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  2. niggles

Beiträge von niggles

  • stapeln von beamern?

    • niggles
    • 12. März 2011 um 21:33

    Das Hauptproblem beim Stacken sind Schärfe und Konvergenz; wenn die Geräte nicht 100% gleiche Bilder liefern schraubst du dir vor allem bei LCD-Mühlen mit ihrem relativ weichen Bild einen Wolf bis die Qualität halbwegs wieder an einen einzelnen Projektor heranreicht. Da zeigt sich auch sehr schnell wie gut (bzw. eben nicht) die Optiken wirklich sind...

    Tandemprojektionen bzw. sogar Triplestacks nur zur Leistungserhöhung sind heutzutage einfach den Aufwand nicht mehr wert. Warum zwei XF46 stacken und ewig rumschrauben wenn ein zugemieteter 20er - 30er Barco, Christie oder DP das gleiche Bild auf Knopfdruck und mit deutlich schöneren Farben und höherer Auflösung macht?

    Was anderes sind Industriejobs bei denen Backup verkauft wurde, man aber aus logistischen Gründen nicht wirklich die volle Leistung zweimal rumschleppen möchte und R'n'R-Tournummern ohne Budget für LED-Wände. Oft kommt da eh nur PAL SD aus der Regie (und im schlimmsten Falle auch noch als Composite oder Y/C); das Bild kriegt selbst ein schnell mit Gitter hingeschraubtes 3er Stack XF47 nicht ernsthaft kaputt, dafür ist es dann schön hell...

  • I want more of...

    • niggles
    • 11. März 2011 um 19:26

    ...Notebooks wie mein derzeitiges, knapp 6 Jahre altes Macbook Pro. Von Anfang an auf der Strasse, sieht inzwischen furchtbar aus, aber nie Ausfälle gehabt und vor allem enorm trinkfreudig. Kaffee gabs vor Jahren schon mal, seitdem hatte das Display einen kleinen Fleck in der Ecke. Heute ging ein komplettes Glas Rotwein rein - und der Rechner erwartungsgemäß aus. Gut, das wars dann. R.I.P., Tschüss und danke für den ganzen Fisch...
    Aber nix da. Nach einer kurzen Bildschirmreinigerdusche für die Hauptplatine fährt die Mühle wieder hoch als sei nichts gewesen. Sogar die Tastatur funktioniert noch einwandfrei. Dabei zeugen die Schlieren im Bildschirm klar von der Wucht des Einschlags.
    Harte Sau, kann ich da nur sagen. Morgen gehste in Rente - verdient...

  • Iphone entriegeln ?

    • niggles
    • 8. März 2011 um 20:20
    Zitat von "gert"


    Ich schlage dann noch Berufswechsel vor, denn Multis in Kotze gehen bis zur Rente nicht mehr weg!

    Schon jetzt das Zitat des Jahres. You made my day, Gert.
    ROFLMAO!

  • Leitersystem für Scheinwerfer - mit Alu Pipes

    • niggles
    • 7. März 2011 um 19:07
    Zitat von "hermste"

    Hallo,
    anbei ein Bild (Draufklicken zum Vergrößern) von der Blue Man Group 2008 Tour:

    Uploaded with ImageShack.us


    Das trägt natürlich erheblich mehr als die Reutlinger-Lösung, ist dafür aber nicht mehr stufenlos in der Höhe variabel. Fragt sich nun wieviel Gewicht der OP da eigentlich rein bringen möchte...

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 7. März 2011 um 19:01
    Zitat von "djobi"


    Neben Diskussionen mit an dem Tag ausnahmsweise mal anwesenden, dafür aber umso anstregenden Clubbesitzer über Abbauzeiten und Pultstellplatz; einer Düsseldorfer Altstadt im Karnevalrausch und dem anstrengenden Publikum kam da einiges zusammen. Wenn man ohne Absperrung und kaum Sicht auf die Bühne mischen muss und dabei mehr acht geben muss weder Bier ins Pult zu kriegen noch das Pult umgerissen zu kriegen macht das halt einfach keinen Spaß.

