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Beiträge von niggles

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 13. Januar 2013 um 17:19
    Zitat von "leopold hollerith"


    Das interessiert mich mal näher...
    Welche Übertrager ? Welche länge ?

    Lightware 300er Serie DVI über 75m Cat.7 Ethercon (+2x5 m Cat. 5 Billo-Patchkabel :? ). Sporadische Aussetzer, roter und grüner Schnee auf schwarzen Flächen. Ich hab dann dem TL dezent nahegelegt mich nächstes Mal entweder gleich bei der Materialplanung mit hinzu zu ziehen oder selber die Spezifikationen zu lesen; irgendwo ist halt der Punkt errreicht wo es sinnvoll nicht mehr ohne Glasfaser oder HDSDI geht.
    Ganz grosser Mist sind auch die neuen Sommercable HDMI-Extender (HICON HDBaseT). Sobald die Lüftungsschlitze auch nur ansatzweise abgedeckt sind (Streifen Gaffa oder eine Schicht Molton reicht) werden die Teile so heiss dass sie nach einigen Stunden Betrieb stumpf ausfallen :twisted:

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 13. Januar 2013 um 12:01

    DVI/HDMI über (zu) lange Cat.7 - Strecken...

  • Intercom: 2 Mutterstationen

    • niggles
    • 10. Januar 2013 um 14:29

    - Jeder Kreis darf nur einmal terminiert sein
    - Die Gehäuse beider Stationen müssen auf dem gleichen Potential liegen. Bei weit auseinanderliegenden Stationen die man nicht einfach aus der gleichen UV versorgen kann hilft ein Trenntrafo in einer der Netzzuleitungen (+ Humfrees...)

  • AKG D409

    • niggles
    • 4. Januar 2013 um 17:49

    e608 ist problemloser, zuverlässiger Standard an der Tuba wenns unbedingt dynamisch sein muss.
    Ansonsten ist die erwähnte K&M 24040 ( evtl. auch ohne Schwanenhals) in Kombination z.B. mit einem e604 nicht verkehrt. Schwere Grossmembraner bzw. wie oft abgebildet ein D112 würde ich da allerdings nicht ran schrauben wollen...

  • Wie man aus schlechten Threads gute Getränke destilliert

    • niggles
    • 3. Januar 2013 um 17:15
    Zitat von "andy006"


    Der beste Voodka ist der Moskowskaya und/oder Stalichnaya


    Immer dieses Exportzeugs... (der hierzulande erhältliche Stoli kommt übrigens mitnichten aus Russland sondern aus Lettland). Hat im Heimatland in etwa den gleichen Ruf wie Löwenbräu in Bayern. Viel besser ist z.B. eine mir bis heute noch nicht wieder begegnete Marke aus der Ukraine die in dreieckigen Flaschen abgefüllt wird. Schmeckt wunderbar weich, überhaupt nicht nach Sprit und so lange man sitzen bleibt kann man da richtig zulangen ohne grossartig was zu merken. Bloss nicht versuchen danach schnell aufzustehen... :shock:

  • DUSPOL kaputt - kennt jemand die Belegung?

    • niggles
    • 1. Januar 2013 um 16:02

    Aus Sicherheitsgründen entsorgen; Aufheben würde ich allerdings den Batteriefachdeckel (Verschleissteil wenn man das Gerät so oft braucht dass man mehrere Sätze Batterien im Jahr durch lässt) und die Schutzkappe für die Spitzen...

  • Problem mit Stromverteilung - Gerät abgebrannt

    • niggles
    • 26. Dezember 2012 um 14:25
    Zitat von "marcoboy"

    Bewegliche Verbraucher anzuschließen das mit Hilfe eigener Verteilungen wo ist das Problem? Schon mal gefragt wie diese Küchenbauer den Herd anschließen? Alles EUP für genau diesen Zweck. Den Herd an die Dose anzuschließen. Das macht dann der Tischler der zu dieser EUP in einen 2 Stundenkurs ausgebildet wurde.


    Diese Leute sind genauso wie viele von uns Veranstaltungstechnikern Elektrofachkräfte für festgelegte Tätigkeiten. Und das ist als Zusatzausbildung auch kein zweistündiger Kurs sondern eine zweiwöchige Vollzeitweiterbildung mit theoretischer und praktischer Abschlussprüfung. Was auch sehr sinnvoll ist, denn es gibt in der Praxis weitaus mehr Varianten als den simplen standardmässig belegten 3P+N+PE-Anschluss in TN-S mit ordnungsgemässer Vorabsicherung und funktionierendem Potentialausgleich.

