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Beiträge von niggles

  • Einbauschale Miniaturkippschalter D-Loch

    • niggles
    • 13. März 2021 um 22:46

    Hallo in die Werkstattrunde,

    Ich muss für ein Spezialprojekt Miyama MS500 Kippschalter so in D-Löcher einbauen dass man sie zwar noch locker mit dem Zeigefinger betätigen kann, die Hebel aber nicht gleich beim ersten hängenbleiben mit der Jacke o.Ä. ab sind.

    Die Schalter haben einen Einbaulochdurchmesser von 6.2 mm, der Hebel steht ca. 16mm über die Oberfläche raus.

    Im Prinzip brauch ich also so was https://shop.sommercable.com/Verteilsysteme…-6A-230VAC.html , aber ohne den Schalter und mit einem kleineren (oder gar keinem...) Montageloch. Aus Metalldruckguss, daher fällt selber fertigen eher aus.

    Ich weiss dass das Produkt existiert weil ich vor einigen Jahren in einer Firma unterwegs war die die Groundliftschalter in ihren Ampracks und Splittersystemen genau so realisiert hat. Aber wo kam das her? Canford? Penn? Sommer...? Ich finde einfach nix...

  • D&B Q1 Line Array Bestückung

    • niggles
    • 12. März 2021 um 22:47
    Zitat von Walgesang

    Wir haben auch oft nur 2xQ1 pro Seite benutzt, entweder gestackt auf 3x Q-Sub oder auch geflogen.

    2x Q1 ist auch nix anderes als eine Pointsource mit 75x30° Abstrahlwinkel.

    und eine üble Quäke noch dazu. Wenn du das so EQ't hast dass man sich das anhören mag kommt nix mehr raus...

    Für diese Konfiguration gibt es deutlich geeignetere Systeme. Seeburg Galeo z.B. oder JBL VRX.

    Q funktioniert halbwegs ab 2xQ1 mit 1x Q7 drunter. Und das ist dann auch noch kein Array sondern nur eine Q7 mit Fernfelderweiterung. Das Limit für die Lautstärke des Gesamtsystems setzt hier die Q7.

    Aus Gründen die mir bis heute noch keiner wirklich schlüssig darlegen konnte spielt 3xQ1 nur bei extremem Splay (Groundstacks am Stadionrand...) halbwegs sauber.

    So richtig zu einer Schallquelle zusammenwachsen tut das erst ab 4 Q1 pro Seite.

  • D&B Q1 Line Array Bestückung

    • niggles
    • 10. März 2021 um 23:14

    Ich rate von der ganzen Nummer ab, und zwar aus mehreren Gründen:

    1. Die Minimalkonfiguration um mit d&b Q mit 8 Stück 18"-Bässen mithalten zu können sind 4 Q1 pro Seite. Besser wären sechs. Alles drunter macht akustisch keinen Sinn, schau dir das mal im Arraycalc an. Es gibt noch die Sparfuchsversion mit 2x Q1 und 1x Q7 mit gedrehtem Horn drunter pro Seite, das ist aber maximal für Playbacks auf einer Messe-Showbühne oder ähnliches zu gebrauchen. Du hast also viel zu wenig Material um damit was sinnvolles zu bauen. Q macht wirtschaftlich inzwischen nur noch Sinn wenn man sie schon abbezahlt im Lager stehen hat und höchstens mal einzelne Schnitze oder nen Amp nach kauft.

    2. Du brauchst auch noch das komplette Riggingzubehör: Bumper, 2 Sorten Links, Kugelsperrbolzen-Sets. Die Preise für das Zeug sind auch gebraucht noch gesalzen und Selbstbau oder OEM is' bei dem Thema nicht.

    3. Du brauchst auch noch die komplette Systemverkabelung. Die ist bei Q und D12 üblicherweise in Amphenol EP5. Zum Bestellen der Teile bitte vorher hinsetzen...