    Das wichtigste Stichwort hast du schon selbst gegeben. Also am besten gar nicht erst über Pultstellplätze diskutieren, sondern dichten Kopfhörer mitnehmen, sich in der hintersten Ecke der Bühne aufbauen und den Mob gemütlich von oben betrachten 8)

  • Iphone entriegeln ?

    • niggles
    • 7. März 2011 um 18:55
    Zitat von "julian knödler"


    Edit meint: Ich kenne einige Kollegen, mich eingeschlossen, welche dich nach dieser Aussage definitiv NICHT oder nicht mehr buchen würden.

    +1

    Selten erlebt daß sich jemand so um Kopf und Kragen redet... :shock:

  • Leitersystem für Scheinwerfer - mit Alu Pipes

    • niggles
    • 6. März 2011 um 21:59
    Zitat von "skyper"

    würde da gar nicht so kompliziert rangehen.
    Reutlinger, Schellen mit Öse und Pipes - fertig ist die Laube.

    Da man die Rohre eh durchbohren muß um eine "Strickleiter" zu bauen dürfte es erheblich weniger Aufwand bedeuten die Reutlinger einfach mit 2 passend geformten Aluscheiben (konkav/konvex) und einer flachen M12 Mutter direkt zu verschrauben. Alternativ innen im Rohr ein passend abgerundetes Stahlteil mit M12 Gewinde. Ich weiß jetzt bloß grade nicht wo es so was geben könnte, fertigungstechnisch ist das kein Hexenwerk. Und es sieht besser aus...

  • Iphone entriegeln ?

    • niggles
    • 6. März 2011 um 21:52

    Gehts eigentlich noch...?
    Auch in Belgien ist der Finder eines Gegenstandes mit Sicherheit verpflichtet ihn bei den zuständigen Stellen abzugeben. Was ist das bitte für ein Rechtsverständnis?

  • Leitersystem für Scheinwerfer - mit Alu Pipes

    • niggles
    • 6. März 2011 um 20:29

    Spontan fallen mir da Reutlinger ein. Braucht natürlich dann entsprechend geformte Aluteile zum Zwischenlegen...

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • niggles
    • 5. März 2011 um 20:04

    Ethercon ist halt ohne zusätzlichen Gummischutz nicht outdoor-Rock'n'Roll-tauglich. Da steckt immer noch ein simpler RJ45-Plastikstecker drin; dafür ist selbiger aber mit dem richtigen Werkzeug auch auf Job in wenigen Minuten zu ersetzen.
    Für die Chassisbuchsen mit den relativ empfindlichen Drahtkontakten gibt es von Neutrik fertige Abdeckkappen die man auch tunlichst verwenden sollte. Dann passiert da relativ wenig, solange man nicht grade einen im Stecker sitzenden kleinen Kieselstein mit reindrückt :roll:

  • mulmiges Gefühl...

    • niggles
    • 5. März 2011 um 18:07
    Zitat von "4Art"

    Wie du meinen :roll:

    Deiner Worte sehr geheimnisvoll sind...

    zu Deutsch: Auf der Palexpo herrscht mal wieder Panik in Catwalk City. Nächstes Jahr auch keine rosa Cases mehr...? Dabei haben die schwarz-gelben doch schon eine Schneise der Verwüstung da geschlagen. Oder sind die als nächstes dran? Man bedenke auch den Massenabgang wirklich fähigen Führungs- und Planungspersonals bei dieser Firma im letzten Jahr...

    mMn war das aber mittelfristig abzusehen. Seit dem Zusammenbruch des dicken Messe- und TV-Geschäfts in den USA vor 2-3 Jahren hat PRG offenbar ein massives Renditeproblem. Also geht man dahin wo es noch rentable Budgets gibt und kauft sich ein Marktmonopol. Bei der besch....enen Bonitätseinstufung dieser Branche vor allem durch deutsche Banken und der mauen Eigenkapitalausstattung vieler Companies dürfte da kaum Gegenwehr möglich sein.

    Andererseits: Wir reden hier von einem extrem spezialisierten Branchensegment. Wer da keine anderen Standbeine und offene Hintertürchen hat geht nun mal ein hohes Risiko ein irgendwann überrollt zu werden...

