Wenn das wirklich eine größere öffentliche Veranstaltung war und nicht nur ein Firmen-Sommerfest o.ä. kann man hier schön sehen wie unterschiedlich die Behörden bei allem Bestreben zur EU-Integration noch arbeiten. In Deutschland hätte das Ordnungsamt wohl niemals genehmigt daß sich die Zuschauer im Wasser aufhalten können, während sie im Griffbereich der Bühnentechnik sind... und der Baustrahler mit der provokant großen Schraubzwinge ist schon ne ganz eigene Nummer, obwohl er wahrscheinlich eh schon da war...
Beiträge von niggles
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Zitat von "Ubgi"
so schreib der "Herr Threaderöffner" ,
vielen dank für die bis dahin nicht hilfreichen tips. javascript:emoticon(':cry:')
Weinen
nun es handelt sich bei dem instrument (wobei dies keine rolle spielt) um ein Midi Bass Akk. dieses recht alte aber gut klingende expanter teil kann nicht programiert werden zumindest nicht in dem umfang. also was aus dem ding raus kommt ist ein konstanter pegel.Also ein midifiziertes Akkordeon, das mit den Bass-Knöpfen ein Soundmodul steuert? Nenn doch mal Hersteller und Modell, vielleicht gibts da ja ein Zusatzmodul mit dem Velocity-Werte global über den Druck in der "Quetsche" gesteuert werden. Dann hat dein Musiker seine Dynamik selbst in der Hand, so wie es sein soll und beim Naturinstrument ja auch ist...
Zitat
klar könnt ich dem spieler ein fuß pedal vor die nase setzen aber das is nicht die erfüllung.Es ist aber die einzige (musikalisch) vernünftige Lösung, wenn obige Möglichkeit nicht besteht. Ansonsten mußt halt weiterhin du als Mischer diesen Part übernehmen - wirst ja schließlich (hoffentlich :wink: ) dafür bezahlt...
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Zitat von "Tobias Zw."
Zu Deiner: Knifflig, da meiner Erinnerung nach ein Aux-Weg prefader und einer postfader ist. Für zwei Monitormixe sollten beide Aux-Wege prefader sein, damit sich der Monitormix nicht durch Änderungen in der Beschallungsmischung mit ändert.
Mit freundlichen Grüßen
Tobias Zw.
Ist es dein eigenes Pult? Aux 2 läßt sich auch auf pre umlöten, ist im Manual beschrieben und dauert etwa eine Stunde. Wer ganz schlau ist lötet sich an dieser Stelle ein paar kleine Schiebeschalter ein und bohrt entsprechende Löcher in die Bodenplatte, dann läßt sich das in Zukunft mit einem kleinen Schraubenzieher je nach Bedarf umstellen.
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SGM Galileo (weiß aber nicht genau welche Ausführung)
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Zitat von "Schrumpeln"
Komapressor
.. ist auch ein schönes Wort. Vielleicht eine andere Bezeichnung für alles mit dauerhaft mehr als 20 dB GR...? :roll:
Zurück zum Thema: Weder mit einem Ducker noch mit einem einfachen Kompressor/Limiter wird unser Kollege hier wirklich zum Ziel kommen. Wie man das Problem zumindest ansatzweise in den Griff bekommen kann, wird hier erläutert: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=436531&highlight=#436531
In Verbindung mit einem halbwegs übersteuerungsfesten Pult (kein DJM 500/600...) und evtl. einem H-Pad bzw. einem Limiter zwischen Pult und Controller (um zu verhindern, daß "DJ Größenwahn" diesen ins digitale Clipping jagt) sollte so das schlimmste zu verhindern sein. Alternative für Anlagen ohne Controller wäre noch ein analoger Multibandkompressor (Combinator, Triple C); das rentiert sich allerdings bei den heutigen Preisen für Digitalcontroller fast nicht mehr.
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*anmeld* Mein Disponent meint es gut mit mir und gibt mir am 14. jetzt doch frei.... Ich freu mich.

