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  2. Ansch

Beiträge von Ansch

  • Gusskorb oder Blaechkorb

    • Ansch
    • 26. Januar 2003 um 02:04

    @ FNR
    von Festigkeit war m. W. bisher nicht die Rede.

    Zitat von "FNR"

    Hi,

    wurde doch vorher erwähnt das Guß ne höhere Festigkeit hat, habs eben nur aufgegriffen.


    Zitat von "FNR"

    Falls wir hier einen " Metallurgen" ( oder so ähnlich ) :) haben, der kann ja mal was zu Stahl und Guß im Vergleich sagen.

    Naja 'n bischen beleidigend ist diese Äusserung ja schon, selbst wenn Konstruktionslehre und Werkstofftechnik schon ein paar Semester zurück liegen! Die Unterschiede kenn ich, aber wie sich diese akk. auswirken ist mir unklar! :wink:

    @all: bin nach wie vor an Äusserungen zum Thema Auswirkung des Korbmat. interessiert!


    Gute Nacht

    André

  • Netto-Volumen-Frage

    • Ansch
    • 26. Januar 2003 um 01:15

    nö, is gleich, aba 'n Querschnitt kannste dia ja wohl selbst ausrechnen, bzw. ins SimProg reinhackn!

    A.

  • Netto-Volumen-Frage

    • Ansch
    • 26. Januar 2003 um 01:15

    nö, is gleich, aba 'n Querschnitt kannste dia ja wohl selbst ausrechnen, bzw. ins SimProg reinhackn!

    A.

  • Gusskorb oder Blaechkorb

    • Ansch
    • 26. Januar 2003 um 01:15

    Hat (Grau)Guß ne höhere Festigkeit als Eisen/Stahl ?

    Was meinst Du mit Festigkeit?
    Techn. ist sie def. als: "Widerstand eines Körpers gegen das Einwirken von Kräften...", wobei man z.B. Zugfestigkeit, Druckfestigkeit, Biegefestigkeit, Scherfestigkeit ... unterscheidet.
    Ist nicht böse gemeint, nur bitte etwas präziser!

    Desweiteren gibt's da noch den Begriff der Zähigkeit, da hat zum Bsp. Stahl die Nase vorn.

    A.

  • Gusskorb oder Blaechkorb

    • Ansch
    • 26. Januar 2003 um 01:15

    Hat (Grau)Guß ne höhere Festigkeit als Eisen/Stahl ?

    Was meinst Du mit Festigkeit?
    Techn. ist sie def. als: "Widerstand eines Körpers gegen das Einwirken von Kräften...", wobei man z.B. Zugfestigkeit, Druckfestigkeit, Biegefestigkeit, Scherfestigkeit ... unterscheidet.
    Ist nicht böse gemeint, nur bitte etwas präziser!

    Desweiteren gibt's da noch den Begriff der Zähigkeit, da hat zum Bsp. Stahl die Nase vorn.

    A.

  • Gusskorb oder Blaechkorb

    • Ansch
    • 25. Januar 2003 um 22:54

    ... des Pudels Kern...

    schön, dass andere auch den wirkliche genialen Goethe gelesen haben.

    A.

    P.S.: Kein Witz, ich find "Faust" dermassen geil...

  • Gusskorb oder Blaechkorb

    • Ansch
    • 25. Januar 2003 um 22:54

    ... des Pudels Kern...

    schön, dass andere auch den wirkliche genialen Goethe gelesen haben.

    A.

    P.S.: Kein Witz, ich find "Faust" dermassen geil...

  • Gusskorb oder Blaechkorb

    • Ansch
    • 25. Januar 2003 um 22:17

    Hallo,

    Bitte nicht lachen!
    Als ich neulich meinem Verein (Kinderferienlager: braucht Beschallung für Disco, Theater und Open Air) eine neue Idee für einen Lautsprecher vorstellte, wurde ich mit der Frage konfrontiert, warum denn ein gegossener Korb dem gepressten Korb überlegen währe (wg. d. Kosten).

    Nun, was soll ich sagen, ich geriet ein wenig in Erklärungsnotstand, war für mich die Sache doch immer klar.

    Ich argumentierte mit der grösseren Steifigkeit des Gusskorbes, der seine Reso's erst bei höheren Freq. hat, die Membran besser führen könne (wg. der geringeren Verformung, welche sich in einem bei allen Pegeln gleichmässigeren Freq.gg. äussern dürfte), hatte aber kein wirkliche Ahnung (passiert eben)!

