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Beiträge von niggles

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 30. August 2021 um 22:04
    Zitat von TomyN

    Wer veranstaltet ein Konzert mit einer Vorgabe von 60dB (Peak/Rms/Leq - A/C )?

    Vermutlich zulässiger Wert beim nächsten Anwohner nach TA Lärm.

  • Backline Strom

    • niggles
    • 30. August 2021 um 20:50
    Zitat von billbo

    Ja. ^^

    Ich beobachte das Treiben hier schon eine Weile, mit heimlichem und einigermaßen fasziniertem Grinsen. Und frage mich: wie oft fällt bei euren Veranstaltungen eigentlich der Backlinestrom aus?

    Doch schon gelegentlich. Die Klassiker sind Bunkenregen in bandeigene 3er-Dosen im Zelt und durch Musiker verschüttete Getränke in jegliche Art von nach oben ragender Schukodose in der nur ein Eurostecker steckt. Da hilft dann nämlich auch der Klappdeckel nix mehr.

    Ich selber löse das anders und bin da offensichtlich ein totaler Exot: Alle meine XLR-Bühnenunterverteilungen wurden schon vor Jahren per Schrumpfschlauch alle 40cm mit einem parallel laufenden H07RNF 3G1,5 mit soliden Gummiarmaturen versehen. Die Schuko-Männchen stecken dann neben der Stagebox in einer kleinen Unterverteilung mit CEE16 oder CEE32 Einspeisung und eigenem RCD. Die Weibchen auf der Bühne gehen entweder direkt zu den entsprechenden Verteilern der Band (falls vorhanden), auf PCE-Gummi-3er-Verteiler oder wenns gar nicht anders geht (Wandwarzen-Flut...) 3er oder 6er-PVC-Leisten. Die gewiefte Bühnencrew spendiert solchen fragwürdigen Aufbauten dann noch etwas Zumpeltape und legt das ganze mit den Netzteilen nach unten hin...

    Das allerwichtigste ist der eigene RCD für den Bühnenstrom. Erleichtert die Fehlersuche unter Zeitdruck enorm.

  • Allen Head qu16 oder sq5

    • niggles
    • 25. August 2021 um 11:01
    Zitat von treibsand

    'tschulligung, hier bricht bei mir wieder der Pragmatiker durch:

    .

    .

    .

    Wenn dir das QU besser gefällt, als Das X32, dann nimm doch das QU. Wenn das SQ besser zum Arbeiten ist, nimm das.

    Der Pragmatiker in mir sagt dass das Qu16 für den Threadstarter die beste Wahl ist. Die Bedienoberfläche ist im Vergleich zum SQ5 und zum X32 deutlich intuitiver und übersichtlicher, und die fehlenden Features (Matrix, Subgruppen, freies I/O-Routing) verringern die Anzahl der "Oops"-Momente beim "sich selber von der Bühne"-Mischen deutlich.

    Nervig ist evtl. nur der fehlende Fussschalteranschluss, aber den hat das X32 ja auch nicht.

  • Schwachstellen Mikrofonkabel

    • niggles
    • 23. August 2021 um 13:15
    Zitat von billbo

    Wichtigste dabei angeeignete Fähigkeit: JEDES Kabelende, von Schaltdraht starr über NF-DIN-, Koax-, LS-, Scart-, Netz-, Antennenerder- bis hin zur 25kV-Farbbildröhrenanodenleitung mit nichts weiter als einem (guten, scharfen!) Seitenschneider innerhalb von Sekunden beschädigungsfrei in perfekt lötfertigen Zustand zu bringen.

    So ein Abbrechklingenmesser dazu ist dann doch mal ganz nützlich wenn sich beim Versuch des Abmantelns nur per Seitenschneider gleich auch die halbe Abschirmung in einen zerfransten Puschel zerlegt und/oder direkt Teile der Innenleitermantel mit kommen. Es gibt inzwischen schon echt fieses Material auf dem Markt. Gern verbaut wird so was an fernöstlichen LED-Lampen mit festen kurzen DMX-Anschlusskabeln.

