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  2. niggles

Beiträge von niggles

  • Kleine Säulen

    • niggles
    • 6. September 2010 um 00:39
    Zitat von "wora"


    ich nehme an, das es da genau um die von mir bereits mehrfach angesprochene rückkopplungsempfindlichkeit der mikros AUF der bühne ging?
    ansonsten kann ich mir kaum vorstellen, wieso es durch ausschalten einzelner lautsprecher lauter werden sollte ;)


    Bingo. Kompliziert wird die Situation noch durch die Anwesenheit eines fest verbauten "Feedback Reducers" der bei durch Filtern nicht mehr zu beherrschender Schwingneigung des Systems stumpf den Output Gain runterdreht... :shock:

  • Kleine Säulen

    • niggles
    • 5. September 2010 um 23:52

    Zum Thema Bose: Ich hab hier 2 Installationen mit den "Stäbchen", in denen ich gelegentlich zu tun habe. Das eine ist eine größere Panaray-Festinstallation, das andere eine halbmobile Anlage mit 4x L1/B1 in einem etwas verwinkelten Festsaal.
    Beide Anlagen haben mit Barjazz, halbakustischen (Oldie-) Bands und dem üblichen Lounge-DJ-Klangteppich keinerlei Schwierigkeiten.
    Schon bei Sprachbeschallung in etwas "beschwingterem" Rahmen (Charity-Versteigerung, Hochzeitsrede...) wirds allerdings echt eng. Beim festinstallierten System geht das so weit daß der Haustechniker die unteren Elemente der Stäbchen in Bühnennähe stumpf ausgestöpselt hat weil es anders einfach nicht laut genug wird. Im anderen Saal bestehen einige Veranstalter inzwischen darauf daß wir eigene Technik mitbringen nachdem die letztes Jahr probeweise hingestellten 4 Meyer UPM die Bose L1 schlicht weggepustet haben. Bass gabs da natürlich keinen, aber der ist in diesem Setup auch nicht wirklich nötig.
    Weitere Experimente in Richtung Rockmusik sind bis jetzt unterblieben... :wink:

  • Regenschutz für Motoren

    • niggles
    • 5. September 2010 um 12:40
    Zitat von "Frank_Nachtigall"

    niggles

    Ich krieg halt den Motor nicht über die Kettenführung am Tower, sonst würden wirs schon längst andersrum machen.


    ahsooo, es geht gar nicht um ein Bühnendach :oops: sondern vermutlich um einen einzeln stehenden Tiptower?
    Da gibts wohl noch keine so wirklich patente Lösung; insbesondere vor dem Hintergrund daß IP44 nicht bedeutet, daß das Teil mehrere Tage direkten Dauerregen aushält...
    Was mir ganz vernünftig vorkam: Eine zusätzliche Kette die über die Kettenführung gelegt und statt des Motors auf der Rückseite des Towers angeschlagen wird. Damit läßt sich der Motor dann oben anbringen. Gegen den Regen hilft eine "Kapuze" aus Lkw-Plane (oder eine alte Boxenhülle...).
    Nachteil: Der Motor muß nach dem Aufstellen des Towers mittels Steiger nach oben; oder aber (falls der Towerhersteller das aufkippen mit Motor dran überhaupt erlaubt) man benötigt einen zweiten Motor/Handkettenzug/Ratschzug und einen passenden externen Anschlagpunkt zum Aufstellen.

    Alternativ den Motor ganz normal als Kletterzug an der Last anschlagen und die Kette unten einklinken; dann kann man ihn mit der schon erwähnten Abdeckhaube über die ganze Towerspitze vor Regen schützen. Setzt natürlich voraus das die Towerhöhe zufällig grade so passt daß man ganz hoch fahren kann. Oder aber die Last (LA...) wird mit einem passenden Steel unter dem Motor auf die richtige Höhe gesetzt.

