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Beiträge von aw-audio

  • PS-H210 Horntop

    • aw-audio
    • 3. Januar 2020 um 03:44

    PDFs geupdated

    Änderungen:
    Messungen zusammengesetzt aus Bodenmessung + 2m auf Stativ. Der Dip (und DSP) bei 180Hz war eine Reflexion.

  • PS-H210 Horntop

    • aw-audio
    • 30. Dezember 2019 um 12:33

    Nach fast einem Jahr Entwicklung und gut 550 Messungen und einigen Entwicklungsschritten möchte ich meinen Entwicklungsstand des PS-H210 Horn-Lautsprecher teilen.

    Motivation
    Ziel der Entwicklung war ein leistungsfähiges Horngeladenes Top, welches da zum Einsatz kommt, wo Direktstrahler ala PS12 nicht ausreichen. Das kann ein langer Saal sein, oder ein Veranstaltungsszenario im freien. Gleichzeitig sollte das Horntop durch eine einzelne Person in Betrieb zu nehmen, und Stativfähig sein. Die Box sollte zudem das Front-Maß des PS-Bass V2 endsprechen. Somit war die Höhe und Breite von 42cm x 60cm bereits gegeben. Weiterhin sollte ein 4ter Weg vermieden werden, und das Horntop spätestens ab 150Hz voll Einsatzbereit sein.
    Es gibt heutzutage zwar viele (und nicht unbedingt teure ) fertig Horn-Tops, welche die genannten Anforderungen auch (teilweise) erfüllen. Doch irgendwelche Kompromisse geht man dann immer ein, und sei es nur dass das eigene Wissen wie man etwas Baut / Konstruiert nicht weiterentwickelt wird.

    Konstruktive Merkmale

    Durch diese Basis Anforderungen fiel die Wahl der Treiber auf eine Doppel 10" 1,5" Bestückung. Um nicht zu groß zu werden, als auch die gewünschte Ankoppelungsfrequenz zu wahren. Nützlich dafür ist die Hybridbauweise aus Bassreflex und Hornladung der Tiefmitteltöner. Somit wurde eine tiefe ankoppelung von ca 130Hz realisiert. Durch die Vorgaben war es unerlässlich eine Koaxiale Treiberanordnung zu wählen, deren Vorteile in der Summe überwiegt. Konstruktive Inspirationen lieferten u.a das TW-Audio TW24N / HK L5 LTS als auch das neue PL-Audio HT-210.
    Zur Wahl stehen 2 Versionen, eine Standard mit 60 -70° und eine mit klassischer 90° Dispersion.
    Nach vielen Tests verschiedener Gehäuse / Bestückungen und Frequenzweichen Abstimmungen bin ich bei der Kombination aus 18Sound 10nmb420 und Faital HF146 gelandet.

    Bemerkungen zur Entwicklungs-Historie

    Die ersten Prototypen wurden mit Eminence Delta 10B , Faital HF146 und LTH142 gebaut und in einer örtlichen Diskothek hinsichtlich des Maximalpegels getestet. Schnell wurde klar, dass das LTH142 zu sehr einschnürt, als auch der Eminence unbefriedigende Klangergebnisse lieferte.
    Daraufhin wurde der Faital 10pr300 mit gleichem HT Treiber als auch Oberton H1464 getestet. Das Oberton Horn weißt ausgesprochen gutmütige Eigenschaften auf Achse und 30° off-Achse auf und liefert auch klanglich eine gute Performance ab. Das Horn ist zwar mit 60° Horizontal angegeben, strahlt aber etwas breiter ab und würde es eher als 70° Horn ansehen.
    Das breiter strahlende 18Sound XR1496C zeichnet 30° Off-Achse ein anderes Klangbild ab als auf Achse. unterhalb 2KHz ist die Abstrahlung enger als dadrüber, so ensteht eine deutliche Badewannen Kurve, was klanglich auch ok ist, aber nicht unerwähnt bleiben soll.

