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Beiträge von niggles

  • Wie wichtig zweite PSU?

    • niggles
    • 28. August 2008 um 19:18
    Zitat von "DirkB"

    Um ehrlich zu sein, verstehe ich die Problematik nicht ganz, wo das Problem sein soll, ein haltbares Netzteil auch für größere Stromaufnahmen zu bauen.


    Das Problem ist kein technisches, sondern ein finanzielles. Die Geräte werden zumindest bei größeren Pulten effektiv in Kleinserie gebaut, es kommen wegen der ungewöhnlichen Spannungskombinationen wenig Standardmodule zum Einsatz und dann wundert sich der Kunde auch noch über die Ersatzteilpreise. Wenn man jetzt berücksichtigt daß die PSU im Kostenbudget einer großen Analogkonsole nur einen verschwindend kleinen Teil ausmacht ist klar daß die Hersteller hier sparen. Manche eher maßvoll (Studer, Crest, Yamaha), andere ziemlich skrupellos (Soundcraft, A&H, Midas)

    Zitat


    Für transportablen Einsatz muß es mechanisch solide sein (auch innen drin) und es darf elektrisch nicht auf dem letzten Loch pfeifen.
    Industrienetzteile (für die Versorgung von Prüfständen, Steuerungen usw.) werden tw. für viel höhere Anforderungen hergestellt.

    "Normale" Industrienetzteile werden in der Praxis weitaus weniger mechanisch belastet. Die Belastung einer Pult-PSU ist am ehesten mit dem mobilen Industrieeinsatz im Tagebergbau oder einer Tunnelbohrmaschine zu vergleichen. Oder in einem großen mobilen Fahrgeschäft...
    Wer schon mal gesehen hat was für Preise die dort für simple Standardkomponenten wie ein 24V/10A-Netzteil aufrufen staunt. Und beginnt zu verstehen, wie sich der Kreis schließt.

  • Gibt es schon Erfahrungen mit der Hercules RMX Console?

    • niggles
    • 28. August 2008 um 19:01
    Zitat von "spock"

    niggles

    bist du dir sicher das du die RMX console meinst? denn die hat ein metallgehäuse

    das ist die RMX http://www.hercules.com/de/DJ-Musik/bdd/p/62/dj-console-rmx/

    Metallgehäuse heißt erst mal gar nix - auch da kann man schrottige Fader und unzuverlässige Tasten einbauen. Ist sogar billiger, als es gleich richtig zu machen...
    Ich bin bei diesem Hersteller zugegebenermaßen etwas vorurteilsbelastet, den deren bisherige Produkte waren alle nix. Meiner Meinung nach fängt ein brauchbares DJ-System bei der oben genannten Kombination aus Total Control und Fasttrack Pro an - und das ist nun mal sowohl qualitativ als auch preislich eine Stufe höher angesiedelt.

  • Gibt es schon Erfahrungen mit der Hercules RMX Console?

    • niggles
    • 28. August 2008 um 13:28

    Ich kenne den Vorgänger (DJ Console): Übelster Plastikschrott mit inakzeptablen Wabbeltasten. Ich habe mal eine zur Verfügung gestellt bekommen - nach 3 Monaten Dauerbetrieb war sie hin. Ob das neue Teil besser ist?
    Alternative: Numark Total Control. Ist zwar auch Plastik, aber wesentlich solider und auch angenehmer zu bedienen. Ein externes Audiointerface (z.b. M-Audio Fasttrack Pro) braucht es so oder so. Die Wandler in dem Hercules-Ding brummten, rauschten und zerrten wie eine billige Onboard-Karte, vom blechern klingenden Mikrofon-VV mal ganz abgesehen...

  • RDMX ???

