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Beiträge von niggles

  • Störungen durch Mobiltelefone in Tischsprechstellen Apart

    • niggles
    • 9. Juni 2014 um 13:52
    Zitat von "audiokonzept"

    Hallo,
    wir haben u.a. das Konfernzmikrofonsystem CONF-D von Apart Audio im Verleih.


    War das nicht das Zeug mit der unsymmetrischen Systemverkabelung per 6,3mm Klinke...? Komplett unbrauchbar. Da streuen nicht nur Mobiltelefone ein sondern auch schlecht abgeschirmte Laptop-Schaltnetzteile, Handdimmer unterm Tisch und Röhrenmonitore.

  • Art-Net Hardware - richtig und falsch?

    • niggles
    • 31. Mai 2014 um 11:56

    Auch mein Votum für ELC. Der Node 6x ist die eierlegende Wollmilchsau im "kleinen" Artnet-Bereich. Durch den eingebauten Switch lassen sich mit 2 dieser Geräte (einer auf der Bühne, einer im Rig) auch bei Einsatz von Medienservern, Mapping und LED-Bars kleine und mittlere Shows fahren ohne kilometerweise DMX ziehen zu müssen.

    Zitat von "gylo"

    Tuts ein simpler Netgear Gigabit 8fach oder 16fach unmanaged


    Nein. Das Ding ist ein "single point of failure" - da irgendwelches Wandwarzengeballer, Consumergerödel mit grenzwertig dimensionierten Netzteilen oder 40mm-Billiglüftern einzusetzen ist kontraproduktiv. Mal davon abgesehen dass unmanaged auch heisst das es keine sinnvolle Möglichkeit gibt eine Backup-Leitung zu nutzen.

  • Windows XP - was ist zu tun?

    • niggles
    • 7. Mai 2014 um 01:10
    Zitat von "billbo"

    Bei euch Küstenbewohnern ist das ja auch nicht nötig. Da hat das Salz die Karosserie rings um den skandalösen Feinststaubemissionär rechtzeitig weggefressen. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    very OT: Anderswo hat der ne komische Strassenlage seit sich Manu den mal ausgeliehen hat...
    btt: Für ein paar Uralt-Anwendungen (z.B. M-PDP) hab ich noch so einen 5-Kilo Backstein von FSC mit XP. Einzige Daseinsberechtigung des Gerätes: es hat noch eine echte RS232-Schnittstelle.
    Ansonsten hat sich das Thema XP mEn in der Geschäftswelt bereits mit Office 2010 erledigt. Das unter XP an den Start zu bekommen ist ein echter Spiessrutenlauf...

  • Vorschriften: RCD & Bestandschutz, Erdung und anderes

    • niggles
    • 6. Mai 2014 um 09:51
    Zitat von "von zimt"

    Hallo,

    in unserem lokalen Theater- und Kulturhaus ist eine veraltete Elektroinstallation anzutreffen. Ich würde gerne auf die Behebung einiger Punkte drängen und bin deshalb auf der Suche nach (idealerweise) verbindlichen Richtlinien, auf die hingewisen werden können, um die Sache entgegen der ortsansässigen Beratungsresistenz zu beschleunigen.

    Zu den Problemen gehören u.a. folgende Punkte:
    keine RCDs außer in den Dimmerschränken (d.h. weder für 16/32A Steckdosen im Bühnenbereich, noch für den Durchlauferhitzer in der Garderobe, noch fürs Arbeitslicht, ...)


    Wann war die letzte Prüfung nach VDE 0100? Da gibt es für Endstromkreise ohne Personenschutz-RCD keinen Bestandsschutz mehr. Ob man da jetzt auch fest angeschlossene Geräte und Steckdosen >16A dazu zählt ist Sache einer Gefährdungsbeurteilung. Normalerweise würde ich sagen Lichtstromkreise gar nicht, Garderoben PRCD 0,03 A wg. besonderer Gefährdung und Steckdosen >16A Brandschutz-RCD 0,3 A.


