Was bei Windows 10 ein absolutes no-go ist ist das HDCP Management. Meine bisherigen Erfahrungen sind dass Microsoft das Apple-Modell übernommen hat, d.h. bei Anschluss eines Gerätes das HDCP compliant ist wird standardmässig das CP-Flag gesetzt damit es für den Kunden auch bloss zu keinem sichtbaren Umschaltvorgang kommt wenn wirklich mal kopiergeschützte Inhalte wiedergegeben werden. Damit sind sämtliche Wandler, Scaler und Prozessoren die nicht durchgehend HDCP compliant sind (Encore, alles was auf HDSDI ausspielt) raus; und anders als bei Apple-Geräten genügt es leider nicht einfach einen alten EDID-Simulator dazwischen zu schalten der die HCDP-Kommunikation unterbricht. Da muss wirklich der DVImagic ran... :?
Über die Krankheit namens Office 365, vor allem das Bildschirmmanagement von Powerpoint 2013 hab ich mich schon an anderer Stelle angemessen unflätig geäussert... :twisted:
Beiträge von niggles
-
-
Zitat von "billbo"
Hat an dem Pult eventuell schon mal jemand (nicht 100%ig fachgerecht...) einen oder mehrere Fader getauscht?
Hatte die selben Symptome, am Ende bis hin zum zeitweisen Einfrieren des Bildschirms, mal an einer M7 - Centralogic, nachdem ich dort verbrauchte/ defekte/ beschädigte Fader getauscht und dabei aufgrund wohl etwas zu robuster Vorgehensweise :oops: die eine oder andere Durchkontaktierung der Platine beschädigt hatte. Da half letztlich nur ein komplett neues Faderboard (welches erfreulicher Weise fertig bestückt dann kaum teurer war als die 8 einzelnen Fader zusammen).Mit freundlichem Gruß
BillBo
Hast du versucht die alten Fader in einem Stück auszulöten? Böser Fehler... Gehäuse zerstören bzw. Pins abzwicken und dann die Reste mit Litze und Flutsche einzeln aus der Platine rausholen strapaziert die dünnen Leiterbähnchen wesentlich weniger. -
Zitat von "skyper"
Für solche Geschichten gibt es für relativ schmales Geld Reduzieradapter mit Sicherungsautomaten.
Kosten so ab 65 EUR im weltweiten Netz - wobei ich nicht weiss welche Charakteristik die verbauten Sicherungsautomaten haben,
aber sowas lässt sich ja notfalls austauschen.
(sind feste Steckadapter, also theoretisch nach EN 60309 nur zwischen flexiblen Leitungen einzusetzen.)
Kannst mal nach "Adapter reduzier 32 16" googeln, oder "Mixo 32 16"
Bzw. bei "Jäger direkt" nach 943.6132 suchen, da sind C-Automaten drin.
Vorsicht Falle: Viele 32A CEE-Anschlüsse haben entweder gar keinen RCD (ältere Installationen, dann gern auch noch mit 35A Schraubpatronen) oder nur einen Brandschutz-RCD mit 0,1 oder 0,3 A Auslösestrom. Beides würde dich dazu zwingen einen CEE 16 Verteiler mit 0.03 A RCD nachzuschalten. Den hat in der Praxis kaum jemand weil die Selektivität in Standardanwendungen nicht mehr gewährleistet ist; zudem bekommst du für das Geld das du für diese beiden Teile hin legst auch einen kleinen 32er Pilz mit Schukoabgängen der sich problemlos per Adapterkabel an einem CEE16 betreiben lässt. -
Zitat von "treibsand"
Hat er ja auch nicht vor.mit Fadezeiten von 5 Sec. ist es "Safe" und 4kW Licht dürfte jeder ernstzunehmende Lichtler wohl schon mal behelfsmäßig an 16A betrieben haben.:? Jeder ernstzunehmende Veranstaltungstechniker hat irgendwann mal aufgehört solche "101%-Aktionen" zu fahren weil es unterm Strich nur Ärger gibt. Die Schauspieler ärgern sich über Stromausfälle während der Show, der Wirt ärgert sich über verbrannte Steckdosen (die sind nämlich die Folge davon - Haushalts-Schukodosen sind nicht wirklich für 16A Dauerlast ausgelegt) und der Techniker ärgert sich darüber dass er nicht schon lange dieses mies entstörte 4-Kanal-Chinagelump in die Tonne getreten und sich statt dessen zwei ordentliche Dreikanaldimmer zugelegt hat...