  • Netzstecker in Russland

    • niggles
    • 25. Februar 2011 um 22:31

    in neueren kommerziellen Installationen Schuko, in älteren Gebäuden GOST 7396 (Form ähnlich wie Schuko, aber mit dünneren Stiften (4mm)). Eurostecker passen in beide.
    Wenn mehr Strom her muß bist du mit komplett eigener Backlineverkabelung mit CEE16-Einspeisung und einem Adapter auf offene Enden für alle Fälle wahrscheinlich am besten beraten. Netz ist mWn inzwischen eigentlich überall das normale 230/400 Stern.

  • Risiko Schlafmangel

    • niggles
    • 18. Februar 2011 um 20:08
    Zitat von "test"

    wobei die mal an soldaten folgendes ermittelt haben: um kampfähig zu bleiben reichen am tag etwa 4 st auch über einen längeren zeitraum (3-4 monate) :D

    haben die auch erfaßt welche und was für Mengen an Drogen die in dieser Zeit konsumierten...?
    mWn wurde das in dieser Studie mehr oder weniger stillschweigend vorausgesetzt. Der Körper eines gesunden 20-30jährigen ist, sofern es davor und danach ausreichende Erholungs- und Entzugsphasen gibt für ein paar Monate in jeder Hinsicht erstaunlich belastbar.
    Daß das auf Dauer weder gesund noch in irgendeiner Form mit den in der zivilen Welt geltenden Unfallverhütungsvorschriften vereinbar ist steht auf einem anderen Blatt...

  • Wetten das............(Fernsehen und Co.)

    • niggles
    • 15. Februar 2011 um 20:11
    Zitat von "wora"


    ähem... welche konsole bietet denn 10 sek input-delay??
    also selbst wenn der "unfähige" aussenbeschaller das problem erkannt hat, fehlen ihm möglicherweise einfach die mittel diesen riesen-zeitversatz zu kompensieren.


    Sendeseitige Verzögerung hat sich aufgrund der Verteilstruktur (1 Rückbildfeed für alle AÜs und teilnehmenden Stationen) einfach als nicht praktikabel erwiesen. Und ab einer gewissen Gesamtverzögerung ist es auch nicht mehr sinnvoll alles exakt aufeinander zu ziehen. Wer mal ne Schalte von Europa nach China macht (2 Hops) kann das direkt ausprobieren; irgendwann ist kein vernünftiges Gespräch mehr möglich. Meist findet sich aber schon ein Mittelweg. Ansonsten muß man die Audio-Rückleitung halt mal per Telefon und IFB realisieren - notfalls in beide Richtungen :shock:
    Daß die Bildübertragung aus Kostengründen stärker latenzbehaftet sei als nötig kann man mEn nicht den Sendern anlasten. Die arbeiten heute zu 99,9% volldigital und damit intern framesynchron, schon aus Qualitätsgründen. Und wo es keine ATM gibt muß dann halt der gute alte Sat ran. Zusätzlich wird immer noch viel zu oft lokal mehrfach D-A/A-D gewandelt, weil "ist ja nur PAL SD..." Oder die Kollegen schnallen direkt nen Recorder in E-E dazwischen weil sie die Schalte mitzeichnen sollen und nicht mal nen SDI-Verteiler haben. :cry: Und schon hat das, was in der SNG noch halbwegs synchron aussieht auf der LED-Wand nicht mehr viel Zusammenhang zwischen Ton und Bild :(

    Zitat von "niggles"

    ...
    Live-Fernsehen ist Teamwork *und* Hierarchie. Anders als im Rock'n'Roll kann man hier einen offenbar inkompetenten Kollegen am anderen Ende der Leitung (oder in einem anderen Teil des Gebäudes) nicht mal eben vom Pult schubsen und selber retten, was zu retten ist; stattdessen müssen für den Moment alle Beteiligten mit seinem Arbeitsergebnis leben und das beste draus machen...auch wenns nicht schön ist.