    Zitat

    Ach so – meine Werkstatt- Lötstationen (die in der Halle und die im Hobbykeller) sind (regelbare) Billigteile von Monacor, mindestens 30 Jahre alt und mit der mittlerweile 10. oder 15. Spitze drin…

    Weller WTCP, ca. späte 80er Jahre (vierstellige PLZ, Hülse für zweiteilige Lötspitzen). Zufallsfund auf einem Strassenflohmarkt vor vielen Jahren. Das Ding wird mich vermutlich überleben.

    Die vor einigen Jahren für die Azubis nachgekaufte neue Ausführung in der Firmenwerkstatt hatte schon mal ein gebrochenes Trafogehäuse und gefühlt auch weniger Bumms als mein privates Alteisen.

  • Schwachstellen Mikrofonkabel

    • niggles
    • 22. August 2021 um 22:21
    Zitat

    Zitat von niggles

    - Schirm zurückbiegen und mit extra Kabelchen verlängern: Kenne ich nur von den alten, klassischen Switchcraft- und Cannon-Steckern.

    .....

    .....

    da ist das insbesondere bei 5-pol XLR etwas mühsam. Dann muss man die halt mit der Nagelschere auf halber Strecke etwas ausdünnen.

    Zitat von Nlate

    Das ist genau der Punkt, warum ich auf diese Methode nicht verzichten will, wenn ich die Zeit dazu habe.

    Heute muss ich mir mein Geld nicht mehr mit dem Audio Krempel verdienen. "time is money" ist für mich nicht die oberste Priorität. XLR Kabel Konfektionierung nach meiner o.g. Methode starte ich dann, wenn mindestens 5-10 Kabel anfallen, sonst lohnt sich der Zeitaufwand nicht.

    Ich sehe einfach den Sinn nicht mehr. Eine zusätzliche Lötstelle die frei im Stecker hängt, mit dem ganzen Aufwand sie sauber zu isolieren und so einzubauen dass sie 100% zugentlastet ist. Wofür?

    Dagegen einmal kurz die Abschirmung zu einem Stern auseinanderbiegen, 2x schnipp, zusammendrehen und los.

    Habe ich schon erwähnt was ich so richtig hasse? Geflochtene Abschirmung... :evil:

  • Schwachstellen Mikrofonkabel

    • niggles
    • 22. August 2021 um 21:48
    Zitat von floger

    Selbst das spare ich mir. Womit soll sich der Schirm denn kurzschließen? Wird doch durch die Zugentlastung isoliert.

    Wenn ich nur so viel Lötzinn in die Spitze der Abschirmung fliessen lasse dass es für einen sicheren Kontakt reicht ist es fast unvermeidlich dass da später noch das eine oder andere Äderchen raus steht und drauf wartet gelegentlich Kontakt mit der 2 oder der 3 aufzunehmen. Nachträgliches "Rasieren" ist zeitraubend und auch nicht ganz zuverlässig.

    Lasse ich so viel Lötzinn da rein dass das innerhalb der Zugentlastungstülle ein Massivleiter wird ist die Abschirmung dann oft so heiss dass die Mäntel der Innenleiter leicht anschmelzen. Ausserdem ist das insbesondere bei XLR-Weibchen eine unnötige Sollbruchstelle; da können sich die Kontakthülsen im Träger ja auch im gelöteten Zustand noch leicht verdrehen.

    Schrumpfschlauch drüber löst das alles nachhaltig. Braucht ja nicht viel, so eine Spule im Karton hält ewig.

  • Schwachstellen Mikrofonkabel

    • niggles
    • 22. August 2021 um 21:05
    Zitat von Nlate

    Hallo

    zur Mikrofonkabel Konfektionierung muss ich auch meinen Senf dazu geben.