    Da der Markt an leistungsfähigen Mitten 10er als 4 oder 16 Ohm Version recht Dünn ist, wurde als High End Produkt der 10nmb420 von 18Sound gewählt.

    Der 10nmb420 ist mal eben 3db lauter als der Faital 10pr300 & Eminence Delta 10b. Gleichzeitig klingt der 18s unter Last bedeutend angenehmer als der doch recht früh verzerrende Eminence Delta 10B. Auch wenn der nmb420 einen nicht unerheblichen Aufpreis hat, ist er diesen definitiv Wert.

    Der HF146 ist ein gutmütiger, günstiger und recht lauter Neodym Kompressionstreiber, welcher ebenfalls ein überaus gutes Preis / Leistungsniveau besitzt.

    In zahllosen Messreihen wurde u.a der Einfluss verschiedener Phase Plugs / akustische Trenner als auch Horn Öffnungskonstanten und Hals Geometrien erkundet. Ein Nachteil der Coaxialen Bauweise (Hochtontreiber vor Tiefmietteltöner) bleibt die Frequenzspezifische Maskierung eines Tiefmitteltöners, in diesem Fall bei rund 1kHz. Diese Nocke fällt bei dem breiter öffnenden XR1496C etwas deutlicher aus als beim Oberton H1464.

    Das Ergebnis

    Das Horntop hat einen beachtlichen Wirkungsgrad und liefert enorm viel Pegel für die Gehäusegröße. Hochtöner und 10"er lösen sehr fein auf und überzeugen mit hoher Detailtreue. Die Frequenzweiche ist recht simpel aber effizient gestaltet. Ein Eqen des Hochton-Zweigs ist nicht erforderlich. Es wurde Wert auf eine Phasenkorrekte Trennung mit ausreichend Reserven für den Kompressionstreiber gelegt.

    das PS-H210 geht laut, weit , ist leicht aufzubauen und klingt angenehm direkt dank Horngeladener Mitten.

    Dokumentation

    https://aw-audio.de/boxenbauplaene…andard%20V1.pdf

    https://aw-audio.de/boxenbauplaene/PS-H210%20wide%20V1.pdf

    auf

    https://aw-audio.de/lautsprecherbau/

  • Subs für bestehende PA Anlage

    • aw-audio
    • 10. Dezember 2019 um 01:37

    in Sachen Preis / Leistung ist der PL-Audio b12 sehr gut https://pl-audio.de/produkte/lauts…oofer/b-12-sub/


    Falls Selbstbau in Frage kommt und man auf die tieferen Frequenzen unter 50Hz nicht verzichten möchte, vielleicht den Ps-Bass v2 https://aw-audio.de/boxenbauplaene/PS-Bass%20MK2_.pdf
    Ebenfalls sehr gut zu handeln und 2 stck für 120 Personen mehr als ausreichend.

  • DIY Horn-Top 2-3 Wege

    • aw-audio
    • 17. Oktober 2019 um 05:36

    Gewicht ca 28 kg mit Ferrit, ca 25 mit Neodym. Derzeit teste ich ein 90° HT Horn und 10" Neodym (Faital & 18sound)...tendenz -> Neodym lohnt sich

  • Aw-Audio PS12 Top V1.5 und V2.0

    • aw-audio
    • 8. Juli 2019 um 17:48

    Es ist vollbracht. Neben der neuen V2 Version mit Faital HF109 und dem aktuellen Oberton H960 habe ich auch nochmal die alte Hochton Bestückung mit Oberton D2544 16ohm und H975 als V1.5 überarbeitet.

