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  2. niggles

Beiträge von niggles

  • Krankenkasse - Selbständiger

    • niggles
    • 15. Juli 2010 um 00:40
    Zitat von "blade11"

    Ähm ok...ganz schön nachdenklich stimmt mich, wie man hier zum Teil doch angegangen wird, z.T. auch persönlich beleidigt wird.

    Erst mal herzlich willkommen in der Realität. Kritik an deinem Verhalten (in der Öffentlichkeit - was du privat anstellst geht mich selbstverständlich nix an) ist nun sicher nicht als persönliche Beleidigung anzusehen...

    Zitat

    Ich habe studiert und suche nun einen Job in dem, was ich studiert habe. So was geht nicht von heute auf morgen.


    Ach was...? Bei mir dauert dieser Zustand jetzt schon 5 Jahre :shock: Blöderweise hatte ich in dieser Zeit nix besseres zu tun als Geld zu verdienen, mich nebenbei weiterzubilden und eine Existenz in einem Beruf aufzubauen, der mir nach wie vor Spaß macht, aber ungefähr gar nix mit meinem Studium zu tun hat. Schlimm, nicht?
    Falls du deine Zukunft ebenfalls im Bereich VT siehst: Beweg deinen Hintern und kümmere dich um Jobs!
    Wenn du eine Festanstellung in Aussicht hast und nur eine Wartezeit überbrücken musst (Lehrer, Rechtsreferendar...): Such dir gefälligst nen Job als Kellner, Hilfsarbeiter, Nachhilfelehrer etc. für die Zwischenzeit! Davon ist noch keiner umgekommen. Sozialhilfe rechtfertigt das in meinen Augen sicher nicht!
    Wenn du eine akademische Karriere anstrebst solltest du schon längst die weiteren Schritte (Forschungsstipendium, Doktorat...) eingeleitet haben. Nebenbei arbeiten kannst du immer noch.

    Zitat

    Totaler Schwachsinn ist das Thema
    westdeutsche Großstadt. Ich habe 4 Jahre in Köln gewohnt. Hier werden auch keine viel höheren Gagen gezahlt, es sei denn man hat sich in einen IN-Laden gemogelt. Wer Köln kennt, weiß auch, hier zählt nicht das was man kann, sondern mit wem man verwand ist und wen man wie intensiv kennt.


    Ja, ja, der böse Klüngel. Wie hab ich es damals nur geschafft drei Jahre da zu überleben... :roll:
    Tatsächlich ist das ein Problem. Das wird allerdings in der Praxis erst relevant wenn du wesentlich mehr als das erwähnte Grundeinkommen verdienen willst. Darunter gibts wie in jeder Metropolregion genug Jobs um zumindest nicht auf staatliche Hilfe angewiesen zu sein. Noch mal: Du hast Abi, beherrschst Deutsch in Wort und Schrift, kannst mit "Technik" im weitesten Sinne umgehen und bist wohl auch sonst nicht aufs Maul gefallen. Damit bist du im Rennen schon relativ weit vorne. Alles weitere ergibt sich...

    Zitat


    Mir ist auch klar, das man mal mehr Leistungen von der KK brauchen könnte, aber die Wahrscheinlichkeit ist eben in jungen Jahren gering. Es geht nicht drum, dass ich nicht versichert sein will, sondern dass der Beitrag für das geringe Nebengewerbseinkommen viel zu hoch ist.


    Die Diskussion über Ungerechtigkeiten im deutschen KK-System klammere ich jetzt mal aus. Fakt ist daß Krankheit aus Sicht der Versicherung ein Risiko wie jedes andere darstellt das man über die Gesamtheit der Versicherten und der Leistungen statistisch mitteln und anhand bestimmter Faktoren (Sportarten, Beruf, Vorschädigungen etc.) wichten kann. Der Beitrag der dort am Ende rauskommt liegt auch für dich mit Sicherheit drastisch höher als die paar € pro Monat die ein Student zahlt. Jener Beitrag wird bewußt subventioniert um die Eltern von nicht mehr mitversicherten Studenten nicht aufgrund einer willkürlichen Altersgrenze zusätzlich zu belasten. Mit dem Ende des Studiums endet auch diese Subvention - jetzt hast du ja wieder Zeit, dein eigenes Geld zu verdienen.
    Aus diesem Grund gehören übrigens die in der Medienbranche wie eine Seuche um sich greifenden unentgeltlichen Praktika nach Studienende schon lange gesetzlich verboten - aber das traut sich ja keiner...