-
Pan-Set Faltdisplay 1m hoch x 6m breit, mit schwarzen Forexplatten drin. Transport in nem alten Plasmacase, die mitgelieferten Taschen sind Mist. Schneller und unkomplizierter geht nicht.
-
Jetzt ma ganz im Ernst: Ein FoH-Mischpult in der Grösse ohne Fader oder zumindest 'ne 16er Reihe Drehencoder - was soll das? mMn genauso eine Totgeburt wie die Konkurrenzprodukte von Mackie und Behringer. Sobald mehr als eine Handvoll Quellen zu verwalten sind ist die Ipad/Touchscreenmixerei einfach zu langsam. Als IEM-Zentrale lass ich mir das grade noch einreden...
-
-
kv2 ES: Sauber konstruierte, gut klingende konventionelle "Universalbox" zum vernünftigen Preis. Leider furchtbar schwere Amps.
Coda ViRay/TiRay: Brauchbares LA für Sprache und Gala/Industrie (vgl. Alcons), für RnR und Disco fehlt mir da aber eindeutig der Druck.
TW Vera: Leicht, viel Leistung auf wenig Volumen aber alles andere als neutral. Kerniger Festzelt-Cover-RnR-Sound, für anderes nur bedingt zu gebrauchen. -
Danke, hab was gefunden.
-
Das hier:
Zitat von "ERICH"Im Prinzip das gleiche, wie analog auch.
Leitungen auf Fehler.
Ein/Ausgänge auf Funktion.
lässt sich auch analog nicht mit dem hier:ZitatAnalog entspricht das in etwa einem Testtongenerator, einem Kabeltester und einer Abhörmöglichkeit.
sauber und reproduzierbar messen. Dazu braucht es zumindest noch einen Analyzer (AL1 o.ä.) um Unregelmässigkeiten im Frequenzgang durch gequetschte Kabel und kalte Lötstellen (Kabelkapazität massiv erhöht) oder oxidierte Kontakte (Gleichrichtereffekt) festzustellen. Und für genau diese Messungen benötigt man bei Netzwerkkabeln leider recht teure Messgeräte weil die Trägerfrequenzen um ein vielfaches höher sind als die vergleichsweise simpel handhabbaren 20-20000 Hz analoger Audioübertragung.
Wer sporadischen Aussetzern in Festinstallationen auf der Spur ist oder in der Werkstatt regelmässig als defekt markierte Kabel prüfen muss braucht im Prinzip auch so ein Gerät; kostengünstiger ist ein guter Kontakt zu einem Installationsbetrieb der einem das Teil gelegentlich mal ausleiht...
Auf der Baustelle ist das schlicht zu zeitraubend und ein guter Grund dafür Netzwerkkabel immer mit +1 Spare zu planen.
Wer Festinstallationen ausführt und dabei auch selbst Dosen und Panels auflegt sollte aber wirklich so eine Kiste haben, schon um dem Kunden die Testprotokolle vorweisen zu können. -
Um zu kontrollieren ob der versprochene 1:1-Direktpatch auch ein solcher ist und da nicht doch ein Switch oder halb defektes Patchkabel dazwischen hängt hab ich so nen billigen zweiteiligen Cat.5-Tester mit 9 LED's die hintereinander angesteuert werden. Das sagt allerdings noch nix über die Signalqualität aus, dazu braucht's ein richtiges Messgerät der Sorte Fluke DTX & Co.
-
Suche für die o.g. Daten in Vorarlberg 10x5m mobiles Tanzparkett, am besten die grossen Hotel-Schnellbauplatten mit Alurand. Kein Marley/PVC, muss echtes Holz sein!
Angebote bitte per PN -
Zitat von "Karel Noon"
Ich kann die Bedenken was das Thema abstand beim B58 betrifft nicht nachvollziehen, auf Abstand verhällt es sich ziemlich neutral und gutmütig, nur wenn doch jemand näher kommt wird es eben im Gegensatz zu den 86/87 er Modellen deutlich fetter.
