Der DH1506 fällt ab 3 kHz schon ab, der braucht eine ganz extreme Entzerrung. Wenn du keine passenden Hörner mit Schraubanschluß hast und die Entzerrung auch noch hintricksen mußt, würde ich ernsthaft darüber nachdenken die Treiber zu verkaufen. Für recht wenig Geld gibt es von BMS super Treiber, die klanglich in einer ganz anderen Liga spielen.
Beiträge von rockopa
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wenn du nur eine Rutsche hast ist das für den Verkauf nicht gerade förderlich. Die neueren (und auf dem Papier? besseren) Kappa 15 Lautsprechern kriegst du im Paar bei manchen Händlern für unter 170 Teuros. Ob dir jemand dann mehr als die Hälfte für die gebrauchten Lautsprecher bezahlt? Naja, bei ebay einfach mit Foto einstellen, vielleicht fährt ja jemand auch voll auf die Rutsche ab.
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wenn du nur eine Rutsche hast ist das für den Verkauf nicht gerade förderlich. Die neueren (und auf dem Papier? besseren) Kappa 15 Lautsprechern kriegst du im Paar bei manchen Händlern für unter 170 Teuros. Ob dir jemand dann mehr als die Hälfte für die gebrauchten Lautsprecher bezahlt? Naja, bei ebay einfach mit Foto einstellen, vielleicht fährt ja jemand auch voll auf die Rutsche ab.
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ich würde mir die Widerstände in Gruppen zu 5 parallelgeschalteten zusammenbauen. So hat eine Gruppe ca. 8 Ohm/100Watt. Willst du beide Kanäle gleichzeitig messen, hast du für jeden Kanal 4 Gruppen zu 8 Ohm. Damit kannst du 8 Ohm/400W und 2 Ohm/400W realisieren. Mit 2 parallelen Gruppen kommst du auf 4 Ohm hast aber nur 200W. Entweder du überlastest die Widerstände bei 4 Ohm-Betrieb beider Kanäle kurz (mit Ventilatorkühlung kein Problem) oder du misst an 4 Ohm nur einen Kanal indem du einen Reihenschaltung aus je 4 parallelen Gruppen bildest (4Ohm/800W). Einen Verstärker längere Zeit an einem niederohmigen Lastwiderstand mit Vollaussteuerung quälen ist nicht ohne Risiko; ein billiges, instabiles Gerät raucht dir dabei leicht ab. Mir schon passiert...
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Habe die TS-Parameter des EV 15L mal nachgesehen: fs 43Hz, Qts 0.238, Vas 201 Liter, Vd 282.2 ccm, Xmax 3.3mm, Re 5.2 Ohm.
Für ne tiefe Grenzfrequenz werden das ja riesige Kisten. Probier einfach mal einige Varianten bei der Simulation durch. Nimm das größte Gehäuse, was du im Club noch unterbringen kannst(denke, das wird dein Problem sein). Das Volumen gilt dann für eine Box mit einen Lautsprecher. Wenn du 2 grosse Boxen bauen willst mit je 2 Lautsprechern, sehe für jeden speaker eine Kammer vor entsprechend der Simulation vor.<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockopa am 2002-09-24 12:52 ]</font>
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Habe die TS-Parameter des EV 15L mal nachgesehen: fs 43Hz, Qts 0.238, Vas 201 Liter, Vd 282.2 ccm, Xmax 3.3mm, Re 5.2 Ohm.
Für ne tiefe Grenzfrequenz werden das ja riesige Kisten. Probier einfach mal einige Varianten bei der Simulation durch. Nimm das größte Gehäuse, was du im Club noch unterbringen kannst(denke, das wird dein Problem sein). Das Volumen gilt dann für eine Box mit einen Lautsprecher. Wenn du 2 grosse Boxen bauen willst mit je 2 Lautsprechern, sehe für jeden speaker eine Kammer vor entsprechend der Simulation vor.<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockopa am 2002-09-24 12:52 ]</font>
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Die vom Preis/Leistungsverhältnis günstigste Lösung wäre denke ich eine Kombination mit dem BMS4538 Treiber und einem kleinen Horn (z.B. RCF H100-Kopie). Trennfrequenz vielleicht so im Bereich 3 kHz oder etwas geringer. Vom Pegel muß das an den EV12L noch angepasst werden (L-Regler, Spannungsteiler). Ein leistungsstarker Ringradiator-Hochtoner (ab ca. 6kHz) ist kaum billiger und die klanglich schlechtere Lösung bei dieser Anwendung. Die Abstimmung der Weiche ist was für einen Bastler mit Erfahrung.
