das Zauberwort ist PRCD
Frohes neues
das Zauberwort ist PRCD
Frohes neues
BHKW mit Syncrongenerator klingt irgendiwe komisch.Hast du mal versucht den Generator wie eine Asyncronmaschine zu betrachten?
der Neutralleiter hat NIE Nulleiter gehießen.
Nulleiter heißt heute PEN
Neutralleiter ist am ehesten mit Mittelpunktleiter zu "übersetzen"
Eine reine Spannungsmessung reicht nur leider nicht. Netzimpedanz und Schleifenimpedanz ist noch viel Interessanter.
Allerdings ließen sich diese Messungen nicht automatisieren, da die Ergebnisse je nach Netzsystem variieren können.
Die Spannungsmessungen zu automatisieren sollte kein größeres Problem darstellen. Ein kleiner Mikroprofessor, einige Kanäle ADC ein wenig Gehirnschmalz und eine Ausgabe in Form von LEDs und evtl einem kleinen Display.
Zitat von "Christian_Thomas"denn hier geht es nach wie vor darum, eine CEE-Drehstromsteckdose vor Anschluss eines Adapters auf 3 * 230 Volt und 230 V-Verbrauchern auf ihre Funktionsfähigkeit und vor allem vorhandenen Neutral- und Schutzleiter zu prüfen.
Die Lösung zu diesem Problem habe ich auch schon beschrieben. Wobei ich natürlich verschwieg, dass die Messung der Schleifenimpedanz unweigerlich zur Auslösung des FIs führen wird... (Zumindest bei den üblichen Verfahren)
Schön wäre ein Gerät, dass diese Messungen alle durchführt und dann eine Gut/Schlecht Anzeige zum blinken bringt. Doch welcher Hersteller will die Haftung übernehmen? Einen Prototypen könnte man sicher schnell aus dem Boden stampfen...
Die Testfunktion im FI kann sowohl über Außenleiter/Neutralleiter, als auch über Außenleiter/anderer Außenleiter realisiert werden.
Das einzige wozu diese Testfunktion taugt ist die Überprüfung, ob der FI mechanisch funktioniert. nichteinmal den korrekten Auslösestrom kann man so kontrollieren denn mittels des Widerstandes im FI wird ein viel höherer Differenzstrom erzeugt, als zum Auslösen nötig.
Im Übrigen MUSS der Kreis der über den Testtaster geschlossen wird so hochohmig sein, dass nur ein kleiner Strom fließt. (Ich gehe von einigen 100mA beim 30mA FI aus, werde morgen aber mal mein Anschauungsobjekt betrachten und euch den Wert des dort verbauten Widerstandes mitteilen)
Würde man eine niederohmige Verbindung durch den Taster schaffen käme es zu einem hohen Stromfluss, der unter Umständen das übergeordnete Überstromschutzorgan auslösen, mit sicherheit aber den kleinen Testtaster verschweißen würde.
Die einzige konkrete Aussage die man treffen kann, sobald der FI durch die Testtaste ausgelöst wird ist: "Aha, da ist wohl schon Spannung drauf. Äh es liegt irgendeine Spannung zwischen zwei Anschlüssen des FIs an" und "Mechanisch scheint der FI in Ordnung zu sein."
Eine Vertauschung N/L kann mit einem FI auch nicht festgestellt werden da der FI beim druck auf die Testtaste auch auslöst, wenn der Testwiderstand im inneren zwischen zwei Außenleitern anliegt.
Die einzig wirklich brauchbare Überprüfung eines Drehstromanschlusses ist die Messung der Spannungen der Außenleiter gegeneinander und gegen den Neutralleiter mit anschließender Messung der Netzimpedanzen und Schleifenimpedanzen. Diese Messwerte müssen dann natürlich auch im Anschluss korrekt interpretiert werden.
Ein Duspol allein reicht somit eigentlich zur Überprüfung auch nicht aus.
By the Way: Einen Nulleiter (PEN) kann es nach einem FI auf keinen Fall geben.
Wer schonmal mit crap arbeiten durfte, weis dass auch er nur mit wasser kocht. aber er ist definitiv ne marke für sich.
edit: ProductionBravo hab ich nicht auf dem Klo liegen...
spannung ist ungleich strom
optisch ganz schick, aber auch praktisch?
was ist, wenn man am FOH den Bass Beispielsweise auf Kana 12 Hat und am Monitor aber aufgrund von eingesparten overhats, Snare bottom, etc. auf Kanal 8 legen möchte? dann benötigt man bei dieser Lösung wieder ein kurzes Patchkabel am Monitorplatz, oder?
wie wir alle wissen, müssen betriebsmittel, die über publikum geflogen werden mit einer unabhängigen sekundärsicherung gesafed werden... und diese sekundärsicherung sieht man eben in diesem Video. Das ganze wird im übrigen abgedeckt von der BGR 08.15
Der selektive muss übrigens der Übergeordnete sein, denn sein Auslöseverhalten ist zeitverzögert um den direkt dem Abgang zugeordneten FIs Zeit zu geben abzuschalten.
Würde mann die Abgangs FIs zeitverzögern brächte es exakt garnichts, außer der Gewissheit, dass der Haupt FI immer zuerst auslösen wird und die Abgangs FIs nie auslösen würden....
die vorschrift beinhaltet aber nur, dass alle steckdosenstromkreise <20A mit einem FI (IDN >30mA) geschützt werden müssen. wie man diesen schutz realisiert (ein FI für alles oder für alles einen eigenen FI) bleibt einem selbst überlassen
und was is nu die frage?
lötstopplack abkratzen (glasfaserpinsel) und mit nem stück kupferdraht und lötkolben (+lötzinn natürlich) restaurieren.
