Wers glaubt... Zieh dir RW und schau nach! Da bin ich selber schon auf die F...e gefallen weil irgendein Hoschi der das Pult vorher gemietet hat meinte downgraden zu müssen um sich keinen Ärger mit den Kollegen einzufangen an deren System er als Monitormischer dann dran hing...
Beiträge von niggles
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Woher weisst du ohne RockWorks welche FW auf der Pultkarte läuft...?
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Erst mal nachschauen ob alle Karten und Stageboxen die gleiche Firmware-Version haben. Der Fehler mit der HA-Fernsteuerung ist typisch für solche Probleme. Ändert sich denn beim Drehen am Encoder tatsächlich hörbar der Gain des Stagebox-Einganges oder nur die Anzeige...? In letzerem Fall klemmts schon ausserhalb von RN bei der Pultkonfiguration.
Dann mal den Ring aufmachen und die beiden einzelnen Cat.5-Stränge zwischen Pult und Stageboxen vergleichen. Ich hatte schon mal ein sehr ähnliches Fehlerbild bei einem ab Werk schlecht gecrimpten Ethercon-Stecker.
PM/SM/Slave-Fehler äussern sich in der Regel dadurch dass gar nichts mehr funktioniert :shock: Und wenn die WC des Pultes nicht auf eine der RN-Karten geslavet ist hört man das normalerweise auch in Form von unregelmässigen Knacksern... -
Die halboffenen Kohlebahn-Potis aus Consumergeräten und Musikerelektronik lassen sich mit Kontakt 60/WL hervorragend reinigen. Blöderweise werden sie aber durch die angegriffenen Oberflächen "süchtig" nach dem Zeug und müssen in immer kürzeren Abständen damit behandelt werden :?
Bei Leitplastik (Fader) ist das sowieso Quatsch. Die zerstörte Oberfläche hört man nach der Reinigung durch leises Knistern und Knirschen im Signal das sehr bald immer lauter wird - und dann ist das Teil endgültig hin.
Ballistol ist nach erfolgter Grundreinigung eigentlich keine schlechte Sache weil es die metallische Oberfläche vor allem vom Schleifer (der mit der Zeit seine Gold- oder Silberbeschichtung verloren hat) vor erneuter Oxidation schützt. Blöderweise fängt die Schmiere die es hinterlässt zuverlässig Staub und feinen Sand ein und wirkt dadurch wie eine Schleifpaste. Ballistol ist eine typische "Tour-Lösung": Für ein paar Wochen oder Monate kann man damit krachenden Potis wunderbar das Maul stopfen, danach ist der Austausch aber unvermeidbar. -
Zitat von "billbo"
Ist das wirklich so? :roll:
Also ich bin ja der Meinung: wenn man den einen 6k8 kurzschließt - ist der andere damit noch lange nicht kurzgeschlossen. Okay, steht halt nur noch der halbe Strom zur Verfügung; muss der Konstrukteur des Ausgangsverstärkers eben noch sorgfältiger arbeiten, damit das zur Zerstörung ausreicht...
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Ohauerhauerha...
Die Konstrukteure diverser Keyboards, Drumcomputer, Sampler und älterer Funkstrecken (und da reden wir jetzt nicht von "günstigem" Fernost-Geraffel...) haben zwar von Fall zu Fall schon was von symmetrischer Signalübertragung gehört aber sehr häufig schlicht nicht damit gerechnet dass jemand meint da 48V zwischen Abschirmung und Signalader(n) anlegen zu müssen. Dementsprechend finden sich dort gerne Tantal-Elkos mit nur 16V Spannungsfestigkeit als Koppelkondensatoren in den Ausgängen die auf solche Störungen leider äusserst ungehalten reagieren; in der Regel indem sie sich nach einer gewissen Betriebsdauer (so etwa eine halbe Stunde nach Changeover, also dann wenn es richtig Spass macht) mit lautem Getöse auf dem Ausgangssignal in ihre Bestandteile zerlegen und jeglichen weiteren Betrieb des Gerätes ohne Lötkolbeneinsatz erfolgreich verhindern :shock:. -
Kontakt 60&WL geht gar nicht - das Zeug wurde ursprünglich entwickelt um 24V-Steuerkontakte im Industriebereich zu reinigen und ist viel zu aggressiv. Tuner 600 geht ganz gut für Schalter und Taster, kann aber hauchvergoldete Oberflächen (Relais!) angreifen.
