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Beiträge von TWOsider

  • Woher Floorstands / Füße für PAR 36, 56 und KLeineffekte???

    • TWOsider
    • 9. Dezember 2010 um 11:16

    Da das Stichwort Mini-TV bereits gefallen ist: Von Manfrotto gibt es auch dazu passend das kleine flache Dreibein-"Stativ" 003MF mit der passenden Aufnahme:
    http://www.manfrotto.com/product/57065.…out_Pole_Female

    Für größere/schwerere Geräte gibt es auch noch den etwas größeren 003:
    http://www.manfrotto.com/product/57065.…nd_without_Pole

    Die sind natürlich preislich höher angesiedelt als ein Brettchen, aber man hat keinen Ärger mit den Kabeln und das Transportvolumen ist auch sehr klein.

    Grüße
    Joern

  • Furman und Einstreuungen

    • TWOsider
    • 13. November 2010 um 13:02

    Hallo!

    Ist jetzt zugegeben auch nicht der gleiche Typ, aber wir haben PL-PLUS II E und direkt darunter die Auflösung des (gemischt symmetrischen und unsymmetrischen) Insert-Multicores, darunter dann Effekt-Geräte und es brummt nicht. Diese Serie ist inzwischen abgekündigt, vielleicht wurden die neueren Serien bei der Schirmung "kaputtgespart".

    Ausgehend vom "50 Hz-Flackern" der Voltmeter-LEDs gehe ich davon aus, das dieser Typ auch schon einen einfachen Trafo mit simpler Einweg-Gleichrichtung hat, reingeschaut habe ich aber nie.

    Grüße
    Joern

  • Lastberechnung: Gewicht von Konusverbindersätzen!?

    • TWOsider
    • 20. Juli 2010 um 19:52

    So, powered by Küchenwaage:

    Eurotruss CS1-CON für HD/FD-Serie

    • Konischer Verbinder: 137 g
    • Gewindestahlpin mit Mutter: 53 g
    • Stahlpin mit R-Clip: 50 g


    Ein kompletter Satz bestehend aus 4x Konusverbinder, 4x Schraubpin und 4x Stahlpin wiegt 960 g.

    Global Truss GT-Verbinder F31 - F44

    • Konischer Verbinder: 137 g
    • Gewindestahlpin mit Mutter: 49 g
    • Stahlpin mit R-Clip: 48 g


    Der komplette Satz wiegt hier also 936 g.

    Man kann also je 4-Gurt-Traversenstück ein gutes Kilogramm rechnen.

    Grüße
    Joern

  • Sennheiser G3 an ASP1

    • TWOsider
    • 13. Juli 2010 um 23:53

    Einen (hoffentlich kühlen) guten Abend!

    Ist zwar nicht genau das, was du hören möchtest, aber als Splitter für die G3-Empfänger ist von Sennheiser der "ASA 1" vorgesehen, dieser versorgt bis zu vier Empfänger über die Antennenkabel und nicht mehr wie bisher bei den ASP über separate Kabel mit den bekannten Hohlsteckern.

    G2- und G3-Serie haben auch leicht andere Netzteile, bei den G2-Empfängern sind "NT 2-1"-Netzteile dabei, die G3-Geräte haben "NT 2"-Netzteile im Lieferumfang. Keine Ahnung, was sich außer dem Namen geändert hat, evtl. (= spekulative Vermutung) können die G3-Netzteile mehr Ausgangsstrom, spielt aber bei Betrieb über den Splitter eigentlich keine Rolle. Vielleicht gehen die Stecker auch nur "schwer" rein. Ich kann mich noch an die Konfektion unserer G2-Racks mit ASP 2 erinnern, da war auch viel Kraft nötig, dafür fallen die Stecker nicht raus. In Ermangelung eines G3-Empfängers ist aber auch das eine reine Vermutung.

    Falls die Stecker tatsächlich geändert wurden, dürften die einschlägigen großen Elektronik-Versender zumindest die Einzelteile zum Bau der Hohlstecker-Adapter im Sortiment haben. Kann zwar sein, dass es das auch fertig gibt, habe ich aber noch nicht gesehen und glaube ich auch nicht.

    Grüße
    Joern

  • Furman & Co - empfehlenswerte Rackstromverteilung?

    • TWOsider
    • 2. Mai 2010 um 14:16

    Hallo zusammen!

    Das USVen mit Doppelwandlung nicht mit dynamischen Lasten klarkommen würde ich mal so pauschal nicht sagen. Computer bzw. Server sind auch nicht wirklich Verbraucher mit konstanter Last, ein Wechsel der CPU von Idle nach Volllast kann schon im Bereich von >50 Watt Unterschied liegen. Bei entsprechend vielen Geräte addiert sich sowas auch auf, ich denke an Render-Farmen bzw. Media-Server im VT-Bereich.

    Zugegeben, reine Backline habe ich jetzt noch nicht an einer USV betrieben (wurde noch nicht nachgefragt von Kundenseite), aber selbst eine kleine Subsat-Anlage mit einem 1x B1801 und 2x TSNano an LAB fP2400Q geht (natürlich nicht auf Anschlag, aber für 50 Personen ausreichend) problemlos an einer Powerware 9125i (die Firma findet man heute unter dem Namen EATON). Diese USV macht Doppelwandlung bei 1 kVA angegebener Maximallast.

    Der Threadstarter muss für seine 1,5 kW natürlich größere Geschütze auffahren; die Frage ist, ob das mit einer Online-USV preislich dann noch im Rahmen ist, ich habe da Gerätepreise ab ca. 1000 EUR im Kopf.

    Die Frage ist auch: Gegen was möchte man absichern?

