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  2. niggles

Beiträge von niggles

  • Kombi, Hochdachkombi oder anderes Alltagsfahrzeug mit breiter/langer Ladefläche

    • niggles
    • 23. November 2021 um 20:53
    Zitat von Fux

    Wenn einem die Optik und die Erstverwendung nichts ausmacht, gibt es gebraucht auch oftmals sehr günstig Mercedes E-Klasse Kombis mit relativ wenig Kilometern, erhöhtem Dach, komplett ebenen langem Boden (> 2m) in dezent schwarzer Lackierung und oft sehr gepflegtem Allgemeinzustand.

    (Aufbau z.B. von Miesen, Kuhlmann, bis 2008 auch von Pollmann)

    Das Erscheinungsbild mit den großen seitlichen Fenstern ist aber sicher nicht jedermanns Sache.

    Möglicherweise läßt sich hier aber mit einer positiv wirkenden Folierung noch etwas retten.

    Wäre halt ein gemütlicher Benz mit viel passiver Sicherheit für wenig Geld.

    Bei näherem Hinsehen gar keine gute Idee:

    - der Aufbau ersetzt das Dach und die C- und D-Säule mit einer nicht tragenden Haube. Zum Ausgleich muss der Fahrzeugboden unter dem Sargraum massiv verstärkt werden. Die verbleibende Nutzlast ist oft erschreckend gering (< 300kg). Teilweise darf man nicht mal die Sargschienen entfernen um eine ebene Ladefläche zu erhalten weil die Teil der Karosserieversteifung sind. Und der Wiedereinbau der originalen Rücksitzbank ist völlig ausgeschlossen.

    - Leichenwagen werden in der Regel ausgemustert wenn sich die Rostschäden am Übergang zwischen Rohkarosse und Aufbau nicht mehr kaschieren lassen. Die Aufbauhersteller kleistern da vor der Lackierung kiloweise Epoxy, Sikaflex und Spachtel drauf. Drunter sind später teilweise handtellergrosse Löcher im Blech. EM beim TÜV und richtig eklig zu reparieren.

    - Durch die geringen Laufleistungen haben die Autos zum Schluss oft üble Standschäden. Alles was aus Gummi oder elastischem Kunststoff besteht muss dann neu - Bremsschläuche, Fahrwerks- und Auspuffgummis, Tür- und Fensterdichtungen...

    Letztere sind hinten natürlich horrend teure Sonderbauteile. Von den Kosten für z.B. eine neue Heckklappe reden wir hier erst gar nicht.

  • Kombi, Hochdachkombi oder anderes Alltagsfahrzeug mit breiter/langer Ladefläche

    • niggles
    • 23. November 2021 um 20:28
    Zitat von pivo@45rpm

    Auf einer Pritsche zerrst du eh alles runter auf Bodenplatte

    ja nee is klar...

    Wer mit Veranstaltungen Geld verdient hat für so Spielereien keine Zeit. Formschluss und Abfahrt. Was bei Lasten > 500 kg praktisch zwingend einen vernünftigen Kofferaufbau voraussetzt.

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 18. November 2021 um 14:52
    Zitat von ThoSchu

    Fahrt Ihr alle nicht mit dem so tollen, spritsparenden und innovativen Gas in den Reifen?

    8o

    Der verbogenen 100er-Spax die dem Messebauer aus der Hosentasche gefallen ist und die jetzt in deinem Reifen steckt ist der Reifeninhalt recht egal...

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 18. November 2021 um 14:47
    Zitat von wora

    viel spaß beim aufpumpen von transporterreifen auf 4 bar frech*

    Das geht noch wenn es sein muss (Toyota Hiace braucht 4,5 bar damit er nicht mehr schwimmt); richtig im A... bist du bei einer Panne wenn ein (Miet-) Lkw ein halb leeres Ersatzrad (weil nie gebraucht oder überprüft) und keinen Füllschlauch hat. Da bringt übrigens auch die 1€-Füllstation nix, da kommen keine 8 bar raus.

