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  2. niggles

Beiträge von niggles

  • Konzert in hallender Halle

    • niggles
    • 10. Februar 2005 um 15:03

    11 Leute auf der Bühne...viel Gebläse...Funk...und das in einer wohl relativ kleinen Halle mit viel nacktem Glas und Beton: Da wirst du nicht nur mit der PA Probleme kriegen, das wird sich schon unverstärkt furchtbar anhören. Vorhänge an den Wänden sind eine gute Möglichkeit die Reflexionen in den Griff zu kriegen, dezentrale, eng gerichtete Beschallung hilft auch sehr es nicht noch schlimmer zu machen. Der Rest ist Überzeugungsarbeit gegenüber der Band und ihrem Mischer: Auch du kannst die Gesetze der Physik nicht außer Kraft setzen. Hier ist halt auf der Bühne enorme Disziplin in Sachen Lautstärke angesagt...

  • Herkömmliches Multicore oder Glasfaserkabel??

    • niggles
    • 10. Februar 2005 um 14:41

    Wenns nicht unbedingt Glasfaser sein muß geht auch noch MADI - die dazugehörigen Wandler bzw. Interfacekarten für Pulte sind inzwischen gar nicht mehr so teuer, wenn man es mit den Kosten für ein hochwertiges analoges Core vergleicht. ADAT optical (Toslink) und TDIF (Kupfer) kannst du auf solche Strecken vergessen, die Schnittstellen sind nur für maximal 5-10 m ausgelegt.

  • Mackie SR vs. Allen&Heath GL2200

    • niggles
    • 9. Februar 2005 um 15:40
    Zitat von "nobodys"

    Hallöchen zusammen,

    @niggels: Bei uns im Geschäft steht schon seit längerem ein SR40. Wir nutzen dieses Pult unter anderem für OpenAirs und Konzerte aller Art. Bit jetzt hatten wir damit noch keinerlei Probleme. Natürlich ist es im Case und wird auch gewartet und wenn halt mal was "komisch" ist gepflegt. Aber wir haben damit nicht mehr oder weniger Arbeit wie mit den anderen Pulten auch!

    Da sind meine Erfahrungen weniger schön, ich mußt schon mal ein SR40 aufm Job aufschrauben um das Buskabel wieder zu befestigen, zum Glück gabs nen unbenutzten Raum wo ich das machen konnte... und ich bin leider nicht der einzige dem es so ging:
    https://paforum.de/phpBB/viewtopi…4d748e9be9ae874
    Im Verleih kann man halt leider nicht nur auf Preis, Klang und Gewicht schauen. Da hat Mackie einfach am falschen Ende gespart (wahrscheinlich weil sie die gleichen Materialien wie bei den kleineren Mischern (bis 1604) verwenden wollten).

  • Mackie SR vs. Allen&Heath GL2200

    • niggles
    • 8. Februar 2005 um 21:42

    Die Diskussion hatten wir hier doch schon mal, ich find sie nur auf die Schnelle nicht mehr..
    Es lief aber letzten Endes auf folgendes heraus: Mackie bietet mehr fürs Geld. Der Klang ist Geschmackssache, im Gegensatz zu den Behringer-Nachbauten (Eurodesk) sind die Pulte aber wenigstens als ernstzunehmendes Arbeitswerkzeug zu bezeichnen. Zumindest das 8-Bus und die alte SR-Serie (die jetzt wohl durch das Onyx ersetzt werden soll) sind aber mechanisch eine ziemliche Katastrophe. Selbst eingecased hat ein SR40 ständig Probleme mit Wackelkontakten (Buskabel) und Platinenrissen durch das viel zu labile Dünnblechgehäuse. Außerdem ist es wohl auch extrem wasserempfindlich. Zur Festinstallation in Kulturzentrum, Theater oder Stadthalle gar nicht übel, ansonsten aber jederzeit lieber ein GL2200.

  • Wer hat Erfahrung mit Soundcraft Series Five?

    • niggles
    • 8. Februar 2005 um 04:02

    Man gewöhnt sich an alles...
    Aber ganz ehrlich, mir ging es im ersten Moment genauso als ich nach Eurodesk 8000, Mackie 1604, 8-Bus und SR40 zum ersten mal mit einem "richtigen" Pult (PM3000) gearbeitet habe. Nach und nach häuften sich aber die aha-Effekte, und zwar auch genau an den unten beschriebenen Punkten...

    Zitat von "timmendorf"

    Hallo,

    habe das letzte Jahr mit zwei gestackten Behringer Eurodesks 9000 gearbeitet. Monitorsektion problematisch trotz zweier zusätzlicher Pre-Aux-Wege über die Inlineschienen.


    nette Umschreibung für immer viel zuwenige Auxen (Umschaltung) und mangelnden Regelweg (Mittenrastung der Auxe auf 0dB...)

    Zitat


    EQ Sektion super, reagiert auf jeden kleinen Eingriff.


    Und das auch noch in jedem Kanal etwas anders... und so "vorhersehbar", daß es einem echten Eiertanz gleicht während des Gigs mal eben z.B. die heute etwas verschnupfte Sängerin weiter nach vorn zu holen ohne ihr eine noch dickere "Nase" anzuschrauben oder auch etwa dem Gitarristen der's beim Solo mal wieder etwas übertreibt zielsicher die "Spitze" zu kappen, die sich gerade in aller Ohren bohrt...

    Zitat

    Ein schnelles, simples unglaublich billiges Pult (Meterbridge ist enthalten, 3.000 Euro für 2 Pulte)

    So billig daß man sich am besten noch ein drittes anschafft, denn eines ist immer in der Werkstatt. Zumindest wenn die Teile öfter als 10-20 Mal im Jahr im Laster raus gehen.

    Zitat

    Jetzt hat mein Boss ein Soundcraft Series Five Pult mit 48er Rahmen gekauft. Die Matrix Sektion werden wir in diesem Leben nie brauchen.

    sag niemals nie... der nächste "mal eben die Summe in den DAT"-Livemitschnitt kommt bestimmt...

    Zitat

    Die VGA Sektion ist eh nur zu gebrauchen, wenn man einen zusätzlichen Monitormixer verwendet.

    Du meinst VCA, oder? Sehr feine Sache gerade bei Monitor vom FoH, da sind ratzfatz die Subgruppen mit Einzelsignalen, Background-Chor etc. zugeballert (wg. Kompressor) und auf einmal meint eine Band noch "Wir hätten dann bei dem einen Song gern, daß das Schlagzeug und der Bass bei der Bridge nach dem dritten Chorus langsam ausfaden, während Leadgesang, Backing Vox und Akustikklampfe weiter zu hören sind.... und dann zum Schlußchorus wieder volles Rohr...!" Mit VCA-Gruppen ist das genau ein Regler mehr, ohne wirds lästig.

    Zitat

    Die Doppelpotentiometer in der EQ Sektion sind Technologie der 80er Jahre (werden aber auch bei den Riesenpulten von Yamaha verwendet), ebenso wie die VU-Meter. Die Q Werte lassen sich nur sehr ungefähr einstellen und den EQ Vol. Potis muss man schon den Hals ganz umdrehen, wenn man eine Veränderung hören will.

    siehe oben, glaub mir, da gewöhnt man sich erschreckend schnell dran...Der Weg zurück ist viel unangenehmer.

    Zitat


    Die Aux Vorverstärker scheinen schwach zu sein, und die Sensitivity Regler muss man schon ziemlich aufreissen, damit man was hört.

    It's not a bug, it's a feature. Stichwort: passive Auxwege. Nur so hast du in den Kanälen wirklich den vollen Regelweg zur Verfügung, ohne die Aux-Busse hoffnungslos zu überfahren. Den brauchst du, wenn der halbtaube Frontmann immer weiter mit dem Daumen nach oben winkt, während seine zwei Gitarristenkollegen auf dem gleichen Monitorweg schon einen Schritt zurück gegangen sind...

    Zitat


    Dann allerdings gehen die Leds in den roten Bereich.

    Nicht erschrecken, im Gegensatz zu Behringer und Mackie zerrts da halt auch noch nicht gleich...