    • Einfacher "Stromausfall"?
      Dann reicht eine einfache Offline-USV.
    • Unter- bzw. Überspannung?
      Auch Offline-Geräte können sowas bis zu einem bestimmten Maß ausregeln, bei APC heißt das Feature z.B. Automatic Voltage Regulation.
    • Neutralleiter-Abriss im Betrieb?
      In diesem Fall sehe ich die Chancen bei einer Online-USV leicht besser, ein Offline-Gerät muss ja den Fehler zunächst erkennen und dann per Relais umschalten, da ist es für das Digital-Pult evtl. schon zu spät. Bei der Online-Variante hoffe ich darauf, dass es nicht durchschlägt und im schlimmsten Fall nur die USV hinüber ist, garantieren möchte ich dafür aber nicht. Wenn man in so maroden "Venues" spielt, ist evtl. eine ...
    • Blitzschlag?
      ... Elektronik-Versicherung ratsam

    Und ein Problem haben alle Varianten gemein: Wenn das Netz wirklich "komisch" ist, kann es passieren, dass die USV gar nicht erst auf Netzversorgung angehen möchte. Das habe ich bis jetzt allerdings nur bei Generatorbetrieb erlebt. Da wurde dann kurzfristig ein anderer Stromerzeuger geholt, darüber lief es dann. Wenn es darum geht, eine egal wie geartete Versorgungsspannung (in diesem Fall massive Unterspannung) noch irgendwie bestmöglich nutzbar zu machen, ist so ein Spannungskonstanter wie der angesprochene Furman wahrscheinlich sinnvoller.

    Den Nutzen eines mit Macht beworbenen "Netzfilters" glaube ich bei einem Digital-FOH in den Bereich "unnötiges Transportvolumen und -Gewicht" einordnen zu können.

    Ein sehr wichtiger Punkt ist sicherlich noch der Personenschutz hinter einer USV: Wenn der RCD in der vorgeschalteten Verteilung auslöst, ist das für die USV ja ein "normaler" Stromausfall, diese wird also auf Batteriebetrieb gehen und weiterhin Spannung am Ausgang liefern. Es sollte also tunlichst noch ein RCD nachgeschaltet werden. Und am Besten im gleichen Rack festverdrahtet, sonst wirds evtl. beim Aufbau einfach vergessen.

    Ich würde als letztliche Antwort auf die drei Fragen sagen: Wenn ihr mit professionellem Anspruch unterwegs seid und ein Digital-Pult habt, dann ist (dafür) eine USV Pflicht. An diese gehört ein zusätzlicher RCD/FI, ein Netzfilter erübrigt sich. Vielleicht reicht es auch, eine kleinere USV nur für das Pult zu nehmen, bei Stromausfall geht auch die PA nicht mehr und dunkel ists außerdem. An Geräten kann man sicherlich Produkte von APC und EATON empfehlen, du musst eben im anvisierten Leistungsbereich schauen. Wenn es Doppelwandlung sein soll: Bei APC haben solche Geräte das Kürzel "RT" (für Real Time) im Namen, bei EATON ab der 9000er Serie.

    Grüße
    Joern

  • Standalone CD-Brenner

    • TWOsider
    • 2. März 2010 um 20:10

    Es gäbe noch - auch von Tascam - den SS-CDR1:
    http://www.tascam.com/products/ss-cdr1.html

    Ist natürlich auch kein wirkliches Schnäppchen.

    Grüße
    Joern

  • einfaches Lichtpult

    • TWOsider
    • 3. Januar 2010 um 05:24

    Just my 2€:

    Ein Verleihgerät, was man dem Kunden ohne Betreuung mitgibt, muss auch für Laien mehr oder weniger intuitiv bedienbar sein. Den Kunden interessiert nämlich nicht, was das Gerät alles für tolle Features wie MIDI-Fernsteuerung und Blind-Programmierung hat oder was der Kasten neu kostet, er möchte einfach nur, das es funktioniert und seine Feier so verläuft wie er sich das vorgestellt hat.

    Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, das teilweise einfachste Zusammenhänge und Funktionsabläufe wie z.B. der angesprochene Blackout-Button "normale" Menschen vor ernsthafte Probleme stellen. Für einen selbst ist das mitunter unverständlich, allerdings muss man auch bedenken, das man wohl schon etwas länger in dem Bereich arbeitet und natürlich auch die Kenntnisse und das Verständnis hat. Und da helfen auch weder die grell blau blinkende LED neben dem Taster oder das vom Vermieter beigelegte Handbuch (sofern überhaupt in leserlicher Landessprache erhältlich) denn der Kunde wird es wahrscheinlich nicht lesen.

    Für mich sind SceneSetter und Konsorten aus diesem Grund für Verleihendkunden untauglich. Vielzuviele Knöpfe mit einer Aufteilung, die nur dem Platinenrouter zugute kommt, diverse Shift-Ebenen und Sondermodi, wo du selbst mit Handbuch bewaffnet teilweise ernsthaft Probleme bekommst, wenn das Pult eine andere Vorstellung von "drücke diese Tasten gleichzeitig" hat als du. Wer das Gerät kennt und wöchentlich benutzt, arrangiert sich damit und dann machen diese Geräte auch tadellos ihren Job, aber für Hochzeiten oder andere Klein-VAs ohne Betreueung: Danke, ich habe schon gegessen. In meinem Magen rumort es alle zwei Jahre kräftig, wenn ich in Spanien eine kleine Theaterproduktion habe und dort mit solchen Geräten arbeiten "darf". Den Zahlencode 1668 zum Programmieren habe ich mittlerweile drauf und die 1423 für den Reset brauche ich nur einmal am Anfang (oder war es doch die 1432?)

    Zugegeben, die ultimative Lösung für den Anwendungsfall sind Pro-Pulte nicht, aber ein entsprechend mit Chasern vorprogrammierter MA 12/2 erfüllt alle Anforderungen. Ein ähnliches Gerät mit ein paar Knöpfen weniger ist die Jester 12/24 von Zero88, aber auch das muss man natürlich passend vorprogrammieren. Noch weniger Knöpfe hat die bereits erwähnte Juggler (auch von Zero88), allerdings auch nicht alle verlangten Features (z.B. keine Sound-Steuerung, aber mal ehrlich: Die Leute tun sich teilweise auch wild herumflackernde LED-PARs während der Ansagen an, da kann ein mit 1 Hz getakteter Chase ja nicht den Weltuntergang bedeuten), der Preis liegt ungefähr bei der Hälfte. Netzteil ist bei diesen Zero88-Pulten zwar extern, dafür allerdings mit 4-pol. XLR auf Pult- und Kaltgeräte auf Netzseite. Und was mir auch grade noch einfällt sind die Zip-Desks von http://www.lightprocessor.co.uk/desks.html, gibts in diversen Ausführungen mit sehr wenigen Knöpfen und eingebautem Mikrofon, Preise unbekannt.

    Ich denke, dass es sich bei sowas (abhängig vom Kundenkreis) durchaus lohnen kann, in eine wenig verwirrende, klare Benutzeroberfläche zu investieren; was nützt es, wenn das Pult billig war, aber dafür permanent Anrufe reinkommen, das etwas "nicht funktioniert" und man dann rausfahren muss, um den einen Knopf zu drücken? Sowas Rechnung stellen ist auch eher unfein, schließlich wird vom Vermieter erwartet, etwas Gangbares zu liefern (es sei denn, ein bestimmtes Pult wurde explizit angefragt, dann ist das was anderes)

    Der Königsweg ist wahrscheinlich die Eigenentwicklung eines kleinen Pults mit ein paar Fadern und einigen Knöpfen für drei Chaser, Strobo und 2x An/Aus, dazu ein universeller Audio-Eingang und eindeutige Frontplatten-Beschriftung in Landessprache. Das ganze auf Basis von einem kleinen Mikrocontroller. Leider zahlt dir das niemand ;)

    Grüße
    Joern

  • Die Sache mit den CD-Playern (inkl. Test)

    • TWOsider
    • 22. Oktober 2009 um 20:05

    So, die Suche nach dem Gerät im Günstig-Sektor war leider nicht von Erfolg gekrönt, wäre ja auch zu schön gewesen.

    Glücklicherweise hat uns ein freundliches Foren-Mitglied seinen Sony CDP-D11 für einen fairen Kurs überlassen, der im Übrigen nach kurzem A/B-Vergleich von der Usability, Verarbeitungsqualität und den Abspielfähigkeiten dem Tascam grob gleichzusetzen ist. Ich habe zwar jetzt nicht den ganzen Parcours vom Anfangs-Post nochmal gemacht, aber die für uns kritischen Sachen wie Enhanced- und Mixed-Mode-CDs getestet: "Ein CD-Player - so wie er sein soll"* ;) Danke an den onk für die problemlose und schnelle Abwicklung.

    Der DAP-Player von oben werkelt jetzt übrigens in einer Festinstallation beim Kunden im (klimatisierten) 24/7-Dauerbetrieb. Nach jetzt etwa vier Wochen (also etwa 700 Betriebsstunden) ist von der Lesbarkeit der LCD-Anzeige allerdings nicht mehr viel übrig, die vier Jahreszeiten spielt er jedoch ohne Murren endlos ab und der Schrank leuchtet blau, wenigstens das kann er. Vielleicht ist es auch ein Einzelfall, ich kann jedoch nur von diesem und baugleichen Geräten abraten.

    Danke nochmal an alle Beteiligten & Grüße
    Joern

    * = Nein, ich trinke kein Zero - nur das Original bei 3° ;)

  • Produktauswahl 4-Kanal Endstufen

    • TWOsider
    • 30. September 2009 um 22:35

    Bei uns dafür im Einsatz: LAB.gruppen fP 2400Q (auch letztens erst wieder in einer Kirche). Die angegebenen Leistungen würde ich als ehrlich bezeichnen, für die Bose-Systeme sicherlich mehr als genug. Ansonsten für Monitoring oder auch kleine Sub-Sat-Systeme gut geeignet, dazu ziemlich leicht.

    Was das Lüfter-Geräusch angeht: Ich hatte den Amp grade hier im Zugriff und hab' mal schnell das Schätzeisen drangehalten:

    • Hintergrundgeräusch (Stille Nacht): 23 dB
    • Direkt nach dem Anschalten (Lüfter gehen da kurz auf max. Leistung): 64 dB
    • Normaler Betrieb: 37 dB


    alles A-bewertet und in ungefähr Pi-Drittel Meter Entfernung gemessen. Das normale Lüftergeräusch würde ich als wahrnehmbar aber nicht störend bezeichnen, auch in der Kirche nicht. Der Amp mag es auch gern etwas wärmer, die Temperatur-Regelung spricht nämlich erst an, wenn es wirklich warm wird.

    Die LAB ist im Prinzip unser Brot-und-Butter Amp für alle kleinen bis mittleren Sachen, bis jetzt 100% zuverlässig. Einzig, dass die Kiste keine 4 Speakons hat (sondern nur 2, wo dann jeweils zwei Kanäle aufliegen) ist etwas unflexibel, gibt Abzüge bei der B-Note ;)

    Ansonsten: Hoellstern hatten wir auch mal zum Testen da, für großes Holz auch sehr gut, für den Anwendungsfall hier aber hoffnungslos überdimensioniert und preislich uninteressant. 1-HE China-Ware habe ich bei einem Kollegen mal erleben dürfen, für den Preis und Party-Anwendung sicherlich ok, Lüfter sind aber wirklich laut gewesen. 40mm eben, geht auf 1 HE aber nicht anders. Die schon erwähnte TSA 4-700 scheint für das Geld ziemlich unschlagbar zu sein, in Ermangelung von persönlicher Erfahrung mit dem Gerät kann ich da aber wenig zu sagen.