    Die Version 2.0 mit dem Faital HF109 in 8ohm klingt ein gutes Stück entspannter unter Pegel. Die Höhne sind dabei etwas feinzeichnender. Insgesammt fördert der Faital mehr Details zu tage. Zusammen mit der etwas definierteren Vertikalen Abstrahlung und der signifikant höheren Belastbarkeit im Hochton lohnt sich das Upgrade definitiv.
    Der HF109 hat sich angesichts des Preises, Klang und Belastbarkeit gegenüber anderen Treibern durchgesetzt.

    Nichtsdestotrotz ist der Oberton D2544 immer noch ein klasse Hochtontreiber, welcher angesichts des Preises nahezu unschlagbar ist. Die V1.5 sieht eine etwas hörere Trennfrequenz zum Kappa 12 als bisher vor (1,6Khz) dadurch klingt die Box nun unter Vollastpegel deutlich endspannter als vorher.
    An der Stelle, bringt die V2.0 etwas mehr Detailreichtum, und feinzeichnendere Höhen.

    Baupläne:

    PS-12 Version 2.0 mit Faital HF109 8Ohm
    https://aw-audio.de/boxenbauplaene/PS12_V2_Faital.pdf

    PS-12 Version 1.5 mit Oberton D2544 16Ohm
    https://aw-audio.de/boxenbauplaene/PS12_V1.5_Oberton.pdf

    PS-3 V1
    https://aw-audio.de/boxenbauplaene/PS-3_V1.pdf

    Der Vollständkeit wegen

    PS-Bass (ARLS) Mk.2

    https://aw-audio.de/boxenbauplaene/PS-Bass%20MK2_.pdf

  • DIY Horn-Top 2-3 Wege

    • aw-audio
    • 24. Juni 2019 um 12:15

    madmax
    Auf der Hausmesse im April wuselten mir zuviele am FOH rum, ich hab nicht nach dem Preset gefragt. Die HT210 liefen mit 4 Doppel 15Brs. (ich schätze wegen höherer Trennfrequenz ggü 18er). Dem Doppel 15er BRs fehlte es an Tiefbass unter 55Hz ansonsten klangen die gut. Die B18 (mit der 4,5" Schwingspule) waren richtig mega.
    Single / Doppel 15" Br mit amtlichen Chassis finde ich persönlich generell am besten. Damit ist man am flexibelsten und kann auch (wenns keine Schwerpappe ist) von 40 bis 140Hz arbeiten. Jendefalls wenn es darum geht, kompakte Mid-High Hörner einzusetzen. Das Big-Banana geht problemlos mit 18"

    Das Uniray 12" 1,5" top ist klanglich dem HT210 und Bannana unterlegen, hat aber keine so große Low-Mid lücke wie das HT210 und ist schön kompakt und easy zu handeln. Mir gefällt das Uniray.
    Das 206er Linearary klang im Prinzip genauso wie die Big-banana. Es hingen glaube ich 5 oder 6 Module pro Seite (etwas mehr 6"er als im Bannana). Klang von den Tiefmitten halt nochmal einen tick sastter, bzw. konnte tiefer runter mit der Trennung. Insgesamt ein toller und vollwertiger Klang (was man bei LA Kiva in Mindermenge mit 18er BR nicht sagen kann).

    Das HT208, fand ich jetzt nicht so super spektakulär. Halt ein doppel 8" Direktstrahler. Ich kann jetzt nicht sagen dass der Hochtöner eine komplette neue Offenbarung wäre. Lautstärke Vergleich ist auch so eine Sache, das kann man schlecht vergleichen. Laut ging es... ja, das ging eine F12pro aber auch. Wie gesagt bei dem HT210 hatte ich in Sachen Auflösungsvermögen eher ein "Aha" Erlebnis. Kann aber auch an der Aufstellung vom HT208 gelegen haben.

    An Säulen haben mich die kleinen T6 Sticks fasziniert. Zusammen mit deren 1kw 12"er ein klasse mega kompaktes, gut klingendes und kompaktes System. Sonstige Säulen fand ich jetzt nicht so interessant. F10 und F12pro sind unauffällig und wirklich gut. Insgesamt sind die PL-Audio Produkte Preis / Leitungsmäßig erste Wahl wenn man was amtlich bestücktes fertiges kaufen möchte.