    Zitat

    In vielen Hallen ist der Hausmeister eine EUP. Der darf dann Lampenwechseln oder auch mal die Sicherung wieder einschalten. Mehr aber auch nicht.


    Das entbindet weder den Veranstalter bzw. dessen Erfüllungsgehilfen (Technikfirma) noch den Betreiber von ihren Prüf- und Dokumentationspflichten. Im übrigen ist genau das der Grund warum sich viele Hallen zusätzlich einen "festen freien" Beleuchtungsmeister halten der bei grösseren Veranstaltungen die Produktionsleitung übernimmt.

    Zitat

    Welch ein Veranstalter hat sich schon mal die Prüfprotokolle der Handgeräte und Verlängerungsleitungen zeigen lassen? Oder den Standsicherheitsnachweis der Bühnenaufbauten?


    Das ist z.B. bei Messeständen durchaus nichts ungewöhnliches...

    Zitat

    Oder gar den Ausbildungsnachweis der dort zuständigen Fachkraft? Oder die Nachweise der Belehrung für den Aufbauort?


    Auch das ist etwa bei Produktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und an Theatern und Konzertsälen in staatlicher bzw. städtischer Trägerschaft gang und gäbe...

    Zitat

    Bringen wir es auf den Punkt, die Frage der Haftung interessiert niemanden.


    Doch, und zwar genau den der diesen Thread angefangen hat. Der will nämlich wissen wer hier zahlen muss.

  • Problem mit Stromverteilung - Gerät abgebrannt

    • niggles
    • 25. Dezember 2012 um 15:45
    Zitat von "marcoboy"

    Es ist ganz klar wer die Rechnung für die defekten Geräte bekommt. Der Betreiber der Elektroinstallation. Der ist für die Prüfung verantwortlich somit für den Ordnungsgemäßen zustand der Anlage. Der Betreiber wird sich an das Zuständige Elektrounternehmen wenden das die Dose Installiert hat. Wenn dieses aktuelle Prüfprotokolle nachweist. Bleibt der Betreiber trotzdem in der Haftung. Es ist von auszugehen das dann jemand an der Dose herum gefummelt hat.

    Die BGI ist eine Information ein Handlungshinweis keine Vorschrift. Man kann Trotzdem messen. Der Laie hat aber an der Dose auch nicht zu Messen. Man kann aber den Laien im Unternehmen zu der EUP befördern. Die genau für dieses Messen unterwiesen ist. Sollte etwas nicht in Ordnung sein. Muss eine Elektrofachkraft her.

    Selbst 63A können von Laien gesteckt werden wenn dies Spannungslos erfolgt. Ich muss als erst die Dose Abschalten bevor man sie stecken oder ziehen kann. Selbst dann habe ich immer noch die Möglichkeit den Laien zu EUP Elektrisch unterwiesene Person zu befördern. In dem ich ihn genau für diese Aufgabe Unterweise. Z.Bsp wie man diese Dose Abschaltet und dann den Stecker zieht.

    Hier hat ein gewerblicher Dienstleister auf fremdem Grund und Boden eine elektrische Anlage errichtet. Da gelten andere Regeln und Verantwortlichkeiten als im innerbetrieblichen bzw. privaten Bereich...

  • AKG D409

    • niggles
    • 23. Dezember 2012 um 18:48

    Gegenfrage: Müssen es unbedingt diese nicht sonderlich lange hergestellten, mechanisch labilen und mMn auch klanglich alles andere als berühmten dynamischen Clips sein? Ich hatte mal eine Zeit lang mit den Dingern zu tun und eigentlich nur Ärger damit...

  • Problem mit Stromverteilung - Gerät abgebrannt

    • niggles
    • 17. Dezember 2012 um 17:54
    Zitat von "markus maier"

    bin ich selbst Schuld, wenn ich nicht nachgemessen habe?


    Ja. Ausserdem kannst du von Glück reden dass weder Personen zu Schaden gekommen sind noch Sekundärschäden (Brand, beschädigte fremde Geräte) ausgelöst wurden.

    Zitat

    Hab ich Chancen auf Schadensersatz? Ne Equipmentversicherung haben wir leider nicht...