    Traue keinem Kabel, das du nicht selbst gelötet hast!

    Ich benutze nur Neutrik XLR Amaturen mit Gold-Kontakten. (Nicht wg. Sound, sondern wg. Oxidation,..hasse schwarze Silber-Kontakte)

    1. Neutrik Kabel Tülle & ggf. Zugentlastung über die Kabelenden schieben.
    2. Kabelmantel entfernen: gerades Kabelende auf ebener Unterlage rollen, Cuttermesser rechtwinklig andrücken, ca. 90% einschneiden. danach zu entfernendes Mantelende mit traditioneller Vollmetallabisolierzange (die mit der Schraube) abziehen.
    3. Schirm nach hinten umbiegen mit einpoliger Litze (gleicher Querschnitt wie die Mic-Ader, Farbe gelb) verdrillen, mit Flachzange plattdrücken und verzinnen.
    4. Alle 3 Einzellitzen auf selbe Länge bringen.
    5. Schrumpfschlauch über das Kabelende schieben, so das die Einzeladern fast komplett herrausschen und schrumpfen.
      Länge: XLR-F: bis Ende Zugentlastung bei handheld Mics;
      sonst wie bei XLR-M 2cm über Kabeltülle hinaus im montierten Zustand als zus. Knickschutz.

    Da bin ich jetzt aber persönlich etwas anderer Ansicht...

    - Goldkontakte: Sind mMn nur sinnvoll wenn auch das Gegenstück ganz sicher immer aus Gold ist, also z.B. bei Multipin-Steckverbindern. Wer seine XLR-Leitungen und/oder Geräte so selten nutzt dass er bei der üblichen silbern plattierten Oberfläche Korrosionsprobleme bekommt muss das Zeug halt zwischendurch mal putzen.

    Umgekehrt habe ich insbesondere bei dauerhaft gesteckten Verbindungen (Festinstallation, rackinterne Verkabelung) die Erfahrung gemacht dass vergoldete Stecker und Kupplungen Geräten ohne vergoldete Armaturen gar nicht gut tun. Insbesondere XLR-Männchen in solchen Geräten sehen nach ein paar Jahren fürchterlich aus.

    - Abmanteln mit dem Cutter: Immer nur längs Richtung Kabelende ritzen, dann auf den letzten paar Millimetern einmal mit Druck senkrecht nach unten. Anschliessend den Mantel mit den Fingern spalten, aufreissen, umknicken und mit einem kleinen, scharfen Seitenschneider abschneiden.

    Die "quer-Roll-Technik" geht immer wieder mal schief wenn man allein grössere Mengen unter Zeitdruck baut oder das ganze gar seinen Azubis bei bringen muss. Dann hat man in jedem zehnten Kabel oder so eine unnötige Sollbruchstelle. Da reicht ein ganz leichter Ritz im Mantel eines Innenleiters.

    - Schirm zurückbiegen und mit extra Kabelchen verlängern: Kenne ich nur von den alten, klassischen Switchcraft- und Cannon-Steckern. Da war das auch sinnvoll und nötig weil die Zugentlastung nicht so fest griff dass die Verbindung zwischen Abschirmung und Pin 1 mechanisch komplett entlastet war. Das brach sonst mit der Zeit gerne, vor allem wenn man es mit dem Zinn zu gut gemeint hatte und dann zwischen Lötkelch und Kabelmantel ein 1cm langer steifer Draht war.