Das Wort Bestandschutz gibt es in der Elektrotechnik nicht.
Es gibt lediglich ein "nichtvorhandensein einer Anpassungspflicht."
ZitatNur eine Elektrofachkraft ist in der Lage, vor Ort konkret zubeurteilen, ob eine el.Anlage -. meist nach den seinerzeit geltenden Normen errichtet - noch sicher genug ist. Sie muss kompetent sein, unabhängig denken und verantwortungsbewusst entscheiden, wenn sie dem Anlagenbetreiber ihre Entscheidung (Gutachten!) über die erforderliche Änderung/Anpassung mitteilt. Unterstützt wird sie durch
* Anpassungsforderungen/-empfehlungen (BG, VDE, VdS), die nur durchsetzbar sind wenn Macht dahinter steht (BG, VdS, Landesgesetz) und
* Informationen zum Stand der Technik aus der Fachliteratur.
Der Betreiber der Anlage hat dann zu entscheiden, ob er ihrer Empfehlung zur Anpassung folgt. Er - nur er - hat zu verantworten, wenn er sich gegen die Anpassung/Änderung entscheidet. Niemand kann ihm sagen, dass er den Vorgaben/Empfehlungen zur Anpassung nicht folgen soll/braucht/darf. Keiner hat das Recht zu sagen, dass die von der Elektrofachkraft auf Grund von Sicherheitsmängeln zur Anpassung/Änderung empfohlene Anlage in ihrem derzeitigen unsicheren Zustand verbleiben darf. Wer sollte gegebenenfalls die Folgen (Schaden, Brand, Tod) einer solchen Entscheidung bezahlen.
Das heißt aber, keiner kann einen Bestandsschutz ausprechen/anordnen. Es gibt somit keinen Bestandsschutz. Eine Ausnahme, kulturhistorisch wertvolle alte Anlagen, die aber - da unsicher - nicht mehr genutzt werden.
Gruß Klaus Bödeker
und h07rnf hat auch ne andere tabelle als nym.... wird gerne unterschlagen
VDE0430 tabelle 13 wenn ich mich nicht irre
Insbesondere beim Ton ist es meiner Erfahrung nach so, dass es nicht darauf ankommt eine hohe Dauerleistung anzubieten, sondern dass die Netzimpedanz niedrig ist und somit das Netz in der Lage ist die Stromspitzen zu liefern, die vom Amping gefordert werden, ohne dass die Spannung nennenswert einbricht.
Bei meiner letzten Messung (3x J-Sub, 3x J8, 3x Q7 pro Seite zzgl Monitoring und FOH Platz) hatte ich mit einem amtlichen Messgerät beim kompletten Ton mit recht konsequent 100dB am FOH und mit Rockenroll ca. 10A bis 15A (TRMS) pro Außenleiter am fließen.
Angefordert war ein CEE63 für den Ton, der aus den genannten Gründen (Netzimpedanz etc.) durchaus gerechtfertigt war.
den kurzschlussstrom kann man näherungsweise auch über den netzinnenwiderstand berechnen. und dieser ist mit etwas theoretischem wissen selbst für lieschen müller messbar.
allerdings weisst du dann noch immer nichts über die vorgeschalteten schutzorgane.
Das Thema Kurzschlusstromberechnung ist sehr komplex genaugenommen Anlagen nicht ohne viel Wissen über das vorgelagerte Netz machbar.
Leitungsschutzschalter haben im übrigen meist 6kA oder 10kA Abschaltvermögen.
Audiencblinder, schick mir deine emailadresse per PM und ich sende dir am Montag einige pdf dokumente zum thema.
ich stelle die behauptung auf, dass eine feinsicherung ein viel zu geringers ausschaltvermögen hat.
bedenkt bitte, dass je nach vorgelagertem netz an der kurzschlussstelle ein strom von mehreren kA fließen kann. wenn dieser kurzschlusstrom nicht von einem vorgelagertem sicherungsorgang mit passendem ausschaltvermögen begrenzt wird kann es euch passieren, dass die feinsicherung ihren dienst mit einer explosion durch den lichbogen quittiert. nicht schön das.
bei einem 16A CEE adapter kann man davon ausgehen, dass sich vor dem adapter eine cee16 steckdose mit korrekter absicherung befindet. somit wird der kurzschlussstrom (mit 3 "S"?) durch den automaten begrenzt.
ganz wichtig sind ikea Wanduhren.
und zum thema:
FX Rack
Dynamic rack
Zuspieler
Driverack (oder heutzutage laptop/tabletPC)
restliches Gerümpel
so macht man das schon immer und wird es auch noch so machen, wenn analoge pulte schon fast ausgestorben sind.
ihr habt also alle bgv c1 motor anlagen?
also ich kenne das so, dass für normale aufbauten (Messerigg, fest hängendes bühnen rig etc.) normale motorkettenzüge verwendet werden. bei denen wird die drehrichtung per wendeschützschaltung im controler, oder bei loadstar motoren im motor, realisiert.
allerdings haben vernünftige motorcontroler eine drehfeldüberwachung und einen phasenwender