    Zitat

    HV im Theaterbereich ist 4adrig angefahren (lokal TN-C-S), keine Neutralleiterüberwachung; folglich bei Abriss dann neben kaputten Geräten Spannung auf den Gehäusen?! (ich traue den alten Klemmblöcken nur begrenzt, außerdem läuft die Zuleitung quer durchs ganze Gebäude)

    Auch wenn es in der Praxis ein Schmerz im A... ist: TN-C-S geniesst nicht nur Bestandsschutz sondern ist auch noch Stand der Technik sofern dem nicht betriebliche Erfordernisse gegenüberstehen. Wie sind die Messwerte der letzten Prüfungen für Zi/Zs? Lässt sich da vielleicht aus den Messprotokollen eine schleichende Verschlechterung herauslesen die zur Verhütung von weiteren Schäden eine Erneuerung der kompletten Anlage (und darauf läuft es hinaus - kein vernünftiger Elektrobetrieb klemmt dir eine neue HV an jahrzehntealte Kabel) ratsam erscheinen lässt? Wurden in den letzten Jahren viele Movinglights, LED-Scheinwerfer und Medientechnik-Geräte angeschafft die eine zusätzliche Belastung für den PEN erzeugen der dieser evtl. nicht mehr gewachsen ist?

    Zitat

    soweit der erste Blick zeigt sind die Pipes und Traversen im Dach sowie die metallischen Kabelkanäle in einem Saal nicht geerdet

    Das ist ein klarer Verstoss gegen die VDE 0100. Die Frage ist hier: Wer prüft? Bzw. wer hat da so lange weg geschaut? IdR wissen sowohl die Prüfer als auch die Betriebsverantwortlichen recht genau um die Missstände...

  • Wenn Gäste trotz dB Beschränkung lauter als die PA gröhlen

    • niggles
    • 25. April 2014 um 23:04
    Zitat von "marcoboy"

    Ne die kommen nach Berlin weil ihnen da zu Laut und zu langweilig ist. Hier klagen sie alles zu Grund und Boden. Wer die Berliner Clubszene kennt, kennt auch die komischen Denkweisen der Schwaben. In Berlin ganz schlimmes Pflaster mittlerweile.

    Nichts gegen Schwaben :D Aber kommt nicht in eine Stadt wie Berlin und wollt dann eure Ruhe haben. Aber Berlin ist ja so Hip und angesagt. Durch was? Wogegen ihr gerade klagt. Da gibt es ganz schlimme Beispiele wo die Clubs schon 20 Jahre waren und nun Luxuswohnungen hin geklatscht werden.

    Sehr OT, aber doch irgendwie passend: "Bei den ganzen Schwaben in Berlin denk ich mir immer: In Stuttgart muss es sich doch jetzt super entspannt leben lassen; alle nervigen Spiesser sind ja hier."
    Wer den Urheber des Zitats kennt bekommt nen Keks; ich weiss leider nicht mehr wo das stand...

  • Stellenwert des PA-Forums

    • niggles
    • 22. April 2014 um 12:41

    Der grösste Mehrwert dieses Forums ist mMn der Erfahrungsaustausch unter realen Nutzern über die realen Qualitäten und Mängel von Produkten und Vertrieben. Unabhängig von der penetranten Verkaufe (manchmal frag ich mich ob Marketingleute noch den Unterschied zwischen b2c und b2b kennen...) der grossen Konzerne denen bis auf ein paar Nischenhersteller über kurz oder lang eh alles gehört.

  • LKW-fahren nach 50. Geburtstag - Aufgepasst!

    • niggles
    • 17. April 2014 um 13:31
    Zitat von "hell&dunkel"


    Schöne, neue Fahrpersonalverordnungshandwerkerregelungswelt.


    Diese Welt ist nicht neu. Darf ich daran erinnern dass bis vor gar nicht so langer
    Zeit noch die Fahrtenschreiberpflicht bei 2,8t zGG begann?
    Neu ist die zwingende Verknüpfung von Fahrerkarte (ohne die sich so mancher moderne Miet-Lkw nicht mal mehr anlassen lässt) und über den eigentlichen (Pkw-) Führerschein hinausgehenden Anforderungen. Da hat Deutschland übrigens jahrzehntelang und ganz unabhängig von der EU den aktuellen Anforderungen an die Verkehrssicherheit hinterhergehinkt. In der Schweiz beispielsweise müssen alle Führerscheininhaber > BE alle 5 Jahre zum Arzt, unabhängig vom Alter. Schon seit ewigen Zeiten.
    Ich persönlich halte es wie simonstpauli: 7,5t fahren grundsätzlich gar nicht mehr, 3,5t allein nur noch im Nahverkehr oder als Crewshuttle. So langsam setzt es sich auch durch dass der eine oder andere Azubi bei meinen Auftraggebern den CE-Schein bezahlt bekommt und dann statt dem Rumgeprokel mit mehreren 7,5-Tonnern hart an der Überladungsgrenze vom gesparten Personalaufwand einfach ein anständiger 12- oder 18-Tonner angemietet wird. Die früher gern genommene Kombination 7,5t + 11t Anhänger seh ich immer seltener, wohl auch weil sie auf der Autobahn Maut kostet und diversen weiteren Einschränkungen (Achslastbeschränkung, Längenbegrenzung) unterliegt.

