Einen neuen Trafo wickeln zu lassen ist unrentabel, da so ein scope auf dem Flohmarkt oder sogar bei ebay ca. 50-70 Eur kostet. Durch die vielen verschiedenen Spannungen und den Isolieraufwand für die Hochspannungswicklung ist der Arbeitsaufwand für den Trafowickler erheblich, somit zu teuer für das alte scope.
Falls du aber eine übermäßige emotionale Bindung an das scope haben solltest und die die Kosten fast egal sind, so laß dir von Hameg die Bauvorschrift für den Trafo schicken, dann können die angefragten Trafowickler schnell ein genaues Angebot ausarbeiten und du würdest einen 100% identischen Trafo bekommen.
Scheint ein Standardfehler zu sein; hatte vor ca. 15 Jahren auch einen HM312 mit Windungsschluß im Trafo; damals hat das Originalersatzteil mit Porto ca. 100 DM gekostet.
Beiträge von rockopa
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Hallo,
hab gerade eine Studiomaster 800c auf meinem Basteltisch.
Ohne Plan komm ich da mit vertretbarem Zeitaufwand nicht weiter, da heftig verbastelt und auf beiden Kanälen abgeraucht.
Hab mich von den kids vom Jugendzentrum bequatschen lassen mal reinzuschauen was da fehlt... :?
Den amp kennen sich nur die älteren Semester unter euch; old-school amp 4HE, quasikomplementär und sackschwer, war Ende 70er aktuell.
Die 800c entspricht übrigens der 800b ohne Aussteuerungsanzeige.
Studiomaster selbst, die üblichen Schaltplanversender und googlen konnten mir nicht helfen.
Wäre toll wenn jemand einen Plan für mich hätte; muß auch nicht umsonst sein. -
Für reine Basswidergabe in einem BR-Gehäuse ist der 15L nicht optimal geeignet, da Xmax und Qts zu klein sind. Der 15L ist eigentlich ein Kurzhuber zur low-mid Widergabe mit sehr hohem Wirkungsgrad. Für reine Basswidergabe spielt der aber in Eliminator-Gehäusen (Falthorn) ganz ordentlich; 4 Stück im stack drücken schon ganz nett und gehen auch halbwegs tief. Eli-Gehäuse ist für ein Horn auch relativ einfach zu bauen; gebraucht kaufen ist aber wohl wirtschaftlicher.
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Das SM120 strahlt horizontal 120°, das ist eher was für den Partykeller, damit erzielst du keine Reichweite. Der 1824 Treiber hat 3/4" Schraubanschluß und geht ab ca. 4kHz in den Keller (hat soundklinik ja schon erwähnt), oberhalb 6kHz kommt fast nichts mehr raus. Ohne Kombination mit belastbarem Hochtöner nicht zu gebrauchen. Wenn die 2441 günstig hergehen, sofort kaufen; einer der geilsten 2" vintage-Treiber von JBL; kommt notfalls, wenn man entsprechend entzerrt, auch ohne Hochtöner aus. Die 2441-Treiber vernünftig behandeln; die Ersatzmembranen sind schweineteuer und auch relativ empfindlich gegen Überlastung (sind aus Alu, kein Titan)
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ich glaube auch, daß es ein alter Crescendo mit 100 Watt Belastbarkeit ist. Absoluter Kurzhuber, für Tiefbass ungeeignet; als billiger Instrumentenlautsprecher, wenn man keine hohen Ansprüche stellt ok, aber für ein Basshorn völlig untauglich; bei dem Magnet ist das Bl-Produkt fast Null :wink:
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vielen Dank für die Rückmeldung.
Bei allen Industrienetzteilen im kW-Bereich, die ich untersucht habe, waren auch immer Ansteuerübertrager drin; hinsichtlich Zuverlässigkeit ist das dem IR21xx-chip sicher überlegen.Dann ist die Schaltungs-Topologie sinngemäß die gleiche wie bei vielen QSC-amps (nur halt bei dir mit Mosfets) ; da hängen die Kollektoren zusammen auf Masse und die Emitter auf den rails.
Bei heftiger Übersteuerung macht sich bei Bipolar-Transitoren die Speicherzeit sehr negativ bemerkbar, da hast du sicher recht.
Stichwort : clip-sticking; da haben die Fets echte Vorteile.Hast du im Kühlkörper einen Temperaturgradienten festgestellt?
Je nach Kühlkonzept und Wärmeleitfähigkeit des Kühlkörpers ergeben sich teilweise zwischen den Transistoren erhebliche Temperaturdifferenzen; wenn die Fets einen TK haben, der dem entgegenwirkt, ist das natürlich weniger problematisch. -
wenn sichergestellt ist, daß die positive und negative Spannungszeitfläche gleich groß sind , gibt es auch kein Sättigungsproblem durch Unsymmetrie und der Reihen-C könnte entfallen; in der Betriebsart "current mode" wäre das der Fall; dazu ist bei einer Halbbrücke natürlich ein kleiner Übertrager nötig, der die Strominformation im Primärkreis an der Steuerchip liefert; bringt von der Betriebssicherheit im Kurzschlußfall auch Vorteile.
Ich gehe jetzt mal davon aus, daß dein SNT ein "voltage mode" design ist.
