Beiträge von Ansch
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Wenn man für alle Möglichkeiten eines modernen Autos einen Schalter einbauen müsste, würde man wie im Cockpit eines Flugzeugs auch noch den Fahrzeughimmel mit Schaltern füllen müssen.
Im Flugzeugcockpit werden aus guten Gründen Schalter für wichtige Funktionen genutzt. Das Mensch-Maschine-Interface im Flugzeug ist sicherheitskritisch. Bestimmte Funktionen müssen in allen Betriebszuständen unmittelbar bedienbar sein. Irrwege gibt es da aber auch: Immer billiger nach Malle machte sowas wie 737Max erst möglich.
Komisch, dass sich diese Erkenntnis im Kfz erst verzögert durchsetzt. Insofern ist das autonome Fahren wohl eher ein Hirngespinst, da diese Sicherheitsanforderungen wie im Flugzeug wohl nur schwer in Consumerprodukten abbildbar sind.
Touchscreens sind halt billig. Ist wie bei Mischpulten...
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Ich denke Variante 2 werden wenige nutzen und habe auch Bedenken zwecks Stabilität und Späneabfuhr.
Aber als Option ist es durchaus einen Gedanken wert.
Den Innendurchmesser auf 30 zu verkleinern ist aber keine Option - ich möchte, das ein großer Durchgang für die Spanabfuhr bleibt.
Ich schwanke noch, ob ich eine Passung für 30er oder 40er Kopierhülsen vorsehen sollte - was ist hier üblicher?
Wenn man so etwas wie H7h8 wählt passt dass sehr gut: die Fräse kann in der Bohrung gedreht werden und wackelt dabei aber nicht. Bei langer Kopierhülse (~10 mm) geht das hervorragend. Die Fräse wird ja gehalten und rutscht damit auch nicht raus. Ich verwende das mit Kopierring D17 für die OF-1400 und das Tolle ist, dass alles werkzeuglos geht. Daher würde ich mich auch nicht mehr mit einem Fräszirkel abmühen im ich die Fräse verschrauben muss (daher nur zur Erklärung - die Anpassung der Führungsschiene scheint für mich tatsächlich die vernünftigere Version zu sein).Aber es stimmt natürlich, dass sich das für verschiedene Kopierhülsen schlecht allgemeingültig bauen lässt. Insofern ist eine austauschbare Grundplatte, die dann individuell die passende Bohrung enthält eine Option. Diese austauschbare Grundplatte lässt sich ja im Fräszirkel gut verschrauben.
Späneabfuhr geht mit Absaugung dann auch sehr gut.
Wie schon mal geschrieben verwende ich das schon so und das klappt einwandfrei. Vor allem bei kleinen Kreisen gibt es so keinen Ärger mit dem Absaugschlauch.
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Ehrlich gesagt: Du hast Recht, guter Beitrag, Danke!.
Muss ich mal probieren - dann werde ich auch den alten selbstgebauten 'Großradiuszirkel' los.
Manchmal steht man eben auf dem Schlauch.
ERICH: sorry, kein Interesse mehr.
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Für die Festool OF 1010 mit arretierbarem Schienen-Adapter lohnt es sich die Führungsschiene FS1400/2-LR (mit Lochreihen) zu nehmen um mit Hilfe der Lochreihen den Mittelpunkt zu nehmen und dann die Fräse mit eingestelltem Radius auf der Führungsschiene zu fixieren - schon kannst Du bis ca. 1300mm Radius fräsen

Ja, ist schon klar. Das wäre die Alternative, zumal sich die Führungsschienen verbinden lassen, dann gingen noch größere Radien. Blöderweise habe ich nur die FS ohne LR.
Zu den anderen Anmerkungen:
Das mit der eingesteckten Maschine funktioniert sehr gut. Ich spreche da aus Erfahrung. Die rutscht da nicht raus (OF 1400) und hat eben den Vorteil, dass sich der Absaugschlauch nicht aufwickelt.
Niemand sagt, dass die Aufnahmeplatte im Fräszirkel nicht auch konventionell mit der Maschine verschraubt werden kann oder dass die Aufnahmeplatte austauschbar ist oder.... Ich denke mit etwas Kreativität kriegt man das universell hin.