    Zitat

    mann was bin ich froh, das ich mit den fernsehleuten nur gaanz selten zu tun habe. 8)


    Gut, bissig formuliert war das Beispiel schon. Aber was soll ein lokaler FoH-Saalbeschaller denn auch machen wenn der Kollege im Sender z.B. auf seiner n-1 viel zu laute Atmo inklusive Studiobe(sc)hallung mitschickt, weil die Redakteurin der AÜ das unbedingt so haben will...? Die Fehler liegen oft nicht nur auf technischer Seite. Mit viel Erfahrung (und ein bißchen Glück) schafft es "die Technik" im Gegenteil meist solche unsinnigen Forderungen in einer Art und Weise zu erfüllen die das Endergebnis nicht wesentlich beeinträchtigt. 8)
    Da müssen viele Rädchen zusammenspielen; wenn einer danebenlangt (oder es ihm egal ist; die Sorte gibts leider auch...) wird zuerst mit allen Mitteln versucht das Sendesignal wieder grade zu biegen, und dann gehts die Leiter runter. Man muß das nicht mögen, aber die Beteiligten sind meiner eigenen Erfahrung nach keineswegs alle demotivierte Vollpfeifen.

  • Wetten das............(Fernsehen und Co.)

    • niggles
    • 14. Februar 2011 um 19:05
    Zitat von "simonstpauli"

    Daß Gottschalk Aussetzer hat ist ja nun auch nichts Neues. Aber was hat die Digitale Dividende oder allgemein Drahtlostechnik damit zu tun? ;)
    Also ernsthaft: Wenn im Sender der Tonkollege dem Bildkollegen sagt: Kannst Du mal das Bild für die AÜ um 10 Sekunden verzögern, sagt der doch mit Sicherheit "Ist das mein Problem? 1. Kümmert euch um euren Ton, 2. Wenn überhaupt, sollen das mal schön die Kollegen von der AÜ (in dem Fall noch weiter runtergebrochen, die Kollegen von der Projektionstechnik) machen."


    Und mit was? Mit Recht...!
    Das Sendesignal hat beim TV eben Vorrang. Warum soll ein MCR eine IRD sendeseitig verzögern (im TV wird *immer* auf der Empfangsseite der Ton aufs Bild synchronisiert, nie anders herum) an der vielleicht noch 5 andere teilnehmende Anstalten plus diverse Kontrollfeeds auf AÜ's hängen nur weil ein lokaler Beschaller die Input Delays seiner Digitalmühle nicht im Griff hat?
    Live-Fernsehen ist Teamwork *und* Hierarchie. Anders als im Rock'n'Roll kann man hier einen offenbar inkompetenten Kollegen am anderen Ende der Leitung (oder in einem anderen Teil des Gebäudes) nicht mal eben vom Pult schubsen und selber retten, was zu retten ist; stattdessen müssen für den Moment alle Beteiligten mit seinem Arbeitsergebnis leben und das beste draus machen...auch wenns nicht schön ist.

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 13. Februar 2011 um 23:25
    Zitat von "andi.bt"

    Ich überlege mir auch ob ich die Prüfung irgendwann einmal machen soll. Interessant wäre mal zu wisen, was "höher" angesehen wird. Eine gelernte Fachkraft oder eine Fachkraft über die Externenprüfung..


    Angesichts des desaströsen Eindrucks den ein Teil der derzeitigen Generation von Fachkräften aus Deutschland hinterlässt (billbo ist nicht alleine, wir haben da auch so unsere Erfahrungen gemacht...) müßte die Antwort eigentlich ehrlicherweise lauten "Keins von beiden; Mach solange ohne Schein weiter, bis es zur Meisterschule und -Prüfung reicht."
    Ich weiß, jetzt schreien alle wieder "Meisterschwemme!" Aber warum soll sich jemand mit jahrelanger, echter Erfahrung in der Branche "scheinbar" auf die gleiche Stufe stellen wie 20-jährige, die bei näherer Betrachtung manchmal nix anderes sind als staatlich geprüfte Kistenschieber...?
    EDIT:
    Da du selber noch so jung bist könnte die Externenprüfung zur Fachkraft allerdings Grundlage zur späteren Weiterqualifizierung bzw. Einstellungsvoraussetzung bei einem Arbeitgeberwechsel sein. Planst du so was?

