt es anschließend eine Fernbedienung für den Beamer, eine für den AV-Receiver, eine für den TV-Receiver, eine fürs BlueRay, eine für den Amazon Firestick (oder ein vergleichbares Ding, falls die Eltern auf sowas stehen) und ein Telefon mit Deiner Nummer auf der Kurzwahltaste 1.

  • Videobeamer für Zuhause

    • Jeremy
    • 6. Juli 2017 um 17:48
    Zitat von ThoSchu

    Hallo lieber Schwarm,

    meine Eltern ziehen in eine neue Wohnung und wollen eigentlich einen riesigen Fernseher kaufen...

    Definiere "Riesig" und addiere mal zusammen, was der ganze Gerätepark (Beamer, AV-Receiver, motorisierte Leinwand, Verkabelung, Heimkino-Beschallung, Beistelltisch für die ganzen Fernbedienungen) kostet, multipliziere das ganze mit Deiner Zeit, die Du wirst aufwenden müssen, um den zweifellos erforderlichen End User Support zu leisten, und entscheide dann, ob die Idee mit einem Riesen-TV nicht vielleicht doch besser ist. Gut, ich kenne Deine Eltern nicht, aber dafür meine um so besser.

    Ich bin ein erklärter Feind davon, Beamer und Leinwand ins Wohnzimmer zu hängen, da fehlt es noch an der problemlosen Usability für die Quality Couch Time.

  • I want more of...

    • Jeremy
    • 19. Juni 2017 um 16:03
    Zitat von Seven

    Entspannte Changeover-Zeiten.

    "Es gibt hier genug Bühnen mit Programm auf dem Fest. Daher machen wir immer 2 Stunden Changeover. Und ein wenig Ruhe schadet keinem."

    ... und der Veranstalter merkt auch ziemlich schnell, dass die Leute mit den Pausen mehr konsumieren als bei 12 Stunden Dauerprogramm.

  • Midas MR12 (Analog Behringer XR12) - Verbindungsqualität

    • Jeremy
    • 18. Juni 2017 um 10:49
    Zitat von yamaha4711

    Mein lieber mfk0815, für SemiJobs, wo es nicht drauf ankommt ob nun Regress gefordert wird oder nicht, wo es nicht darauf ankommt seinen Namen und Image zu zerstören, da mag das alles gut sein. In der wirklichen, realen Welt sieht das jedoch anders aus.

    Ich bin ein wenig hin- und hergerissen, was ich mit dieser Ansage mit der "wirklichen, realen Welt" anfangen soll. In der Welt, die ich kenne, kommen nämlich genau diese "Semijobs" in beachtlicher Häufigkeit vor. Ob wir da jetzt von der Session in der Musikkneipe, dem Kleinstkunstfestival eines Kulturvereins oder einfach der selbermischenden Combo auf der Geburtstagsfeier reden, ist eigentlich egal.

    Ich gebe Dir völlig recht, dass ab einer gewissen Grenze die Berechtigung solcher WLAN-Büchsen stark nachlässt, aber unterhalb dieser Grenze hat man ein durchaus leistungsfähiges Werkzeug zur Verfügung, mit dem sich eine ganze Menge anfangen lässt. Mag sein, dass man sich damit zwar an der Grenze zum Party-Forum bewegt, aber andererseits bietet ein Stageboxmischer wie der XR18 demjenigen, der einigermaßen weiß was er tut und wo er hinfasst, einen preislich fast unschlagbaren Leistungsumfang. In Sachen Bedienung kompromissbehaftet, aber in der wirklichen, realen Welt durchaus zu gebrauchen, und sooo schlecht sind die Dinger vom B. inzwischen ja auch nicht mehr.

  • Behringer Midas XR, MR, AIR Tipps, Fragen, updates

    • Jeremy
    • 16. Juni 2017 um 16:01

    Der XR18 kann entweder Ethernet kabelgebunden *ODER* WLAN-Client eines schon vorhandenen Netzes *ODER* Access-Point für ein eigenes Netz. Die beiden letzten drahtlosen Optionen handeln darüberhinaus nur im 2,4GHZ-Band, nicht in 5,0GHz.

    Ich habe meinem XR18 deshalb eine überzählige FritzBox spendiert, die sich nur um den ganzen WLAN-Verkehr kümmert. Da tue ich mich auch mit der Konfiguration leichter, weil das einfach vertrauter ist. Der XR18 hängt im Ethernet-Mode an einem der Ports der FritzBox, die sich wiederum um die WLAN -Verbindung zu Laptop, Tablet, Smartphone, was auch immer kümmert. Sollte sich irgendwo eine Kabelverbindung aufdrängen, läuft die natürlich auch über die FritzBox.

