Für An- und Abfahrt und nicht vermietete Standzeiten Vollkasko, wie bei Firmenfahrzeugen üblich. Sicherung der Bühne vor Vandalismus am Einsatzort ist Veranstalterrisiko! Vertrag entsprechend aufsetzen. In der Regel muss der dann für die Zeit in der die Bühne nicht bespielt wird einen Sicherheitsdienst stellen. Alles andere ist de facto nicht versicherbar.
Beiträge von niggles
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Echte Redundanz (2 PAs, 2 Pulte, 2 Cores auf unterschiedlichen Wegen, 2 Stromversorgungen...) wird in 99% der Fälle ausserhalb von Broadcast, Konzernhauptversammlung, WEF, SiKo und ähnlichem nicht gefordert oder bezahlt und ist angesichts der relativ geringen Ausfallhäufigkeit moderner, professioneller (!) Geräte auch nicht sinnvoll.
Bei komplettem Stromausfall oder wenn der Radlader beim Transport des riesengrossen FoH-Pultes einer Gastproduktion zu selbigem die Yellow Jackets im Schlamm komplett durchgewühlt hat steht die Show eh erst mal, sich da gegen abzusichern macht nur punktuell Sinn (Notfalldurchsageanlage, Notbeleuchtung...).
Was dagegen viel häufiger vorkommt und mit vernünftiger Infrastruktur schon im Vorfeld vermeidbar ist sind Ausfälle von sogenannten SPoFs (Single Point of Failure).
Kabelbruch in der Schukoleitung zum FoH -> zweites Kabel als Backup, als Backup vom Backup bei Open Airs der kleine 2kW Benzingenerator. Dito bei Cat.-Leitungen; meistens ist nicht mal die Leitung selber defekt sondern die Crimpung im Stecker fratze, was je nach System uU. erst nach mehreren störungsfreien Tagen beim Anschluss eines Gastpultes auffällt.
Eine fiese Falle sind auch Switches, Videowandler und Artnet-Nodes mit Steckernetzteilen. Die Dinger sind nicht nur mechanisch anfällig sonder auch teilweise sehr schlecht gegen Überspannung geschützt. Da kann ein etwas übereifriges Aggregat schnell mal eine ganze Festivalbühne lahm legen. Geräte mit internen Netzteilen kaufen (da ist mehr Platz für vernünftige Bauteildimensionierung), ggf. allzu schwindelige Wandwarzen gegen ordentliche Tischnetzteile austauschen und bei Medienservern und ähnlichem unbedingt eine USV vorschalten.
Letztes Problem sind interne Layer 8 Fehler, sprich der Depp der beim Umbau den falschen Stecker zieht oder Musiker die sich über Stromausfall wundern wenn bei schwerem Bunkenregen im Zelt ihre ganzen Ikea-3er auf der Bühne volllaufen.
Dagegen ist "redundant" ausser ggf. der USV an FoH und Systemcontrolling kein Kraut gewachsen. Da hilft nur robustes, sauber verlegtes IP44 -Stromzeug, klare Beschriftungen und eine konsequent nach Bereichen getrennte Stromversorgung ohne unnötige RCD-Reihenschaltungen. Und genau da klemmt es auf kleineren und mittleren Bühnen in der Praxis am allermeisten.
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Wobei ein richtiger Field-Stecker u.U. nochmal robuster ist,
und ohne sackteure Adapter Ethercon -> RJ45 (oder Abschrauben der Tülle und verlieren der Kleinteile im inneren) in handelsübliche Netzwerkbuchsen passt.Aufgrund der Hebelwirkung muss aber das eingesteckte Kabel richtig zugentlastet werden,
sonst belastet es die Buchse unnötig.
Was ist an 15€ VK für einen NE8FF sackteuer? Da kenn ich Stecksysteme die für simple Verlängerungen wesentlich kostspieligere Spookies brauchen. NL8, CCZ 26-pol, Harting ohne Bügel an den Kabeln...
Wenn bei so Zeug schon sinnfrei gegeizt wird ist es mit dem Rest des Materials meist auch nicht weit her.
Extra Zugentlastung floppt. Das macht in der Praxis kein Mensch.
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jein - im grenzüberschreitenden Verkehr (theoretisch auch innerhalb der EU) braucht's das sehr wohl. In der Praxis kontrolliert das zumindest rund um DE kaum jemand.
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"proper preparation prevents piss poor performance." Will heissen:
Definierte Strukturen und Hierarchien schaffen Räume zum effizienten Arbeiten. Der Systech berechnet, hängt, verkabelt und checkt die PA und Ampcity. Der Monitorer baut, verkabelt und checkt Pultplatz und Monitoranlage. Der FoHler mikrofoniert, macht ggf. noch bei der Systemabstimmung mit und bringt seinen Arbeitsplatz an den Start.