    4. Du brauchst mindestens 2, besser 3 oder 4 (Spare nicht vergessen...) D12 um eine Q sinnvoll zu betreiben. Eine anerkannte Marken-PA wie die Q, auch wenn sie alt ist vermietet man (auch) wegen den Schildern drauf. Mit Fremdamps entfällt diese Möglichkeit.

    5. Das bedeutet jetzt aber nicht dass eine Q im Jahre 2021 noch "riderfest" wäre; Das ist sie definitiv nicht mehr. Im besten Falle kann der Veranstalter mit dem Hinweis auf den anerkannten PA-Hersteller wichtigtuerischen Gala- und Coverbandfuzzis mit eigenen "Super-PAs" schnell und effizient das Maul stopfen; das geht mit dem China-Linearray von seinem DJ-Kumpel nicht.

    6. Es gibt inzwischen Systeme mit einem deutlich besseren Preis-Leistungs-Verhältnis am Gebrauchtmarkt. Die überzogenen Preise für teilweise hornbeinaltes d&b-Material sind schlicht die Folge davon dass bei einigen Modellen schon länger keine Originalersatzteile mehr zu bekommen sind.

  • Leichte+gute Kunstoffbox

    • niggles
    • 9. März 2021 um 10:34
    Zitat von Karel Noon

    niggles : was meinst du mit fast? RCF gehörte zu der zeit eben zu Mackie bzw. Hinterher zum loud konzern ( Namensänderung 2003 laut Wiki).

    Interessant, ich dachte bis jetzt immer das sei damals nur ein Joint Venture gewesen...

    Tatsache bleibt aber leider dass die aktuellem Mackie-Modelle (Thump & Co.) nur noch für Campingplatzbeschallung, Alleinunterhalter und ähnliches zu gebrauchen sind und sich bei RCF ähnliches beobachten lässt. Die HD32 in einer von uns betreuten Festinstallation haben eine unangenehm hohe Ausfallrate, das kenn ich von den älteren Modellen (frühe ART-Serie) ganz anders...

  • Leichte+gute Kunstoffbox

    • niggles
    • 7. März 2021 um 13:09
    Zitat von Karel Noon

    Mackie und RCF waren in den frühen 2000ern mal zusammen. Das ist aber spätestens seit dB-Technologies ( bzw. Dessen Mutterkonzern) die gekauft hat nicht mehr der Fall. Das war glaube ich 2004

    Fast... Die alte graue SRM450 (V1) war eine Auftragsentwicklung von RCF für Mackie. Die hatten damals noch nicht wirklich viel Ahnung von Beschallungstechnik, Mackie war ja ursprünglich eine reine Studiobude.

    Nach der Übernahme von db Technologies wollte man sich wohl nicht mehr selber Konkurrenz machen, seitdem fertigt Mackie selber (SRM 450 V2).

    Später wurde die dann noch mal "überarbeitet" (verschlimmbessert) als V3 mit rudimentärem DSP.

    Die V1 ist mechanisch und elektrisch unzerstörbar, klingt aber halt so wie eine 12"- Zweiwege-Plastikbox vor 20 Jahren schon klang und ist nicht gerade leicht.

    Die V2 ist etwas gefälliger abgestimmt, leichter, im A/B-Vergleich schneller am Limit und wirkt generell weniger robust. Kaputt bekommen hab ich aber auch noch Keine.

    Die V3 ist Fernost-Dutzendware, elektrisch völlig anders aufgebaut und mit ziemlich labbrigem Gehäuse. Der nicht per Schalter auf linear festnagelbare DSP (4 "Voicings" und ein FBX) nervt. Klanglich noch mehr auf HiFi getrimmt als die V2, damit für Monitoring völlig unbrauchbar weil je sich nach Lautstärke unterschiedliche Feedbackfrequenzen hervortun. Fehlkauf.

  • Kamera für kleine Streamingkonzerte gesucht....