  • Soundcraft Spirit Studio, Netzteil brummt extrem

    • niggles
    • 7. Februar 2005 um 15:53

    ...Netzteil aus der CPS-Serie? Das Problem kenne ich, es ist aber nicht schwer zu beheben (sofern man qualifiziert ist an solchen Geräten zu arbeiten bzw. jemand kennt der einem das Netzteil danach prüft...). Netzteil zerlegen, Trafo ausbauen und erst mal alle Schrauben ordentlich nachziehen und mit Schraubensicherung (Loctite o.ä.) versehen. Dann der Test: Netzteil mit ausgebautem, aber angeschlossenem Trafo und angeschlossenem Pult anschließen und anschalten (Vorsicht!).
    Wenn der Trafo selbst noch laut brummt, den Kern mit klarem Nagellack einpinseln und gut trocknen lassen.
    Netzteil wieder zusammen bauen. Es brummt noch immer? Trafo noch mal raus, Moosgummistreifen drunter, Gummibuchsen an die Befestigungsschrauben, Moosgummistreifen oben auf den Trafo draufkleben die den Deckel berühren, Erdungskabel vom Trafokern ans Gehäuse legen. Dann ist Ruhe...
    Hab das mal mit nem SC Series 10 in einem Radio-Sendestudio durchexerziert, da nervt das mechanische Brummen wirklich...

  • sennheiser 421 vs. 441

    • niggles
    • 7. Februar 2005 um 02:30

    Das MD441 ist noch ein ganzes Stück länger als das MD421, da wirds bei tiefhängenden Becken und geraden XLR-Steckern oft sehr eng. Klanglich ist das MD441 vor allem im Bass besser, das wird aber wie du schon sagtest mit einer gerade an den Toms eher ungünstigen RC erkauft. Dazu kommt noch der Preis...

  • Phantomspeiseadapter

    • niggles
    • 3. Februar 2005 um 21:21
    Zitat von "Manuela"

    ok morry, wir lassen die 15,60 mal als vorgabe für einen Eigenbau stehen :D

    Ein einzelner Festspannungsregler kommt hier eher nicht in Betracht weil die meist nur bis 40V Input vertragen. Und eine auf Zenerdiode fliegende Regelung mit einem LM7824 wäre auch irgendwie pfuschig.

    1 Kleintrafo 2x24V
    1 Brückengleichrichter, oder 4 Dioden, 1A
    2 Elko 4.700/40
    1 Festspannungsregler LM 7824
    1 dto LM 7924
    2 R 1k
    2 C 100nF

    Die beiden 24v-spulen hinternanderschalten, dadran die Brücke. von + nach trafomitte den ersten elko, von - nach trafomitte den 2ten elko, vom 1. elko den LM 7824 ( massepin auf trafomitte ) vom 2ten elko den LM 7924 (massepin an trafomitte) von den beiden ausgängen je einen 100nf und einen 1k gegen trafomitte, fertig 48,0 V :D
    Beachte das die beinchenbelegung des 7924 anders ist als die vom 7824

    mit den 15 euros kommt das auch hin....

    ! hier fehlt ausdrücklich: CE, VDE, TÜV-GS usw und auch eine Feinsicherung in der zuleitung....

    Manuela

    Alles anzeigen

    !! hier fehlt außerdem (weniger ausdrücklich, aber trotzdem zu bedenken):

    - Je Mikrofon: 2 Widerstände 6,8 kOhm, 0,1% Toleranz oder besser und zwei hochwertige Folienkondensatoren 1 MikroFarad/63V zum Entkoppeln der Speisung vom angeschlossenen Gerät; bei vielen symmetrischen Mikrofoneingängen ohne serienmäßige P48 ist auch an der Spannungsfestigkeit der Eingangskondensatoren gespart worden, vom Überspannungsschutz (Z-Dioden) für die Opamps ganz zu schweigen. Wirklich zuverlässig zu umgehen ist dieses Problem bei externer Speisung nur mit einem Übertrager (600-1500 Ohm, 1:1 mit Mittelanzapfung), und das wird teuer wenns hochwertig sein soll...
    - die komplette Mechanik (Gehäuse, Platine, Steckverbinder, Sicherungshalter etc.)

  • Phantomspeiseadapter

    • niggles
    • 3. Februar 2005 um 21:21
    Zitat von "Manuela"

    ok morry, wir lassen die 15,60 mal als vorgabe für einen Eigenbau stehen :D

    Ein einzelner Festspannungsregler kommt hier eher nicht in Betracht weil die meist nur bis 40V Input vertragen. Und eine auf Zenerdiode fliegende Regelung mit einem LM7824 wäre auch irgendwie pfuschig.