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Zitat von "Uew"
... 02R96V2 kostet halt gleich mal das doppelte wie ein DM1000V2...
...und isses auch wert. Für ein Pult in der Preisliga hat das DM1000 einfach zu wenige Bedienelemente - mir kommt es eher wie ein überteuertes 01V96 vor.ZitatMerkwürdigerweise führt das 02R96 aber irgenwie ein Schattendasein. Auf der PLS war gleich gar keines ausgestellt und hier liest man auch kaum was dazu.
Schattendasein? Angesichts der Allgegenwart dieses Pultes vor allem bei Theater, Gala und Industrie wohl kaum... Es wird wohl eher so sein daß Yamaha trotz des inzwischen etwas verstaubten Bedienungskonzeptes und der stolzen Preise nach wie vor genug davon verkauft, ohne extra Geld für Werbung auszugeben.
Für den angestrebten Einsatzzweck würde ich das 02R96 aber ganz klar bevorzugen. Wenn man sich mal drauf eingearbeitet hat mischt es sich damit auch in komplexen Situationen (30-40 Kanäle belegt, 6 Monitorwege inkl. IEM aus der Front, Delay und Subs extra aus den Gruppen, hier noch ein 2-Spur-Mitschnitt, da noch ein Monofeed für die Kamera etc. ppp....) recht entspannt und fast schon "analog". Was man sich auf jeden Fall dazu gönnen sollte ist die Meterbridge, denn das eingebaute Display ist viel zu klein und ungenau um hier den Überblick zu behalten. Wer es ganz schick mag klemmt sich dazu noch einen (dual-head-fähigen) Notebook mit SM und einem zweiten TFT-Display an die Konsole, damit hat man Faderstellungen, Routing, Auxen, EQ's und Dynamics aller 48 Kanäle der ersten beiden Layer gleichzeitig im Blick.
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LA Audio G400. Im Gegensatz zu den meisten Gates von Drawmer und BSS knackt das auch nicht so aufdringlich

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Was ich auch nicht noch mal brauch: auflegen mit 01V und 2x DN-C 615. Nicht mal die Fernbedienung war greifbar, um die Teile wenigstens auf Single Play umzustellen...grummel.
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Zitat von "Insomnia"
Um wirklich redundant zu sein sollte man ja beide Netzteile auf eine getrennte Phase legen.
Es ist ja nicht nur eine Redundanz falls mal das Netzteil stirbt.
Grüße
Insomnia
Zitat von "TomyN"ADMIN klingt auf den ersten Blick logisch, aber bei 380V ist
das Siderack ist dann ja auch hinüber.
Bei einem Netzteilfehler hat man das Problem, dass das Einstecken des neuen Teils ja koordiniert werden muss (Endstufen aus / Controller muten o.ä) damit die Zuhörer und das Material das überleben.
Daher würde ich schon beide betreiben, aber auf Überspannungsschutz achten.Alles nette Ideen, in der Praxis bringts aber gar nichts. Da ist nach einem N-Bruch oder einem amoklaufenden Aggregat meistens erst mal Pause, bis der Fehler gefunden und abgestellt wurde. In der Zeit kann ich auch problemlos mal ein paar Universal-Steckernetzteile im Siderack verbauen, Sicherungen wechseln und vor allem mein 100%ig intaktes zweites Pultnetzteil anstöpseln. Und das ist eben nur dann zu 100% intakt, wenn es zum Zeitpunkt des "Netzfehlers" nicht angeschlossen war...
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Zitat von "milbrot"
Hallo,
ich hätte da eine Frage zu einem Theaterstück wo so um die 12 Headset für Schauspieler und einige Mikros für den Chor eingesetzt werden sollen.
