Zitat von "norbert jersch"Ich baue in einem 150 Jahre alten Theater für eine Tagung und Party eine Licht- und Tonanlage auf. Es gibt dort zur externen Verwendung 1x32A, 1x 16A CEE. Leider scheint die Absicherung nicht optimal installiert zu sein, denn beim Glühweinkocher (an 16A) ist der Wein in die Heizung gelaufen und der folgende Kurzschluss hat trotz Überspannungsschutzleisten meinen Laptop und einiges an Kleinelektro in fast Totalschaden verwandelt (Mainboard neu, Graka neu....)
Das war keine "schlecht installierte Absicherung" sondern einfach ein fehlender oder nur noch an ein paar Drähtchen kontaktierter Neutralleiter. Eine USV *kann* solche Schäden verhindern, geht dabei aber je nach Qualität der verbauten Regelung bisweilen selber in Rauch auf. Echte Doppelwandler-USVen gibts ja in der Leistungsklasse so gut wie gar nicht. Vor allem günstige Kompakt-USVen haben gar keinen aktiven Überspannungsschutz und geben die 400V erst mal ein paar Sekunden lang direkt weiter bis irgendwo eine Sicherung durchbrennt. Dazu kommt noch das erhöhte Ausfallrisiko durch einen Defekt der USV selbst.
Die aktiven Spannungsüberwacher von Furman (PL-Plus) schalten in solchen Fällen ab, auch das kann aber für empfindliche Netzteile von Laptops, Mischern oder Effektgeräten zu langsam sein.
Der beste Schutz ist mMn immer noch CEE-Anschlüsse vor Benutzung messen und keine hauseigenen "Euter" und andere fragwürdigen Selbstbaukonstrukte als Unterverteilung akzeptieren.