  • Beamer gesucht

    • niggles
    • 14. Juli 2010 um 23:47
    Zitat von "thc"


    BTW: Gibt es eigentlich noch ein weiteres Label ausser Eiki, unter dem die Sanyo-Beamer verkauft werden?


    Christie LX/LW

    ...und die neueren Toshiba-Mühlen haben auch die gleiche Objektivaufnahme wie die großen Sanyos.

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 12. Juli 2010 um 20:18
    Zitat von "benjamin bruns"

    Bist Du Großstädter???
    Willkommen aufm Dorf :D

    Erinnert mich an die Wegbeschreibung eines Kollegen, der mich kurzfristig zum Abbau seiner Covertruppe gebucht hatte: "...und dann fährst du von der Autobahn ab und folgst der Landstraße bis es nicht mehr weiter geht. Da ist die Erdscheibe zu Ende - und kurz vorher kannst du rechts auf einen Feldweg abbiegen. Dem folgst du dann eine Weile bis zu einer Abzweigung nach links. Da hat die Erdscheibe nämlich noch einen kleinen Anbau... :roll: und ab da wirst du es eh hören :wink: ." Die Feier hatte dann auch ein entsprechendes Kaliber... :shock:

  • Krankenkasse - Selbständiger

    • niggles
    • 11. Juli 2010 um 23:43
    Zitat von "blade11"

    Hallo!

    Vorweg mal ein paar Infos. Ich bin Bj 83 und habe bis Feb. 2010 studiert. Da war ich dann als Student ganz normal bei der Krankenkasse mit 70€ im Monat dabei. Soweit, so gut. Seit März bin ich quasi arbeitslos, da ich noch keinen Job gefunden habe. Ich habe aber seit 2007 ein Nebengewerbe angemeldet als DJ. Weil ich bis jetzt logischer Weise kein Jahr am Stück gearbeitet habe, bin ich also Fall für Hartz 4 / Sozialhilfe (ARGE)


    Gehts eigentlich noch? Du wohnst in einer westdeutschen Großstadt, hast (fertig?) studiert, einen Gewerbeschein, hoffentlich auch einen Führerschein, weißt vermutlich wie man ein paar Boxen mit einem Mischpult verdrahtet und letzteres bedient, hast keine weitergehenden Verpflichtungen (Familie, Schulden) und beziehst HARTZ IV?? :shock: Und maulst auch noch über den Wegfall der KK-Subvention :cry:
    Sorry, aber da fehlt mir jegliches Verständnis. In deiner Lage (in der ich auch mal war...) ist es überhaupt kein Problem den Grundbedarf von etwa 1000 € im Monat zu erwirtschaften; Wenn du als DJ halbwegs was drauf hast ist das an 2-3 Wochenenden erledigt. Ansonsten suchen z.B. kommerzielle Tourtheater auch immer wieder selbstfahrende Techniker. Klar besteht der Job zu zwei Dritteln aus Autofahren und Kisten schieben, aber du mußt kein Material mitbringen, bekommst das Auto gestellt und wirst regelmäßig gebucht. Und dann ist der Monat immer noch lange nicht voll...

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 10. Juli 2010 um 23:53

    ...leichtbehirnte Messebauer (der Spezl hatte ein C*borg-T-Shirt an... :roll: ) die versuchen in einer voll besetzten A319 zu zweit auf einem Ticket zu fliegen, natürlich erwischt werden und damit den Start der Maschine nur ganz unwesentlich verzögern :twisted:
    ...Französische Hersteller von "Nutz"-fahrzeugen ("Createur de Malheur") die die Gaszuganlenkung an der mechanischen Einspritzpumpe eines feisten 2,8l-Diesels (sprich: der Tritt aufs Gaspedal bewegt etwa 3kg Metall....) aus billigstem Thermoplast herstellen. Was dann irgendwann, natürlich voll beladen auf dem Weg zum Job an einem brüllend heißen Sommerabend auf einer dicht befahrenen Autobahnauffahrt passiert ist a) logisch und b) lästig. Nach fest kommt ab... :shock:

  • Motiviert am Job oder frustriert??