  • Beamer verbinden

    • niggles
    • 9. November 2021 um 22:15
    Zitat von siwi

    Es ist im HDBaseT (Nachdem ein volles HDMI 1.4 Signal übertragen wird) ein 100Mbit Netzwerk Kanal integriert.

    Bei HDMI im Consumerbereich seh ich das ja noch ein, aber in der Installationsplanung hab ich diese "alles mit Gewalt über ein vorhandenes Kabel drücken"-Pfennigfuchserei echt gefressen. Das funktioniert eben nicht immer so problemlos wie eine zusätzliche, echte Ethernet-Verbindung nur zur Steuerung.

    Die Projektorhersteller sehen das übrigens ähnlich; immer mehr Geräte haben tatsächlich 2 physische RJ45-Anschlüsse, idR 1x 100BaseT und 1x HDBaseT.

  • shure sm 91 zerrt

    • niggles
    • 9. November 2021 um 16:09
    Zitat von lowmann

    Ich habe das Kästchen jetzt mal aufgeschraubt. Sieht sehr sauber aus, da ist jedenfalls nie eine Batterie ausgelaufen. Vielleicht tausche ich mal die Transistoren.

    Die sind in der Regel weniger das Problem, eher Widerstände und Elkos deren Werte hinten und vorn nicht mehr stimmen.

    Ich würde das SM91 erst mal zum Test an einen RPM626 mit dem passenden Kabel hängen. Den Adapter von 3-pin auf 4-pin kann man sich notfalls auch mit ein paar Drahtstückchen hin frickeln, es sind ja auf beiden Seiten Weibchen.

    Wenn dann wirklich der Speiseadapter und nicht das Mikro hinüber ist würde ich ersteren stumpf ersetzen. Viele Bauteile da drin sind schon lange nicht mehr lieferbar, der Ersatz kostet nicht mal dreistellig und die Batterieoption braucht heutzutage kein Mensch mehr.

  • shure sm 91 zerrt

    • niggles
    • 9. November 2021 um 10:06

    ...wenn das wirklich der ganz alte eckige Preamp/Speiseadapter mit Batterieoption ist würde ich den auf jeden Fall ersetzen. Ich kenn die Teile nur in defekt, meistens aufgrund ausgelaufener Batterien.

  • Mikrofonstativ: Einhand und Rundfuß in gut gesucht

    • niggles
    • 8. November 2021 um 22:29
    Zitat von niggles

    Das K&M 260/1 ist ein schönes Beispiel für "kaputtoptimiert".

    Zitat von wora

    also ich habe ja die hier:

    https://www.k-m.de/en/products/mi…10-300-87?c=178

    optisch sind die sehr nahe am 260/1, aber da hatte ich nur ein mal ein problem: mir ist mal ein stück aus einem sockel herausgebrochen. weil das dann scharfkantig war, hab ich einfach einen neuen teller gekauft und das rohr wieder reingeschraubt. diese teile hab ich schon gut 15 jahre, ansonsten bisher kein problem.

    Die Hintergrundgeschichte dazu ist folgende: Wir hatten lange ein ganzes Rudel der unterschiedlichsten Tellerstative im Lager. Herkunft ungeklärt, Einsatz selten bis nie. Die staubten einfach in der Ecke vor sich hin. Dann kamen sie eine Zeit lang öfter zum Einsatz: als Requisiten mit 55SH-Nachbauten oben drauf und wurden da bei Rock`n`Roll-Choreos auf der Bühne auch mal ordentlich strapaziert. Prompt gab es die ersten Ausfälle, der Haufen im Lager wurde immer kleiner aber irgendwie warf den Schrott nie jemand weg. Irgendwann hab ich mich dann mal hingesetzt, angeschaut was da noch verwertbar ist und konnte wunderbar studieren wie mit zunehmendem Alter der Teile das Material immer dicker wurde. Zum Schluss blieben 2 offenbar schwer zerstörbare Typen übrig: Billigteile mit unten eisenbeschwerten Hartgummitellern bei denen leider die Stangen ineinander furchtbar klappern -> Schrott. Und die besagten Oldies (innen schon angerostet) mit dick verchromten, schweren Stangen mit denen man vermutlich auch ohne Teller dran jemanden problemlos um seine Schneidezähne erleichtern kann. Die wohnen jetzt im Stativcase...