Das klappt bei Gesang und lauter, deutlicher Sprache noch einigermassen. Der schön fette Sound bei Nahbesprechung benötigt allerdings eine Entzerrung die für das was da im Einsatz als Handfunke für Publikumsfragen oder ungeübte Redner raus kommt völlig daneben ist. Da ist das typische Sm58-Gemumpfe in der Praxis das kleinere Übel.
Und e835 geht in der Tat gar nicht (mehr). Ab der 845 kann man da im einen wie im anderen Sinne durchaus drüber reden... -
Da müssen exakt die damals von Strand verbauten Thyristoren rein, sonst funktioniert die Triggerung nicht mehr sauber. mWn haben die sogar manuell selektierte Pärchen verwendet weil die Fertigungsstreuung bei der Auslösespannung zu gross war.
-
Für diese Anwendung sind beide nix - bewährt haben sich Beta87 und SM58. Beta58 hat zu wenig "Reichweite" (starker Präsenzabfall bei Sprechabstand > 10 cm) und das SM86 nimmt zuviel Umgebungslärm mit...
-
Das Modul gegen eines das noch die originalen Thyristoren hat - die werden mWn schon länger nicht mehr hergestellt und die Ersatztypen haben leicht andere Werte, was bei der primitiven Triggerung natürlich zu einem veränderten Regelverhalten führt.
Im Übrigen bin ich ebenfalls der Meinung dass ein über 35 Jahre alter Thyristordimmer ins Museum gehört; da ist doch alles durch, angefangen bei den brüchigen Kabelisolierungen über die gealterten Lötstellen bis hin zu den oxidierten Steckkontakten... -
Zitat von "oton"Alles anzeigen
Moin Gemeinde,
ich will demnächst einen Waves Compact Server
http://www.waves.com/hardware/soundgrid-impact-server
in ein SKB Studio Flyer Rack bauen.
http://www.skbcases.com/music/products/proddetail.php?f=&id=528&o=&offset=&c=117&s=80
Ich habe 2 HE Platz für den Server, nach unten ist auch noch etwas mehr Platz, nach oben hin wird es über ein 19" Rackblech abgeschlossen. Jetzt bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Schaumstoff, um den Server gut und sicher im Rack zu verankern, zuschneiden werde ich selber, um Lüftungsöffnungen etc. natürlich frei lassen.
Das würde ich nicht machen - diese Mini-PCs benötigen in der Regel die gesamte Gehäuseoberfläche zur Kühlung, insbesondere bei Umgebungstemperaturen oberhalb der üblichen 20 Grad Celsius. Ich würde die Kiste stumpf mit Lochband (schicker wäre natürlich ein passender Bügel) auf ein Blech klemmen und dieses mit 3 weichen Gummidämpfern aus dem Industriebedarf an eine 19"Ablage schrauben... -
Die Standard-SEA des THW haben 30, 40 oder 56 kVA. Bei so reaktiven Lasten wie du sie beschreibst (nur LED-Licht, ordentlich PA und sonst nix) werden die Jungs allerdings drauf bestehen ihren 10kW-Heizlüfter mit anzuschliessen um das Aggregat bei
Laune zu halten, d.h. die 30er ist definitiv zu klein. Ob der blau lackierte 40er Kasten das schafft hängt davon ab wieviel LED-Licht ihr auf euren 32er Anschluss hängt und wie hart die PA geprügelt wird. Bei "11" und zusammengerechneten 21.954 W wandelnden Siliziumwürfelchen kriegt auch der Schwarzhusten und streckt die Flügel wenn jetzt noch jemand die Backstage-Kaffeemaschine anschaltet... -
Zitat von "andi.bt"
Mein Problem ist das wir immer wieder Probleme mit unserer DVI-Verkabelung und SDI-Verkabelung haben und immer so lange mit Boostern, Equalizern, etc. rum probieren bis es funktioniert aber wir am Ende nicht wissen warum es jetzt auf einmal funktioniert.
