DMX Recorder mit GPIO und Merger.
Beiträge von niggles
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Große Show, Laptop+Pult+ irgendein externes DMX-Faderpult, Midi-Board, Remote Hardwarepult.. Was gerade so im Lager rum liegt...
Ahem, was verstehst du unter "gross" und was ist das dann für eine Show? Das mag ja für eine Coverproduktion mit eigenem, weitgehend immer gleichem Lichtrigg noch angehen. Aber für eine einmalige Gala/Industrienummer mit x spontanen Programmänderungen kurz vor Einlass , ein reisendes Musical oder eben so eine Tour wie der anfangs diskutierte Schiller braucht es ein richtiges Pult mit übersichtlicher, schnell bedienbarer Hardware. GMA Light/FS, grosse Chamsys, Wholehog, grosse Avolites...
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Hmmmmmmm und wenn das fertig ist, müsste es einfach ein Audio + DMX aufnahme und abspiel- Gerät geben.... Dann müßte man nicht oo viel mitnehmen...
Das gibt (bzw. gab) es schon lange: Gray 8671 DMX-to-Audio Interface. Hersteller gibts schon lange nicht mehr, wurde irgendwann zu https://www.pathwayconnect.com.
Das wiedergegebene DMX-Signal ist allerdings schon in der ursprünglichen Konfiguration mit einer analogen Bandmaschine (oder einem 3-Spur-Kassettenrekorder...) nicht sauber genug um moderne Movinglights oder gar Medienserver anzusteuern. Da ist so viel Jitter drauf dass das eigentlich nur mit konventionellem Licht geht.
Wenn man die Dinger mit einer digitalen Audioaufzeichnung verbindet verursacht die AD/DA-Wandlung ausserdem so viele Artefakte dass das DMX-Signal ab etwa 130 Kanälen gleichzeitig komplett unbrauchbar wird.
Wenn du so was heutzutage "in ordentlich" machen willst verwende so etwas wie die GrandMA Replay Unit und schicke da aus dem Sequenzer oder Playback-Zuspieler den TC rein. Wird auf Messen gern gemacht.
Die meisten Shows im Musikbereich die mit TC arbeiten haben allerdings das komplette Pult da stehen und schicken dort MTC oder LTC rein weil halt doch immer wieder Sachen manuell dazu gefahren werden müssen. Da gibts erhebliche Unterschiede zwischen den Pultkonzepten. GMA kann schon immer komplette Aufzeichnung: TC starten, Song bzw. Show fahren und wenn dann der TC wieder ab Anfang eingespeist wird spielt das Pult 1:1 alles wieder ab, inkl. mitfahrenden Motorfadern wenn man meint angeben zu müssen. Chamsys kann das inzwischen auch. Licon, ältere Hogs und viele Theaterpulte können nur Cue-Trigger zu TC aufzeichnen.
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das Stichwort heißt hier Gefährdungsbeurteilung
Im groben heißt das, das du dir bei jeder zu erfüllenden Aufgabenstellung im Vorfeld gedanken machst, welche Gefahren auftreten können, mit welcher Wahrscheinlichkeit sowie schwere der Folgen.
Nun gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Verringerung der Wahrscheinlichkeit und der FolgenZumindest beim bestimmungsgemässen Einsatz von Geräten die der EU-Maschinenrichtlinie entsprechen muss ich als Anwender aber normalerweise nicht die komplette Statik nachrechnen. Die relevanten Werte zum Einsatz dieser Stative im Publikumsbereich stehen weiter oben.
Wenn man das nachrechnet kommt man leider bei fast allen Leichtbaulösungen auf grenzwertige Herstellerdimensionierungen; ganz typisch die 50(!) kg maximale Last beim K&M 213. Die meisten enden aber aus genau diesem Grund auch bei maximal 1,80 m Höhe damit die Hebelwirkung noch halbwegs beherrschbar bleibt.
Die 2,40m auf nur knapp 60x60 cm Grundfläche ohne nennenswerten Ballast beim Gravity 331 sind meiner Ansicht nach in der Praxis unbrauchbar. Das geht nicht mal mit den typischen 10 bis 12 Kilo schweren Kleinlautsprechern der 6"-8"-Klasse.