    Deswegen die Frage: Was sind die Vorteile? (bitte kein Esotherikgequatsche - bräuchte ich in dem Forum wohl nicht dazu zu sagen - ne', wenn jemand mit wirklich Ahnung was dazu sagen könnte, wäre toll)

    Danke André


    P.S: Falls das schon mal disskutiert wurde tut es mir leid, ich fand mit der Suchfunktion nichts

  • Gusskorb oder Blaechkorb

    • Ansch
    • 25. Januar 2003 um 22:17

    Hallo,

    Bitte nicht lachen!
    Als ich neulich meinem Verein (Kinderferienlager: braucht Beschallung für Disco, Theater und Open Air) eine neue Idee für einen Lautsprecher vorstellte, wurde ich mit der Frage konfrontiert, warum denn ein gegossener Korb dem gepressten Korb überlegen währe (wg. d. Kosten).

    Nun, was soll ich sagen, ich geriet ein wenig in Erklärungsnotstand, war für mich die Sache doch immer klar.

    Ich argumentierte mit der grösseren Steifigkeit des Gusskorbes, der seine Reso's erst bei höheren Freq. hat, die Membran besser führen könne (wg. der geringeren Verformung, welche sich in einem bei allen Pegeln gleichmässigeren Freq.gg. äussern dürfte), hatte aber kein wirkliche Ahnung (passiert eben)!

    Deswegen die Frage: Was sind die Vorteile? (bitte kein Esotherikgequatsche - bräuchte ich in dem Forum wohl nicht dazu zu sagen - ne', wenn jemand mit wirklich Ahnung was dazu sagen könnte, wäre toll)

    Danke André


    P.S: Falls das schon mal disskutiert wurde tut es mir leid, ich fand mit der Suchfunktion nichts

  • Netto-Volumen-Frage

    • Ansch
    • 25. Januar 2003 um 21:22

    Mist, noch was vergessen!

    10cm Rohrdurchmesser halte ich für zu gering (aus'm Bauch raus).
    15cm dürfte besser sein.

    André

  • Netto-Volumen-Frage

    • Ansch
    • 25. Januar 2003 um 21:22

    Mist, noch was vergessen!

    10cm Rohrdurchmesser halte ich für zu gering (aus'm Bauch raus).
    15cm dürfte besser sein.

    André

  • Netto-Volumen-Frage

    • Ansch
    • 25. Januar 2003 um 21:06

    "Hallo , alle Zusammen!

    Ich habe mal ne Frage zu dem Boxenvolumen , das diverse Boxenprogramme so ausspucken.Habe mal mit winisd gespielt.Ist ganz okay! Das volumen , das berechnet wird , ist doch immer Nettovolumen,oder? "


    Ja.


    "Ich habe auch mal mit Audicad 8 Pro rumgespielt,weil es auch einen Gehäusezeichner bestizt,das dann die zuzuschneidenden Plattenmasse mit ausspuckt!ist ne coole Sache!
    Audiocad berücksichtigt auch das Volumen vom Speaker selbst.Sind ca.6 liter!
    Wenn ich also z.B. nen kappa15LF in 140 liter und abgestimmt auf 40Hz haben möchte,muss ich dann in wirklichkeit ein Gehäuse mit 146 litern bauen(das Speakervolumen also dazuaddiert,also die 6liter)?? "


    Auch ja, ... aber... wenn ich mich nicht irre berechnet Audiocad das Volumen des Treibers anhand eines Zylindermodells selbigen, das tatsächlich vom Treiber verdrängte Volumen fällt also geringer aus.
    Allerdings ist der Unterschied IMHO vernachlässigbar. (6l v. 140l sind ca. 4,3%, die Parameter des Treibers in Betrieb ändern sich wahrscheinlich mehr).


    "Ausserdem frage ich mich wie das mit der Reflextunnel-Länge ist.wenn ein Programm sagt, daß es 10cm sind,ist dann damit die Gesamtlänge des Tunnels gemeint,oder muss man die Wandstärke noch abziehen?Ich möchte "trompetenförmige" Rohre verwenden mit nem Durchmesser von 10cm. "


    Wieder ja.
    Bei trompetenförmigen Rohren sollte die Länge etwas höher ausfallen, da der Gesamtquerschnitt ja etwas grösser ist.

    ABER: Wie immer beim Boxen bauen gilt: Wer MESSEN kann ist klar im Vorteil!!! Simus sind nett, aber eben nur Simus.

    Viel Spass beim Projekt André

  • Netto-Volumen-Frage

    • Ansch
    • 25. Januar 2003 um 21:06

    "Hallo , alle Zusammen!