    Die Neutrik NC-Serie wurde unter anderem entwickelt um genau dieses Problem aus der Welt zu schaffen. Ich zwirble einfach die Abschirmung sauber zusammen, verzinne die Spitze, schieb ein Stück Schrumpfschlauch drüber und löte an. Es gibt lästige Kabelsorten mit extrem "buschiger" Abschirmung, da ist das insbesondere bei 5-pol XLR etwas mühsam. Dann muss man die halt mit der Nagelschere auf halber Strecke etwas ausdünnen. Wenn's superordentlich sein soll kommt noch ein kurzes Stück Schrumpfschlauch über die Stelle an der die Abschirmung aus dem Mantel austritt, dann muss man aber schon aufpassen dass das nicht die Zugentlastung daran hindert ordentlich in den Mantel zu beissen. Aus dem Grund sind auch Kabel mit zu festen ("seifigen") Mänteln ganz grosser Mist. Wenn man so eine Armatur testweise wieder aufmacht müssen aussen im Mantel drei gleich grosse, permanent bleibende Zahnspurenreihen von der Zugentlastung zu sehen sein.

  • 32 Audiokanäle live über Internet übertragen

    • niggles
    • 18. August 2021 um 18:10
    Zitat von marcoboy

    Nunja es gibt auch zu wenige Glas Verbindungen Überregional. Es wird zwar besser, aber wir hängen mächtig hinterher. Schuld daran ist die Privatisierung, hätte man die Wasserversorgung so ausgebaut hätten wir einen Blauen, magenta und roten Hahn an der Wand. Da durch die Privatisierung Gewinne erwartet werden investiert man nur dort wo sich es lohnt. Da ist Glas bis in die Häuser, zu aufwendig und teuer.

    Na ja, für Events wäre auch FTTC oft ausreichend. Dann schmeisst man halt 100 oder 150m Glasfaser aus dem Fenster und dockt draussen auf der Strasse an...

    Bezahlbare temporäre Direktverbindungen (VLAN, MPLC) floppen in der Praxis in DE nur weil es keine gesetzliche Grundlage (Stichwort Netzneutralität) dafür gibt. Wenn der Kasten an der Location der T-Com gehört, der Anschluss am Studio aber Vodafone oder einem lokalen Versorger dauert das entweder sehr lange, wird sehr teuer oder geht gar nicht.

    Und international bzw. interkontinental ist noch mal eine ganz andere Hausnummer...

  • 32 Audiokanäle live über Internet übertragen

    • niggles
    • 18. August 2021 um 14:54
    Zitat von robert müller

    Am ehesten geht offenes Internet noch, wenn man innerhalb eines Providers bleibt (sprich alle Endanschlüsse eben von einem). Da kann dann der Provider dann per QoS und Bandbreitenmanagement was machen. Aber das ist ja dann auch nur so halboffenes Internet

    Wenn man bei diversen publikumswirksam im Szene gesetzten "Multi-Location-Live"-Projekten der letzten Zeit mal genauer nachbohrt stellt man fest dass das über IP zumeist genau so umgesetzt wurde. Am besten mit einem lokalen oder regionalen Provider der einem temporär ein eigenes VLAN schaltet. Damit hat sich auch das Thema QoS gleich erledigt.

    Echte Standleitungen (Punkt-zu-Punkt) mit garantierter QoS bekommen ansonsten eigentlich nur noch internationale Grosskonzerne (für richtig viel Geld), der ÖR (Altverträge) und hauseigene Dienstleister wie die Media Broadcast. Das geht dann aber auch nicht immer und überall; die Zusammenarbeit für temporäre Anschlüsse zwischen verschiedenen Netzbetreibern ist zumindest in Deutschland eine ziemliche Katastrophe. In der Praxis bieten die einem dann maximal MPLS zu den erwähnten saftigen Kosten an.

    Zitat von ThoSchu

    Es gibt dazu Protokolle, die genau dass ermöglichen.

    AVB kann das Grundsätzlich und Ravenna wurde dafür optimiert.

    Meiner Erfahrung nach reicht das aber nicht immer für eine mischtaugliche Echtzeit-Übertragung "übers Internet" ohne QoS. Wenn die Puffergrösse gross genug ist dass die Zeit reicht um auch mal ein

    Paket nachzureichen landen wir bei Latenzen im Sekundenbereich. Bei Musik die auch mal spontane Interaktion zwischen Künstlern und Mischer verlangt (Reggae, Dub...) wird's dann mühsam.

