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  2. Mix4Munich

Beiträge von Mix4Munich

  • Kennt jemand die Boxen von 4-acoustic?

    • Mix4Munich
    • 12. September 2004 um 21:18

    Aloha zusammen,

    hier mein letztes Posting zum Thema 4-acoustic. Wie beschrieben, zwei Boxen geliefert, eine geht, eine defekt. Der Service reagiert auf Anfrage prompt, gibt ein paar Tipps. Ich pobiere diese aus, bringt aber nix. Ich schreibe dem Vertrieb wegen Umtausch. Von dort kommt erst mal lange nichts. Dann noch eine Anfrage, dann noch eine, und endlich wird eine neue Box geliefert und die defekte abgeholt.

    Leider ist die gelieferte die falsche Box - kein Monitor, sondern die identisch bestückte normale Box. Wieder Nachricht an den Vertrieb, keine Reaktion. Noch eine Nachricht, diesmal schon weniger freundlich, doch wieder keine Reaktion.

    Mir reichts, ich will den Mist loswerden, und mit der Firma will ich auch nie wieder was zu tun haben: Drei Boxen, eine geht, eine kaputt, eine falsch geliefert; Reaktionen des Vertriebs bei wirklichen Problemen immer nur nach wiederholtem Nachhaken. Die Boxen selber sehen hochwertig aus, klingen bei niedrigen Lautstärken auch okay, machen aber sofort dicht, wenn sie etwas gefordert werden.

    Und nun meine Fazit: Ich rate ab von 4-acoustic, und das betrifft nicht nur die Produkte (für ernsthafte Anwendung oder ambitionierte Amateure), sondern auch die Firma. Diese rote Karte hat sich 4-acoustic durch wiederholtes Versagen selbst erarbeitet.

    mfg
    mix4munich

  • Software zur Auftragsverwaltung

    • Mix4Munich
    • 13. August 2004 um 01:08

    Aloha zusammen!

    Welche Software setzt Ihr zur Auftragsverwaltung ein? Ich habe neulich was von Data Becker probiert, und alles war fein, bis es ans Ausdrucken der Dokumente (Angebot, Angebotsbestätigung, Lieferschein, Rechnung) ging - die sahen einfach nur schlecht aus und waren auch nicht richtig gut hinzubekommen, schon gar nicht mit dem mitgelieferten Formulareditor. Die zweite Seite der Formulare konnte nicht editiert werden und sah einfach immer nur peinlich aus. Das soll aber halbwegs vernünftig und professionell aussehen.

    mfg
    Jo

  • Theorie-Frage: Verdoppelung der Schallquelle

    • Mix4Munich
    • 24. Juli 2004 um 19:59

    Gratulation! Du hast die Theorie des Zylinderstrahler, und damit des Line Arrays, gefunden... :)

    Natürlich wird mit Zunahme der Entfernung nicht die Schallquelle schwächer, sondern nur der gemessene Schallpegel am Ort der Messung.

    Die Theorie dahinter ist die: Ein einzelner Lautsprecher ist eine sog. punktförmige Quelle. Diese strahlt ihre Energie durch eine kugelförmige Fläche. Die Größe der Kugeloberfläche steigt mit dem Quadrat der Entfernung

    Kugeloberfläche = 4 * Pi * Radius * Radius

    Also nimmt die Energiedichte (und damit der Pegel) mit dem Quadrat der Entfernung ab.

    Wenn Du (theoretisch) unendlich viele identische Schallquellen übereinander anordnest, hast Du einen Zylinderstrahler. In der Praxis genügen ein Dutzend (Frage ans Plenum: Was ist das untere Minimum?)

    Beim Zylinder nimmt die Oberfläche linear mit dem Abstand zu, nicht quadratisch.

    Zylinderoberfläche = 2 * Pi * Radius * Höhe + 2 * Pi * Radius * Radius

    Näherungsweise: Zylinderoberfläche = 2 * Pi * Radius * Höhe (da die Höhe des Zylinders viel größer sein soll als sein Radius, kann der zweite Term vernachlässigt werden)

    Die Dichte der Schallenergie nimmt daher linear ab - und das ergibt 3 dB Abnahme bei Verdopplung des Abstandes.

