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Beiträge von niggles

  • variable Distanzstangen für Moving Heads

    • niggles
    • 14. März 2012 um 16:32
    Zitat von "daniel heide"

    Hast du das schonmal gestestet, dass das nicht funktioniert oder meinst du wegen dem Wackeln oder der Anschlagmöglichkeiten? Denn angegeben sind die Arri-Klammern ja bis 40kg. Da ist wäre dann mehr als ein Impression drin.
    Gruß

    Es wackelt einfach zu viel. Getestet wurde mit MAC 600 an kurzer Querpipe im Adapter von TV-Zapfen auf Halfcoupler.
    Impression geht halbwegs wenn man einen M10 TV-Zapfen direkt unten rein schraubt und alle Knebel bis kurz vor "ab" anzieht. Schön (auch optisch) ist aber anders...

  • variable Distanzstangen für Moving Heads

    • niggles
    • 13. März 2012 um 19:47

    Ich vermute mal du willst so was ähnliches bauen

    http://www.bluetrac.ch/mod_tumbnail/image.php?path=/media/referenzen/Dateien/8/Voices_on_Top_2010_HD_14.jpg&size=175&h=85
    Die Teile sind aus simplem 50mm St37 Rohr geschweisst und mit weissem Gaffa "getarnt". Befestigung oben ist einfach mit 2 X-Couplern an einem FD34-Kreissegment.
    Wenn man nett fragt vermietet die verlinkte Firma die Teile auch als kompletten Satz. Standort ist halt blöderweise ausserhalb der EU.


    Zitat von "marce"

    die hier haben sowas "fast fertig":

    http://www.arri.com/lighting/lighting_emea/grip/clamps.html

    (PDF-Katalog, Seite 3)

    Das wiederum funktioniert bei allem was schwerer ist als ein Impression definitiv nicht. Auch F31 mit Spigot/Halfcoupler und kurzer Querpipe zum Hängen ist ziemlich lommelig wenn die Rohre länger als etwa 1m werden. So was geht mEn tatsächlich nur mit durchgehenden Rohren und in Stahl vernünftig. Und selbst da muss der Lichtler aufpassen dass er Pre-Cues mit 2-3s Fade auf P/T anfährt. Ansonsten gibts nämlich Wackelpudding wenn die Shutter aufgehen. Sieht *richtig* sch...e aus... :shock:

  • Probleme mit D-Two

    • niggles
    • 13. März 2012 um 00:15
    Zitat von "billbo"

    Auch bei einer PM5 fällt UDK Nr. 25 grundsätzlich als erstes auseinander.


    Dass die den noch nicht schraubbar gemacht haben... :roll:

    Externe Tap-Taster haben halt den Nachteil dass die Musiker-Standardteile (Keyboard-Fusstaster) zu klobig sind und zuviel Hub brauchen um sinnvoll von Hand bedienbar zu sein. Und so was simples wie einen Schadow digitast im streichholzschachtelgrossen Hartgummigehäuse mit Magnetfläche unten dran und Kabelzugentlastung gibts nicht fertig zu kaufen, da muss man immer selber basteln...

  • Kabuki Vorhang-abwurfsystem eigenbau

    • niggles
    • 11. März 2012 um 18:02

    Von der Grundidee her gefällt mir das elektrisch betätigte Druckluft-System von Gotaque recht gut: simpel, braucht keine Platten, kompakt und nahezu 100% verklemmsicher weil der Druckluftzylinder sehr hohe Kräfte beim Zurückziehen des Bolzens aufbringen kann.
    Nicht gut ist hingegen die fehlende Ausfallsicherheit; wenn irgendwo im Rig ein Druckluftschlauch abspringt ist komplett Feierabend. Ich würde so ein System noch um ein paar Sicherheitselemente erweitern:
    - pro Aktor einen eigenen kleinen Lufttank (vgl. System Knorr-Bremse) der über ein Rückschlagventil gespeist wird. Damit bleibt der Puls des SFX-Menschen auch dann noch niedrig wenn es kurz vor dem Go oben laut zischt und das Manometer am Kompressor in den Keller sackt...
    - eine elektrische Überwachungsschleife ähnlich den Türkontakten an Aufzügen die an jedem Aktor durch einen Druckschalter am Tank geht. Damit kann jederzeit bestätigt werden dass a) alle Kabel noch dran sind und b) überall genug Druck zum Auslösen ansteht.
    - eine Widerstandsüberwachung für die ganzen parallel geschalteten Magnetventile, ähnlich wie es das bei grossen Pyrozündanlagen gibt. Sinkt der Messstrom unter den Sollwert ist klar dass irgendwo eine Spule durchgebrannt oder ein Kontakt lose ist.