    Vorteil der Geschichte ist insbesondere, dass die große weite Datenwelt für den XR18 immer an der gleichen Stelle, nämlich am Port 1 immer der selben Fritzbox mit immer derselben IP-Adresse beginnt. Ob die Infos der Steuergeräte dorthin per Kabel, WLAN 2,4 oder WLAN 5,0 auflaufen, ist Jacke wie Hose. Und du kannst davon ausgehen, dass selbst so ein Consumergerät wie eine FritzBox einen deutlich stabileren WLAN-Verkehr ermöglicht als das im XR eingebaute Stummelteilchen. Mit ein paar Metern Cat-Kabel bekommt man die Box auch mal auf Höhe, falls Bedarf.

    Natürlich kann man die Fritzen auch durch "richtige" WLAN-Hardware ersetzen, aber da ist man schnell in einer Preisregion, die zum XR18 so gar nicht mehr passt.

  • Midas MR12 (Analog Behringer XR12) - Verbindungsqualität

    • Jeremy
    • 16. Juni 2017 um 16:01

    Der XR18 kann entweder Ethernet kabelgebunden *ODER* WLAN-Client eines schon vorhandenen Netzes *ODER* Access-Point für ein eigenes Netz. Die beiden letzten drahtlosen Optionen handeln darüberhinaus nur im 2,4GHZ-Band, nicht in 5,0GHz.

    Ich habe meinem XR18 deshalb eine überzählige FritzBox spendiert, die sich nur um den ganzen WLAN-Verkehr kümmert. Da tue ich mich auch mit der Konfiguration leichter, weil das einfach vertrauter ist. Der XR18 hängt im Ethernet-Mode an einem der Ports der FritzBox, die sich wiederum um die WLAN -Verbindung zu Laptop, Tablet, Smartphone, was auch immer kümmert. Sollte sich irgendwo eine Kabelverbindung aufdrängen, läuft die natürlich auch über die FritzBox.

    Vorteil der Geschichte ist insbesondere, dass die große weite Datenwelt für den XR18 immer an der gleichen Stelle, nämlich am Port 1 immer der selben Fritzbox mit immer derselben IP-Adresse beginnt. Ob die Infos der Steuergeräte dorthin per Kabel, WLAN 2,4 oder WLAN 5,0 auflaufen, ist Jacke wie Hose. Und du kannst davon ausgehen, dass selbst so ein Consumergerät wie eine FritzBox einen deutlich stabileren WLAN-Verkehr ermöglicht als das im XR eingebaute Stummelteilchen. Mit ein paar Metern Cat-Kabel bekommt man die Box auch mal auf Höhe, falls Bedarf.

    Natürlich kann man die Fritzen auch durch "richtige" WLAN-Hardware ersetzen, aber da ist man schnell in einer Preisregion, die zum XR18 so gar nicht mehr passt.

  • Cobranet und Wlan

    • Jeremy
    • 30. Mai 2017 um 10:49

    Ich beschäftige mich in einem meiner Paralleluniversen mit Breitbandausbau und öffentlichen WLANs. (Nein, weder beim großen T noch beim großen V, ich bin da unabhängig). Nach den Erfahrungen, die wir gemacht haben, bis in einem großen Gastronomiebetrieb am touristisch genutzten Flussufer sowohl der private WLAN-Bereich für die WLAN-Terminals (technisch betrachtet sind das schnöde Android-Smartphones mit spezieller Software) als auch das öffentliche WLAN stabil und performant gelaufen sind, und zwar auch wenn gleichzeitig ein paar hundert Smartphones auf zwei Beinen versucht haben, die Vorbeifahrt des festlich beleuchteten Schiffes (welches mit seinem Radar gem. ETSI EN 301 893 zunächst mal alle Nutzer aus dem Band scheuchen kann, bis ein neuer Kanal gefunden wird) zu filmen und zu posten, würde ich einem WLAN nichts mehr anvertrauen, das unterhalb einer Sekunde zeitkritisch ist.

  • Das Festival-Digital-Core

    • Jeremy
    • 19. Mai 2017 um 08:34

    Sehe ich das richtig? Eigentlich geht es nur um ein Netzwerk-Patchfeld, bei dem Vorder- und Rückseite nicht per Kupfer durchverdrahtet, sondern über Medienkonverter und Glasfaserstrecke (oder ggf. irgend ein anderes, möglicherweise noch nicht mal erfundenes Medium) verbunden sind?

    D.h. man betreibt eigentlich nicht Event-Verkabelung, sondern lokalen Breitbandausbau.

  • I don't need that, 2.0

    • Jeremy
    • 19. Mai 2017 um 07:52

    Das ist die Gabe der Bi-dislokation.

