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Beiträge von niggles

  • Ground Probleme bei Netzwerken

    • niggles
    • 1. Juni 2022 um 13:30
    Zitat von simonstpauli

    Bis jetzt habe ich mir nur gemerkt: durchverbundener Schirm = blöd.

    Der beste Schirm ist an beiden (!) Enden niederohmig mit dem PA bzw. "Medienerde" verbunden, hat aber keine weitere direkte Verbindung zur örtlichen Gerätemasse und/oder dem PE der Endgeräte.

    Weil das in der (IT-) Praxis auch nicht immer zu 100% funktioniert (Layer 8 macht da öfter Probleme) sind die PHYs aktueller TP-Ethernetkomponenten da mehr oder weniger robust ausgelegt. Gemeinsam ist ihnen allen dass sie keine Schirmverbindung von Endpunkt zu Endpunkt brauchen, der Schirm muss nur vorhanden und geerdet sein, vor allem bei Gigabit Ethernet.

    Einseitig geerdeter Schirm ist genauso ungünstig wie gar nicht oder nur hochohmig geerdet. Beides lässt die ganze Leitung zur Antenne werden und funktioniert dann sogar schlechter als ungeschirmt.

  • Ground Probleme bei Netzwerken

    • niggles
    • 31. Mai 2022 um 17:34

    Die Problematik ist in der IT durchaus bekannt:

    WuT Info: Die EDV-gerechte Elektroinstallation

    http://www.hensel-electric.eu/mWeb/media/PDF_Internet_Allgemein/zukunftssichere_nsa_5leitersys_tech_info.pdf

    VA-Technik ist zwar inzwischen zu 90% TN-S, gerade bei örtlich gestellter Stromversorgung oder in Festinstallationen kann das aber auch mal anders sein und zu entsprechenden Problemen führen.

    Interessant sind jetzt deren Lösungsansätze:

    - "vertikale" Leitungen (Anbindung von Etagenswitches an den Hauptswitch, Gebäudeverbindungen) werden praktisch nur noch in Glasfaser ausgeführt. Übersetzt in die VA-Branche ist die Verbindung zwischen Bühne und FoH oder Ü-Wagen eigentlich immer eine solche...

    - Es wird immer davon ausgegangen dass die Schirme von Kupferleitungen an den Patchpanels auf PA des Gebäudes liegen und damit ggf. auch Ausgleichsströme fliessen können. ITler die ein bisschen über den Tellerrand hinaus schauen fragen da auch mal kritisch nach wenn ich analoge Audiosignale über Hausnetze gepatcht haben will. Erdfrei symmetrisch muss es sein, der Cat.5/6/7-Schirm sollte keine Verbindung zur Audiomasse haben.

    - "horizontale" Kupferpatches (Anschlussdose -> Endgerät) werden in Altinstallationen oft noch bewusst in U/UTP ausgeführt...

    - TP Ethernet ist grundsätzlich erdfrei trafosymmetrisch. Die Trafos können bei der "Trägerfrequenz" von 750 MHz ja winzig sein. Probleme mit Ausgleichsströmen gibt es eher mit den angeschlossenen Geräten, PC´s haben es meistens nicht so gern wenn über ihre Masseleitungen Fremdströme im mittleren A-Bereich laufen.

    So, und jetzt kommen wir tollen Audiofuzzis und meinen über diese gleiche Technologie Protokolle wie MADI oder AES50 würgen zu müssen die eben nicht erdfrei symmetrisch laufen. Finde den Fehler...

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 31. Mai 2022 um 17:09
    Zitat von Herr Nink

    Das nicht - aber ich habe mal unaufmerksamerweise doch einiges an Poti-Kappen von einer Neve VR mittels Staubsauger entfernt... dürfte ähnlich lang gedauert haben...

    Damenstrumpf überm Staubsaugerrohr vergessen...? Erspart einem zwar nicht das Suchen der Stelle wo die Dinger jetzt wieder hin müssen aber zumindest das Sezieren des Staubsaugerbeutels.

  • Zwei Pulte, ein Protokoll und trotzdem unterschiedliche CAT-Kabeleigenschaften erforderlich?

    • niggles
    • 31. Mai 2022 um 17:05
    Zitat von secluded

    ...würde bedeuten, daß in einem Twisted Pair verschiedene Dinge laufen...

    ...also auf 3&4, sowie 5&6...

    ...vielleicht liegt da ein Problem ?!?

    Nein, dass ist schon richtig so: https://gotrango.com/cat-5-ethernet…ut-assignments/

    Wäre auch ein selten dämlicher Fehler...

  • Zwei Pulte, ein Protokoll und trotzdem unterschiedliche CAT-Kabeleigenschaften erforderlich?

    • niggles
    • 27. Mai 2022 um 19:54
    Zitat von ERICH

    Meine Erfahrung ist die gleiche.

    50m sind kein Problem, darüber wird es eine Lotterie.

    Veranstaltungen bei denen es ein Pult dieser Grösse braucht gehen nur noch in den seltensten Fällen mit 50m Multicore. Die Zeiten von Kabelbrücken oder Matten mitten durchs Publikum sind auch bei Stadtfest oder Bierzelt vorbei.

    70m sind das übliche Limit für AES50/HyperMAC auch bei X/M 32, ab da spielst du Lotto. Da sehe ich keinen Unterschied.

  • PK Sound, Trinty10 advanced robotic linearray Hat das schonmal jemand gehört ?

    • niggles
    • 26. Mai 2022 um 21:12
    Zitat von test

    ja, da haste mit 2 linien den 7,5 t schon überladen :)

    Wer benutzt denn bitte heutzutage als Grossbeschaller noch solche Spielzeugautos? Das Argument "kann jeder fahren" hat sich inzwischen rechtlich doch echt erledigt...

  • PK Sound, Trinty10 advanced robotic linearray Hat das schonmal jemand gehört ?

    • niggles
    • 26. Mai 2022 um 21:05
    Zitat von HenrySalayne

    So toll das auf den ersten Blick alles sein mag, aber:

    K2 (2x12", 4x6.5"): 56 kg

    GSL (2x14", 3x10") : 80 kg

    Trinity (2x12", 4x6.5"): 118 kg

    Das ist ja sogar schwerer als K1, die aber von der Membranfläche her in einer ganz anderen Liga spielt. Da werden die sich in Europa schwer tun, in der K2/J - Budgetklasse gibts üblicherweise nicht mehr als je zwei 500kg D8+-Motoren als Punkte für die Main Hangs. Das sind bei Trinity gerade mal 8 Elemente...

  • Trägerklemme "Idiotensicherung"

    • niggles
    • 24. Mai 2022 um 23:12
    Zitat von hans jürgen schmidt

    Verbietet sich diese Anwendung?

    Ja. Zeltklammern sind nur und ausschliesslich für den temporären Betrieb an Zeltträger-Kederschienen konstruiert. Die brauchen die Form der Kederschiene als Gegenlager damit sie sich nicht mit der Zeit von selber lösen.

    Bau dir mit 2 Gravlocks und einem Stück 50mm Rohr einen Hängepunkt. Das kostet zwar ein paar € mehr, ist dafür dann aber nur werkzeuglösbar.

  • Gobo Rotation Position

    • niggles
    • 14. Mai 2022 um 15:09
    Zitat von e-on

    Das ganze kommt dann in einen DMX Recorder und das funktioniert auch. Aber... wenn die Spannung für das Movinglight ab und wieder eingeschaltet wird ist der Schriftzug in allen Positionen zu finden nur nicht waagerecht. Pan/Tilt und Gobo passt immer, nur der Schriftzug nicht.

    Klingt für mich eher wie ein Steuerungsproblem. Warum ist es denn nötig bzw. überhaupt möglich dass im regulären Betrieb die Stromversorgung zum MH ein- und ausgeschaltet wird ohne dass der DMX-Recorder dann automatisch auch den Befehl bekommt nach einer gewissen Verzögerungszeit (die die Lampe zum Resetten braucht) erst mal alle Kanäle auf Null zu setzen und dann die Position anzufahren?

    Oder der MH hat keine bzw. keine ausreichend genaue Goboindexierung. Von welchem Gerät reden wir denn hier?

  • Behringer WING

    • niggles
    • 13. Mai 2022 um 16:53
    Zitat von Christian S.

    Da sind wir ja dicht beieinander - ich meine der Standard kann halt nix dafür wenn sich die Nutzer nicht an Minimal-Basics halten und versuchen beim Kabel ein paar Cent zu sparen...

    Das gemeine ist dass die Probleme völlig unabhängig vom Kabelpreis sind. Symmetrisch analog 20-20000 Hz stellt elektrisch kaum Anforderungen, also haben einige erfolgreiche Kabelhersteller da nur auf Mechanik optimiert. Das Ergebnis sind hochwertige Kabel die sehr robust sind, sich super wickeln und löten lassen aber beim Einsatz mit höherfrequenten Digitalsignalen Probleme machen weil sie weder einen definierten Wellenwiderstand noch eine definierte Kabelkapazität einhalten. Swissflex NK2 z.B. oder diverse ältere Mogami-Typen. Davon wurden jahrzehntelang viele viele Kilometer verkauft und verbaut und sind auch heute noch im Einsatz. Da geht teilweise nicht mal AES3 sauber drüber, wie soll das mit der 16-fachen Datenmenge zuverlässig tun?

  • Behringer WING

    • niggles
    • 13. Mai 2022 um 15:07
    Zitat von Christian S.

    Also ich würde das fast eher mit Cat vergleichen. Denn DMX spielt eigentlich immer - solange man sich minimal an die Vorgaben hält. Es spielt halt sogar so gut, das es selbst mit Krokoklemme auf NYM oder billigste Mikrokabel für die meisten Anwender einfach funktioniert, auch ohne Endwiderstand, passende Leitung und vielleicht sogar noch mit Y-Stücken.

    Im Einzelfall vielleicht, aber jeden Tag auf einer anderen Baustelle, sauber reproduzierbar und unter den Bedingungen etwas grösserer Produktionen (Einstreuungen, Potentialverschleppung, Geräte wie City Colors die auf verwaschene DMX-Signalflanken allergisch reagieren...) eben nicht. Da muss das Kabel einem Mindeststandard genügen den beileibe nicht alles erfüllt was XLR3 Armaturen an beiden Enden hat. Da sind selbst die Anforderungen an simples Cat.5 UTP deutlich stringenter...

    Die kopfschmerzträchtigen Fehlersucharien die das immer wieder ausgelöst hat werden erst jetzt langsam weniger weil sich hochflexible 110 Ohm Kabel als Mikrofonleitung durchzusetzen beginnen.

  • Behringer WING

    • niggles
    • 13. Mai 2022 um 12:54
    Zitat von JS-Sound

    https://www.midasconsoles.com/series.html?ca…GECONNECTSERIES

    Ich glaube das ist neu, oder?

    Sieht gut aus, keine Stromversorgung, Verkabelung per XLR, erschreckend günstig (349 Dollar, sofort verfügbar), ....

    Oh je...

    Die haben offenbar nichts aus dem DMX-über-XLR3-Chaos im Lichtbereich gelernt. Zu behaupten dass *jedes* Kabel mit XLR3-Armaturen mit diesem System zuverlässig spielt ist eine gewagte Ansage. Die Vielzahl an Kabeltypen mit völlig unterschiedlichen elektrischen Eigenschaften die alle zuverlässig symmetrisch analog übertragen dürfte da in der Praxis bald zu den ersten Problemen führen.

  • Wer kennt sich im inneren der iLive aus?

    • niggles
    • 10. Mai 2022 um 14:17
    Zitat von Danny Jung


    Nur wer eine grobe Fehlereingrenzung als telefonischen Support interpretiert, ist für mich kein ernst zu nehmender Gesprächspartner. Entweder weiß man etwas und sagst dann, oder man macht es eben wie jeder Elektroladen der Rasierapparate repariert. Also alles ausbauen und durch neues ersetzen. Das aber kann ich selbst auch und hat für mich nichts mit professionellem Support für professionelle Geräte zu tun.

    Wo ist da das Problem? Gerät hin schicken, kostenpflichtige Diagnose, KV und dann wird entweder auf Komponentenebene repariert oder Modul getauscht. Letzteres kann angesichts der derzeitigen Verfügbarkeitsprobleme in der Mikroelektronik auch mal die günstigere und vor allem schnellere Lösung sein.

    Kostenlosen Telefonsupport durch Hersteller bzw. Vertrieb gibts heutzutage nur noch für aktuelle Geräte. Die iLive ist schon lange genug EoL dass da nix mehr zu erwarten ist.

  • Warum der Band-Tontechniker sein eigenes Pult mitbringt

    • niggles
    • 7. Mai 2022 um 10:42
    Zitat von mfk0815

    Das ist wohl eher noch zu handeln, als wenn man keine eigenes Pult mit nimmt und das Hauspult den Geist aufgibt. Denke ich zumindest.

    Ich habe es zumindest noch nicht erlebt dass beim

    auch noch so mirnix dirnix ein identisches "Hauspult" parat steht, als Backup vom eingesetzten. Und wie kommen dann die aktuellen Settings vom Live-Pult aufs Backup-Pult? hmm.

    Was ist das also für ein Argument gegen das Bandpult?

    Gegen bandeigene Pulte hab ich nix, aber in einem Setup bei dem auch noch die Musikereffekte in das Pult integriert sind fällt halt die Show flach wenn es genau dieses Pult dann vor Ort zerlegt. Da spontan ein genau identisches Pult her zu bekommen (inkl. Firmwarestand), entsprechend zu konfigurieren und dann noch im Zeitplan zu bleiben ist je nach Location irgendwo zwischen "sportlich" und schlicht nicht machbar. So abwegig ist dieser Fall auch nicht, es gibt auch 2022 noch fragwürdige Stromversorgungen, versteckte Mängel in den Pulten selbst, Getränkeduschen und undichte FoH-Dächer...

    Da muss es dann einen Plan B geben der mit realistisch verfügbarer lokaler Hilfe umsetzbar ist. Oder stumpf ein identisches Spare-Pult im Transporter.

  • Warum der Band-Tontechniker sein eigenes Pult mitbringt

    • niggles
    • 7. Mai 2022 um 09:13
    Zitat von ERICH

    Noch besser ist, das die Band das Pult sogar gekauft und bezahlt hat :P .

    Es ist halt Bandeigentum und ich gehöre als Tonmensch quasi zur Band.

    Ist also nicht soo verwunderlich, es da so läuft, wie es läuft.

    Ist aber eine super Lösung - spart vieles an unnötigen Details ( keine DI Boxen, keine Tretminenfelder, keine Gitarren FX, keine Audiointerfaces (wir nutzen das vom Pult), alles in allem wesentlich weniger Fehlerquellen).

    Bis das Pult mal am Showtag abraucht, am besten noch auf einem Linecheck-Festival mitten in der Pampa. Was ist euer Backup für diesen Fall?

  • PLS Frankfurt 2022

    • niggles
    • 30. April 2022 um 21:09
    Zitat von julian knödler

    Wer übrigens ein MT4 System zu verkaufen hat 🙋‍♂️ Schabbach hat leider nicht mehr als die beiden Stacks und wollte es auch nicht hergeben 🙄

    Ganz ehrlich: Das einzige wirklich beeindruckende an dem System sind die Bässe, und auch die nur deswegen weil die Konkurrenz damals viel zu lange an klassischen 15"-Basshörnern und der x-ten VOTT-Variante festgehalten hat. MT4H hat klanglich weder gegen Martin Modular noch gegen etwas durchdachtere Komplettsysteme dieser Zeit wie etwa MSL auch nur den Hauch einer Chance. AC/DC live auf MT4 in den 90ern war einfach nur sinnlos lärmig und anstrengend...

  • Frequenzschwankung Dieselaggregat und Endstufe

    • niggles
    • 30. April 2022 um 09:57
    Zitat von Tondreher

    War vor kurzem bei einem Vortrag und der Techniker beteuerte, dass Aggregate mit 3 Phasen unbedingt “schieflasttauglich” (oder so ähnlich) sein müssen. D.h., wenn auf 2 Phasen unterschiedliche Lasten gebraucht werden, muss der Regler das ausgleichen können, sonst gibt es Elektroschrott…

    Der Regler gleicht da gar nix aus. Entweder die Wicklungen und der Sternpunktanschluss sind ausreichend überdimensioniert dass sie das aus halten oder eben nicht...

  • Warum der Band-Tontechniker sein eigenes Pult mitbringt

    • niggles
    • 30. April 2022 um 08:27
    Zitat von guma

    eine gewisse Vorliebe für „Ein Mischpult, ein Mikroset und ein Drumset“ entwickelt hast. :D

    ...die wiederum in Zeiten in denen jede bessere Schülerband schon mit einem (von Papi finanzierten) 3000€-Drumset und dem eigenen X32 aus dem Proberaum anrückt etwas schwierig durchzusetzen ist. Das geht eher bei lokalen (Semi-) Profis die das noch von früherTM kennen.

  • 3 Line-Array Module an einer Endstufe (Leistung an 2,7 Ohm Impedanz bzw. im Parallelmode)

    • niggles
    • 28. April 2022 um 10:57

    Wenn die Endstufe 2Ohm-fest ist und die Leitungen genug Querschnitt haben und/oder relativ kurz sind geht das. Bei Systemamps von grösseren Lautsprechersystemen gibts dann aber oft noch eine Einschränkung der maximalen Leistung (die man im Grenzbereich auch deutlich hört) weil die Netzteile der Endstufe das nicht dauerhaft hergeben.

    Parallel Mode würde ich im mobilen Mietbetrieb bleiben lassen, das ist viel zu anfällig für Fehlbedienung. In Festinstallationen wird das halt gern gemacht um die Anzahl an verschiedenen Endstufentypen möglichst gering zu halten.

    Die Verkabelung wird in der Praxis entweder mit einem 1+/1- <-> 2+/2- Adapter und einer Endstufe die beide Kanäle auf einem NL4/EP5 ausgibt verschlankt oder man geht gleich auf NL8 und Peitschen/Plugboxen.

  • Funny stuff

    • niggles
    • 26. April 2022 um 13:07
    Zitat von mfk0815

    das zusammen mit dem Leiwandizer und die Welt ist zumindest akustisch wieder in Ordnung.

    Der (ohnehin begrenzte...) Pool an Musikern auf die das anwendbar ist wird aber derzeit eher kleiner als grösser.

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