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Beiträge von Ansch

  • Suche Infra Subs als Erweiterung für eine QSC KW PA (KW122, KW181)

    • Ansch
    • 1. Oktober 2021 um 19:51

    Hallo Rainer_Zufall,

    sorry, vielleicht hatte ich mich bzgl. der Pegel falsch ausgedrückt. Es scheint ja, dass Du die Spannungen der Soundkarte gemessen hast und das Mikro mit der Referenzquelle kalibriert hast. Soweit alles gut.

    Aber Du hattest ja eine willkürliche Ausgangsspannung an der Endstufe eingestellt wenn ich das richtig gelesen habe?

    Da man ja oft am Kennschalldruck/Empfindlichkeit/Wirkungsgrad interessiert ist, sollte man hier eben eine normgemäße Ausgangsspannung einstellen. Einfach mit dem Arta Signalgenerator 100 Hz ausgeben und die Endstufe an der Last (ideal Widerstand, Deine Box geht aber auch) auf 2,83 V einstellen. Alternativ kannst Du natürlich auch bei willkürlichen Ausgangsspannungen messen (z.B um besser über Störgeräusche zu kommen). Allerdings sollte diese eben bekannt sein, dann kann man das entweder über die Kalibration berücksichtigen oder manuell zurückrechnen (20*log10(U_Ausgang / 2,83V).

    Viele Grüße

    André

  • Suche Infra Subs als Erweiterung für eine QSC KW PA (KW122, KW181)

    • Ansch
    • 30. September 2021 um 21:18

    Hallo Rainer_Zufall,

    ui, mal viele Infos - danke.

    Zur Messausrüstung: passt, insbesondere brauchbares Mikro. Sehr gut. D.h. Du nimmst die Sache ernst und willst es wissen.

    Mich erstaunt etwas die Loopback-Messung der Soundkarten. 0,5 dB ist nicht viel, aber eine gute Soundkarte sollte linearer sein.

    Vorgehen: OK falls Du an absoluten Pegeln nicht interessiert bist. Sonst gern die Messkette kalibrieren und v.a. die Endstufe auf passende Spannung einstellen und Mikro mit dem Kalibrator zzgl. Soundkarte entsprechend Arta-Anleitung kalibrieren. Vorsicht hier immer bei Wechseln von symmetrisch auf unsymmetrisch, falls zutreffend.

    Die akustischen Messungen sehen für die Amplitude brauchbar aus. Vor allem, wenn sie innerhalb geschlossener Wände erfolgten. Die Halle scheint wohl größer zu sein. 100 ms sind für die untere GF schon OK, ist aber offensichtlich nicht reflexionsfrei.

    Zum Gate setzen sollte das Hanbuch alles enthalten, also Anfangscursor deutlich vor Beginn der Impulsantwort, Phasenreferenz für Phase bei SEO mit rechter Maustaste uf ersten Peak der Impulsantwort setzen, dann mit rechter Maustaste Gatelänge bestimmen (oder 'aufmachen' mit Doppelklick rechts). Für Absolutphase bei Zweikanalmessung natürlich nicht auf ersten Impuls normieren.

    Die Senken bei 65 Hz und 90Hz liegen vmtl. am Raum. Klärung bringt entweder eine Nahfeldmessung oder draußen-Messung. Nahfeld bei BR bedeutet natürlich fügen von Membran und BR-Port.

    Für die Zerfallsspektren hilft eigentlich nur draußen. Nahfeld ist m.M. da schwierig. Gehäusereonanzen: nur wenn sie extrem sind, d.h. deutlich über -20dB unter Hauptsignal liegen (da muss das Gehäuse aber schon extrem mitschwingen). Hierfür eher die Pizos. Du hast doch jetzt vier davon, oder? Evtl. brauchen die Ebay-Piezos noch eine Impedanzwandlung um an der Sounkarte zu arbeiten.

    Zum Bogen: Zerfall wird ja aus einem sliding window über die Impulsantwort gerechnet. Daraus folgt bei Fensterung, dass der Rest der Impulsantwort der Impulsantwort für die FFT immer kürzer wird und die obere Grenzfrequenz sinkt.