    Eine Elektronikversicherung zahlt bei so was auch nur den Schaden der an fremden Geräten entstanden ist. "Vollkasko" gibts in dem Bereich mWn nicht zu bezahlbaren Tarifen.

    Zitat

    Ob der CEE-Anschluss einen FI hat, kann ich nicht genau sagen. Mir wurde es versichert, aber darauf geb ich inzwischen nichts mehr. Wir selbst hatten weder FI noch Sicherungen in unserer Zuleitung oder Verteilung, weil es hieß, es wäre im Haus alles abgesichert.

    Andere Ideen hierzu (keine Ahnung wie plausibel die sind):
    - Fehlerstrom auf Neutrallleiter
    - Neutralleiter und PE zusammengeschlossen

    Oder lags vielleicht doch an den ganzen Kühltruhen und Glühweinwärmern? Die Geräten waren schon uralt.

    Bei deinem hier ersichtlichen Kenntnisstand kann es nur eine Konsequenz geben: Finger weg von elektrischen Anlagen (d.h. alles was über Schukostecker in Steckdose hinaus geht) so lange du nicht das entsprechende Hintergrundwissen hast! Wenn du dir keine Weiterbildung leisten kannst oder willst musst du eben für solche Jobs einen entsprechend qualifizierten Kollegen (Elektriker, E-Fachkraft für VT) buchen. Als Gewerbetreibender (da gehe ich jetzt mal von aus) bist du 100% in der Haftung für eine sichere und vorschriftsmässige Veranstaltungsdurchführung; wenn bei so einer Aktion wirklich mal was passiert siehst du vor Gericht ganz schnell ganz alt aus.

  • Behältnis für Kleinzeug

    • niggles
    • 14. Dezember 2012 um 21:20
    Zitat von "julian knödler"

    Systainer kauft man übrigens nicht bei Festool sondern bei Tanos (Hersteller). Können in der Farbe frei konfiguriert werden! und gibt es sogar als MINI -> Ideal für Kramer
    http://www.tanos.de/MINI-systainer/index.html


    Was mir an denen nicht gefällt sind die dünnen Wände. Die Ausstattung mit Klappgriff, Drehverschluss usw. ist zwar schick aber für den Zweck eigentlich nicht nötig. Bei Utz sind vor allem die kleinen Kisten (1/8 und 1/16 Europalettenformat) enorm stabil. Da kommt in der Grösse und für den Preis kaum ein anderes System mit.

  • Behältnis für Kleinzeug

    • niggles
    • 13. Dezember 2012 um 18:43

    +1 für Utz/Rako! Aber bitte mit Schaum drin, verriegelbarem Deckel und Federclips auf den Scharnieren. Sonst wirds mühsam wenn die grauen Kistchen für grössere Produktionen in Cases geworfen werden...

  • USV für Digico SD9

    • niggles
    • 8. Dezember 2012 um 16:31
    Zitat von "wora"

    als ich noch ein pult mit zwei netzteilen hatte, war das zweite immer ausgeschaltet. erstens hab ich damit die betriebsstunden minimiert (ich hatte beide netzteile abwechslend in betrieb), andererseits eben solchen ausfällen durch überspannung vorgebeugt.

    +1

    Das "hot spare"-Konzept mit Umschaltautomatik kommt ja auch ursprünglich aus dem Studio-/Broadcastbereich. Dort sind die Laufzeiten der Geräte oft 24/7 und damit die Ausfallwahrscheinlichkeit durch Netzteilinterne Fehler um ein Vielfaches höher.
    Im Livebetrieb sind bei Digitalpulten von aussen wechselbare Modulnetzteile (gerne auch redundant, dann kann man eins ausgesteckt lassen...) viel sinnvoller.

  • 2 PP-präsentationen mit einem Beamer wiedergeben

    • niggles
    • 7. Dezember 2012 um 14:05
    Zitat von "Mirko"