  • Regenschutz für Motoren

    • niggles
    • 4. September 2010 um 23:32

    Warum schlagt ihr die Motoren nicht wie üblich oben in/an den Quertraversen an? Da hält die Dachplane den direkten Regen ab und die verbleibende offene Kettenlänge ist kurz genug daß sich nicht wirklich viel Wasser daran fangen kann. Ich weiß, das klappt nicht mit allen Motorgrößen und Traversentypen...
    Ansonsten meine ich mich erinnern zu können schon Chainmaster-Motoren mit Wasserablaufschlitzen auf der Hakenseite des Getriebes gesehen zu haben.

  • Reisegepäck / Trolley

    • niggles
    • 4. September 2010 um 20:00

    Das Problem bei Peli ist halt das extrem hohe Diebstahlrisiko - die Teile sind auf allen Flughäfen der Welt bekannt als "klau mich, da ist ne teure Kameraausrüstung drin"... :(
    Ich spiele derzeit mit dem Gedanken mir was von SKB zuzulegen. Mein 30 Jahre alter blauer Samsonite hat ziemliche Verschleißerscheinungen...

  • Kompatibilität Rundsteckverbinder

    • niggles
    • 29. August 2010 um 21:29
    Zitat von "PA-Peter"

    Ich habe in meiner gesamten Zeit noch nicht ein einziges beschädigtes Männlein gesehen...
    ...aber doch schon 3-4 Weiblein.
    Und ich mache das schon ein paar Jahre ;)


    ...hat ja auch keiner angezweifelt. Da wo ich arbeite sind Rundsteckverbinder noch viel weiter verbreitet als in Deutschland, auch im Licht und Video. Ich hab das Zeug also täglich in der Hand, und die Kollegen von anderen Firmen die man auf größeren Baustellen trifft erzählen auch so einiges. Fazit: Männchen an losen Enden leben nicht lange (selbst bei Socapex sind immer die Männchen als erstes kaputt), und Cores mit Richtungsvorgabe saugen generell. Entweder ist genau an dem Ende wo die Trommel sitzt kein Platz zum Aufstellen derselben oder irgendein Hirni hat das Teil wieder mal falschrum verlegt.


    Zitat

    In meiner alten Company und auch in allen Companys die ich kenne, muss der Steckvorgang von einer Fachkraft vorgenommen werden. Hands dürfen die Leitung dann lediglich Verlegen bzw Aufrollen...
    ...deshalb ist da auch zumeist sichergestellt, das die Tasche und der Schutzdeckel an ihrem Platz sind.
    Es gibt wohl Ausnahmen, aber diese sind -wie der Name schon sagt- eher selten.


    Das hat weniger was mit der Firma als mit der Größe und dem Charakter der Veranstaltung zu tun. Die einzigen Bereiche in denen das überall noch relativ konsequent durchgezogen wird sind Video und Kommunikation/Netzwerk. Anderswo fehlt leider schon lange das Geld um bei jedem R'n'R-Abbau nur Fachkräfte zu buchen...

    Zitat


    Wohlbemerkt liegen die Kontakte im Männlein ca. 7-10mm hinter den Kanten des Steckverbinders zurück (müsste das messen um es genau zu sagen) und wir unterhalten uns über Kontakte der Größe AWG16!!! Da brauchst Du schon einiges an Kraft um diese zu verformen...

    1 m nahezu freier Fall mit anschließender Frontalkollision mit der Spitze einer Layher-Spindel... Sah nicht lecker aus :evil:
    Zugegeben: Es war ein 150er (AWG 18) :shock:

    Zitat

    Achso: wir verbauen hier im Jahr ca. 30-40k männliche sowie weibliche Kontakte der Größe 16 auf 2 Crimpautomaten sowie mit 4 Handtools...
    ...die größten Probleme haben die Steckverbinder eher mit dem potentiellen Verdrehen des Backshells (also des hinten Gehäuses). Dabei reissen gerne ein paar Leitungen aus den Crimpstellen.
    Bei uns wird das Gewinde grundsätzlich verklebt um das zu verhindern.
    Ist beim Öffnen zwar doof, trägt aber definitiv zur Langlebigkeit des Systems bei...

