Aus was bestehen die Lautsprecher denn? Von Spanplatte/MDF und auch von ganz billigem Sperrholz geht vollflächig mit Kontaktkleber (Pattex) verklebter Filz nicht ohne grobe Oberflächenschäden ab. Teilweise fallen die Gehäuse dabei sogar auseinander weil die Teile nur mit dem Druckluftnagler und ein paar Tropfen Holzleim zusammengetackert wurden...
Beiträge von niggles
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Wenn nicht mit Gleichstrom geladen wird, sondern mit Wechselstrom, dann ist doch alles andere als dreiphasiges Laden technisch gesehen eine Krücke und nur dem geschuldet, dass der Hersteller sich es spart ein vernünftiges dreiphasiges Ladegerät in seine Elektroautos einzubauen.
Seit Ewigkeiten ist es bei uns (anders als z.B. in Amerika) Usus alles Geräte/Maschinen mit höherem Strombedarf dreiphasig zu betreiben, und das aus gutem Grund.
Solange es noch keine flächendeckende Infrastruktur dafür gibt werden private E-Autos meist zuhause in der Garage geladen. Da gingen bei vielen Gebäuden in DE noch bis Mitte der 80er Jahre zwar schon vier Leiter in den HAK, es steckt aber nur eine NH-Sicherung drin und die weitere Verkabelung ist komplett einphasig. Ohne grössere Umbauarbeiten (neuer Zählerschrank) ist schlicht bei 1x 32A Schluss.
In Ländern wie Grossbritannien, Italien und Spanien geht das sogar noch eine Ebene weiter zurück, da kommt in Wohnhäusern ganz oft noch wirklich nur 1P+PEN vom Trafo.
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EigentlichTM darf es so etwas nach den aktuellen EMV-Richtlinien nicht geben. Die setzen allerdings auch voraus dass HAK-Erdung und Hauptpotentialausgleich des Gebäudes intakt und niederohmig sind; sind sie das? Mal eine Schleifenimpedanzmessung der Audiostromversorgung gemacht?
Schaltnetzteile erzeugen prinzipbedingt jede Menge HF. Ein Teil davon verlässt über den PE das Gerät und kann bei zu hohem Erdungswiderstand der Gesamtanlage auch in anderen Geräten wieder auftauchen und dort Dinge zum Mitschwingen anregen.
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Was mich, neben dem Preis, der mir als Nebenerwerbstontechniker schon deutlich zu hoch ist, davon abhält ernsthaft über die Anschaffung eines Heritage-D nachzudenken sind dessen physischen Eigenschaften. Ich verstehe nicht warum die Hersteller dieser "Männerpulte" sie immer in so riesen Kisten packen müssen. Wenn ich mir da im Vergleich dazu das, zugegebenermaßen sehr kompakte, SQ 6 ansehe, das mit 25 Fadern daherkommt und gerade mal 640 mm breit und 13 kg schwer ist, frage ich mich warum das Heritage mit 28 Fadern 1 Meter breit und 43 kg schwer sein muss.
Das verstehe ich als GLD112-Besitzer wiederum sehr gut. Eine gewisse Breite braucht ein "Full Size"-Pult einfach um übersichtlich zu bleiben, das gefällt mir bei der SQ6 z.B. überhaupt nicht.
Und meine GLD wird niemals nicht und unter keinen Umständen ausserhalb ihres 40 Kilo-Cases bewegt weil das Gehäuse ein echter mechanischer Schwachpunkt ist. Wenn ich die Schüssel auf einen Tisch stelle kann ich eine Ecke um mehrere mm anheben bevor ein weiterer Fuss den Kontakt zur Standfläche verliert; Für Tourbetrieb wär das nix...
Wen in der Pultklasse das Gewicht stört der soll sich entweder ein Flipcase kaufen oder netter zur lokalen Crew sein, dann gibt es auch einen Helfer zum Aufbauen.
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Ich versteh ja dass den einen oder andern hier der innere Schwabe überkommt, aber das hat sich meiner Erfahrung nach im Bereich Lappenrigging nicht so bewährt...
- Molton ist Verbrauchsmaterial. Nach ein paar ordentlichen Gewittersturm-Open Airs ist auch der schönste geöste Kalmuck nicht mehr B1 und damit ablegereif. Was uns direkt zum nächsten Punkt bringt:
- Molton hat mehrere Leben. Besagte Open Airs bestückt man sinnvollerweise mit der Ware die aufgrund von Flecken und/oder komischen Gerüchen nicht mehr indoor-tauglich ist.
- Es müssen nicht immer die teuren geösten Vorhänge sein. 300g/qm Ballenware 3m breit lässt sich mit Vorhangclips in vielen Fällen genauso einsetzen und ist viel preiswerter. Das teure ist die Näherei...
- Meistens werden Vorhänge nicht verdreckt während sie hängen sondern beim Auf- und Abbau. Ein paar Packungen Malerfolie im Toolcase wirken Wunder um das zu verhindern.
Und ja, Trevira CS kann man waschen lassen. Kotz- und Rostflecken gehen da aber auch nicht endgültig wieder raus...
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Das mit den Klopfstaubsauer hab’s wirklich mal ab Werk.
Ich glaube der war von Kobold.
Da drehte sich auch keine Bürste vorne, da wurde wohl in Anlehnung an den Teppich auf der Teppichklopfstange wirklich vorne geklopft.
Das ist einfach nur ein exzentrischer Plastik- oder Metallfortsatz an der Walze die sonst die Bürsten trägt. Macht mächtig Lärm und Vibrationen und funktioniert nur auf halbwegs weichem, dickem Teppich. Molton ist viel zu dünn dafür.
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Je nach Größe des Moltons und der Waschmaschine, ab damit in die Waschmaschine.
Ich hatte mal 20qm Greenscreen so gewaschen
Dann hast du jetzt 20qm grüne Vorhänge für zu Hause. Auf einer Bühne oder in einem (Fernseh-)Studio darfst du den so nicht mehr einsetzen...
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Ich habe das MT4 auch nur als schrecklich erlebt und kann nicht nachvollziehen wie das manche toll finden konnten. Die 4x18"er Bandpässe haben keinen höheren Wirkungsgrad als übliche 2x18"er Reflex, klingen aber komisch, das Ankoppeln von diesen an die horngeladenen 10"er im Top klappt nicht wirklich und die Y-Adapter für mehrere Hochtontreiber auf ein Horn hat bei noch keiner Konstruktion die ich kenne wirklich funktioniert....

Toll fanden das die Leute die mit MT4 für Wald- und Wiesen-Festivalbeschallungen oder grössere Hallen keine aufwändigen Gerüstbaukonstruktionen mit mehreren Ebenen mehr brauchten. Stattdessen einfach mit Stapler oder Kettenzug 4-6 Reihen MT4 Würfel übereinander und los. Viel schneller als mit einem Modularsystem. Klanglich nahm sich das nix mit der schon erwähnten Martin RS1200.
MT4L mag rein technisch gesehen ein Bandpass sein, in der Praxis ist das aber vor allem ein Kurzhorn. Alleine zu nichts zu gebrauchen, im Rudel mit 6-8 Stück aufwärts aber eine durchaus mächtige Waffe die erheblich mehr akustische Watt pro Kubikmeter Truckspace umsetzen konnte als die Vorgänger "Shearer" und "W-Bin".
Etwas später hat man dann gemerkt das diese Systeme nur "in gross" einigermassen vernünftig spielen; Einzelstacks aus MT4H und 2x MT4L klangen nicht nur furchtbar, die waren auch logistisch ein echtes Drama...
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Wo wir dann dazu kämen: I don't need: Hybride Konferenzen
ist halt "Neuland"...


Das Thema "Techniker darf nicht dabei sein" führt zu einem weiteren IDN: "Kollegen" die den Knall noch nicht gehört haben was 3G am Arbeitsplatz in der Praxis für Veranstaltungstechniker bedeutet. Nämlich "praktisch nicht durchführbar", daher 2G, vulgo: de facto Impfpflicht. Ich bin die Diskussion so leid...
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Ich wollte hauptsächlich 2 FullHD Displays (oder mehr) mit dem selben Signal versorgen können, zumindest ohne aus der nächsten Nähe stehen zu müssen, die Displays stehen dabei nicht nah zusammen.
Endeffekt ist es hauptsächlich so gewollt, das ich mehrere Displays miteinander verbinden kann, wo mit dem Laptop/Macbook gearbeitet werden kann und das Bild davon dort übertragen wird.
Wenn das ganze natürlich mit so einem großen Aufwand verbunden ist, bzw. so kostspielig ist/wird, dann hat es für mich leider keinen Wert weiter darüber nachzudenken.
Dann mach das halt mit DVI oder HDMI und spar dir die ganze Wandlerei. Den DVI/HDMI-Verteiler dann gleich mit eingebautem EDID-Manager kaufen.
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klingt nach einem ganz normalen Tag in der Videoabteilung ...

Hey, Pöbeltag war die Woche schon...

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Warum überhaupt HDSDI? Wo soll das Signal denn hin?
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Ein EDID Manager gibt die Info HDCP complaint oder noch complaint.
Einen Notfall Modus gibt es nicht.
So einfach ist das leider nicht weil HDCP ein Challenge-Response-Verfahren ist das noch dazu alle 10s wiederholt wird. Klassische EDID-Manager von Markenherstellern sind dafür transparent und bringen in dem Fall nix weil ja der BMD-Wandler nicht mal sinnvoll antwortet.
Manche EDID-Manager aus der eher günstigen Ecke blockieren einfach die HDCP-Übertragung und lösen damit bei vielen, aber nicht allen Grafikkarten einen automatischen Rückfall auf "non compliant" aus.
Andere EDID-Kästchen und auch viele billige HDMI-Splitter blockieren die HDCP-Übertragung und beantworten die Challenge anstelle der angeschlossenen Geräte entweder stumpf mit "non compliant" oder auch mit irgendeinem zufälligen Zahlenwust. Das Ergebnis ist dementsprechend zufällig.
Manche Splitter und Wandler haben tatsächlich ein funktionsfähiges HDCP-Frontend das gültige Responses für "compliant" ausgibt. Typische Vertreter sind die alten HDFurys die dann aber auch nur auf analog wandeln können und natürlich die schon lange nicht mehr erhältlichen "Magic"-Geräte.
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Aus dem Pulse3G in einen HDMI Splitter, von da aus per HDMI Adapter in den BMD Mini, per USB im Rechner ins OBS, das Programm per Preview auf den zweiten Bildschirm und den in Webex per Screen Share freigegeben.
Genau wegen solchem Gewürge ist Webex ein echtes IDN. Zoom und Teams unterstützen praktisch jede gängige Videocapture-Hardware, Cisco ist sich da zu fein dafür weil sie immer noch glauben dass überteuerte Hardware-VC-Systeme eine Zukunft haben...
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Die App hat schon getan. Ist halt echt unübersichtlich. Session host war ja zum Glück der Kunde.
Haben die das inzwischen auch hin bekommen dass die andere Videosignale als Webcams/UVC akzeptiert? Auf einem Mac mit BMD Mini Recorder über TB ging da letztens nix...
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Eine Webex-Konferenz, von der man erst erfährt, als diese so anmoderiert wird. Ich war noch nie so froh, zufällig einen BM Mini am FoH stehen zu haben. Außerdem weiß man dann schnelles Internet und Softpatch am Pult noch mal ganz anders zu schätzen. Wenn man DANN auch noch irgendwann die Daten des Calls bekommt, geht's eigentlich.
Webex gehört aber eigentlich eh schon ins IDN. Ohne Cisco-HW und/oder kostenpflichtiges Nutzerkonto kann man da in der Praxis nur per Browser an der Konferenz teilnehmen

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Beim Blueray Player kam gar nichts raus.. auch kein Hauptmenü.
Wie machen die "großen" es, mit z.B. Einspielvideos etc. auf "größeren" Veranstaltungen? Werden die dann von ganz anderen Abspielgeräten o.ä. gesteuert, besondere Videoformate..?
Die benutzen HDSDI nur für Leitungen bei denen das Sinn ergibt und nötig ist, sprich Kameras, Zuspieler die HDSDI-Ausgänge haben, Ausgänge von Bildmischern direkt zu Monitoren etc.
Blu-Rays spielt ausserhalb von mobilen Kinos kein Mensch mehr live ab, das wird entweder vom Produzenten noch mal in einem vernünftigen Format angefordert oder (*huch*) gerippt.
Für Livesignale mit Kopierschutz (Sat- oder Kabelreceiver, IPTV-Box) braucht es entweder eine komplett HDCP-konforme Signalkette oder Drecksaulösungen mit fragwürdigem legalem Status und/oder Qualitätsverlust.
Alles andere wird HDCP-transparent (das ist HDSDI per Definition nicht) von der Quelle zur Senke geschickt. Letztere ist wann immer möglich als "non HDCP compliant" konfiguriert ("HDCP off"), dann spielen auch MacBooks und Win10-Geräte problemlos mit.
BMD-Geräte (und auch viele Wandler von HDMI/DVI/DP auf andere Formate von anderen Herstellern) weisen sich nicht sauber als "non HDCP compliant" aus. Das verursacht die Probleme mit MacBooks, die kennen nämlich nur den Status "compliant" (Response mit korrektem Schlüssel erhalten) und "non-compliant" (Response mit Inhalt "non-compliant" erhalten). Antwortet die Senke nicht oder unvollständig gibt der Rechner nur ein graues Bild aus.
Der EDID-Manager behebt das Problem auch nicht in jedem Fall. Einige dieser Geräte blockieren die HDCP-Kommunikation und zwingen die Grafikkarte so in eine Art Notfall-Modus ohne HDCP. Das tun aber längst nicht alle...
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vielleicht hülft sowas wie https://www.thomann.de/de/flyht_pro_r…95_1u_mount.htm - und darauf dann halt $demGerät befestigen...
Vorsicht: das Teil passt schon nicht mehr in alle 10"-Schränke sauber rein sondern nur in das extra von Thomann dafür vertriebene 9,5" - Case...
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Für so Sachen wie Einzelfunkstrecken, Netzwerkswitches und ähnliches hab ich da auch mal eine Zeit lang rum probiert. Dann hab ich´s wieder gelassen, aus dem simplen Grund wie schon oben angegeben: Die Hersteller von 19"-Material halten sich hier an keine nachvollziehbare Norm. Der Standard im Netzwerkbereich sind 10", das passt aber eben nur bei Komponenten die auch genau dafür vorgesehen sind (Switches, Medienwandler, Patchpanel).