Das Material was dabei ist ist hier auch ziemlich hochwertig (Barco Scaler, Spatz SDI Wandler / DVI Verteiler und Verstärker) - doch manchmal funktioniert es aus irgend einem Grund trotzdem nicht und dann tauscht man irgend eine Komponente aus - oder eher man probiert stundenlang rum - und wundert sich am Ende warum es jetzt funktioniert.
Die beschriebenen Probleme liegen meiner Erfahrung nach zu 90% eben nicht an defekten Kabeln oder mangelnder Signalqualität; das gibt's schon auch, macht sich in der Regel aber als grüner Pixelschnee in schwarzen Flächen kontrastreicher Bilder bemerkbar. Der Fehler ist statt dessen in fehlerhaft verarbeiteten Steuersignalen (EDID, HDCP) zu suchen. Da haben sich leider bis vor kurzem viele Hersteller von Verteilern, Kreuzschienen und Glasfaserstrecken böse Klöpse geleistet. Vor allem die Ausgänge von Rechnern reagieren darauf oft zickig; insbesondere Apple-Laptops mit Mini-DP-Anschlüssen schalten gleich mal auf "HDCP invalid" und zeigen nur noch ein graues Bild wenn der Handshake nicht 100%ig funktioniert hat. Die erwähnten Spatz-Produkte sind mir dabei nicht negativ aufgefallen - im Gegenteil, die FiberOne-Glasfaserstrecken ermöglichen endlich mal auf nur einer Faser zuverlässig einen echten HDCP-Handshake bis zum Endgerät. Die DVIPro-Verteiler mit EDID-Taste verhindern zuverlässig dass auf Desktop-Rechnern PP beim Umschalten aus dem Präsentationsmodus raus fällt wenn bei der Encore mal wieder so eine &%?§! Gefen-Kreuzschiene dabei ist deren EDID-Management hinten und vorne nicht funktioniert; das können die meisten anderen Hersteller nicht.
Zum Thema (3G)HDSDI als Infrastruktur: Theoretisch super, wird in der Praxis aber vom Konsortium das hinter HDCP steht torpediert. Letztens hatte ich eine Live-Demo einer Windows10-Applikation auf dem grossen Microsoft 2K-Surface über eine Wireless-Verbindung mit Hilfe eines ASC32 mit Verbindung zu Projektoren, Monitoren und Recordern über HDSDI zu verarzten. Der hat ja nun wirklich ein vorbildliches HDCP-Management; das machte sich an dieser Stelle dadurch bemerkbar dass exakt und nur das PIP mit dem Inhalt des Gerätes schwarz dargestellt wurde :shock: Die Tricks die nötig waren damit es trotzdem ging waren von der eher hässlichen Sorte, und es sieht nicht so aus dass das in Zukunft besser wird. Da siehts für HDSDI leider zappenduster aus... -
Zitat von "thomas seewald"
Sehe ich ein. Aber man muss nach dem Löschen schnell das Ventil schließen (können).
Klar. Darum geht's hier aber eigentlich gar nicht. Es geht darum wie man die Anforderungen verschiedener Parteien auf einen Nenner bringen kann:- Die Versicherer und der Gesetzgeber wollen dass sich möglichst wenig Entstehungsbrände zu Vollbränden ausweiten. Volkswirtschaftlich sind die Kollateralschäden durch Löschmittel zweitrangig, ausserdem geniesst die Rettung von Personen vor Rauchvergiftung einen höheren
Stellenwert als die Vermeidung von Sachschäden.
- Die Technikdienstleister wollen möglichst nur zerstörungsfreie Löschmittel, d.h. CO2 oder Halon. Letzteres würde viele unserer Probleme hier lösen, ist aber leider extrem umweltschädlich und daher aus gutem Grund de facto verboten.
- Die Gebäudebetreiber müssen die Kosten für die Installation und Wartung der Löscheinrichtungen bezahlen, verdienen aber nichts an ihrem Vorhandensein. Daher wollen sie mit möglichst wenig Feuerlöschern die Vorschriften erfüllen. Kollateralschäden durch den Einsatz sind ihnen egal - das zahlt entweder die Feuerversicherung oder bei Missbrauch der Verursacher bzw. dessen Haftpflichtversicherung.So weit die Theorie. In der Praxis guckt oft genug der in die Röhre der sich keinen gewieften Anwalt und einen langen Prozess leisten kann...