    Ich bin grundsätzlich ein absoluter Verfechter von Rundstecksystemen und würde nie Stecker verbauen oder kaufen, die von einem Zigarettenautomatenhersteller entwickelt wurden :D
    Allerdings hat das System (wie jedes System) gewisse Grenzen, die man beim Einsatz in der Praxis recht gut kennen lernen kann. Und dann versucht man eben innerhalb dieser Grenzen zu bleiben, um vorzeitige Ausfälle zu minimieren.

  • Kompatibilität Rundsteckverbinder

    • niggles
    • 29. August 2010 um 20:57
    Zitat von "PA-Peter"

    Das sehe ich halt nicht so...
    ...die Männlein stehen der Robustheit der Weiblein in nichts nach.
    Eigentlich ist das Männlein noch robuster, da keine beweglichen Teile da dran sind.
    Wenn der Anwender beim Weiblein den Schutzdeckel vergisst, und auf den Überwurf hohe mechanische Kräfte einwirken, ist der Steckverbinder hin!


    Deswegen gibts die Dinger in allen gängigen Serien auch als "reverse"-Version mit dem Verriegelungsring am Männchen. So wie es bei Socapex grundsätzlich ausgeführt ist. Für die ganz harten Nummern (und es gibt auch ein paar Firmen, die das so machen...)


    Zitat


    1.) Immer Schutzdeckel drauf
    2.) Immer Schutztaschen an die Dinger dran
    3.) damit 1. + 2. sicher gestellt ist, sollten nur Fachkräfte das Kuppeln und Entkuppeln der Steckverbindung vornehmen!

    Die Zahl der Mucos mit Schutztaschen für Rundsteckverbinder die mir bis jetzt begegnet ist kann ich an 2 Händen abzählen. Das sehe ich tatsächlich an Hartings noch öfter - und da ist es ja auch bitter nötig :?
    Und nur damit die Pins schön grade bleiben fangen "Fachkräfte" jetzt sicher nicht an auf jedem schlammigen Open Air nach 5 Tagen Knochenmühle eigenhändig das Muco auszugraben und aufzurollen, anstatt das den Abbauhelfern zu überlassen. Wenn der Stecker es nicht aushält beim Runterlassen von der Bühne auf einem Gerüstspindelfuß aufzudotzen ("Kappe? Oh, die hat beim Aufbau wer abgerissen. Liegt in irgendeiner Kiste, machen wir im Lager wieder drauf") taugt er nix. Ein 85er LK-Weibchen macht das (gelegentlich; dauernd passiert das hoffentlich nicht) ohne Probleme mit. Also nimmt man eben dieses.

  • Kompatibilität Rundsteckverbinder

    • niggles
    • 29. August 2010 um 20:26
    Zitat

    niggles: Was sinf Keying-Pins für Dich?

    Die Erhebungen außen auf den Einsatz-Trägerringen der Kabelbuchsen die es als Option gab/gibt. Damit passen sie auch bei gleicher Größe nur noch in den Flanschstecker mit den entsprechenden Ausfräsungen. Ermöglicht (v.a. im militärischen Einsatz) das einfache und saubere Bauen von verwechslungssicheren Kabelbäumen.
    Klar, für zivile Anwendungen bestellt das niemand so. Mir sind aber schon Multicores mit solchen Steckern aus Militärbeständen untergekommen. Kompatibel zu gar nix außer sich selbst... :cry:

  • Leinwandsteuerung per DMX - Störsignale im System

    • niggles
    • 27. August 2010 um 00:32

    Weil ichs jetzt erst sehe: Sowas hat ein Kollege von mir, der Festinstallationen macht öfter mal am Hals...
    Das Problem sind in der Tat die Endschalter, die bei den simplen Motorleinwänden zum Schul- und Hausgebrauch direkt den Motor(netz)strom unterbrechen. Das sind idR entweder Spaltpolmotoren mit Doppelwicklung oder zwei gegenläufige, hintereinandergeflanschte Synchronmotoren, bei größeren Wänden manchmal auch Asynchronmotoren mit Kondensator (vgl. Waschmaschine) - wobei die dann auch meist schon externe Polwendeschaltungen haben.
    Vorteil für den Hersteller: Er kann auf jegliche externe Schutzbeschaltung (bspw. sich gegenseitig verriegelnde Schütze...) verzichten.
    Nachteil: Die Wicklungen dieser Motoren haben eine erhebliche Gegeninduktion, die sich beim Öffnen des Kontaktes über den (hoffentlich...) parallel angeschlossenen Snubber zurück ins Netz (und über die Leitungen und die Luft als breitbandiger HF-Impuls in die nähere Umgebung) entlädt. Einem simplem, mechanischen Wechselschalter macht das nix aus. Externe Steuerelektronik (bspw. Mediensteuerungen) dreht aber oft völlig durch. Man kann versuchen solche Anlagen mit R/C-Gliedern zu "entstören", das funktioniert aber nur solange sich kein elektrischer Parameter nachträglich groß ändert. :idea:
    Da gibts witzige Geschichten bis hin zu regelmäßigen, mysteriösen Fehlalarmen (Feuer und Einbruch) in einem Nobelhotel weil ein Hausmeister versucht hat die sich wellende Leinwand in einem Tagungsraum durch Beschweren des Endrohrs mit Metallstäben und Schrauben glatt zu ziehen... Raus kam es erst als der Leinwandmotor schließlich wegen Überlastung aufgab... :shock:

    Zurück zu deinem Problem: Am einfachsten kaufst du die etwas teureren Leinwände bei denen der Hersteller von sich aus mit Schutzkleinspannung an den Endschaltern und zumindest kontaktlosen Relais (ELR) mit Nulldurchgangserkennung zur Motorsteuerung arbeitet; oft tragen diese Modelle einen Katalogvermerk wie "gebäudeautomationsgeeignet" oder "zum Einsatz mit Mediensteuerungen". Die haben idR auch gleich Anschlußklemmen zur Steuerung mit Logiksignalen, an die man direkt eine simple 2-kanalige Demuxerplatine ansetzen kann - da brauchts nicht mal mehr Relaistreiber.
    Alternativ mußt du halt selbst eine entsprechende Steuerelektronik bauen.

  • Preiskampf durchbricht Schallmauer.....

    • niggles
    • 18. August 2010 um 12:39
    Zitat von "Mister.Lange"

    Andererseits leben auch viele Firmen mehr oder weniger von Jobs bei TV Produktionen im öffentlich rechtlichen Bereich. Rein gefühlt würde ich auch mal sagen, dass dieser Fall die Regel statt die Ausnahme ist.


    Da wird in vielen Fällen nur das Personal outgesourced (weil die Tarifverträge der ör keine befristeten Kettenverträge, Scheinselbständigkeit und ähnlich leckeres zulassen), arbeitet aber weiter mit dem gewohnten Material am gleichen Arbeitsplatz.
    Kleine Firmen die hauptsächlich vom Operating leben freut das - wenn sie mal reinkommen. Wer in die Röhre schaut sind die mittelständischen GU die oft noch das klassische Mischgeschäft aus Vermietung, Verkauf, Service, Festinstallation und Planung betreiben und dazu fürs Image gelegentlich mittlere Industrieproduktionen oder Messen durchziehen :cry:

  • Probleme mit Ethernet-Kabel

    • niggles
    • 18. August 2010 um 12:26

    Welcher Kabelhersteller? Mit Neutrik Etherflex/Ethercon Cat.5 hatten wir schon mal das Problem das einer der Stecker ab Werk nicht richtig gecrimpt war... :shock:

  • Preiskampf durchbricht Schallmauer.....

    • niggles
    • 18. August 2010 um 01:06
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Am anderen Ende der Skala wirds richtig lustig, weil in die grossen Industriejobs (Versicherungsgala mit 2000 pax etc.) der öffentlich-rechtliche Rundfunk quasi "von oben" einsickert, mit eigenem Material und eigenen Leuten, massiv subventioniert durch GEZ Millionen, natürlich konkurrenzlos preiswert anbieten kann.