    Viele Grüße

    André

    Edit: Infos dazugefügt

  • Suche Infra Subs als Erweiterung für eine QSC KW PA (KW122, KW181)

    • Ansch
    • 22. September 2021 um 21:59
    Zitat von Rainer_Zufall

    Wie genau kriegt man raus ob das Gehäuse schwingt und wo? Und Wie und wo man das verstreben muss? Ich dachte daran erst eine Gesamtmessung zu machen und die Nachhallzeiten im Wasserfalldiagramm anzugucken. Dann mit dem Mikro ganz nah an die einzelnen Wände und erneut messen. Ist das irgendwie sinnvoll?

    Hallo Rainer_Zufall,

    der Tip mit dem Mehl o.ä. ist gut.

    Ansonsten gibt es Schwingungsaufnehmer, bzw. Beschleunigungsmesser für diesen Zweck.

    Als Schwingungsaufnehmer lassen sich auch diese piezoelektrischen Gitarrentonabnehmer missbrauchen. Da gibt/gabe es z.B. was von AKG, was sich mit einer elastischen Masse an Akustikgitarren anbringen lässt.

    So ein Ding kann Dir prima eine Aussage über das Schwingungsverhalten der Boxenwände geben. Einfach an verschiedenen Stellen aufkleben und mit dem Messprogramm Deiner Wahl messen. An den Orten mit größter Schwingneigung, erhälst Du größten Pegel - frequenzabhängig natürlich.

    Viele Grüße

    André

  • Wo finde ich spezielle Literatur zu Reflextunneln?

    • Ansch
    • 22. September 2021 um 21:36

    Hallo Fux,

    in diese Kerbe möchte ich auch reinhauen. Was Du suchst ist u.U. Strömungsakustik oder Aeroakustik.

    Ein Skript einer FH:

    http://stroemungsakustik.de/old.mv.fh-dues…troeakustik.pdf

    Es gibt natürlich auch Bücher dazu.

    Um aber auf die Fragen etwas weiter einzugehen, wobei ich nicht sicher bin ob das für Dich hilfreich ist, einige Gedanken. Mal sehen, vielleicht kommen ja Ergänzungen und Korrekturen von anderen...

    Wie allgemein bekannt ist man ja an der Helholzresonanz des Rohrs interessiert. D.h. die Luftmasse im Rohr soll nur parallel zu den Rohrwandungen hin- und herschwingen.

    Die Strömungsgeschwindigkeit ist klein (~0). Der Antrieb verhält sich linear und entsprechend des elektromechanischen Modells nach Thiele-Small.

    D.h. die Abstimmfrequenz ist nur vom umschlossenen Volumen abhängig und das Rohr ist 'frei'. So simuliert z.B. WinISD. Die Berechnung erfolgt entsprechend der bekannten Gleichungen.

    Allerdings sind diese Bedingungen allenfalls für HiFi Boxen erfüllt.

    Wird das Rohr lang (immer noch mit konstantem Querschnitt), ist der Einfluss der Längsresonanz (lambda/4 der Rohrlänge) bedeutend. Die BR-Box bekommt TML Anteile. Berechnung mit den bekannten (1D-Webster) Wellengleichungen.

    Simulation mit den Hornberchnungstools, z.B. Hornresp oder AJ-Horn.

    Wird das Rohr geknickt um es in die Box zu bekommen, ändert sich bei geringer Strömungsgeschwindigkeit erst mal nichts. Nun wird es aber an die Wand gepackt und die virtuelle Portverlängerung kommt dazu.

    Das sollten die Programme mit Simulation anhand von Wellengleichungen noch gut passen. Die 'konventionellen' Modelle anhand Thiele-Small nehmen nund die Korrekturfaktoren dazu. Die sind aber eher empirisch und ungenau.

    D.h. Hornresp und AJ-Horn liefern hier die korrekteren Ergebnisse.

    Nun gilt die geringe Strömungsgeschwindigkeit nur, wenn der Rohrquerschnitt groß ist. Er muss umso größer sein, je größer der Hub. Zur Erinnerung - die Luftmasse soll nur schwingen, nicht 'strömen'.

    Bei großem Membranhub treten ja die bekannten Kompressionseffekte auf, da die Luftmasse nicht mehr gleichzeitig durch das Rohr passt. D.h. eigentlich müsste der Rohrquerschnitt ja der Membranfläche entsprechen.

    Mit Kompression sollte sich ein Einfluss auf die Abstimmfrequenz ergeben.

