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Beiträge von niggles

  • Pro2, SD9, VI1, SC48

    • niggles
    • 29. Januar 2012 um 22:41
    Zitat von "klauston"

    Das wird länger, deswegen füge ich gleich mal färbig die Antworten ein:


    Öhm, nöö. Meine Antwort war das es bereits möglich ist AVB gemeinsam mit RN oder ES zu übertragen, z.B. im Rahmen eines MediorNet-Systems.
    Rocknet ist ein eigenes Protokoll, das im Unterschied zu Ethersound nicht mitgefahren werden kann und auch nicht über Router und Switches geht


    Bitte beschäftige dich mal mit den Spezifikationen von Riedel MediorNet

  • Was ist ein "gutes" VGA-Kabel?

    • niggles
    • 29. Januar 2012 um 22:29
    Zitat von "nojunk"

    nur mal ne verständnis-zwischenfrage:
    dvi ist doch nur bis max 10m "zertifizert". gibt's da keine "qualitäts"-probleme?


    Qualitätsprobleme kann es prinzipbedingt nicht wirklich geben - entweder es kommen alle Nullen und Einsen am Bestimmungsort an, oder eben nicht. Gut, da gibts noch den berühmt-berüchtigten "grünen Schnee" den billige DVI-Kabel bei hohen Auflösungen produzieren. Das ist aber das Ergebnis von Leitungen die nicht den Spezifikationen entsprechen. Brauchbare DVI-Kabel die länger als 10m sind haben eine doppelte Schirmung, etwas höhere Leiterquerschnitte als die einfachen 1,8m-Monitorkabel und vor allem einen Verstärker am Ende der Leitung der die Signalflanken wieder schön rechtwinklig staucht...

  • Pro2, SD9, VI1, SC48

    • niggles
    • 29. Januar 2012 um 21:53
    Zitat

    Die Pulte, die sich am meisten durchgesetzt haben in der Vergangenheit, das waren die, die Sich für alle Formate geöffnet haben, und da muß man sagen, kommt niemand an Yamaha heran, die haben so gut wie alles, ausser AES50 meines Wissens


    Bitte wie? Ausser ES gibts bei Yamaha gar nichts ohne extra Hardware kaufen zu müssen...

    Zitat

    Aber noch einmal:
    OHNE Wanderkarten kann kein Pult die Daten übertragen.
    Auch wenn wer meint, das man ja AVB könne, dann muß das Pult auch die entsprechenden Umsetzer drin haben, im Normalfall sind das Steckkarten.


    Genau das ist ja das Problem das AVB oder die AES-Protokolle als herstellerübergreifender Verbund lösen wollen. Letzten Endes geht es doch nur darum Audiodaten und ein paar Steuerinformationen zwischen einem Pult und einer Stagebox auszutauschen. Das ist mit der heutigen Netzwerktechnik nicht mal "not rocket science", sondern schlichtweg trivial. Davon unbenommen darf doch trotzdem jeder Hersteller für sich beanspruchen die am besten klingenden Preamps zu haben - oder ist das auf einmal nicht mehr wichtig...?
    Mir als Planer/Systech geht es z.Zt. tierisch auf den Sack dass ich nicht nur berücksichtigen muss wer jetzt grade welche Karten in seinen Kisten hat die zugemietet werden, sondern auch noch vor Ort regelmässig nicht nur Pulte (gut, da kommt halt die Version drauf die der Mischer haben will. Versteh ich noch irgendwie...) sondern auch noch komplette Digicore-Systeme updaten muss damit sie überhaupt miteinander spielen. Was soll denn das?

  • Pro2, SD9, VI1, SC48

    • niggles
    • 29. Januar 2012 um 20:35
    Zitat von "Jens Droessler"

    Allerdings: Die Steuerinformationen, z.B. für die Preamps, sind nicht in der Spezifikation, das heißt jeder Hersteller kocht da dann wieder sein eigenes Süppchen...


    Genau das ist das Problem...