    • niggles
    • 10. Juli 2010 um 23:33

    Genervt, frustriert und demotiviert ist jeder mal dem sein Job mehr als nur Geldbeschaffung bedeutet.
    Wenns ganz schlimm wird: Mal das hier lesen und kurz drüber nachdenken ob es einem wirklich so beschissen geht... 8)

  • Kiss my Rock Biesenthal

    • niggles
    • 7. Juli 2010 um 00:05

    Darf ich das große Krokodilstränenvergießen mal stören...?
    Ein offenbar völlig dilettantisch geplantes und durchgeführtes Festival ging mit 250 statt 2500 erwarteten Besuchern über die Bühne. Die beiden Headliner traten gar nicht erst auf und erklärten ihre Absage nachträglich mit unzumutbaren Auftrittsbedingungen.
    Gleichzeitig machen ein paar der beteiligten Techniker hier ihrer Empörung über das gleiche Thema Luft. Trotzdem haben eben diese Techniker die Auftritte aller anderen Bands durchgezogen ohne aus Protest und auf Grund von Angst um Leib und Leben die Baustelle zu verlassen. Auch diese Bands bzw. deren Management sahen keinen Grund zu einer Absage; ein Schelm, der böses dabei denkt... Zumal zumindest die noch einsehbaren Fotos zwar "Bastelbaustelle!" schreien, aber keine unmittelbare Gefährdung von Leib und Leben erkennen lassen. Und ja, mit 3 MT4H pro Seite kann man R'n'R für 2500 Erwachsene machen. Zwar nicht in der abgebildeten Flugkonfiguration, und auch an Bässen und Amping sollte es nicht fehlen. Aber der gute Wille war erkennbar :wink:
    Daß die abgesagten Auftritte von Ooomph! und Christl Stürmer auch was mit Mangel an Gage zu tun haben *könnten" halte ich hingegen für bösartige Spekulation :D

  • Motiviert am Job oder frustriert??

    • niggles
    • 5. Juli 2010 um 19:35
    Zitat von "Kracky"

    Ja, aber ich denke gerade nach dieser Kriese trifft das auf viele zu. Es war jetzt einfach eine finanziell belastete Zeit, dazu kommt das die Geschäftspolitik sofort auf Sturm umgestellt hat, will heißten das man so oft man es gerne hören möchte darauf hingewiesen wurde das jeder austauschbar ist


    Der Schmäh ist so alt wie die Wirtschaft selbst und davon nicht wahrer geworden...
    Sicherlich ist im arbeitsteiligen Berufsleben jeder *ersetzbar*. Das verursacht bei erfahrenen, fähigen Mitarbeitern aber a) bisweilen nicht unerhebliche Kosten für die Einarbeitung des Ersatzes und führt b) in vielen Fällen zu weiteren, kostspieligen Komplikationen, insbesondere wenn Kundenkontakte und in langen Jahren erworbene innerbetriebliche Beziehungen zum Tragen kommen. Die Kosten für all das wird jeder einigermaße helle Unternehmer mit der Lohnersparnis eines billigeren Neubewerbers gegenrechnen.
    Unsere Branche macht da keine Ausnahme. Die "Austauschbarkeit" ist oft nur eine leere Drohung, die spätestens dann in sich zusammenfällt wenn der "Ersatz" zum ersten (und vermutlich letzten) Mal richtig groben Mist baut, weil er nur ein Blender war. Schon klingelt wieder das Telefon...

  • Kompressor zum hervorheben des Gesangs, möglich?!

    • niggles
    • 5. Juli 2010 um 00:21
    Zitat von "mario_80"


    Nochmal etwas grundlegendes zur Band, da ich nicht nur Tontechniker bin sondern mich auch um die Lichttechnik kümmere, habe ich einfach nicht die Zeit ständig an Reglern bzw. Fadern zu "spielen"!


