Die SAE ist meiner Meinung nach nicht nur in der Live-Szene umstritten. Auch im Studio Bereich ist das nicht der Hit.
1. Kostet richtig viel Geld. Wenn einer das Geld hinlegt, behaupte ich mal ganz frech, dass der dann auch eine einigermasse guten Abschluss bekommt. Das könnte sich die Schule sonst nicht erlauben.
2. Studiobereich: Es ist schön an NEVE oder SLL Pulten zu arbeiten. Aber wer wird das nachher im täglichen Betrieb schon? Glaube weder als Existenzgründer noch als angestellter SAE-Audio Engineer (denn der Ingenieur ist ja geschützt in Deutschland) werden das die wenigesten jemals wiedersehen. Ausserdem haben die Kandidaten im MIDI Bereich auch eklatante Lücken. Da wird einfach nicht mit Protools sonder mit Logic oder auf Windows-Kisten mit Nuendo/Cubase gearbeitet. Kann sein, dass die inzwischen aufgerüstet haben. Vor einiger Zeit hatten die nur ihr heiliges Protools.
3. Studiozeiten muss man extra buchen und kosten schon wieder Geld.
4. Der Abschluss zählt vielleicht bei Entscheidern / Chefs die selber diesen Abschluss haben. Sonst wohl eher nicht.