Bei den Caig-Sprays gilt: D5 ist eher für Oxidschichten gedacht, für Schmutz auf edelmetallbeschichteten Kontakte gibts ein eigenes Produkt (Gold Series).
Bei den Kohle- und Leitplastik-Schleifbahnen von Fadern und Potis hilft meistens schon Kontakt IPA bzw. reiner Weingeist aus der Apotheke. Leider geht dabei immer ein Teil der Oberfläche mit verloren. Zudem haben die nach längerem Betrieb in verschmutztem Zustand oft Riefen die natürlich nicht mehr weg gehen...
Für Leitplastik gibt/gab es von Studer einen Spezialreiniger (Reinigungsflüssigkeit Rot) der hervorragend funktionierte und diesen Nachteil nicht hat. Alternativ hat Caig da einiges im Programm, das hab ich aber selber noch nicht probiert. -
Ähm...hat irgendwer die Mac-Version mal zum Laufen gebracht? Bei mir tut sich da nix.
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Zitat von "andi.bt"
Die meisten Freelancer sind dort gar nicht versichert. Selber ein Helfer der hauptberuflich Versicherungsvertreter ist nicht. Denn: Dort ist es einfach so, dass der Auftraggeber sagt ich decke euch über meine Haftpflicht ab.
Mich würden mal die Versicherungsbedingungen und Kosten für so was interessieren; vor allem vor dem Hintergrund dass dann bei einer grösseren Nummer durchaus auch mal 30-40 Leute unter den Versicherungsschutz einer kleinen Firma mit vielleicht 3-5 Festangestellten fallen müssten... -
Ganz ehrlich: in der Grössenordnung hab ich das bisher immer nach Gehör bzw. mit Specht gemacht. Ansonsten kannst du die Aufstellung ja einfach mal in MAPP online eingeben, kostet nix...
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Frag mal den Kollegen hier: http://www.soundelectronic.ch/ der ist ziemlich fit was Analogelektronik angeht und hat auch recht zivile Preise weil er nicht herstellergebunden ist.
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Zitat von "klauston"
niggles:
Bei dem von Dir erwähnten Scheinselnstständigkeitwn muss man nicht diskutieren
Wenn der gegnerische Anwalt so dumm ist und das aufs Tablet bringt, dann unbedingt zustimmen, Lächeln und zurücklehnen, denn dann bist Du raus und der hat Dir noch einen ganz Großen Gefällen getan.
Ab dann ist es Sache des Verleihers.
An sich dreht sichs genau anders rum...
Wenn die Technikfirma einigermassen schlau gemachte Freelancerverträge hat und du da unterschrieben hast ist dein Status haftungsrechtlich eindeutig Unternehmer, egal ob du vielleicht sozialrechtlich scheinselbstständig wärst. Und als solcher bist du für Schäden die du Dritten zufügst erst mal selbst haftbar, egal wo und in wessen Auftrag du unterwegs warst. Das ist unternehmerisches Risiko. Genau deswegen brauchst du ja die Versicherung. Die zahlt salopp gesagt auch wenn dir dein persönliches Toolcase im Treppenhaus vor deiner Wohnung wegrollt und ein Stockwerk tiefer ne Oma erschlägt.
Scheinselbstständigkeit kann dann ein Argument werden wenn die Schuld eigentlich bei der Firma liegt und die vor Gericht versuchen sich rauszuwinden. Damit erspart dir ein guter Anwalt evtl. nicht nur zivilrechtlich, sondern vor allem auch strafrechtlich böse Konsequenzen.
Ob dieses "mal so, mal so" rechtlich sinnvoll und sauber ist darf man mEn sehr gern mal in Frage stellen. Eigentlich gehört für alles was nicht ganz klar ein in sich abgeschlossenes zugeliefertes Werk ist (Pläne, Lichtdesign, Content, Subunternehmer mit komplett eigenem Material und Personal z.B. PA oder Rig in "schlüsselfertig") so was wie ein projektbezogener Angestelltenstatus her. Und zwar inkl. Sozialbeiträge und Versicherung durch die durchführende Firma.Zitat von "marcoboy"Im Grunde sinkt die Qualität mit jeden Sub und auch die Arbeitssicherheit.
