frei routbares TB ist ein Muss! Lieber wird der Return des Schlagzeughalls zum Soundcheck erst mal in Mono angeschlossen als daß ich darauf verzichte. Allein schon die nervige Stöpselei zum Ansprechen von Front und Monitoren...
Je nach Pult kann man das auch durchaus nachrüsten. Ein kleiner Mikrofonvorverstärker (Millenium MIC1, Behringer Miniserie), ein Drehschalter mit 12 Positionen, ein paar Einkoppelwiderstände und etwas Flachbandkabel mit passenden Verbindern kosten nicht die Welt.
Beiträge von niggles
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Zitat von "Sound-Klinik"
... und den armen Jungen überfordern, damit er sich beim ersten Job gleich in die Hosen macht ...
Genau deswegen muß es sein. Auch wenns sicher pädagogisch total inkorrekt ist: Wer nie die Angst und Verzweiflung des Totalversagens gespürt und überwunden hat, dem fehlt später die Leidenschaft, mit der die "Guten" in diesem Beruf aus unmöglichen Situationen gelungene Gigs machen. Kaum einer wird mit dem Durchhaltevermögen geboren das man hier braucht, man muß es sich mühsam antrainieren.
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"Jungs, der Sprinter geht nicht durch die Burgeinfahrt. Ausladen und Schleppen!" - "Das werden wir ja sehen" - ricke, racke *grins*
Es gab tatsächlich mal Autos mit denen so ein Blödsinn ging; z.B. der Conehead-Bus (T4 Hochdach). Fragt bitte nicht nach Details (eine Tiefgarage, ein Gabelstapler und eine Gitterbox voller CD's (ohne Hüllen) waren gerüchteweise auch beteiligt) - der Zivildienst ist lange her (und lange verjährt
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Wenn es 19" sein muß: SKB XRACK 2 oder 3 HE.
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Zitat von "mediennutte"
zusammen in ein rack geschraubt hast du so eine kombination mit der du auf jeden fall sicherstellst, das egal was du für ein signal vom pult bekommst, du dich selber gut hören kannst.
Vorsicht: So was klappt nur mit abgesetzten Antennen - mit den mitgelieferten Teilen drückt dir der IEM-Sender die Eingangsstufe des Mikrofonempfängers zu weil die Geräte zu nahe beieinander sind. Das führt zu ganz unangenehmen, weil nicht reproduzierbaren Störungen (Aussetzer, Aufrauschen).
Statt der Durchschleifmethode bevorzuge ich ein klassisches Y-Kabel oder einen richtigen Splitter, falls vorhanden. Das ist gerade bei Monitorpulten mit fest verbauten Auflösungen übersichtlicher. -
Zitat von "Christopher Hafer"
Wir haben eine neue Generation von Tontechnikern vor uns, die bald nur noch digitale Simulationen kennen, ihre Files stumpf ins Pult laden und dann glauben, ihr Sound steht.
Seit wann ist das analog anders? Es ist unrealistisch, in 15 Minuten Umbaupause jeden einzelnen EQ-Regler einer 30-Kanal-Band auf ner PM3000, MH4 oder Series 5 mit Signal und nach Gehör feineinstellen zu wollen, bevor es los geht. Im Gegenteil, wenn der Kollege vor dir ordentlich Murks gekurbelt hat ist Kampfschrauben nach Erfahrungswerten angesagt. Bloß nix übersehen! Routingcheck! Die Zeit läuft! Und erst diese unmöglichen Kompressor- und Gateeinstellungen, das Alpenpanorama auf dem Main-Eq und die verdrehten Regler an den Effektgeräten...
