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  2. Mix4Munich

Beiträge von Mix4Munich

  • Manchmal ist weniger mehr

    • Mix4Munich
    • 21. Oktober 2007 um 23:58

    Ich halte es am liebsten so, dass ich leicht überdimensioniert auffahre. Dann lieber noch 3dB Headroom bis zum Anspringen der Cliplimiter in den Endstufen. Auch mein Material muss ich nicht an DESSEN Kotzgrenze fahren. Das funktioniert für mich gut.

    Ich mache fast ausschließlich Live-Mucke. Was manchmal zuhause bleibt, ist das Rack mit den Dynamics - dann muss halt der Summen-Kompressor ausreichen an Dynamikbearbeitung. Was sogar meistens zuhause bleibt, ist das Rack mit den Funk-Mikros. Die will sich im Budget-Bereich anscheinend keiner leisten. Wirtschaftlich betrachtet also waren meine Sennheisers eher eine Fehlinvestition :( Der Rest dagegen hat sich bereits bezahlt gemacht :)

    Zu den wirklich kleinen Veranstaltungen gehe ich allerdings auch ganz gerne mit einem kleinen Yamaha-Kofferverstärker, zwei MuFu-Boxen von EV sowie einem Mikrokoffer und einem Kistchen für Kabel und Kleinzeug. Immer wieder überraschend, was man mit diesem Winz-Besteck so alles beschallen kann!

    Viele Grüße
    Jo

  • Immer diese Fußgänger! Der 22. Münchner Stadtmarathon

    • Mix4Munich
    • 19. Oktober 2007 um 16:26

    Sehr frei nach dem Film von Heinz Erhard ...

    Ich habe der ausführenden Firma "PA - Light and Sound" (http://www.pa-lightandsound.de/) geholfen, am Sonntag den 22. Münchner Stadtmarathon zu beschallen: http://www.muenchenmarathon.de/ - schon ein Ereignis. Die haben dort mit rund 100 (!) Lautsprechern die Startstrecke auf einem km Länge sowie das Olympiatstadion beschallt. Dazu den sogenannten "Tunnel" im Marathontor des Stadions, dort sind die Läufer kurz vor Zieleinlauf nochmal mit etwas Discolicht und einer Endlos-Soundschleife von CD aufgepeitscht worden.

    Im Einsatz waren Systeme von Seeburg Acoustic Line, Bell VPS und ein paar Sachen von Bose. U.a. zwei richtig bösartige horngeladene Teile von Bose, mit denen man alleine das halbe Stadion beschallen konnte - komme nur leider nicht auf den Namen, LX 9072 II oder sowas in der Art. Die Bose-Webseite gibt da aber nicht viel her, dort finde ich nur die 402/802 und dieses neue Personal Dingens. Das was ich meine, ist ca. zwei Größenordnungen höher angesiedelt.


    Ich stand dort als Babysitter am Pult im Stadion und hatte relativ wenig zu tun, da der auflegende DJ die Sache problemlos im Griff hatte. Nur wenn die Moderatoren jemanden interviewten, musste ich die Lautstärke des Mikros für die Sprecher angleichen. Ansonsten bereit halten für nicht eingetretene Eventualitäten.


    Der Marathon in Zahlen:
    - Auch dieses Mal mussten 42.195 Meter zurückgelegt werden (wobei es auch die Möglichkeit gab, 10 oder 20 km zu laufen)
    - 10.773 Läufer (neuer Rekord)
    - die älteste Läuferin: 77 Jahre
    - der älteste Läufer: 81 Jahre
    - der jüngste "Läufer" wurde im Kinderwagen geschoben


    Die Highlights des Tages: Ein Heiratsantrag nach dem Marathon - wenn man dann noch die Puste dazu hat, warum nicht? Die beiden wurden dann natürlich auch gleich vom Moderator Roman Röll von BR3 auf die Bühne gebeten und interviewt.

    Und mein persönliches Highlight: Nach dem Hauptfeld kamen zwei Läufer ins Finish, eigentlich jung und topfit. Der eine jedoch hatte ein frisch einbandagiertes Bein, dick verbunden aber trotzdem durchgeblutet, wenn ich mich recht erinnere, und musste vom anderen gestützt werden - pfeif doch auf den Sieg oder die persönliche Bestzeit, wenn es darum geht, den Freund/Bruder/Trainingspartner mit ins Ziel zu hieven! Das nenn ich Teamgeist!

