Sollte man dann nicht konsequenterweise , sozusagen als ultimativen Schritt ,
auf vollständig analoge Signalführung umstellen ?
Das würde doch die höchstmögliche Auflösung bieten .
Auf die weitere technische Entwicklung bin ich gespannt .
44,1 kHz Abtastfrequenz und 16 bit Auflösung waren die Grenzen dessen was sich Anfang der Achtziger auf einem noch einigermassen bezahlbaren analogen Breitbandrecorder (U-Matic) digital aufzeichnen liess. Der Vergleichsmassstab bei der Entwicklung der CD war eine analoge 1/4" - HiFi - Bandmaschine der Mittelklasse, und dem genügte die Qualität. Es wäre aber niemand auf die Idee gekommen das als Aufzeichnungsmedium für Studioproduktionen herzunehmen, die fanden noch lange danach analog auf 2" und 1/4"-Senkel statt. Der nutzbare Signal-Rausch-Abstand eines solchen Studios entspricht rechnerisch einer Auflösung von etwa 26-28 bit pro Sample...
Natürlich hört ein erfahrener Tontechniker den Unterschied. Ab 24bit / 96 kHz zieht die Digitaltechnik aber gleichauf.
Das Problem ist einfach dass im Zuge des ADAT-Homerecordingbooms das Herstellermarketing "CD-Qualität" als ausreichend für jede Art von Digitalaufzeichnung proklamierte weil sie die Geräte ansonsten nicht kostengünstig hätten anbieten können. Das gleiche galt für die erste grosse Welle der Digitalpulte...