    Korrekturen und sachliche Anmerkungen sind herzlich willkommen!

    mfg
    Jo

  • FX der alten vs. neue Generation

    • Mix4Munich
    • 13. Juli 2004 um 16:25

    :D

    Nannte sich früher mal "unplugged" - aber wenn man weiss, was z.B. die Comedy-Schaumschläger von "Badesalz" daraus gemacht haben, traut man sich gar nicht mehr, den Ausdruck in den Mund zu nehmen. Aber so unplugged isses im Fall "meiner" Band nun auch wieder nicht, der Bass ist voll elektrisch, und einer der beiden Gitarristen spielt in einem Set eine Klampfe, die sowohl magnetische als auch piezoresistive Pickups hat. Und mit dem magnetischen Pickup darf's dann auch mal braten, röhren und zerren. Kommt gut.

    mfg
    Jo

  • FX der alten vs. neue Generation

    • Mix4Munich
    • 13. Juli 2004 um 12:46

    Interessant, was Ihr so für Meinungen zu FX habt. Ich habe eine ganz andere Vorgehensweise und möchte diese mal (quasi zur Ansicht) dazu stellen:

    Vorwiegend mische ich eine Akustik-Rockband, bei der sich die Technik der Musik unterordnet (bei der die FX also eher nicht oder nur punktuell plakativ in Erscheinung treten sollen) oder Rockbands, bei denen auch nicht sooo viel mit Effekten hantiert wird. Oder ich mache "Feuerwehrjobs", wo Band und ich uns nicht kennen. Oder Sprach- und Theaterbeschallung ohne erkennbare Effekte. Wer mich bucht, bucht mich ohne Equipment (also zur Bedienung einer gegebenen Anlage) oder mit meinem eigenen Zeug. Auf Ridertauglichkeit hatte ich also in der Wahl meiner Effekte nie zu achten. Ich bewege mich mit meiner Klientel im ambitionierten Amateurbereich.

    Meine Effekte sollen natürlich klingen und normalerweise nicht deutlich in Erscheinung treten. Als Haupthall benutze ich am liebsten Lexicon wegen ihrer Natürlichkeit und Nebengeräuscharmut. Was soll ich sagen, mit dem Lexicon Alex bin ich seit Jahren zufrieden. Mit diesem Haupthall verhalle ich ALLE Signalquellen, auch Drums, Tieffrequentes und bereits mit FX ankommende Signale. Das tue ich, damit alle Signale akustisch im gleichen Raum stehen (so nenne ich das mal). Tiefe Signale und die bereits mit FX angereicherten Signale verhalle ich nur sehr dezent. Am liebsten benutze ich dazu auch eine leichte Höhenanhebung und eine Bassabsenkung in den Pultkanälen, auf denen die Returns meines Hallgeräts ankommen. Dann wummert auch nichts wegen des Halls. Die Hallzeit setze ich je nach Song: Kurzer Hall für akustisch bereits "dichte" Songs (also uptempo Nummern), längerer Hall bei den langsamen Sachen. Wenn's mal plakativ sein soll, dann bekommt die Snare eine ganze Menge vom Hall.

    Als zweites Effektgerät (zur Not geht's auch ohne) benutze ich ein nahezu beliebiges Multi-FX-Gerät. Ich muss mich nur damit auskennen. Daraus hole ich mal ein langes Delay für ein (Gitarren)Solo oder einen hörbaren Chorus/Flanger für eine wichtige akustische Gitarre. Und nur unter Umständen mal ein Gated Reverb, wenn das ausdrücklich gewünscht wird oder wenn es ein Coversong mit eben diesem Effekt ist (denn eigentlich kann ich den unnatürlichen Effekten wenig abgewinnen).

    Für meine eigene Arbeit mag ich i.allg. also keine vordergründigen oder unnatürlich klingenden Effekte. Ich sage nicht, dass es keine gute Musik gibt, bei der vordergründiger Effekteinsatz nicht gut passt und geschmackvoll wirkt. Aber im übelsten Mix, den ich bisher aus einer "amtlichen" Anlage gehört habe, werkelten nicht weniger als vier Hallgeräte, davon allein drei an den Drums. Es klang, als ob jedes Instrument der Band aus einem anderen Raum herausschallen würde. Ich fand's ehrlich schlimm.

    Meine Bands buchen mich immer wieder, weil ich ihnen einen guten Monitormix bastele und weil ihnen das Publikum dann Komplimente zum Sound macht. Ich hasse dieses Eigenlob, aber bitte glaubt mir, mit meinem Konzept des Effekteinsatzes komme ich bei meiner Klientel ganz gut an. Ich würde wahrscheinlich gnadenlos Schiffbruch erleiden, wenn ich eine Elektronikband zu mischen hätte.