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Rechne das doch mal mit einem "Fusskreis" von ca. 30cm (Platte 58x58) und 20 kg auf 2,40m Höhe. Das sind die Daten des hier diskutierten ah Gravity 331...
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Wo wir doch gerade einen Thread über IEC-Lock-Kabel haben und es doch verschiedene Systeme zu geben scheint, stellen sich mir die Fragen:
Was ist der Unterschied zwischen V-Lock, IEC-Lock, P-Lock und W-Lock?
Sind die Systeme kompatibel mit "herkömmlichen" Steckern?
Gibt es einen de-facto-Standard für Verriegelungen in der VA-Technik, oder kocht da jeder Hersteller wieder sein eigenes Süppchen?
Bisher zu tun hatte ich nur mit V-Lock Verriegelungen an Aktiv-Lautsprechern, sowie dem blau/weißen "powerCON"-System - was hier aber nicht Thema sein soll, mir geht es um besagte "Kaltgerätekabel" lt. Norm "IEC-60320 C13/C14"
Beste Grüße,
Jürgen

V-Lock = Volex : IEC 13/19 mit Verriegelung durch Haken oben auf dem Weibchen. Verriegelt nur in entsprechenden Gegenstücken, ist aber zumindest in der Praxis herstellerübergreifend kompatibel. Hält leider in Standard IEC 14/20 schlechter als der konventionelle IEC13/19 und reisst bei konventionellen IEC 14 Anschlussblöcken gern mal den Sicherungshalter mit raus.
IEC-Lock = Weiterentwicklung des "locking IEC" Systems von Canford aus den Neunzigern, damals noch mit runden Entriegelungsböppeln. Verriegelt überall durch Verkanten eines Metallstücks auf dem PE-Pin. Bin etwas skeptisch was die Haltbarkeit der Mechanik bei ständigem Ein- und Ausstecken angeht (z.B. bei Lampen). Die ursprüngliche Entwicklung war mehr für fixe Racks im Broadcastbereich gedacht.
P-Lock und W-Lock kenne ich nur von USV, das sind ausserhalb der IT-Welt wenig verbreitete Sonderlösungen.
Weiters gibt es noch die Panasonic-Lösung mit einem Clip der hinten auf einem normalen IEC 13 sitzt. Passt aber nur an den dafür vorgesehenen Geräten.
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K&M 21340 in einen Single 18"er Bass oben rein geschraubt. Ansonsten entweder Manfrotto (ggf. mit Sandsäcken) oder Truss auf Heavy Base Plate. Muss man dann halt entsprechend "wegdekorieren".
Für die übliche E3/CA106/MTD108 Delay Line reicht auch die Version mit Gussteller (26703) und langem Rohr mit manuellem Auszug (21368)
Ob das Konstrukt von AH mit einer nur 14kg schweren 60x60 cm-Platte bei 20 kg in 2,40m Höhe wirklich ausreichend kippsicher ist möchte ich jetzt mal vorsichtig anzweifeln. Stichwort Kippelproblem (4 Standfüsse), Stichwort Gefahr durch flüchtende Personen die das Teil umreissen, Stichwort Hebelwirkung auf das relativ kurze M20 Gewindestück im Ende eines Blechrohres...
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Nein. Die Verriegelung mit einem losen Stift und die Klemmung mit Kragen sind in der Praxis schnell weg bzw. kaputt.
Es gibt nur 2 bewährte, taugliche Lösungen am Markt für so was: Klemmung mit Druckstück, Verriegelung mit Zugstift und Schnecken-Kurbelmechanik mit Zahnstange im Rohr. Bei 20 kg auf 2,4m Höhe würde ich eindeutig letzteres bevorzugen.
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Dem Anwohner, der sich das anhören muss, hilft wohl auch nur der Rechtsweg.
Wenn es so weit kommt (Klage auf Anwohnerschutz bzw. Einhaltung der TA Lärm) ist die Veranstaltung an diesem Ort ohnehin auf Dauer nicht mehr genehmigungsfähig. Da hilft nur ein Umzug der Veranstaltung (oder des Anwohners.
