...kleine Italientour mit quasi-Einheimischenstatus. Erstaunlich, was das Engagement einer großen nationalen Eventagentur in Verbindung mit einem gebürtigen Italiener in der eigenen Crew bewirken kann: Plötzlich lösen sich alle Horrorstories von geklautem Equipment, täglichen Schmiergeldzahlungen, katastrophalem Essen und ranzigen Hotelzimmern in Luft auf. Merke: Auch in Italien gibt es richtige Profis unter den Crewchefs. Die reisen dann mal eben von Mailand nach Neapel und zurück um sich den Aufbau anzusehen, eine Lösung auszubaldowern wie man im nächsten Venue eine halbe Tonne Projektoren in einem sinnvollen Abstand zur Bühne unter die Decke bekommt ohne die Hütte zum Einsturz zu bringen und erwarten einen dort mit einem sauber gehängten, auf Kommando fahrbereiten Prerig. wow.
Die Diskussion über Hotelzimmer kam erst gar nicht auf - 4 Sterne Einzelzimmer in Laufweite zum Venue waren scheinbar nirgendwo ein Problem. Der Flughafenshuttle am nächsten Morgen in der Klasse "Mercedes, schwarz, Leder, kostenlos" auch nicht.
Da vergißt man gerne so Kleinigkeiten wie die teilweise "sportliche" Stromversorgung, den Blitzeinschlag im Zelt beim Aufbau in Neapel inkl. Stromausfall und 10 cm langen Entladungen von der Fronttraverse in die Pfützen am Boden (ja, reingeregnet hats auch) und das katastrophale Fernsehprogramm ![]()
Beiträge von niggles
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Zitat von "jens lüdtke"
Ok, sagen wir mal der Kramer soll bleiben. Was kann ich also tun? Ist die Schlussfolgerung: Wenn Digital zugespielt wird, muss die nachfolgende Signalkette ebenfalls digital mit HDCP-Unterstützung sein?
Ja. Und zwar auch die Kabel. Glasfaser-Extender sind da nicht ganz unproblematisch :shock:
Übrigens mit einer der Gründe dafür warum die Branche immer mehr von DVI als Infrastruktur-Trägerformat abkommt und stattdessen auf HDSDI setzt; Stichwort MedioNet. Da gibts dann schlicht keinen Kopierschutz.ZitatGibt es legale HDCP-Stripper?
Die Geräte sind frei verkäuflich. Die Frage der Legalität ist mWn anwendungsabhängig und auch juristisch noch lange nicht ausdiskutiert... -
Das sieht eher nach Josephson e22 aus. Die gabs auch lange nur silbern...
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Zitat von "VP 728 Manual"
If the HDMI signal is HDCP protected, it cannot appear on a display that is not HDCP compliant, and the machine will not output a picture on the VGA output
Leider ist das inzwischen bei allen modernen Switchern so; Barco hat sich noch recht lange gewehrt (die ersten Firmwareversionen der DCS-Serie waren "non HDCP compliant repeaters"...
), wurde aber wohl letztlich von der FCC dazu gezwungen mitzuspielen.
Dagegen hilft nur ein HDCP-Stripper (wenn man volldigital bleiben will/muss) oder ein D/A-Wandler, der HDCP-compliant ist. -
Zitat von "simonstpauli"
Und Freizeitpharmaka haben auch einen gewissen Anteil an den Mischleistungen. Und verringerte Schlafzeiten. Etc.
Ich glaube der gute Klaus bezog das auf allgemeine Inkompetenz schon vor Tourbeginn; klassisches mundartliches Mistverständnis :lol: -
Zitat von "Dennilight"
Wenn nein, hat jemand eine andere Idee, um die Bilder auf dem Gebäude darzustellen?
Wenn wirklich nur statische "Bilder" gefordert sind: Diaprojektor. Aber nicht die üblichen 150W-Spielzeuge für Papis Urlaubsfotos sondern z.B. ein Yokogawa 810 mit 750W-Entladungslampe. Überblendungen lassen sich recht einfach mit einem zweiten Projektor und einer passenden Steuerung realisieren.
Bis zu einer gewissen Größe ist das a) deutlich kostengünstiger als Videoprojektion (die wie schon erwähnt bei 10.000 Lumen anfängt halbwegs eindrucksvoll zu wirken) und sieht b) besser aus, weil Analogfotografie (oder ein guter Laserbelichter) dir eine Auflösung weit jenseits von XGA bietet. -
Zitat von "treibsand"
IDN einen selbstbypassenden EQ (dbx2231) in der Front.
Während des Soundchecks fiel die linke Seite aus - die dank Murphy zum rechts der Mitte platzierten FoH passte - unbemerkt aus. Ausfallen im Sinne von kaputt, tot, unbeleuchtet, nicht funktionierend.
Keine LEDs, keine Equlisation - das Eingangssignal kam trotzdem am Ausgang an und der zweite Kanalzug zeigte sich absolut unbeeindruckt vom Ausfall seines Kollegen.- Das geht auch mit den ach so tollen BSS 996, wenn sie nicht mehr ganz frisch sind. Ein etwas unsanfterer Schlag (z.B. wenn der nächste Mischer seinen 30 kg-Koffer oben auf das EQ-Case wuchtet...) und mindestens eines der Relais stellt auf Bypass :shock:
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Zitat von "madmax"
Kauf dich bei einem der üblichen verdächtigen bzw. bekannten Händlern paar Meter FD33; und gut.
Zweipunkttruss trägt quer nichmal das Eigengewicht bei 6m
Klapperklemm-Hülse is "von gestern"
Der einzige wirkliche Nachteil von Eiern is die Geräuschentwicklung bei der Montage/Demontage, was bei bereits-oder noch anwesendem Publikum eher ungüstig is.
Irgendeiner hat deswegen? mal Truss mit 'ner Art Schellen zum schrauben entwickelt. Hieß Müller, Meier oder so.
Müller Trussing. Friemelige Kleinteile, leicht zu beschädigende Gewinde und personalintensiv beim Zusammenbau von geschlossenen Formen, weil nicht selbstzentrierend wie Konusverbinder. Und auch nur ganz leicht in sich verdrehte Müllertraversen zu einem Viereck mit Mittelstrebe zusammenzuschrauben ist eine echte Strafe...
Dafür siehts schön aus. Edles Messebaumaterial halt.P.S. an den OP: Astralite anspaxen ist keine gute Idee - die Aluguß-Endplatten brechen sehr leicht. Die Schraublöcher sind lediglich zur zusätzlichen Versteifung mit Bolzen gedacht wenn die Hülsenverbinder alleine optisch zuviel Durchhang zulassen...
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Thomas Trussing ist durchweg als "amtlich" einzustufen, die Belastungstabellen sind (laut Aussagen kompetenterer Kollegen...) sehr konservativ gerechnet und die Verarbeitungsqualität auch vertrauenswürdig. Allerdings geht das hohe Eigengewicht aufgrund der dicken Rohre zu Lasten der Tragfähigkeit, ebenso wie die schon erwähnte Belastungskonzentration auf die Schweißnähte der Verbinderplatten. Moderne Konus/Gabelverbindersysteme können bei gleichem Querschnitt und geringerem Gewicht deutlich mehr tragen weil sie geometrisch näher am ununterbrochenen Fachwerk sind und sich die Kräfte besser verteilen. Dafür sind sie aber auch aufwendiger zu konstruieren und zu fertigen, was früher (ohne bezahlbares CAD und computergestützte FEA) wohl schlicht nicht möglich war; Thomas GP hab ich in England schon auf alten Fotos aus den späten Siebzigern/frühen Achtzigern wiedererkannt...
Daß Thomas das GP System überhaupt noch neu im Angebot hat wundert mich ohnehin. Supertruss hat bei gleicher Größe ganz andere Belastungswerte. -
Zitat von "david anhäuser"Alles anzeigen
Sorry hab ich was verpasst??
nur weil die GP12 zöllig ist heißt das nicht das Schellen und Trigger Clamps, Coupler nicht passen! Das ist durch und durch FASLCH!!
Setzen 6!!

Aso total überlesen!
Ebenfals 6!!