    Zumindest dieser Teil sollte von Hornresp und Aj-Horn noch gehandhabt werden.

    Tritt nun Kompression auf und die Strömungsgeschwindigkeit ist nicht mehr klein, kommen nun die ganzen Betrachtungen mit den Strömungsverhältnissen dazu. Das können die mir bekannten Sim.-Progs alle nicht.

    Zunächst sollte die Strömung ja nicht mehr laminar sein, sondern turbulent. Das ist zwar erst mal lauter aber noch nicht ganz schlimm. Wenn sie sich ablöst wird es richtig laut.

    Gegenmaßnahmen sind die bekannten Trompetenenden, die die laminare Strecke am Anfang des Rohrs verlängern. Da eine turbulente Strömung länger anliegt und leiser ist als eine abgelöste, könnten nun gezielt für Turbulenz sorgen.

    Also Dellen wie beim Golfball, Zackenband wie beim Segelflugzeug, etc...

    An Umlenkungen könnte man mit 'Leitblechen' wie im Windkanal arbeiten. Und Umlenkungen könnte man 'sanft' ausführen (wie bei Wasserrohren).

    Messtechnisch kann man Strömungen u.a. mit sehr schmalen Rohren auch abhören. Für die professionellen Messmikrofone gibt es dafür spezielle Sondenaufsätze.

    Ist der Kanal nun nicht mehr rund, sondern eckig und dann vielleicht auch noch schmal, kommen noch Grenzflächeneffekte dazu. An der Wand ist die Geschwindigkeit der Luft immer Null. Es ergibt sich ein Geschwindigkeitsprofil, bis die Geschwindigkeit der freien Strömung erreicht ist.

    Das Grenzschichtprofil einer laminaren Strömung ändert sich langsamer als das einer turbulenten, heißt die Höhe über der Wand, bis die volle Strömungsgeschwindigkeit erreicht ist, ist für eine laminare Strömung höher, als für eine turbulente.

    Im Endeffekt hat nach meinem Verständnis diese Grenzschicht Einfluss auf die Effektivität des Ports bei schmalen Port.

    Viele Grüße

    André

  • Smiths Horn EVO oder „Kann ich Lautsprecher auch in hübsch?“

    • Ansch
    • 3. September 2021 um 22:27

    Wow, sehr schön.

    Das Maulbeerbaumholz ist schon echt Klasse. Der Vergleich mit dem Oldtimer-Kfz gefällt mir. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Holzhorn bei aller Schönheit dann doch Nachteile, z.B. die Abstrahlung hat.

    Die Tieftonsektion ließe sich ja ggf. um einen echten Mitteltöner ergänzen - was das existierende Konzept natürlich über den Haufen wirft...

    Viele Grüße

    André

  • Old mans Horntop <30kg, flugfähig , alle Schwingspulen auf einer Ebene (Phasenverlauf), passiv, 2x8"/1,4"

    • Ansch
    • 1. September 2021 um 21:46

    Hallo Fux,

    danke für die Antworten.

    Wie vorher schon geschrieben, vergleiche ich innerlich mit meinem Hornsystem mit 8" Mitten.

    Im Detail gibt es dann doch Unterschiede. Ich hoffe es ist OK einige anzusprechen und dabei meine Erfahrungen zu teilen. Ich hoffe das passt für Dich.

    Danke für die Info zum Kompressionsverhältnis. Hier habe ich zunächst mit 6" Treiber und 0.9-Kompession probiert. Schließlich habe ich eben 8" mit über den Phaseplug bis auf 1:3 gesteigerter Kompression aber schneller Öffung gewählt (220cm² Membran, 75 cm" Hals). Die Verzerrungen bleiben dennoch auch unter Volllast im Rahmen (K3 erreicht bei 133 dB 1%).

    Ich habe auch einen reinen Mitteltontreiber und keine BR-Ladung verwendet. Trotzdem klappt es mit 200 Hz Trennfrequenz. Aber das Horn ist im Vgl. natürlich größer.

    Für die Entwicklung passiver Weichen war ich sehr lange mit dem DOS-Urgestein AUDIOCAD ECNC sehr zufrieden. Ich habe dann einige Zeit das Spreadsheet von FRD verwendet. Das war vom Workflow OK. Mit Boxsim bin ich nie warm geworden. Und aktuell verwende ich Virtuixcad. Das klappt auch unter Linux gut.