    1 Kleintrafo 2x24V
    1 Brückengleichrichter, oder 4 Dioden, 1A
    2 Elko 4.700/40
    1 Festspannungsregler LM 7824
    1 dto LM 7924
    2 R 1k
    2 C 100nF

    Die beiden 24v-spulen hinternanderschalten, dadran die Brücke. von + nach trafomitte den ersten elko, von - nach trafomitte den 2ten elko, vom 1. elko den LM 7824 ( massepin auf trafomitte ) vom 2ten elko den LM 7924 (massepin an trafomitte) von den beiden ausgängen je einen 100nf und einen 1k gegen trafomitte, fertig 48,0 V :D
    Beachte das die beinchenbelegung des 7924 anders ist als die vom 7824

    mit den 15 euros kommt das auch hin....

    ! hier fehlt ausdrücklich: CE, VDE, TÜV-GS usw und auch eine Feinsicherung in der zuleitung....

    Manuela

    Alles anzeigen

    !! hier fehlt außerdem (weniger ausdrücklich, aber trotzdem zu bedenken):

    - Je Mikrofon: 2 Widerstände 6,8 kOhm, 0,1% Toleranz oder besser und zwei hochwertige Folienkondensatoren 1 MikroFarad/63V zum Entkoppeln der Speisung vom angeschlossenen Gerät; bei vielen symmetrischen Mikrofoneingängen ohne serienmäßige P48 ist auch an der Spannungsfestigkeit der Eingangskondensatoren gespart worden, vom Überspannungsschutz (Z-Dioden) für die Opamps ganz zu schweigen. Wirklich zuverlässig zu umgehen ist dieses Problem bei externer Speisung nur mit einem Übertrager (600-1500 Ohm, 1:1 mit Mittelanzapfung), und das wird teuer wenns hochwertig sein soll...
    - die komplette Mechanik (Gehäuse, Platine, Steckverbinder, Sicherungshalter etc.)

  • Phantomspeiseadapter

    • niggles
    • 3. Februar 2005 um 21:00
    Zitat von "morry"

    Servus!

    Ich brauche dringend einen Phantomspeiseadapter für 1-4 Kondensatormikros von t.bone (EM800). Diese brauchen laut Datenblatt eine Phantomspeisung von 48 Volt.

    An was willst du die Mikrofone eigentlich betreiben? Oft ist es sowohl vom Preis als auch von der Betriebssicherheit günstiger Recorder oder Pult mit P48 nachzurüsten (bzw. nachrüsten zu lassen) als noch eine zusätzliche Kiste und diverse zusätzliche Kabel und Steckverbinder durch die Gegend zu schleppen.

  • Phantomspeiseadapter

    • niggles
    • 3. Februar 2005 um 21:00
    Zitat von "morry"

    Servus!

    Ich brauche dringend einen Phantomspeiseadapter für 1-4 Kondensatormikros von t.bone (EM800). Diese brauchen laut Datenblatt eine Phantomspeisung von 48 Volt.

    An was willst du die Mikrofone eigentlich betreiben? Oft ist es sowohl vom Preis als auch von der Betriebssicherheit günstiger Recorder oder Pult mit P48 nachzurüsten (bzw. nachrüsten zu lassen) als noch eine zusätzliche Kiste und diverse zusätzliche Kabel und Steckverbinder durch die Gegend zu schleppen.

  • Erfahrungen mit UREI LA22?

    • niggles
    • 3. Februar 2005 um 00:26

    Ich mag den LA22 auch nicht ungern - das Filter im Steuerweg ist prima um mehr Druck auf ungleichmäßig gespielte Basslines zu bringen, ohne zu pumpen oder Obertöne zu klauen. Aber bitte nur im Studio oder im persönlichen Siderack - trifft das Teil live auf einen damit nicht vertrauten Mischer der es benutzen muß weil nichts anderes da ist wird ganz leicht der Super-GAU draus. Die Bedienungselemente sind nämlich zahlreich und ziemlich unübersichtlich (Tandempotis, Knöpfe mit schlecht lesbaren winzigen Beschriftungen, Link-Schalter auf der Rückseite (!)) und vor allem ist es auch möglich das Gerät mit einem Tastendruck von Kompressor auf upward (!!) expander umzuschalten. Was das bei Ratio 10:1 oder mehr und positivem output gain heißt sobald der Threshold überschritten wird kann sich jeder selber ausmalen. Wenn das jemand an einer voll aufgerissenen PA der zwei- bis dreistelligen kW-Klasse passiert möcht ich nicht dabei sein...

