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Beiträge von niggles

  • Sanyo zieht sich vom Projektoren-Markt zurück

    • niggles
    • 1. Dezember 2011 um 12:59
    Zitat von "4Art"

    Beispiele bitte. In einer Installation, die wir betreuen, hat die LCD-Verfärbung bei ollen XP41ern in der Tat erst nach 10'000 Betriebsstunden so richtig "bemerkbar" eingesetzt.


    Das ist ja auch ne Desktop-Kiste mit wenig Leistung und viel Lüftung :D . Das Problem steigt mit der Projektorleistung und ist je nach Baureihe unterschiedlich.

    Im Lager:

    - Sanyo PLC-XC 10 (3000 Lumen): Die Vögel sind tot. P...gelbe Panels nach teilweise noch nicht mal 2000 Stunden. Thermisches Problem...?
    - Eiki LC-X70 (5000 Lumen): Kaum Verfärbungen, aber deutliche Schlieren und Aufweichungen im Bild. Sind aber auch relativ wenig Stunden drauf.
    - Eiki XG300/400 (OEM Sanyo PLC-XT35) aka "Dukatenesel" (5000 Lumen): Einzelne Geräte zeigen inzwischen (nach 4-5 Jahren) leichte Verfärbungen, insgesamt halten sich die Panels aber erstaunlich gut.
    - Eiki LC-XT2 / Sanyo PLC-XF40 (7700 Lumen): absolute Katastrophe! Schwammiges Bild und deutlich sichtbare Verfärbungen nach nur 1500 Stunden. Dabei waren die Mühlen mal richtig teuer...
    - Sanyo PLC-XF45 (10000 Lumen): Auch hier gehts nach ein paar tausend Stunden los mit deutlichen Verfärbungen. Ausserdem sichtbare Pixelfehler, die immer mehr werden...
    - Christie LW 40 (Sanyo OEM) (4000 Lumen): Der erste Versuch ein echtes Widescreen-LCD zu bauen ging wohl in die Hose - ich hab noch nirgendwo anders Panels gesehen die bei "Weiss" an zwei Seiten in insgesamt 3 Farben schillerten :shock:

    Festinstallation (u.a.) Eiki LC-XT3, Eiki LC-X85: Genau die gleichen Probleme; am Transport liegts also wohl auch nicht.

    Das sind deswegen alles keine schlechten Geräte, aber die Story von den ewig haltenden LCD's gehört für mich zumindest in der Klasse oberhalb 4-5000 Lumen ins Reich der Märchen. Genau da hat Sanyo die letzten Jahre geschlafen, während die Konkurrenz dran arbeitete DLP endlich a) dauerhaft transportsicher und b) bezahlbar zu machen. Ein 3-Chip DLP-Gerät in der Klasse des Barco W8 (WUXGA, 8k) mit Sanyo Bajonett wäre der absolute Kracher am Markt gewesen...
    Das wirds jetzt wohl nie geben, aber dafür kann Panasonic ja nix. Und LCOS ist grade bei kleinen Geräten eine echte Alternative - unsere Canon SX60 halten sich schon seit ein paar Jahren ziemlich gut.

    Zitat

    Dafür sind die realen Lampenbetriebszeiten (vor der klassischen Gelbstichtigkeit) bei DLP's VIEL tiefer anzusetzen, als das Datenblatt verspricht


    Das gilt aber auch für LCD. Die UHP-Lampen in unseren XF45 sind nach 800-900 Stunden nicht mehr kongresstauglich und reif zum Austausch. "offizielle" Lebensdauer: 2000h :cry: Generell traue ich im Videobereich Datenblättern inzwischen nur noch so weit wie ich sie werfen kann, d.h. in der Regel bis zum nächsten Papierkorb. Da wird gerade bei Lichtleistungen und Lebensdauern getrickst dass sich die Balken biegen...

    Zitat

    In diesem Fall ist dann auch bei 1-Chipern das Farbrad üblicherweise nach 2000 Stunden (spätestens) am Ende.


    Auch da gibts Unterschiede. In einer Festinstallation (Tagungshotel) laufen seit Jahren 3 Panasonic PT-DW6300; Nach einem fälligen Lampenwechsel ist das Bild wie bei einem Neugerät.
    Die Kisten sind halt nur leider nichts für den Mobilbetrieb...