    Generell braucht man ja nur die Bodeplots (also Amplitude und Absolutphase über Frequenz) und die Impedanzmessung (mit elektr. Phase).

    Für die aktive Trennung bei meinem Hornsystem habe ich mir ein MATLAB Tool geschrieben, das auch gleich optimieren konnte. Zu der Zeit konnte das kein anderes freies Tool. Mittlerweile geht das mit Virtuixcad, zumal da eben auch das Verhalten unter horizontalen und vertikalen Winkeln berücksichtigt wird.

    Spannend finde ich ja was Du an Optimierung im Hörraum vorgenommen hast. Da wird endlich auch mal berücksichtigt, dass der Raum eben Teil der Wiedergabe ist.

    Das Martin Basshorn finde ich schön. Aber an Bauplänen habe ich persönlich kein Interesse. Ich bin ja mit den 2x12"-Hörnern gut versorgt. Aber Messungen vom Martin Basshorn wären schon interessant.

    Soweit erstmal meine Anmerkungen.

    Danke nochmal und viele Grüße

    André

  • Old mans Horntop <30kg, flugfähig , alle Schwingspulen auf einer Ebene (Phasenverlauf), passiv, 2x8"/1,4"

    • Ansch
    • 31. August 2021 um 20:59

    Hallo Fux,

    Klasse! Ein paar Tage nicht reingeschaut und plötzlich ist zu sehen, dass klassischer Selbstbau im Besten Sinn noch nicht tod ist.

    Schön zu sehen, dass im Selbstbau maßgeschneiderte Konzepte, die ggf. kommerziell nicht erhältlich sind, umgesetzt werden können. Und dann ist das eben auch sinnvoll. Dein Statement dazu finde ich sehr gut.

    Die Umsetzung gefällt mir. Ich kann in Grenzen die Aversion gegen Kunststoff (Glass oder Kohle, Epoxy oder Poly (bäh zu letzterem), etc.) nachvollziehen. Ich spreche da aus Erfahrung.

    Ich habe ein etwas kleineres aber sehr ähnliches Konzept ja umgesetzt (single 8" B&C, 1" BMS 4550) mit Horn aus Epoxy und Glas in Negativbauweise. Drunter 2x12" Basshorn ebenfalls in Faserverbund.

    Ich habe das damals hier vorgestellt.

    Der Aufwand ist in Faserverbund höher, die erreichbare Maßhaltigkeit und Oberflächengüte natürlich höher.

    Ich erwähne das, da die Trennfrequenzen nahezu identisch sind. Deshalb vergleiche ich innerlich natürlich.

    Einige Punkte möchte ich noch kurz ansprechen und auch interessehalber nachfragen.

    1. Styrodur und Epoxy ergeben sehr feste Oberflächen. Steigerung ist möglich mit Glasfasern.

    2. Dass die Plugs halten, kann ich mir gut vorstellen. Ich hatte meine zunächst ähnlich mit Einschlagmuttern befestigt, bis ich sicher war, dass der Plug so funktioniert wie gedacht. Danach festgeklebt.

    3. Sorry, falls ich es überlesen habe: Welches Kompressionsverhältnis für den MT hast Du gewählt?

    4. Du scheinst die Weiche komplett zu Fuß ausgelegt zu haben. Ich meine ohne Sim-Prog. Ist das korrekt? Giubt es einen Grund ohne Weichensimulation zu arbeiten? Nicht falsch vestehen, ich finde das sehr spannend und das Vorgehen auch schlüssig und nachvollziehbar dargelegt. Viele Fehler die mit stumpfer Simulation entstehen können, werden so vermieden. Aber der Vorteil der Simu ist natürlich, dass man optimieren kann.

    5. Gleiche Ebenen: völlig korrekt für passiv. Aber auch für aktiv von Vorteil, da das Delay nur in einer Richtung absolut korrekt sein kann. Unter Winkeln ergeben sich Unterschiede aufgrund der Projektion der Richtung.Das kann dann bei großen Längenunterschieden zu störenden Einflüssen führen.

    6. Hast Du nur im gezeigten Szenario gemessen oder auch völlig reflexionsfrei outdoor?

    7. Wie gut funktioniert der Übergang zu den Bässen? Hast Du da auch Messungen?

    Danke fürs vorstellen - wie geschrieben: sehr schön in jeder Hinsicht: Umsetzung und Doku!