  • Brummprobleme mit Laptop DJs

    • niggles
    • 13. Februar 2011 um 21:00

    Die Schweizer haben da was erfunden: http://www.contrik.ch/ch/de/audio/pc…LRM_detail.aspx

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 13. Februar 2011 um 15:36
    Zitat von "treibsand"

    m.E. ist das ursächliche Problem, dass nicht genügend selbstsichere Azubis auf Firmen treffen, die unbedingt einen Azubi brauchen...
    Im Ergebnis kommt dabei heraus, dass Rahmenleerpläne unterlaufen, völlig einseitige Produktionen aus dem viel zu kleinen Materialfundus bedient und letztendlich "Fach"-dummbacken ausgebildet werden, denen auch jedes Interesse und der von Guma zitierte Wille fehlt.
    Ein dabei nicht zu unterschätzender Faktor ist die Hierarchie und die Angst des Azubis, etwas falschzumachen - und sich dann bei einem Grossen Publikum zu blamieren. Ich kenne genügend Nachwuchsler, die sich einfach nicht an Aufgaben herantrauen, sich drum herum mogeln und am Ende doch Fachkraft werden.
    Das schlimme ist letztendlichdass genau diese Leute für den Job ausgebildet werden, den sie später machen.
    Nur: als reisender Techniker trifft man genau wie in allen anderen Gewerken dann auf die Leute, die keinen grossen Erfahrungsschatz aufweisen können, weil sie seit Jahren in ihrer kleinen Welt bleiben. Das erzeugt dann Frust - meisst auf beiden Seiten.
    In anderen Gewerken ist's nicht anders - egal ob Koch, Monteur, Handelsreisender oder Journalist.


    Zur Lösung dieses Problems gab (und gibt) es im Handwerk die Institution der Walz; früher auch mehr oder weniger verpflichtend, was nebenbei das lokale Problem der Gesellenschwemme durch Ausbildung über Bedarf löste.
    Übertragen auf die VT würde das heißen: Nix mehr mit vollem Facharbeiterstatus nach drei Jahren Kistenschieben und Trussdengeln bei irgendeiner Stadtfestbude und dann als (Dumping)-Freier einen auf dicken Lokalhelden machen. Sondern drei Jahre und einen Tag Bannkreis (250-300km wäre eine angemessene Größe), raus auf die Strasse - wenns in Deutschland grad nicht so läuft halt im angrenzenden Ausland; und den Gesellenbrief danach gibts nur gegen Vorlage einer Mindestzahl halbwegs brauchbarer Referenzen und eines nach wie vor einwandfreien Leumunds.
    Dann ist nämlich plötzlich auch die Motivation da vom Ausbilder eine echte Ausbildung zu fordern (und sich im Gegenzug entsprechend reinzuhängen)...

  • Seminar "Medientechnik"

    • niggles
    • 12. Februar 2011 um 23:09
    Zitat von "KuMa"

    Ist es denn bei den verschiedenen Modellen Ähnlichkeiten zu Audio- und Lichtbereich, d.h. wenn ich die Basics verstanden habe, kann ich diese auf jedes Gerät übertragen oder sollte man sich schon vorher auf ein bestimmtes Modell/Fabrikat "einschießen" da alle sehr unterschiedlich sind?


    Die Systeme sind extrem unterschiedlich sowohl von der Philosophie als auch der Leistungsfähigkeit. Timeline-basierte Systeme wie Watchout, Wings und Ventuz sowie die aus der Broadcast-Welt kommenden Lösungen wie Profile/K2/Doremi V1/iDDR klammere ich hier mal bewußt aus.

    Catalyst = riderfester Klassiker, reine Softwarelösung auf Mac-Basis. Leider im Hinblick auf Artnet-Integration mit GMA bös ins Hintertreffen geraten, unter anderem weil der Entwickler das System inzwischen wieder als one-man-show pflegt. Barco=HES würde das System am liebsten gerichtlich vom Markt drücken und die zahlreichen Bestandskunden v.a. unter den etablierten Lichtdesignern direkt auf ihr eigenes System (Axon) übernehmen. Bis jetzt mit mäßigem Erfolg...