Dazu würden noch zwei MD oder CD Player für Einspielung von Geräuschen kommen. Da es im Verlauf des Stückes zu einigen Szenenwechseln
kommt wo Schauspieler abgehen einzeln oder in Gruppen wieder auftreten usw. ist nun meine Frage wie organisiert man sich das am besten
um keinen Auftritt oder Einspielung zu versäumen. Wie macht Ihr das so in der Praxis?Aufpassen, Mitdenken, ÜBEN!
Leider haben es viele Regisseure nicht so gern, aber am besten funktioniert es immer noch wenn man als Mischer bereits in der frühen Probephase dabei ist, Fragen stellen und sich Notizen machen kann. Ein Ablaufplan ohne handschriftliche Korrekturen und Ergänzungen ist an der Tonregie eines Theaters schon fast ein Zeichen von mangelnder Professionalität... Bei so vielen Headsets + Chor ist auch mindestens ein "Technikdurchlauf" vor der eigentlichen Generalprobe angezeigt, damit man kritische Stellen im Ablauf Licht/Ton/Regie (Wer muß wem wann ein Ready/Go geben und wo gehts auch mal ohne, um den Intercom-Verkehr zu entlasten...) noch vernünftig optimieren kann.
Und Sender bleiben immer an und offen. Alle. Sch...ß auf den Batterieverbrauch, vor allem bei einer Premiere. Wenn ich jemand auf die Bühne kommen sehe und weiß daß er/sie Sender Nr. xy hat muß ich mich drauf verlassen können daß beim Aufschalten des dazugehörigen Kanals auch das kommt, was ich haben will... -
Andere Lösung: Alles eincasen, langer Safety mit Vorhängeschloß durch die Griffe und zur Gerätebefestigung M6-Rackschrauben mit Torx-Köpfen. Die gibts für die ganz Harten auch in TR-Ausführung (tamper resistant) mit einem zusätzlichen Stift im Schraubenkopf. Vor allem letzteres dürfte Mr. 08/15-Nachwuchs-DJ (jemand anders hat so einen Blödsinn wohl kaum nötig) energisch abschrecken...
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Zitat von "wora"
ich erlaube mir mal auf die fragen von thieloliver ein bisschen einzugehen.
zu 1.)
niggles: im handbuch des pultes steht, das auch bei 44,1kHz die 24bit wortbreite angewendet wird.ok, hatte ich nicht mehr im Kopf... Macht den Klang aber auch nicht besser, wenns digital mit S/PDIF (also in 16/44,1) auf die PA geht. Im Gegenteil, da muß gleich zweimal aufwendig und potentiell verlustbehaftet resampled werden, wenn das Pult (bzw. eigentlich nur dessen Wandler...) im 44,1 kHz-Betrieb läuft.
Das ist von Yamaha nun mal suboptimal gelöst, daher bleibe ich bei meiner Empfehlung an den Threadersteller: Pult auf 48 oder noch besser 96 KHz, wenn man mit 2FX-Engines auskommt. Und dann entweder analog raus oder mit 24/96 oder zumindest im DAT-Format (16/48 ) digital auf den Controller. -
Zitat von "WolfgangK"Alles anzeigen
Hallo Leute,
jetzt geistern hier aber wieder die Ammenmärchen ... sorry, aber so stimmt das leider nicht.
Nach Shanon muss die Abtastrate mindestens doppelt so hoch sein, wie die höchste wiederzugebende Frequenz. Mit 44k1Hz (CDA-Norm) können also (theoretisch) Frequenzen bis 22.050Hz richtig wiedergegeben werden. Theoretisch ist diese Frequenz deshalb, weil bei 22.051 eine Spiegelfrequenz jenseits der Abtastfrequenz entsteht, und sich diese Frequenz bei der Wiedergabe wie 2.049 Hz anhört. Deshalb benötigt man bei jeder AD-Wandlung sogenannte Anti-Aliasing-Filter. Das sind steilflankige Filter mit einer Grenzfrequenz knapp unter der Abtastfrequenz, um die Bildung von Spiegelfrequenzen zu verhindern.