Den Reihen-C dimensioniert man etwa so, daß bei Vollgas der Kondensator während eines Ladezyklus auf ca. 10% der halben Zwischenkreisspannung ( eine Elkospannung bei der Halbbrücke) geladen wird. Wima FKP ist sicher die beste Wahl; notfalls einige kleine parallelschalten -
Respekt was du da gebaut hast; Studenten haben offenbar zuviel Freizeit :wink:
Ein paar Details von deiner Konstruktion würden mich interessieren:
Die Ansteuerung der Mosfets im SNT machst du offenbar mit Übertrager; hast du die gängigen Treiber IR21xx auch mal probiert? ober bringen die nicht ausreichend Spitzenstrom um die Kapazitäten deiner Fets umzuladen
Das SNT ist geregelt; wie hast du die Pole vom Regler festgelegt? Empirisch durch untersuchen des Verhaltens bei Lastsprüngen oder durch Simulation (stelle ich mir schwierig vor)? Wie hast du die Stabilität der Regelung für alle Belastungsfälle nachgewiesen?
Wieso baust du den Audioverstärker mit Mosfets? Die IRFxxxx sind ja nicht vernünftig komplementär oder hast du andere Typen mit besseren Eigenschaften verwendet.
Wie hast du die Temperaturkompensation des Ruhestromes realisiert?
Viel Grüsse
Ulrich -
wenn die elektronischen Trafos gleich sind könnte es vielleicht gehen
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2 Schaltnetzteile bzw. elektronische Trafos kannst du nur parallel schalten, wenn sie die gleiche (!) "weiche" Kennlinie haben (d.h. Spannung fällt etwas unter Belastung) und die auch durch Dioden im Ausgang entkoppelt werden.
Schaltnetzteile mit harter Kennlinie (Spannung bis max. Strom exakt konstant) kannst du nur parallel schalten, wenn die über einen sog. loadsharing-Regler verfügen. Dazu werden die Netzteile an einem zusätzlichen Anschluß verbunden und beide Regler regeln auf gleiche Spannung und symmetrische Stromaufteilung. Entkopplungsdiode ist auch noch nötig. -
Den Plan kannst du hier runterladen:
http://www.qscaudio.com/support/techni…ort/schems1.htm
Ich würde dann erstmal prüfen, ob für den Ansteuerchip die Hilfsspannung vorhanden ist und ob durch einen Fehler der shut-down aktiviert wird.
Zwischenkreisspannung, Schalttransistoren und Sekundärdioden prüfen.
Sieht mir irgendwie nach quasiresonanter Halbbrücke aus. -
ich dachte eher an die Vollverstärker der E-Serie, hätte ich wohl dazuschreiben sollen; die sind wohl klanglich unumstritten "state of the art" und eben mit Mosfet-Treiber in Verbindung mit bipolarer Ausgangsstufe ausgerüstet; von diesen zweifelhaften Class A Heizöfen der A-serie Endstufen gibts eh nur ganz wenige Modelle.
Leider sind die Preise für diese ganzen edlen Teile durch die mafiöse Vertriebsstruktur völlig überzogen. -
Hallo,
die Transen sind die richtigen Typen; das "2S" wird beim Aufdruck auf Japanhalbleitern meist weggelassen; gute Entscheidung bei Farnell zu bestellen und nicht bei Reichelt!!
Diese heute etwas exotischen V-mos Transen von Hitachi haben einen stark negativen Temperaturkoeffizienten, was zur thermischen Stabilität beiträgt; auch sind es ja spannungsgesteuerte Bauteile, was die Ansteuerströme sehr gering hält; sicher haben die auch gate-und Millerkapazität aber für Audiofrequenzen sind die doch noch recht klein.
Dieses Schaltungskonzept wurde übrigens auch von Accuphase in ihren high-end Wohnzimmerverstärkern erfolgreich angewendet. -
Mit Bose gehts in die Hose :wink: zumindest wenn Rock mit ordentlich Druck gefragt ist. Das einzig geniale an Bose ist das Marketing; versteht es aus Sche...e Gold zu machen.
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Hi Kurry,
hast dir ja ganz schön Mühe gegeben; bei den Preisen für China-amps echter Idealismus
Ist der Ruhestrom eigentlich stabil? Wenn ich mir die Eingangskennlinie der Fets mit T als Parameter ansehe würde ich nämlich das Gegenteil erwarten; imho ist eine Temperaturkompensation nötig; schau mal auf den link vom AmpChamp (sieht mir nach Elektor-Schaltung aus).
Den Transistor mit dem Poti zwischen den basen gut thermisch an die Fets koppeln.
Was hast du für ein Layout-Programm benutzt? Eagle? Bist du zufrieden? -
Hi Kurry,
hast dir ja ganz schön Mühe gegeben; bei den Preisen für China-amps echter Idealismus
Ist der Ruhestrom eigentlich stabil? Wenn ich mir die Eingangskennlinie der Fets mit T als Parameter ansehe würde ich nämlich das Gegenteil erwarten; imho ist eine Temperaturkompensation nötig; schau mal auf den link vom AmpChamp (sieht mir nach Elektor-Schaltung aus).
Den Transistor mit dem Poti zwischen den basen gut thermisch an die Fets koppeln.
Was hast du für ein Layout-Programm benutzt? Eagle? Bist du zufrieden? -
Bassti: ich wollte mit dem Zitat meine gegensätzliche Meinung zum Ausdruck bringen; hast du wohl übersehen
"Schneller" wirds z.B. mit einer Kaskodeschaltung
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Bassti: ich wollte mit dem Zitat meine gegensätzliche Meinung zum Ausdruck bringen; hast du wohl übersehen
"Schneller" wirds z.B. mit einer Kaskodeschaltung
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[quote="AmpChamp"]
Ansonsten halt Zwischenstufen durch Miller-Kondensatoren schneller machen :roll: -
[quote="AmpChamp"]
Ansonsten halt Zwischenstufen durch Miller-Kondensatoren schneller machen :roll: