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Beiträge von niggles

  • Mono Sub passiv an Stereo-Amp

    • niggles
    • 11. Juli 2004 um 22:47

    Da steh ich etwas auf dem Schlauch, welcher (kommerziell erhältliche)Sub arbeitet denn mit Doppelschwingspule für L+R? Klar gibts entsprechende Chassis, aber das wird doch eher zur Entzerrung (Saugkreis an 2. Schwingspule) eingesetzt..
    Und bei den heutigen Endstufenpreisen und -gewichten lohnt sich der Passivbetrieb von Subs m.E.n. wirklich nur noch in ganz kleinen Dimensionen.

  • Mono Sub passiv an Stereo-Amp

    • niggles
    • 11. Juli 2004 um 19:47
    Zitat von "DavidH"

    überlege grade an einer passiv-trenn-lösung...
    wie kann ich einen mono-bass passiv getrennt an den zwei Stereoabgängen des Amps, der auch die Tops beschickt, anschließen?

    ich komm da grad' irgendwie nicht über meine Denkblockade weg..

    R+L parallel? oder irgendwie in Serie zu den Tops???

    bitte helft mir mal grade auf die Sprünge, hab mich mit passiv-Konstruktionen bisher noch so gar nicht beschäftigt...

    DANKE


    Gar nicht. Für so was gibts im HiFi-Bereich Bässe mit Doppelschwingspule, aber bei mehr als 2x150 W ist das mechanisch nicht mehr zu machen - ein fetter, breiter Synthiebass mit ordentlich Phasenverschiebung zwischen links und rechts (Stereobasisverbreiterung) würde die Schwingspulen buchstäblich auseinanderreißen.

    Kauf dir nen Bassamp und ne Aktivweiche, Subwoofer passiv trennen ist Technik von vor 20 Jahren.

  • Mono Sub passiv an Stereo-Amp

    • niggles
    • 11. Juli 2004 um 19:47
    Zitat von "DavidH"

    überlege grade an einer passiv-trenn-lösung...
    wie kann ich einen mono-bass passiv getrennt an den zwei Stereoabgängen des Amps, der auch die Tops beschickt, anschließen?

    ich komm da grad' irgendwie nicht über meine Denkblockade weg..

    R+L parallel? oder irgendwie in Serie zu den Tops???

    bitte helft mir mal grade auf die Sprünge, hab mich mit passiv-Konstruktionen bisher noch so gar nicht beschäftigt...

    DANKE


    Gar nicht. Für so was gibts im HiFi-Bereich Bässe mit Doppelschwingspule, aber bei mehr als 2x150 W ist das mechanisch nicht mehr zu machen - ein fetter, breiter Synthiebass mit ordentlich Phasenverschiebung zwischen links und rechts (Stereobasisverbreiterung) würde die Schwingspulen buchstäblich auseinanderreißen.

    Kauf dir nen Bassamp und ne Aktivweiche, Subwoofer passiv trennen ist Technik von vor 20 Jahren.

  • CD Player für den Verleih

    • niggles
    • 11. Juli 2004 um 18:28

    Der Omnitronic CDP-385 (größerer Bruder des 360, aber mit Sony-LW) ist auch nicht verkehrt. Unserer ist zwar erst 6 Monate alt, aber Probleme gabs nie. Spielt alles, startet ausreichend schnell und ist gut zu bedienen. Vorteil im Verleih: viel weniger Knöpfe und Funktionen als der bst (weniger Verwirrung bei Hobby-DJ's :wink: ) und ein 2HE Bedienteil, d.h. er paßt in ein eigenes 2HE Case mit "Heckklappe". Außerdem gibts den grad für 220€ bei Thomann, dann hat er seinen Kaufpreis schon nach 3-6 Monaten und nicht erst nach nem Jahr eingespielt.