  • Sanyo zieht sich vom Projektoren-Markt zurück

    • niggles
    • 30. November 2011 um 22:35
    Zitat von "fabian stiehler"

    Ich finde halt, dass gerade die Sanyo LCDs in Festinstallationen, wo die Projektoren viel Laufen (also ca. 4.000 Betriebsstunden jährlich) und es darauf ankommt das sie einfach tun, ihre Berechtigung haben.
    Vergleicht man die jährlichen Betriebskosten einer 10.000 ANSI Panasonic DLP Kiste und einer Sanyo LCD Kiste in dieser Situation, kommt man auf eine Betriebskostendifferenz von ca. 2.700 Euro je Einheit jährlich - was im Endeffekt den doppelten Betriebskosten entspricht.


    Nach 4-6000 Stunden sind LCD-Panels üblicherweise so verschliert und verfärbt dass sie eigentlich ausgetauscht werden müssten. Je stärker der Projektor ist desto eher passiert das. Weil das in der Regel aber bedeuten würde einen nur 2 Jahre alten, noch nicht abgeschriebenen Projektor auf den Müll zu werfen macht das in der Praxis kaum einer. Stattdessen lässt man die Kisten einfach weiterlaufen bis die Kundenbeschwerden anfangen zu nerven :?
    DLP-Chips haben locker die doppelte Standzeit...

  • Sanyo zieht sich vom Projektoren-Markt zurück

    • niggles
    • 30. November 2011 um 12:55
    Zitat von "4Art"

    Genau - und deshalb arbeitet Christie genau in dieser Klasse vorwiegend mit Sanyo-OEM :wink: Ganz zu Schweigen von Canon oder Eiki, die auch auf Sanyo-OEM schwören. Geräte, welche man im Installationsbereich kaum sieht :wink:


    Ich sehe da oberhalb der 5000er Klasse eigentlich immer nur 2 Typen: entweder alte Eiki/Sanyo XGA-Mühlen in teilweise diskussionswürdigem Zustand oder Panasonic DLP, die es ja nicht nur in HD und WUXGA gibt sondern auch in 1280x800.

    Zitat

    Und die 8000er-DLP's haben ja auch überhaupt gar keine Verbreitung gefunden, weil die furchtbarerweise mit 1-Chip-Technologie ausgerüstet wurden.


    Genau in dem Bereich setzt sich eben 3-Chip DLP immer mehr durch; Barco RLM-W8 verkaufen sich wie warme Semmeln und vermieten sich auch praktisch von selbst - eben weil es von Sanyo oder Panasonic kein auch nur annähernd vergleichbares Gerät gibt.

    Zitat

    Nun ja: Die Wahrnehmung in der 5000 - 10000 Euronen-Klasse geht offensichtlich etwas auseinander. Indes kenne ich Video-Spezialisierte Verleiher, welche beispielsweise erst ab der 15 Kiloeuro-Klasse auf Panasonic setzen und darunter alles Eiki und Sanyo im Fuhrpark haben (bzw. hatten).

    Wenn die Kundenstruktur grundsätzlich keine Tagesmieten oberhalb der 1000 Stutz hergibt ist das halt so. Es ist aber absehbar dass die Preise für DLP in den nächsten Jahren deutlich fallen werden weil die Technik inzwischen ausentwickelt ist. Auf Dauer wird LCD da vom Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr mithalten können. Nur davon dass man mehr Zellen in die Panels packt wird das Bild leider nicht besser...
    Andererseits muss man bei Panasonic leider relativ aggressive Abschreibungen kalkulieren weil die Geräte nach 2 Jahren Rental-Einsatz meistens einfach mechanisch durch sind. :shock: Aber das ist ne andere Baustelle (und der eigentliche Grund dafür dass sich Sanyo mit den immer gleichen Geräten überhaupt so lange am Markt halten konnte...)

  • Sanyo zieht sich vom Projektoren-Markt zurück

    • niggles
    • 29. November 2011 um 22:36

    Naja, das wundert mich jetzt nicht wirklich. Einer Geschäftsführung die heutzutage selbst in der 15.000er Klasse noch an LCD-Panels festhält um nicht zugeben zu müssen dass die eigene Entwicklungsabteilung die letzten 10 Jahre komplett verpennt hat hätte ich auch irgendwann den Stecker gezogen....

  • F**k se Energiesparlampe

    • niggles
    • 29. November 2011 um 21:06

    Greift! :D

  • iLive-Tipp: Intercom selber bauen

    • niggles
    • 26. November 2011 um 23:10
    Zitat von "tobias kammerer"

    Hallo Leute,

    ganz supermoderne Idee:
    IP Telefone!