Die Aussage ist natürlich kompletter Quargel. Die Qualität und Arbeitssicherheit sinkt dann wenn die Führungskräfte einer Firma es nicht gebacken bekommen einen Stamm von zuverlässigen, sauber arbeitenden Freelancern mit eingeschaltetem Hirn zu halten und stattdessen bei jedem grösseren Event irgendwelchen Neulingen, Agenturhands oder gar ihren Azubis komplette Verantwortungsbereiche zuweisen müssen damit es halbwegs läuft. Das ist unternehmerisches Versagen und hat genau gar nix mit dem rechtlichen Status der Techniker zu tun. -
Zitat von "heinomato"
Macht das Sinn einfach bei einer L/R Aufstellung die Signale durch zu loopen und dann einfach am EQ die overlap frequenzen en Stück raus zu nehmen? Geht halt alles wesentlich schneller als davor nochmal nen Controller zu schalten und daran auch noch rumzutüdeln?
Für eine simple Sub/Top-Aufstellung (z.B. 2x UPJ und 1x 600 HP pro Seite) im DJ-Betrieb kann man das machen; wird auch von Meyer so als unkomplizierte Dryhire-Lösung empfohlen. Kaputtgehen kann ja durch die internen Limiter praktisch nix.
Grössere Setups brauchen aber auf jeden Fall einen Controller. Ohne externen Hochpassfilter verschenkst du bei den Tops jede Menge Leistung. Zudem ist der Klang wesentlich aufgeräumter wenn die Frequenzgang-Überlappungen auf das unbedingt notwendige Mass begrenzt werden. -
Zitat von "skyworker"
- ist das denn wirklich so?
Es gibt logischerweise keine Zahlen dazu, aber mal Hand aufs Herz: Wer von den "kleinen" Technikern ohne Angestellte und eigenen Materialpark erfüllt denn wirklich alle Kriterien eines freien Unternehmers?EDIT/Nachtrag: Gemeint ist hier nicht der sozialversicherungsrechtliche Status; der ist in den vergangenen Jahren ja immer weiter zugunsten der Einzelunternehmer aufgeweicht worden...
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Zitat von "heinomato"
Ich denke eigentlich auch das 2 UPA-2 pro Seite recht gut funktionieren, das sie ja auch weiter werfen als die 1er. Sind 2 700er pro Seite unter 2 UPA-2P nicht gar heftig bzw. reißtan sich da nicht ein frequenzloch zwischen Tops und bässen?
Als Discoanlage geht das gut, ist aber in der Tat heftig
Für Live würde ich wie gesagt eher die 600er nehmen oder eine Kombination aus 1x 500 HP pro Seite und 2-3 700 HP mono in Zahnlücke oder Endfire bauen und dann die UPAs entsprechend hoch (150Hz) trennen. Da geht dann mit einer optisch relativ unscheinbaren PA schon richtig was vorwärts 
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Zitat von "klauston"
Klar, vor Ort erklärst du dem Tl bzw Veranstalter das Du ja nicht weisungsgebunden bist und das Alles jetzt nicht zu machen brauchst......
Hahahaha
So schnell wird man vermutlich sonst nicht von Veranstaltungen verjagt.
Und eine Jobgarantie ist das sicher auch.Leider wird sich der Anwalt der geschädigten Seite in einem solchen Prozess nicht für die Realitäten unseres Berufs interessieren; stattdessen wird er dem armen selbstständigen Subunternehmer über genau diese (juristisch korrekte) Argumentation ein Alleinverschulden unterstellen. Um dem nicht zu folgen braucht ein Richter dann schon ziemlich gute Argumente von der Gegenseite. Merke: Spätestens hier zahlt sich eine gute Rechtsschutzversicherung aus...
Juristisch ist die "de facto"-Scheinselbstständigkeit der meisten Freelancer in DE halt nun mal extrem problematisch. -
Zitat von "klauston"
Dann die angesprochene Weisungspflicht und man muss ja nicht und könne ja gehen:
Sag mal in welcher Welt lebst Du eigentlich??