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockopa am 2002-09-24 09:55 ]</font>
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Die vom Preis/Leistungsverhältnis günstigste Lösung wäre denke ich eine Kombination mit dem BMS4538 Treiber und einem kleinen Horn (z.B. RCF H100-Kopie). Trennfrequenz vielleicht so im Bereich 3 kHz oder etwas geringer. Vom Pegel muß das an den EV12L noch angepasst werden (L-Regler, Spannungsteiler). Ein leistungsstarker Ringradiator-Hochtoner (ab ca. 6kHz) ist kaum billiger und die klanglich schlechtere Lösung bei dieser Anwendung. Die Abstimmung der Weiche ist was für einen Bastler mit Erfahrung.
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockopa am 2002-09-24 09:55 ]</font>
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für nen kleinen Club kommt eigentlich nur Baßreflex in Frage. Schau mal nach was das für 15er sind. Der 15B hat eine ganz glatte Membran, der 15L hat umlaufende Verstärkungsrillen.
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für nen kleinen Club kommt eigentlich nur Baßreflex in Frage. Schau mal nach was das für 15er sind. Der 15B hat eine ganz glatte Membran, der 15L hat umlaufende Verstärkungsrillen.
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Es gibt da verschiedene Philosophien, was die Strombegrenzung beim ersten Einschalten nach der Reparatur angeht. Am sichersten erscheint es mir, wenn du in die + und in die- Leitung, die vom Netzteil kommen, eine Sicherung von ca. 200mA einfügst. Wichtig: nach den dicken Elkos und vor der Endstufe! Eine andere Möglichkeit wäre, hier entweder Widerstände mit 10 Ohm 1/8 Watt einzusetzen (die sofort bei Fehler durchbrennen), oder dicke Drahtwiderstände wie rockline beschrieben hat mit 100 Ohm um den Strom zu begrenzen. Mir persönlich ist die Variante mit den Sicherungen am liebsten. Ist ein Fehler in der Endstufe brennen die sofort durch; ist die Endstufe ok, zieht die vielleicht 50mA Ruhestrom und du kannst in Ruhe weitere Messungen machen. Ist bei den Endstufen ein kleines Trimmpoti? wenn ja ist das wohl für die Ruhestromeinstellung. Üblich ist, das der Ruhestrom durch drehen im Urzeigersinn größer wird. Für deinen kleinen Nikko dürfte ca. 50mA ok sein. Messe den Spannungsabfall an den Emitterwiderständen (die dicken Drahtwiderstände) und rechne den Strom aus. Manche Endstufenschaltungen haben noch zusätzlich ein Poti zum offset-Abgleich (keine Gleichspannung am Ausgang), wieder andere haben garkeine Einstellmöglichkeiten. Was die Halbleiter von Reichelt angeht, ist das Risiko billige Kopien zu bekommen eigentlich speziell bei sehr teuren Typen gegeben; deine Transistoren sind totaler Billig-Kram, da lohnt sich das fälschen kaum.
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Der 2SD586(NPN 100V/5A/60W) und der 2SB616 (PNP 100V/5A/60W) sind nur sehr schwer aufzutreiben und haben ein sehr exotisches Gehäuse, das es nur bei japanischen Herstellern gibt. Ich würde dafür die BD543C (NPN, 100V/8A/70W) und BD544C (PNP, 100V/8A/70W) einsetzen. Die Transistoren unbedingt isoliert mit Glimmerscheibe, Wärmeleitpaste und Isoliernippel montieren. Die Gehauseform ist kleiner, aber die lassen sich auch einbauen (mit nur einer Schraube). Unbedingt prüfen, daß die keine leitende Verbindung zum Kühlkörper haben!! Für die Treiber sieht es mit BC/BDxxx Ersatztypen schlecht aus. Der 2SD667 (NPN 120V/1A/0.9W) und der 2SB647 (PNP,120V/1A/0.9W) sind recht exotisch, haben das kleine Plastikgehäuse aber die hohe Sperrspannung und doch 1A. Beide gibt es aber beim Reichelt ebenso wie den 2SC945. Falls die Versorgungsspannung des Verstärkers noch unter +-50V beträgt, kannst du als Treiber die BD237 (NPN) und BD238 (PNP) versuchen. Ich würde die originalen Treiber nehmen, weil Gehäuse und Anschlußbelegung anders sind. Die Qualität der Reichelt-Halbleiter ist sicher umstritten, ist für deinen kleinen Hifi-Verstärker aber wohl kein Problem. Die andern Bauteile hast du ja wohl schon geprüft. Bei der Inbetriebnahme unbedingt den Strom begrenzen (Lämpchen, sicherungen 200mA, Widerstände etc) sonst hast du gleich wieder einen Transistorfriedhof, wenn noch irgendwo ein versteckter Fehler war.