Keiner von denen muss beim Bühne bauen, Cases schieben, Stromkabel ziehen oder Backline wuchten helfen - dafür gibt's Gallowglass. Im Gegenzug arbeiten die Drei weitgehend solo (Easytilt!), behelligen den Tourleiter nicht mit lästigem Babykram wie der Frage nach Essen oder Getränken (gibt's eh, ansonsten halt "Golden Arches") und werden durch diesen vor nervigen Musikanten abgeschirmt bis es ernst wird -> Soundcheck.
Wer so arbeiten kann schafft unglaublich was weg, behält den Überblick über den Zustand seines Materials und kann ggf. auch die oben erwähnten Taktiken anwenden um die Fehlersuche zu beschleunigen. Setzt allerdings eine professionelle Arbeitsethik bei den Handcrews (-> kein Dauergemaule über die feinen Herren die nix buckeln müssen) voraus. Da fehlt es in D/A/CH noch immer oft weit.
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"Zwei Gitarren, andere Instrumente, zwei drahtlose Gesangsmikrofone und einen "Fußeffekt" für den Gesang. - nur der "Fußeffekt" weckt natürlich die Phantasie
Fusschalter zum Muten der Effektreturns würde ich jetzt mal sagen. Die Kollegen geben sich wohl keinen Illusionen hin was die durchschnittliche Qualität des Tonpersonals auf ihren Konzerten angeht.
Und pünktlich zum letzten Takt der Band zog der Elektriker den großen Stecker, worauf ich ihn erstmal dezent zur Sau gemacht habe. Das konnte sein Ego allerdings nicht ab. Mußte er halt noch ne Stunde warten, weil wir ja noch Strom brauchten um das (hydraulische) Bühnendach runterzufahren
Kein Aggregat dabei? Anfängerfehler...
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Vielen Dank für die Info. Das hilft weiter. Die HDBaseT Alliance denkt halt wie Installateure. Den mobilen Einsatz Ihrer Technologie haben die nicht wirklich auf dem Schirm.
Völlig korrekt. Gilt nicht nur für Alliance-Produkte sondern im Prinzip für alle die Videosignale über Cat. - Leitungen quetschen. Wenn´s nicht anders geht (bestehende Installation) muss es halt sein, im mobilen Vermietbetreib hat das aber mEn nix zu suchen. Da ist mit Glasfaser eine wesentlich höhere Zuverlässigkeit und Flexibilität gegeben. Bei den hier diskutierten Längen über 100m sowieso.
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Schreib mal wo du bist, dann werden die Kollegen hier schon jemand bei dir um die Ecke wissen der das kann.
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- Standsicherheitsnachweis inkl. Windlastberechnung ist erforderlich. Abnahme vor Ort erst ab Höhe über 5m, dann aber auch mit Baubuch.
- grosse Bodenplatten oder Holzunterleger gegen Einsinken der Stützen bei Starkregen
- Handkettenzüge sind nur Aufbauhilfen, im Betrieb mit Publikum müssen sie auf null Fallweg übersichert werden. Streng genommen ist das zwar keine Aufhängung über Personen, der Aufwand um es richtig zu machen (dann auch ohne Schrägzug...) ist aber so gering dass sich die Diskussion da gar nicht lohnt.
- Abspannseile brauchen metallische Schlösser, Ratschgurte sind nicht zulässig.
- Windverbände fehlen
- LED Wand muss unten gegen Aufschwingen gesichert werden
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Bitte lass dir die Konstruktion von einem Bühnenbauer/Rigger mit der nötigen Qualifikation, dem richtigen Material und den passenden Unterlagen dazu hinstellen. Dir fehlt offensichtlich das Wissen und die Erfahrung wie man so etwas sturmsicher und vorschriftengerecht aufbaut.
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Es gibt mehrere Varianten bei dem Hersteller
unter hochflexibel verstehe ich aber was anderes. "Anwendungsbereich: Installation" ist auch eine eindeutige Aussage. AWG26/7 in RJ45-Stecker zu crimpen ist ausserdem ein furchtbarer Krampf.
Zurück zur Kernfrage: Klotz hat 1,5er Hybrid nur mit Cat.5e in Foliengesamtschirm. Meiner Erfahrung nach tut das aber bei allen vernünftigen digitalen TP-Audiomulticoresystemen (d.h. alles ausser "Behridas" AES50 und dem MADI-Bastard-Glump von Soundcraft) bis zur bei B16 maximal möglichen Länge von 60m völlig problemlos. Artnet ist eh kein Problem, und meine Einstellung zu Video über TP im Mobilbetrieb dürfte bekannt sein...