  • Abstimmung Default Style

    • Jeremy
    • 17. Mai 2017 um 07:00

    Ich habe für die WoltLab Suite gestimmt. Nicht so sehr wegen der farblichen Gestaltung, sondern weil mich eine textbasierte Menüführung eher anspricht als eine bildchenlastige Klickerleiste.

    Egal, was bei der Abstimmung rauskommt, werde ich die WoltLab Suite in blau verwenden, da fühle ich mich am ehesten zuhause.

  • I don't need that, 2.0

    • Jeremy
    • 12. Mai 2017 um 09:58
    Zitat von audiobo

    I don't need: Bandeigene Behringer X18 - so eine Dreckskiste hatte ich seit Jahren nicht mehr zwischen den Fingern. WiFi nur am abkacken (bei auf dem Gerät liegenden iPad) und beharrliches Verweigern eine Verbindung mit meinem Accesspoint einzugehen

    Kann ich so bestätigen. Ein X18, der sich nur auf die eingebaute WLAN-Technik verlässt, hat in freier Wildbahn nichts verloren. Es reicht da unter Umständen schon die ganz stinknormale Fritzbox, entsprechend konfiguriert, und die WLAN-Finsternis weicht zumindest der Morgenröte. Mit richtiger WLAN-Hardware geht natürlich die Sonne auf, aber das passt kosten- und aufwandmäßig nicht mehr wirklich ins Bild.

  • Vernetzung von 3 Anlagen | Tanzschule

    • Jeremy
    • 14. April 2017 um 15:12
    Zitat von yamaha4711

    [...]Du kannst aber nie GLEICHZEITIG und vor allem unabhängig im Pegel mehrere Quellen auswählen/mischen.[...]

    Mit dem Blick auf die Tanzschule: Nenne mir doch bitte *EINE* Situation, in der die Signale verschiedener Pulte, die unabhängig voneinander gleichzeitig in verschiedenen Räumen gespielt werden, in einem Raum zusammengemischt werden sollen.

  • Vernetzung von 3 Anlagen | Tanzschule

    • Jeremy
    • 13. April 2017 um 21:01

    Nein. Mir geht es nicht um die technische Umsetzung, sondern auch um die organisatorische: Wo wird entschieden/geregelt/geschaltet, ob im Saal 3 die Musik vom Saalpult, vom Saal 1 oder vom Saal 2 läuft? Oder schicken die Pulte 1-3 ihre Outs erst mal an eine zentrale Matrix, wo dann festgelegt wird, wo sie wieder rauskommt? Vor meinem geistigen Auge ist, gerade im Hinblick auf die Laienbedienbarkeit, eine Lösung aufgetaucht, die sich nicht wesentlich vom Umschalten der Programmquelle am heimischen AV-Receiver unterscheidet. Alle drei Signale liegen ständig an, und im Saal wird entschieden, welches davon verwendet wird.

  • Vernetzung von 3 Anlagen | Tanzschule

    • Jeremy
    • 13. April 2017 um 18:39

    Dass sich das technisch sowohl mit viel Aufwand wie auch mit wenig Aufwand lösen lässt, dürfte inzwischen klar sein. Was mir noch nicht klar ist, ist das eigentliche Problem, und das setzt, glaube ich zumindest, noch viel eher ein als bei der Frage, wie ich ein Signal von einem Raum in einen anderen *SCHICKE*. Geht es in Wirklichkeit nicht eher darum, wie ich das Signal aus einem anderen Raum *HOLEN* kann?

  • PA als (vorübergehender) Ersatz für ein Glocken-Geläut

    • Jeremy
    • 10. April 2017 um 16:34

    Ich hatte in einem früheren Leben als Klosterschüler (kein Witz) hin und wieder die Chance, ein Glockengeläut am Seil einzuleiten (-läuten?). Das hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem kontrollierten Hochfahren des B3-Tonreaktors.

    Oder, wie der B3-Anhänger Bobby Sparks sagte: "There's nothing like the real thing, baby!"

  • Voc-Mikrofone für Akustikband gesucht

    • Jeremy
    • 6. April 2017 um 11:11

    Ich will mich nicht als den Top-Experten auf dem Gebiet ausgeben, kenne aber das AKG D5 als sehr tauglich für solche oder vergleichbare (eigentlich alle) Zwecke. Der Preisrahmen wird auf jeden Fall eingehalten, und man macht imho wenig verkehrt. Geht auch recht gut für gemischten Gesang-/Gebläsebetrieb, falls da mal Bedarf wäre.

  • Mikrofone richtig einstellen

    • Jeremy
    • 11. März 2017 um 00:35

    Ich kann sowohl für den Threadstarter als auch für die etwas genervt oder gar herablassend rüberkommenden Antworten viel Verständnis aufbringen. Was ich aber am meisten stört, ist die Ansage "Es lief soweit alles glatt."