    Grüße
    Joern

  • Die Sache mit den CD-Playern (inkl. Test)

    • TWOsider
    • 10. September 2009 um 03:43

    Hallo allerseits.

    Zur Zeit suchen wir für ein kleines Rack mit 19"-Pult, einem Kompressor und zwei Funk-Empfängern noch einen simplen CD-Player für Zuspielungen und Pausenmusik. Wichtig ist eigentlich nur:

    • 1 HE Bauhöhe
    • Auto-Cue
    • Zuverlässig
    • Alle wichtigen Funktionen direkt am Gerät bedienbar
    • wenigstens ein kleiner Anti-Shock-Puffer
    • Etwaig von Künstlern mitgebrachte Fremd-Techniker, die mit der Bedienung betraut werden, sollten nur mittelbar das Gesicht verziehen (zumal der Rest vom Rack eigentlich keinen Anlass zu Kritik bieten wird)

    Das Rack ist für kleinere Theater- und Kleinkunst-VAs gedacht, wo der Platz für den FOH eher begrenzt ist, daher "ein-Rack-mit-allem-drin", Stecker rein und los. Wir haben bereits einen Tascam CD-01U (ohne Pro) im Siderack für den "großen" FOH-Platz und sind mit dem Gerät soweit super zufrieden, so dass wir in der Theorie auch noch einen kaufen würden. Wenn das Ding nicht so unverschämt teuer wäre ...

    Es gibt ja haufenweise billige CD- und DVD-Player aus dem HiFi-Bereich, nur haben die bekanntermaßen weder Auto-Cue noch kann man ohne Fernbedienung etwas mit denen anfangen, fällt also raus. Von DAP gibts den DS-610, der auf dem Papier alle Forderungen erfüllt, also gekauft. Viele würden das Gerät wahrscheinlich auch eher Party-PA zuordnen, aber der Fall "wir brauchen einen Soundcheck- und Stadtfest-Player, der dem Einsatz angepasst kostet" tritt doch eher im "Profi-Lager" auf, oder?

    Nach dem ersten Test - quasi ein kleines Shoot-Out, Tascam vs. DAP mit dem ich mich die vergangenen paar Stunden beschäftigt habe und den ich dem Forum nicht vorenthalten möchte - bin ich aber nicht mehr so ganz überzeugt von der Mühle, aber der Reihe nach.

    Zum Setup: Beide CD-Player mittels gleichwertiger Kabel an die Line-Inputs von einem Audio-Interface MotU 828 mkII angeschlossen, das via USB ans Laptop, darauf Adobe Audition im Multitrack-Modus. 48 kHz Sample-Rate, gleiche Settings für alle Kanäle, logisch.
    Der erste Test-Parkur ist eine normale Audio-CD mit drei Tracks:

    • 440 Hz Sinus bei 0 dBFS
    • 440 Hz Sinus bei -1 dBFS
    • White- und Pink-Noise


    Warum 440 Hz? Weil das ein Preset vom Audition-Oszillator ist ;)

    Beide Player geben sich beim voll ausgesteuerten Sinus-Track keine Blöße. Das Rausch-Spektrum sieht auch unauffällig aus, es sind keine offensichtlichen Einbrüche oder verfrühte Abfälle im Frequenzgang erkennbar. Genauer habe ich das nicht gemessen, war mir aber auch nicht so wichtig, ich denke da würden auch keine bösen Überraschungen zu Tage treten und mir fehlt auch das passende Equipment.

    Auffällig beim DAP-Player ist ein kurzer Einbruch in der Signalamplitude - jeweils immer ziemlich exakt 697 ms nach dem Start der Wiedergabe. Es geht dann schlagartig etwa 4-5 dB runter und dann linear wieder rauf, siehe Bild. Nach 20 ms ist der Pegel dann wieder normal. Bei den Sinus-Tönen hört man dieses Artefakt ganz deutlich, beim Rauschen schon weniger, mit "normaler" Musik muss man schon extrem drauf achten. Aber trotzdem: WTF?

    Der Tascam-Player hat einen um etwa 6 dB besseren Signal-Rauschabstand und bringt zusätzlich 6 dB mehr Pegel am Ausgang (der DAP hat einen regelbaren "Line"-Ausgang und einen "Rec"-Ausgang mit festem Pegel - den habe ich gemessen). Der DAP-Player überlagert ähnlich wie schlechte Laptop-Soundkarten Geräusche vom Laufwerk in das Ausgangssignal, man kann deutlich verfolgen, wie die CD eingezogen wird, hochdreht, seekt und wieder abbremst. Das ganze ist zwar leise, aber trotzdem wahrnehmbar. Beim Tascam herrscht "Stille" während Einzug, Spin-Up, Seek und Spin-Down. Zum Nachhören hier alle Aufnahmen in einem ZIP-Archiv; etwa 1,4 MB.
    http://rapidshare.com/files/277908180/dap-tascam.zip

    Mit einem zusätzlich am MotU angeschlossenen Mikrofon habe ich dann die Startverzögerung gemessen. Dazu habe ich parallel das Signal von CD-Player und Mikrofon aufgenommen und die Verzögerung vom akustischen "klicken" des Play-Tasters bis zum Start des Tracks auf der anderen Spur ausgewertet. Ergebnis:

    • Tascam: ~880 Samples = 20 Millisekunden
    • DAP: ~11730 Samples = 244 Millisekunden

    Zugegeben, die 1/4-Sekunde ist kein Weltuntergang. Alle Funktionen sind beim DAP-Player aber so träge, egal ob ich Tracks skippe oder Play/Pause bzw. Cue drücke: eine gefühlte halbe Sekunde vergeht, bis sich was tut; das gilt auch für das Display. Der Tascam reagiert direkt auf alle Eingaben.

    Bei Audio-CDs zeigt der DAP-Player eine Balken-Fortschrittsanzeige in der oberen Display-Zeile an, CD-Text wird nicht unterstützt (zumindest nicht bei den von mir getesteten CDs). Bei MP3-CDs wirds dann interessant, ID3 scheint nicht oder irgendwie fallweise zu gehen, manchmal kommt aber einfach nur sinnloses dabei raus (siehe Bild, da hätte eigentlich "Hammer" stehen sollen), obwohl das Tag am Rechner mit diversen Programmen problemfrei zu lesen geht. Sind auch keine besonderen Zeichen oder UTF-8 oder noch schlimmer, plain ASCII. Vielleicht wird auch einfach nur der Dateiname angezeigt, dann ist aber noch unverständlicher, das da Murks rauskommt; dem auf den Grund zu gehen hat mich aber dann nicht weiter interessiert. Der CD-01U hat keine alphanumerische Anzeige, daher ist mit CD-Text bzw. Text allgemein Essig.

    MP3 vom USB-Speicher geht auch, auch mit USB-Kartenleser von einer SD-Karte. Festplatte habe ich nicht getestet, ist aber auch nicht unser Anwendungsfall. Angezeigt werden nur die Dateien im Root-Verzeichnis, Unterverzeichnisse werden nicht direkt beachtet. Drückt man dann den "Prog"-Knopf hat man entweder Glück (ca. 10% der Fälle) und er springt ins erste Unterverzeichnis oder man hat Pech (eher 90% der Fälle) und der Kasten legt reproduzierbar einen Absturz hin. Die Track-Nummer wird dann zwar auf dem Display noch angezeigt und lässt sich auch skippen, Dateiname wird aber nicht angezeigt und Audio kommt auch keins mehr raus. Erst habe ich vermutet, das die Kiste jetzt im Programm-Modus ist (was aufgrund der Tastenbeschriftung ja auch logisch erscheint), aber die sonstigen Bedienelemente sind auch tot. Längeres gedrückthalten des "Prog"-Tasters zum Abbrechen des Programm-Modus (laut Handbuch) hilft auch nicht. Aufs CD-Laufwerk kann man auch nicht mehr wechseln, tot eben. Der Netzschalter geht zum Glück noch ;)
    Beim Tascam kann man mittels Shift die Skip-Tasten zum Wechseln des Verzeichnisses verwenden, funktioniert auch. Ist zwar ohne Text-Anzeige nicht komfortabel, aber das erwarte ich bei einem 1 HE-Gerät auch nicht.

    Apropos Daten-CDs: Bei Enhanced-CDs, die vorne ein paar Audio-Tracks und hinten noch einen Daten-Track haben (was ja nicht so unüblich ist) erkennt der DAP-Player den Daten-Track als Audio und versucht den auch "lautstark" abzuspielen, hat Ähnlichkeiten mit White-Noise bei gefühlten +10 dBFS (geht nicht, ist klar, hört sich aber so an ;-)). Sehr, sehr böse, wenn man im Ernstfall auf Veranstaltung ausversehen mal einen Track zu weit skippt und es nicht rechtzeitig merkt. Mixed-Mode-CDs, also solche die zuerst einen Daten-Track und danach Audio-Tracks haben, werden gar nicht erkannt, d.h. im Display bleibt "LOAD CD" stehen und länger als 3 Minuten wollte ich nicht warten. Der Tascam erkennt alle Enhanced- und Mixed-Mode-CDs die ich auf die Schnelle finden konnte korrekt und ohne merkliche Verzögerung im Vergleich zu reinen Audio-CDs. Bei Mixed-Mode-CDs zeigt er zwar einen Track (den ersten) zuviel an, spielt diesen aber nur gemutet ab, d.h. die Zeit läuft zwar aber kein Signal am Ausgang.

    MP3 mit DRM-Zeugs drin konnte ich mangels entsprechender Dateien nicht testen. Die normalen Test-MP3s in folgenden Formaten wurden von beiden Playern alle erkannt und konnten auch dekodiert werden, der DAP verschluckt aber manchmal (nicht reproduzierbar in gefühlten 5% der Fälle) die ersten paar 100 Millisekunden einer Datei.

    • MPEG ADTS, layer III, v2, 32 kBits, 16 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v2, 40 kBits, 16 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v2, 48 kBits, 22.05 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v2, 56 kBits, 24 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v2, 64 kBits, 24 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v1, 80 kBits, 32 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v1, 96 kBits, 32 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v1, 112 kBits, 44.1 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v1, 128 kBits, 44.1 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v1, 128 kBits, 48 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v1, 160 kBits, 44.1 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v1, 160 kBits, 48 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v1, 192 kBits, 44.1 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v1, 192 kBits, 48 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v1, 224 kBits, 44.1 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v1, 224 kBits, 48 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v1, 256 kBits, 44.1 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v1, 256 kBits, 48 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v1, 320 kBits, 44.1 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v1, 320 kBits, 48 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v1, VBR, 44.1 kHz, JntStereo
    • MPEG ADTS, layer III, v1, VBR, 48 kHz, JntStereo

    Sonst noch beim DAP positiv aufgefallen:

    • Frontplatte angenehm schwarz, könnte aber dicker sein
    • Eject ist während der Wiedergabe gesperrt
    • Verarbeitung dem Preis entsprechend gut, Tasten haben einen guten Druckpunkt und wackeln wenig bis gar nicht
    • Netzschalter ist amtlich und kein reiner "Standby"-Taster
    • Netzstecker ist zwar Euro-Flach, sitzt aber ordentlich fest
    • Single-Play- bzw. Auto-Cue-Modus funktioniert tadellos und lässt sich über einen beleuchteten Taster umschalten
    • Anti-Shock der seinem Namen alle Ehre macht, selbst "auf den Kopf stellen" und "Barkeeper"-Schütteln lassen die CD-Wiedergabe nicht abbrechen
    • Zwei Ausgänge, einer mit festem Pegel und ein zweiter mit Level-Poti vorne

    Soweit der Vergleichstest. Wegen so Sachen wie dem Verzeichnis-Absturz oder dem Enhanced- bzw. Mixed-Mode-CD-Debakel ist der Player bei mir aber eigentlich durchgefallen. Ich kann dem Kunden bzw. Künstler gegenüber ja schlecht erzählen, das seine Zuspielung ausfällt, weil mein CD-Player seine im Laden gekaufte CD nicht liest, wenn sie bei ihm im Auto bzw. zu Hause problemlos läuft. Wie schwer kann es denn sein, aus seit Jahrzehnten verfügbaren Komponenten einen CD-Player in Serie zusammenzubauen, der Auto-Cue kann, alle praktisch auftauchenden CD-Formate und Sondersachen wie "Kopierschutz" verarbeitet und dann noch zuverlässig läuft? Und muss so eine Kiste dann im Bereich ab 600 EUR aufwärts kosten?

    Zurück zum Ausgangsproblem: Kennt hier jemand aus praktischer Erfahrung einen CD-Player mit den oben genannten Features, der nicht mehr als 200 EUR (absolute Schmerzgrenze 300 EUR) netto kostet und den er oder sie mit gutem Gewissen empfehlen kann? Oder darf ich mir das aus dem Kopf schlagen und sollte mich mit dem Gedanken anfreunden, mindestens das Doppelte auszugeben? Wir sind ja durchaus bereit, für qualitativ hochwertiges Gerät auch quantitativ viel Geld auszugeben, aber irgendwo sind dem auch Grenzen gesetzt.

    Alternativ: Hat jemand einen der üblichen Verdächtigen wie Tascam CD-01U (mit oder ohne Pro), Sony CDP-D11 oder Denon C620 bzw. C640 zufällig gebraucht aber funktionstüchtig zuviel und möchte den unbedingt im genannten Preisrahmen loswerden? Wahrscheinlich nicht, aber man kann ja mal fragen ;)

    Trotzdem Danke & Grüße ;)
    Joern

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • TWOsider
    • 31. Juli 2009 um 11:43

    Zu vermuten, dass der Aufbau abhängig von der Wahl der Adressen (also jetzt .4 oder .20 als letztes Oktet) funktioniert oder nicht, grenz schon ein wenig an Voodoo ;)

    Auch dürfte es relativ egal sein, ob das Gerät sich jetzt "WLAN-Router" oder "Access Point" nennt. In den hier geschilderten Installationen wird nichts irgendwohin geroutet, nur der "Access-Point"-Teil zählt. Klar geschehen so Sachen wie DHCP-Server in der selben Software, in der auch das Routing gemacht würde, aber die haben nichts mit der eigentlichen Datenübertragung zu tun.

    Die meisten DHCP-Server (ob jetzt in irgendeiner Geräte-Firmware oder als extra Softwarepaket wie der dhcpd vom ISC) merken anhand ihrer Lease-Tabelle (oder eines noch längerlebigeren Speichers), ob ein Client (z.B. das Laptop) schonmal da war und weisen in diesem Fall die selbe Adresse wieder zu. Windows versucht sogar bei jeder neuen Verbindung, die vorherige Adresse wieder zu bekommen, indem es sie explizit anfragt.

    Und die meisten Server-Implementationen sind so schlau und pingen die Adresse, die sie zuweisen wollen vorher an, um zu sehen, ob sie nicht doch etwa belegt ist. Blöd ist, das Windows (zumindest XP) "eingehende Echo-Anforderungen" per Firewall standardmäßig abblockt, hilft in diesem Fall also nichts. DHCP-Clients machen das aber mitunter zum Selbstschutz auch (dhcpcd unter Linux z.B., bei Windows weiß ichs nicht)

    Der Tipp von tonzwerg ist gut: Wenn man Geräte mit festen Adressen hat, sollte man dem DHCP-Server die nicht zur Vergabe anbieten, auch wenn das vielleicht durch oben beschriebenes Pingen abgefangen wird. Je nach Fehlertoleranz könnte soetwas zum "Einfrieren" des Surface führen, glaube ich aber ehrlich gesagt nicht. Und wenn die Adressen doppelt vergeben sind, sollte da auf TCP/IP-Ebene von vornherein nichts gehen. Die reine ACE Surface-zu-Mixrack-Kommunikation sollte so eine Fehlkonfiguration aber nicht stören, die arbeitet laut dem Understanding ACE-Paper nämlich auf Layer 2.