  • Line6 und Wireless LAN - Welche Erfahrungen? Lösungen?

    • niggles
    • 11. März 2012 um 17:20

    Ich finde ja dass der Typ der Line6 (und AKG) auf den Trichter gebracht hat ihre Digitalsysteme im 2,4-GHz-Bereich zu betreiben etwas wirklich einmaliges geschafft hat: So ziemlich alle "elektronischen" Gewerke (hell, laut, bunt) verspüren inzwischen das Bedürfnis dem Kollegen mal ordentlich Licht ans Fahrrad zu machen. Vielleicht sollte er die freundlichen Menschen in Schwarz mit Firmennamen auf dem T-Shirt in nächster Zeit weiträumig umgehen... :shock:

    Spass beiseite: Genau auf diese Problematik weise ich seit der Krempel auf dem Markt ist jeden hin der irgendwie mit dem Gedanken spielt 2,4 GHz-Systeme in der VT einzusetzen; nicht weil es meinen Umsatz gefährden würde (ich vermiete und verkaufe nix) sondern weil es in einem weltweit einheitlichen, weitgehend unregulierten Frequenzband keine technische Lösung für solche Interferenzstörungen geben kann. Ausweichen auf 5 GHz bringt auch nur denen was die dann eben dort funken - alle anderen, evtl. vor Ort vorhandenen Systeme (Mediensteuerungen, WDMX-Strecken, Votingsysteme, Videofunkstrecken) müssen weiterhin mit massiven Störungen rechnen.
    Die Störung geht ja auch andersrum - mit dd-wrt auf 250mW und zwei ordentlichen Richtantennen Richtung Bühne sagt eine XD70 nix mehr.
    Ich hoffe sehr dass 2,4 GHz-Strecken in Bälde wieder denen überlassen werden die mit solchen Einschränkungen leben können (Fitnessstudios, Alleinunterhalter, Verkaufsstände, Schausteller, Jugendzentren...) und auf professionellen Baustellen in anderen Frequenzbereichen (z.B. 1,8 GHz) digital gefunkt wird.

  • Kabuki Vorhang-abwurfsystem eigenbau

    • niggles
    • 11. März 2012 um 11:32

    Kann mich aus meiner letzten Unterhaltung mit einem Kollegen aus der Ecke dran erinnern dass der Trend beim Vorhangabwurf von den klassischen Kabuki-Lösungen mit Elektromagneten und USV weg geht. Gerade bei grossen Rigs mit lagenweise Kabel auf der Fronttruss zieht halt doch mal gern einer in der Hektik den falschen Stecker...
    Stattdessen gehts hin zu selbstsichernden Haltesystemen - entweder mechanisch mit Schwenkhaken und Auslösung per Druckluft bzw. Servomotoren oder Kombinationen von starkem Permanentmagneten und elektrischem Hubmagneten, der ersteren in ein nichtmagnetisches Rohr hoch zieht. Problematisch bei der Magnetlösung ist wohl noch EMV - da müssen für kurze Zeit ziemlich deftige Ströme fliessen um den Permanentmagneten von der Vorhangplatte abzureissen. Und die Hakensysteme und "normale" Kabuki-Spulen sind auch deutlich leichter und kompakter.

  • Kabeltyp für Multicoreblende verdrahtung???

    • niggles
    • 8. März 2012 um 18:45

    Canford FST, da fällt die lästige Zwirblerei bei den Abschirmungen weg...