Digital ist das ein Knopfdruck oder Mausklick - mit dem ich mir die Zeit erkaufe die wichtigsten Signale überhaupt erst mal genauer anzuhören. Und vielleicht sogar dort korrigierend einzugreifen (oder eingreifen zu lassen) wo noch immer die Hauptursache für schlechten Sound ist - auf der Bühne. Dort, wo e602 tief in die Bassdrum gestopft werden. Wo der Gain des Funkmikrofons auf der niedrigsten Stufe dümpelt, obwohl unser Sänger mit IEM arbeitet und mit der Dynamik seiner Stimme umzugehen weiß. Wo das Volume-Pedal des Keyboarders mal wieder brummt. Wo der Sampler den Eingang des Keyboardsubmischers übersteuert, weil dem Keyboarder das Teil auf seinem Monitor zu leise war und er den Gain voll aufgerissen hat... -
Zitat
8 Leute:
4 fürs Auto (je nach Typ auch mehr) paar cm anheben (vorsichtig), die andern 4 Schaufeln drunter
=> wegziehenMacht die FW öfters so, allerdings ist da der rechtliche Hintergrund ein anderer...
Die Feuerwehr ist vor allem gegen dabei entstehende Schäden versichert - und ein modernes, 1,5 Tonnen schweres Fahrzeug bekommst du mit 4 Leuten auch nicht mal angehoben.
Wenn der Papierkram der Veranstaltung in Ordnung ist kann man dann staunend miterleben wie schnell der Abschleppwagen da ist, auf den das gemeine ADAC-Mitglied stundenlang wartet. Ordnungsämter zahlen halt gut und pünktlich
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Nun hat es also auch mich erwischt: Eine nicht ganz kleine Schweizer VT-Firma winkt mit einer für deutsche Verhältnisse fast schon unanständig gut bezahlten Festanstellung. Qualifikation und Erfahrung scheinen gut in den Laden zu passen, es waren alle super nett und trotzdem verbindlich und einen entsprechenden Job bei einer deutschen Firma vergleichbarer Größe kann ich mir bei der derzeitigen Marktlage sehr wahrscheinlich abschminken.
Abgesehen davon daß man sich überall auf der Welt als Ausländer vernünftig benehmen sollte - was ist unbedingt zu beachten damit das nicht in die Hose geht? Insbesondere in Bezug auf den in einigen deutschen Medien thematisierten Unmut Deutschen in der Schweiz gegenüber...? -
Zitat von "Leopold Hollerith"
Das kenne ich mit diversen Experten die der Meinung sind, Motorkisten mit dem Schwerpunkt nach oben, noch in die oberste Ritze eines Trailers packen zu müssen.
Bei der nächsten Erwähnung der Begriffe "Motorcases" und "vierte Lage" im gleichen Satz krieg ich nen Schreikrampf. Geschrien wird nach der BG, die diesen Blödsinn (der nicht nur die Gesundheit der Hands, sondern auch die Verkehrssicherheit massiv gefährdet) endlich mal abstellen sollte... -
Zitat von "xyz"
ja FBAS bleibt FBAS, aber es ist dann so das ich S-Video genauso auf BNC adapter adaptieren kann wie s-video auf composite
Du kannst Y/C selbstverständlich auch mit 2 BNC-Steckern übertragen. Hat deine "Matrix" (Kreuzschiene, Mediensteuerung?) einen entsprechenden Eingang? Hörte sich nicht so an...
Der richtige Kabeltyp ist RG59. Weil davon aber keine 2 Stück in einen Hosiden(miniDIN-)stecker passen nimmt man für Adapter von S-Video auf BNC meistens ein Anschlußkabel mit verschweißtem Stecker und crimpt da nach 10cm zwei BNC-Weibchen drauf.
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Das kann man auch eigentlich nicht. Praktisch kann man es sich zurechtpfuschen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:S-vi…ite-adapter.svg
Das klappt aber erstens nur über kurze Strecken und ist zweitens qualitativ schlechter als von vornherein FBAS zu verwenden (Farbsäume, "unruhiges" Bild)
Im übrigen geben die TV-Outs der meisten PC's zusätzlich zum Y/C-Signal auch noch ein echtes FBAS-Signal auf zwei anderen Pins aus. Eine gängige Belegung (Dell/Acer) ist hier Signal auf Pin 6 und Masse auf Pin 1 (Y-GND)Die englische Wikipedia-Seite dazu erklärt das auch noch mal ganz gut:
http://en.wikipedia.org/wiki/S-Video -
Zitat von "DJ_Chaos"
Blöderweise ist eine Seite des Flachbandkabels an einer Platine angelötet. Wie kann man nur so was blödes produzieren?