    Viele Grüße

    André

  • Suche Infra Subs als Erweiterung für eine QSC KW PA (KW122, KW181)

    • Ansch
    • 21. Juli 2021 um 23:54

    Hallo zusammen,

    stimmt, das Le sieht eigenartig aus. Ich kenne das Chassis nicht persönlich und weiß daher nicht ob es Maßnahmen zur Impedanzkontrolle enthält.

    Hier fallen mir zwei Dinge ein, die man sich anschauen könnte:

    - per RLE Meter in Arta mal nachmessen

    - Die anderen Parametermodelle im Feld Non-linear LSE Optimization mal prüfen wie die sich auswirken.

    Ganz allgemein scheinen die Messungen nun ja brauchbar zu funktionieren. Daher könnte man nun, wenn man es ganz genau wissen will - was hier der Fall zu sein scheint - eine Fehlerbetrachtung einführen.

    Das geht auch in Arta/Limp:

    Standardabweichung des an den Messungen beteiligten Equipments (Waage, Multimeter) abschätzen oder aus Datenblatt auslesen und als Variation zur Bestimmung der TSP verwenden. Wenn ich mich nicht irre, kann man sich dann einen Overlay generieren und damit sollte sich schließlich ein Toleranzschlauch ergeben, der einem anzeigt in welchem Bereich man sich bewegt (bitte beachten: bei einfacher Standardabweichung beträgt die Wahrscheinlichkeit sich außerhalb des Schlauches zu bewegen immer noch ~40%).

    Achso, noch etwas: um einzuschätzen, inwiefern sich die gemessenen Parameter auf den vorgesehenen Einsatz auswirken, kann man einmal ein Gehäuse mit den Datenblattangaben und einmal mit den gemessenen Parametern simulieren und vergleichen.

    Viele Grüße

    André

  • Suche Infra Subs als Erweiterung für eine QSC KW PA (KW122, KW181)

    • Ansch
    • 9. Juli 2021 um 23:35

    Hallo e-on,

    das möchte ich auch keinesfalls in Abrede stellen.

    Auch das Problem nach dem 21" Sub-Bass-Treiber einen 4" für die nächste Tonsäule im Testgehäuse zu messen, lässt sich ja beheben.

    Viele Wege führen nach Rom.

    ...und trotzdem kann ich verstehen, dass man für einen reinen Chassistest erst mal Knete an die Membran pappt...

    Der Hinweis auf die Volumenmethode ist natürlich völlig angebracht.

    Viele Grüße

    André

  • Fortschritt der Boxentechnik in 3 Jahren.

    • Ansch
    • 9. Juli 2021 um 23:28
    Zitat von TomyN

    Und dadurch, dass Antriebsleistung (fast) nichts mehr kostet, könnten Konstruktionen (wieder) auftauchen, die bisher des Wirkungsgrades wegen im PA Bereich keinen Platz hatten, wie zum Beispiel geschlossene Gehäuse im Bassbereich....

    Du meinst doch nicht etwa viele kleine Chassis in kleinen geschlossenen Gehäusen?

    ...duck und weg...

  • Suche Infra Subs als Erweiterung für eine QSC KW PA (KW122, KW181)

    • Ansch
    • 8. Juli 2021 um 21:31

    Hallo zusammen,

    die Frage von e-on ist natürlich völlig gültig.

    Aber eine reine Chassis-Messung würde ich immer mit Knete (also Massemethode, Geld ist ein anderes Thema...) machen.

    Insofern finde ich das Vorgehen von Rainer Zufall schon nachvollziehbar.

    Bei der Volumenmethode hat man dann natürlich wieder eigene Probleme: Stichwort Gehäuseverluste.

    D.h. ich persönlich scheue den Aufwand 6 Bretter für einen Chassistest in einen für Messaufgaben brauchbaren Zustand zu bringen. Die Wiederverwendbarkeit ist ja begrenzt. Wohin also mit den ganzen Testgehäusen (trotz Holzofen...)?

    Anders sieht es aus, wenn ich das Gehäuse wegen seines Volumens und der Schallwandabmessungen gleich auch für akustische Messungen verwenden kann.

    Viele Grüße

    André

  • Suche Infra Subs als Erweiterung für eine QSC KW PA (KW122, KW181)

    • Ansch
    • 7. Juli 2021 um 19:13

    Super!