Es gibt die GP 12 auch in Metrischen Stücken
Merke Thomas verbaut aucvh 48mm bzw 50mm Rohr das 12" bezieht sich auch die Schenkellänge ( Seitenlänge )


Zitat von "Terry Pratchett"Mehrfache Ausrufezeichen sind ein sicheres Anzeichen für einen kranken Geist
Bitte mal im Ton etwas runterkommen, wir sind hier nicht in der Pause aufm Schulhof. Danke.Natürlich bekommt man da mit etwas gutem Willen auch eine normale 50mm-Drehschelle drauf, aber schön geht meiner Erfahrung nach anders. Auch das Hängen von großen Projektoren mit den einfachen Triggerclamps (die mit der Schraube oben) ist eine ziemliche Frickelei weil sich die Clamp unter Last nur noch schwer auf dem Rohr drehen und verschieben lässt. Vor allem wenn die Traverse schon ordentlich gebraucht ist...
Das Hauptproblem ist aber die schlechte Kombinationsmöglichkeit mit metrischen Traversenlängen. Natürlich gibts dafür Ausgleichsteile, aber irgendwo hörts dann auch mal auf mit dem sinnvollen Arbeiten.
Gemischt metrisch/zöllige Thomastraversen mag es geben; das kenne ich aber nur mit 48er Rohr zum kombinieren mit Gerüstbaumaterial. Ganz übles Zeug zum gebraucht kaufen weil von den Stahlschellen meistens völlig zerdrückt...
Also gehe ich hier nach wie vor von der ganz normalen zölligen GP12 aus.Fazit: Kann man haben, muß man aber nicht. Und vor allem beim Kauf genau auf den Zustand achten, weil sich die Kräfte bei Überlastung an den Schweißnähten der Endplatten konzentrieren und übermäßiger Materialabtrag an den Löchern auch nicht gerade selten ist...
ZitatNoch vergessen bei den Verbindungen werden die Querschnitte immer verkleinert durch die Schraubenverbindung.
Das verstehe ich jetzt nicht. Worauf beziehst du das genau?
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Grundsätzliche Informationen findest du auf der Thomas Website:
http://www.jthomaseng.com/pdffiles/GP%2012x12-00.pdfDas ist ein reines Schraubtraversensystem mit angeschweißten Endplatten. Als mobiler Bühnendachträger ist es inzwischen kaum mehr gebräuchlich weil die Verschrauberei so ihre Tücken hat:
Es dauert deutlich länger zum Auf- und Abbauen als ein Konus- oder Gabelverbindersystem.
Die Leute die es verschrauben müssen wirklich wissen was sie tun (koordiniertes Ansetzen der Schrauben, immer mit Unterlegscheiben und Sprengringen in der richtigen Reihenfolge arbeiten, festziehen entweder mit Drehmomentschlüssel bzw. Schrauber mit Drehmomentbegrenzung oder viel Gefühl) weil es zum einen ja halten soll, andererseits aber auf Dauer keine verbogenen Bolzen, ausgerissene Muttern und vernudelte Löcher geben darf.
Und es ist deutlich schwerer als ein gleich großes Konusverbindersystem.Vorteile sind der fast geräuschlose Auf- und vor allem Abbau (nette Sache für Stadtfestbühnen), die geringe Durchbiegung auch nahe an der Maximallast und die einfachen (Innen-)Montagemöglichkeiten für Scheinwerfer auch bei kleinen Traversen.
Bei GP 12 ist noch zu beachten daß es sich hier um eine rein zöllige Traverse handelt. Da passt kein metrisches Zubehör (Drehschellen, Triggerclamps, Halfcoupler an Flugrahmen etc.) mehr sauber dran. Und kombinieren mit metrischen Thomas-Traversenstücken ist natürlich auch nicht...
Wir haben noch ein paar Stück GP52 (metrisch). Die werden aber nur noch als Deko-Steher bzw. als Projektorständer verwendet. Große Bodenplatte anschrauben, Husse drüber und LED-Spot unten rein.
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autsch :shock:
Nett ist auch der Layoutfehler der eine zusätzliche Drahtbrücke erforderlich macht. Bastelalarm hoch 10... -
Den Europapark kenne ich nicht von innen, aber das Phantasialand (gleiche Liga, aber eine Nummer kleiner). Da wird viel mit Cobranet gearbeitet..
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weil ichs jetzt mehr durch Zufall auch mal ausprobiert habe: Wer mit Konferenzsprechstellen Beschallung von größeren Sälen machen will hat mal was grundlegendes nicht verstanden. Und die Revoluto-Serie hat da nichts dran geändert. Nicht im negativen (der Schwanenhals wird wirklich gut "emuliert"), aber auch nicht im positiven: Es gibt noch immer keine effektive zentrale Kontrolle über die Gains der Mikrofone. Ist ja auch nicht der Sinn dieser Systeme...