  • 2x EV ELX 118 an aktivem Mischpult klingen schlecht

    • niggles
    • 8. November 2021 um 13:13

    Kauf oder leih dir einen Kabeltester und prüf damit nächstes Mal vor dem Aufbau alle Kabel durch. Eventuell ist da irgendwo ein Dreher drin, entweder auf der Speakon-Seite (+/- vertauscht) oder bei den XLR-Kabeln (2/3 vertauscht).

    Viele Aktivweichen haben auch Schalter zum Drehen der Polarität der Ausgänge...

    Die Weiche kannst du dir sowieso sparen, davon hast du weder mehr Leistung noch einen besseren Klang. Einfach den Schalter am PMP4000 auf "Main L/Main R" stellen, Kabel in die Subs und dann zum Top durchschleifen.

  • Beamer verbinden

    • niggles
    • 8. November 2021 um 12:33
    Zitat von siwi

    Um genau das sicher zu stellen setzte ich ausschliesslich auf HDBaseT Produkte und eben nicht DTP -> HDBaseT kompatibel.

    Damit hatte ich noch nie Probleme und gerade mit dem Eventmanager von Lightware tolle Funktionen realisieren können.

    Lightware TPS ist auch nur "kompatibel". Mag sein dass das mit dem einen oder anderen Consumer-Projektor besser spielt als andere Lösungen, es sind auch generell gute Produkte. Ich bin aber trotzdem der Meinung dass diese "Ethernet über HDBaseT" - Steuerei ungenügend standardisiert ist und bevorzuge wann immer möglich eine direkte Verbindung (zweites Netzwerkkabel, RS-232) zum Projektor. Gesteuert wird letzten Endes eh meistens aus einer richtigen Mediensteuerung (AMX, Crestron, Q-SYS) heraus; Lightware Event Manager ist nur ein weiterer Versuch eines Hardwareherstellers sich in den Markt zu drängen ohne frei programmierbare und erweiterbare Komplettlösungen anbieten zu können.

  • Beamer verbinden

    • niggles
    • 8. November 2021 um 12:20
    Zitat von MatzeRockt

    Woher stammt diese Information? Die AOC HDMI gibt es noch gar nicht so lange.

    Vergossene Glasfasertransceiver gibts schon ziemlich lange, das ging vor 20 (?) Jahren los mit den berüchtigten Sumitomo-DVI-Teilen mit 4 Fasern. Auch da war bei mechanischer Beschädigung des Steckers oder Ausfall der Elektronik das ganze Kabel Schrott.

    Die AOC-Dinger sind das gleiche in grün, nur noch schlimmer. Ein HDMI-Stecker hat nicht annähernd genug Steckzyklen dass das länger hält als die Faser; meistens fallen die aber vorher schon aus weil die Lötstellen auf der Transceiverplatine vorne am Übergang zum Stecker brechen. Die Stelle wird mechanisch durch die Hebelwirkung des langen Gehäuses heftig beansprucht und anders als bei DVI gibt es keinen Metallrahmen mit Schrauben drin um diese Kräfte (Referent will seinen Rechner mitnehmen ohne vorher das Kabel abzuziehen...) sinnvoll abzuleiten.

    Und die Haltbarkeit der vergossenen Elektronik selbst ist auch nicht so der Hit, mir ist selber schon mal so ein Teil ( <2 Jahre alt ) einfach stumpf auf dem Job gestorben.

  • Mikrofonstativ: Einhand und Rundfuß in gut gesucht

    • niggles
    • 8. November 2021 um 11:19
    Zitat von HenrySalayne

    Jetzt ist die Frage, ob man den eingepressten Gewindestummel nicht noch andersweitig sichern könnte. Splint durch? Unteren Bereich des Rohres mit Epoxy verfüllen?

    Da ist nix eingepresst, die Gewinde sind direkt in das Material geschnitten.

    Das K&M 260/1 ist ein schönes Beispiel für "kaputtoptimiert". Die Gusssockel mit dem Feingewinde drin sind seit gefühlten Ewigkeiten gleich, aber das dort eingeschraubte Rohr ist im Laufe der letzten Jahrzehnte immer dünner und weicher geworden...