Btw. die großen Radien sind für alles Mögliche von Interesse, aber sicher nicht um einen Lautsprecher einzulassen.
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Die Festool Kopierhülsen sind recht lang (ca. 10 mm). Das reicht um die Fräse sicher zu fixieren. D.h. wenn das Loch im Fräszirkel eine Spelpassung mit dem Durchmesser der Kopierhülse hat, setzt man die Fräse mit Kopierhülse ins Loch und fräst los. Nix schrauben etc.
Außerdem lässt sich die Fräse im Loch drehen und man hat keinen Ärger mit dem Absaugschlauch.
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Achso, nachtrag: Fräsloch wäre für mich natürlich interessant, dass ich eine Festool mit Kopierhülse direkt einsetzen kann. D.h. ginge so etwas mit austauschbarer Fräsmaschinenaufnahme?
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U.U. Interesse. Aber eine weitere Anregung: ließe sich das Ding so konstruieren, dass es mit Zusätzen verlängert werden kann. Z.B. zum Ende durchgehender Schlitz, eingeschraubte Endplatte die zum Verlängern entfernt wird. Dort würde dann stattdessen die Verlängerung befestigt.
Hintergrund eben große Radien ohne sich jedesmal eine Schablone anzufertigen.
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mattias bost & simonstpauli: Interessanter Gedanke! Ließe sich das physikalisch über den Dopplereffekt beschreiben? Müsste man mal überschlagen, einmal für wackelndes Array und einmal für Schallgeschwindigkeit + Wind bei fixem Array. Frequenz des statischen Signals (aus den Lautsprechern) ca. 5 kHz...
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Ja, wie Du schon festgestellt hast, dürfte der Schwingkreis in seiner Wirkung je nach Betriebsbedingungen und Bauteiltoleranz stark variieren.
Eine Impedanzmessung des Hochtonzweiges und der Box sollte Klarheit bringen, dass nach Entfernen alles noch passt.
Wenn der Schwingkreis entfernt wird, was ist dann mit den anderen Boxen der Baureihe?
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Der Schwingkreis arbeitet doch auf die Impedanz des Hochtöners?
Mit zusätzlichem Widerstand ist die Wirkung weg...
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Mit Widerständen in den Serienelementen der Filter habe ich auch schon experimentiert. Praktisch genutzt habe ich das aber letztlich nicht. Damit lässt sich ja der Verlauf um die Trennfrequenz beeinflussen - der Verlauf lässt sich runder und die Filterflanke flacher gestalten. 1 Ohm ist aber nicht wirklich viel...je nachdem ist die Wirkung wohl eher gering.
Das Serienelement aus parallelem Widerstand und Spule dämpft mit extrem hoher Güte (also ganz schmalbanding) eine Resonanz. Deshalb die kleine Induktivität und große Kapazität.
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Nun, dann sollte ja auch das geklärt sein.
Grüße, André
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Hi Fabian,
ich stimme ja voll zu, dass die Unterschiede infolge des geringfügig unterschiedlichen Halsdurchmessers vorraussichtlich unterschwellig sind.
Allerdings frage ich mich vor dem Hintergrund Dosefutters Aussage, dass das Rundstrahlverhalten durch das Hineinragen des Schaumstoffs leidet - jetzt mal im Sinne des Advocatus Diaboli - ob der reine Vergleich derAmplitudenfrequenzgänge an verschiedenen Hörnern als widerlegendes Kriterium hinreichend ist?
Andererseits sei dann ebenso angemerkt, dass Dosenfutters Einwurf auf eine andere Problematik abzielt, als die geringfügige Unstetigkeit der Hornverläufe und das ist in den publizierten Messungen ohne Weiteres ersichtlich...oder irre ich mich?
Viele Grüße,
André -
Hallo Fabian,
ick lad dia ufn Kastn Schwabmbräu ein (falls Du mal in der Gegend meiner Exilheimat verweilen solltest).
Aber zum Test: Resultiert nicht ein großer Teil des Unterschiedes durch die zwei verschiedenen Hörner, unabhänging vom Halsumfang?
Grüße nachm großen B ausm LB,
André -
Da bin ich mal froh, dass meins aus der Zeit stammt, in der die Holzkiste mit Filz ausgekleidet wurde...