  • Welches Digi-Pult für die Freilichtbühne >20 Kanäle

    • niggles
    • 3. März 2012 um 14:52
    Zitat von "kimix"


    Den Drop Out beim Szenen-Wechsel gibt's, wenn man am Pult selber eine Scene recalled.

    Ähhh... Noch mal langsam zum mitmeisseln: Das Pult erzeugt einen Audio-Dropout nur weil man im laufenden Betrieb die Szene wechselt...? :shock:

  • Abschlusswiderstand, Wellenwiderstand die Aufklärung

    • niggles
    • 3. März 2012 um 14:36

    Blaue Mikrofonkabel :shock: ? Ich weiss ja nicht auf welchen Baustellen du dich so bewegst; bei mir würde da so gut wie jeder Kunde im Dreieck springen; mal von den Tonkollegen abgesehen die zu recht über die unflexible Leitung fluchen.
    Aber es darf ja jeder gern das Rad neu erfinden...

  • Abschlusswiderstand, Wellenwiderstand die Aufklärung

    • niggles
    • 2. März 2012 um 20:35
    Zitat von "marcoboy"

    Das AES/EBU Kabel ist auch ein Hervorragendes Mikrofonkabel! (...) Bei mir ist alles aus Sommer Binary 234

    Wer das macht hat aber wiederum die Praxis der Bühnen(ton-)technik nicht verstanden. Die Hersteller haben viel Zeit und Geld investiert um dauerhaft robuste Mikrofonkabel zu entwickeln die selbst bei wüster Bühnenaction sauber liegen, keine Schlingen und Knicke bilden mit denen sie überall hängen bleiben und auch bei etwas rabiaterem Zug am Stecker nicht gleich ein Stück aus der Zugentlastung rutschen (macht z.B. das Binary gern...). Das sind mechanische Anforderungen die sich nicht so einfach mit einem bestimmten Wellenwiderstand realisieren lassen.
    DMX (5-pol!) ist DMX (gerne mit hochwertigem AES/EBU-Kabel), XLR(3-pol!) ist in erster Linie mal Audiokabel (z.B. Swissflex). Frag doch mal bei Martin nach den originalen Spezifikationen für DMX-Kabel für Mac 500/600 :wink: .
    Mit "echten" 3-pol DMX-Kabeln kriegt man halt auch dafür eigentlich nicht vorgesehene "günstige" Lampen (oder solche bei denen der Hersteller gepennt hat, z.B. Impression oder Tourled 42CM) in grosse Rigs, kommt bei kleineren Shows mit weniger Splittern/Boostern/Nodes aus und braucht dort auch vielleicht mal ein Universum weniger weil man alles stumpf bis Anschlag vollpatchen kann. Wenn das Pult einen durch Mangel an Universen dazu zwingt gibts eh keine andere Wahl... Dafür handelt man sich unter Umständen stundenlange Fehlersuche im geflogenen Rig ein wenns mit dem Aufbaupersonal mal wieder nicht so hingehauen hat. :shock: Nicht umsonst baut der eine oder andere Vermieter auch mal nagelneue Lampen gleich auf 5-pol um.

  • VGA Kabel für Audio

    • niggles
    • 2. März 2012 um 20:20

    Nicht kaputt sondern Billigschrott. Ordentliche VGA-Kabel (Extron) haben in der Tat 5 Koaxleitungen.

    Ich dachte beim Babyface ist sowohl eine Peitsche als auch ein Verlängerungskabel dabei? Wenn das zu kurz ist muss man sich halt selber was längeres bauen...

  • Abschlusswiderstand, Wellenwiderstand die Aufklärung

    • niggles
    • 2. März 2012 um 14:48
    Zitat von "Jan"

    Eigentlich traurig für das Gewerbe. Immerhin bekommen die auf oft freischaffender Basis sogar einen verdammt guten Stundenlohn.. Da kann man sowas eigentlich verlangen zu wissen wie die Technik funktioniert. Ein Lichtpult zu bedienen (GrandMA und CO) ist da natürlich schon wieder ne andere Klasse.