    Mit Verbindungsabbrüchen bei WLAN ist das so eine Sache. Je nach Kombination von Access-Point (= der Kartenhardware und -Firmware darin) und dem Client (= dem verwendeten WLAN-Chip und dessen Firmware und Treiber im Betriebssystem) ist - bildlich gesprochen - alles möglich zwischen:

    • Uups, deine Funkverbindung hat jetzt zehn Pakete verloren ... am Besten beende ich die Verbindung jetzt mal ordentlich (vergleichbar mit TCP-Reset) und schmeiße dich komplett raus und dann darfst du dich erstmal neu mit dem Access-Point verbinden, den DHCP nach einer "neuen" Adresse fragen u.s.w.
    • Naja, deine Verbindung ist zwar grade nicht umwerfend und du verlierst ein paar Pakete, aber was solls: Übertrage ich den Kram eben nochmal und dann sehen wir, wie es weiter geht. Muss dich ja nicht gleich rausschmeißen und dir den ganzen Ärger mit Neu-verbinden und der Adresse und so aufbürden

    Der Editor scheint diesbezüglich ja recht kulant zu sein, wie tonzwerg beschreibt. Ich würde den Editor-Laptop mal per Kabel ranhängen und schauen, ob bei identischer IP-Konfiguration das "Einfrieren" weiterhin auftritt. Wenn nicht, ist wohl eine der beteiligten WLAN-Komponenten schuld. Da kann man dann erstmal den Access-Point tauschen, die Dinger werden einem ja praktisch nachgeschmissen.

    Viel Erfolg
    Joern

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • TWOsider
    • 23. Juli 2009 um 21:42

    Hallo

    Geräte mit Antennen auf der Vorderseite sind mir jetzt nicht bekannt, es gibt aber welche mit innenliegenden Antennen, z.B. LANCOM L-305agn. Der ist nicht billig (Straßenpreis in Deutschland etwa 400 EUR) und haben wir auch selbst nicht im Einsatz, wohl aber den älteren L-54g. Der ist auch nicht günstig, tut aber tadellos inkl. Management- und Monitor-Software (leider nur für Windows, Konfiguration aber Notfalls auch per Web-Interface) die einem Auskunft darüber gibt, welche Netze bzw. Clients vor Ort noch so aktiv sind (sog. Rogue-AP bzw. Rogue-Client-Detection). Und Updates für die Geräte gibt es auch regelmäßig und kostenfrei (erfordert allerdings seit neustem eine Registrierung).
    Alternativ kann man sich die Antennen anderer Geräte mit kurzen Kabeln und zwei Bohr-Löchern natürlich auf die Front legen, so Sennheiser ew-Serie mäßig.

    Für die LANCOM-Geräte gibts einen 19"-Rahmen als Zubehör-Teil mit 1-HE Bauhöhe zu einem Preis, für den man sich das Ding auch vergolden kann: http://www.lancom-systems.de/LANCOM-Rack-Mo…d5dc809a.0.html. Darin verschwindet dann auch gleich das unsägliche Netzteil, für große Installationen sollte man da dann über Power-over-Ethernet nachdenken, können einige Access-Points ab Werk und spart die Wandwarze.

    Wenn man ständig WLAN-Infrastruktur vor Ort haben muss/will, sollte man das direkt ordentlich machen. Denn wenn dann mal der häufigst benutzte "Kanal 11" (in der Schweiz mag das evtl. anders sein) vor Ort belegt ist, will man eigentlich nicht hektisch in irgendeinem magenta Webinterface rumsuchen, um den Kanal zu ändern. Bei den LANCOM-Geräten kann ich mir vorher für alle erdenklichen WLAN-Setups die Konfigurationen auf dem Laptop abspeichern und per Konfigurations-Software einfach ins Gerät laden, danach kurzer Reset und geht. Nur das Passwort, das sollte man im Kopf oder auf gelbem Zettel haben :roll:

    Ach ja: Ich werde von LANCOM leider nicht bezahlt, kenne die Sachen aber relativ gut ;)

    Grüße
    Joern

  • Der GAU durch Überspannung

    • TWOsider
    • 11. Juli 2009 um 16:42

    Hallo!

    Wenn auch ein wenig Off-Topic: Online-USV ist - im Moment - gar nicht mal so teuer, bei Alternate gibts die Powerware 9125 1000i grade (Juni/Juli 2009) für günstige 299 EUR (wohl wegen Modellwechsel auf neue Serie). Gut, ist wahrscheinlich schwerer und unhandlicher als eine Lösung im Verteiler aber dafür auf der Zeit-Ebene unschlagbar. Wie das Gerät auf 400 V reagiert, konnten wir "leider" noch nicht testen, aber ich gehe im Ernstfall davon aus, dass zumindest alles nach der USV überleben wird.

    In der Leistungsklasse (1000 VA) allerdings für Verstärker und ähnlich dicke Verbraucher (wie vom Threadstarter erwähnt) ungeeignet, da manchmal schon die Stromspitze vom Einschalten eines einfachen PC-Netzteils ausreicht, um kurzzeitig "Overload" (und damit Bypass) auszulösen; für FOH/DJ-Plätze und andere "elektronische Geld-Ansammlungen" aber Gold wert.

    Grüße
    Joern

  • Suche Handbuch für älteres Allen&Heath Modell.

    • TWOsider
    • 11. Juli 2009 um 10:38

    Schau mal hier:
    http://www.allen-heath.com/veterans/product.asp?product=GL4

    In der Liste unten findest du neben vielen anderen interessanten Dingen auch das Handbuch (1,5 MB PDF)
    http://www.allen-heath.com/veterans/docs/…de%20AP2108.pdf

    Grüße
    Joern

  • Einfache Kabelbefestigung in Traversen

    • TWOsider
    • 10. März 2009 um 12:17
    Zitat von "mringhoff"

    Die Arnostraps kannte ich bis dato nicht, aber ich sehe, daß die eine relativ große Metall-Schnalle haben. (also relativ gesehen zu einem Gurtrohr und dem daraus resultierenden Umfang des Zurrbandes). Hier entsteht dann ein recht hoher Druck auf die Kabel, wenn mal einer fest anzieht. Wenn die Schnalle dann ungünstig auf einer empfindlichen Leitung liegt, kann es u.U. zu Schäden kommen.