    Ist der Puffer klein genug dass Live-Mischen auch dann noch halbwegs möglich ist wird es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Dropouts in einzelnen Spuren geben.

    Nicht zu vergessen ist evtl. das Thema Monitormix. Das muss ohnehin vor Ort passieren. Warum dann nicht gleich ein passendes mobiles Studiorack hinstellen, fernsteuern und nur die Abhörwege und die Summe ins Studio schicken? Da es auch eine Bildübertragung gibt könnte man das ja einfach mitschicken; SRT unterstützt z.B. bis zu 16 Audiospuren, wenns sein muss auch unkomprimiert.

  • Plötzliches Störsignal Sennheiser Funk-Setup

    • niggles
    • 16. August 2021 um 15:36
    Zitat von Peter Jehle

    Hallo Chris,benutzt ihr Wlan?z.b zum pult fernsteuern.?

    Die Sennheiser G3 und G4 serien haben Probleme mit Wlan signalen im selben Raum,

    Welcher Frequenzbereich genau? Kannst du das reproduzierbar belegen? Bei dem Thema werden gern Korrelation und Koinzidenz verwechselt...

    Beispielsweise gibt es im unteren Bereich des B-Bandes gehäuft Störungen wenn hunderte von Mobiltelefonen in einem Saal gleichzeitig eine web-basierte Abstimmung aufrufen. Das ist dann aber (wenn die Frequenzen ansonsten korrekt gewählt wurden und die Anlage nicht schon eh die ganze Zeit Spitz auf Knopf lief) praktisch immer Mobilfunk.

    Weiteres Thema ist die bekannte 750Mhz-Spitze von Ethernet. Auch das hat aber nur ganz am Rande mit 2,4/5GHz zu tun...

  • Astera AX5 Schaltung

    • niggles
    • 8. August 2021 um 12:38

    Ich prüfe grade ob es sich lohnt ein paar AX7 für Spezialanwendungen mit Kabel-DMX nachzurüsten. Der Einbauplatz für den MAX485 inkl. Beschaltung und JST-Pinleiste ist auf der Steuerplatine schon vorhanden, daher vermute ich dass das die gleiche Platine ist wie im AX5. Wenn das hardwareseitig läuft wäre dann noch die Frage ob der Eingang in der Software aktiv ist, das lässt sich aber ja dann leicht rausfinden...

  • Schwachstellen Mikrofonkabel

    • niggles
    • 6. August 2021 um 00:02
    Zitat von Jürgen Klingel

    Auf diese weise kamen kürzlich wieder diverse Schukokabel in die "Reparieren"-Kiste, weil sie an den Steckern(Kupplungen heiß wurden :cursing: - das waren allesamt "fertig konfektionierte" relativ neue Kabel mit umspritzten Steckern.

    OT: Die Gummi-Schukokabel mit angespritzten Armaturen gehen gar nicht. Da bricht entweder der Mantel am Übergang zum (viel zu klobigen) Knickschutz oder die fallen schlicht irgendwann aus weil der Mantel zwar zugentlastet verschweisst ist, die Adern aber nicht. Das ist Wegwerfware für Caterer und andere Kabel-Grobmotoriker...

  • Schwachstellen Mikrofonkabel

    • niggles
    • 5. August 2021 um 23:52
    Zitat von TomyN

    Ich mute den Kanal, gebe Phantomspeisung drauf, drehe den Gain auf und drücke auf PFL (Keinen Kopfhörer anschließen bzw. Phones Volume auf Linksanschlag. Dann das Kabel 'durchkneten' und die PFL Anzeige beachten. Wer mag kann noch einen DMX Terminator anstecken.

    Den Aufwand gebe ich mir schon lange nicht mehr. FrüherTM haben wir uns noch den Spass gemacht insbesondere lange Multicores gelegentlich mit dem A1 durchzumessen, da kamen teilweise interessante Sachen bei raus...

