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  2. niggles

Beiträge von niggles

  • Wie seht Ihr der Krise entgegen

    • niggles
    • 2. Oktober 2009 um 01:22
    Zitat von "falcocgn"


    - Starker Trend weg von großen wir-können-alles-worldwide-Firmen und -Agenturen hin zu kleinen und mittleren Anbietern, die jeweils ihre Kompetenzen haben und fallweise mit Kollegen zusammenarbeiten. Der Kunde scheint die ehrliche Arbeit zu honorieren und will nicht mehr 100.000 Praktikanten mit Klemmbrettern durchfüttern...


    Das *könnte* auch damit zu tun haben daß selbst große, renommierte Firmen ihre Marketingbudgets dermaßen zusammengestrichen haben daß die "großen" VT-Anbieter sich die internen Planungskosten (da kann man nämlich nicht dumpen...) für das bißchen Umsatz nicht mehr antun wollen. Im besseren Fall machts dann ein schlauer, innovativer und effizient arbeitender Mittelständler. Glückwunsch.
    Im schlechteren Fall ist selbst der zu teuer. Dann machts irgendeine billige Bastelbude - zwar nur einmal, aber der nächste Anlaß kommt erst in einem Jahr... :(

    Zitat


    - Der Baum brennt im nächsten Jahr


    Der brennt jetzt schon. Ich stecke z.B. grade in einem Kongressprojekt mit hohem fünfstelligem Budget, dessen Veranstaltungsort, wie inzwischen kaum noch zu vermeiden, von einer Messegesellschaft betreut wird deren vor einiger Zeit übernommene "Dryhire-Tochter" zu den größeren Läden in Europa zählt. Mit welcher Penetranz inkl. pauschaler übler Nachrede gegen externe Dienstleister und "Hausrecht" deren Vertreter versuchen einen Keil zwischen uns und unseren Kunden zu treiben zeugt von blanker Panik :?
    Das kann noch lustig werden auf der Baustelle...

  • Meldung: Beleuchter stirbt nach Absturz

    • niggles
    • 29. September 2009 um 20:49
    Zitat von "julian knödler"

    Hin und wieder erwisch ich mich dabei, doch mal wieder nen 36 Stunden Tag gemacht zu haben aber dann ohne Höhenarbeit und Leitern, dafür aber lebendig und sicher.


    ...und wie bist du danach heim gekommen? :evil:
    Ganz am Rande: Es zeugt von einer gewissen Instinktlosigkeit sich ausgerechnet hier mit dermaßen inakzeptablen Arbeitszeiten zu brüsten. Sicher ist das ganz bestimmt nicht, und das mit dem lebendig kann sich bekanntlich sehr schnell ändern. Scheinbar machst du das auch noch öfters - hör bitte auf mit dem Blödsinn!

  • Hilfe bei SGM P 810 D Dimmer

    • niggles
    • 26. September 2009 um 16:34
    Zitat von "die_locke"


    Die Kippschalter haben drei Einstellmöglichkeuten: Full (nach oben), off (Mittelstellung) und ext (nach unten). Welche Einstellung muss ich denn da wählen?


    Auf jeden Fall in Stellung "ext" = "external", d.h. der Fernsteuereingang des Dimmers wird aktiviert. Zum Thema Pultbedienung:
    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?p=132648&sid=f1a6101383e4b5d56224ca4a81c2e5a4

  • Meldung: Beleuchter stirbt nach Absturz

    • niggles
    • 26. September 2009 um 15:47
    Zitat von "schmiddy"

    Woher hast Du die Info? Ich hab gehört das es ein erfahrener und normalerweise umsichitiger Kollege war.
    Sagen zumindest die die schon mit Ihm gearbeitet haben...

    Ich kannte ihn privat schon ein paar Jahre. Hat als DJ auf Studentenparties angefangen und sich irgendwann auch als Stagehand verdingt. 2003 war das alles noch nicht so lange her, da kann keine Rede von (ernstzunehmender, da langjähriger) Erfahrung sein. Von einer Ausbildung oder Befähigungszeugnissen ganz zu schweigen. Und einen gewissen Ruf als "Bruchpilot" hatte er auch schon länger; Da gibts die Geschichte mit dem offenen Beinbruch nach einem Fenstersturz...
    Lange Rede kurzer Sinn: Es geht hier nicht darum irgendjemand nachträglich schlecht zu machen. "Riggen kann jeder" ist aber auch nicht die Lösung. Es gibt genug andere, genauso anspruchsvolle Tätigkeiten bei denen man nicht ständig ins Dach klettern muß.