    Als Beamer hängt ein Epson EMP-8300 festinstalliert mit Tele in dem Raum

    Vergiss es. Zwei 4:3 PPTs nebeneinander haben auf diesem (XGA-) Projektor eine Auflösung von maximal je 512x384 Pixel zur Verfügung. Da kannst du grade noch Youtube-Filmchen zeigen, aber keine Schriften und Grafiken mehr lesbar darstellen. Powerpoint braucht standardmässig 768 Zeilen bzw. vertikale Pixel; viel weiter runter als 720 kommst du auch mit einem guten Scaler nicht ohne dass sichtbar Details verloren gehen.
    Entweder du baust nun einen zweiten Projektor dazu; Problem: Meistens geben die vorhandene Projektoroptik und die Verstellmöglichkeiten es gar nicht her das Bild auf der vorhandenen Leinwand halb so gross und zur Seite versetzt darzustellen.
    Oder du ersetzt den vorhandenen durch ein FullHD-Gerät mit entweder einer eingebauten PiP-Funktion oder einem vorgeschalteten ScreenPro o.ä. Dann gibts immerhin zwei 4:3 PiPs mit je 960x720 Pixel.
    Ich selber hab so was schon öfter mit einem Barco RLM-W8 auf 087er Windup gelöst. Der kann das und liefert subjektiv in etwa die gleiche Helligkeit wie zwei 5000er LCD-Projektoren.

  • USV für Digico SD9

    • niggles
    • 4. Dezember 2012 um 14:45

    +1 für Roline/Rotronic. Die haben im Gegensatz zu APC viele Geräte die von den Spezifikationen recht gut in die VAT passen: hohe Wandlerleistung bei relativ geringer Akkukapazität (Gewicht!), 19"-Geräte mit "normalen" Einbautiefen, keine Probleme mit Akkuüberladung und sehr lange Garantiezeiten. Überspannung am Eingang (400V) führt schnell und zuverlässig zur Umschaltung; die Geräte am Ausgang sind weitgehend geschützt.
    Allerdings ist die integrierte Netzfilterung bei weitem nicht so leistungsfähig wie bei APC. Wenn man also nicht nur auf Hotel- und Messejobs unterwegs ist bei denen der innere Blitzschutz des Gebäudes sicher gewährleistet ist sollte man entweder einen Verteiler mit entsprechenden Schutzorganen (DEHNventil) oder einen der bekannten Furman Power Conditioner vorschalten.

  • Blaue Fluchtwegbeschilderung?

    • niggles
    • 19. November 2012 um 00:18
    Zitat von "billi"

    Es geht hier um die Olympiahalle in München.


    Die haben das Problem dass laut dem offiziellen Flucht- und Rettungswegeplan die Leute zwar auf der oberen Ebene rein kommen aber durch die unteren Ausgänge entfluchtet werden sollen. Das hat so Bestandsschutz und ist auch ohne umfangreiche Umbauten nicht anders zu lösen, widerspricht aber zahlreichen Untersuchungen die gezeigt haben dass Besucher im Evakuierungsfall grundsätzlich erst mal versuchen werden dort raus zu kommen wo sie rein gekommen sind. Also hat man sich als Kompromiss auf die blauen Schilder geeinigt. Und ja, das ist eine Sonderabsprache mit Bachmair & Co. Die Oly-Halle wäre in dieser Form heute nicht mehr genehmigungsfähig, kann aber auch nicht grundlegend umgebaut werden weil dann sofort die Vertreter des damaligen Architekten auf der Matte stehen...

  • Statische Aufladung am Rednerpult

    • niggles
    • 5. November 2012 um 17:19

    Bei Teppichen ist es leider umgekehrt: Häufiges Reinigen mit Nassgeräten wäscht die Antistatikausrüstung raus. Krackys Tip ist genau richtig...

  • Notstromaggregat + PA

    • niggles
    • 3. November 2012 um 13:27
    Zitat von "mathias k."

    Vielleicht nicht das billigste Gerät benutzen :)

    Bei Geräten mit aktiver Leistungsfaktorkorrektur gibt es diese Probleme nicht. Die Stromaufnahme wird so geregelt, dass die Kurvenform von Spannung und Strom übereinstimmen. Somit nimmt das Gerät (fast) keine Blindleistung auf.

    Schöne Theorie. In der Praxis kostet das Geld das die Hersteller von billigen LED-Pars und Energiesparlampen lieber für sich behalten. Und leider haben die EU-Vorschriften zur EMV diverse Schlupflöcher die dazu führen dass Geräte mit erheblichen Netzrückwirkungen in Form von ungeraden Oberwellen ganz legal ihr CE-Zeichen tragen dürfen; bei rudelweisem Einsatz gibts dann auch immer wieder haarsträubende Ergebnisse an der Messstelle des Hauptverteilers... :roll:

  • Wieviel mehr Material, Zeit und Geduld plant ihr ein?

    • niggles
    • 2. November 2012 um 15:01
    Zitat von "djobi"


    Nur in der Veranstaltungstechnik gibts immer wieder Extra-Würste für den Kunden?