    • niggles
    • 17. Februar 2021 um 23:18
    Zitat von Volker

    Naja, wenn man das Budget von Martin mal verlässt, sieht die Panasonic AW-UE150 eigentlich ganz vielversprechend aus. MAcht zunindest laut allen Tests, die ich bisher gefunden habe auch bei LowLight ein (für PTZ Kameras) akzeptables Bild... Eigene Erfahrungswerte habe ich aber nicht.

    Für das Geld gibts aber schon bald einen BMD-Kamerazug der jeglichen PTZ-Kopf ganz, ganz alt aussehen lässt.

    Low Budget, ordentliche Bilder und PTZ verträgt sich derzeit einfach noch nicht. Entweder vernünftige Bildqualität für wenig Kohle, dann aber handgeführt (BMPCC, 5D/7D, diverse ältere HD-EB-Mühlen die teilweise sogar Anschlüsse für ein RCP haben) oder günstige PTZ mit den Bildern einer besseren Überwachungskamera und teilweise grauenhafter Bedienung (Birddog, PTZOptics, Avonic...).

    Saubere Fahrten, Zooms und Schwenks im On kann sowieso keines der gängigen PTZ-Systeme, dazu brauchst du entweder eine manuelle Kamera oder einen richtigen (und richtig teuren...) Roboter.

  • Kamera für kleine Streamingkonzerte gesucht....

    • niggles
    • 17. Februar 2021 um 22:41
    Zitat von siwi

    Mal über eine PTZ nachgedacht, da gibt es mittlerweile echt gute Geräte.

    Nachdem die über eine Weboberfläche gesteuert werden können ist auch kein teurer Controler nötig.

    Jetzt nicht ernsthaft, oder? PTZ Dome Cams sind ohnehin schon ein oft unschöner Kompromiss (Lichtschwach, unnötige Latenzen durch nicht abschaltbares "Processing", schlechte Optiken, mühseliges Matchen mit anderen Kameras) und dann noch Steuerung per Maus...? Da wirste live doch nicht fertig.

    Wenn schon PTZ dann mit Hardwarecontroller inkl. Joystick, Positionspresets und Tasten/Wippen für Zoom und Focus. Und auch das kann mMn ein paar echte Kameraleute (egal welche Mühlen sie führen, da gibts in der Tat inzwischen für erschreckend wenig Geld brauchbare Qualität) nicht vollständig ersetzen.

  • Multi-Raum live Videoübertragung mit niedriger Latenz - Technologieauswahl -

    • niggles
    • 2. Februar 2021 um 12:27
    Zitat von siwi

    Extron DTP ist HDBaseT kompatibel ist aber nicht zu 100% konform, empfehle davon Abstand zu nehmen.

    Btw. HDBaseT kann kein 4K60Hz

    Dafür haben die Kisten dann ja einen Schalter. Im HDBaseT-Modus sind mir bis jetzt noch keine Probleme begegnet. Beschreibe mal bitte was dir da aufgefallen ist.

    4K60 würde ich ohnehin nicht über Netzwerk-Kupfer übertragen, das ist viel zu anfällig. Ab 2K aufwärts nehme ich wenn es irgendwie geht nur noch Glas.

  • Multi-Raum live Videoübertragung mit niedriger Latenz - Technologieauswahl -

    • niggles
    • 1. Februar 2021 um 13:38
    Zitat von floger

    Also wenn ihr eh schon überall Koax habt, würde ich auf SDI gehen. Dafür gibt's bezahlbar Splitter und Konverter.

    Vorsicht, bei weitem nicht alles was 75 Ohm Wellenwiderstand hat ist HDSDI-tauglich...

  • Multi-Raum live Videoübertragung mit niedriger Latenz - Technologieauswahl -

    • niggles
    • 1. Februar 2021 um 13:37
    Zitat von Marian Humann

    NDI ist die einfachste Variante bei vorhandener Netzwerkinfrastruktur. Latenz idR unter 250ms.