Da nun niemand mir bekanntes so hoch hören kann, ist das auch gar nicht so schlimm, wenn die AD-Wandler (hoffentlich) bei rund 20kHz begrenzt werden. Einziger Vorteil der 48kHz ist somit, dass der Anti-Aliasing-Filter nicht so steilflankig gebaut und damit etwas kostengünstiger hergestellt werden kann. Weder 48kHz noch 88k2Hz noch 96kHz führen grundsätzlich zu einem besseren Klang.
Das einzige, was zu einer besseren Wandlung führen kann, sind hochwertigere, stabilere, ... Schaltungen. Und da liegt nun die Vermutung nahe, dass eine Schaltung, die 96kHz kann, stabiler sein muss, als eine Schaltung, die nur 44k1Hz kann. Eine nahe liegende Vermutung ist aber längst kein Beweis und besitzt somit keinesfalls Allgemeingültigkeit.
Außerdem ist die "96kHz-Fähigkeit" beim 01V96 grundsätzlich gegeben. Somit sollten die Wandler bei 44k1Hz oder 48kHz nicht instabiler laufen, als bei 96kHz. Schließlich wird ja nicht die Schaltung gewechselt. Insofern ziehe ich mal die subjektiven Äußerungen über klangbeeinflussende Abtastrate massiv in Zweifel.
So, jetzt habe ich mich mal wieder richtig :twisted: und kann mich wieder beruhigen :wink:
natürlich alles richtig, aber trotzdem klingen 01V96 und 02R96 bzw. DM1000/2000 in der Praxis besser wenn sie im 48kHz/24bit-Modus betrieben werden statt in 16/44,1. Intern arbeitet der DSP nämlich immer mit 24/96 (bzw. mit 32 Bit auf den Bussen), und das läßt sich aus 24/48 mit sehr geringem Rechenaufwand generieren. Im Gegensatz dazu müßte für ein wirklich verlustfreies Resampling eines Digitalsignals von 44,1kHz auf 48 kHz und umgekehrt auf über 7 MHz(!) hoch- und wieder runtergerechnet werden. Das passiert in der Praxis natürlich nicht, sondern es wird aus Mangel an Rechenkapazität gerundet...und das hört man einfach.
Soweit so gut, nur: was fängt man in der Praxis mit einem 24bit/48kHz-Digitalsignal an? Entweder man wandelt es schon im Pult zurück auf analog und geht damit auf PA oder Sendeleitung oder man bleibt gleich digital auf 24/96, muß dann aber auf die Hälfte der internen Zumischeffekte verzichten, weil dem Pult einfach die Rechenkapazität ausgeht
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Zitat von "wora"
(um mal ein bisschen off topic zu bleiben ;-))
was ich auch schade finde ist der kopfhörerverstärker.mit meinem hörer (ATM40) habe ich an analogen pulten nie probleme mit der lautstärke, aber mit dem 01V schon...
und mit Sicherheit auch am 02R(96), da kommt noch weniger raus... Hallo Yamaha, es gibt nicht wenige Leute die mit diesem Pult bei RnR-Pegeln Monitor aus der Front mischen und einen Kopfhörer mit mehr als 32 Ohm Impedanz benutzen! Mir gehts auch allmählich auf dem Senkel da jedesmal den 500er Sony-DJ-Hörer benutzen zu müssen, weil mit dem guten DT770 mit 250 Ohm einfach nix zu hören ist...! :twisted:
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Zitat von "AudioBo"
Nur mal so am Rande: Welche Drogen hat der Designer eigentlich genommen? Oder vielleicht gedacht, wir bauen jetzt mal ne Diebstahlsicherung mit ein

An dieser Stelle ein Hilferuf an Klark: Muß das wirklich sein ?!? Der GEQ sieht ja genauso schlimm aus... :cry: Laßt euch nix von der Marketingabteilung erzählen, Tontechniker sind KONSERVATIV! Bitte wieder schwarze, silberne oder meinetwegen dunkelblaue Kisten, ein Siderack ist nun mal kein Fashion Statement...!