    Von "ständig spielen" redet auch keiner - du sollst mischen. Dazu gehört zum einen das "Fahren" von Effekteinsätzen, zum anderen gezielte gelegentliche Eingriffe an den Kanal-EQs und Pegeln um den Sound ausgewogen zu halten. Da stehen Menschen auf der Bühne, keine Maschinen...
    Und die Gesamtlautstärke über einen Abend verteilt geschickt anzupassen erfordert auch etwas mehr Aufmerksamkeit. Dave Rat hat da mal nen schönen Artikel verfaßt.

    Zitat


    Also es sollte schon so sein das einmal eingestellt wird und dann muß das einfach weitesgehend passen. Damit wird man zwar nie das perfekte Ergebnis haben, aber wir müssen da schon ein Kompromiss eingehen.


    Der Kompromiss wird aber dann zu Lasten eines der beiden Gewerke gehen. Guten Sound mischen und gleichzeitig eine eindrucksvolle Lichtshow drücken gelingt höchstens bei abgebrühten Altrocker-Profis die ihre Songs seit 15 Jahren in der etwa gleichen Setlist spielen (und deren Mischer das ebenso lange üben konnte).
    Entweder ihr legt euch einen Lichtler zu oder die Lichtshow beschränkt sich erst mal auf ein, zwei automatisch ablaufende Presets pro Song; mehr kannst du in deiner Situation nicht leisten, wenn der Sound noch verbesserungswürdig ist. Die Sache mit dem Pegel am Handsender ist ein typisches Beispiel dafür; wenn schon die Gainstruktur nicht stimmt müssen andere Sachen eben mal hintanstehen bis der Fehler ausgemerzt ist...

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • niggles
    • 4. Juli 2010 um 02:58
    Zitat von "e-on"


    Aha, die 4/5/7/)8 sind für das Netzwer also nich belegt und können für anderes zweckentfremdet werden. Und DMX darüber, stört das ?


    Nix verstehen. Mit tunneln meinst du das benutzen von 4 5 7 8, allerdings mit digitalen Signalen?


    Mixrack und Surface sind durch ein Netzwerk miteinander verbunden, das allerdings aus verschiedenen Gründen (Zuverlässigkeit, Latenz) nicht direkt auf dem üblichen Computernetzwerkprotokoll TCP/IP aufbaut sondern auf einem proprietären Protokoll (ACE). Ansonsten bräuchtest du nur 2 kleine Switches, um beliebige Daten in diesem Protokoll mit über die Leitung zu jagen...
    Unter anderem weil viele Kunden genau das aber machen wollten hat AH an beiden Geräten Netzwerkbuchsen eingebaut mit denen man quasi "fremde" TCP/IP-Daten mit über die ACE-Verbindung übertragen kann ohne daß sich die beiden Datenströme gegenseitig in die Quere kommen. Controllerfernsteuerung, Chat zwischen Mon und FoH oder eben Audiostreaming. Was anderes ist digitale Intercom ja nicht.
    Das ist keine einfache Kupferdrahtverbindung auf den freien Paaren, da sind Treiberbausteine und eine Paketverwaltung (ACE hat Vorrang) dazwischen die mit DMX wenig bis gar nichts anzufangen wüßten. Artnet hingegen ist gar kein Problem - ist ja TCP/IP...

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • niggles
    • 4. Juli 2010 um 02:38
    Zitat von "wora"

    ich hatte auch schonmal drüber nachgedacht, ob ich das so machen möchte.
    aber mir ist das ehrlich gesagt auch zu unsicher, die 30V versorgungsspannung übers selbe kabel zu schicken. da ist mir die gefahr von übersprechen (und damit von signalverlusten) zu hoch.

    die intercom-sache habe ich deshalb folgendermassen gereglt:
    - am FOH befindet sich eine kleine aktivbox
    - am mixrack ebenfalls eine aktivbox
    - am mixrack ist ein mikrofon mit schalter angeschlossen, das direkt die FOH box anspricht (über eine matrix)... ausserdem schicke ich dieses mikrofon auch noch auf den PFL bus, damit ich die FOH box auch mal leiser machen kann.
    - das talkback-mikro spricht (ebenfalls über eine matrix) die bühnenbox an.

    damit kann man sich mit geringem materialeinsatz sehr gut verständigen.