    Eigentlich ist das eine Softwarelösung, es gibt aber seit einiger Zeit Hardware dafür. Z.B. von Bird-Dog.

    Lässt sich in jede anständige Netzwerkinfrastruktur integrieren, bei vielen Wiedergabestellen und nur einem Sender bietet sich die Übertragung per Multicast an, das sollte die Netzwerkumgebung können.

    Das sind bereits über 6 Frames, das ist für solche Anwendungen inakzeptabel...

  • Multi-Raum live Videoübertragung mit niedriger Latenz - Technologieauswahl -

    • niggles
    • 1. Februar 2021 um 12:59
    Zitat von mslr

    wir nutzten HDMI-Adapter auf Ethernet, die Kabel haben wir ohne Switch direkt gepatched.

    Unser Problem ist jetzt die nicht vorhersehbare Latenz unserer Lösung. Bei jedem Éinschalten scheint sich die Latenz zu verändern.

    Was sind denn das für Adapter?

    Üblicherweise nutzt man für so was Bildschirme mit HD-BaseT-Eingang und entsprechende Sender wie z.B. den hier https://www.extron.de/product/dtpthd24k230. Das ist nahezu latenzfrei.

    AV über IP (inkl. NDI) ist mit derzeitiger Technologie immer latenzbehaftet.

  • Smartphone mit Videoeingang? - Sony Xperia Pro

    • niggles
    • 27. Januar 2021 um 16:22
    Zitat von floger

    Ich sehe immer noch nicht, warum es unbedingt ein Handy sein muss.

    Es gibt Streamingplattformen (Instagram) die offiziell nur ihre eigene Mobilapp als Livestream-Encoder zu lassen. Hintergrund ist u.A. dass die Plattform damit das "Streamen" von Kinofilmen und urheberrechtlich geschützten Musikstücken in Originalqualität weitgehend unterbinden kann.

    Das macht diese "Lösung" aber nicht besser...

  • Wie sieht bei Euch die Aufbewahrung aus? PA- und Lichtanlage (Und meine Anlage)

    • niggles
    • 19. Januar 2021 um 16:26

    Meiner Erfahrung nach taugen Klappkisten, egal von welchem Hersteller alle nix. Zu viele Sollbruchstellen.

    Ansonsten:

    Rako/Utz: "Die Schweizer". Schlaues System zum Umbau von festem auf losen Deckel, durchdachte Verschlüsse die selbsttätig verriegeln, fast alle Grössen auch mit geschlossenen Griffschalen und optional Koffergriff erhältlich.

    Lockweiler Newbox: "Die Aldi-Variante". Relativ preisgünstig, Scharniere nur in Z-Form zum Einhängen (die Deckel fallen aber trotzdem nicht ab wenn man sie nicht bewusst abnimmt), simple manuelle Schiebeverschlüsse, leider manche Standardgrössen nur mit offenen Griffen erhältlich.

    Auer: "Die Schönen". Leider taugt das Deckelsystem nix, die Standarddeckel fliegen ständig lose irgendwo rum und die Scharnierdeckel sind teuer, nicht für jede Grösse erhältlich und brechen gern ab. Die Drehverschlüsse sind eher umständlich. Bei den hohen 30x40 Behältern hab ich auch Bedenken was die Wandstärke angeht. Auf die entsprechende Lockweiler-Kiste oder Rako-Box kann ich mich bedenkenlos drauf stellen, das trau ich mich bei Auer nicht.

  • steuerbare LED Lichterkette

    • niggles
    • 19. Januar 2021 um 16:02

    In "ordentlich" zum Verbauen auf Standard-Lichterkettenkabel mit E27-Fassungen (was die Mechanik erheblich vereinfacht) gibts das von Glasson: https://www.glassonelectronics.co.uk/dfs3000

    Die SGM-Dinger hab ich dagegen als ziemlich zickig in Erinnerung.