  • Welche Antiquitäten setzt Ihr auf der Bühne noch ein?

    • niggles
    • 2. Februar 2005 um 09:12
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Hm, da meinte ich ein anderes...
    Graues Gehäuse, eckig, gross, schwer. Verchromter Korb. Untendran war noch so ein kleines Rädchen zum drehen, irgendwas hat es am Frequenzgang getan.
    Der Stativadapter wurde in eine Schwalbenschwanzführung am Gehäuse eingeschoben und rastete dort ein.

    Der NDR hat die Dinger früher mal "für alles" benutzt...

    Das wiederum ist das MD421, auch heute noch "das" Radio-Reporter-Mikro der öffentlich-rechtlichen, denn viele Reporter dort laufen mit Recordern rum (DAT, MD, Kassette) die keine Phantomspeisung bieten. Zählt für mich aber nicht wirklich als Antiquität weil es (in schwarz) noch heute massenhaft produziert und verkauft wird. Das 441 wird zwar auch noch hergestellt, aber die Stückzahlen sind wohl verschwindend gering (und der Preis entsprechend heftig...)

  • Brauche dringend Rat zu einer Frage der Abschlußarbeit 04

    • niggles
    • 1. Februar 2005 um 21:20

    OT MODE ON

    Zitat von "Binson"

    und nebenbei ist der Stundenplan zur Hälfte ja auch noch mit so essentiellen Fächern wie Religion, Sozialkunde, Sport, Deutsch und Englisch gefüllt...

    Einspruch! Auch und gerade die Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift, zumindest grundlegender Kommunikation auf Englisch (vor allem in dieser Branche) und gesellschaftliches Grundwissen (politisches/juristisches System der BRD) sollte man von einer Fachkraft mit abgeschlossener Ausbildung erwarten können. Er oder sie wird dann ja auch als Verantwortlicher auf Veranstaltungen zumindest bis zu einer gewissen Größe anzutreffen sein und repräsentiert dort den ganzen Berufszweig bzw. bei Einsätzen im Ausland sogar unser ganzes Land. Da gehört schon etwas mehr dazu als das was (leider) heutzutage an vielen Hauptschulen noch vermittelt wird...

    OT MODE OFF

  • Welche Antiquitäten setzt Ihr auf der Bühne noch ein?

    • niggles
    • 1. Februar 2005 um 21:01
    Zitat von "Binson"

    Hab mal Wochen lang nach Tuchelsteckern gesucht bis ich welche gefunden habe - war dann ein Hamsterkauf... :D

    Einzelne Tuchelarmaturen (groß und klein) gibts seit Jahr und Tag bei (uaaaah...) Conrad. Wie üblich nicht ganz billig, aber die Teile sind in der Tat so selten geworden daß man sie sonst nur im Großhandel bekommt...

  • Welche Antiquitäten setzt Ihr auf der Bühne noch ein?

    • niggles
    • 1. Februar 2005 um 20:57
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Ist das nicht dieses graue, eckige, fette Teil, das sie früher beim Ö-R Fernsehen zuhaufe in Gange hatten?
    Zentnerschwer?

    Das war das MD 21. Auch ein nettes Teil - Druckgußgehäuse mit eingearbeitetem Stativgewinde und 5-7mm Wandstärke. Damit kann man auch mal Nägel einklopfen. Durch die Richtcharakteristik Kugel aber leider bei den heutigen Lautstärken nicht mehr wirklich für Beschallung geeignet, zumal die Empfindlichkeit auch recht gering ist.

  • Welche Antiquitäten setzt Ihr auf der Bühne noch ein?

    • niggles
    • 31. Januar 2005 um 20:01
    Zitat von "Mechwerkandi"

    AKG D 190, das mit der Sintermetall-Kappe.
    Für Sprachübertragung in der Klasse unerreicht, und man sieht auch noch was von dem Redner sein Gesicht... :wink:

    ...Wobei ich für diesen Einsatzzweck den großen Bruder D202 bevorzuge. Leider nicht ganz so unaufffällig, aber das 190er neigt a) bei Beleuchtung durch Kamera-Kopflichter zu unangenehmen Reflexionen (blanker Metallring unterhalb des Korbes) und klingt b) im Vergleich zur "großen" D-Serie (202, 222, 224) etwas blechern. Für den Anwendungsfall "Sprachübertragung ohne Phantomspeisemöglichkeit" sind sie aber beide fein und ne ganz andere Liga als das übliche SM58-Gedöns das da viel zu oft zum Einsatz kommt...

    Ansonsten auch klasse: Sennheiser MD441 an einer fetten, sauber gestimmten 8" tiefen Snare. RRRumms!

  • Signalsplitting - unsymmetrische ausgänge?DI-Box oder Split?

    • niggles
    • 31. Januar 2005 um 19:35

    Ich denke das vernünftigste wäre, ihr laßt euch euer IEM-Rack von jemand verdrahten der Erfahrung mit sowas hat. Die Grundlagen der Leitungstheorie (symmetrische/unsymmetrische Signalführung, Impedanzverhältnisse/Anpassung) hier noch zu erklären führt wohl etwas zu weit.

    Ansonsten gilt: Nur nicht zu kompliziert denken. Vocal-Effekte gehören an den FoH, denn da sitzt der Mensch der die komplette Signalkette ab Mikrofon bis zur PA unter Kontrolle haben sollte, um dem Publikum den optimalen Mix abliefern zu können. Wenn die Songstrukturen es erfordern daß da öfter Presets umgeschaltet werden und ihr noch keinen eigenen Mischer habt der euer Material kennt läßt sich das mit einem kleinen Fußpedal fernsteuern - geht per XLR-Adapter auch problemlos übers Multicore. Und zum splitten des Signals einer DI-Box oder eines Mikrofons mit symmetrischem Ausgang auf 2 Mischpulte schaltet man die beiden Eingänge einfach parallel und läßt bei einem Pult Pin 1 offen. Übertrager oder aktive Splitlösungen lohnen sich erst bei größeren Setups (Live-Mitschnitt, Übertragung für Radio/TV usw.).

  • Signalsplitting - unsymmetrische ausgänge?DI-Box oder Split?

    • niggles
    • 31. Januar 2005 um 16:58
    Zitat von "_Stephan_"

    Hallo Leute,

    Es geht um folgende Signale

    1xE-Gitarre
    1xGesang
    2x(E)Drums
    1xBass
    1xSynth/Playback(Mono)

    Alle einzelsignale sollen sich dann in einem Soundcraft Spirit M8 treffen um dort für das IEM gemixed zu werden. Über die Direct Outs sollen die Signale dann unbearbeitet weiter zum FOH gehen.

    [ das Vorverstärkte nicht jedem FOH Menschen gefallen ist mir klar, allerdings muss bis auf die E-Gitarre sowieso schon alles aus Effektgründen durch DI oder MicPre geschickt werden ]

    Ich behaupte mal daß es keinem FoH-Mischer gefällt wenn er den Gain der ersten Verstärkerstufe in "seinem" Signalweg nicht in Reichweite hat, sondern 30 oder mehr Meter entfernt auf der Bühne. Also sorgt bitte dafür daß Signale wie E-Drums, Bass und Synth per DI niederohmig, symmetrisch und ggf. erdfrei vorliegen (das müssen sie für einen störungsfreien FoH-Mix ohnehin), dann können sie auch problemlos passiv zwischen eurem IEM-Pult und dem FoH gesplittet werden. Der Mic-Pre (der vermutlich für den Gesang eingesetzt wird) gehört aus den oben genannten Gründen ohnehin an den FoH-Platz. Beim passiven Split bitte noch die Masseführung beachten (üblicherweise Groundlift bzw. Pin 1 offen am IEM-Pult) und alles wird gut.

    EDIT: Die obige Lösung bezieht sich natürlich auf einen Split VOR den Mic-Eingängen von FoH und IEM-Pult. Warum es keinen Sinn macht hier einen Direct out zu verwenden hab ich ja schon ausgeführt...

  • Remote-Anschluss Denon DN-650F Pinbelegung

    • niggles
    • 12. Januar 2005 um 16:01

    der 650er hat den gleichen 25-poligen Fernsteueranschluß wie die 630er Serie, d.h. Startkontakt (potentialfreier Schließer, entweder Taster oder Schalter) zwischen Pin 9 und 23.

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