    Schöner gehts mit 2 Vierdraht-Interfaceboxen (wir haben für unser Rocknet 2 alte Riedel AD240, kleine Kisten im Canford-Standardformat) Man sollte nur dran denken daß auf jeder Seite des Mucos dann eine eigene Zentrale oder zumindest ein kräftiges 24V-Netzteil mit dem passenden Stecker nötig ist, sonst bleibt das Beltpack stumm :oops:
    Der einzige echte Nachteil ist daß die Call-Funktion von Clearcom und andere out-of-Band-Rufsysteme nicht mehr funktionieren.
    Von Riedel gibts auch sehr schicke bidirektionale IP-basierte Umsetzer für Zweidraht. Leider preislich nicht ganz ohne... :?
    Günstiger kommen die Sachen von Barix (Annuncicom). Sollte sich mit grundlegenden Elektronikkenntnissen ohne größere Probleme mit je einer üblichen Intercomzentrale (oder einem "geschlachteten" Beltpack) verheiraten lassen...

  • Digitales MC Konzept

    • niggles
    • 4. Juli 2010 um 01:34
    Zitat von "wora"

    ich benutze seit über einem jahr zwei CAT6 leitungen für meine iLive, welche lediglich eine CAT5 leitung verlangt.
    für kurze verbindungen nutze ich auch CAT5 mit ethercon-stecker.
    alle ethercon stecker und -buchsen passen problemlos, sowohl CAT5 als auch CAT6 kabel kann ich miteinander kombinieren


    Es verbietet einem natürlich keiner Cat.6-Stecker und Kabel in "normale" Ethercon-Shells einzubauen. Lediglich die Einbaubuchsen dazu erfüllen halt nach wie vor nur Cat.5...

    Die vorhin erwähnte, mechanisch nicht abwärtskompatible (!) Cat.6-Variante von Ethercon ist noch gar nicht so lange erhältlich und sieht so aus:
    http://www.contrik.ch/ch/de/dataconn…CAT6_group.aspx
    Eine solche Buchse (evtl. sogar nur einen Nachbau davon - die Dinger sind nicht wirklich preiswert) hat die abgebildete Trommel verbaut.

  • abschied vom "herkömmlichen" linearray

    • niggles
    • 1. Juli 2010 um 23:14
    Zitat von "Jueof"

    Hi jens,
    mir geht dieses datenblatt auslegen einfach nicht weit genug. Klar ist das immer sehr subjektiv was leute, auch und gerade wenn sie nicht oder eben doch der ein oder anderen firma zugetan sind, so hören und trotzdem bewerte ich gesammelte hörerfahrungen als zweithöchstes gut diesbezüglich nach meiner eigenen.


    Das blöde (und gleichzeitig faszinierende) in diesem Geschäft ist: Wieviele Leute haben Hörerfahrung mit Systemen oberhalb der Stadtfestliga, für deren Einrichtung und Abstimmung sie selbst die Verantwortung trugen und die daher tatsächlich wissen, was auch im größeren Maßstab noch funktioniert und was nicht?
    Meiner Erfahrung nach sind das a) erschreckend wenige und b) immer die Gleichen. Die in der Regel kein wirkliches Interesse haben sich in den Dienst einer bestimmten Marke zu stellen...
    Der Rückgriff auf Datenblätter scheint mir daher logisch - und die Tatsache daß das hier und anderswo immer wieder angezweifelt wird ein Beweis dafür daß Markt *und* Hirn bzw. Gehör bei den wesentlichen Teilnehmern durchaus funktionieren.

  • Kompressor zum hervorheben des Gesangs, möglich?!

    • niggles
    • 1. Juli 2010 um 22:10
    Zitat von "mario_80"


    Die PA ist auf jedenfall nicht zu klein für die Band.

    Infos zur PA:

    - 4x Mittel / Hochton KME CS1122
    - 2x Subwoofer 18" KME QB1181
    - 2x Endstufe DB HPA1400 für die CS1122
    - 1x Endstufe DB HPA3100 für die QB1181 (nicht gebrückt)
    - Lautsprechermanagementsystem DBX Drive Rack PA (Trennfrequenz bei 100Hz/24dB)
    - Mischpult Soundcraft GB8 32/8
    - Mikro für Gesang Sennheiser EW100 G2 mit 935er Kapsel
    - 2x Effektgerät Lexicon MX200 (Gesang, Cello, Gitarre

    Wir machen jetzt auch keine großen Konzerte, sondern eher kleine. Die zu beschallende Fläche hält sich auch in Grenzen. Demnach hält sich auch die Lautstärke in Grenzen. Die PA ist damit Keineswegs überfordert!
    Es ist ja nicht so, dass man den Gesang gar nicht versteht aber ich würde Ihn gerne noch etwas hervorheben und dachte da an einen Kompressor (DBX266)

    Alles anzeigen


    Damit kommst du leider nicht weit. Der mag billig sein und bunt blinken, klanglich erreichst du mit dem Finger auf dem Fader zu 90% bessere Ergebnisse.