  • Pro2, SD9, VI1, SC48

    • niggles
    • 29. Januar 2012 um 20:19
    Zitat von "Jens Droessler"

    Laut meinen Informationen wurde AES50 schon 2005 "verabschiedet", allerdings gab es letztes Jahr eine Revision der Spezifikationen. Dennoch, Klark Teknik hat AES50 ja schon längere Zeit im Einsatz gehabt.


    ...und jetzt hat da der Uli den Finger drauf, womit es im Grunde wieder eine Herstellernorm geworden ist. Das ist ja genau das Problem aller dieser proprietären Protokolle: Jeder Hersteller glaubt hartnäckig daran schlussendlich die "Weltherrschaft" durchsetzen zu können; aber weil der Markt vergleichsweise winzig ist blockieren sie sich nur alle gegenseitig.

  • Pro2, SD9, VI1, SC48

    • niggles
    • 29. Januar 2012 um 19:44
    Zitat von "klauston"

    Meine Frage war, ob es Rocknet und Ethersound kann, Deine Antwort war JA.


    Öhm, nöö. Meine Antwort war das es bereits möglich ist AVB gemeinsam mit RN oder ES zu übertragen, z.B. im Rahmen eines MediorNet-Systems. Derzeit unterstützt Riedel das zwar nur im Rahmen von Intercom, aber das System ist ja auch noch nicht wirklich am Markt. Technisch wäre eine Formatwandlung kein Problem. Und wenn die Nachfrage da ist reagiert man in Wuppertal durchaus auf Kundenwünsche...

    Zitat

    Du hast schon verstanden, wie das Allgemein läuft, oder?
    Völlig egal, ob es Optocore, Rocknet, Ethersound, Madi, Dante oder sonstwas ist, solange die jeweiligen Pulthersteller keine karte dafür haben, spielt das damit nicht.
    Das gilt auch für AVB, auch hier benötigt man eine Pultspezifische Karte.

    Im Gegensatz zu Rocknet oder Optocore werden z.B. MADI (AES10) und jetzt eben auch AVB sowohl von den Herstellern von Pulten als auch von Recordern direkt unterstützt ohne dass man erst Karten oder Wandler von Fremdfirmen kaufen (und später regelmässig updaten) muss. Weil sie herstellerunabhängig sind.
    Riedel würde übrigens nicht viel weniger Umsatz machen wenn ihre RN-Stageboxen und Karten AVB-kompatibel wären. Im Gegenteil, der Kundenkreis würde sich deutlich erweitern...

    Zitat


    Und wer kann zuverlässig voraussagen, das sich AVB bei den Pultherstellern als Standard durchsetzt??


    Gut, AES50 gäbs auch noch...
    Das ist aber noch neuer und "experimenteller" als AVB. Da gibts mit Meyersound (D-Mitri) immerhin schon einen zweiten Hersteller der mir aus dem Stegreif einfällt der das unterstützt.

  • Pro2, SD9, VI1, SC48

    • niggles
    • 29. Januar 2012 um 18:42

    AVB ist schon "sowas" wie Rocknet oder ES - es soll diese Protokolle ja letztlich ablösen. Das derzeitige herstellergebundene Format-Durcheinander ist doch völlig kontraproduktiv; Für wieviele Pulte soll denn MediaNumerics/Riedel noch Einschubkarten entwickeln und pflegen?
    Von daher finde ich es gut dass mit AVID/Digidesign ein grosser Hersteller mehr einen allgemeinen Standard unterstützt statt sein eigenes funktionierendes, aber schon auf Layer 1 komplett inkompatibles Ding weiterzuentwickeln.
    Wer (ausser dem Hersteller, und die unterstützen ja wie gesagt AVB jetzt schon in gewissen Grenzen, um Langzeiterfahrungen damit zu sammeln) kann denn zuverlässig sagen dass sich z.B. Rocknet in der jetzigen Form wirklich langfristig durchsetzen wird? Meine Glaskugel hat heute frei... :wink:

  • Pro2, SD9, VI1, SC48

    • niggles
    • 29. Januar 2012 um 18:09
    Zitat von "klauston"

    Das heißt also, das es Rocknet und Ethersound Karten für das Pult gibt???