    Die erwähnten Barix-Kästchen (vom gleichen Hersteller gibts auch noch eine supernoble Masterstation mit 16 Direktsprechtasten; leider nicht nur "swiss made", sondern auch mit entsprechendem Zahlungsaufwand behaftet...) sind übrigens mit IP-Telefonanlagen die SIP verwenden kompatibel 8)
    Ich frage mich eher wie lange die traditionellen Hersteller von Intercomsystemen bei "digital" noch an ihren Layer 1 oder 2 Extrawürsten festhalten wollen wenn es schon länger einen bewährten, allgemein akzeptierten und vor allem routbaren Standard für Sprachkommunikation über IP gibt :cry:

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • niggles
    • 25. November 2011 um 16:31
    Zitat von "stitch-77"


    Der Sync kam aus dem Rocknet per madi, der lief auch stabil an der SD9
    ( mal 1-2 Hz runter und wieder rauf,


    Das darf schon mal nicht sein. Wenn das Pult tatsächlich sauber auf dem Takt vom RN läuft schwankt da gar nichts...

  • Denon MC-6000 und BSS FCS-966 führen zu Netzbrummen

    • niggles
    • 24. November 2011 um 20:19
    Zitat von "TomyN"

    Doch, wäre es. Allerdings leben wir in einer unperfekten Welt.
    Es gibt ein sehr interessantes Dokument, dass heisst irgendwas mit Pin 1 (hat mir, so weit ich mich erinnere, der Guma mal empfohlen).


    Das hier? http://pin1problem.com/

  • Denon MC-6000 und BSS FCS-966 führen zu Netzbrummen

    • niggles
    • 24. November 2011 um 19:55
    Zitat von "TomyN"

    Hi,

    das beste ist eine ordentliche Konzeption der Erdung und des Pin 1, dann kann man problemlos beidseitig beleget XLR Kabel nutzen.


    genau darum gehts eben *nicht*. billbo hat das vor einiger Zeit mal sehr schön auf den Punkt gebracht:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=26&t=83735&hilit=fds+366&start=30

    BSS macht das in diesem Sinne schon "ordentlich". Nur leider haben die Jungs auf der Insel verpennt dass ein grosser Teil ihrer Kunden inzwischen von "telescoping ground" auf Flächenerde mit fallweisem Groundlift umgestiegen ist...

  • Denon MC-6000 und BSS FCS-966 führen zu Netzbrummen

    • niggles
    • 22. November 2011 um 23:49
    Zitat von "tonzwerg"

    Senke kriegt Schirm entspricht meiner Vostellung von sternförmiger Erdung.

    In der Rundfunkstudiowelt (und die haben diese Standards nun mal definiert; und zwar lange bevor die sogenannten "Rock'n'Roller" auch nur in die Nähe von so etwas wie Normungskompetenz kamen) ist "telescoping ground" definiert als "Erdung an der Quelle" oder auch "ground follows signal". Grosse Teile der Entwicklungsarbeit von Brooke Siren Systems wurden in diesem Umfeld getätigt. Go figure...

  • Denon MC-6000 und BSS FCS-966 führen zu Netzbrummen

    • niggles
    • 22. November 2011 um 15:58

    Bekanntes BSS Problem. Dagegen helfen fest im Rack verstrapste Input-Patchkabel bei denen Pin 1 und Gehäusemasse der XLR-Männchen verbunden sind. Oder Anschlussblenden mit der gleichen Brücke.

  • iLive-Tipp: Intercom selber bauen

    • niggles
    • 20. November 2011 um 23:16
    Zitat von "oton"

    ich frag immer nett beim Licht nach ... :D


    Die haben seit der Einführung von Artnet immer öfter das gleiche Problem... :shock:
    Kuriose Situation, selbst erlebt: mittelgrosse Roadshow, topmodernes Equipment, alles (Ton, Licht, Video) schick in digital über Etherflex oder Glasfaser - aber für die Kommunikation zwischen FoH und Bühne gabs nur ein RiFace und ein paar abgerockte Motorola GP340 Funken mit ständig kaputten Headsets und ohne Vorwarnung leeren Akkus... :cry:

  • iLive-Tipp: Intercom selber bauen

    • niggles
    • 20. November 2011 um 20:32
    Zitat von "wora"

    adapter "intercom auf LAN und zurück"

    an dieser Stelle noch mal ein Tip:
    http://www.barix.com/Annuncicom_100/421/
    Da lässt sich mit sehr wenig Aufwand (19"- oder Tischgehäuse, Ethercon-Anschluss, XLR4-Einbaustecker, Call-Taster, Signalblitzer, Sprechschalter/Taster, Lautstärke-Poti) eine echte IP-Intercom für DT108/109 oder die bekannten Clearcom-Schraubzwingen draus machen. Blöd ist nur dass der Hersteller keine fertigen Beltpacks oder Zweidraht-Interfaces anbietet. :(

  • What happend ?