    Meine Meinung zum Thema. Anders geht's natürlich auch.

    mfg
    Jo

  • Schlagzeug abnehmen - wie mics positionieren?

    • Mix4Munich
    • 11. Juli 2004 um 21:48

    Guckst Du hier:

    http://www.saecollege.de/reference_material/

    und klickst auf "Drums and Percussion". Da steht eine Menge.

    mfg
    Jo

  • Alternative Gesangsmikros

    • Mix4Munich
    • 11. Juli 2004 um 21:04

    Ich habe gute Erfahrungen mit der N/D Serie von Electro Voice gemacht:
    - N/D 357 klingt wie ein SM 58 mit Loudness und etwas klarer (bessere Auflösung)
    - N/D 457 klingt fett: Toll für Frauenstimmen!
    - N/D 767a klingt super klar und analytisch, fast schon wie ein Studio-Großmembraner, aber nicht so kalt wie viele Sennheisers; super Durchsetzungsvermögen

    Nach meiner Erfahrung (wir benutzen die o.a. drei Mics in meiner Band) haben alle diese Mics eine geringe Rückkopplungsneigung und setzen sich aufgrund ihrer feinen Auflösung gut durch. Im Vergleich zu einem SM 58 kann man den Pegel des Sängers zurücknehmen, er ist trotzdem sehr gut und deutlich zu hören

    - dann gibt es noch das N/D 757, ein Brülleisen für Metal-Shouter mit unendlich drückenden Mitten; nicht mein Geschmack (und ich besitze es auch nicht), aber es macht, was es soll. Habe mich davon überzeugt

    Kosten alle unter EUR 130, soweit ich weiss (schau' mal beim "t" nach)

    mfg
    Jo

  • Compressor für Multi-Signalverarbeitung.

    • Mix4Munich
    • 29. Juni 2004 um 22:31

    Gebraucht könntest Du für den Preis einen Drawmer DL-241 kaufen. Klingt dezent, pumpt nicht, hat eine (abschaltbare) Automatik für Attack und Release, die fast immer gut klingt (und natürlich die Möglichkeit, alles manuell einzustellen). Ausserdem hat das Ding einen funktionierenden Limiter und ist robust wie ein Panzer.

    mfg
    Jo

  • Kennt jemand die Boxen von 4-acoustic?

    • Mix4Munich
    • 22. Juni 2004 um 00:30

    Hallo Forum,

    hier Teil 2 meines Erfahrungberichtes zu den Boxen von 4-acoustic: Einsatz als Monitore bei einer Bandprobe.

    Hier war der Eindruck auch noch gut: Als Gesangsmonitor (und etwas E-Gitarre) keine Probleme, drei Stimmen kommen informativ und unterscheidbar rüber. In unseren (mittleren) Lautstärkeregionen klappt das gut. Auch keine Spur von Feedback, aber wir benutzen als Mikros die EV N/D-Serie, Modelle 767, 457 und 357, die sind ohnehin nicht sehr Feedback-anfällig. Der Klang war auch ohne EQ-ing sofort brauchbar. Nicht toll, aber okay.

    Dann mal als "Partybox" mit Konservenmaterial bei richtig Pegel:
    Hier war sofort Ende Gelände! Ein Stück oberhalb der Lautstärke, die wir für unser Monitoring fahren, klingt die Box komprimiert, gepresst, zerrig, plärrig. Nun ist Konserve ja verdichtetes Material - Kompression, hoher Durchschnittspegel - da müssen die Speaker bei gleichem Spitzenpegel viel mehr schaffen als bei Live-Material.

    Auf der Verpackung habe ich den Aufdruck "SPL max = 110 dB" gefunden. Rechnerisch sollten es viel mehr sein: 97dB / 1W / 1m. Da sollten bei 400W (soviel soll die RMS können, bei 800W peak) eigentlich 123dB / 1m gehen, abzüglich etwas Power Compression oder Nichtlinearitäten. Aber 120dB sollten es schon sein.

    Nun, die zweite Box klingt ausserdem komisch - keine Höhen, keine Tiefen, fast wie ein Telefon. Möglicherweise die Frequenzweiche falsch verkabelt? Der Service ist jedenfalls gut, da kam sofort eine Mail zurück, was man tun kann. Werde also morgen selbst mal Hand anlegen und das Problem hoffentlich beheben. Dann auch ein Blick ins Innere.