Jörg
Man schreibt es in den Plan rein, und der Chinese baut das so. Manchmal ist sogar noch soviel Lötzinn im Bad daß alle Punkte halbwegs benetzt werden. Oft nicht.
Tu deinen Kunden bitte den Gefallen und wirf die Bastelkiste auf den Müll. Gerade die größeren UB-Pulte sind Einwegprodukte, bei denen man höchstens einmal alle Lötstellen nacharbeiten und gröbere Kontakte (Inserts...) reinigen kann. Dein Problem klingt nach losen Durchkontaktierungen oder Haarrissen in der Platine - beides bedeutet bei B.... Totalschaden.
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Wer als Band einen "Manager", aber keinen eigenen Mischer mit auf Tour nimmt muß ohnehin noch viel lernen...

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Hoffentlich entwickelt bis dahin jemand mal einen 100%igen Glühlampenersatz (vor allem was die Farbtemperatur im gedimmten Zustand angeht) für Saallicht und Dekozwecke. Ich war letztens erst wieder in einem Fünfsternehaus, in dem die drei wunderschönen Kristallkronleuchter im größten Saal zwischenzeitlich auf sogenannte "Warmton-Energiesparlampen" umgerüstet worden waren.
Ich hatte den Saal als sehr stimmungsvoll (dunkles Holz, Spiegel, Teppich) in Erinnerung - jetzt traf mich fast der Schlag. Klassisches Bankettlicht (Deckenlicht halbe Leistung, Wandlampen 30%) sah schwer nach Metzgerei aus :cry:
Da gibts noch viel zu tun, bis sich die Gäste und Veranstalter nicht mehr beschweren. -
Zitat von "4Art"
@all:
Den Kramer 724XL haben wir jetzt auf der Baustelle. Ist halt schon so eine Art CH-Messer für Videotechnik. Mal sehen, wie sich das bewährt.
Allerdings schon grausam wenig Gerät für grausam viel Geld :shock:
Nun ja, Octo Quattro+RKD 100 sieht nach noch weniger aus und ist noch teurer :shock:
Im Vergleich dazu macht z.B. ein oller JVC KM 5000 richtig was her mit seiner 10HE Zentraleinheit und dem 8HE Panel - ist aber für diesen Zweck überhaupt nicht zu gebrauchen, weil die interne Signalverarbeitung rigoros bei SD-PAL-Auflösung endet :?
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Zitat von "rockline"
So wie wir von funktionierenden Digitalpulten reden, sollten wir auch von funktionierenden und gepflegten Analogpulten ausgehen.Dazu braucht es aber einen erfahrenen Werkstattmann in der Firma. Da solche Leute (RFT, Elektroing. oder "alte Tonhasen", die den Umgang mit Oszi und Röhrenvoltmeter noch als Studioassis an der Bandmaschine gelernt haben) in der Regel schon aus privaten Gründen (Familie etc.) nicht als billige und ultraflexible Freelancer zu haben sind, wird in der Praxis oft entweder gepfuscht oder einfach gar nicht mehr gewartet und repariert. Und geflucht...
Bei Digitalpulten stellt sich das Problem nicht - wer ernsthaft erwartet ein solches Gerät nach 10 Jahren im Toureinsatz noch verwenden zu können hat da was nicht verstanden.
Zum Thema "Digitalpulte verwenden effektiv nur 6-10 bit Auflösung": Das lasse ich höchstens bei alten Kisten wie 01V (ohne 96) gelten, die nun wirklich nicht mehr auf den freien Markt gehören. Bei modernen Pulten mit 24bit-Bussen ist das nur eine Frage der Pultumgebung.