    Freut mich, dass es besser klappt. Der Halter gefällt mir. Durch die Bodenplatte ergibt sich ja die schöne Möglichkeit die ganze Vorrichtung noch mit dem Untergrund zu verschrauben oder mit Schraubzwingen festzuklemmen.

    Na dann drücke ich mal die Daumen, dass es mit Zusatzmasse auch gut geht.

    Viele Grüße

    André

  • ARTA Update V1.9.4

    • Ansch
    • 1. Juli 2021 um 23:47

    Danke, ist mit Wine unter Linux installiert und funktioniert.

    VG André

  • Suche Infra Subs als Erweiterung für eine QSC KW PA (KW122, KW181)

    • Ansch
    • 29. Juni 2021 um 19:19

    Hallo,

    ganz ehrlich, wenn Du Verstärker da hast, würde ich einen davon auch nehmen. Ein Signal vom Line-Out der Soundkarte auf einen Input-Kanal vom Verstärker und am Lautsprecherausgang Deinen Spannungsteiler anschließen. Vorher mit einem 8-Ohm oder eben 4-Ohm Widerstand die Ausgangsspannung messen, so dass Du sicher unter den Möglichkeiten des Soundkarteneingangs bleibst. Danach kann man mit dem Pegel aus Arta noch variieren, biss die Verzerrungen klein genug sind.

    Achso, versteifen würde ich natürlich trotzdem. Wobei ich mir vorstellen kann, dass das auch mit geeigneten Brettern mit V-Nut und Schraubzwingen geht.

    Edit: Da mir der Satz irreführend scheint, versuche ich das mal klarer zu formulieren: was ich meine ist, dass man das Chassis auch einfach mit Brettern, die eine V-Nut Fräsung haben oder von mir aus auch mit auf Eck verleimten und verschraubten Brettern festzwingen kann. Voraussetzung ist natürlich, dass der Befestigungspunkt am Chassis in sich fest ist. Bei einem Ferritmagnet ist das gegeben. Bei diesen Magnetabdeckungen von Neodym-Chassis bin ich mir nicht sicher.

    Noch eine Ergänzung, da vorher der Aufwand angesprochen wurde: Unabhängig vom Lerneffekt, denke ich, dass Wiederverwendbarkeit gegeben ist.

    OK, die Vorrichtung zur mechanischen Befestigung wird man vielleicht nicht so oft wieder verwenden. Aber die Vorrichtung zur Impedanzmessung kann auch später noch hilfreich sein, um z.B. nach einem Einsatz mal eben die korrekte Funktion der Box zu prüfen. Die Impedanzkurve sollte mit der ursprünglichen übereinstimmen.

    Und dann noch eine Anmerkung. Wenn Dein Multimeter nicht das Beste ist, also im Gegensatz zu einem True-RMS Meter bei höheren Frequenzen anfängt falsche Messwerte zu liefern, sollte die Messfrequenz für die Spannungsprüfung des Endstufenausgangs eben tief liegen. Um dann sicherzustellen, dass Dir der Frequenzgang der Endstufe nicht in die Suppe spuckt, kann mann mit dem Messprogramm der Wahl eben den Frequenzgang der Endstufe mal durchmessen.

    Viele Grüße

    André


    Viele Grüße

    André

  • Suche Infra Subs als Erweiterung für eine QSC KW PA (KW122, KW181)

    • Ansch
    • 26. Juni 2021 um 22:22

    Hi,

    OK, wenn das so ist, würde ich mal die Einspannung des Chassis prüfen. Evtl. schwingt es mit. Deine Vorrichtung sieht schon sehr gut aus. Aber evtl ist die Vorrichtung nicht steif genug, in dem Sinne, dass die Brettchen sich verformen und der Spanngurt etwas elastisch ist wenn das Chassis auf seiner Eigenresonanz angeregt wird.

    Vielleicht hilft es ja tatsächlich auch schon mit kleinerer Spannung zu messen.

    Viele Grüße

    André

  • Suche Infra Subs als Erweiterung für eine QSC KW PA (KW122, KW181)

    • Ansch
    • 26. Juni 2021 um 08:50

    Hallo,

    schön, dass Du genau und akribisch vorgehst und auch Dein Vorgehen sauber dokumentierst. Schon klar, dass das dauert bis man alles versteht und bis der Messaufbau wirklich valide Ergebnisse liefert.