    Frag mal nen festivalerfahrenen Monitormischer/Bühnentechniker wie oft er Lautsprecher-Klinkenkabel zum Anschluss an die DI-Box in die Hand gedrückt bekommt; oder nen Rigger wie oft ihm Leute Trussing ohne Endstreben falsch zusammendengeln. Letztens musste ich zusehen wie ein Haustechniker (!) nach der Show das hochgeschwenkte Display einer GMA2 einfach mit Gewalt runter drückte damit der Deckel aufs Case ging :shock:
    So toll sind die Stundenlöhne vor allem für Helfer schon lange nicht mehr; dass da dann viele eher schlicht gestrickte Gestalten drunter sind ist logisch und eigentlich auch in Ordnung; die sollen schliesslich auch die Chance auf eine Arbeit haben die ihnen Spass macht. Da müsste dann eben die Technik etwas fehlertoleranter sein. Die Zeiten von "jeder kann jeden ersetzen" sind vorbei.

  • Abschlusswiderstand, Wellenwiderstand die Aufklärung

    • niggles
    • 2. März 2012 um 14:21
    Zitat von "Jan"

    Wer sagt denn das ich mit dem Satz ausdrücken will das ich es toll finde, das hier gegen den Standard verfahren wird. Standards sind wichtig. Innovationen aber auch. Solange die zwei zusätzlichen Pinne im 5-pol XLR nicht für ne zweite DMX Line verwendet wird, ergeben für mich 5-Pin Stecker sowieso keinen Sinn. Machen das ganze nur teurer und komplizierter wegen Adapterei...

    Das richtige Kabel zum verkabeln zu nehmen ist eine Frage des denkens. Ich mach es z. B. so das meine DMX Leitungen alle blau sind. So gibts schonmal keine Verwechslungsgefahr. Nichts desto trotz steht aber auch drauf was das fürn Kabel ist. Notfalls tuts auch nen andersfarbiges Klettband oder nen Klebeaufschrift.


    Ich glaube du überschätzt da die Intelligenz einiger Helfer und örtlicher "Techniker" etwas; das letzte Mal dass ich bei der Fehlersuche im Rig eine XLR-Lautsprecherleitung zwischen 2 Wacklern gefunden habe ist noch nicht so lange her...
    Die USITT hat das mMn ganz richtig eingeschätzt und daher einen eigenen, mechanisch inkompatiblen Steckertyp definiert.
    In der Praxis heisst 5-poliges DMX-Kabel: Das spielt (mit Abschlusswiderstand) auch dann noch wenn die vollen 512 Kanäle drüber gehen. Und bei 3-poliger Verkabelung (mit "irgendeinem" 2-polig abgeschirmten Kabel, weil eben nicht definiert) ist halt schon viel früher Schluss; Faustregel: etwa 256 Kanäle, 16 Geräte, 50 m; da brauchts im Zweifelsfall zudem die eine oder andere "Bombe" (Trusssplitter) mehr.

  • Abschlusswiderstand, Wellenwiderstand die Aufklärung

    • niggles
    • 2. März 2012 um 13:44
    Zitat von "Jan"

    Bringt ja eh nichts angesichts der Tatsache das die Mehrheit aller Geräte 3-Pol hat.