Und übrigens ist die Revoluto-Software nach wie vor "positively revolting". Dagegen ist ja DCN noch einfach zu konfigurieren.... :shock: -
Das hängt von der Einstellung des Projektors ab: Standardmäßig skalieren die meisten Geräte alles was rein kommt intern unter Beibehaltung des Seitenverhältnisses so weit hoch daß es das Bild vertikal füllt. Wenn mir das nicht passt (weil ich z.B. 1:1 in bestmöglicher Qualität projizieren will und es mir egal ist ob dabei ein paar (viele...) Pixel nicht genutzt werden) ist es alternativ auch möglich nur die Originalauflösung auf die entsprechenden Pixel zu mappen, also z.B. einen FullHD-Projektor nur in XGA zu fahren.
Die internen Scaler der Projektoren sind qualitativ extrem unterschiedlich - das beginnt mit den katastrophalen Matschgeneratoren der Sanyo XC/XG/XF-Serie (PAL SD anamorph auf einem XF45 sieht immer aus wie VHS...), wird etwas besser bei den modernen Panasonics aus der PT-Serie (wobei das leider mit deutlich merkbaren Signalverzögerungen einhergeht) und kann eigentlich erst bei den großen Barcos und Christies mit guten externen Scalern wie dem Barco ImagePro mithalten.Daher ist es qualitativ sinnvoll gerade "günstigeren" Bildwerfern einen Scaler oder Seamless Switcher vorzuschalten der das Signal auf die native Auflösung des Projektors bringt.
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Zitat von "Elevat0r"
Nicht nur du! Ich hatte auch die letzten 5 Tage auf der Buchmesse Frankfurt das "Vergnügen" mit diesen Zuständen von Headsets, furchtbar!
Wenigstens warens keine Shure WCM 16. Die sind a) *noch* unbequemer als alles was AKG im Angebot hat und b) klanglich ziemlich gleichauf mit dem DPA 4088. Pest oder Cholera...?

Was ich außerdem überhaupt nicht brauche ist ein voll beladener Toyota-Kleintransporter mit durchschnittlich etwa 2,5 bar Luft auf den Reifen. Vor allem wenn man die Kiste nachts übernimmt, sich über das schwammige Fahrverhalten wundert und dann erst mal zur nächsten Autobahnraste eiern kann. Die üblichen Pkw-Reifenfüller an der Tankstelle bringen die geforderten 4,5 bar nämlich ("aus Sicherheitsgründen") gar nicht zustande :shock:
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Sind die Lautsprecher umschaltbar/umklemmbar? Genau diese Werte bekommst du raus wenn du deine 6 Lautprecher im 8 Ohm-Modus (Übertrager überbrückt) an eine ELA-Zentrale in 100V-Technik hängst...
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Au ja! Wir müssen uns dringend mal wieder über die Notwendigkeit von richtungsgebundenen Kabeln kloppen....!
b2T: Bei simplen 2-pol-Kabeln bin seit Jahr und Tag ein großer Freund der koaxialen Klotz-Kabel. Schlicht und einfach weil sie mit Abstand am wenigsten Platz benötigen und am schnellsten zu wickeln sind (wenn man es kann. "over/under" ist Pflicht, wenn man kein Spiralkabel will.) Und leicht sind sie auch...
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Zitat von "midas webseite"
the two aux buses designated as monitor (foldback) sends are also switchable pre/post EQ on an individual channel basis.
Nur zwei ohne Umbau verwendbare Monitorwege von insgesamt 6 Auxen? Auf einem 32 Kanal-Pult? In welchem Zeitalter leben die...? Leute, die Achtziger sind vorbei...!
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Wenn man die Cat.5-Verkabelung frei patchen kann: Direktverbindung patchen, 2 passive 4-fach DI-Boxen, RJ45 auf 4xXLR adaptieren und Abfahrt. Nobelvariante: Line Driver von Sonifex, Alice oder Canford.
Wird in vielen Radio-Sendestudios so gemacht damit man für die Handvoll verbleibende Analogsignale (Monitorlautsprecher, DJ-Einspeisung) keine extra Kabel mehr ziehen muss.