    Irgendwo muß der Krempel ja hin, der da in den letzten Jahren angeschafft wurde. Seit Medienserver und digitale Schnittplätze nur noch einen Bruchteil der früher nötigen Schränke voller MAZen kosten geht das (gleiche) Geld halt in Beschallungsanlagen und LED-Wände. Sofern der Job auch nur annähernd was mit dem Sender zu tun hat ("Medienpartner") läßt sich das dann auch noch super als effiziente Gebührennutzung verkaufen... :evil:
    In anderen Ländern ist das leider auch nicht besser. Es ist immer wieder erstaunlich wo man tpc (Zürich) antrifft. :roll:
    Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Aktivitäten der WIGE Performance bzw. der Mediatec Gruppe (Schweiz). Da besteht offenbar ein erheblicher Überhang an modernstem Material im Bereich Video und Licht. Die großen Fernsehshows für die hier investiert wurde gibts in dieser Form teilweise gar nicht mehr, also muß das Zeug woanders Geld verdienen. Da kommt wohl noch einiges auf alle zu die (auch) von Industriejobs leben... :?

  • Wenn man mal schnell ein Rednerpult brauch

    • niggles
    • 26. Juli 2010 um 23:44

    das gibts schon lange von verschiedenen Herstellern. Am bekanntesten in Europa ist wohl die Soundcraft Lecternette, Shure hat mWn für den amerikanischen Markt lange Zeit was ähnliches im Programm gehabt das mir auch schon mal unterkam.
    Allen gemeinsam ist die Kombination aus verstaubtem 50er-Jahre-Design (nicht retro. sieht einfach nur altbacken aus...) und dazu passendem Klang aus billigen Breitbandlautsprechern und bei größeren Räumen schnell überforderten Mini-Endstufen...

  • Tote bei Love Parade

    • niggles
    • 25. Juli 2010 um 17:01
    Zitat von "toadie"


    solch einen Dilettantismus erwarte ich vielleicht in Indien, Brasilien oder in Osteuropa aber nicht in Deutschland.


    Auch dort wohnen, arbeiten und feiern Menschen deren Leben genauso viel oder wenig wert ist wie deines. Und auch dort kommen nicht jeden Tag dutzende Menschen bei Großveranstaltungen ums Leben. Bitte etwas weniger Überheblichkeit und Zynismus. Danke...

    Am Rande bemerkt: Wenn man sich die teilweise abstrusen Behördenauflagen für wesentlich überschaubarere Großveranstaltungen wie z.B. die evangelischen und ökumenischen Kirchentage oder den Kölner Karneval ansieht fragt man sich schon ernsthaft wie a) ein Veranstalter so etwas planen und b) eine Stadt so etwas genehmigen konnte... :cry:

  • Roland Digicore auf LS9 oder: steinigt den Erfinder

    • niggles
    • 24. Juli 2010 um 19:48
    Zitat von "klauston"


    Beim M748ES wäre interessant, ob es geht, wenn man die 2 Jumper beim Rocknet auf der Karte umschaltet.


    Genau das geht eben nicht. Angeblich fehlt der M7-Architektur eine interne Steuerleitung an der MY-Schnittstelle; mich beschleicht aber der Verdacht daß hier firmenintern der Verkauf über die Entwicklungsabteilung gesiegt hat. Die ES-Version ist ja schließlich genau der Versuch die Kunden an die hauseigene Infrastruktur zu binden und auf diese Weise Fremdfirmen wie Riedel aus dem Markt zu drücken... :( Ansonsten hätten sie ja nur den HA-Steueranschluß an der ES dranlassen müssen, meinetwegen als kostenpflichtige Option.
    Gains über den Laptop setzen ist in der Größenordnung ein absolutes NoGo. Wir haben grade eine Theaterproduktion mit 48er M7 laufen bei der a) fast alle Kanäle belegt sind und b) die Szenenanzahl knapp vor dreistellig ist. Natürlich mit jeder Menge "überflüssiger" Headamps im Pult :D

  • Roland Digicore auf LS9 oder: steinigt den Erfinder

    • niggles
    • 24. Juli 2010 um 13:21

    Geht auch eine Nummer größer: M7CL48ES und Rocknet :shock: Was haben wir geflucht :twisted:
    An dieser Stelle sei angemerkt daß der Wildwuchs der proprietären Digicore-Protokolle dringend mal eingedämmt werden müßte...