  • Kabelkappen am Kabel fixieren

    • niggles
    • 15. Januar 2021 um 10:27
    Zitat von spl

    Es geht um die Lightmaxx Tour Spot Arc (12x 3W). Die Geräte haben schraubbare Kappen, die aber komplett ohne separate Fixierung ausgeführt sind.

    Ursprüngliche Idee war einfach aufzupassen, dass nichts wegkommt und nen Stoß auf Ersatz zu kaufen.

    Lt. MusicStore ist diese Linie allerdings nicht mehr im Programm, der Hersteller exisitert wohl auch nicht mehr...

    Bleibt also nur die Option etwas selbst zu Tüfteln / etwas Passendes zuzukaufen.

    Gibt es solche Gummiverbinder separat? Habe mal gesucht, offenbar aber mit den falschen Schlagwörtern.

    Diese Verbinder (die sich auch bei diversen LED-Spots anderer Hersteller, billigen LED-Panels und ähnlichem fanden) sind irgendeine fiese Fernost-Sondernorm die nicht mal zwischen verschiedenen Herstellern der gleichen Bauform und Pinzahl sauber kompatibel ist. Kommt mWn ursprünglich aus dem Kfz-Bereich. Vergiss das mit dem Nachkaufen.

    Zum Glück sterben die Dinger allmählich aus seit es billige PC True1-Nachbauten gibt.

    Wir haben die an unseren ollen AT3 irgendwann komplett raus geworfen und durch vernünftige Armaturen (XLR und Schuko bzw. PC True1) ersetzt.

  • Solide Monitore

    • niggles
    • 12. Januar 2021 um 17:32
    Zitat von marce

    Auch heute bekommt man eigentlich keinen Streß mit PS2, MicroWedge, Max, M4, LExxx

    Jein. PS15 war schon immer ein Wartungsalptraum und ist mit Systemamping sackteuer. Microwedges hat nach meinem Dafürhalten in Europa ausserhalb ein paar ganz bestimmter grosser Firmen keine Sau, das erschwert die Zumietbarkeit enorm. Beim (alten) d&b Max12/Max15 wird es allmählich eng mit den Ersatzteilen. Die Max2 haben leider keine aktive Trennungsoption mehr.

    M2/M4 und Martin LE sind anerkannte Standards aber halt grosse, schwere Kübel (vor allem der M2) die eigentlich erst mit aktiver Trennung so richtig den Hahn aufmachen.

    Ich würde mir für diesen Zweck mal die RCF TT Aktivmonitore anhören. Ja, Stromwedges sind Geschmacksache und bei grossen Festivals eher nicht so pralle. Dafür kommt aus den Kisten gemessen an Grösse und Gewicht richtig Alarm bei annehmbarem Klang raus.

  • Installation: Bose DesignMax DM6 - das erste Mal Bose?

    • niggles
    • 11. Januar 2021 um 18:27

    Ich werf mal die QSC AD-S8T ins Rennen:

    https://www.qsc.com/systems/produc…e-mount/ad-s8t/

    Vorteil gegenüber JBL ist das reichhaltige Zubehör und die Möglichkeit komplette integrierte Systeme zu bauen ohne Amps, DSP und Bediengeräte unterschiedlicher Hersteller verklöppeln zu müssen.

    Auf jeden Fall muss da irgendetwas mit DSP-Amping und/oder Systemendstufen hin, ansonsten sind die Treiber bald hinüber. Gerade solche eher unscheinbaren Installationen (10"-Bässe...) werden meiner Erfahrung nach gerne bei Hochzeiten, Sommerfesten oder Silvesterpartys mit Dauervollgas hingerichtet sobald nach ein paar Stunden Feierei auch das Personal nicht mehr hört wenn etwas am Limit ist.

    An den Bose Teilen würden mich für den Anwendungsfall "Party" 3 Dinge stören:

    1. Kein Hochtonhorn. Da muss der kleine Treiber richtig ran wenn es mal lauter wird, und dann werden die Dinger plärrig und/oder leben nicht lange.