    Ich habe mal ne Frage zu dem Boxenvolumen , das diverse Boxenprogramme so ausspucken.Habe mal mit winisd gespielt.Ist ganz okay! Das volumen , das berechnet wird , ist doch immer Nettovolumen,oder? "


    Ja.


    "Ich habe auch mal mit Audicad 8 Pro rumgespielt,weil es auch einen Gehäusezeichner bestizt,das dann die zuzuschneidenden Plattenmasse mit ausspuckt!ist ne coole Sache!
    Audiocad berücksichtigt auch das Volumen vom Speaker selbst.Sind ca.6 liter!
    Wenn ich also z.B. nen kappa15LF in 140 liter und abgestimmt auf 40Hz haben möchte,muss ich dann in wirklichkeit ein Gehäuse mit 146 litern bauen(das Speakervolumen also dazuaddiert,also die 6liter)?? "


    Auch ja, ... aber... wenn ich mich nicht irre berechnet Audiocad das Volumen des Treibers anhand eines Zylindermodells selbigen, das tatsächlich vom Treiber verdrängte Volumen fällt also geringer aus.
    Allerdings ist der Unterschied IMHO vernachlässigbar. (6l v. 140l sind ca. 4,3%, die Parameter des Treibers in Betrieb ändern sich wahrscheinlich mehr).


    "Ausserdem frage ich mich wie das mit der Reflextunnel-Länge ist.wenn ein Programm sagt, daß es 10cm sind,ist dann damit die Gesamtlänge des Tunnels gemeint,oder muss man die Wandstärke noch abziehen?Ich möchte "trompetenförmige" Rohre verwenden mit nem Durchmesser von 10cm. "


    Wieder ja.
    Bei trompetenförmigen Rohren sollte die Länge etwas höher ausfallen, da der Gesamtquerschnitt ja etwas grösser ist.

    ABER: Wie immer beim Boxen bauen gilt: Wer MESSEN kann ist klar im Vorteil!!! Simus sind nett, aber eben nur Simus.

    Viel Spass beim Projekt André

  • Schallausbreitung

    • Ansch
    • 27. November 2002 um 01:51
    Zitat


    Mir ist nicht ganz klar, wie eine nicht-elektrische Größe komplex sein kann.
    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Jens Droessler am 2002-11-26 11:55 ]</font>


    Ach noch was,
    das schöne Beispiel Feder-Dämpfer-Masse-Schwinger ist doch hoch nichtelektrisch, eher ziemlich mechanisch, dennoch beschreibe ich dessen Bewegung im Komplexen!

    A.

  • Schallausbreitung

    • Ansch
    • 27. November 2002 um 01:51
    Zitat


    Mir ist nicht ganz klar, wie eine nicht-elektrische Größe komplex sein kann.
    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Jens Droessler am 2002-11-26 11:55 ]</font>


    Ach noch was,
    das schöne Beispiel Feder-Dämpfer-Masse-Schwinger ist doch hoch nichtelektrisch, eher ziemlich mechanisch, dennoch beschreibe ich dessen Bewegung im Komplexen!

    A.

  • Schallausbreitung

    • Ansch
    • 27. November 2002 um 01:31
    Zitat


    Jens Droessler schrieb am 2002-11-26 21:47 :
    Hmmm, logisch und faszinierend, Captain.
    Aber vielleicht sind die Jungs da mit einem Druckmessgerät drangegangen..... :smile:

    hab mir die Seite nicht angesehen, aber messen Mikro's (Kugel) nicht Drücke?

    A.

  • Schallausbreitung

    • Ansch
    • 27. November 2002 um 01:31
    Zitat


    Jens Droessler schrieb am 2002-11-26 21:47 :
    Hmmm, logisch und faszinierend, Captain.
    Aber vielleicht sind die Jungs da mit einem Druckmessgerät drangegangen..... :smile:

    hab mir die Seite nicht angesehen, aber messen Mikro's (Kugel) nicht Drücke?

    A.

  • TSP - Pro und Kontra :-)

    • Ansch
    • 8. Oktober 2002 um 21:24
    Zitat


    Klippelkurven gibts bei einigen herstellern auf Anfrage. Andere geben unverbluemt zu, dass sie zwar das System haben, sich aber nicht auskennen. kein Scherz!

    na das würde mich ja auch interessieren!

