Zitat von "DirkB"Um ehrlich zu sein, verstehe ich die Problematik nicht ganz, wo das Problem sein soll, ein haltbares Netzteil auch für größere Stromaufnahmen zu bauen.
Das Problem ist kein technisches, sondern ein finanzielles. Die Geräte werden zumindest bei größeren Pulten effektiv in Kleinserie gebaut, es kommen wegen der ungewöhnlichen Spannungskombinationen wenig Standardmodule zum Einsatz und dann wundert sich der Kunde auch noch über die Ersatzteilpreise. Wenn man jetzt berücksichtigt daß die PSU im Kostenbudget einer großen Analogkonsole nur einen verschwindend kleinen Teil ausmacht ist klar daß die Hersteller hier sparen. Manche eher maßvoll (Studer, Crest, Yamaha), andere ziemlich skrupellos (Soundcraft, A&H, Midas)
Zitat
Für transportablen Einsatz muß es mechanisch solide sein (auch innen drin) und es darf elektrisch nicht auf dem letzten Loch pfeifen.
Industrienetzteile (für die Versorgung von Prüfständen, Steuerungen usw.) werden tw. für viel höhere Anforderungen hergestellt.
"Normale" Industrienetzteile werden in der Praxis weitaus weniger mechanisch belastet. Die Belastung einer Pult-PSU ist am ehesten mit dem mobilen Industrieeinsatz im Tagebergbau oder einer Tunnelbohrmaschine zu vergleichen. Oder in einem großen mobilen Fahrgeschäft...
Wer schon mal gesehen hat was für Preise die dort für simple Standardkomponenten wie ein 24V/10A-Netzteil aufrufen staunt. Und beginnt zu verstehen, wie sich der Kreis schließt.