    Zunächst mal gibt es jetzt (im Gegensatz zu den früheren Digidesign-Konsolen) die Möglichkeit die Verbindung zwischen Pult und Stagebox zusammen mit Rocknet oder Ethersound und vielem anderem über ein gemeinsames Netz wie z.B. MedioRnet zu führen. AVB wird von Riedel derzeit bereits als Trägerprotokoll für die grossen Digitalinterkom-Systeme eingesetzt, das ist also eine reine Softwaregeschichte.
    Da sind dann auch Formatwandlungen in gewissen Grenzen möglich. Ebenso wäre ein simpler Notebook ohne weitere Hardware als Multitracker möglich.
    AVB läuft wie Ethersound über ganz normale geswitchte Ethernet-Netzwerke; das hält die Infrastrukturkosten niedrig weil man keine Spezialhardware benötigt um z.B. Repeater, Glasfaserwandler oder Monitor-/Recording-/Ü-Wagen-Splits zu realisieren.
    Zu guter Letzt ist es ein herstellerübergreifender Standard (dem sich hoffentlich mittelfristig auch Insellösungen wie Rocknet oder Ethersound anschliessen werden; Audinate hat das für Dante bereits angekündigt); siehe hier http://en.wikipedia.org/wiki/Audio_Video_Bridging

  • Was ist ein "gutes" VGA-Kabel?

    • niggles
    • 29. Januar 2012 um 17:03
    Zitat von "leopold hollerith"

    Jup das habe ich mich letzte Woche auch mal wieder gefragt, als mit 3 PP-Rechnern per VGA in die Regie und mit Gefen-LWL-DVI zu den Beamern und den Vorschaumonitoren gegangen worden ist.


    Naja, wenn der Switcher nicht genug DVI-Eingänge hat (hallo Barco! Aufwachen!) oder die Kunden mit uralten Rechnern daherkommen die nur VGA-Ausgänge besitzen (wird zum Glück immer seltener...) gehts halt nicht anders.
    Infrastruktur (inkl. VGA-Rednerpultanschlüsse bei grösseren Kongressen; wird dann halt extern auf DVI gewandelt statt im Switcher) plane und baue ich aber inzwischen zu 99% volldigital.

  • Pro2, SD9, VI1, SC48

    • niggles
    • 29. Januar 2012 um 16:20
    Zitat von "klauston"

    Ok, aber sowas wie Rocknet oder Ethersound scheint es nicht zu geben


    Doch, das Teil läuft über AVB. Wurde ja auch mal Zeit dass die von ihren BNC-Multis weg kommen...

  • Was ist ein "gutes" VGA-Kabel?

    • niggles
    • 29. Januar 2012 um 11:12
    Zitat von "nojunk"

    was wirklich funktioniert (aus mehrjähriger erfahrung) ist/sind 5x RG8281 FLEX (die guten grüner :) ) - alles anderen war "in unseren augen" murks
    ist aber persönliche meinung, bin ja kein video/bild freak ;)

    Wo wir vorhin beim Thema Geld waren: Das kostet in brauchbarer Qualität (mit Neutrik BNC (RT oder PP) konfektioniert und dazu einen Extron ADA RGBHV-Verteiler und 3 Extron RGBHV-VGA-Peitschen) inzwischen deutlich mehr als man bei Gefen oder DVIGear für 2x50m DVI und einen kleinen DVI-Verteiler hinlegt. Wenn der DLP-Projektor nicht grade eine Uraltmühle ist sollte dort ein DVI oder HDMI Eingang vorhanden sein. Ebenso hat jeder halbwegs moderne Rechner einen entsprechenden Ausgang (DVI, HDMI, DisplayPort, deren Mini-Varianten bzw. Thunderbolt). Analog Video riecht nicht nur komisch, es ist wirklich tot...

  • Worte zum Thema Geld in der Branche

    • niggles
    • 28. Januar 2012 um 17:35
    Zitat von "studi"

    Aus der Architekturbranche kann ich sagen, dass es etwa 10 Jahre gedauert hat, um den "Sumpf" von Scheinselbstständigen auszutrocknen


    Architekten sind doch ohnehin Freiberufler; das ist rechtlich eine völlig andere Position. Es wird ja auch immer wieder versucht den kreativen Teil der Technikertätigkeit auf Veranstaltungen (Operator, FoH-Mischer, Bildmischer) in diesen Status zu bekommen. Wer sich dagegen wehrt ist u.a. die KSK; meiner Meinung nach zu Recht, denn die haben anders als etwa bei Schauspielern und Moderatoren de facto keine Handhabe die Arbeitgeberanteile bei VT-Firmen einzufordern. Selbst dort wo das heute schon fällig wäre ("freie" Lichtdesigner, Cutter und Kameraleute) fliesst seltenst Geld. Stattdessen zahlen die Theater, Radio- und Fernsehsender und Filmproduktionsgesellschaften die jeden Monat ihre Beiträge überweisen das stillschweigend mit - keine tragfähige Lösung...

  • Worte zum Thema Geld in der Branche

    • niggles
    • 28. Januar 2012 um 14:00
    Zitat von "klauston"

    Österreich hat meines Wissens noch höhere Lohnnebenkosten

    Die Höhe der Lohnnebenkosten ist gar nicht so sehr das Problem, da sie zumindest im Inland ja für alle zu gleichen Bedingungen anfallen und damit nicht wettbewerbsverzerrend wirken (Schwarzarbeit lassen wir jetzt mal aussen vor). Das Hauptproblem ist die Rechtslage in DE die es zu einem unkalkulierbaren Risiko für Mittelständler macht Leute anders als befristet oder als Leiharbeiter einzustellen...

  • Worte zum Thema Geld in der Branche

    • niggles
    • 28. Januar 2012 um 13:53
    Zitat von "lisa f."


    In der Schweiz ist es so, dass jeder selber Krankenversicherung zahlen muß. Da gibt es nichts Einkommenabhängiges. Menschen mit sehr wenig Einkommen können Unterstützung beantragen, müssen dies aber selber tun.

    Eine rein private KV mit bezahlbaren Beiträgen funktioniert nur in sehr reichen Ländern mit im Verhältnis dazu geringen Bevölkerungszahlen. Die KV muss das fehlende Geld zur Deckung ihrer Ausgaben und Rücklagen ja am Kapitalmarkt erwirtschaften; Das würde in Deutschland mit 80 Mio Einwohnern, einem Pro-Kopf-Vermögen das nur einen Bruchteil der Schweizer Werte (über 250.000 €...) erreicht und auch deutlich niedrigerem Pro-Kopf-Einkommen zu explodierenden Beiträgen vor allem für Ältere, chronisch Kranke und Behinderte führen. So schlecht ist die GKV jetzt also auch nicht...


    Zitat

    Ansonsten gibt es drei Szenarien:
    a) Ich habe ein eigenes Gewerbe. Für eine Dienstleistung für eine andere Firma schreibt meine Firma eine Rechnung über die Dienstleistung. Meine Firma bezahlt dann für mich und meine geleistete Arbeit Lohn abzüglich aller Abgaben.
    b) Ich bin Freelancer. Mein Arbeitgeber bezahlt für mich Lohn für getane Arbeit abzüglich aller Abgaben.
    c) Ich bin festangestellt. Mein Arbeitgeber zahlt für mich Lohn abzüglich aller Abgaben (siehe Fall a).

    b) nennt sich "Unselbständigerwerb" und wäre in der Tat eine sehr vernünftige Lösung für unsere Branche auch in DE. Sozialabgaben tragen AN und AG hier übrigens je zur Hälfte, wohingegen bei a) logischerweise der Selbständige alles zahlt (und das in der Regel einfach auf seinen Tagessatz drauf schlägt). Interessant ist vor allem dass echte Selbständige, sog. "3001er" in diesem Modell nach wie vor auch unselbständig abgerechnet werden können; Viele Freelancer machen das bei ein oder zwei Hauptauftraggebern so, weil es steuerlich günstiger ist und schreiben dem Rest für den sie vielleicht nur einmal im Jahr arbeiten Rechnungen.

    In DE drückt sich die Politik vor der Mammutaufgabe einer seit Jahren überfälligen Reform des völlig zersplitterten, zwanghaft auf Festangestellte fixierten (Weisungsgebundenheit!) und mit tausenden Ausnahmetatbeständen durchlöcherten Arbeitsrechts. Die ganze Leiharbeiterei ist doch nur eine Krücke für dieses Problem...

  • Crest CC301 Datenblatt/Manual?

    • niggles
    • 24. Januar 2012 um 19:11
    Zitat von "mycrobit"

    Also wenn das der Fall ist sollte man mal in dem Amp nachsehen ob der Fühlertransi nicht mehr richtig am Kühlkörper Kontakt hat. Ich hab gerade mal im Schaltplan nachgesehen Q17 hat die Aufgabe den Ruhestrom thermisch zu kompensieren. Richtig ist auch im Ruhezustand werden die Kühlkörper Handwarm aber nicht heiß, sonst ist was faul.


    Mag sein dass das zu dem Verhalten beiträgt. Das muss dann aber ein sehr häufiger Fehler dieser Serie sein; ich hatte mal in einem Theater einen (schlecht belüfteten) Schrank mit mehreren von den Teilen. Wenn da jemand vergessen hatte die Endstufen nach der Vorstellung auszuschalten konntest du am nächsten Morgen die Kühlkörper nicht mehr anfassen...

  • Yamaha 01V96i - USB-Funktionen und Silex

    • niggles
    • 24. Januar 2012 um 16:36

    Ich denke das kannste knicken; Yamaha hat die Fernsteuerung über andere Methoden als MIDI oder einen per USB direkt angeschlossenen SM-Rechner noch nie offiziell unterstützt weil es schlicht nicht zuverlässig funktioniert. Ich kenne einige Kollegen deren Begeisterung über die Möglichkeiten der Silex-Kiste nach den ersten Lockups und nicht reproduzierbaren Verbindungsausfällen sehr schnell zu Ende war. Diejenigen die nicht direkt auf Mixpad-fähige Pulte oder andere Hersteller umgestiegen sind (meist 02R96/DM2000-Nutzer; bei denen hängt da halt schon eine erhebliche Investitionssumme dran) machen es klassisch per Notebook am Pult der mit RDP oder AirDisplay ferngesteuert wird.
    Ansonsten: Probier doch mal Stereoscope. Würde mich interessieren ob das mit der 01V96i noch geht..

  • Crest CC301 Datenblatt/Manual?

    • niggles
    • 24. Januar 2012 um 15:52
    Zitat von "jan zipper"


    Die angegebene Leistung erreicht sie subjektiv locker, strahlt dabei aber auch Abwärme ab.


    Vor allem tut sie das nicht nur unter Last, sondern auch im Ruhezustand. Und der Ruhestrom wird mit steigender Temperatur höher; das geht im Extremfall so lange bis da drin im "Standby-Betrieb" um die 50-60°C herrschen :shock:
    Die sicherste Methode diese Kisten umzubringen ist der Einbau in einen dauerbestromten Schrank der aber aus Kostengründen nur beim abendlichen Betrieb unter Last (Disco, Club, Musicaltheater) klimatisiert/zwangsbelüftet wird. Nach ein paar Jahren sind die Teile dann innen drin schwarz von verschweltem Staub, die Isolierung sämtlicher Kabel knusprig weil sich die Weichmacher bei den hohen Dauertemperaturen verflüchtigt haben und sämtliche Elkos ausgetrocknet...

  • Mehrfachsteckdosen in Reihe - Was sagt die VDE?

    • niggles
    • 24. Januar 2012 um 12:48
    Zitat von "skyper"


    aber eine Dauerelastbarkeit von nur 2300W verdeutlicht.