  • Guten Feedback reducer gesucht

    • niggles
    • 24. Juli 2010 um 11:57
    Zitat von "LC2412"


    Ansonsten fällt mir noch ein kleiner Pitch-Shifter ein, der in gewissen Bereichen noch nicht auffällt und auch ein wenig Gain-before-feedback bringen kann.


    Gibts für diesen Zweck schon als Fertiggerät: http://www.polyfusionaudio.com/755.html
    Manche schwören drauf, ich hatte in der Praxis den Eindruck daß auch damit nicht wesentlich mehr GbF drin ist als mit geschicktem manuellem EQing. Vorteil gegenüber der Sabine im Automatikbetrieb ist daß es keine Gainreduktion durch Filterhäufung gibt und der Klang insgesamt nicht so leidet.
    Der einzige wirklich funktionierende Feedbackkiller den ich kenne ist in den Bose L1 verbaut. Der greift aber nicht nur in den Frequenzgang, sondern auch in den Gain ein. Irgendwann wirds da dann einfach nicht mehr lauter (richtig laut wirds ohnehin nie... :roll:) wenn man weiter aufdreht...

  • Guten Feedback reducer gesucht

    • niggles
    • 22. Juli 2010 um 18:51

    Wieviele Kunden sind denn das jeweils? 10? 20? 40? Wohl kaum mehr. Daher mein Tip: Weg mit der Beschallung. Stattdessen Sennheiser Tourguide. Da gibts auch garantiert keine Feedbackprobleme :D

  • Wo Kabelklett anfertigen lassen?

    • niggles
    • 19. Juli 2010 um 21:15
    Zitat von "LC2412"


    Sorry, aber der Besuch auf deren Homepage lies mich eher zusammenzucken als vermuten, hier genau beim richtigen gelandet zu sein (vor allem das [gescannte?] Bestellformular).


    Hey, Früh ist Kult. Weltweit. Über die Produktqualität und den Service gibts jedenfalls nix zu maulen. Früher konnte man da nur anrufen und Vorlagen faxen... :D

    Zitat


    Alternative wäre, ein Anbieter, der mir einen 4:1 Schrumpfschlauch bedruckt, den ich über einen XLR-Stecker bekomme, der nachher aber satt auf dem Kabel aufliegt (vorher >19mm Durchmesser, nachher ~6mm).


    Das haben wir auch mal versucht. 4:1-Schrumpfschlauch ist a) teuer, b) schwer zu bekommen, schrumpft c) so ungleichmäßig daß Schriften kaum mehr zu lesen sind und wird d) so steif, daß an der Stelle später Kabelbrüche vorprogrammiert sind. Außerdem: Mit was sicherst du dann deine aufgerollten Kabel...?

  • Musikalischer Tonman für Chorproduktion im Ruhrgebiet 09.07

    • niggles
    • 15. Juli 2010 um 20:23
    Zitat von "toadie"

    Wer Ansprüche hat muss diesen auch gerecht werden, ansonsten greift hier wiedermal das 4K Prinzip...


    Keine Kohle, keine Kekse...? :D


    Zitat

    Für solche Ablaufsteuerungen gibt es den/die Regisseur/e


    Ähmm...nein. Toneinspieler in einer orchestralen Musikaufführung kann man nicht wie im (Sprech-) Theater callen; das wäre viel zu ungenau. Da muß entweder der Mischer partitursicher sein und/oder das nötige Feeling mitbringen oder aber man delegiert das gleich an den Keyboarder, der dann evtl. zusätzlich noch Lichtzeichen bekommt.

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