Das Glück muss man aber erst mal haben) -
Radio Eriwan antwortet: Im Prinzip ja. Aber...
Solche Werte sind (gerade aus Bayern kenne ich das) die Kommunikation zwischen der Behörde und dem, der da immer misst. Da braucht man auch nicht nach einem Regelungswerk fragen oder so. Der, der da immer misst, weiß, was gemeint ist. Andere, die vielleicht auch messen könnten, möglicherweise auch günstiger, sind da gar nicht erwünscht. Vielleicht auch deswegen, weil sie immer so komplizierte Fragen stellen.
Rechtsgrundlage? Technische Regel? Immissionsort? Frequenzbewertung? Mittelung? Haben wir doch die letzten Jahre auch nicht gebraucht. 85 hat sich bewährt. Dezibel? Was sind Dezibel? Wir machen immer 85.
Der, der immer misst, stellt keine so komplizierte Fragen. Der schaut einfach, dass es nicht lauter wird als 85. Das ist sein Job, den erledigt er sei Jahren zuverlässig. Und es ist für ihn auch wirtschaftlich auskömmlich. Weil er halt immer misst...
Eine sehr hässliche Entwicklung die sich leider nahtlos in die Mischung aus Inkompetenz, Filz und Selbstherrlichkeit einfügt mit der viele kommunale Behörden in DE "regieren". Da hilft meiner Meinung nach in letzter Konsequenz nur der Rechtsweg durch die Veranstalter deren Geschäftsgrundlage dadurch auf Dauer gefährdet wird.
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Bist du im Gelben, was ca. 104 db in 1m vor dem Topteil
entspricht, regelt die Anlage brav um eingige db runter.
willkommen in den zeiten totkomprimierter livemusik.
wahrscheinlich steigen nun auch bald die preise von gebrauchten Optimods...

wenn bei solchen anlässen solche mittel nötig sind, dann wird es zeit da nicht mehr hinzugehen.
aber die viel bessere lösung wäre:
keine livemusik mehr, nur noch comedy!

Gehen wir mal von einem grösseren Zelt (30m Breite aufwärts) mit geflogenem, vernünftig gecurvtem und anständig dimensioniertem Linearray in der 2-3x8"-Klasse als Front aus. Da funktioniert das mit den 3db pro Entfernungsverdoppelung auch so halbwegs, d.h. 104 dB in 1m Entfernung entsprechen in der ersten Zuschauerreihe (8m) 95dB. Da gibt's jetzt echt schlimmere Auflagen...
Ohne mehrere Delay Lines geht ab 20m weiter hinten natürlich nix mehr, aber das ist nun mal nicht das Problem der Behörde sondern die Aufgabe des Beschallers.
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Zitat
niggles schrieb: Bei einer Beschränkung auf 85dB (in welcher Dimension auch immer...) in einem Festzelt dieser Grösse für einen Auftritt einer Band gehe ich meiner Erfahrung nach davon aus dass mindestens einer der Beteiligten eben nicht weiss was er da tut.
Zitat von verstärkerberserkerBei dieser Aussage muss ich leider davon ausgehen, dass Du keine Ahnung hast, welche Bestimmungen womöglich hinter dieser Vorgabe stecken.
Du glaubst doch wohl nicht, dass diese Vorgaben gemacht werden, damit Du dort mit Deiner Band spielen kannst, oder am besten noch unter besten elektro akkusischen Voraussetzungen.Natürlich nicht. Wenn aber eine Behörde eine solch strikte Vorgabe macht und auch kontrolliert ist es Unsinn dass der Wirt überhaupt eine Liveband bucht. Fährt jemand abends in einem mit 6000 Personen voll besetzten Zelt realistisch (direkt vor der PA) gemessene, auf den massgeblichen Immissionsort (Mitte Publikum) korrigierte 85dB LAeq wird sich das Publikum massiv beschweren dass von der Musik nix zu hören ist. Dann ist es besser eine unverstärkte Blaskapelle zu engagieren. Die kann nämlich lauter...
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Nachdem ich schon öfter die Limitierung solcher Anlagen durchgeführt habe, gehe ich davon aus, dass klar festgelegt ist, wo, was, wann, wie laut und wie lange sein darf.