    2. 6,5" wäre mir für den Preis und die Anwendung zu wenig Membranfläche.

    3. Bose weiss das alles und bietet ihren Kunden die "Option" das mit weiteren ihrer Systemkomponenten grade zu ziehen und zu begrenzen. Diese wiederum sind meiner Meinung nach dreist überteuert und sehr undurchsichtig. Da wird viel mit Psychoakustik gespielt was die Systeme bei moderaten Lautstärken verblüffend gut klingen lässt; Wenn es dann aber mal deutlich lauter sein muss klappt das alles schlagartig in sich zusammen und klingt nur noch angestrengt und schlapp.

  • Reiterhof Eröffnung - Welches Equipment ? Männer ich brauch euren Rat!

    • niggles
    • 9. Januar 2021 um 12:27
    Zitat von Scyte

    Dem Threadstarter würde von niedrigem Anspruch her (nur Sprache) vermutlich auch ein Analogpult + Delay reichen. Weil für mehr fehlt das Fachwissen. (Nicht böse gemeint)

    Moderne (System-) Endstufen können das teilweise auch. Ich würde das von der Konzeption her so aufteilen: Eine autonome 100V-ELA deren Funktionalität sich bis auf "Schalter umlegen - Durchsagemikro geht" reduzieren lässt. Umsetzbar je nach Budget mit QSC Q-Sys Core und Q-Sys Endstufe, G+M Sinus Zentrale + Systemendstufe, Monacor Zentrale + beliebige 100V-DSP-Endstufe...

    Das spart im täglichen Betrieb viel Gerenne wenn technisch völlig unbedarftes Personal mal eben ein Mikro braucht oder Musik abspielen will.

    Für grössere Sachen (Reiterfest etc.) hat die dann einen oder mehrere Eingänge für ein entsprechendes Pult. Das muss dann aber kein Systemprocessing mehr machen.

  • GrandMA 1 - noch sinnvoll oder doch lieber was anderes?

    • niggles
    • 7. Januar 2021 um 22:35
    Zitat von Daniel_Frigger

    Um mal was komplett anderes in den Raum zu werfen/Out of the Box:

    Link: STRAND LIGHTING - NEO Compact10

    Video: https://www.youtube.com/watch?v=m7C_KDBTl-A

    Ja es ist von der Bedienung ein anderes Konzept, zumindest wenn es in die Details geht, aber im Grunde sehr simple, aber das behauptet ja jeder ;)

    Preislich definitiv im Rahmen, dazu sehr kompakt und extrem leicht.

    Per Midi sehr einfach zu erweitern z.B. mit den sehr gelungenen MIDICRAFT Boards.

    Gruß Daniel

    Alles anzeigen

    die angemessene Pultklasse um so was auch unter Zeitdruck professionell abzuwickeln ist mEn GMA2 Light/GMA1 Fullsize/Hog Full Boar/Chamsys MQ60 aufwärts.

    Mit dem o.g. 19"-Plastikteilchen mit 7" Screen gehen die Kollegen spätestens dann baden wenn der Vermieter auf dem Job dann doch mit 8 Spots, 12 Washern und 20 LED-Bars eines anderen Herstellers aufschlägt wie besprochen weil halt grad nur noch das im Lager war. Und/oder eine etwas komplexere Hauslichtanlage eingebunden werden muss.

    Seit der chinesischen OEM-Desastermöhre 200 Plus hat Philips/Strand generell noch eine gröbere Scharte auszuwetzen was Pulte angeht...

  • GrandMA 1 - noch sinnvoll oder doch lieber was anderes?

    • niggles
    • 7. Januar 2021 um 14:49
    Zitat von robert müller

    Wie kann ein LightCommander eigentlich an Corona sterben?

    ...langsam, qualvoll und mit beeindruckendem Geflacker auf allen Kanälen gleichzeitig?

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