Leider in der gleichen in der Juristen sich solche Sachen ausdenken. Da lebst du auch, schliesslich haben wir nur einen Planeten :wink:
Ich denke wir sollten da beide noch mal über die Bücher; Arbeits- und Versicherungsrecht sind Richterrecht, vieles ist Rechtsprechung und daher nur im Einzelfall genau so gültiger Kompromiss. Vielleicht klinkt sich ja auch mal ein Kollege mit juristischer Ausbildung und entsprechenden Fachkenntnissen hier ein... -
Zitat von "lambda-halbe"
Wenn es peglmäßig mit ner UPA 1P nicht passt, gibts ja auch noch UPQ, dann aber auch deutlich größer.
Die Kiste ist wiederum ne Strafe für jeden der sie aufbauen muss - ein simpler 15/2 Direktstrahler mit 50 kg geht einfach gar nicht... :twisted: -
Zitat von "klauston"
Die Versammlungsstättwnverordnung Versicherungsgesetze sind wieder 2 paar Schuhe
Und prinzipiell muss man gar keine Haftpflicht abschliessen, man könnte ja auch liquid genug sein um das abzudecken , theoretisch.
Natürlich gibts es keine Versicherungspflicht. Aber: Der Betreiber (der ja gar nicht für die Details der mitgebrachten Technik verantwortlich ist, sondern nur die Verkehrssicherungspflicht hat) ist erst dann raus wenn der Verursacher eines Schadens den auch bezahlen kann. Und das ist bei selbstständigen Subunternehmern eben nicht die ihn beauftragende Technikfirma - zumindest wenn kein Verschulden von deren Seite vorliegt, z.B. fehlerhaftes Material. Auch vorschriftswidrige Arbeitsanweisungen oder Überschreitung der gesetzlich zulässigen Arbeitszeit führen nicht automatisch zu einer Mitschuld - ein Selbstständiger darf ja gar nicht weisungsgebunden sein und kann, da er keinen Arbeitsvertrag hat jederzeit ohne rechtliche Konsequenzen die Baustelle verlassen wenn es ihm zu bunt wird.
Ich persönlich bin auch kein grosser Freund dieser aus dem Baurecht stammenden Regelungen; Erstens wird da viel Schindluder getrieben von Nebenerwerblern die sich als Studenten oder Hartzis die paar Hunderter im Jahr sparen wollen und zweitens gehört das mMn von einer Veranstalter-/Betreiber-Haftpflichtversicherung abgedeckt. Aber da schreien halt die Wirte wieder Zeter und Mordio... -
Zitat von "lambda-halbe"
Hallo,
ich würde da aber eher keine UPA 2P nehmen, die sind schon eng mit 45°
Für den täglichen Einsatz hat Du an UPA 1P (100x40) mehr Freude.Aber nur als Einzelbox - anders als bei der UPJ kann man das Horn ja nicht drehen (und es reisst auch horizontal zu weit auf um die Kisten indoor liegend nebeneinander einzusetzen...). Im Zweierpack stehend macht das nur bei sehr breiten Bühnen und moderaten Lautstärken Sinn - oder als Centercluster. Für alles andere ist die UPA 2P sinnvoller, auch wenn man da zugegebenerweise relativ bald Front-/Infills braucht.
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Zitat von "heinomato"
Was hälst du für ne guten Konfiguration? 2x UPA-2P und 2xUSW pro Seite oder doch lieber 2x 600er oder 700er HP
Wenns nicht grade Tanzmucke oder Theater ist (da reicht die Leistung des USW, und er klingt auch gefälliger) auf jeden Fall für Live die 600er, evtl. in Kombination mit 500ern als Fills wenn es richtig kesseln soll (da ist mWn der gleiche Speaker drin wie in der UPA; lässt sich also sehr einfach als Grundtonerweiterung einsetzen und verhält sich dann klanglich auch so wie die klassischen Doppelzwölfer mit unterschiedlich hoch getrennten Tieftönern). Für Disco oder wenn es live mal richtig tief und/oder elektronisch wird die 700er.