    Pandora's Box = inzwischen ernsthafte Konkurrenz zum Catalyst, großer Vorteil ist die Verfügbarkeit von standardisierten Hardwarecontrollern. Im Gegensatz zum Catalyst kommt Pandora immer mit dedizierter Hardware, was gerade im Touring- und Dry-Hire-Bereich ein enormer Vorteil ist. Vor allem wenns um die Bearbeitung von Livebildern geht - viele Catalysten haben immer noch die BMD-Capture-Karten drin die zu inakzeptablen, weil ständig je nach Prozessorlast wechselnden (!) Frame Delays führen.

    GMA VPU = Videoerweiterung zur GMA. Sauber durchentwickelte "all in one"-Lösung, der hier und da die pfiffigen Extras der Konkurrenz fehlen. Sei es die Multihead-Grafikkartenunterstützung die Catalyst bietet oder die simple, aber effektive Controllerhardware der Pandora. Oder schnelle Datentransfermöglichkeiten...
    Wer eine Oma hat bekommt hier ein perfekt integriertes System. Wer öfter mit wechselnden Pulten arbeiten muß ist mit einem Catalyst nach wie vor besser beraten...

    Arkaos = eigentlich ein reines VJ-System. Mit der Einführung eigener Hardware (A10) will man sich auch auf dem Profimarkt positionieren. Die Marketingstrategie "wir können alles" (inkl. kongreßmäßiges HD-Scaling/Switching auf Basis von Capture-Karten) erinnert mich sehr an Stumpfl Wings und ist mir genauso unsympathisch...

    Maxedia = Martins Antwort auf die VPU. Funktioniert in vollem Umfang nur mit Martin-Pulten (Maxxyz) und hat bei mir bis jetzt vor allem durch spektakuläre Abstürze von sich reden gemacht. mMn nach wie vor nicht touring- und HV-fähig.

    Hippotizer = war mal eine Zeit lang schwer angesagt als Konkurrenz zum Catalyst, die aber den cooleren Standardcontent mitbrachte. Funktioniert grundsätzlich gut, hat aber nach meinem Empfinden in letzter Zeit schwer gegenüber Pandora an Boden verloren. Die Firma leidet ähnlich wie CATVX unter ihrer winzigen Größe - da den Support für eine auf der ganzen Welt verstreute, anspruchsvolle Gemeinde von Profiusern zu gewährleisten ist eigentlich nicht seriös finanzierbar...

  • Pinbelegung Harting 13-16

    • niggles
    • 12. Februar 2011 um 19:01
    Zitat von "thc"

    Hallo zusammen,

    ich habe jetzt in die erste unserer Dimmerbars zwei zusätzliche Steckdosen von jemandem einbauen lassen, der das passende Werkzeug dafür hat.
    Jetzt geht es an die Verkabelung.
    Die Steckdosen sollen logischerweise nicht über die Dimmerkanäle laufen, sondern ständig Spannung haben, um da z.B. einen MH oder LED-PAR anzuschliessen.
    Dazu habe ich ja in dem HAN-16 die ungenutzten Pins 13-16 zur Verfügung.

    Frage daher an die Gemeinde:
    Gibt es so etwas wie einen Quasi-Standard zur Belegung der Pins?
    Z.B. 13 L7, 14 L8, 15 N7, 16 N8 und gemeinsamer PE mit den anderen.
    Oder 13 frei und 14 L, 15 N, 16 PE für eine komplett eigenen Schiene.

    Alles anzeigen

    DIN 15565 definiert für Kanal 7 7/15 und Kanal 8 8/16 ("System 4"). mWn gab es aber sehr lange die Option diese Adern zusätzlich auf PE zu legen, weil 8-paarige Lakas schlicht nicht normiert waren. Sie haben sich auch heute noch lange nicht flächendeckend durchgesetzt, was vor allem im Dry Hire immer wieder Ärger macht und machen wird.
    Meine persönliche Meinung zu diesem Thema ist daß man es einfach bleiben lassen sollte. Die international viel weiter verbreiteten Socapex-Lakas gibts auch grundsätzlich nur in 6-kanalig. Unter anderem weil "8" einfach eine unpraktische Zahl im Zusammenhang mit Dreiphasenwechselstrom ist... :wink:

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