    Mein Fazit aber schonmal vorab: Für mich gut. Für dezente Beschallung auch okay. Für Beschallung mit Pegel absolut untauglich.

    Viele Grüße
    Jo

  • EGitarre mit Mikro abnehmen???

    • Mix4Munich
    • 21. Juni 2004 um 23:57
    Zitat von "Masterb01009"

    Servus,

    ich habe mal wieder eine Frage:

    Gibt es wirklich so einen großen Unterschied ob man die E-Gitarre mit einem Mikro vom Gitarrenverstärker abnimmt oder nach dem Effekt über DI direkt ins Pult geht?
    Außer halt das sich die feedbackgefahr erhöht.
    Das Pult ist ein älteres Behringer MX-8000.

    Bitte um eure Meinungen und Erfahrungen
    MasterB

    Ja, der Unterschied ist enorm. Zumindest wenn Du von einer normalen DI-Box redest. Es gibt aber auch DI-Boxen, die genau für diesen Zwecke gemacht wurden:

    Der Speaker trägt sehr stark zur Formung des Gitarrensounds bei. Mit Mikro nimmst Du den "richtigen" Sound ab. Mit der DI-Box (die kommt in der Übertragungskette vor dem Speaker, berücksichtigt dessen Klangformung also nicht) hast Du die Soundveränderungen durch den Speaker nicht dabei. Bei verzerrten Sounds klingt das fürchterlich!

    Es gibt aber auch DI-Boxen (z.B. H&K Red Box oder Behringer ULTRA-G GI100 oder was von Palmer, u.v.m.), die simulieren den Sound eines Gitarrenspeakers - und das klingt dann ganz brauchbar. Man nennt diese Dinger auch Speaker-Simulatoren oder -Emulatoren. Die Red Box und das Behringer Teil kenne ich, letzteres ist echt nicht schlecht. Mit einem Mikro kann man zwar einen noch besseren Sound erzielen, braucht aber Zeit und Erfahrung dazu. Mit der Behringer GI100 steht der Sound in einer Minute und ist niemals wirklich schlecht.

    Die Feedbackgefahr durch die Benutzung eines Mikros erhöht sich nur theoretisch - ich habe in den letzten 15 Jahren kein Mikro vor dem Gitarrenamp pfeifen hören! Mit der DI-Box (bzw. Emulator/Simulator) hast Du eine bessere Kanaltrennung, Du kannst bei Bedarf einen Compressor/Limiter oder - das mache ich - eine Rauschunterdrückung in den Kanal einschleifen.

    mfg
    Jo

  • Kennt jemand die Boxen von 4-acoustic?

    • Mix4Munich
    • 16. Juni 2004 um 01:36
    Zitat von "Chrrr"

    Wenn du das Teil bekommenhats würd ich mich über nen Bericht freuen. Auf der HP findet man ja kaum Infos.
    Aus welchem Material ist das GEhäuse? Wie lackiert? Welche Bestückung? Wie verarbeitet???
    Für den Preis kann man ja eigentlich NIX erwarten, aber vielleicht ist es ja besser als die üblichen LOw-Cost Plastikkübel. Die allerdings hat die Firma recht teuer im Sortiment :shock:
    Freu mich auf deinen Erfahrngsbericht.


    Hallo Forum!

    Gestern wurden die Monitore angeliefert, hier der Erfahrungsbericht, Teil 1:

    Optische Wirkung: Auspacken, ansehen - unglaublich! Holzgehäuse, grauer Strukturlack. Trapezform mit Monitorschräge, acht Gummifüsse, Hochständerflansch aus Plastik, zwei Speakonbuchsen. Bestückung 15" und 1,4" unbekannter Herkunft, Trennfrequenz 2 kHz. Laut Hersteller ein echtes Horn, kein Piezo. Der erste optische Eindruck jedenfalls läßt Boxen einer wesentlich höheren Preiskategorie vermuten. Bei genauerem Hinsehen dann ein paar kleine Unsauberkeiten in der Lackierung an Stellen, wo man's nicht gleich sieht (in den Griffen z.B.). Aber egal.

    Das Handling: Zwei eingefräste Griffe im Holzgehäuse, die man von allen Seiten gut fassen kann. Toll. Beim leicht unsanften Abstellen der rund 25 kg schweren Box scheppert das Gitter ein wenig. Da hätte man in der Mitte zwischen Horn und Woofer ein kleines Schaumgummipolster zur Unterdrückung dieses Schwingens anbringen können. Kein Problem, hole ich im Baumarkt und setze es selber ein.