    Ich hab für den Zweck Uralt-Tellerstative bei denen das verchromte Standrohr noch eine ordentliche Wandstärke hat, die hat bis jetzt noch keiner kaputt bekommen. Auch dort habe ich aber die Sockelgewinde mit Locktite "behandelt", transportiere die Dinger immer im Case und reagiere allergisch auf Hands die sie beim Abbau auseinanderschrauben wollen. Bis jetzt hält´s.

    Also vielleicht mal auf dem Gebrauchtmarkt suchen.

  • Natürliche Feinde des Feedbacks

    • niggles
    • 3. November 2021 um 21:47
    Zitat von zegi

    Schallabsorbierende Raumbegrenzungsflächen (z.B. Molton)

    sind zusammen mit mobilen, wasserhaltigen Absorbern (vulgo "pax") an Wirksamkeit kaum zu übertreffen. So manche kleine Rock´n´Roll-Kaschemme verdankt den konsistent guten Sound ihrer Haus und Hof-Coverband nicht nur dem in der Regel gut gefüllten Publikumsraum sondern auch dem stattlichen Band-Backdrop aus einem schweren alten Bühnenvorhang.

    Auch die Feedbackneigung von auf halb acht hängenden Kugelheadsets sinkt plötzlich stark wenn die Bühne im Konferenzsaal mit einem Teppich und ein paar gemütlichen Sesseln möbliert wird und die furchtbaren kleinen runden Glastischchen endlich dem Gemopper der Kameracrew zum Opfer gefallen sind.

    Umgekehrt gibt es kaum einen schlimmeren Bühnensound als auf der einseitig offenen Ladefläche eines Planen-Lkw.

    Zitat von zegi

    Was bewirkt eine zeitliche Verzögerung des Signals? Vermutlich nicht viel? Und was würde bei einer Tonhöhenänderung (Pitch-Shifter) passieren?

    Delay ist sehr hilfreich, führt allerdings bei Monitoring idR sofort zu Beschwerden des Bühnenpersonals. Auf der Front geht das eher und muss oft ohnehin sein damit Videobild und Ton für den Zuschauer zumindest ansatzweise lippensynchron zusammenpassen. Zur Feedbackvermeidung braucht's das da eher selten.

    Thema Tonhöhenänderung: War noch vor einigen Jahren ein echtes Modethema, vor allem in der Schweiz. Da gehts eigentlich immer nur um ein Gerät:

    RE: Pitch Shifter

    So richtig doll fand ich das nie. Dezent eingesetzt war der Effekt auf die Feedbackneigung eher homöopathisch. Drehte man da mal etwas mehr "Amount" rein klang das schnell komisch und war definitiv nicht mehr gesangstauglich.

  • Beamer verbinden

    • niggles
    • 3. November 2021 um 21:16
    Zitat von Licht_01

    Ich gehe mal davon aus das du den wireless stick meinst?

    Der steckt direkt und dauerhaft im Projektor und ist nur dafür da ihn wlan fähig zu machen, der rest ist eine Software geschichte.

    Diese Sticks sind leider eine kopfschmerzträchtige Sollbruchstelle weil das alles ultrabilliges Consumergerümpel ist. Es fängt damit an dass die Teile sehr mühsam zum Konfigurieren sind (viel Spass beim Einstellen einer statischen IP-Adresse, oder eines ordentlichen Verschlüsselungsverfahrens), geht weiter bei der Notwendigkeit einer herstellerspezifischen, oft furchtbar programmierten Software zum Benutzen des Sticks (no-go bei Firmen und Behörden deren ITler seinen Job tatsächlich ernst meint) und endet spätestens nach 1-2 Jahren Dauerbetrieb im plötzlichen Ausfall während der Show.

    Tablet drahtlos geht mit den zwei Industriestandards AirPlay und Miracast, alles andere ist nur Gebastel.

    Zitat von siwi

    Es muss ein echtes HDBaseT Produkt sein, damit ist Extron DTP wieder raus, das ist nur kompatibel.