    Einer der Läufer lief im Mozart-Look - Gehrock und Perücke - der machte wohl Werbung für irgendwas, konnte es aber nicht erkennen. Oder die Geldsammeltruppe von Jutta Speidel, die in allen möglichen Kostümen daher gejoggt kamen - ein Pumuckl, einer im Arzt-im-OP-Look, etc.

    Soviel erstmal vom München Marathon

    Viele Grüße
    Jo


    PS: Im "großen" Forum hat jemand dankenswerterweise den Link auf die Bose-Systeme gepostet, zumindest auf deren Nachfolger (wir waren mit Series II unterwegs): http://pro.bose.com/ProController?event=VIEW_STATIC_PAGE_EVENT&url=/pro/products/panaray_lt/panaraylt9702.jsp

  • Immer diese Fußgänger! Der 22. Münchner Stadtmarathon

    • Mix4Munich
    • 18. Oktober 2007 um 01:26

    Danke, die waren es - fast zumindest. In dem Datenblatt ist die Version 3 beschrieben, und wir hatten es mit einer "Series II" zu tun - das Frontgitter war abmontiert (oder in dieser Serie gar nicht vorhanden?), und man hat direkt auf die beiden Hörner gesehen. War schon beeindruckend, wie weit die den Schall geworfen haben, 30 oder 40 m, kein Problem.

    Viele Grüße
    Jo

  • Immer diese Fußgänger! Der 22. Münchner Stadtmarathon

    • Mix4Munich
    • 17. Oktober 2007 um 20:52

    Frei nach dem Film von Heinz Erhard ...

    Ich habe der ausführenden Firma "PA - Light and Sound" (http://www.pa-lightandsound.de/) geholfen, am Sonntag den 22. Münchner Stadtmarathon zu beschallen: http://www.muenchenmarathon.de/ - schon ein Ereignis. Die haben dort mit rund 100 (!) Lautsprechern die Startstrecke auf einem km Länge sowie das Olympiatstadion beschallt. Dazu den sogenannten "Tunnel" im Marathontor des Stadions, dort sind die Läufer kurz vor Zieleinlauf nochmal mit etwas Discolicht und einer Endlos-Soundschleife von CD aufgepeitscht worden.

    Im Einsatz waren Systeme von Seeburg Acoustic Line, Bell VPS und ein paar Sachen von Bose. U.a. zwei richtig bösartige horngeladene Teile von Bose, mit denen man alleine das halbe Stadion beschallen konnte - komme nur leider nicht auf den Namen, LX 9072 II oder sowas in der Art. Die Bose-Webseite gibt da aber nicht viel her, dort finde ich nur die 402/802 und dieses neue Personal Dingens. Das was ich meine, ist ca. zwei Größenordnungen höher angesiedelt.


    Ich stand dort als Babysitter am Pult im Stadion und hatte relativ wenig zu tun, da der auflegende DJ die Sache problemlos im Griff hatte. Nur wenn die Moderatoren jemanden interviewten, musste ich die Lautstärke des Mikros für die Sprecher angleichen. Ansonsten bereit halten für nicht eingetretene Eventualitäten.


    Der Marathon in Zahlen:
    - Auch dieses Mal mussten 42.195 Meter zurückgelegt werden (wobei es auch die Möglichkeit gab, 10 oder 20 km zu laufen)
    - 10.773 Läufer (neuer Rekord)
    - die älteste Läuferin: 77 Jahre
    - der älteste Läufer: 81 Jahre
    - der jüngste "Läufer" wurde im Kinderwagen geschoben


    Die Highlights des Tages: Ein Heiratsantrag nach dem Marathon - wenn man dann noch die Puste dazu hat, warum nicht? Die beiden wurden dann natürlich auch gleich vom Moderator Roman Röll von BR3 auf die Bühne gebeten und interviewt.

    Und mein persönliches Highlight: Nach dem Hauptfeld kamen zwei Läufer ins Finish, eigentlich jung und topfit. Der eine jedoch hatte ein frisch einbandagiertes Bein, dick verbunden aber trotzdem durchgeblutet, wenn ich mich recht erinnere, und musste vom anderen gestützt werden - pfeif doch auf den Sieg oder die persönliche Bestzeit, wenn es darum geht, den Freund/Bruder/Trainingspartner mit ins Ziel zu hieven! Das nenn ich Teamgeist!

    Einer der Läufer lief im Mozart-Look - Gehrock und Perücke - der machte wohl Werbung für irgendwas, konnte es aber nicht erkennen. Oder die Geldsammeltruppe von Jutta Speidel, die in allen möglichen Kostümen daher gejoggt kamen - ein Pumuckl, einer im Arzt-im-OP-Look, etc.

    Soviel erstmal vom München Marathon

    Viele Grüße
    Jo

  • Kommt vor? Künstler mit eigenen Ansichten zum Bühnenlicht!

    • Mix4Munich
    • 17. Oktober 2007 um 17:15

    Ich denke, auch ich hätte es erstmal mit "solidarisieren" versucht, den Künstler dafür loben, dass er sich Gedanken über das Drumherum der Show macht. Dann ihm erklären, was man JETZT davon umsetzen kann (und dann ist er ja im Normalfall auch schon happy) und ihm anschliessend erklären, dass man bei der nächsten Show dann dieses oder jenes geeignetere Gerät am Start hat und damit seine Wünsche noch besser umsetzen kann - solange es im Budget bleibt.

    Ausserdem solltest Du ihm erklären (und hast Du ja auch gemacht), dass die Bühnenanweisung bzw. der Tech Rider so lautete wie Du ihn für DIESES Mal umgesetzt hast.

    Solche Sätze wie "Für hier reicht das" oder "So haben wir das schon immer gemacht" kommen beim Künstler so an, als ob Du ihn nicht wichtig nimmst. Oder im schlimmsten Fall halt so wie oben schonmal gesagt, stellst Du Dich damit in die Ecke der unsäglichen Hausmeister Ende 50, die seit Jahren den gleichen Stiefel durchziehen und mit dem gleichen Satz ihre Mittelmäßigkeit begründen. Das soll nicht heissen, dass ich Dich für mittelmäßig halte. Aber Deine Argumentation hinterlässt eben diesen Beigeschmack.

    My 2 (EUR-)Cents

    Viele Grüße
    Jo

  • Vocals immer komprimieren?

    • Mix4Munich
    • 10. Oktober 2007 um 22:38

    Da kann man mal wieder sehen, wie verschieden die Geschmäcker sind - im Rock/Pop-Bereich, gehobener Amateur- bis SemiPro-Level, bin ich immer mit Compressor unterwegs. Ich setze ihn eher dezent ein, maximal 6 dB Pegelreduktion auf den Vocals.

    Neulich hatte ich einen Singer/Songwriter zu beschallen - Vocals und akustische Gitarre, dazu eine Begleitband bestehend aus Flügel, Kontrabass und Jazz-Drumset (obwohl, der machte da richtig Musik drauf). Da habe ich den Kompressor extra NICHT eingesetzt, und sowohl mir als auch meinem Compagnon klang es so zu dynamisch. In der Pause dann einen dezent eingestellten Kompressor für Vocals und Gitarre in die Kanalinserts - strahlende Gesichter allenthalben.

    My 2 (EUR-)Cents

    Viele Grüße
    Jo

  • Neuer Link zu Gitarren-Miking!

    • Mix4Munich
    • 10. Oktober 2007 um 16:54

    Hallo Forum,

    auch andere schreiben gute Tutorials! Auf meiner Seite, unter http://www.mix4munich.de/portal.htm habe ich einen Link "Guitar-Miking" - alles, was man braucht, um einen guten Ton ins Mischpult zu zaubern! Auf Englisch, aber supercool geschrieben (und auch der Rest der Seite ist mega-unterhaltsam!)

    Viele Grüße
    Jo

  • derbe anlage

    • Mix4Munich
    • 9. Oktober 2007 um 11:49

    Ein Erfahrung? Ja, aber wahrscheinlich eine traumatische!

    Viele Grüße
    Jo

  • derbe anlage

    • Mix4Munich
    • 9. Oktober 2007 um 11:44
    Zitat von "Bassbumper"

    musste mal richtig verlinken

    http://turkeyphant.org/images/gallery.phant/rig_porn/p00100031.jpg?action=big&size=original&fromthumbnail=true


    Das hat man in den Siebzigern wohl nur so gemacht - einfach so viele Speaker wie möglich zusammengestellt (um nicht zu sagen: zusammengewürfelt). Um Abstrahlverhalten, Interferenzen, Phasengang usw. hat sich da wohl keiner gekümmert. Interessanterweise kann man aus den EINZELTEILEN dieser Zusammenwürfelung bestimmt viele kleine Systeme mit brauchbarem Sound zusammenstellen. Aber in der Summe ist das bestimmt der blanke Horror, vor allem, wenn man mal seitlich dran vorbeiflaniert: Heisse und kalte Zonen in ständigem Wechsel.

    Viele Grüße
    Jo

  • Mikro - Feedback

    • Mix4Munich
    • 9. Oktober 2007 um 11:34
    Zitat von "Schrotthändler"

    danke für eure antworten, die sache mit dem eq ist mir noch nicht klar.

    Folgendes Beispiel, ich weiss z.B. dass ich bei einer Anlage wenn ich mit einem Mikro arbeite, Rückkopplungen bekomme.

    Diese Rückkopplung bekomme ich raus, wenn ich am "Master-EQ" die 4khz Frequenz ziehe. Somit ist das Problem für mich gelöst.

    Meine Frage hier:

    Würde ich ebenfalls die Rückkopplung rausbekommen, wenn ich die 4khz nur am "Mikro-EQ" ziehe und nicht am Master?

    Ja oder Nein ? :D

    Sorry, bin vlt ein wenig schwer von Begriff

    Alles anzeigen


    Hi,

    Du würdest in beiden Fällen das Feedback eliminieren. Wichtig zur Unterdrückung des Feedbacks ist eine Dämpfung bei 4kHz (in Deinem Beispiel), und ob Du das im Mikrokanal oder im Master machst, ist dem Feedback egal.

    Für und Wider: Bedämpfst Du die 4kHz im Mikrokanal, wird nur das Mikrosignal klanglich verbogen, die anderen Signale auf dem DJ-Pult bleiben im Sound wie sie sind. Killst Du das Feedback stattdessen im Master-EQ, werden auch die anderen Signale "verbogen", was eigentlich unerwünscht ist. Aber wir reden hier von EINEM Mikro an einem DJ-Pult.

    Am Live-Pult ist es wieder anders: Dort hast Du an jedem Ausspielweg (Master L/R, jeder Monitorweg) einen 31-Band-EQ, mit dem Du die Anlage auf den Raum und seine Akustik abstimmst. Durch dieses Linearisieren werden Überhöhungen im Frequenzgang (z.B. durch Resonanzen) abgesenkt, was auch wieder feedbackmindernd wirkt. Eine gut eingestellte Monitoranlage pfeift wenig (wenn die Monitore und Mikros was taugen). Koppelt es jetzt doch noch bei einer Frequenz, kann diese am EQ des zugehörigen Monitorweges (schoned) gedämpft werden.

    Die Aufgaben der EQs teilen sich wie folgt: Mit dem EQ im Master und den Monitorwegen gleichst Du Unregelmäßigkeiten im Klang der Anlage und vor allem des Raumes aus - technische Klanggestaltung. Mit dem EQ in den einzelnen Kanalzügen gestaltest Du den Sound der Instrumente und der Stimmen und baust ein gutes Klangbild - das ist dann eher künstlerische Klanggestaltung.


    Zur Frage der DI-Box für die Gitarre: Es muss natürlich eine frequenzkorrigierte DI-Box sein, die den Sound eines Lautsprechers nachbildet. Und diese DI-Box (man spricht da auch von einem Simulator oder Emulator) hängst Du erst nach den Gitarrenamp, meist parallel zu dessen Laustprecher, an einen weiteren Speaker-Ausgang des Amps. Du willst ja auch den Sound vom Amp einfangen. (Aber am besten tust Du das mit einem guten Mikro)
    Das Thema diskutiere ich übrigens in dem Workshop "Amp-Miking", auf die Tobias (morgen_meister) bereits in meiner Seite verlinkt hat.

    Viele Grüße
    Jo

  • Interesse an Workshop Mischtechniken & Soundcheck-Strate

    • Mix4Munich
    • 2. Oktober 2007 um 17:54

    Aloha Forum,

    besteht hier Interesse an einem Workshop "Mischtechniken und Soundcheck-Strategien"? Ich habe angefangen, sowas zu schreiben und merke nun, dass es wesentlich mehr Arbeit ist als gedacht. Daher werde ich nur dran weiterschreiben, wenn auch Interesse besteht. Also:

    Interesse? Bitte um kurze Antwort!

    Viele Grüße
    Jo

  • Umfrage: Was beschallt Ihr - Live oder Party?

    • Mix4Munich
    • 29. September 2007 um 00:40

    Wow - das ist relativ klar. Hier wird nahezu auschliesslich Party beschallt. Noch Stimmen dazu?

    Viele Grüße
    Jo

  • Eure neusten Errungenschaften

    • Mix4Munich
    • 29. September 2007 um 00:36

    Gestern gezogen: Einen kleinen Alukoffer zum Transport von 6 m² Molton - um damit den Mischerplatz zu "verstecken", falls das vom Kunden gewünscht wird.

    Viele Grüße
    Jo

  • Eure neusten Errungenschaften

    • Mix4Munich
    • 25. September 2007 um 23:55

    Vier Insertkabel à 3m von Cordial mit Rean-Steckern!

    Viele Grüße
    Jo

  • Unterschiede Zwischen Kabeln/Mischern

    • Mix4Munich
    • 21. September 2007 um 23:07

    Cool! Seit bei mir einigermassen Geld fliesst mit dem Verleihgeschäft, leiste ich mir auch die höherwertigen Sachen. Aber mit den Mittelklassekabeln von Cordial habe ich schon eine Menge Jobs gemacht, und wie gesagt, sie haben mich nie im Stich gelassen.

    Viele Grüße
    Jo

  • 4-Acoustic BCS-112T

    • Mix4Munich
    • 21. September 2007 um 15:52

    Hi Ricca,

    wirtschaftlich macht Deine Einstellung natürlich Sinn. Ich selbst bin Besitzer von einem Paar 4A-Boxen. Es war eine ziemliche Leidensgeschichte. Hier nochmal in Kürze:
    - ca. 2004 ein Päärchen 15/2er Monitorboxen von 4A bestellt und auch bekommen; das war damals aus deren teuerster Linie
    - eine davon defekt und reklamiert; wurde ausgetauscht
    - die ausgetauschte Box kam nicht im Monitorgehäuse, sondern als normale 15/2er
    - 4A nicht mehr für einen Austausch zu erreichen; irgendwann aufgegeben und die Boxen im Proberaum einer moderat laut spielenden Rockband eingesetzt
    - Fazit damals: guter Sound bei niedrigen Lautstärken, aber bei Konservenbeschallung sind die sofort "eingeknickt", wenn etwas Pegel gefragt war
    - beim ersten Live-Gig, wo die Boxen auch nur ein wenig gefordert waren, ist der Monitor auch kaputt gegangen - und wir hatten dort ein sauberes Signal mit korrektem Pegel von einer guten Endstufe, die mich seit Jahren zuverlässig begleitet

    - neulich hat ein Freund von mir sich gegen meinen Rat ein Headset von 4A gekauft. Kam defekt an, Rücksendung, Geld zurück - okay, da war der Vertrieb zu erreichen


    Ich hatte es also bis dato mit vier Geräten von 4A zu tun - zwei "dead on arrival", und eins hat später im Betrieb versagt. Kannst Du verstehen, dass diese Marke für mich für alle Zeiten verbrannt ist? Also incl. Service, Erreichbarkeit und Geschäftsgebaren? Dass die maximale Lautstärke einfach um Welten unter dem liegt, was ich im Verleih brauche, habe ich dabei noch nicht einmal berücksichtigt.

    Auf den Boxen, die ich in den letzten 4 Jahren gekauft habe, steht nun ausschliesslich EV drauf - guter Sound, problemloses Handling, nicht ein einziger Aufall, ich kann die Marke meiner Klientel überall anbieten, und es gibt keine Diskussionen mehr mit unsicheren Kunden (darum verschwindet innerhalb der nächsten zwei Jahren auch Behringer aus meinen Racks, obwohl die brauchbares Zeug haben).

    Ich brauche ca. 2 bis 3 Jahre, bis die Sachen von EV ihren Anschaffungspreis reingespielt haben. Wobei, wenn ich den Anschaffungspreis bedenke und mich frage, nach wieviel Veranstaltungen der Kaufpreis wieder drin ist, dann sehr viel kürzer (bei derzeit maximal 30 Jobs im Jahr) ... Aber dann wäre ja meine Arbeit nicht entlohnt worden, if you know what I mean.

    Mein Fazit: Wenn Du gute Erfahrungen mit 4A gemacht hast, und es passt zu Deiner Klientel, gut. Dann ist es für Dich vernünftig dabei zu bleiben (und auch mal eine Lanze dafür zu brechen, das mache ich nicht anders). Ich habe überwiegend negative Erfahrungen mit 4A gemacht und kein Vertrauen mehr in die Marke. Ich bleibe bei meinem Equipment.

    Viele Grüße
    Jo

  • CD-Player und dessen Einbau ins Rack

    • Mix4Munich
    • 21. September 2007 um 15:06

    Hallo Forum,

    obwohl ich als Live-Beschaller nicht ins Konserven-Mucke-Business wechseln möchte, brauche ich hin und wieder doch mal einen CD-Player. Für die abschliessende Entscheidung möchte ich gern mal Euren Rat einholen. Folgendes ist meine Idee:

    Ich kaufe einen Doppel-CD-Player mit abnehmbaren Bedienteil. Zusammen mit einem vorhandenen MD-Player und einer 2HE-Rackschublade soll das ganze ich ein 8HE-Rack geschraubt werden.

    Vorwiegender Einsatzbereich ist NICHT der DJ-Einsatz, sondern mal die schnelle Konservenbeschallung in der Pause vom Live-Gig oder vor Konzertbeginn. Oder ab und zu mal die Beschallung eines Musicals mit Halb-Playback.

    Nun meine Fragen:
    1. Welche Doppel-CD-Player haltet Ihr aus Erfahrung für tauglich? Wunsch ist Robustheit, Zuverlässigkeit, Unterstützung auch für "Selbstgebranntes" und simple Bedienung der Grundfunktionen. MP3-Kompatibilität ist wünschenswert, aber nicht Bedingung. Budget bis 400,- EUR.

    2. Mein Plan ist es, auch das Bedienteil fest ins 8HE-Rack mit einzubauen. Ist sowas praktisch oder eher nicht?

    Danke für alle fundierten Antworten!

    Viele Grüße
    Jo

  • boxen aufstellen?

    • Mix4Munich
    • 21. September 2007 um 00:06

    Ist zwar nicht ganz Deine Frage, aber zieh Dir mal diesen Workshop zum Thema Proberaumaufstellung hier rein - vielleicht hilft's ja:

    http://www.mix4munich.de/proberaum.htm

    Viele Grüße
    Jo

  • Unterschiede Zwischen Kabeln/Mischern

    • Mix4Munich
    • 21. September 2007 um 00:01

    Hi, Du solltest nicht Äpfel mit Birnen vergleichen - es liegen zwei Qualitätsklassen zwischen den Kabeln! Und auch beim großen T gibt dasselbe Kabel wie beim MusicStore. Zum selben Preis wie beim MS. Guckst Du hier:

    http://www.thomann.de/de/cordial_ctm10fmsw.htm

    Das günstige Kabel, welches Du beim T verlinkt hast, ist das billigste, was Cordial anbietet. Ich habe es zweimal mit je 20m als Reserve für einen bestimmten Einsatzzweck gekauft. Eigentlich ärgere ich mich, dass ich nicht qualitativ höher eingestiegen bin. Es ist extrem dünn und fühlt sich ziemlich nach Plastik an. Wirkt einfach nicht sehr vertrauenerweckend.

    Die nächsthöhere Qualitätsstufe von Cordial wäre dies hier, die habe ich dutzendfach im Einsatz, noch nie Probleme damit gehabt:

    http://www.thomann.de/de/cordial_cam9bk_mikrokabel.htm (gibts auch mit 6m Länge)

    Und nun entscheide Dich, Du hast die Quahl der Wahl. Aber ich würde zu dem in der Mitte raten, angemessene Qualität für Live-Sachen.

    Viele Grüße
    Jo

  • Eure neusten Errungenschaften

    • Mix4Munich
    • 11. September 2007 um 14:43

    Back to topic:

    Meine neuesten Errungenschaften: Drei Rollen rot-weisses Absperrband, um zu zeigen: "Haltet Eure Füße weg hier!"

    Tante Edith sagt, ich habe ja in der jüngeren Vergangenheit auch drei fünffach-Stromverteilerleisten in Knallrot gekauft. Sind stabil und mit HO7RN-Kabel versehen.

    Ach ja: Und eine Frontblende mit XLR-Inputs und XLR-Through sowie Speakon-Ausgängen, um meine Racks von vorne verkabeln zu können. Dazu ein paar Speakonstecker. Nennt sich DAP ACU-2 (wird ihrem Aussehen nach von KME gefertigt und wurde zwischenzeitlich auch mal von Thomann verkauft - natürlich auf deren Hausmarke umgelabelt)

    Viele Grüße
    Jo

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
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    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
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