  • wo geht bei euch eine pa los?

    • niggles
    • 16. April 2014 um 12:43
    Zitat von "rubicon"


    in meiner "heimhalle" spielen ja immer wieder bands, welche auch sonst wo in deutschland, österreich usw. auftreten. die gitarristen fragen mich immer wieder, ob sie auf der bühne eh so laut spielen dürfen, weil in anderen clubs wird ihnen immer eingeredet - leiser drehen - sonst bekommen sie den sänger nicht rüber usw. ich sage ihnen immer: spielt so laut ihr wollt - wir haben eine richtige pa hier. ist es egal was ihr auf der bühne für einen lärm macht. dann wird es halt wieder mal ein lautes konzert - aber macht nix, ich bekomme den gesang schon rüber und auch einen ausgewogenen mix.


    Ich geh mal davon aus dass du den Schl8hof Wels meinst. In dem Fall frage ich mich ernsthaft a) wie lange du meinst mit dieser Einstellung bei den Behörden, den Eltern jugendlicher Konzertbesucher und euren Mitarbeitern noch ohne rechtliche Konsequenzen durchzukommen und b) warum ausgerechnet du glaubst Forumsmitgliedern die doch schon öfter mal ein paar richtig grosse Hallen bespielt haben erklären zu müssen wie Rock'n'Roll im Jahre 2014 funktioniert?

  • Lichterketten

    • niggles
    • 14. April 2014 um 11:00

    Welcher Kabeltyp? Es gibt Versionen der rechteckigen Kettenkabel die überhaupt nicht aufgehängt werden dürfen (die sind zum verkabeln von Anschraubfassungen auf Schildern usw. gedacht). Dann solche die nur in Innenräumen gehängt werden dürfen weil sie keine mitlaufenden Verstärkungslitzen haben. Die brauchts um die durchaus beachtlichen Windlasten abzufangen die draussen bei 5m Spannweite und enger Bestückung, womöglich sogar bewusst durchhängend und mit schweren IP65-Energiesparlampen (Wegbeleuchtung) ausgestattet auftreten können. Oft ist es schlicht preiswerter und auch vandalensicherer die Teile komplett an gespannten Drahtseilen zu befestigen. Ist zumindest in München in den grossen Biergärten allgemein so üblich.

  • Verkorkste Gainstruktur

    • niggles
    • 12. April 2014 um 20:39

    Dito. Dieser Schalter ist die Pest und hat auch mir schon ein paar völlig unnötig zeitraubende Anrufe auf meinem Handy auf ner ganz anderen Produktion eingebracht. Am besten direkt die Schalterkappe ausbauen, dann brauchts zum Umschalten einen Schraubendreher und a Ruah is'!

  • Ipad - HDMI Out / Klinke tonüertragung

    • niggles
    • 2. April 2014 um 09:57

    Die neuen AppleTV haben nur noch einen optischen Audioausgang. Es gibt aber im Netz diverse kleine DA-Wandlerboxen ab ca. 30€ die da 5.1 auf 6xCinch draus machen. Die Audioqualität ist nix berauschendes (bzw. rauscht's eben doch...) aber für diese Zwecke völlig ausreichend. Taugt auch um z.B. mal mit nem kundenseitig gestellten Macbook auf einer Veranstaltung einen Trailer mit 5.1-Ton zu zeigen ohne entweder auf einen Teil des Tons zu verzichten oder aber an der Konfiguration des Laptops rum zu schrauben.