    Ich verstehe nicht wo da dein Problem liegt. Ich habe mit den Geräten in der Praxis Null Probleme so lange man sich an die Kabelspezifikation hält. Wenn man natürlich meint mit einem 230' - DTP 4K über 90m Cat.6 drücken zu müssen geht das halt schief...

    Zitat von siwi

    Steuerung des Projektor sofern gewünscht

    Das funktioniert meiner Erfahrung nach nur dann sauber wenn es sich beim HDBaseT-Sender um das genau zum Projektor passende Gerät, idealerweise vom gleichen Hersteller handelt. Beispiel von Panasonic: https://business.panasonic.de/visuelle-systeme/et-yfb100g

    Diese "Remote über HDBaseT"- Nummer ist leider nicht herstellerübergreifend kompatibel. Im Zweifelsfall würde ich zur Steuerung des Projektors immer auf das direkte Netzwerkinterface an der Maschine zurück greifen, entweder per zweiter Netzwerkbuchse (wenn vorhanden) oder per WLAN wenns gar nicht anders geht.

    Zitat von floger

    Was spricht eigentlich gegen optische HDMI-Kabel? Geht stabil über 100m. Man muss nur bedenken, dass nicht alle Quellen genug Stom liefern. Dafür gibt's aber auch Lösungen.

    HDBase-T mit entsprechender Kreuzschiene wäre natürlich das Nonplusultra. Man muss halt wissen, was man sich leisten will.

    Die Kosten von vernünftigen, festinstallationstauglichen Glasfaserlösungen einerseits und die mangelnde Haltbarkeit von mobilen Lösungen andererseits. Gerade die günstigen vollvergossenen HDMI-Glasfaserleitungen würde ich nirgendwo fest verbauen. Nach ein paar Jahren ist da in der Regel die Elektronik durch, und dann geht der Spass richtig los wenn 100m davon wieder aus einem Leerrohr raus müssen das inzwischen mit noch 5 anderen Leitungen zugestopft wurde...

    Ich mag Video über TP-Kupfer auch nicht besonders, aber wenn die Leitungen nicht gerade einfach offen irgendwo durch die Gegend hängen und das Budget keine ordentlichen Glasfaserwandler (Ophit, Lightware) an beiden Enden her gibt ist das halt oft das kleinste Übel.

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    • niggles
    • 3. November 2021 um 16:58
    Zitat von Licht_01

    Mit der Cat Leitung zu verlängern soll wohl problematisch sein und immer wieder ärger machen.

    ich werde aber testweise mit 40m Cat6a anbinden, zusätzlich einen Neutrik verbinder besorgen und zum testen nochmal eine weitere 20m cat6a Leitung anschließen, wenn das Stabil läuft währe es die beste Lösung.

    Das ist eigentlich überhaupt kein Problem wenn man a) vernünftige Netzwerkleitungen mit ordentlichen Armaturen und auch ordentliche Patchkabel nutzt, b) die maximale Gesamtlänge beachtet (viele HDBaseT-Sender können nur 50-60m, bei Extron gibts dann eigene Versionen für grössere Längen) und c) den HDBaseT-Sender nicht nur nach dem Preis kauft.

    Strom muss da so oder so hin, der zuspielende Rechner soll ja auch nicht auf Akku laufen. Mit PoE (z.B. Wyrestorm) hab ich in dem Bereich noch nicht so die guten Erfahrungen gemacht, das stellt ganz spezifische Anforderungen an die Leitungen und begrenzt auch die Länge noch mal zusätzlich.

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    • niggles
    • 3. November 2021 um 13:29
    Zitat von Licht_01

    Der übliche Anwendungsfall sind Sitzungen von Vereinen, Stadtrat, Ausschüße.

    Hin und wieder Vorträge und Seminare.

    Selten bei Veranstaltungen um vorher einen Trailer für künftige Künstler zu zeigen.

    Genutzt wird zu 90% Aktuell tatsächlich noch VGA, eben weil solche Strecken über HDMI immer problematisch sind.


    Ipad, Surface etc. werden Kabbellos angebunden, also jedenfalls ist es so Geplant.

