Schön wäre es, ein Mikro mit umschaltbarer Richtcharakteristik als OH zu haben, da der Platz, an dem z.B. eine Niere das optimale Verhältnis von Toms zu Becken überträgt gern mal von Teilen des Schlagzeugs (oder dem Schlagzeuger...) "besetzt" ist.
Ich hab so was ähnliches mal mit 3 Mikros mit recht gutem Ergebnis gemacht. RE20 in der BD, MD441 an der Snare und ein TLM170 in Acht (nach oben und unten "hörend") mitten ins Set. Da gab es allerdings kein Floortom, was die Sache doch sehr erleichtert hat.
Beiträge von niggles
-
-
Zitat von "Michel"
In erster Linie sabotiert dieser Fremdtechniker seine eigene Show.
Wenn heute ein Techniker daher kommt und unsinnige i/O Patches ins Pult lädt ist das auch erst einmal sein Problem. Während man bei analogen Dickschiffen als Pultbetreuer eher mal mit einem Blick über die Schulter helfen konnte, hat ein Betreuer bei digitalen Konsolen deutlich weniger Einsicht. Speziell wenn es um Dinge wie Routing geht.
Die Nummer geht auch andersherum - als (zugebuchter) Digipult-Betreuer muß ich zumindest bei den gängigen Yamaha-Pulten immer mit fiesen "Spezial-Patchings" und verdrehten Settings vom letzten Job rechnen, die sich auch mit dem Aufrufen von 00InitData nicht wegputzen lassen. Gelegentlich hilft nur noch der Reset auf die Werkseinstellungen, begleitet von nervösen Blicken des Verleihers ("ganz ruhig, ich hab die Szenen im Pult vorher auf den Notebook gesichert...") - und wenn der dann ausgehend von einer inputseitig völlig zerschraubten Szene im DM2000 das komplette Systemcontrolling mit eingespeichert hat wirds ganz doof

Zurück zum Thema: Inserts in den Eingängen von Digipulten: Ja bitte! Und zwar komplett analog, denn dann fungiert der eingeschleifte Kompressor im Gesangskanal auch als Übersteuerungsschutz für den Wandler.
Bezüglich der Qualität der internen Dynamics kann ich nur für 01v/02R/DM-Serie und LS9 sprechen, und da merke ich durchaus noch einen Unterschied zu hochwertigen Analoggeräten (Drawmer DL231, BSS DPR422, LA Audio G400). Gerade die Yamaha-Kompressoren werden eher hörbar wenn sie mal heftiger arbeiten müssen.@niehitwo: Wie war das noch mal mit dem Unterschied zwischen Einschleif- und Zumischeffekten? Nenn mir doch mal die typische Latenz, wenn ich einen dbx166 in den Subgruppen-Insert einer GL3 stecke...

-
Fettfiltermatte für Dunstabzugshauben. Gibts in verschiedenen "Dichtegraden", die etwas bessere Qualität ist zweilagig (grobes Trägermaterial mit feinem Vlies auf der Saugseite) und funktioniert einwandfrei.
-
Per PM kam ein Tipp... es ist ein t.bone Earmic 500, auch bekannt als Monacor HSE-60. Wurde schon mal hier besprochen.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis scheint erschreckend gut zu sein :shock: , 2 Sachen sind mir aber aufgefallen: Es ist auch mit "Bällchen" recht ploppempfindlich und das Kabelchen macht wirklich einen sehr fragilen Eindruck. Die Kabel von entsprechenden DPA-, CM- und Sennheiser/Teqsas-Teilen sind auch nicht dicker, aber sie sind halt mit Kevlar oder Metallfäden verstärkt...
-
Nabend,
heute lief mir ein bis dato unbekanntes einohriges Headset über den Weg. Kugel, Aussehen sehr ähnlich wie CM E6, aber mit festem, hautfarbigem (und sehr weichem - das wird wohl nicht lange halten...) Kabel für Sennheiser ew. Keinerlei Typen- oder Markenbezeichnung aufgedruckt, aber das heißt ja erst mal nix. Klanglich zumindest für Sprache recht ordentlich.
Was kann das sein - eine Kopie...? Die neue Budget-Serie von Countryman...?
-
steht "100", "10" und "1" über den Schaltern? Falls ja, versteht die Kiste tatsächlich DMX. Stell mal "0-0-1" ein und schick DMX-Signal auf 1-6 rein...
Falls es der erwähnte RA II EV ist, kontrollier mal die Einstellungen der Potis. Es könnte sein daß der "Summensteller" und die "Kanalsteller" nicht zur
manuellen Bedienung da sind, sondern das obere Limit festlegen. Preheat (unteres Limit) geht nämlich extra. -
Zitat von "Hami"
Hi!
Wie ich schon schrieb: vermutlich.
Ich habe weder einen GLI mal aufgemacht, noch kenne ich den VD-15. Meine Erfahrungen beruhen z.B. auf ADC Hum-1 und ähnlichen im Vergleich zu einem oft schon rettend eingesetzten GLI bei RGBHV.Nun ja, ADC Humbucker...den gibts mWn auch nur in der 30 MHz-Version.
GLI ist schon was feines, aber auch nervig unflexibel - es sei denn ich hab richtig Asche und kauf mir gleich ein paar von den Teilen. -
Zitat von "Hami"
Der GLI ist für beide Anwendungen das absolute Mittel der Wahl.
5 einfache Entbrumdrosseln würden vermutlich nicht die Bandbreite übertragen können, die für RGBHV nötig ist.Erklär mir doch mal den prinzipiellen technischen Unterschied zwischen einem GLI2000 und 5 Protec VD-15 (oder meinetwegen dem BBC-Original CH43).
Professionelle Entbrummdrosseln bitte nicht mit den billigen Video-Trenntrafos verwechseln, die gern für Überwachungskamerasysteme verwendet werden. -
Zitat von "4Art"
Ahhh, jetzt. Der SDM 960 M... Ist der in Deutschland überhaupt schon lieferbar? Aussehen tut das Teil ja mal ganz gut.
Dazu einen 4-fach-und einen 2-fach-Empfänger (NE900D bzw. Q) macht 6 Strecken auf 2HE ohne Wandwarzen-Gewurstel. Testbericht bitte dann hier posten. -
Zitat von "4Art"
Bist du sicher, dass es sich um eine Beyergurke und nicht um eine Mipro-Gurke gehandelt hat? Deren Kapseln klingen nämlich genau so, wie du beschrieben hast.Es stand Beyerdynamic drauf, und es war auch kein Ausreißer, weil wir damals zwei identische Strecken hatten, die auch beide gleich klangen. Vielleicht hat Mipro in der OEM ja ein paar Kartons Kapseln falsch sortiert - oder die erste Serie hatte noch andere Kapseln. Ich war selber erstaunt wie schlecht das klang - das TG-X 58 am Kabel (so als grober Vergleich...) ist definitiv besser.
Beta87 ist halt ein Spezialwerkzeug - es eignet sich durch seinen eher aggressiven Klang nämlich super, um mittelmäßige Sängerinnen vor ihre mittelmäßigen bis ganz üblen (weil viel zu dicht gemischten) Halbplaybacks zu stellen
-
Viel kommt da in der Tat nicht raus (bei mir ein MB Pro ICDuo), aber für einen DJM600 hat es durchaus noch gereicht. Für "normalen" Pegel wohlgemerkt, "alles rot" kriegt man damit nun mal nicht hin.
Meine Empfehlung: Wenn schon Mac (guter Anfang...) dann auch ein ordentliches USB- oder FW- Audiointerface dazu. Ich hab eine M-Audio Fasttrack Pro die völlig problemlos funktioniert und am (symmetrischen...) Ausgang 1/2 genug Pegel raushaut um notfalls direkt in eine Endstufe zu gehen.
Das Feedbackproblem ist mir auf dem Mac völlig unbekannt, OS X erlaubt mWn gar kein direktes Routing vom eingebauten Mikro auf dem KH-Ausgang. Da muß in der Konfiguration deiner Audiosoftware was faul sein (evtl. verwursteltes ReWire...?) -
-
Hab ich schon gemacht. Das SDM860 war im Test (in der Hand einer ziemlich guten, ausgebildeten Sängerin mit anspruchsvollem Material) leider ein ganzes Stück feedbackempfindlicher als ein SM58 - auch wenn es zugegebenermaßen auf den ersten Dreh gefälliger klingt. Gegen ein Beta58 auf SLX-Handsender war es dann aber komplett vorbei. Der Beyer-Sender klang im A/B-Vergleich einfach kraftlos und nach Plastik, ließ sich nur mühsam nach vorne mischen - ich habs irgendwann drangegeben und bin bei der SLX geblieben.
Das 81er hab ich noch nicht direkt mit einem Beta87 verglichen, aber was soll der Threadstarter bei A capella mit einer Mikrofonserie anfangen in der es keine wirklich hochwertige dynamische Kapsel auf Beta58-Niveau gibt? mMn ein echtes Problem für Beyer. -
Zitat
Wie siehts auf solchen Strecken eigentlich bei Beamer-typischen Wattzahlen mit dem Spannungsabfall aus, wenn man nur 1,5mm²-Kabel da hat?
Da hat man bitte keine 1,5mm²-Kabel mehr, verdammich! In einer Regieverkabelung, bei 3er-Verteilern oder auf anderen kurzen Strecken seh ich das noch ein. Die üblichen 50m Gummileitungen mit entsprechender Kupplung+Stecker gehören aber ausnahmslos in 2,5mm² ausgeführt. Müssen denn immer erst die Stecker abbrennen..? -
...so lange, bis die tolle Hallensteckdose plötzlich keinen Saft mehr hat und keiner weiß, wo die zugehörige Verteilung ist ("ja, vielleicht in der Etage drüber. Da ist jetzt aber alles zugesperrt, und es hat keiner den Schlüssel greifbar weil das vermietete Büros sind...") Ein Kabel muß so oder so hin - die 150 m Schuko extra um den Beamer zumindest am FOH anklemmen zu können machen den Bock nicht fett. Oberhalb von etwa 175m ist meiner Erfahrung nach ohnehin Sense mit analoger Videoübertragung per Koax mit konventionellen Mitteln. Und bei SDI per Glasfaser können mir Brummschleifen so was von Wurst sein...

-
Kontakt 60 ist schon mal ganz falsch, das ist nur für netz- oder hochspannungsführende Kontakte (Auto-Zündanlage) gedacht die sich im Betrieb freibrennen. Da stören die Ablagerungen auch nicht groß, die K60 hinterläßt. Übrigens gibt es einen eigenen Reiniger (Kontakt WL) zum entfernen eben dieser Rückstände, das funktioniert aber im Kleinleistungsbereich leider nicht 100%ig. Probiers mal mit Tuner 600 (wesentlich schonender), nur Kontakt WL (verdunstet rückstandsfrei, löst aber keine wirklich groben Oxidschichten) oder einfach Isopropylalkohol und einer Spritze mit Injektionsnadel.
Bei versiegelten Schaltern wirst du auf Dauer um einen Austausch aber nicht herum kommen weil das "Fluten" des Schaltergehäuses den Schmierstoff (Silkonfett) des Kunststoff-Schiebers anlöst und die Reste im Gehäuse verteilt. Irgendwann ist der Schalter entweder nicht mehr zu bewegen oder die Kontaktprobleme kommen massiv wieder, weil der aufgeschwemmte Fettfilm auf den Kontakten jede Art von Staub bindet und mit dem Abrieb eine elektrisch leitende Dreckschicht bildet. -
Zitat von "Lamia"
Viele Direct Outs von Bassverstärkern spinnen auch weil Tontechniker gerne 48V reinschicken
...wofür an sich dem Hersteller des Bassamps die 48V ganz woanders rein geschickt gehören :twisted: Heutzutage hat auf einer R'n'R-Bühne gefälligst alles was Line- oder Mikrofonpegel auf XLR symmetrisch ausgibt P48 zu vertragen.
-
Da bietet sich die Beyerdynamic 800er Serie an(4 Empfänger auf 1HE). Allerdings sind die Kapseln der Handsender nicht so der Renner - das könnte bei A capella ein Problem darstellen...
-
Je nach Größe des Beamers dürfte es billiger sein, einen Trenntrafo in die Netzleitung zu schalten als 5 Entbrummdrosseln in eine RGBHV-Leitung zu klemmen. Für FBAS hingegen ist eine einzelne Drossel (z.B. Protec VD-15) die praktischere Lösung. Wo genau liegt eigentlich das Brummproblem? Ein einzelner Beamer, mit RGBHV über ein hochwertiges 5-fach Kabel angefahren, so montiert daß es keine Doppelerdung gibt und mit einem parallel zur Videoleitung verlegten Netzkabel (notfalls abgeschirmt) aus der gleichen Verteilung wie das zuspielende Gerät (DVD-Player, Bildmischpult, Rechner, VDA...) versorgt brummt nicht. Probleme gibt es oft dann, wenn zusätzliche Verbindungen (USB für Funk-Pointer, Ton, zweiter Videoeingang...) irgendwohin gezogen werden.
-
Vorteile WZ:
- mechanisch besser verarbeitet
- flexibleres Routing und Monitoring
- wesentlich pegelfester
- 100 mm Fader
- auch die kleinste Version hat 6 Auxwege
- 2 eingebaute FX. Zwar nix berauschendes, aber ein spürbarer Mehrwert wenn ich für Akustikgitarren-Chorus und Schlagzeughall keine extra Geräte mehr brauche.
- EQ's sind "weicher" als beim Mackie. Geschmackssache, wenns live hektisch wird mag ich es ganz gern wenn die EQ's nicht ganz so "giftig" sind...Vorteile Mackie:
- Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Wesentlich übersichtlicher. In das Routing von einem WZ mit den vielen "Kugelschreiberschalterchen" muß man sich erst mal reinfuchsen...