    Zitat

    Ein großes Problem bei der Band ist, dass Sie sehr Dynamisch spielen. Es gibt sehr leise Passagen und aber auch sehr laute. Auch der Sänger spielt mal leise und mal laut. Bei den leisen Passagen geht der Gesang dann durch die zum Teil lauten Instrumente schnell mal etwas unter wenn man nicht gleich den richtigen Regler hoch oder runter zieht.

    Was da nicht passt ist das Arrangement. Da hilft leider kein Kompressor...
    Außerdem ist der wache Finger auf dem Schieber deine Arbeitslosenversicherung. Der Engländer (und Ami) nennt das den "money channel". Du machst das grundsätzlich schon richtig; es gibt noch immer viel zu viele "Bandmischer" die meinen ihre Arbeit sei nach dem Soundcheck weitgehend beendet... :shock:

    Zitat

    Des weiteren gibt es noch das Problem, dass der Sänger oft zu nah ins Mikro spicht und so der sogenannte Nahbesprechungseffekt zum tragen kommt. Was ja auch nicht grad gut für die Sprachverständlichkeit ist.
    Habe Ihm das auch schon mehrfach gesagt, aber noch klappt es nicht richtig.

    Dreh seinen Monitor leiser. Wenn er kontrolliert mit seinem Mikrofonabstand umgehen muß um sich vernünftig zu hören hört das ganz schnell auf...


    Zitat

    Der Kompressor ist zur Zeit in der Stereosumme eingeschleift, da er ursprünglich zur kompression der Summe gedacht war. Natürlich werde ich diesen oder einen zweiten in den Insert einschleifen.

    Der 266er? Raus damit. Hier macht er mehr kaputt als er bringt. Das von C.H. erwähnte "in den Kompressor mischen" bekommst du genauso gut, wenn nicht besser hin wenn du je nach Raumgröße und Stimmung von Band und Publikum ein bißchen mit den Limitern im Driverack rumspielst. Es muß nicht immer Volldampf sein...

    Als nächstes probier mal aus welchen Melodieinstrumenten du einen LPF und/oder eine radikale Bass-/Lo Mid-Absenkung verpassen kannst. Du wirst überrrascht sein was man alles wegdrehen kann ohne den Sound dünn werden zu lassen. Genau dort kannst du dann den bisher als "mulmig" empfundenen Grundtonbereich der Stimme wieder "aufmachen", der Gesang klingt runder und trägt besser ohne daß du ihn lauter machen mußt. Angenehmer Nebeneffekt: Plötzlich kannst du im Rhythmusbereich auch mal Akzente setzen ohne die Stimme wegzudrücken. "Groove" ohne Matsch wird so erst möglich. :D

    Erst wenn du hier an Grenzen kommst (was bei einer guten Band und gewissen Ansprüchen an den Sound sicher irgendwann der Fall sein wird) muß ein extra Kompressor für den Gesang her...

  • Generatorbetrieb

    • niggles
    • 1. Juli 2010 um 19:49
    Zitat von "jan zipper"

    Hey Niggles,

    wo hab ich denn geschrieben, dass dieser hier ohne den großen Zubehör Tank ist?

    Grüße,
    Jan


    Da :P

    Zugegeben, das ist jetzt wirklich Haarspalterei. Du wärst aber nicht der erste gewesen der solche "Feinheiten" erst im Laufe der Veranstaltung "entdeckt". Wie das dann aussieht (inkl. schweren Verbrennungen) hab ich schon live miterlebt :shock: . War nicht einmal der Aggregatbesitzer selbst; Aber es findet sich bekanntlich immer wieder ein besonders mutiger (>1 Promille) Bursche im Veranstalterkreis der meint der feierwütigen Menge jetzt keine Zwangspause zumuten zu können. Auch der 25 l-Tank der L-Version schützt da nicht immer. 8 Stunden sind schneller rum als einem das lieb sein kann...
    Benzinaggregate (ausgenommen die ganz kleinen gekapselten) sind kein Netzersatz und gehören auf die Baustelle. Unter Aufsicht. Steht auch bei vielen Generatoren ganz klein und versteckt irgendwo in der Anleitung...