    Projektor wird ein Maxell MP-WU8701

    Dafür gibt es einen Wireless Stick um Tablets etc. Kabellos anbinden zu können.

    Alles anzeigen

    Das Problem erledigt sich mit einem ordentlichen HDBaseT-Sender von alleine. Der muss nie weiter als 2 oder 3 Meter vom Rechner weg sein, verlängert wird dann halt auf der Netzwerkseite.

    Zitat

    Ipad, Surface etc. werden Kabbellos angebunden, also jedenfalls ist es so Geplant.

    Projektor wird ein Maxell MP-WU8701

    Dafür gibt es einen Wireless Stick um Tablets etc. Kabellos anbinden zu können.

    Würde ich lassen, das funktioniert nie zuverlässig weil diese USB-WLAN-Sticks der letzte Rotz sind. Tablet kabellos geht mit AppleTV, Chromecast oder FireTV. Dieses Gerät dann jeweils in den HDBT-Sender einstecken.

  • Beamer verbinden

    • niggles
    • 3. November 2021 um 12:23
    Zitat von TomyN

    Die Verkabelung würde ich mit SDI machen und zwar mit einer 'Zentralen Schaltstelle' am FoH.

    Bloss nicht. (HDCP, Wandler an beiden Enden nötig...)

    HDBaseT am Projektor mit einem ordentlichen, dicken Cat.7 - Installationskabel zu einer vernünftig zugänglichen Stelle (Patchpanel, notfalls einfach 2 Dosen nebeneinander) verlängern, dann von dort jeweils ein Kabel des gleichen Typs zum FoH und zur Bühne legen. Kabel mit Fluke DTX o.ä. zertifizieren (lassen), HDBaseT ist heikel was die Kabel- und Verbindungsqualität angeht. Patchen mit einem kurzen Cat.7-Kabel. Einspeisung entweder mit dem passenden HDBaseT-Sender des Projektorherstellers oder Extron DTP. Die Billigteile von Lindy halten genau von 12 bis mittags.

    VGA würde ich nicht mehr legen. Das ist im Zweifelsfall mit einem simplen, kleinen Wandler schnell auf HDMI gewandelt.

  • Neubezug von Lautsprecherboxen

    • niggles
    • 29. Oktober 2021 um 14:00
    Zitat von jürgen bleekmann

    Es geht tatsächlich auch um eine KS Anlage die durch einen Brand völlig verrust ist.

    So was würde ich direkt als Totalschaden abschreiben und mir von der Versicherung Ersatz bezahlen lassen. Bei einem Brand weisst du nie was das so alles in der Luft war. Der Russ lagert sich überall auch innen in der Box ab und hinterlässt leitende Schichten, das ist vor allem bei Aktivboxen tödlich für die Elektronik. Und wenn jemand auch nur in der Nähe der Lautsprecher einen Pulverlöscher eingesetzt hat sind die danach sowieso Kernschrott.

  • Funny stuff

    • niggles
    • 28. Oktober 2021 um 14:10

    Das wichtige Stichwort hier lautet

    Zitat von rubicon

    Unmenge EV Mt-4

    Mit "ein paar Kisten L/R" tat das eher so mässig bis saumässig...

  • Ungeschriebene Gesetze in der Veranstaltungstechnik

    • niggles
    • 27. Oktober 2021 um 16:16
    Zitat von zegi

    Ungeschriebenes Gesetz:

    - Kommt ein neuer Auftraggeber und erzählt im Vorgespräch, wie gross und toll er alles haben möchte, wird nachher garantiert alles auf das absolut notwendige Minimum zusammengespart und auch nur zähneknirschend angenommen.


    Dafür dauert die Bezahlung der Rechnung aussergewöhnlich lange.


    - Je weniger Infos im ersten Mail eines Potentiellen Kunden stehen, desto komplizierter und zeitraubender wird die Umsetzung dieses Jobs.

    Das ist nun aber echt normal in einer Marktwirtschaft. "Richtig gute Jobs" werden nie irgendwo frei vergeben, die entstehen wenn ein vorhandener Kunde wächst...

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