Bei einer Beschränkung auf 85dB (in welcher Dimension auch immer...) in einem Festzelt dieser Grösse für einen Auftritt einer Band gehe ich meiner Erfahrung nach davon aus dass mindestens einer der Beteiligten eben nicht weiss was er da tut.
- Die Band und der Festwirt: Bei einer echten Limitierung auf 85dB LAeq oder noch schlimmer "85dB" über eine irgendwie willkürlich gewählte Integrationszeit kann man sich den Auftritt im Prinzip sparen. Das Publikum ist lauter.
- Die Behörde die die Auflage erlassen hat und/oder die umsetzende Technikfirma: Kommt leider gar nicht so selten vor. Die oben von mir zitierte Vorgabe zur Wies`n hat sich in der Praxis als gerade so gangbare Minimallösung erwiesen. Anderswo werden immer noch aus Phantasiezahlen Vorgaben gebastelt die nie jemand in der Praxis sinnvoll umsetzen kann. Danach klemmt der Beschaller einen Limiter vor eine PA die gar nicht in der Lage ist bei so niedrigen Pegeln wenigstens noch eine gleichmässige Ausleuchtung zu gewährleisten und hackt stumpf die vorgegebenen Zahlen rein. Dagegen sollten sich Wirte und Musiker laut und hartnäckig wehren, sonst hört dieser Blödsinn nie auf.
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85 dB LAeq sind jetzt gar nicht so unüblich:
https://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/SI…AGE/3666108.pdf (Seite 20)
Allerdings handelt es sich dann um den Wert tagsüber, da ist im Prinzip nur Hintergrundbeschallung erlaubt.
Die 90dB abends haben zwar auch weder was mit Spass noch mit Rock´n´Roll zu tun, aber wenn der Beschaller sein Handwerk versteht und nicht versucht die 6000 Leute frontal von vorn zu beföhnen reicht´s so halbwegs zum Stimmung machen.
Interessant wäre noch wie das gemessen wird; "86dB!" Momentananzeige auf dem Hand-Schätzeisen oder gar dem Handy eines Ordnungsamtsmitarbeiters haben genau null Nährwert.
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LWL Patchkabel mit LC Steckern sind laut vielen Anbietern auch nicht reparabel. Nur hat mir vor kurzem ein Techniker das gegenteil gezeigt.Natürlich sind die reparabel. Es lohnt sich nur nicht...
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Der Hersteller ist nicht Kramer sondern irgend ein asiatischer OEM der die Komponenten vermutlich bei Sumitomo kauft. Was soll der sich für Endkundenservice interessieren - tut Kramer selber ja auch nicht...
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Die S6L kann mWn echtes Gain Tracking, genauso wie Rocknet, Digico und andere. Das ist heutzutage auch keine Raketenwissenschaft mehr, aber es funktioniert halt leider nicht herstellerübergreifend.
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Sag doch gleich dass du einen Leuchten-Pantograph hast und keinen Projektorlift...
Sieht aber industriell hergestellt aus. Hat der nur eine Zugfeder oder ist der motorisiert?
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Wenn das die Sumitomo OEM Teile mit fest angegossenen DVI Wandlern sind hast du da kaum eine Chance. Die Dinger sind praktisch nicht reparabel.
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Änderungen an dieser Anlage darf nur ein Elektriker ausführen, auch EFKfVT ist raus.
*Belehrungsmodus aus*
- Stromschienen mit 3P+N+PE sind Standard, 1P+N+PE gibt's eigentlich nur bei den ganz kleinen Teilen für den Heimbereich.
- Man kann die mit Dimmern ansteuern, die müssen dann aber fest aufgeklemmt werden. Nix Adapter Harting auf 2x Einspeiser (Ja liebe Kollegen vom Messebau, ihr seid gemeint
)- Eine ernstzunehmende Bühnenbeleuchtung im kW Bereich damit zu versorgen ist unklug, das machen die Lampenadapter weder mechanisch noch elektrisch auf Dauer mit.
- Sind die vorhandenen Lampen überhaupt dimmbar? Da wird ganz viel mit Niedervolt, LED und Entladungslampen gearbeitet.