    Selbst die ist in der Praxis oft nicht drin; 8 PAR 56 Floorspots (300W) an ebenso vielen hintereinander geschalteten Billigst-Dreierdosen führen zuverlässig zum Schmelzen diverser Plastikteile am Anfang der Kette, egal ob Schuko oder T13. Viele Hoteliers und Wirte glauben es halt nicht und meinen das immer wieder aufs neue ausprobieren zu müssen.
    Die etwas schlaueren (und viele VT-Firmen) umgehen das Problem durch Verwendung der beliebten "2er/3er-Verteiler" mit angespritztem Stecker. Mal abgesehen von der Zulässigkeit funktioniert das tatsächlich besser weil die dünnen PVC-Anschlusskabel und die vielen punktgeschweissten oder gequetschten Verbindungen zu den langen, spirreligen Blechstreifen im Innern wegfallen.
    Vorschriftsgemäss und optisch unauffällig (das sind Triblocks leider nicht...) geht Floorspotmassaker eigentlich nur mit Speziallösungen wie Kettensteckdosen oder Verlängerungsleitungen die am Ende statt einer normalen Schukokupplung einen 2-fach Verteilerblock haben. Oder ein Powercon-System mit Abzweigkästchen - das hat den Zusatzvorteil dass der Caterer nicht am Ende noch ne Warmhalteplatte anstöpseln kann :shock:
    Alle diese Lösungen haben den Nachteil dass die Verkabelung unterm Strich mehr kostet als die Lampen und noch dazu vom Kunden in der Regel nicht extra bezahlt wird. Da ist LED-Technik ein echter Fortschritt: Powercon durchschleifen und fertig.

    Für Bühnenverstromung oder im Rig führt eh kein Weg an ordentlichen IP44-Klappdeckelsteckdosen in entsprechenden Verteilern vorbei. Da passen auch (die meisten - für Sonderfälle muss dann halt ne "Büroleiste" ohne Deckel her) Steckernetzteile und Winkelstecker rein.

  • PAR 36 mit 100W / 28V an 10A Dimmer

    • niggles
    • 23. Januar 2012 um 19:21

    Sofern der Dimmer für induktive Lasten ausgelegt ist (das sind schon aus Entstörungsgründen heutzutage eigentlich alle Geräte ausser den ganz einfachen 300W Wand- oder Schnurdimmern) reicht es die Belastbarkeit um den cos. phi der angeschlossenen Geräte zu reduzieren. Falls es da keine Angaben gibt kann man mit dem worst case von 0,5 rechnen, d.h. 50% der Nennbelastbarkeit. In der Praxis sind auch 60-70% kein Problem, bei höheren Lasten wirds aber dann kritisch und kann auch hochwertigen Dimmern den Hals umdrehen. Da löst sich gerne mal die interne Nulleiterverkabelung in Rauch auf... :shock:

    Andererseits:
    Die in PAR36-Leuchtengehäuse eingebauten Trafos sind meist extrem knapp dimensioniert und sterben im Dauerbetrieb oft genug einfach so schon an Überhitzung. Die unvermeidliche Gleichspannungskomponente von Phasenanschnittdimmern (->Vormagnetisierung des Trafos) heizt die Wicklungen zusätzlich auf und beschleunigt den Prozess noch. Im Disco- oder Showbetrieb ist das unproblematisch weil die Teile ja selten durchgehend an sind und zwischendurch wieder abkühlen können. Für gedimmte Spiegelkugel- oder Barbeleuchtung muss aber entweder ein entsprechend überdimensionierter, gut gekühlter externer Trafo bzw. ein steuerbares EVG ran oder ein Sinusdimmer davor.

  • Ferrofluid beim Hochtontreiber TOA / AP SL2

    • niggles
    • 15. Januar 2012 um 14:57
    Zitat von "rockline"


    Ich verstehe nicht warum man diese Fluidtechnik abgeschafft hat? So schlecht ist die Idee doch nicht.


    Ich kann mich düster an Diskussionen in HiFi-Kreisen über die erhebliche Toxizität von "echtem" (d.h. langzeitstabilem) Lautsprecher-Ferrofluid erinnern. Vor allem da der giftige Inhaltsstoff (TMAH) sehr leicht über die Haut aufgenommen werden kann.
    Ich vermute mal dass das den Herstellern vor dem Hintergrund weltweit verschärfter Produkthaftungsgesetze in den letzten Jahren einfach zu heiss geworden ist; zumal man die Sosse zu Servicezwecken auch noch fläschchenweise mit der Post verschicken muss...

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