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gut, das hatte ich am Anfang überlesen. Trotzdem halte ich es für dezent unschlau so ein System ausgerechnet in einem ISM-Band zu betreiben...
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Ja, alle Schiedsrichter verwenden das Adeunis-System (Unterrubrik Vokkero). Schon seit einigen Jahren. Ist ein reines Konferenzsystem ohne Hauptstation und im UHF-Frequenzbereich. Wenn ich mich recht entsinne, etwas über 865 MHz.
Ähm, 863-865 MHz? Mit nur 10 mW (die 200 mW wären in der EU ja unzulässig)? Da könnte man beim nächsten Bundesligaspiel mit wenig elektronischem Aufwand viel Unsinn veranstalten...

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...sicher dass aus dem SCART-Adapter FBAS kommt? Je nach Belegung und Einstellung des Receivers kann da alles mögliche raus kommen. Das Y von YpBpR, das Luminanzsignal von Y/C oder sogar das Grün (wahlweise mit oder ohne Sync) von RGsB. Ersteres und Letzteres muss nicht mal PAL SD sein, da geht auch analoges HD.
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Vermutlich sind deine Ausgabegeräte nicht HDCP compliant, und selbst wenn sie es wären ist das splitten eines Signals auf 2 Senken im HDCP-Standard nie wirklich anwendergerecht gelöst worden.
Lösung 1: HDCP weg. DVI Magic oder CAT-6066.
Lösung 2: Wandeln auf analoges HD (HDFury) und dann analog in die Geräte.
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Technische Gründe sind es meist nicht. Ebenso wenig kaufmännische, da auch die Produkte kleinerer Marken eine gute Wertstabilität haben
Es genügt ein Blick auf eine der gängigen Gebrauchtmaterialbörsen (GVT u.Ä.) um das zu widerlegen. Leider. Die dort aufgerufenen Preise für Gebrauchtmaterial der gängigen "Premium"-Hersteller liegen inflationsbereinigt teilweise über dem damaligen EK der Neugeräte...
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Swopper. Nix zum einschlafen hinterm Pult, aber besser fürs Kreuz. Unfassbar robust und gut verarbeitet. Nachteil: teuer, unhandlich und nicht gerade leicht. Geht unterwegs eigentlich nur mit Case.
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nun ja...
Der XOP-Röhre im klassischen 3kW Atomic ist es relativ Rille wie die Ladeschaltung davor bei Dauerfeuer ins Schwitzen kommt. Grenzen setzt allerdings die drastisch verringerte mechanische Belastbarkeit von hellrot glühendem Quarzglas. Das weiss aber auch die Elektronik und geht dementsprechend vorher vom Gas. Für die zünftige Fear Factory-Covernummer oder ähnliches empfiehlt es sich daher die Strobotruss (und deren Stromversorgung...) von vorn herein um den Faktor 2 überzudimensionieren.
Den praktischen Wert von 380W-Chinaspielzeug (auch wenn "Martin" drauf steht) in so einer Anwendung auszuloten überlasse ich jetzt eurer Kreativität. Der Wirkungsgrad von LED im Pulsstrombetrieb dürfte nicht drastisch viel besser sein als der einer Xenonröhre.
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Schau mal hier rein:
http://pulsarlight.com/wp-content/upl…uctions/Legacy/
Ich hatte unsere (grossen 10A) Rakpaks jetzt länger nicht offen, wimre gibt es da Drahtbrücken zum Umlöten auf der Steuerplatine. Dürfte bei den kleinen Versionen aber nicht gross anders sein...
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Helligkeit um 30% runter drehen, dann hält es auch durch. Ist exakt gleich wie beim konventionellen Atomic 3000. Das hat aber für den doppelten Preis ziemlich genau die 10fache Leistung...
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Das höchste der Gefühle wären eben ein DMX Kabel und ein Gerätchen im Zigarettenschachtelformat gewesen, in dem man 1=178, 2=223, 3=47...usw eingibt.
Selbst das brächte dich in halbwegs modern ausgestatteten Sälen überhaupt nicht weiter. LED-Saallicht hat mal getrennte Farb(-korrektur) - und Dimmerkanäle und mal nicht, manchmal müssten Control-Kanäle von LED-Balken dauerhaft auf einem bestimmten Wert gehalten werden weil damit der Betriebsmodus gewählt wird, andere Säle haben die Decke voller Wackler und sonst gar nix...
DMX in zum Aufrufen von Cues oder Submastern am Hauspult kann klappen, muss aber nicht. Hat nicht jedes Pult und wenn vorhanden ist das oft recht umständlich zum Programmieren. In der Regel heisst es da tatsächlich ganz (komplette Anlage übernehmen, ggf. per Merger) oder gar nicht (-> Hauspult).