    • niggles
    • 28. August 2008 um 13:02
    Zitat von "Carm"

    eine kleine anmerkung zum thema "daisy chain" bei netzwerkprotokollen:
    das kann bzw. könnte auch so gelöst werden wie es ADB gerade beim warp-profiler vormacht - es ist in jedes gerät einfach ein 2-port-switch integriert und schon kann man einfach schön von jedem gerät zum nächsten durchlinken - quasi ein uplink nach dem anderen. das erste gerät in der strecke könnte somit auch einfach als dhcp konfiguriert werden und vergibt dann auch noch die adressen an die nachfolgenden geräte. funktioniert beim warp angeblich noch nicht sooo toll, aber es geht wohl... vom prinzip her ja auch recht logisch

    Das funktioniert leider nicht so, wie wir das alle gern hätten weil es bei mehr als ein paar Lampen gegen die 5-4-3-Regel in der Ethernet-Spezifikation verstößt und zu exzessiven Resends und Timing-Chaos führt.
    Häng mal 10 Barco-Projektoren (bei denen das mMn schon recht gut implementiert ist) so zusammen und versuche sie per Projector Toolset möglichst schnell hintereinander zu zünden (Szenario Stromausfall...). Da hat es teilweise Verzögerungen von bis zu 10 Sekunden, und die Geräte starten auch nicht mehr zwangsläufig in der Reihenfolge in der die Befehle gegeben wurden.
    Ethernet mit seiner inhärenten Sternstruktur passt halt nicht zur heute üblichen Busverkabelung in der Lichttechnik. Und ohne QoS gibts auch keine garantierten Höchstlaufzeiten...

  • Adapter

    • niggles
    • 28. August 2008 um 12:29
    Zitat von "dechnikusch"

    - was geht noch ab ?

    Line-Trenntrafos, alle mindestens doppelt und entweder ohne durchverbundene 1 oder mit GL-Schalter:

    - XLR symmetrisch niederohmig (auf langen Strecken besser als Groundlift)
    - Klinke unsymmetrisch hochohmig (wenn mal wieder HiFi-Geraffel, Playstation, DVD-Player & Co. als Zuspieler herhalten müssen)
    - Schweineklinke auf 2xXLR niederohmig mit Trenntrafos (iPod, PDA, Handy, CC-Walkman...)


    I75 auf CEE32 :D :shock: (sorry, Insider...)

  • Adapter

    • niggles
    • 27. August 2008 um 18:23

    Ich kenne gelb als Phasenwender (kommt wohl daher http://wiki.ibs.org.uk/faq/index.php?title=Patch_Cord), GRün als GRoundlift und rot ("ring=red") als Kennzeichnung für den Send an Insertkabeln. Aber eine Norm...?

  • Soundcraft Si3

    • niggles
    • 26. August 2008 um 20:51

    Aha, man scheint also doch dazugelernt zu haben. Damit ist das Konzept aber nix für Pultgrößen unter 32 Kanäle - eine schnuckelige Si2 oder Si1 im 19"-Format wäre genauso grausig zu bedienen wie beschrieben. Womit wir wieder beim Thema "Konsistenz in der Bedienung" sind, das bis jetzt kein Pulthersteller außer Yamaha ernsthaft betrachtet...

  • Soundcraft Si3

    • niggles
    • 26. August 2008 um 20:22

    O Gott, der zweite Versuch von SC mit quergelegtem Channelstrip, um Encoder einzusparen. Ihr da drüben auf der Insel habt wohl damals für die 328 noch nicht genug aufs Maul bekommen :twisted:
    Scherz beiseite: Wer schon mal auf einer 328 schnell kurbeln mußte kann wohl bestätigen daß dieses Prinzip einfach unintuitiv ist. Man greift a) ständig daneben - die Streifen vom 02R96 und die Centralogic vom M7 kann man dagegen fast im Blindflug bedienen und b) fehlen einem dann die Encoder für Pan und/oder Aux, um während der Kompressorschrauberei am Gesangskanal mit der linken Hand die Show weiterzufahren.
    Wer weg vom Zentralscreen will, muß halt ein paar (viele) Encoder mehr verbauen. Studer kanns doch auch...

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 24. August 2008 um 10:55
    Zitat von "djobi"

    - Warmgerätestecker, die sich beim rausziehen zerteilen und man mit dem Finger an der Phase hängt.