  • CD Player für den Verleih

    • niggles
    • 11. Juli 2004 um 18:28

    Der Omnitronic CDP-385 (größerer Bruder des 360, aber mit Sony-LW) ist auch nicht verkehrt. Unserer ist zwar erst 6 Monate alt, aber Probleme gabs nie. Spielt alles, startet ausreichend schnell und ist gut zu bedienen. Vorteil im Verleih: viel weniger Knöpfe und Funktionen als der bst (weniger Verwirrung bei Hobby-DJ's :wink: ) und ein 2HE Bedienteil, d.h. er paßt in ein eigenes 2HE Case mit "Heckklappe". Außerdem gibts den grad für 220€ bei Thomann, dann hat er seinen Kaufpreis schon nach 3-6 Monaten und nicht erst nach nem Jahr eingespielt.

  • CMX-3000 vs. CMX-5000

    • niggles
    • 11. Juli 2004 um 18:16

    Nimm den 100er, der 500er ist von der Dauerhaltbarkeit im Discobetrieb her eine absolute Katastrophe. Mindestens 1x die Woche Linse putzen (Nebel- und Rauchniederschlag), und Probleme mit CD-R's hatten zumindest die alten Modelle auch ständig. Aber vielleicht ist das ja auch gar nicht so schlecht.. :mrgreen:

  • CMX-3000 vs. CMX-5000

    • niggles
    • 11. Juli 2004 um 18:16

    Nimm den 100er, der 500er ist von der Dauerhaltbarkeit im Discobetrieb her eine absolute Katastrophe. Mindestens 1x die Woche Linse putzen (Nebel- und Rauchniederschlag), und Probleme mit CD-R's hatten zumindest die alten Modelle auch ständig. Aber vielleicht ist das ja auch gar nicht so schlecht.. :mrgreen:

  • Blinder

    • niggles
    • 10. Juli 2004 um 21:05
    Zitat von "Sokke"

    könnte man nicht für eine Matrix auf die Dimmbarkeit der Kanäle verzichten und stattdessen Relais einsetzen, die über DMX-Controller gesteuert werden?

    Falls du mechanische Relais (bzw. bei der Leistung sollte man doch schon Schütze nehmen) meinst: Definitiv nein. Die Dinger verursachen massive RFI-Störungen weil sie nicht immer im Nulldurchgang schalten (Ausschaltlichtbogen). Wenn du damit auf einer Bühne 10 oder 20kW schaltest wird dich der Tonkutscher massakrieren weil er die ständigen Knackser nicht aus der Anlage rausbringt. Außerdem wirds dein Chef bzw. Buchhalter auch nicht gern sehen weil die fehlende Vorheizung und der sprunghafte Spannungsanstieg die Lebensdauer der Lampen stark verkürzen.
    Mit ELR's (elektronische Lastrelais) mit Nullspannungsschalter geht sowas, aber wegen der fehlenden Vorheizung auch nur mit kleinen Lampen (<200W).

    EDIT: Mit der Soundlight-Karte geht das schon (ELR's), aber 500 W pro Kanal sind halt etwas wenig für Blinder und vorheizen geht auch nicht.

  • Spannungsabfall

    • niggles
    • 10. Juli 2004 um 20:20

    Längst nicht alle modernen Endstufen haben Schaltnetzteile (vgl. Crown K2).
    Bei konventionellen Netzteilen sinkt die Clippinggrenze bei Unterspannung rapide.
    Bei Schaltnetzteilendstufen passiert bei Unterspannung oft erst mal gar nichts, dafür neigen sie bei drastischer Unterspannung (Generator kurz vorm Kollaps bzw. Sprit alle) durch die Erhöhung des Primärstroms (Nachregelung!) dazu Netzsicherungen zu überlasten. Entweder die im Generator oder ihre eigenen. Und letztere sind dann nur zu gern entweder von außen unzugänglich oder als Ersatz gerade nicht zur Hand...
    Und außerdem gehören PA's eh nicht an Aggregate ohne lastabhängige Drehzahlregelung, aber das hatten wir ja schon mal. :wink:

  • Dimmerrack-Bau / BGV A2 Abnahme...Wo in N / ER?

    • niggles
    • 10. Juli 2004 um 15:55
    Zitat von &quot;FG-com&quot;

    Also, ich fasse mal zusammen...