    Diese Sch...hausparole wird mit den Jahren auch nicht richtiger. Tatsache ist dass viele Billiggeräte und - Pulte und leider auch einige Markenhersteller aus falsch verstandener Kundenfreundlichkeit noch immer dem schlechten Beispiel von Martin aus den 90er Jahren folgen und entgegen der USITT-Norm 3-polige XLR verbauen. Und natürlich war der Gedanke dahinter dass man einfach irgendein Mikrofonkabel verwenden kann. Was auch einwandfrei funktioniert solange man den Bus nicht in die Nähe der Datendurchsatzgrenze bringt - und genau da beisst es heutzutage halt oft aus.
    Klar sah die Signalform aufm Oszi trotzdem rotze aus wenn jemand 18 Mac 500 über 100m Muco an einen Scancommander stöpselte; in der Praxis spielt(e) das dank der ständigen Wiederholung der Befehle und der Toleranz der Auswerteschaltungen (Schmitt-Trigger) aber selbst ohne Abschlusswiderstand problemlos.
    Einen Schwung Expolite-Schienen in Einzelansteuerung auf 2 oder 3 rammelvolle Universen so zu verkabeln ist hingegen ein Himmelfahrtskommando. Genau deswegen haben die Teile ja auch 5-polige DMX-Anschlüsse.
    Das Thema "China-Pars und China-Pulte" lassen wir hier mal beiseite - wer nicht in der Lage ist sich elektrisch an Normen zu halten dem hilft auch kein Abschlusswiderstand. Genauso wie es auch Quatsch ist DMX-Kabel mit XLR5, aber aus Kostengründen aus "normalem" Mikrofonkabel ohne definierten Wellenwiderstand zu bauen...

  • ebay neue Zahlungsverfahren ab Sommer ist erpessung!

    • niggles
    • 28. Februar 2012 um 16:56

    Ich finds super - endlich unternehmen die mal was gegen die unzähligen Hobbyganoven die auf "privaten" ebay-Accounts im Prinzip wertlose Ware (defekt, Teile fehlen...) mit getürkten Beschreibungen verhökern. Oder gar nicht liefern und sich bei den ersten Beschwerden einfach tot stellen (und nen neuen Account unter falschem Namen eröffnen...). In diesen Fällen war es bisher zeitaufwendig und mühsam als Käufer sein Geld wiederzubekommen - jetzt reicht eine Beschwerdemail an ebay und die Kohle geht gar nicht erst raus.
    Ausserdem: Verkäufe bei denen der Zinsverlust in ein paar Wochen Zahlungsverzögerung wirtschaftlich relevante Grössenordnungen annimmt sollte man als Privatmann eh nicht mehr unbedingt per Post und über eine Online-Plattform abwickeln. Und wenn sich das bei vielen Kleingeschäften dermassen läppert ist es auch schon lange gewerblich...

  • Transportbehälter für Backdrops?

    • niggles
    • 25. Februar 2012 um 21:39
    Zitat von "madmax"

    ...aufpassen; das der Stoff nich groß mit viel Aluminium in Verbindung kommt....

    So ein anderer Behälter wird im Übrigen aber auch nicht günster als ein gewöhliches Case sein.


    Die Plastikgitterboxen sind erheblich preiswerter als ein entsprechend grosses Case - und vor allem leichter...
    Alu ist da keins dran; das Metall an den Beschlägen ist bei Utz definitiv verzinkter Stahl. Daraus bestehen auch übliche Wäschetrolleys.

  • Transportbehälter für Backdrops?

    • niggles
    • 22. Februar 2012 um 15:13

    Direkt bei Utz gibts die Teile auch noch wesentlich grösser (bis Europalettenmass), mit Deckel und stapelbar. Super Sache fürs Lager und grössere Jobs bei denen Hubwagen oder Stapler kein Thema sind. Für kleinere Veranstaltungen ist es nach wie vor praktischer die paar Vorhänge in Cases umzupacken.
    Theoretisch könnte man auch unter so nen Plastik-Hamper 4 Bluewheels schrauben. Für die grossen "KLAPA"-Kisten gibts zumindest im Euromass auch gleich ein fertiges Rollbrett.
    Ansonsten auch schon gesehen: Wäscherei-Rollwagen. Sieht halt mal so überhaupt nicht nach Rock'n'Roll aus... :wink:

  • Versicherungsschaden Zeitwert vs realer Schaden

    • niggles
    • 21. Februar 2012 um 20:36
    Zitat von "MRspeaker"

    Uns hat jemand zwei Mischpulte beschädigt, unter anderem ein digitales.
    Das Gutachten hat nun ergeben, das eine Reparatur unrentabel ist, und nur der Zeitwert bezahlt wird.
    Mir persöhnlich bringt das erstmal garnichts da auf dem Digitalpult Daten von Veranstaltungen sind.
    Diese neu zu erstellen bedeutet zig neue Soundchecks und Mehraufwand.