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Der EV12l hat eine unschöne Senke zwischen 1.5-2.5 kHz. Wenn es denn ein alter EV sein muss, würde ich eher den 12S nehmen. Der ist im Mitteltonbereich glatter und noch ca. 1 dB lauter. Für top-performance gibt es von RCF oder B+C sicher heute klanglich besseres. Wurde schon im Forum diskutiert. Ganz billig bekommst du einen alten EV normal nicht.
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Der EV12l hat eine unschöne Senke zwischen 1.5-2.5 kHz. Wenn es denn ein alter EV sein muss, würde ich eher den 12S nehmen. Der ist im Mitteltonbereich glatter und noch ca. 1 dB lauter. Für top-performance gibt es von RCF oder B+C sicher heute klanglich besseres. Wurde schon im Forum diskutiert. Ganz billig bekommst du einen alten EV normal nicht.
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Das Clipping-Problem und Schutzmaßnahmen wurden ja schon erwähnt. Das ST350 ist für professionelle Beschallung mit hohen Pegeln eigentlich weniger geeignet, war mehr für Hifi-Anwendungen gedacht. Die themische Belastbarkeit von 5 Watt ist einfach zu gering. EV hat den Einsatz dieses Höchtöners ab 3.5kHz empfohlen, hoffentlich ist die Weiche von deiner Box nicht so ausgelegt, sonst würde ich mal über Mengenstaffeln für Ersatzmembranen verhandeln... So ab 6 kHz und mit den schon beschriebenen Maßnahmen kannste es ja noch weiter probieren. Ich persönlich würde die ST350 bei ebay versteigern und mich nach einem anderen Hochtöner oder besser nach einem Mittel/Hochtonhorn mit geeigneter Weiche umsehen. Kombination 12"+Horn als Top wurde im Forum schon ausführlich diskutiert.
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Das Clipping-Problem und Schutzmaßnahmen wurden ja schon erwähnt. Das ST350 ist für professionelle Beschallung mit hohen Pegeln eigentlich weniger geeignet, war mehr für Hifi-Anwendungen gedacht. Die themische Belastbarkeit von 5 Watt ist einfach zu gering. EV hat den Einsatz dieses Höchtöners ab 3.5kHz empfohlen, hoffentlich ist die Weiche von deiner Box nicht so ausgelegt, sonst würde ich mal über Mengenstaffeln für Ersatzmembranen verhandeln... So ab 6 kHz und mit den schon beschriebenen Maßnahmen kannste es ja noch weiter probieren. Ich persönlich würde die ST350 bei ebay versteigern und mich nach einem anderen Hochtöner oder besser nach einem Mittel/Hochtonhorn mit geeigneter Weiche umsehen. Kombination 12"+Horn als Top wurde im Forum schon ausführlich diskutiert.
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Wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, waren die sog. "Rasierer" mid-bins des britischen Herstellers Martin-audio. Durch die stark abgerundete Front und das ganzflächige Schutzgitter sahen die dem Scherkopf eines Elektrorasierers ähnlich, deshalb die Bezeichnung.
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Wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, waren die sog. "Rasierer" mid-bins des britischen Herstellers Martin-audio. Durch die stark abgerundete Front und das ganzflächige Schutzgitter sahen die dem Scherkopf eines Elektrorasierers ähnlich, deshalb die Bezeichnung.
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ich spekuliere, daß entweder ungeeignete Transistoren/billige fakes eingebaut wurden oder nicht alle Fehler gefunden wurden. In jeder Endstufe gibt es schaltungstechnische Maßnahmen zur Temperaturkompensation,d.h. das die Endtransistoren einen halbwegs stabilen Ruhestrom haben auch wenn die Endstufe sehr warm ist. Ist da noch ein Fehler drin, kann die Endstufe im Prinzip noch funktionieren, ist aber sehr instabil, d.h. bei nächster Gelegenheit kann die abrauchen, weil der Ruhestrom zu sehr ansteigt. Eine Fachwerkstatt mit einem erfahren Techniker müsste das Teil eigentlich vernünftig zum Laufen bringen. Auch ein Billigverstärker müsste ne ganze Weile halte, wenn du ihn nicht gerade an 2 Ohm andauernd volle Pulle fährst.
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockopa am 2002-09-21 19:59 ]</font>
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in deinem Nikko waren glaube ich komlementäre (NPN/PNP) Transistorpaare für Treiber und die Endstufe drin. Nächste Woche suche ich dir mal passende Ersatztypen (BDxxx) raus, habe am Wochenende meine Datenbücher nicht greifbar.