    Unsere Idee, nen Verteiler ins Dimmerrack zu integrieren ist weniger geschickt, überlegen wir uns auch noch zweimal. Nichtsdestotrotz muß ich ja zumindest nen CEE 32 A draufbauen und die Dimmer innen anschließen und die Hartings und Schukos der Dimmerausgänge verkabeln,

    ...nicht zu vergessen den 0.03er RCD (3*40A) und die 6 16er Automaten für die DimmerEINgänge.
    Für den Kopfwackler-Dauerstrom und diverses anderes Geraffel (Werkzeug, Handyladegerät, Floorspots zum Abbau, damit die Lakas nicht immer bis zum bitteren Ende angesteckt bleiben müssen :wink: ) würd ich einfach noch mal 3 Schukos in den Verteiler dübeln und an die Automaten mit ranhängen. Einen ähnlichen Verteiler, aber mit 16 A Eingang, ohne Automaten aber mit 2 16A 0.03er RCD'S (einer dreiphasig für die PA, einer einphasig auf Schuko für Bühnenstrom, damit dubiose Muckergerätschaften nicht gleich die ganze Anlage lahm legen) dann für Ton und das ganze über zwei Kabel (1x32A, 1x16A CEE) an den vorhandenen Verteiler 32-->32&16 (muß man halt eine Dose austauschen) anschließen.
    Nur so meine 2¢...

  • Dimmerrack-Bau / BGV A2 Abnahme...Wo in N / ER?

    • niggles
    • 10. Juli 2004 um 15:40

    Alternative zu Conrad & Co: örtlicher Elektrogroßhandel. Von Finder gibts unter der Bezeichnung 71.51.8.230.1021 (Stromwandler dazu z.B. ASK31.3 50/5A) ein sehr kompaktes System zur kontaktlosen Strommessung und -Überwachung. Damit sind auch so nette Sachen wie selektiver Lastabwurf machbar. Dann fliegt halt nicht die Hauptsicherung wenn der Lichtler meint 10 Sekunden auf Full On stehen bleiben zu müssen sondern es wird einfach ein Dimmer (evtl. per Schütz) weggeschaltet...

  • Audio Hausanlage Semperoper Dresden

    • niggles
    • 10. Juli 2004 um 14:37

    ...ich hoffe für dich daß die Anlage seither wenigstens schon mal überarbeitet wurde, denn die ursprüngliche 700er-Technik war eine reine DDR-Entwicklung und arbeitet mit Steckverbindern, die du heute nicht mal mehr gebraucht bekommst. Nix mit XLR, Tuchel, DIN oder so...
    Also bloß nicht auf die Hausverkabelung verlassen sondern sicherheitshalber eigene Cores mitbringen.

  • CD Player kratzt und rauscht...

    • niggles
    • 9. Juli 2004 um 22:16

    Die Reinigungs-CD's mit der kleinen Bürste unten dran bringen gar nix. CD-Player putzen geht mit Schraubenzieher (zum Öffnen des Gehäuses), 100%igem Weingeist oder Isopropylalkohol (aus der Apotheke) und Wattestäbchen (bei der großen Schwester im Bad klauen...). Deckel auf, Laseroptik suchen (evtl. muß eine Abdeckung über dem Laufwerk runter damit man sie zu sehen bekommt) und vorsichtig mit in Alk getauchtem Wattestäbschen abwischen. Die Linse ist federnd gelagert, also gerade soviel "Druck" drauf daß sie etwas nachgibt und kein Gramm mehr. Trocknen lassen, Deckel drauf und gut is.

  • CD Player kratzt und rauscht...

    • niggles
    • 9. Juli 2004 um 22:16

    Die Reinigungs-CD's mit der kleinen Bürste unten dran bringen gar nix. CD-Player putzen geht mit Schraubenzieher (zum Öffnen des Gehäuses), 100%igem Weingeist oder Isopropylalkohol (aus der Apotheke) und Wattestäbchen (bei der großen Schwester im Bad klauen...). Deckel auf, Laseroptik suchen (evtl. muß eine Abdeckung über dem Laufwerk runter damit man sie zu sehen bekommt) und vorsichtig mit in Alk getauchtem Wattestäbschen abwischen. Die Linse ist federnd gelagert, also gerade soviel "Druck" drauf daß sie etwas nachgibt und kein Gramm mehr. Trocknen lassen, Deckel drauf und gut is.

  • Drehstrom: Netzteile und Sicherungen kaputt. Null kurz weg?

    • niggles
    • 9. Juli 2004 um 20:28
    Zitat von &quot;cyberlight&quot;


    Wofür gibt es denn wohl sonst den Duspol mit Lastzuschaltung?
    Der Strom sollte wohl für einen vernünftigen Test ausreichen.

    Normalerweise schon, ich habs aber selbst schon erlebt (da war eben besagter Lüfter beteiligt, der sich auf die Schnelle auch nicht abschalten ließ bzw. keiner wußte wirklich, wo der eigentlich dran hängt) daß die Last im Duspol zur Sternpunktverschiebung nicht ausgereicht hat. Der Nulleiter war natürlich trotzdem in der nächsten Verteilung abgefault. Zum Glück hat der Kollege am Dimmerrack rechtzeitig losgeschrien, als ihm beim ersten Lampentest die Sicherung flog. Der Triac im Kanal war trotzdem hinüber...

    Fazit: Auch ein Duspol ist nicht unfehlbar. Manchmal steht man eben vor Sachen die es eigentlich nicht geben dürfte...

  • Drehstrom: Netzteile und Sicherungen kaputt. Null kurz weg?

    • niggles
    • 9. Juli 2004 um 20:07

    Da muß ich jetzt aber doch noch nachtreten...:

    1. Vor dem Herstellen der Stromversorgung muß gemessen werden. Selbstverfreilich und immer.
    2. Was ist zu messen? Mit einem Duspol kann ich zwar immer einen fehlenden bzw. falsch angeschlossenen PE und das Fehlen bzw. die Fehlfunktion eines RCD feststellen, aber damit ist nur dem Personenschutz genüge getan. Das heißt noch lange nicht daß ich dort gefahrlos meine Geräte anschließen kann.
    3. Auch wenn ich zwischen L1,2,3 und N jeweils die geforderten 230 V messe kann noch einiges faul sein. Falls nämlich an dem Stromkreis, der mir den "Bauerndrehstrom" (N fehlt irgendwo auf dem Weg von der HV) liefert noch ein anderer Verbraucher hängt bei dem N am Sternpunkt angeschlossen ist (bei Wandlüftern in größeren Küchen gerne der Fall) wird sich der Sternpunkt erst unter Belastung verschieben - und dann ist das Geschrei groß, denn wofür haben wir denn extra nachgemessen, wenns jetzt trotzdem kaputt ist. Dafür gibts nur 2 Lösungen: Entweder Schutzmaßnahmen-Prüfgerät mit Schleifenwiderstandsmessung oder eben drei unterschiedliche Glühbirnen an die Phasen hängen und dann die Spannungen überprüfen. Nur macht das halt keiner...

  • Dimmerrack-Bau / BGV A2 Abnahme...Wo in N / ER?

    • niggles
    • 9. Juli 2004 um 19:02
    Zitat von &quot;djobi&quot;

    Messgeräte: da ist die Frage ob Digital oder Analog. Conrad bietet z.B. ein digitales Modul, glaub für nen 10er, das man je nach Beschaltung / Vorwiderstände/Shunt etc. als Amperemeter bzw Voltmeter einsetzen kann.

    Zur Spannungsüberwachung mag das angehen, für Strommessungen >10A bitte ganz schnell vergessen. Solche Ströme mißt man nicht mit dem Spannungsabfall an Shunt-Widerständen (Stichwort Wärmeentwicklung - stell dir mal vor ein Shunt lötet sich bei 32 A durch Hitzestau im Verteiler selbst aus...) sondern mit Stromwandlern. Gibts auch bei Conrad (wenn man schon unbedingt da bestellen muß) aber nur im Business-Katalog.

  • Dimmerrack-Bau / BGV A2 Abnahme...Wo in N / ER?

    • niggles
    • 9. Juli 2004 um 16:27

    Zunächst mal: Ich bin mir zu 90% sicher, daß die Zuführung des Dauerstroms im gleichen Lastcore mit gemeinsamem PE aus einem extra Stromkreis nicht zulässig ist, habe aber die entsprechende Vorschrift nicht im Kopf, deshalb dazu erstmal keine Aussage. Ich würde das Stromkonzept aus einem ganz anderen Grund anders aufbauen: Der Grund für diese Konstruktion ist doch, daß ihr einen Teil der Leistung auf dem 32er Eingang für den Tonstrom abzweigen wollt. In dieser Größenordnung macht "Licht und Ton auf getrennten Phasen" nicht mehr wirklich Sinn (es sind ohnehin alle drei Phasen mit Dimmeroberwellen "verseucht"). Stattdessen sollte man sich bewußt werden wie eigentlich die Einstreuungen in die PA gelangen: Durch Induktion im PE des Kabels das die Tonanlage versorgt. Im Extremfall liegt die Masse der PA dann einige Volt "über Erde", und da es sich um Wechselstrom handelt geht das Brummkonzert los, auch wenn sonst alles richtig verkabelt ist.

    Die logische Konsequenz lautet:
    1. Die Stromversorgung für Licht und Ton solange wie möglich in getrennten Kabeln führen.
    2. Den Erdungswiderstand ab dem Punkt an dem die beiden Kabel zwangsläufig zusammen geführt werden müssen so gering wie möglich halten, d.h. die CEE-Dose nehmen die am nächsten an der Hauptverteilung dran ist und direkt danach per UV in Licht und Ton aufteilen, auch wenn das mal 100 m mehr Kabel bedeutet...

  • brummen beim behringer multicom

    • niggles
    • 9. Juli 2004 um 15:00

    Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber http://www.dself.dsl.pipex.com/ampins/balanced/balanced.htm erklärt, warum das eben manchmal nicht so geht. Tip: Die MAM DI-16 hat einfache Trennübertrager und nur Monoklinkenanschlüsse, bei denen gilt: Hot=Tip, Cold=Schaft. Die Abschirmung muß jeweils von den angeschlossenen Geräten kommen..(telescoping ground, wie das der Ami so nennt.)
    Viel Spaß beim Lesen.

  • brummen beim behringer multicom

    • niggles
    • 9. Juli 2004 um 14:13

    Für Brummprobleme durch Gehäuseerdung über Rackschienen gibts in jedem besseren Musikladen sog. Humfrees, das sind gelochte Plastikplättchen die um die Rackohren herumgelegt werden, zusätzlich wird die Schraube mit einer Plastiktülle versehen.

    Die (in 90% der Fälle funktionierende) Idee von Tobias mit der "pseudo-symmetrischen" Verkabelung hast du glaube ich nicht richtig verstanden. Ich gehe mal davon aus daß ihr ein Pult mit unsymmetrischen Inserts habt und der Multicom über XLR Ein- und Ausgänge betrieben wird.

    Ergo:

    1. Stereoklinkenstecker mit 2 einadrig abgeschirmten Kabeln, Schirme an Schaft, Innenleiter von Kabel 1 an Ring, Kabel 2 an Tip (Spitze). Hinten auf dem Pult nachsehen welcher Kontakt (Ring/Tip) Send und welcher Return ist und die Kabel entsprechend kennzeichnen.
    2. An das "Send"-Kabel einen XLR male anlöten. Abschirmung auf 3, Innenleiter auf 2, 1 bleibt leer.
    3. An das "Return"-Kabel einen XLR female anlöten. Abschirmung auf 3, Innenleiter auf 2, 1 bleibt leer.

    Falls der Multicom nur Klinkenanschlüsse hat, anstelle der XLR's STEREOKlinken verwenden. Dann gilt: XLR Pin 1 entspricht Schaft, XLR Pin 2 entspricht Tip, XLR Pin 3 entspricht Ring. Ich weiß, es ist ein komisches Gefühl beim Löten eines Klinkensteckers den Schaft nicht zu belegen aber es funktioniert wirklich.

    Wenn das nicht hilft sind leider in der Tat DI-Boxen fällig. Günstigste Lösung ist die MAM DI-16 beim großen T, aber da muß man auch wieder Spezialkabel löten. Könnte ja sein daß sonst einer aus der Übung kommt... :mrgreen:

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