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • niggles
    • 1. Juli 2010 um 01:47
    Zitat von "e-on"

    wie funktioniert das denn mit dem Aufsplitten ? Drahtbelegung ?


    Wenn man das unbedingt machen will (ich wäre da vorsichtig; gerade die Transienten der Callsignale von analogen Intercomanlagen streuen recht aggressiv in alles ein was weniger als Linepegel hat und können ziemlich rätselhafte Netzwerkstörungen verursachen) besorgt man sich am besten zwei größere RJ45-Splitboxen im Metallgehäuse und baut die intern um. Pins 1,2,3 und 6 bleiben zu Buchse 1 durchgeschleift ->Netzwerk. Dabei Paarigkeit (1/2, 3/6) beachten. Die übrigen Pins (Paare4/5, 7/8) lassen sich dann je nach Platz und Gutdünken auf 3- oder 5-polige XLR adaptieren.
    Eine digitale Intercom über ACE zu tunneln ist mMn aber die sauberere Lösung; oder man verwendet halt ein Cat.5-Multicore. Die kosten auch nicht mehr die Welt und sind deutlich robuster als Einzelkabel.

    P.S.: Und warum die Hersteller solcher Pulte die passende Intercom nicht gleich als Systemzubehör anbieten verstehe ich ohnehin nicht...

  • Digitales MC Konzept

    • niggles
    • 1. Juli 2010 um 01:26

    ...ebenfalls nach etwa 100m ("offizielles" Limit sind 120 m. ) In der Praxis kann es auch schon mal bis 150 m gut gehen, das garantiert dir aber keiner. Die Treiberstufen, Pegel und auch die Leitung selbst (hohe Kapazität, geringe Querschnitte) sind schlicht nicht für solche Distanzen ausgelegt. Da muß dann entweder ein Repeater rein oder man setzt gleich auf Glasfaser um. Das geht mit relativ verträglichen Kosten (->Multimode-Faser) problemlos bis 300 m.

  • Digitales MC Konzept

    • niggles
    • 1. Juli 2010 um 00:30

    Ethercon Cat.6 hat ein völlig anderes Verriegelungssystem (Schiebehülse, ähnlich wie bei den OpticalCon-Glasfaserkabeln). Und bei 100 m Gesamtlänge ist übrigens mit beiden Kabeltypen Schluß...

  • Generatorbetrieb

    • niggles
    • 30. Juni 2010 um 22:52

    ...und die maximale Betriebsdauer von zweieinhalb Stunden ist auch ein Witz. Oder willst du uns jetzt erzählen daß du die Kiste nachtankst während sie läuft :shock:
    Da kann man sich im wahrsten Sinne des Wortes tierisch die Finger (und noch viel mehr...) verbrennen. Zulässig ist es eh nicht...
    Wenn es schon so eine Krawallbüchse sein muß nimm bitte wenigstens die Version mit einem größeren Tank... :idea:

  • Bundesnetzagentur verteilt Nachberechnungen 2006 + 2007

    • niggles
    • 30. Juni 2010 um 15:25
    Zitat von "guma"

    Ich sags mal so:

    Vielleicht ist das in der Schweiz so, in Mittelgermaníen ist das spätestens seit Friedrich dem Großen nicht so.

    Im Gegensatz einigen anderen europäischen Ländern ist die deutsche Justiz schon noch als bürgerfreundlich und tatsächlich unparteiisch einzustufen. Eine Margaret Thatcher (die England in den 80ern an den Rand des Bürgerkriegs brachte...) wäre vor dem Bundesverfassungsgericht böse auf die Nase gefallen.
    Und wohin politische Apathie und Rückzug ins Private (inkl. Schattenwirtschaft) letztlich führen kann man derzeit live in Italien betrachten :?

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