    Alternative: http://www.tech.de/ratgeber/works…au-1002161.html Selbst noch nicht ausprobiert, klingt aber interessant. Problem ist halt der Kopierschutz - wenn da bei einem Film das Kopierschutzflag gesetzt ist ist's wieder Essig...

    Meine Lösung: AppleTV + HDFury HDMI. Kommt analoges Audio raus und wenn's sein muss auch analoges HD Video. Ohne Kopierschutz :D

  • Ipad - HDMI Out / Klinke tonüertragung

    • niggles
    • 1. April 2014 um 23:07

    - ein Ipad ist ein "mobile device"
    - da gehören für den Live-Einsatz auf der Bühne keine Kabel dran
    - falls man es doch versucht ist das ein unsägliches Gebamsel von Steckern die beim kleinsten Zug in die falsche Richtung den Kontakt verlieren
    - es gibt eine sauber funktionierende und praktikable Lösung für dieses Problem: AppleTV.

  • Citycolor von Studio Due, Griven und Co.KG...

    • niggles
    • 31. März 2014 um 12:24
    Zitat von "leopold hollerith"

    Fakt ist aber dass du kein besseren Helligkeits/Preisverhältnis kriegen kannst als mit einem CC.


    Das ist (neben der weiten Verbreitung durch die frühe Markteinführung) so ziemlich der einzige Grund sich diese Kübel anzutun...
    - Die 1800er Variante ist mMn für Fassadenbeleuchtung zu schwach. Standard ist da der 2500er.
    - Strom: Schuko geht, ist aber grenzwertig und vor allem bei längeren Leitungen nicht mehr zu empfehlen. Herstellerseitig ist da ein CEE16 blau dran.
    - Systembedingt kann man die Lampen ohne einen Umbausatz einer Drittfirma nicht sicher hängen. Zusatzkosten!
    - Die interne Mechanik ist leicht gebaut und nicht besonders präzise. Die originalen Flightcases taugen auch nicht viel. Wartung und Reparaturen sind nicht schwierig, die Ersatzteile gehen aber auf die Dauer ganz schön ins Geld.
    - Die Lampen sind sehr heikel was das DMX-Signal angeht. Grössere Rudel (ab 5, 6 Stück aufwärts) mit entsprechenden Kabellängen sind an bestimmten Pulten (Hog) nicht mehr ohne Splitter/Booster zu betreiben.
    - Die Elektronik hat auch unter Idealbedingungen willkürlich teilweise bis zu einer Sekunde Verzögerung bei Shutter/Dimmer und Farbwechsel -> Als Bühnenbeleuchtung nur dann geeignet wenn es genau dieses spezielle Licht sein muss. Ansonsten mehr Nachteile als Vorteile.

  • Cat5-e Kabel als XLR Audio Subcore verwendbar?

    • niggles
    • 28. März 2014 um 10:47

    Kann man machen und ist ein praktischer Problemlöser, z.B. zur Übertragung in entfernte Räume oder bei Wanddurchführungen die zu eng für einen XLR-Stecker sind. Aber Vorsicht:

    Zitat von "simonstpauli"


    Es gibt selbst Cat5"e" (das "e" ist sowieso keine gültige Norm, die gewünschten Eigenschaften sind in die neue Cat5-Norm eingegangen) als UTP, also komplett ungeschirmt.


    Das spielt zumindest bei Line-Signalen und/oder bei Verlegung fernab von Lakas und anderen störintensiven Leitungen in der Regel keine so grosse Rolle, wichtig ist aber dass trotzdem eine Masseverbindung da ist - sonst wird das nix mit der Phantomspeisung für Rednerpultmikros und aktive DI-Boxen. Daher: maximal 3 Kanäle! Ich bin grade dabei mir so was für's Toolcase als Adapter zu bauen. Ethercon auf 2x XLR ConvertCon.