    Nicht wirklich, oder? Als verantwortlicher Angestellter einer Musical- oder Varieteproduktion wärst du jetzt deinen Job los... :shock: Datensicherung ist erste Operator-Pflicht, egal ob Ton, Licht oder Video.
    Andererseits: Wenn die nicht grade mit dem Laster über das Pult gefahren sind oder das Teil bis zur Unkenntlichkeit verbrannt ist gibt es meist doch noch irgendeinen Weg die Daten raus zu bekommen. Selbst herbe Überspannungsschäden mit abgebrannten Netzteilen und qualmenden Displays schaffen es in der Regel nicht die eigentlichen Speicherbausteine auf der Hauptplatine zu beschädigen.

  • Welche Neigungsmesser benutzt ihr?

    • niggles
    • 21. Februar 2012 um 17:47
    Zitat von "Peter Jehle"

    Gibs mittlerweile auch mit Motorcontrollersteuerung,
    und der vorgewählter Winkel wird automatisch eingestellt.


    Nee, oder? Wie lösen die das mit den Sicherheitsschaltungen? Nur bei C1/SIL3 möglich? Irgendwie hab ich schon das Gefühl dass da mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird...
    Andererseits: Letztens hab ich mich mit einem Kollegen über das "DMX rigging frame level device" in der Anleitung zum Barco HDX-W14 beömmelt - sollte es das tatsächlich doch geben...? :roll:
    Zurück zum Thema: Ich hatte ein paar Jahre eine geo-fennel S-digit mini. Die war per Fernglas vom Boden aus noch halbwegs vernünftig abzulesen und hatte im Gegensatz zu dem ganzen Baumarktgerümpel einen wirklich heftigen Magneten im Boden des massiven Alugussgehäuses. Und wenn man den gewünschten Winkel als "Null" definiert hatte konnte man notfalls auch akustisch arbeiten wenns da oben zu dunkel war...
    Sicher nichts für Stadionrigging, aber ein solides Werkzeug mit ziemlich gutem Preis-Leistungs-Verhältnis für kleine und mittlere Arrays.

  • Rauschen von Aktivboxen

    • niggles
    • 21. Februar 2012 um 16:06
    Zitat von "mattias bost"

    Hi,


    Ich bin mir gar nicht so sicher, daß es an der analogen Lösung liegt. War selber im Selbstbau (weil in der Qualität nicht kaufbar) 2 Jahrzehnte lang (daheim) unterwegs, Limiter ganz anders konstruiert als andere das so machten, Ausgangspegel ebenfalls stark an die Endstufen/Treiber adaptiert... Dort waren trotz rauschoptimierter Widerstandbeschaltung der NE5532/34(A) keine übergroßen Störabstände möglich, die Reserven zum Limitieren begrenzt (oder halt Rauschen). Ne analoge Weiche mit merklich über 110dB(A) SN (da liegen die DSP-Controller),


    aber auch nur dann wenn es auch ein bisschen was kosten darf. In der Massenproduktion günstiger Aktivlautsprecher wird der DSP nicht eingesetzt weil er besser klingt sondern weil er dem Entwickler gegenüber einer gleich teuren (sehr einfach gestrickten...) Analogschaltung viel mehr Möglichkeiten bietet. Das sind zusätzliche "Features", damit verkaufen sich die Teile im Katalog besser.
    Profibeschaller die der Rauschpegel im Theater oder bei Sprachbeschallungen nervt machen eben nur einen winzigen Bruchteil der Kundschaft aus. Versuch doch mal dem Alleinunterhalter der seine nervig rauschende Anlage in der Pause einfach per Steckdosenleiste ausschaltet oder dem Kneiper oder DJ bei dem die Teile eh den ganzen Abend durchdudeln zu erklären warum die Kiste für 10dB weniger Rauschen jetzt 200€ mehr kostet...

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