    Immer wieder geil: Strand Cantata F 1kW: "Die Stufe da oben rechts geht nicht. Guckste mal?"
    -> Helfer geht Leiter hoch, zieht Stecker aus der Plugbox, Verriegelung auf...STOP. FEHLER. *knacks* Zu spät :oops: .
    "Ja, das LM ist platt. Und, was ich dich eh noch fragen wollte: Haben wir Strand-Ersatzkabel dabei? Die mit den komischen Bakelit-Winkelsteckern... :? ?"

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 24. August 2008 um 10:39

    I don't need: Wenn Systech, Lager und Dispo aneinander vorbei arbeiten...
    Angefordert: MH4-48, Siderack und mindestens 35 m 32/8 auf LK.
    Geladen und geliefert: MH4-48, Siderack, 30 m 24/4 und 30 m 16/4 auf Peitschen. Und eine Trommel voll 3m XLR :cry:

  • Truss Verbinder / Bolzen / Splinte säubern???

    • niggles
    • 19. August 2008 um 19:46

    (Konus)-Verbinder: Messingdrahtbürste, vor allem eine lange dünne für die Löcher.

    Bolzen: Tischbohrmaschine und Negerkeks. Wunderbare Gelegenheit, die Teile wenn nötig gleich zu entgraten.

    Splinte: 2 Tage in eine Schüssel mit Coca-Cola legen. Danach ist der Rost schwarz und fest und färbt nicht mehr.

  • Strom in Amerika

    • niggles
    • 16. August 2008 um 14:48
    Zitat von "Igor Linowski"

    Na klar. Stell dir mal nen Hubbell-Twistlock in 125 A vor *grusel*...
    Und CEE? Wo kämen wir denn da hin, das sind doch völlig unamerikanische Steckverbinder aus dem bösen Europa :D


    Es hat schon einen Grund, daß man die Teile als Laie nicht bedienen darf :!:

  • Strom in Amerika

    • niggles
    • 15. August 2008 um 12:40
    Zitat von "Igor Linowski"

    Da sind aber die Fotos von Starkstromsteckern nicht wirklich bei.

    Oberhalb von 50A wird da sehr oft schon mit Powerlock gearbeitet.

  • Strom in Amerika

    • niggles
    • 14. August 2008 um 21:53

    Diese hier:
    http://en.wikipedia.org/wiki/NEMA_connector

  • Strom in Amerika

    • niggles
    • 14. August 2008 um 20:37
    Zitat von "klauston"

    Im normalfall die 120 Volt, der "Starkstrom" der drüben im Regelfall vorhanden ist, ist 220 Volt. ( 3 Phasig von Ph zu Ph )

    Genau das ist leider nicht der Fall. "Richtige" Dreiphasensysteme mit Mp ("Wye") haben 120V zwischen L1/2/3 und Mp und 208V Phase zu Phase. So was findet man aber in den USA im Gegensatz zu Europa nicht in jeder Gastwirtschaft, sondern praktisch nur im industriell-gewerblichen Umfeld.
    Der Hintergrund ist, daß dort noch immer weite Teile des Mittelspannungsnetzes nur einphasig ausgeführt sind - Drehstrom kostet immer extra.
    Privathaushalte und kleine Gewerbebetriebe (Clubs und Discos) haben bei entsprechendem Bedarf einen eigenen Mittelspannungstrafo mit einigen bis einigen zig kVA - und da kommt auf der Sekundärseite besagte zweiphasige Versorgung mit 120 V Phase gegen Mp und 240 V Phase zu Phase (180°) raus.
    Auf Messen und großen Festivals gibts standardmäßig erst mal nur 120/208 Drehstrom :!:
    Und von Dingen wie "open Delta" und generell allem Dreiphasigen ohne den Zusatz "Wye" oder "Y" (=entspricht dem deutschen "Stern") sollte man ohne kundigen örtlichen Stromer ganz viel Abstand halten...

  • Dimmer geschossen - aber wie genau?

    • niggles
    • 12. August 2008 um 21:13
    Zitat von "hpaudio"

    Das war doch mal eine informative Antwort, die nachvollziehbar ist. Eigentlich befanden wir uns immer im glauben, das die Viecher auch Induktive Lasten abkönnen.