    Ordentliche Mikrofonkabel versagen "auf der Strecke" eigentlich nur wenn sie grob mechanisch beschädigt wurden (unterm Casedeckel eingeklemmt und draufgesetzt, Bühnenbein drauf gestellt...), und das sieht man auch von aussen. Da hilft dann sowieso nur der Seitenschneider.

    Die fiese frühe Italo- und Chinaware die hier und da noch durchs System geistert (erkennbar an den Wellen auf dem Mantel wo sich die Innenleiter schon begonnen haben aus der Verseilung zu lösen) wandert allerdings bei Problemen abzüglich der Stecker direkt in den Müll. Schon deswegen weil das Zeug so mühsam zum Löten ist.

  • Schwachstellen Mikrofonkabel

    • niggles
    • 5. August 2021 um 17:05

    Der einzige (mobile...) XLR-Kabeltester der wirklich was taugt ist der Behringer CT100. Der hat nämlich einen ganz simplen Monoflop-Speicher um auch Wackler durch vergammelte Kontakte aufzuspüren. Mit den Standardteilen ist das oft nicht zu merken.

    Ansonsten konzentrieren sich diese Fehler meiner Erfahrung nach auf Kabel die eine der 3 folgenden Bedingungen *nicht* erfüllen:

    - Ordentliches, hochflexibles Kabel mit nicht zu dicker Abschirmung (Neutrik Swissflex NK2 o.ä.).

    - klassische Neutrik NC Armaturen, die mit den schmalen Entriegelungstasten und der kurzen Zugentlastung. Die haben bis jetzt alle Konkurrenten überlebt und sind teilweise schon auf dem dritten oder vierten Kabel drauf.

    - Selber von Hand gelötet, mit Bleilot und Isolierschlauch über der Abschirmung (!). Was ich da bei teilweise hochpreisigen Fertigkabeln schon an Murks gesehen habe...

  • Astera AX5 Schaltung

    • niggles
    • 1. August 2021 um 20:59

    Hallo in die Werkstattrunde,

    hat jemand zufällig schon mal einen Astera AX5 offen (gehabt) und kann mir ein Foto der Sektion rund um den MAX485 DMX Transceiver machen/schicken...?

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 27. Juli 2021 um 21:27
    Zitat von Marcel

    . Und dann braucht die Clubtour halt auch schon 3 Sattelzüge, weil ja immer min. einer für 8 Std. oder so an der E-Tankstelle steht und nachladen muss.

    "Brauchen" tut eine Clubtour einen Nightliner mit Transportkapazität für Backline, Merch, Mikrokoffer, ggf. IEM-Rack und ein mittelgrosses Digitalpult. Der darf auch gern Batterie-Elektrisch sein, bei den üblichen Distanzen von 400-500 km pro Nacht und garantierter Auflademöglichkeit und -Zeit an jedem Standplatz ist das mit heutiger Technologie kein Problem.

    Clubs die nur funktionieren weil jede halbwegs ernstgemeinte Tour komplett eigene PA und Monitoring und/oder das halbe Bühnenlicht selber rein baut und wieder mit nimmt haben dann halt keine Zukunft mehr. Kein Mitleid.

    Zitat von Marcel

    Mal sehen wann dann die erste Ansage vom Energieversorger kommt: Heute bitte nur max. 5kW Licht, mehr Leistung wird nicht freigegeben, weil die Autos nebendran auch noch bissl laden müssen sonst gibt das wieder Ärger mit der Nachbarschaft.

    Mit 5kW kann ein guter Lichtler mit schlau eingesetzten LED-Lampen auf der üblichen 10m x 6m Clubbühne durchaus 2 Stunden lang eine ganze Menge interessanter Dinge machen. Wenn dann noch die Musik was taugt und der restliche Strom für die Bierkühlung reicht wird das ein unterhaltsamer Abend und alle sind wieder zufrieden.