    Die Schnalle ist in dieser Version 25mm breit, durchgängig über die ganze Breite und hat abgerundete Kanten. Im Bild oben schlecht zu sehen, daher unten ein besseres ;-). Sicherlich könnte man das dermaßen stark anziehen, so dass der Mantel des darunterliegenden Kabels gequetscht wird, das ist aber aus der Erfahrung nur durch groben Vorsatz möglich. Diese Quetsch-Gefahr ist bei Kabelbindern mit ihren ~8mm Breite doch deutlich größer. Mit Klett kann man die Kabel am schonensten verlegen, klar. Wir haben die Straps seit ca. zwei Jahren im Einsatz und bisher keine Probleme oder Defekte gehabt.

    Grüße
    Joern

  • Einfache Kabelbefestigung in Traversen

    • TWOsider
    • 9. März 2009 um 23:07

    Älterer Beitrag von 2006 zum Thema:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=53380

    Mein Tipp: Arnostraps. Vorteile: Stabil, wiederverwendbar, Handhabung ohne Werkzeug, im Notfall mit Geschick auch nur mit einer Hand. Bei entsprechender Länge ist das nachträgliche Einziehen von Kabeln auch kein Problem, deutlich schneller als mit Klett oder gar Kabelbindern bzw. Klebeband. Gibt diverse Farben, auch z.B. grau für Truss. Auf Wunsch auch mit eingewebtem Text/Logo, kann dann auch als besserer Kabelklett verwendet werden:

    Preislich ähnlich teuer wie Kabelklett. Längen zwischen 30cm und 8m, diverse Breiten, einfarbig in Packungen á 25 Stück direkt vom Hersteller erhältlich, mit Text/Logo allerdings IIRC 300m Mindestabnahme. Müssten auf der PLS auch einen Stand mit Mustern haben, letztes Jahr glaube ich Halle 9, sehr nette Leute.

    Grüße
    Joern

    Nachtrag: Auch noch durchaus aus Vorteil zu werten: Im Gegensatz zu Klett, der auch dann klettet wenn er es mal nicht soll bzw. Klebeband, für das das gleiche gilt, sind die Dinger entweder auf oder eben zu.

  • Wirklich leises Bewegtlicht

    • TWOsider
    • 27. Februar 2009 um 13:54

    So, hier nun das Ergebnis der "oberamtlichsten" Messung (Vorsicht: Ironie). Die Werte wurden unter folgenden Bedingungen mit einem AZ8922 Schätzeisen ermittelt. Keineswegs kalibriert, aber für einen Vergleich dürfte es taugen. Die SCX500 und die Base des P3 sind jeweils so ausgerichtet, das die Lüfteröffnung in Richtung des Messgeräts zeigt. Entfernung grob über den Daumen 1 Meter.

    Stilles Lager: 26 dB
    JB Varyscan P3: 37 dB
    Martin SCX500 "Papst": 49 dB
    Martin SCX500 Standard: 51 dB

    Alles A-bewertet. Das Geräusch des Martin Standard-Lüfters würde ich als eher hochfrequenz nervig betrachten, das des Papst-Lüfters (8412 N/2G) als eher niederfrequent surrend, vom der gefühlten Lautstärke aber ziemlich identisch. Ein Tausch der Lüfter lohnt sich meines Erachtens nur begrenzt. Der P3 ist ziemlich still, wobei ich grade nicht weiß, ob die Lüfter temperaturgeregelt sind oder nicht, im Handbuch konnte ich nichts finden. Evtl. wird der also mit gezündeter Lampe nach ein paar Minuten noch lauter, im Einsatz sind mir die Lampen jedenfalls noch nicht als störend laut aufgefallen und wir machen u.a. auch Theater damit. Die abgespeckte Version P2 dürfte sich ähnlich verhalten.

    Grüße
    Joern

    Nachtrag: Bei keinem der Lampen war während der Messung das Leuchtmittel in Betrieb. Macht bei den SCX aber keinen Unterschied, deren Lüfter ist nicht temperaturgeregelt.

  • Wirklich leises Bewegtlicht

    • TWOsider
    • 25. Februar 2009 um 22:56

    SCX500 ist in meinen Ohren nicht wirklich leise, wir haben ein paar davon. Testweise haben wir bei einem auch den ab Werk verbauten Lüfter durch ein Papst-Model mit vergleichbarer Förderleistung ersetzt. Im Ergebnis geringfügig leiser aber trotzdem für deine Zwecke wahrscheinlich zu laut. Bei Interesse kann ich mit einem Schallpegelschätzeisen mal messen.

    Als relativ leise empfinde ich den JB Varyscan P3, den wir auch haben und der mir für das was er kostet ziemlich gut gefällt. Der ist aus der Erfahrung trotz 3 verbauten Lüftern deutlich leiser als so ein SCX500 (und sicher auch leiser als ein Billig-Wackler), ob das für deine Zwecke reicht, kann ich dir aber auch nicht sagen. Wie gesagt: Bei Interesse halte ich auch da mal ein Schätzeisen dran. Preislich ähnliches Lager wie so ein SmartMac, gibts aber auch in günstiger als Varyscan P2 mit entsprechend weniger Features.

    Grüße
    Joern

  • Insertkabel Massensterben

    • TWOsider
    • 27. August 2008 um 02:13

    Auch schön ist das 2er Quantum QMC02 von Sommer, lässt sich auch deutlich besser aufwickeln als ein Zwillingskabel.

    In Verbindung mit ein wenig Schrumpfschlauch sieht das dann z.B. so aus (man verzeihe die miserable Bildqualität)

  • nl4mp und elephant 4mm² mit Flachsteckhülse

    • TWOsider
    • 16. April 2007 um 12:56

    Hm, einmal als NLT4MP für G-Auschnitt und als NL4MP-UC für D-Ausschnitt.

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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