    Jein. Induktive Lasten generell schon (bis max. 1050 VA pro Kanal), an anderer Stelle wird der Dimmer allerdings nur als "geeignet zum Betrieb von Lampen (konvenstionell und Halogen) und Niedervolt-Halogenlampen mit Transformatoren" beschrieben...

  • DIE HÄRTESTEN SPRÜCHE DIE EIN PA TECHNIKER

    • niggles
    • 12. August 2008 um 21:08
    Zitat von "Observ Lounge"

    musiker (sänger) einer UK rockband unter ca 5 tonnen truss beim open air:


    er -> was passiert wenn das runter fällt?
    ich -> bist du tot
    er -> schnell?
    ich -> wo du stehst biste nur halbtot und wirst lange leiden...
    er zum backliner -> Stell das drumsset genau HIER hin.

    Hach, britischer Humor. Immer wieder gut...

  • Dimmer geschossen - aber wie genau?

    • niggles
    • 10. August 2008 um 14:46

    Ihr habt also einen Hochspannungstrafo für Neon-Leuchtreklamen (nix EVG) an einen dafür nicht vorgesehenen Dimmer (nur für ohmsche Lasten und Niedervolt-Halogenlampen (in diesem Fall reduzierte Belastbarkeit)) gehängt und dann auch noch die dimmerseitigen Sicherungen von Hand abgeschaltet...
    Da passiert folgendes: Weil die Entladung in der Neonröhre beim Abschalten schlagartig zusammenbricht, entlädt sich die im Trafokern verbleibende Energie (wenn man nicht gerade einen Nulldurchgang erwischt hat...) in Form einer heftigen Gegeninduktion auf die Primärseite des Trafos. Da werden schnell Spannungen von über 1000V im Dimmer erreicht - und wenn es ganz dumm läuft baut der entstehende Überschlag eben noch über die Schaltkreise des Dimmers einen kleinen Schwingkreis. Der wird solange mit 16A befeuert, bis es richtig rummst.
    Niedervolt-Halogentrafos (Pinspot-Bars etc.) speichern beim Abschalten ähnlich viel Energie, die wird aber im fest angeschlossenen Leuchtmittel verheizt und kann keinen Schaden mehr anrichten.
    Neue Platine oder neuen Dimmer kaufen, und in Zukunft bitte: RTFM.

  • Wie sollte ein FOH zum Lernen aussehen ?

    • niggles
    • 15. Juli 2008 um 20:38
    Zitat von "DirkB"


    Nein.
    Man sollte auch hier Wert legen auf methodisch einwandfreies Vorgehen: zunächst Grundfertigkeiten erlernen, dann vom Einfachen zum Komplizierten übergehen.
    Die Perversion dieses uralten Prinzips findet man heute in vielen Lehrplänen und es äußert sich darin, daß die Lehrlinge zwar auf dem Computer eine Rakete konstruieren, aber keinen Nagel in einen Holzklotz schlagen können.

    MfG

    DirkB

    Gut, jetzt wirds OT, aber: Das eine schließt das andere keineswegs aus. Solides Grundlagenwissen, auch über die reine Pultbedienung und Mikrofonierung hinaus (Fehlerbehebung; Materialeigenschaften (Brandschutz, Statik); Ladungssicherung usw.) muß natürlich vermittelt werden, und zwar "hands on", sonst merkt sichs mit Anfang 20 eh keiner.
    Die erfolgreiche Durchführung eines Jobs verlangt aber noch ganz andere Dinge: Streßresistenz, Entscheidungsfreude, den berühmten "Blick fürs Ganze" und vor allem den Willen die Sache auch unter harscher, oft ungerechtfertigter Kritik geordnet zu Ende zu bringen. Vor die Ausbildung dieser Charaktereigenschaften hat die Psychologie aber nun mal die Selbsterkenntnis gesetzt. Und die kann durch den einen oder anderen beinahe deftig in die Binsen gesetzten Schulfestjob (mit folgender last-minute-Rettung durch den erfahrenen Kollegen) sehr gefördert werden...

  • Talkback extern auf den Monitorweg bringen

    • niggles
    • 15. Juli 2008 um 16:47

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