    Nein. Lief es nicht. Ohne jetzt die Situation im Detail zu kennen, würde ich sagen, dass das sogar ziemlich in die Hose gegangen ist. Unter "Glatt laufen" sollte nicht nur verstanden werden, dass die Stimme "irgendwie lauter als unplugged" rüberkam. Das reicht nicht.

    Ich würde übrigens die Ablehnung eines kleinen Digitalpultes (Oton) nicht sofort unterschreiben. Gerade diese kleinen DInger haben oft alles an Bord, was es so an Bearbeitungs- und Verdrehmöglichkeiten in der einfachen Beschallung gibt. Das ermöglicht es dem geneigten und interessierten Einsteiger, ohne großen Aufwand mal zu probieren, wofür denn der Lowcut eigentlich da ist, wie sich ein Noisegate auswirkt, warum ein Kompressor zum Feedback eher beiträgt als es zu unterbinden, wie sich die verschiedenen Feedbackfrequenzen anhören, ...

    Nur sollte man das nicht im Einsatz vor (zahlendem?) Publikum machen, sondern zuhause im Lager oder im Probenraum. Und man sollte nicht davon ausgehen, dass man da als völliger Autodidakt sehr schnell sehr weit kommt.

  • I don't need that, 2.0

    • Jeremy
    • 7. März 2017 um 10:34
    Zitat von fabio hermann

    Hat jemand mal versucht den aktuellen Rider immer online vorzuhalten und in allen Versionen immer den Link oder vll sogar einen QR Code zur aktuellen gültigen Fassung anzugeben?

    Das würde ich allenfalls als Ergänzung zur ausdrücklichen Kommunikation sehen. Falls nämlich der Informationsfluss davon abhängt, dass mein Gegenüber regelmäßig nachprüft, ob ich was neues hinterlegt habe, ist der Schluckauf vorprogrammiert.

    Beiden Seiten muss(!) mit einem Blick ins Mail-Postfach klar nachweisbar sein, welche Version denn jetzt die vereinbarte ist. Oben wurde ja mal erwähnt, dass der Rider oft zum Vertragsbestandteil erklärt wird. Wenn da jetzt aber sinngemäß steht "Vertragsbestandteil ist der jeweils aktuelle Rider, abzurufen tagesaktuell unter http://www.so-und-so.irgendwas (QR-Code anbei)", dann hat die eine Vertragspartei die Möglichkeit, nachträglich einseitig dran zu drehen.

    Wenn das ganze aber dazu verwendet wird, Rider in verschiedenen Versionen vorzuhalten, von denen dann einer festgemacht wird ... könnte klappen, Herr Kaleun.

  • I don't need that, 2.0

    • Jeremy
    • 7. März 2017 um 07:46

    Die Situation hängt doch sicher auch davon ab, ob es jemanden gibt, der sich (wie hoffentlich der Stagemanager auf dem Jazzfestival) schon im Vorfeld um die ganzen Infos kümmert. Natürlich steckt da, je nach Aufwand, gut und gerne noch der eine oder andere pauschale Tagessatz an Büroarbeit für den SM und in der Folge für den Veranstalter mit drin. Fairerweise muss man sagen, dass diese Abstimmung in Zeiten von Mail und Messengerdiensten erheblich zielgerichteter erfolgen kann als back in the day, wo ein Mobiltelefon noch ehrfürchtig bestaunt wurde. Die Alten werden sich erinnern. Allerdings konnte man damals mit Infos a la Minute auch noch umgehen, weil es eben der Regelfall war.

    Andererseits entspannt es alle Abläufe ganz erheblich, wenn am Tag X alle Beteiligten den selben Informationsstand haben, wenn die Tourcrew weiß, dass sich vor Ort jemand mit den Anforderungen beschäftigt hat, und wenn die Locals wissen, was (im Gegensatz zu den historischen Agentur-Ridern) tatsächlich zu erwarten ist.

    Und falls dann vor Ort doch wieder alles anders sein soll ... alle relevanten Mails ausdrucken, getreu der alten Beamtenregel "Nur wer schreibt der bleibt."

    Für die Fantasierider gilt die andere Beamtenregel, der sog. "4-L-Ablauf": "Lesen-Lachen-Lochen-Weglegen"

  • I don't need that, 2.0

    • Jeremy
    • 20. Februar 2017 um 15:04

    Gehörschutz auf den Tischen bringt wohl im Moment der Auseinandersetzung gar nichts. Wenn einer der Gäste auf Krawall gebürstet ist, dann macht der Krawall. Falls daraus ein Folgestreit entsteht, mag der vorgehaltene Gehörschutz hilfreich sein, aber kaum vorher.

    "Wenn jemand als Sturschädel zur Welt kommt, dann wird das mit dem Altersstarrsinn nicht leichter." - (Alte Indianerweisheit)

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