  • I don't need that, 2.0

    • niggles
    • 24. März 2014 um 10:38

    So was kenne ich sonst eher aus unserer aktuellen Hauptstadt... "Dit is Bärlin, wa?" Offene, tolerante Stadt heisst eben leider auch dass sich keiner so richtig traut solchen Kackbratzen mal die Schranke runter zu lassen... :?
    Vielleicht war sie ja auf Heimatbesuch :D

  • Anschlägerschein vs. Fachkraft

    • niggles
    • 23. März 2014 um 13:34
    Zitat von "Aluatze"

    Wie kann es denn angehen das in unserer Branche Regeln und Vorschriften die in allen anderen Berufen funktionieren nicht gelten sollen? Ich beobachte schon seit längerem das hier ein Branchenverband sich seine eigenen Regeln schafft und böswillig formuliert seiner eigenen Fortbildungseinrichtung die Grundlage zum Geldverdienen durch selbst entwickelte Vorschriften und nötige Befähigungsnachweise schaft. Ein Elektriker der in allen anderen Berufen immer noch ein Elektriker ist, ist es teilweise in VT nicht? Ein Höhenarbeiter ist es plötzlich nicht mehr weil er bei Aufbau einer Veranstaltung zum Einsatz kommt? Der am Anfang in unserer Branche mal sinnvolle und wichtige Ansatz Ausbildungen und Vorschriften für ein sicheres Arbeiten zu entwickeln verkommt immer mehr zum Selbstzweck. Selbst IHK´s und Berufgenossenschaften sind schon soweit verunsichert das sie keine verbindlichen Statments mehr abgeben wollen. So führt das Ganze nur zur allgemeinen Verunsicherung und nicht zu einem gesunden Problembewusstsein. Schönes Beispiel sind die Fragestellung hat eine ausgelernte Fachkraft die Befähigung eines Anschlägerscheins oder ist sie Elektofachkarft für VT? Die Kenntnisse sollte sie in der Ausbildung erworben haben, nur schriftlich kommt sie das nicht bestättigt.


    Die Wurzel des Problems ist nach wie vor die mangelnde Ausbildungskompetenz vieler Betriebe und teilweise auch Berufsschulen. Viele Fachkraft-Azubis bekommen die EFKfVT nach einer Woche Berufsschulunterricht und einem kurzen Test zu dem Thema quasi geschenkt - was soll das? Es ist doch kein Wunder dass die Leute dann in der Praxis komplett versagen wenn sie einen grösseren Drehstromanschluss prüfen oder eine Wiederholungsprüfung an einem Dimmer durchführen sollen. Teilweise schicken die Unternehmen (z.B. Plazamedia, G&B, Ludwig...) ihre Azubis dann nachträglich auf den teuren dreiwöchigen EFKfVT-Kurs bei der IHK damit in der Praxis wenigstens das sitzt..
    Im Bereich Rigging sieht's noch viel finsterer aus. Inzwischen hat es sich ja wenigstens auch in Deutschland durchgesetzt dass kleine und mittlere Firmen die vielleicht 10 Mal im Jahr mehr als nen halben 7,5-Tonner voll Alu los schicken dafür auch einen externen Rigger buchen; nur: wer bringt den Azubis dieser Firmen dann die laut Ausbildungsplan geforderten Grundlagen bei? Die Berufsschule tut das nur theoretisch und allenfalls rudimentär praktisch; auf der Baustelle muss man denen dann immer noch und immer wieder erklären warum Trusspins bei denen der Kopf bis zum Anschlag im Loch verschwindet gefährlich sind, dass Verkürzerklauen nix auf Motorketten zu suchen haben auch wenn ihr Chef was anderes erzählt, warum man bei der einen Truss auf ein durchgehendes Fachwerk achten muss und bei der anderen nicht, dass das jetzt die falschen Corner für einen Trusstisch mit dieser Grösse und Belastung sind, warum man zum Übersichern eines FD34-Rigs an D8-Motoren einen Steiger oder Lift braucht (der natürlich aus Sparsamkeitsgründen nicht bestellt wurde...) usw.

  • (Nico) Presszange

    • niggles
    • 11. März 2014 um 13:55

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=42&t=84856&p=709734&#p709734

    Ich rate dringend davon ab. Das lohnt sich nur im industriellen Massstab mit Pressmaschine und stichprobenartiger Prüfung der Produkte.

  • HSP4 vs Earset4

    • niggles
    • 7. März 2014 um 12:50
    Zitat von "barley"

    Elektroakustisch ist das Mikro wohl eher nicht zu beanstanden.


    Wenn man auf gewaltsam feedbacksicher gemachten Telefonsound steht vielleicht... Für alles was "schön" klingen muss (Kleinkunst, Gesang, Abendmoderation, Conferencier...) find' ich's grauslig. Da gehört dann ein DPA hin.