Die Anlage ist völlig überdimensioniert, der Masterfader dümpelt bei -35dB und es klingt dementsprechend? Controllergain runter oder Dämpfungsglied auf die Ausgänge, dann kommt auch der Master-D/A wieder in einen gesunden Arbeitsbereich. -
Zitat von "Christopher Hafer"
Ein[/i] Vintage-Git-Amp an einer Steckdose: Was für einen Unterschied macht was? Das ist doch sowieso Hokuspokus-Zone von vorne bis hinten! In diese Gefilde begebe ich mich nur Folgendermaßen: Schnell ein Mikro davor und flugs das Weite gesucht
Schön, wenn man einen Backliner hat der sich um solch lästigen Hokuspokus kümmern kann. Ist das nicht der Fall, muß man sich auch als Bandmischer um Lösungen für den Brumm kümmern, der schon vor dem Mikrofon entsteht... -
Bitte mal den Kopf über den Tellerrand erheben: Es gibt tatsächlich Geräte (vor allem Instrumentenverstärker in Vollröhrentechnik) bei denen das einen Unterschied bedeutet. Insbesondere dann, wenn die Geräte ursprünglich in den 50ern konstruiert wurden, als man aus Kostengründen auch mal gerne auf den Anodentransformator verzichtete. Spätere Versionen hatten den natürlich - aber glaubt jemand ernsthaft daran, daß deswegen Fender oder Hammond die Schaltung geändert hätten...?
Und auch das eine oder andere ältere Analogpult hat nur einen einzigen, kümmerlichen Y-Kondensator im Netzteileingang. -
Nicht zu vergessen die verschiedenen Codes zur Qualitätsbeschreibung des auf der Baustelle angelieferten Materials und der damit ausgeführten Arbeit:
- suboptimal: Totalschaden oder knapp davor (>vgl.:totaler Existenzausfall); Fehlkonstruktion bzw. Fehlplanung; Leistung nur knapp oberhalb der Schwelle, ab der der Kunde tatsächlich merkt wie sehr er beschissen wurde.
- am Start: Versprochene Leistung oder Gerät, das vor Ort nach mehrmaliger Beschwerde auch tatsächlich widerwillig erbracht bzw. besorgt wird (vgl. Rider). Zustand meist dementsprechend.
- spielt: Läßt sich ohne Stromausfall einschalten, gibt Licht, Ton oder Bild in nicht näher spezifizierter Qualität von sich ohne dabei Rauch und/oder Gerüche zu emittieren und kann vom vorgesehenen Gerät aus (scheinbar) gesteuert werden. Ist-Zustand der meisten Geräte einige Stunden vor Showbeginn.
- rockt: Erfüllt nicht nur zumindest in den Hauptfunktionen nach wie vor die Spezifikationen des Herstellers, sondern wurde auch so dimensioniert und aufgebaut daß sich damit ein der Show dienliches Ergebnis erzielen läßt.
- amtlich: Rockt und tut das auch ohne zwischenzeitliche Reparatur beim nächsten Einsatz noch.
- mmh, ganz ordentlich (mit freundlichem Kopfnicken..): Sehr seltene, lobende Äußerung eines Gasttechnikers für tatsächlich hervorragende, gewerkübergreifende Leistung. Oder für eine völlig überdimensionierte Anlage.
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Zitat von "mikee mike"
.... wow Pyro haben die auch .....

Früher® ging selbst das meist noch gut aus. Die Ausgangsspannung einer 300w-Endstufenseite hat die Koppelkondensatoren eines ordentlichen Pultes erst mal weniger interessiert, von einigen Sekunden Höllenradau abgesehen wenn der Mischer gepennt hat...
Leider haben sich weder die Gerätehersteller noch die Kabellöter und schon gar nicht die Boxenbauer jemals konsequent an die ursprüngliche Belegung (Pin 3 frei) gehalten, mit den entsprechenden Konsequenzen in Form von erhöhter Schwarzrauchbildung. Und moderne (Groß-)Endstufen mit ihren Ausgangsspannungen von über 150 Volt haben an diesem Stecksystem sowieso nix verloren.