Ich denke aber Dein Pistonfon sollte sich wieder reinigen lassen und wird nichts abbekommen haben.
Viele Grüße,
André -
Vielleicht lässt sich die Ordung von schöner Basswiedergabe (bewusst nicht der Superlativ 'optimal') nach Pegelanforderung so aufreifen:
Kleinstsignal: URPS, ELF, Linkwitz-Trafo CB, Dipol-Bass, u.ä.
Kleinsignal: CB u. einiges andere von oben
kleines Großsignal: CB, Hybride, verlusbehaftete BR, u.ä.
Großsignal: Hörner
großes Großsignal: Massen-CB, Massen-...Nochmal: Es geht um den Versuch den Kompromiss zwischen 'naturgetreu' und 'laut' zu versuchen, einzuordnen (die Grenzen sind fließend...).
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billbo: Du siehst die Dinge absolut richtig. Der Massen-CB wird eben nicht komplett unter Resonanz betrieben. Die Hornanalogie ist absolut zutreffend. V.a ist an die akustische Impedanz und den reellen Teil zu denken. Die 'Arbeit' verrichtet dieser und das damit verbundenergibt sich das ausgedehnte Nahfeld, ergo Flächenstrahler.
Edit P.S.: Ich bin auch nicht glücklich über den 'religiösen' Fanatismus, zumal er einer unvoreingenommenen Ergründung des Prinzips entgegensteht. Ich bin was den Massen-CB betrifft Theoretiker, sehe jedoch Vorteile bei Großbeschallung, da es sich um die konsequentere Art der Impedanztransformation handelt (@alle 'Insider': Ja, die Hals-Trafo fehlt, ist klar. Ich würde die Bezeichnung Massen-CB o.ä. bevorzugen, da URPS das Prinzip nicht trifft.
Nächster Edit: Verbale Korrektur, bitte ''religiöser' Fanatismus gegen 'Absolutismus' ' tauschen (monoteistische Religionen sind zwar auch absolut, aber nicht notwendigeweise 'fanat' - hoffe damit wird die Erklärung nicht schimmer...).
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Es gibt einiges zum Thema. Ad hoc fällt mir die Dissertation von Gavin Puttland ein:
http://www.grputland.com/1997/10/modeli…osures-for.htmlWenn ich mich recht erinnere hat er ausgehend von Websters Beschreibung der eindimensionalen Bewegungsgleichungen, den allgemeinen 3D Fall mit Finiten-Differenzen Ersatzschaltbildern angegeben und auch Simulationsmodelle incl. Spice angegeben (Programmlistings im Anhang).
Evtl. auch interessant ist die Arbeit von John T. Post und Elmer L. Hixson: http://audioroundtable.com/misc/post_hixson_horns.pdf
Viele Grüße,
André -
Zitat von "F.A.Bi.A.N."
ja klar, der max spl steigt mit zusätzlicher kompression. aber ich bin zu fauuuuuuuul ein passendes teil zu bauen.

schätzungsweise 40-45kg. das mitteltonhorn ist etwas schwer geraten, da könnte man sicherlich die größte gewichtsersparnis rausholen....und im ersten Ansatz mal eine Wasserflasche, oder andere formenmäßig geeignete Haushaltsgegenstände, mit einfachen Streben und hinreichenden Mengen Gaffa reinfriemeln?
Hilft den Einfluss abzuschätzen. Etwas ähnliches habe ich seinerzeit bei meinen auch mal gemacht und es war erhellend.Der "Unbekannte Künstler" hat durchaus recht. Wenn man sich die Frequenzgangmessung anschaut und Treiber und Horn kennt, ist klar wo die Sensitivity liegt. Da geht noch was. Nur wirds dann obenrum (> 2kHz) nicht mehr so schön wie jetzt.
Und: man muss den Plug um es "richtig" zu machen auch richtig nah an den Treiber bringen. Dafür sollte man dann auch die Membran abformen, eine Plugform mit mehreren Pfaden anstreben und dann die Plugrohform bauen. Dafür wäre ich ohne Not auch zu faul...aber für mich wäre das ein nachfolgender Schritt.