  • HDMI 20m

    • niggles
    • 7. März 2014 um 11:00
    Zitat von "Hitower"


    Da wir Wandler "ohne" Ende haben versuchen wir alles gleich in HDSDI zu legen. TV-One 2355 (ist das glaube ich) oder nen Gefen als Sender und ein AJA oder Blackmagic als Empfänger geht zu 90% direkt... zwischen Wandler und TFT/Projektor dann wieder das unschöne HDMI Kabel...


    Damit tappst du aber ohne einen DVIMagic pro Strecke direkt in die HDCP-Falle. Das klappt nur zuverlässig wenn entweder ganz sicher keine mit HDCP arbeitenden Zuspieler am Start sind oder HDCP im Switcher deaktiviert werden kann (wichtig vor allem bei MacBooks). Da muss nur einer mit einem Ipad daherkommen und versuchen per HDMI-Adapter einen Film mit gesetztem Kopierschutz-Flag abzuspielen und der Spass ist vorbei. mMn gehört die Zukunft im Corporate AV-Bereich transparenten Glasfaser-/Netzwerksystemen wie z.B. Purelink oder den miniGBIC-Slots in der AW LiveCore-Serie. Mit gewissen Einschränkungen (kein Freeze, kein Logo Capture, keine Aufzeichnung) durch den Kopierschutz muss man dann halt leben bzw. den Kopierschutz gezielt an der Stelle aushebeln (z.B. direkt vor dem Recorder) an der es wirklich nötig ist.

    Zitat

    Von den Lümmeligen Adaptern HDMI auf DVI oder DVI auf HDMI halte ich nix... außer ich kann sie mit dem DVI verschrauben oder so! Die Mechanische Last ist bestimmt sehr schön für manche Platinen im Inneren vom PC oder TV... (hatten schon lose HDMI Ports an Rechnern...)


    Von Ein-Stück-Adaptern halte ich gar nix. Die haben bei mir Toolcaseverbot. Es gibt sehr praktische und auch zuverlässige Kabeladapter von allen möglichen und unmöglichen Laptopanschlüssen nach DVI oder HDMI. Wichtig ist dass sie mindestens 20 cm lang sind damit man sie ggf. mit Gaffa vernünftig zugentlasten kann.

  • HDMI 20m

    • niggles
    • 6. März 2014 um 16:12
    Zitat von "fiftyone"

    HDMI Kabel ?
    Nimm lieber ein 20m Kramer DVI-Kabel - Adapter und einen DVI-EDID-Manager (Spatz z.B.). Der EDID Manager fungiert zu gleich als Extender.


    Wozu das denn? Bei Kupfer funktioniert das EDID-Management doch problemlos. Und Kramer kommt vielen professionellen Videofirmen zu Recht nicht mehr auf die Baustelle - das Digitalzeug von denen ist zu grossen Teilen zugekauftes Chinagerödel mit zweifelhaften Spezifikationen und null hauseigenem Support-Know-How.


    Zitat

    HDMI Kabel sind in der Regel Qualitativ viel Schlechter und brauchen meistens schon bei 5m einen Extender bzw. funktionieren auf Dauer nicht lange.

    Oder Glasfaser SC-Kabel benutzen. Die Kabel selber kostet fast nichts, nur die Umsetzer sind das teure (Vor allem wenn man DHCP braucht).

    Das gilt vielleicht für Consumerware. Es gibt hervorragende HDMI-Kabel (z.B. von Gefen oder DVIGear) die auch mal 15m ohne Booster machen. Darüber hinaus muss eh immer ein Signalverstärker ans Ende.
    Glasfaser für 20m? Wer's braucht... Anständige Glasfaserstrecken mit bidirektionaler EDID/HDCP-Übertragung sind für diese Anwendung viel zu teuer. Die billigen PMD-Derivate und Sumitomo-OEM-Teile sind nur unidirektional und verursachen unnötige Probleme.
    Ich würde für diese Anwendung ein simples 20m Kupferkabel mit Booster empfehlen, entweder von den hellblauen oder den dunkelblauen.
    Und was hat Dynamic Host Configuration Protocoll jetzt damit zu tun? :D

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