    Erster klanglicher Eindruck: Ein Studiomikro an einen Vorverstärker und ab damit auf Endstufe und Box: Die Stimme kommt klar und sauber rüber - nicht zuwenig Mitten, so dass man gut informiert ist, was man auf der Bühne so treibt, auch keine starken Verfärbungen. Dann den CD-Player an die Endstufe und "Follow the Waves" von Melissa Auf Der Maur (die heisst wirklich so), fett arrangierter Grunge aus Kanada: Echt nett. Im Vergleich zu HiFi-Boxen natürlich kein tiefer Bass, aber wir reden ja auch über einen Bühnenmonitor. Von den tiefen Mitten bis in die Höhen sauber aufgelöster Sound, da verschwimmt nichts. Das ganze bisher in mittlerer Lautstärke (die Speaker stehen noch bei mir zuhause in einer Mietwohnung, und es ist reichlich spät).

    Fazit erster Eindruck: Nicht schlecht. Keine echten Schwächen. Nichts, was man nicht selbst fast zum Nulltarif beheben kann. Für den Preis ein echter Hammer. Die behalte ich schon mal, und sei's nur zur Hintergrundbeschallung auf einer Party.

    Viele Grüße
    Jo


    PS: Demnächst teste ich mal Konservenprogramm bei höheren Lautstärken und messe auch mal mit dem Analyzer. Ende nächster Woche kann ich die Boxen als Bühnenmonitore im Proberaum bei Einsatzlautstärke testen. Dann auch was zur Feedbackanfälligkeit unter Kampfbedingungen - im zweiten Teil meines Erfahrungsberichtes.

  • gitarre "anfetten"

    • Mix4Munich
    • 10. Juni 2004 um 23:28

    Wenn schon zwei Spuren vorhanden sind, klingen die denn beide so dünn?

    Um eine einzelne Gitarrenspur anzufetten, such' Dir mal eine Frequenz zwischen 300 und 800 Hz und booste die kräftig. Die Klampfe gewinnt dadurch an "Bauch" und klingt meist "holziger" und natürlich fetter. Welche Frequenz genau und wie stark, musst Du im Zusammenhang mit der Stimme ausprobieren - zuviel Klampfe erdrückt häufig den Gesang, also nicht übertreiben!

    Und wenn Du demnächst ein Demo mit der Band aufnimmst, und Du hast zwei Spuren und zwei Mics zur Verfügung, würde ich Dir diese Tipps mitgeben:
    - das SM57 zwischen einem und fünf cm vom Speaker entfernt aufstellen, NICHT auf die Mitte des Speakers ausrichten, sondern eher nach aussen, auf einen Punkt, der etwa auf der Hälfte der Strecke zwischen Mitte und Rand des Speakers liegt. Oder sogar noch etwas weiter aussen. Diese Spur soll den Schub in den Tiefmitten liefern
    - das Großmembranmikro zwischen zehn und zwanzig cm vom Speaker entfernt und auf die Mitte oder eher leicht daneben richten (wird nicht sooo einen großen Unterschied ausmachen). Diese Spur soll die Klarheit in den Höhen und oberen Mitten liefern und evtl. noch etwas zum tieferen Bass beisteuern
    - wenn Du diese beiden Spuren hast, kannst Du einfach durch Dosierung des Mischungsverhältnisses eine Menge guter und unterschiedlicher Sounds von der Gitarre bekommen
    - nehmt Ihr die Grundspuren zusammen auf? Um dabei das Übersprechen zu reduzieren, kannst Du einen auf die Seite gekippten Tisch mit zwei oder drei Decken behängen und das vor die Mikros und den Amp stellen, etwa einen knappen Meter vom Amp entfernt - da gibt weniger Übersprechen in beide Richtungen

    Und ganz allgemein: Statt eines Großmembraners bekommt man auch mit einem AKG D112 tolle Ergebisse.

    Viele Grüße
    Jo


    Edit start
    PS: Wenn es dann immer noch zu dünn klingt, wirkt weniger Gain am Amp manchmal Wunder!
    Edit stop

  • Unterschied eines "Theater Spots" zu einer PAR-Kan

    • Mix4Munich
    • 8. Juni 2004 um 18:12

    Hallo zusammen!

    Was ist der Unterschied eines "Theater Spots" zu einer PAR-Kanne? Ausser dem Preis und der Möglichkeit, auf dem Theater Spot ein Flügeltor zu montieren. Oder anders ausgedrückt: Könnte man (zur Not) eine Theatervorstellung auch mit normalen PAR-Kannen beleuchten? Danke!