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Das gibts bereits, z.B. von db technologies http://www.dbtechnologies.com/mod_produkte.cfm?pgid=7&pugid=19&psugid=0&pid=95
So ganz unproblematisch ist das allerdings nicht, denn diese Strecken arbeiten im völlig überfüllten 2,4 GHz-Band. Allein schon die Tatsache daß das System zusätzlich eine konventionelle UHF-Strecke als Havariereserve eingebaut hat macht mich sehr skeptisch...
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Zitat von "mikee mike"
§15 Verlassen des Flurförderfahrzeuges, "... Der Fahrer hat vor dem Verlassen...das Lastaufnahmemittel in die tiefste Stellung zu fahren..."
Du meinst doch nicht im Ernst, dass während des ganzen Events auf jedem Bock ein Kranführer saß und gewartet hat, dass er das Zeichen zum Abbau bekommt ? :shock:
Aber selbstverständlich. Kranvermietung geht i.d.R. auf Tagespauschale inkl. Fahrer - und der wird auch dafür bezahlt das Fahrzeug während des gesamten Einsatzes zu beaufsichtigen, damit er im Gefahrenfall (Sturm, wegrutschende Stützen nach Überschwemmung etc...) schnell reagieren kann. Ich hab sogar schon erlebt, daß das Ordnungsamt verlangte den Motor des Kranaufbaus während der gesamten Veranstaltungsdauer laufen zu lassen...
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Zitat von "MP"
Hallo,
mir ist ab und an aufgefallen, dass manche Kollegen bei Digitalpulten auf fast 0 dBFS einpegeln. Das ist aber eigentlich nicht richtig. Die "analogen" 0 dB sind bei Digitalpulten eigentlich -9 dBFS bzw. bei Bedarf und hoher Wanlderauflösung noch niedriger (ich pegel i.d.R. auf -20 dBFS ein). Dies sollte man dann unter Umständen auch bei der Summierung beachten (je nach Pulttyp; viele arbeiten inzwischen intern mit 32 oder 40 Bit Fließkomma und sind so auf den Bussen nicht mehr zu übersteuern).
Welche Auflösung bietet eigentlich das 01V auf den Bussen?mWn (wenn ich das Manual richtig verstehe) 32 Bit Festkomma. Seltsam ist allerdings daß man die Busse nur um max. 96dB abschwächen kann...
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Zitat von "klausa"
da das digitale Summieren wohl das Problem wäre...
Richtig. Man kann die Sammelschienen des 01V96 ein ganzes Stück "rechnerisch" überfahren, ohne am Ausgang ins digitale Clipping zu geraten. Das klingt dann wie ein ganz schlechter Kompressor...
Abhilfe: Schon beim Soundcheck genau auf die Pre-Fader-Pegel von Bussen und Summe achten, dann merkt man recht schnell wenns eng wird. Am Anfang hab ich mir dann oft temporär eine Fadergruppe "alle Kanäle" gemacht, 2-3 dB runter genommen und dafür im Master etwas nachgelegt. Wenn man sich an die Pegelverhältnisse gewöhnt hat achtet man beim Einpegeln und Mix aufbauen automatisch darauf. Bloß nicht versuchen bei dem Pult die Kanäle per Clip-LED einzupegeln und dann den Mix mit Fader bei 0 dB zu starten, das geht mit Sicherheit in die Hose...EDIT: Ich sehe grade, daß du digital aus dem Pult raus gehst. Mit welcher Auflösung denn? Wenn das Standard-AES3 (16 bit/44,1 kHz) oder S/PDIF ist muß das Summensignal erst mal "runtergerechnet" werden, und da ist beim 01V96 leider an der Rechenleistung gespart worden, damit klingts nicht mehr so doll wenn höhere Pegel anliegen...
Probier doch mal analog aus dem Pult auf die PA zu gehen, die internen DA-Wandler des 01V96 können auch durchaus was...