    Generell sieht das aber schon ganz gut aus.

    Aktuell scheint ja Dein größtes Problem das 'Gezappel' auf der Resonanzspitze zu sein.

    Wenn das gelöst ist kann man weiter schauen.

    Hinsichtlich der Ungenauigkeiten wäre interessant welches Anregungssignal Du verwendet hast (Pink Noise, Stepped Sine oder Multisine, ich habe das in Deiner Beschreibung nicht gefunden - sorry, wenn ich es überlesen haben sollte)?

    Viele Grüße

    André

  • Suche Infra Subs als Erweiterung für eine QSC KW PA (KW122, KW181)

    • Ansch
    • 10. Juni 2021 um 20:15

    Hallo,

    Genau, für eine Impedanzmessung reichen Lautsprecher (DUT), Referenzwiderstand, Multimeter, Verstärker und Signalgenerator (hat Dein Mischpult evtl. eingebaut).

    Komfortabler natürlich mit einem Messprogramm.

    Arta geht ganz gut, bietet viele Möglichkeite und erfordert demzufolge Einarbeitung.

    Die Messung mit Kopfhörerverstärker habe ich nie probiert. Ich nehme eine reguläre Endstufe + Arta + RME Babyface mit 47 Ohm, 0,1%, 2W Widerstand.

    Die von Dir vorgeschlagene Soundkarte halte ich für ungeeignet. Beide Kanäle sollen identisch sein. Das ist bei Mikrofon vs. Instrumenteneingang eher nicht der Fall. Demzufolge also mit Deinem Mischpult falls es keine andere Soundkarte gibt.

    Viele Grüße

    André

  • Suche Infra Subs als Erweiterung für eine QSC KW PA (KW122, KW181)

    • Ansch
    • 25. Mai 2021 um 19:53

    Hallo zusammen,

    den vorstehenden Anmerkungen kann ich nur zustimmen, insbesondere der Notwendigkeit vernünftiger Messausrüstung und Wissens um deren Anwendung.

    Noch eine kleine Anmerkung zur Verschiebung zwischen Tunnel- und Boxenvolumen: Für sehr große Ports und starke Kürzung oder Verlängerung kann das u.U. relevant werden. Aber die Größenordnungen sollten ja vom Protogehäuse klar sein. Daher würde ich nur kleinere Anpassungen erwarten.

    Bei aller Genauigkeit in der Berechnung und Simulation sollten Parameterabweichungen zwischen typgleichen Chassis und noch viel mehr die Parametervariation unter Last berücksichtigt werden. Insofern würde ich Volumenvariationen unter 5% bis 10% als irrelevant ansehen.

    Insbesondere unter Last können bei Erwärmung der Schwingspule erhebliche Abweichungen auftreten. Also evtl. gleich auf den vorgesehenen Betriebspunkt auslegen.

    Viele Grüße

    André

  • Suche Infra Subs als Erweiterung für eine QSC KW PA (KW122, KW181)

    • Ansch
    • 24. Mai 2021 um 22:34

    Hallo,

    wenn der Tunnel wirklich nah an die Rückwand reicht, ist IMHO eher C richtig. Wenn der Abstand zur Rückwand größer wird, geht es in Richtung D.

    Mit diesen Korrekturfaktoren hatte ich bisher nicht zu gute Treffer. Meist waren die berechneten Ports eher zu lang, was aber daran liegen kann, dass der Abstand zur Rückwand oft gering wird.

    I.d.R. baue ich auch Testgehäuse, meist schnell aus OSB zusammengefrickelt. Im tatsächlichen Gehäuse baue ich meist so, dass ich den Port in der Länge noch anpassen kann. Das geht auch bei aus Brettern zusammengesetzten Tunneln.

    Viele Grüße

    André

  • 4-Kanal Lautstärkeregler

    • Ansch
    • 19. Februar 2021 um 21:41
    Zitat von mattias bost

    VCAs, da die Regelung ja vermutlich VOR den Endstufen sitzen soll, würden mir VCAs zu viel Rauschen liefern (kenne eigentlich keine mit >90dB SN). Oder hat da einer welche, die merklich besser sind?

    Jetzt muss ich mal doof fragen: auf welchen Gain des VCA beziehst Du die Aussage?

Anstehende Termine

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    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
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