    Hast du dich noch nie gefragt warum plus/minus ein und dasselbe Material bei einer Rock'n'Roll-Tourbetreuung für einen Bruchteil des Preises pro Tag raus geht der auf einer Einzelveranstaltung im Industriesektor gezahlt wird? Dumping und Selbstausbeutung sowie die Unart abgeschraddeltes, sicherheitstechnisch grenzwertiges Material auf Low-Budget-Tourneen und Stadtfesten "aufzuarbeiten" jetzt mal aussen vor gelassen...
    Auch Industriekunden und Agenturen haben nix zu verschenken. Seriöse und unseriöse Geschäftspartner unterscheiden sich oft lediglich im Umfang der Flexibilität die sie von ihrem Gegenüber meinen verlangen zu können. Da muss man bestimmten Kandidaten auch mal sagen können "Nein, für das Geld gibts das nicht!" wenn mehr als einmal viel zuwenig bestellt wurde und man dann vor Ort auf die Betteltour kurz bevor es los geht versucht hat noch mehr raus zu holen. Wie weit man da mitspielt ist (leider) oft auch Firmenpolitik; wer als "Kleiner" auf solche Kunden angewiesen ist macht allerdings grundsätzlich was falsch.

  • Wieviel mehr Material, Zeit und Geduld plant ihr ein?

    • niggles
    • 2. November 2012 um 12:14

    Bei Industriekunden (Rock'n'Roll, Tourtheater und TV funktioniert deutlich anders, ich weiss...) gibt es drei Kategorien von "in der Planung vergessenen" Sachen die immer wieder auftauchen:

    - Standards wie z.B. Mitschaumonitore auf der Bühne plus entsprechende Verkabelung, Rednerpultbeleuchtung (2 Profiler auf Stativ) in kleineren Sälen, MicroCue zum Fernsteuern von Präsentationen in grösseren Sälen, Adapter Miniklinke auf XLR mit Trennübertrager (!), Rednerpultleuchten, Audio/Videorecorder für Dokumentationszwecke, Stromadapter für ausländische Referenten, Video-Adapter für Laptopausgänge, Intercom/Funkgeräte zur Komunikation während der Show, Buffet/Barbeleuchtung (!) etc...
    Wenn es da klemmt hat der Verkäufer und/oder Projektplaner Mist gebaut. Dessen Aufgabe ist es nämlich dem Kunden eine funktionierende Veranstaltungstechnik zu verkaufen und nicht einfach nur Wünsche von jemand aufzunehmen der vielleicht einmal im Jahr eine Mitarbeiterversammlung planen muss und dementsprechend wenig Ahnung von der Materie hat.
    Mit nachberechnen ist in solchen Fällen in der Regel nicht viel. Wenn das Lager nicht gerade um die Ecke ist lohnt es sich bei kleineren Jobs daher tatsächlich so was auf Reserve im Auto dabei zu haben. Plus die üblichen Kisten mit Dreierdosen, Netzwerkzeug (Kabel, AP's, Switches) und einen Reservelaptop falls der Kunde mal wieder mit irgendeiner virenverseuchten Schrabbelmühle daherkommt um HD-Videos abzuspielen. Und ja, das führt regelmässig dazu dass der T4 für einen kleinen Einmann-Vortragsjob vor Ort nur zur Hälfte ausgeladen wird. Dafür sind solche Jobs aber in der Regel weit überdurchschnittlich rentabel.

    - grobe Planungsfehler wie zu kleine Bühnen, komplett vergessene Bereichsausstattungen, etc.: Da muss irgendwer nachzahlen, klar. Auch hier gilt allerdings: In vielen Fällen sind schon im Vorfeld Kommunikationspannen passiert (und sei es nur dass bei der Agentur keiner auf den Trichter gekommen ist mal die Bühnenanweisung des Künstlers zu lesen und weiter zu geben) die man dem Kunden in der Regel nicht 1:1 nachberechnen kann.

    - "psychologische" Mängel: Bühnenmonitore die dem Herrn Musikus nicht gefallen ("ist kein Filz dran/steht nicht Dynacord drauf, das kann ja nix taugen" :roll: ), "Licht ist scheisse" , ruckelnde Youtube-Videos in Präsentationen...; hier hilft wie schon erwähnt ein bisschen Spare-Material und vor allem viel Schauspielerei :wink:

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