  • Meldung: Beleuchter stirbt nach Absturz

    • niggles
    • 26. September 2009 um 15:28
    Zitat von "klauston"

    Der Fisch fängt bekanntlich am Kopf zu stinken an.

    Ich bin recht gut mit den Umständen eines ganz ähnlichen Unfalles (Augsburg 2003) vertraut und kannte sowohl den Verunglückten als auch den Auftraggeber - ersteren persönlich. Gerade daher sehe ich aber daß so drastische Unglücke immer mehrere Ursachen haben. Im konkreten Fall war neben Leichtsinn als direkter Unfallursache (ungesichert im Dach einer Bühne die voller loser Teile lag) auch im Vorfeld einiges schiefgelaufen, denn der Kollege war weder im Besitz irgendeines Befähigungszeugnisses noch nachweislicher Riggingerfahrung. Und es war auch nicht sein erster Unfall - mit diesem Wissen hätte der TL eingreifen und ihn zu seinem eigenen Schutz anders einsetzen müssen. Leider passiert so was viel zu selten. Andererseits ist es sicher richtig daß scharf sanktioniert werden muß wenn solche "Mängel" bewußt ignoriert bzw. übermüdete Kollegen zum weiteren Einsatz "motiviert" werden. Da müssen einfach viel mehr Leute mal nein sagen!

  • Die Preisdumper sind unter uns

    • niggles
    • 25. September 2009 um 22:44

    eben. Der Kollege weiß schon wie man's macht: Er läßt schleppen. Solange das Zeug spielt werden die alten Kisten, die für die "richtigen" Jobs nix mehr taugen zum Dumpingpreis als Abholvermietung rausgelassen. Die nächste Stufe ist dann die Low-Budget Clubinstallation zum Kampfpreis. Die rechnet sich allein schon deswegen weil die Mobilnummer des Verkäufers dick und fett auf der Rechnung steht. Da klingelts dann erst am Handy, wenn was (irgendwas in dem Laden, meist gar nicht von einem selbst installiert) nicht mehr funktioniert und später in der Kasse...
    Wirklich gefährliches und unsinniges Dumping fängt dort an wo es a) ans Personal und/oder b) an Material geht, das mit hohen Unterhaltskosten verbunden ist (Projektoren, Movingheads usw...). Alles andere tut nur reinen Materialvermietern richtig weh, und wer will das schon sein? Gute, ehrliche Dienstleistung läßt sich viel besser und vor allem dauerhafter verkaufen 8)

  • VGA- BNC/ RGB

    • niggles
    • 24. September 2009 um 21:59

    sag doch mal um welchen Projektor es sich handelte. Grundsätzlich hört sich der Fehler nach "falscher Farbraum" an...

  • DIE HÄRTESTEN SPRÜCHE DIE EIN PA TECHNIKER

    • niggles
    • 24. September 2009 um 21:13

    "mehr als 80 Dezimierte sind illegal!" "Darf ich ihnen dann vielleicht ein anderes Euthanasieprogramm anbieten, gnä' Frau?" :D

  • Beamer während LiveKonzert - wieviel AnsiLumen braucht man?

    • niggles
    • 24. September 2009 um 01:20

    Aus eigener Erfahrung: Wenn davor noch showtauglich beleuchtet werden soll fängt der Spaß mit Kameraübertragung auf 3x4m bei etwa 7700 Lumen (XT2/XF40) an - vorausgesetzt die Projektorlampe(n) ist/sind noch halbwegs frisch und die Panels nicht völlig nikotinverseucht. Alles andere ist leider nur Spielzeug, wenn es nach was aussehen soll. Wenn du den Kameraschwarzwert auf 0,1 Volt hochprügeln mußt um überhaupt mal die schwarzen Flecken im Bild loszuwerden wird dir recht schnell bewußt was du falsch gemacht hast...

  • Leuchtmittel ARRI Junior 1000 CP40 oder CP71?