    Hallo,

    Für die normale Anwendung interessieren mich die Ergebnisse von FEM-Rechnungen auch nicht. Wo die Resonanzen liegen sehe ich ja im Amplitudenfrequenzgang.
    War nur eine Idee die Membranfestigkeit in die Simulation des Übertragungsverhaltens - mittels eines neuen, tollen, noch nie dagewesenen SimProgs - einfliesen zu lassen. Eigentlich klar, dass der Chassishersteller im Verlauf der Entwicklung Rechnungen zur Membranfestigkeit anstellt.
    Nun würde ich aber gerne wissen, mit welchen Lastannahmen da gerechnet wird? Worst case - jeder Treiber kommt in ein langes Horn und jeder Mitteltöner wird im URPS verbaut :wink: und die Membran wird bis x_damage ausgelenkt?
    Und wie machen das die Hersteller, die die Treiber dann in Kisten packen? Doch bestimmt nicht Kiste bauen, messen und wieder bauen?
    Bei denen sind doch die tollen Programme und Rechnungen zu finden, oder?

    André

  • TSP - Pro und Kontra :-)

    • Ansch
    • 8. Oktober 2002 um 21:24
    Zitat


    Klippelkurven gibts bei einigen herstellern auf Anfrage. Andere geben unverbluemt zu, dass sie zwar das System haben, sich aber nicht auskennen. kein Scherz!

    na das würde mich ja auch interessieren!

    Hallo,

    Für die normale Anwendung interessieren mich die Ergebnisse von FEM-Rechnungen auch nicht. Wo die Resonanzen liegen sehe ich ja im Amplitudenfrequenzgang.
    War nur eine Idee die Membranfestigkeit in die Simulation des Übertragungsverhaltens - mittels eines neuen, tollen, noch nie dagewesenen SimProgs - einfliesen zu lassen. Eigentlich klar, dass der Chassishersteller im Verlauf der Entwicklung Rechnungen zur Membranfestigkeit anstellt.
    Nun würde ich aber gerne wissen, mit welchen Lastannahmen da gerechnet wird? Worst case - jeder Treiber kommt in ein langes Horn und jeder Mitteltöner wird im URPS verbaut :wink: und die Membran wird bis x_damage ausgelenkt?
    Und wie machen das die Hersteller, die die Treiber dann in Kisten packen? Doch bestimmt nicht Kiste bauen, messen und wieder bauen?
    Bei denen sind doch die tollen Programme und Rechnungen zu finden, oder?

    André

  • TSP - Pro und Kontra :-)

    • Ansch
    • 7. Oktober 2002 um 19:16

    Hallo,

    der Titel "TSP - Pro und Kontra" ist ganz schön reisserisch :smile:.
    Ich denke ganz ohne TSP's kommt man bei der Gehäuseauslegung nicht aus.
    Man sollte sich jedoch darüber im klaren sein, dass man damit nur eine Abschätzung des tatsächlichen Sachverhalts vornimmt. Der riesen Vorteil des Modells der Herren Thiele und Small ist zweifelsohne seine einfache Handhabbarkeit. Es stammt ja aus einer Zeit, als leistungsfähige Rechner noch nicht zur Verfügung standen. Da das Modell so schön einfach ist, kann es natürlich jeder anwenden, mit einem Sim Prog auch ohne wirkliche Ahnung. Aber es bleibt nunmal ein lineares Modell, gültig für kleine Auslenkungen um den Betriebspunkt. Gut, wurde alles schon gesagt.

    Schön währe natürlich wenn man vor dem Bau wüsste, was später rauskommt. Aber wie kann ich das berechnen? Keine Ahnung, aber man kann sich ja mal Gedanken machen wie es gehen könnte:
    Eine Möglichkeit ist doch die Messung der TSP am Betriebspunkt, also Linearisierung des Modells um einen anderen Betriebspunkt. Problem dabei dürfte die Messung der Parameter bei Betriebsleistung, welche ja wesentlich mehr als 1W beträgt, sein.
    Oder man rechnet gleich mit einem nichtlinearen Modell. Die nichtlinearen DGL's in allgemeiner Form hinzuschreiben ist wahrscheinlich gar nicht so wild. Da haben ja andere schon Vorarbeit geleistet und mit MATLAB wärs sogar einfach berechenbar. Aber wie hauche ich dem Modell Leben ein, also wie finde ich die richtigen nichtlinearen Zusammenhänge? Woher kriege ich die nötigen Daten? Klippelkurven?
    Und dann noch die Membranfestigkeit: Ich stimme da TBF insofern nicht zu, als das da alles Chaostheorie ist. Mit Kontinuumsmechanik und FEM geht da sicher was. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Ein guter Hersteller im Verlaufe der Entwicklung eines neuen Treibers schon FEM-Analysen der Membran macht. Aber das alles wird für den Bastler schon ganz schön aufwendig.
    Bleibt uns also doch nur Prototyp bauen, messen, nochmal bauen wieder messen, wieder ...

    André

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