    • niggles
    • 19. November 2011 um 22:40

    ...und wie kommt das Signal dann in die jeweilige Box?

  • 01V96 -> Studiomanager sync

    • niggles
    • 19. November 2011 um 18:33
    Zitat von "ERICH"

    Das stimmt, das gibt es aber noch nicht so lang und viele haben das 01V96 mit Studiomanager genutzt und nutzen es immernoch.

    Bevor es M7 und LS9 gab fand ernsthaftes Live-Mischen in der Preisliga dieser Pulte zu 99,9% analog statt.
    Die Diskussion "warum kann man Festivals und Bandwettbewerbe oberhalb der Dorffestgrösse mit Fremdmischern nicht mehr seriös über ein einziges 01V96 oder DM1000 abwickeln? Die Kiste hat doch mit externen Preamps 32 Inputs und 8 Outs?" begann dann mit dem Markterfolg der M7/LS9. Plötzlich musste jeder "digital" bieten können, natürlich zum gleichen Preis wie vorher.
    "Personal Monitoring" und "Mischen" per Remote wurde bei Yamaha erst mit dem iPad massentauglich. Vorher war das alles ziemliches Gebastel (ich erinnere an dieser Stelle an die end- und letztlich fruchtlosen Diskussionen über Silex USB to (W)LAN an 01V und 02R).
    Es wäre hilfreich wenn die Besitzer der "Studio/Theater"-Serie (01v, 02R, DM1k/2K) mal einsehen würden dass es sich um unterschiedliche Produktlinien mit unterschiedlichen Anwenderzielgruppen handelt. Ansonsten hätte z.B. die neue 01V96i einen Netzwerkanschluss oder gleich einen eingebauten Access Point bekommen...

  • What happend ?

    • niggles
    • 19. November 2011 um 18:15
    Zitat von "klauston"

    Was heutzutage kein Problem mehr dastellt und was auch jedes moderne Pult kann.
    Ebenso die dazugehörigen Netzwerke

    Dazu benötigt man noch kein AVB


    ...aber einen einheitlichen Standard zwischen den Herstellern von Pulten und PA-Systemen. Da klemmts in der Praxis im Digitalbereich oberhalb von AES3 noch mächtig.

  • What happend ?

    • niggles
    • 19. November 2011 um 18:10
    Zitat von "madmax"

    Hallo; zum Thema pro-kontra / aktiv-passiv kann ich sagen; das ich gestern eine Show auf (2*14)K1/(2*6-8)K1-SB, dem kleineren + dem ganz kleinen gehört bzw. gesehen, welche mit Meyer & dem Rest der aktiven Welt wohl nix geworden wäre.
    Ich weiß nicht, ob Feuer und heiße Luft gut für Ampmodule ist...
    Die braunen Boxen war'n hinterher eher ein wenig schwarz.
    MfG M.

  • 01V96 -> Studiomanager sync

    • niggles
    • 19. November 2011 um 17:53
    Zitat von "ERICH"


    Sind alle Remote Nutzer so risikofreudig?

    Die die es nicht sind nutzen andere Pulte für diesen Zweck, z.B. LS9-16 mit Stagemix App oder SAC. 01V96 war, ist und bleibt kein echtes Livepult...

  • Fragen zur DiGiCo SD9

    • niggles
    • 15. November 2011 um 00:47

    Welcher Router? Da gibts leider viele die eigentlich nur reine Class-C-Netze verwalten können und bei Netzmaske 255.255.0.0 anfangen bei bestimmten Protokollen Blödsinn zu machen. Steht dann meistens ganz klein und verklausuliert irgendwo in der Anleitung...

  • schwarzlicht mit hqi fluter

    • niggles
    • 14. November 2011 um 23:28
    Zitat von "Laserfred"

    ich denke nein !

    der HQI Fluter hat ein externes Zündgerät -

    die 400W UV" Birnen " haben eines eingebaut..
    beides zusammen wird wohl nicht klappen...

    mWn gibts die furchtbar empfindlichen Schwarzlicht-Mischlicht-Teile für den drossellosen Betrieb nicht (mehr) grösser als 250W.
    Die üblichen 400er UV-Guns arbeiten mit ganz normalen reinen Hg-Entladungslampen die natürlich eine externe Drossel benötigen.

    Das "Zündgerät" haben übrigens beide Typen im LM eingebaut.

    Schwarzlicht-LM in einen Standard-HQI-Fluter zu schrauben ist allerdings aus einem anderen Grund Quatsch: Die Frontscheibe fängt das meiste UV-Licht ab, ohne das es aber keine Floureszenz gibt. Sprich: Da kommt nix brauchbares mehr raus... :roll:

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