Zitat von "blade11"Ähm ok...ganz schön nachdenklich stimmt mich, wie man hier zum Teil doch angegangen wird, z.T. auch persönlich beleidigt wird.
Erst mal herzlich willkommen in der Realität. Kritik an deinem Verhalten (in der Öffentlichkeit - was du privat anstellst geht mich selbstverständlich nix an) ist nun sicher nicht als persönliche Beleidigung anzusehen...
ZitatIch habe studiert und suche nun einen Job in dem, was ich studiert habe. So was geht nicht von heute auf morgen.
Ach was...? Bei mir dauert dieser Zustand jetzt schon 5 Jahre :shock: Blöderweise hatte ich in dieser Zeit nix besseres zu tun als Geld zu verdienen, mich nebenbei weiterzubilden und eine Existenz in einem Beruf aufzubauen, der mir nach wie vor Spaß macht, aber ungefähr gar nix mit meinem Studium zu tun hat. Schlimm, nicht?
Falls du deine Zukunft ebenfalls im Bereich VT siehst: Beweg deinen Hintern und kümmere dich um Jobs!
Wenn du eine Festanstellung in Aussicht hast und nur eine Wartezeit überbrücken musst (Lehrer, Rechtsreferendar...): Such dir gefälligst nen Job als Kellner, Hilfsarbeiter, Nachhilfelehrer etc. für die Zwischenzeit! Davon ist noch keiner umgekommen. Sozialhilfe rechtfertigt das in meinen Augen sicher nicht!
Wenn du eine akademische Karriere anstrebst solltest du schon längst die weiteren Schritte (Forschungsstipendium, Doktorat...) eingeleitet haben. Nebenbei arbeiten kannst du immer noch.
ZitatTotaler Schwachsinn ist das Thema
westdeutsche Großstadt. Ich habe 4 Jahre in Köln gewohnt. Hier werden auch keine viel höheren Gagen gezahlt, es sei denn man hat sich in einen IN-Laden gemogelt. Wer Köln kennt, weiß auch, hier zählt nicht das was man kann, sondern mit wem man verwand ist und wen man wie intensiv kennt.
Ja, ja, der böse Klüngel. Wie hab ich es damals nur geschafft drei Jahre da zu überleben... :roll:
Tatsächlich ist das ein Problem. Das wird allerdings in der Praxis erst relevant wenn du wesentlich mehr als das erwähnte Grundeinkommen verdienen willst. Darunter gibts wie in jeder Metropolregion genug Jobs um zumindest nicht auf staatliche Hilfe angewiesen zu sein. Noch mal: Du hast Abi, beherrschst Deutsch in Wort und Schrift, kannst mit "Technik" im weitesten Sinne umgehen und bist wohl auch sonst nicht aufs Maul gefallen. Damit bist du im Rennen schon relativ weit vorne. Alles weitere ergibt sich...
Zitat
Mir ist auch klar, das man mal mehr Leistungen von der KK brauchen könnte, aber die Wahrscheinlichkeit ist eben in jungen Jahren gering. Es geht nicht drum, dass ich nicht versichert sein will, sondern dass der Beitrag für das geringe Nebengewerbseinkommen viel zu hoch ist.
Die Diskussion über Ungerechtigkeiten im deutschen KK-System klammere ich jetzt mal aus. Fakt ist daß Krankheit aus Sicht der Versicherung ein Risiko wie jedes andere darstellt das man über die Gesamtheit der Versicherten und der Leistungen statistisch mitteln und anhand bestimmter Faktoren (Sportarten, Beruf, Vorschädigungen etc.) wichten kann. Der Beitrag der dort am Ende rauskommt liegt auch für dich mit Sicherheit drastisch höher als die paar € pro Monat die ein Student zahlt. Jener Beitrag wird bewußt subventioniert um die Eltern von nicht mehr mitversicherten Studenten nicht aufgrund einer willkürlichen Altersgrenze zusätzlich zu belasten. Mit dem Ende des Studiums endet auch diese Subvention - jetzt hast du ja wieder Zeit, dein eigenes Geld zu verdienen.
Aus diesem Grund gehören übrigens die in der Medienbranche wie eine Seuche um sich greifenden unentgeltlichen Praktika nach Studienende schon lange gesetzlich verboten - aber das traut sich ja keiner...