    Viele Grüße
    Jo

  • Mikrofone für Theater

    • Mix4Munich
    • 7. Juni 2004 um 11:59

    Ich habe etwas Ähnliches mal mit Beyerdynamic M201 und M422 beschallt. Teilweise von der Decke abgehängt, teilweise in der Deko versteckt, überlege Dir, ob das bei Eurem Stück evtl. so machbar ist. Hat gut geklappt damals, aber wir hatten nur sieben Darsteller und eine kleine Bühne.

    Für Ansteckmics kann ich keider keine Empfehlung aussprechen.

    mfg
    Jo

  • Kennt jemand die Boxen von 4-acoustic?

    • Mix4Munich
    • 4. Juni 2004 um 10:54
    Zitat von "Chrrr"


    ... "SPAREN" als Hobby...

    Und genau da gehören die Dinger auch hin: In den Hobbyraum! Ich gehe mit sowas doch nicht in den Verleih! Ich dachte eigentlich, das wäre aus meinem zweiten Posting klar geworden ("Drummonitor in einer gemäßigt lauten Rockband"). Im Verleih benutze ich Speaker von Dynacord und EV.

    Ausserdem habe ich ein Rückgaberecht, wenn die Dinger also tatsächlich nichts taugen, gehen sie zurück.

    mfg
    Jo

  • Kennt jemand die Boxen von 4-acoustic?

    • Mix4Munich
    • 3. Juni 2004 um 00:25

    Der Link: http://www.4-acoustic.de.

    Die Box, die mich interessiert, ist die SP-15M, ein 15/2-er Monitor, der auch als Klein-PA herhalten soll (laut Beschreibung). Ich habe ihn bestellt, um ihn als Drum-Monitor in einer gemäßigt lauten Rockband zu testen.

    mfg
    Jo

  • Kennt jemand die Boxen von 4-acoustic?

    • Mix4Munich
    • 2. Juni 2004 um 23:52

    Kurze Frage: Kennt jemand die Boxen von 4-acoustic? Taugen die was (für den Preis)? Sie sehen vom Design der Gehäuse zumindest teurer aus als sie sind.

    Merci bien!
    Jo

  • Drawmer MX Serie

    • Mix4Munich
    • 31. Mai 2004 um 19:03

    Aloha, Experten!

    Ich besitze einen Compressor von Drawmer (DL 241), der gebaut ist wie ein Panzer und seit zehn Jahren wunderbar funktioniert. Jetzt habe ich von Drawmer die (sehr viel günstigere) MX Serie gesehen, einen De-Esser und einen Comp/Lim/Gate. Taugt diese MX-Serie was? Ist die so robust und von den Audiowerten vergleichbar gut wie die alte DL und DS Serie?

    Merci bien!
    Jo

  • PA für den klein Verleih (HK LR, JBL MPro Alternativen?)

    • Mix4Munich
    • 21. Mai 2004 um 01:25

    Bei 3000,- EUR für vier Boxen landest Du ziemlich genau bei der EV Eliminator mit 2*15 Zöllern und 1 Zoll-Horn. Sind allerdings ziemliche Oschis, ob die dann noch in den Golf passen?

    Vorteile:
    - Plug-und-Playiger geht's nimmer
    - haben vier Ohm, daher optimale Endstufenauslastung
    - EV ist ein amtlicher Name

    Nachteile:
    - schwer (um 55 kg pro Stück)
    - zu groß für die wirklich kleinen Jobs
    - zu schwer für Hochständer (und haben keinen Flansch afaik) und müssen irgendwie "auf Höhe" gebracht werden

    My 2 Cent
    Jo


    PS: Für meinen eigenen kleinen R'n'R-Verleih habe ich die 15/2-er plus 18-er Subwoofer geordert, allerdings kosten zwei Stacks da über 2000,- EUR, und damit ist für vier Stacks Dein Budget überschritten.

  • Ergänzung Full-Range System

    • Mix4Munich
    • 21. Mai 2004 um 01:13

    Erzähl' doch erst mal, was für Lautsprecher Ihr verwendet habt. Und was für sonstige Komponenten (Pult, Effekte, Endstzufen, etc.). Wie groß der Gig war, den Ihr gespielt habt, und was für Instrumente alle übers Pult liefen. Dann kann man eher was dazu sagen.

    Gruß
    Jo

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