  • Kleines Funksystem mit 3-4 Anlagen: 19"-Blende mit BNC-Anschlüssen oder aktiver Splitter?

    • niggles
    • 27. Juli 2021 um 13:29
    Zitat von Hanseat

    Das würde mich nun doch genauer interessieren. "Definitiv Schluss" klingt ja definitiv und endgültig. Meiner Kenntnis nach sind ja ALLE Zuteilungen grundsätzlich immer befristet - was aber nicht heißen muss, dass es nicht mehr oder weniger wahrscheinlich ist, dass die Zuteilungen verlängert werden könnten.

    • Die LTE-Mittenlücke ist bis Ende 2025 befristet.

    Es gibt zwar noch keine offiziellen Aussagen dazu, aber es ist absehbar dass dieser Bereich irgendwann ähnlich wie die 700 MHz-Mittenlücke als SDL an Mobilfunkanbieter vergeben wird. Ich würde da nix mehr investieren...

  • Kleines Funksystem mit 3-4 Anlagen: 19"-Blende mit BNC-Anschlüssen oder aktiver Splitter?

    • niggles
    • 26. Juli 2021 um 08:18
    Zitat von secluded

    ...die hab' ich vor über 'nem Jahrzehnt schon aussortiert, weil die im Vergleich zu den Shure UA8 wirklich einen schlechteren Empfang haben...

    Na ja, schlechter als ein BNC-Stecker mit nem Stück Litze dran (mehr sind die Sennheiser 576131 nicht) sind die auch nicht. Bei Einzelempfängern auf kurze Entfernung merke ich da keinen Unterschied, und für alles andere gibts eh Richtantennen.

  • Kleines Funksystem mit 3-4 Anlagen: 19"-Blende mit BNC-Anschlüssen oder aktiver Splitter?

    • niggles
    • 25. Juli 2021 um 20:46
    Zitat von yamaha4711

    Meine neuen Anlagen sind im Bereich 500 - 600 MHz angesiedelt und deren Antennen sind länger als die meiner alten Anlage im Bereich 800 MHz aufwärts. Das sieht man deutlich und ist auch gut so.

    Sennheiser ew? Die gibts mWn seit der G2 (also seit gefühlten Ewigkeiten) ab Werk mit der immer gleichen Chinaplastikschrottantenne. Andere Antennen haben im UHF-Bereich nur die grossen Serien. Die 2000er hat die etwas robustere 577758 weil das Sennheiser da wohl doch zu peinlich wurde. Die 1000er und 3000er haben noch Teleskopantennchen weil es die halt auch schon ewig gibt. Mechanisch sind die aber auch nicht so der Hit...

  • Kleines Funksystem mit 3-4 Anlagen: 19"-Blende mit BNC-Anschlüssen oder aktiver Splitter?

    • niggles
    • 25. Juli 2021 um 18:16
    Zitat von yamaha4711

    Wenn man es genau nimmt, nein. A-Band 5xx MHz, E-Band 8xx MHz. Die Antenne (deren Länge) sollte hierauf abgestimmt sein, so dass die im A-Band geringfügig länger sind.

    Wenn die Sennheiser Antenne in der bezifferten Frequenzrange arbeitet, dann diese. Frag mich nicht wie die das machen. Evtl. einfach kompromissbehaftet.

    Die Sennheiser 576131 Stummelantennen sind "Universalantennen" - die funktionieren auf allem was im mittleren bis oberen dreistelligen MHz-Bereich rum fuppelt gleich *schlecht*. Ausserdem sind die mechanisch der letzte Rotz. Der einzige Grund die Teile einzusetzen ist weil sie kostenlos dabei waren...

    Zum Nachkaufen würde ich immer Sennheiser 577758 oder gleich die Shure UA400(B) im entsprechenden Band nehmen; vor allem letztere sind deutlichst robuster.

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