    • niggles
    • 23. September 2009 um 23:22
    Zitat von "ewok"

    oh, danke für den Hinweis, darauf hätte ich jetzt gar nicht geachtet! Ich wollte grad beim T noch eine mitbestellen... Warum tun die sowas?!?


    Altbekannter Trick aus ewig klammen Kulturzentren und kleinen Stadthallen. Meist sind die einzigen denen das auffällt Bands oder Tourtheater mit teils eigenem Licht. Die fluchen dann einen oder auch ein paar Abende über das funzlige Frontlicht, suchen überall nach versteckten Limitierungen nachdem sie die spaßeshalber gesetzten 99% im Dimmer und im Pult bereits heimlich rausgenommen haben - und sind schon wieder weg...

  • Kleines Top40-PA/Licht bei ZÜRICH - 12.09.2009

    • niggles
    • 22. September 2009 um 23:41

    Ich war auch zu langsam. Aber wir ( http://www.bluetrac.ch ) haben das auch alles. In dem Fall wärs wohl eine 01V96VCM mit Octamic, eine Meyer-PA (2x UPJ, 1-2x 500 HP) und ein LSC Minim als Lichtpult geworden. Pläne inkl. Stromanschlüssen (und kistenweise passende Adapter auf CEE und Schuko) von so ziemlich allen Zürcher Hotels sind auch vorhanden 8)

  • Fader aus MA LC 12/2 auslöten

    • niggles
    • 22. September 2009 um 16:52

    Die 80W haben nix mit der Masse des Lötkolbens zu tun. Eine ordentliche, geregelte Lötstation pumpt diese Leistung genau für die paar Sekunden in das Bauteilbeinchen die es dauert ohne langes Gebrate beide Lötstellen zu verflüssigen...und dann *flutsch* (Entlötsauglitze hat leider die blöde Eigenschaft sich in durchkontaktierten Löchern mehr mit der Lötstelle zu verbinden als Zinn aufzunehmen)
    Rein zufällig ist das auch die gebräuchlichste Heizkörpergröße bei professionellen Entlötstationen, die aber leider für ein paar dutzend Reparaturen im Jahr einfach zu teuer sind...

  • Fader aus MA LC 12/2 auslöten

    • niggles
    • 21. September 2009 um 23:47

    Das geht durchaus mit der Entlötsaugpumpe - sooo dick ist die Platine auch nicht. Vorausgesetzt man kann damit umgehen und es ist nicht gerade die billigste Flutsche vom großen C mit ausgenudelter Spitze und viel zu wenig Federweg. Und die Lötstation muß genug Bums haben um beide Seiten der Durchkontaktierung innerhalb von Sekunden zu schmelzen; unter 80W geht gar nix...

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • niggles
    • 21. September 2009 um 15:50
    Zitat von "bernd häusler"

    Aber eigentlich bin ich immer noch heiß auf den http://fit-pc2.com/wiki/index.php…_Specifications 1920 x 1080 sind schon ein Wort, ich habe nur keine Ahnung ob der Editor das unterstützt. In jedem Fall halte ich den für die wertigste Lösung, sogar eine abgesetzte W-Lan-Antenne ich möglich. Allerdings kein analog VGA, DVI-D Monitore sind nicht so verbreitet, man kann also nicht schnell mal...


    Ich hab ein paar von den Dingern im Betrieb als akkubetriebene Medien- /Powerpointplayer; seit neuestem sogar einen davon mit WLAN, nachdem der Hersteller endlich ein Modul gefunden hat das nicht zur Überhitzung führt.
    Größter Vorteil ist daß man die Geräte komplett ohne bewegte Teile ordern kann (Mit aufpreispflichtiger Solid State Disk statt konventioneller 2,5"-Festplatte. Lüfter hats eh nicht).
    Zuverlässig waren sie bis jetzt auch, nur der Stromanschluß ist Mist. Da muß man wieder mit Winkelstecker und Kabelbindersockel basteln bis es hält.
    VGA-Displays kann man mit einem HDFury blue anbinden. Der Ausgang vom fit-PC2 liefert auch genug Strom dafür. Ansonsten hat doch ohnehin jeder halbwegs moderne Bildschirm einen DVI-D Eingang - der Adapter wird mitgeliefert...

  • Delayline einmessen

    • niggles
    • 15. September 2009 um 21:18
    Zitat von "wora"


    ich distanziere mich hier öffentlich von der vermutung, das ich irgendwann mal ein videomann gewesen sein könnte :wink:
    in der tat hatte ich mit video nicht viel zu tun, da mich das format nicht sonderlich begeisterte... und mit der oberwichtigen art, die in videokreisen oft herrscht, hab ich auch nix zu tun. 8)


    ...ignorier einfach die Basteljungs (oft Wings-"Operator"...) die dir erzählen wollen daß man "das heute alles mit dem PC macht" und DVD doch gar nicht so schlecht sei. Es gibt auch Videotechnik für Männer (und Leute die damit umgehen können); Formate die mich begeistern fangen bei 1080 progressiven Zeilen an... :D

  • Parcans mit Deckel ohne Gitter noch zulässig?

    • niggles
    • 15. September 2009 um 21:06

    Die Praxis sagt daß es eine Möglichkeit geben muß den Brenner leuchtend in der Kanne im Rig drehen zu können ohne die Lampe aufzuklappen. Mit Parsafes (und ohne Gitter...) geht das super, kostet zwar etwas mehr sollte sich aber allmählich auf allen ernsthaften Produktionen durchgesetzt haben. Alternativ gibts noch die Lösung mit dem Sterngriff auf dem drehbaren Deckelchen der per Federklammer auf der Keramikfassung sitzt - und die mMn genau gar nix taugt, weil die Feder unter der extremen Hitzebelastung schnell ihre Elastizität verliert.

  • Delayline einmessen

    • niggles
    • 14. September 2009 um 00:05
    Zitat von "wora"


    niggles
    ja, die sache mit dem testsignal beim acoustilizer ist echt erstaunlich. ich frag mich immer noch wie das funktioniert.


    Das funktioniert technisch genauso wie Freerun-TC-Sync bei Beta-Camcordern (müßte dir als alter Videomann doch noch was sagen...): Die internen Taktreferenzen der beiden Geräte (CD-Player und AL) werden einmal synchronisiert und laufen anschließend quarzgenau parallel. Damit ist eine gemeinsame Zeitbasis da, und das ist ja alles was man für Delaymessungen braucht...

  • Die Sache mit den CD-Playern (inkl. Test)

    • niggles
    • 13. September 2009 um 23:09

    Bitte, was wollt ihr alle mit dem Spielzeug? Es gibt:

    - Denon DN-C 630/635: Die Referenz für alles was silberne Scheiben fressen, Töne hergeben und auf Knopfdruck möglichst bald starten soll. Auch und vor allem bei Radio und Fernsehen, und die Jungs wissen in der Regel was "no margin for error" heißt :wink: Der 680er war mal gut, leider gabs für den nie ein Laufwerksupdate, damit er auch mit billigen CD-R's zurechtkommt.
    - Das ganze Tascam-Zeug mit Drehknopf (160 usw.): Funktioniert auch, ist aber letzen Endes nur zweite Wahl. Richtig gut war die 01er Broadcastserie (3HE 1/3 19"), die Teile werden aber seit Jahren nicht mehr hergestellt und haben üble Probleme mit gebrannten CD's.
    - DN-C 620/640, Tascam CD-01U: Im Prinzip die gleiche Elektronik wie die 2HE-Player mit weniger Tasten und kleinerem Display im 1HE-Gehäuse. Mit den gleichen Vorteilen und Problemen.
    - Die Marantz-Broadcastserie (340 etc.) Wird auch nicht mehr hergestellt und ist damals über den Cactus-Kopierschutz gestolpert, der schlicht und einfach das Abspielen in CD-ROM-Laufwerken blockiert. Blöd nur daß Marantz sich ausgerechnet ein solches als Basis für ihre Industriegeräte ausgesucht hat...
    - Die Studer 730er Serie. Allein der eingebaute Abhörlautsprecher in der 19"-Version (genial für Radio- TV- und Theatereinsatz...) isses wert. Einer der letzten Player ohne Fernost-Billiglaufwerk mit Schneckenantrieb. Blöderweise schon vor Jahren eingestellt, weil die Schweizer nicht bereit waren ihren Qualitätsanspruch den Preisvorgaben von Harman zu opfern.

    ...und das wars schon mit ernstzunehmenden Single-CD-Playern für professionellen Einsatz. Man merkt ganz klar daß die Entwicklerkohle die letzten Jahre woanders hin geflossen ist :( .

  • Rigport --- Schwarze CEE Stecker????

    • niggles
    • 13. September 2009 um 17:52
    Zitat von "skyper"

    Theoretisch ja. In der Praxis kanns dir passieren daß ein Merkbefreiungsträger so ein Würfelchen benutzt um die Zuleitung eines 6-Kanal-Dimmers zu verlängern - die Teile gibts ja leider auch mit 1m Kabel statt Chassisstecker. Von dem wurden 4 Kanäle nahezu voll ausgelastet (L2, L3), die freie L1 wird per T13 im T15 der an der Verteilung parallel zum CEE16 der Dimmerspeisung liegt als Dauerstrom (ca. 2,5 kW Sill-Geländebeleuchtung) abgegriffen - *patsch*, Sicherung durch. Alle Lampen, Geräte und Kabel in Ordnung, alles korrekt verteilt... :x Den Fehler zu beheben war ja dann recht einfach (der Dimmer muß im "ungedrehten", mit L1 gekennzeichneten Anschluß stecken :idea: ), aber bis du da mal drauf kommst...

  • Wichtige Frage zur Stromeinspeisung 63A Umschaltbar auf 2x32

    • niggles
    • 13. September 2009 um 15:29
    Zitat von "drummer_domi"


    Hintergrund ist folgender, das Dimmerrack flexibel sein soll ist es folgendermaßen Bestückt, 2x Botex 6Kanal Dimmer je 2xHarting out 1x Botex 6Kanal Dimmer mit 6 Schuko out, und 1x Dauerstromverteiler 6xSchuko, es gibt dann die Möglichkeiten Entweder nur Dimmerkanäle auf die Plugboxen in den Rigg zu schicken - auf 8 Kanäle (also je 2x aus dem Schukodimmer) oder wahlweise Dauerstrom dazu zu Patchen das man 6xDimmer 2x Dauerstrom im Rigg hat, man kann natürlich auch 6x Dauerstrom und 2x Dimmerhochschicken - bzw eigentlich kann man fast alles machen was man will, weil wir alles voll Patchbar haben - ist ne richtig feine Sache gerade wenn man wenig Dauerstrom im Rigg benötigt, muss man keine extra Schukoleitungen legen.
    Der Ganze Dimmer ist mit einer selbstentworfenen Überspannungsschutzüberwachung ausgestattet, die im Falle eines Phasendrehers also bei 400V auf einer Phase gar nicht erst in Betriebt geht, sondern auf Save Mode bleibt bis der Fehler in der Zuleitung behoben ist. Das haben wir in all unsren Stromverteilungen seit einigen Jahren, nachdem wir auf einen Open Air zu leichtgläubig dem örtlichen Techniker vertraut haben, der uns versicherte die Zuleitung ist einwandfrei, und wir deswegen nicht mehr jede Phase gemessen haben - das Ende vom Lied war ein mittelgroßer technischer Schaden an sehr vielen Geräten von uns die Überspannung abbekommen haben ;( Wie auch immer aus Fehlern lernt man ja :)


    Alles viel zu kompliziert. Bau dir stapelbare 12-Kanal-Dimmerracks mit 32er Einspeisung, entweder in normalen Cases oder FlexRaxx. Dazu eine 19"-Verteilung im gleichen Format mit 63er Einspeisung, Überwachung und mit diversen Abgängen bis runter zu ein paar Schukos für Pult, Handyladegerät und Auf/Abbaulicht. 32er kann man mit dem Duspol noch relativ zuverlässig prüfen und erst im Betrieb abrauchende Neutralleiter sind bei diesen Strömen extrem selten.
    Feststrom auf 7/8 ist unüblich und problematisch bei Dry Hire. Entweder die Adern sind schlicht nicht vorhanden oder aber geerdet. Beides führt nicht zum gewünschten Ergebnis :? .
    Wenn regelmäßig freie Kanäle auf der Plugbox als Feststrom "mißbraucht" werden sollen baut euch halt ein kleines Verteiler-Patchfeld mit passendem LS/FI 10A direkt hinten ins Dimmerrack. Die gern praktizierte Lösung mit 100% Preheat an einem Dimmerkanal ist bei Botex-Dimmern aus eigener Erfahrung nicht zu empfehlen...

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