    Richtig horn oder nicht würde ich anders ausdrücken. Wenn du einen breitbandigen hohen Verstärkungsfaktor durch Verwendung eines Horn möchtest, wird das Konstrukt halt groß und aufwendig. Reichen dir statt 10dB Gain auch 6dB oder weniger zugunsten des Volumens der Box, ist es genauso ein richtiges Horn, nur halt mit anderer Zielvorgabe. Das Gilt für betagte Basskonstruktionen genauso, ein klassisches 18er W-bin ist auch kein "richtiges" Horn...funktioniert aber dennoch nicht schlecht. Genauso wie ein Bp-Horn kein richtiges Horn ist. Und nicht zu vergessen ist der Effekt des Stackings / zusammenstellen mehrerer "zu kleinen" Hörnern.

    Low-Mid Probleme in Horntops werden natürlich durch kleine Treiber(bei eh schon kleinen Mundflächen) und entsprechender Chassis Auslegung begünstigt. Daher bringt die Verwendung von ausschließlichen Mitten-raketen nicht umbedingt was. BR (Tuning ~ 100Hz) kann natürlich etwas bis 200Hz hin retten, aber nicht alles. 8"er sind da noch mehr im Nachteil als 10"er, und Ergo 10er weniger als 12"er. Das T24N hat 18cm "Horn" Weg. Da ist es nicht verwunderlich dass trotz 12"er bei 300Hz oder höher erst richtig eine Ladung stattfindet. Belastbarkeit und Hub ist natürlich auch ein Thema wenn man untenrum gut dazuschieben muss (EQ).
    Ich würde jedenfalls lieber eine weitere flexible ~30Kg Box sinnvoll EQ't / angetrieben aufstellen, Als ein 85 Kg Apperat irgendwo draufzuwuchten / hinzuhängen / einzulagern. Letztendlich soll so so ein Kostrukt ja möglichst oft eingesetzt werden (können) und nicht im Lager mehr rumstehen als nötig.

  • DIY Horn-Top 2-3 Wege

    • aw-audio
    • 22. Juni 2019 um 13:19

    Die Anforderungen an Chassis für Bass Hörner sind andere als für mitten. Bei mitten Hörnern haste kaum luftvolumen im Horn . Und bei so nem kurzen Horn ist nicht viel Luftmasse vor dem Chassis was es zu bewegen gilt. Ein 2,5m Horn vs 25cm :) ist was anderes. Guck dir zb den 10nmba520 an der hat 14,4 BL genau so wie der Delta 10a (8 Ohm vs 8 Ohm). Hub / Qms / LE und MMS haben u a. großen Einfluss auf laute mitten

  • DIY Horn-Top 2-3 Wege

    • aw-audio
    • 21. Juni 2019 um 23:42

    Die 600Hz Senke muss man schon EQ mäßig gerade bügeln sonst hat man auch ein (Low) Mid Loch. das Hört man selbstverständlich. Liegt zum großen Teil am Delta. Ich hatte Testweise (Vielen Dank an Dirk Hahn) 2 10nmb420 (je 8ohm) zum testen. Die haben eine bessere Figur gemacht und waren runterskaliert dennoch Lauter (Wirkungsgrad stärker) Als die Deltas. Gemessen an einer PS12 ist das Horn Tops mit Deltas (und EQ) immerhin satte 8db Lauter im Schnitt.
    Dass die 600Hz Senke von eine Auslöschung kommt, konnte ich bisher nicht verifizeren.
    Selbstverständlich ist ein Teil der Coax-Anordnung geschuldet, jedoch blieb die Charakeristik auch beim entfernen des HT Horns.

    Der HT befindet sich übrigens u.A vor dem 10" Konus um eine Art Phase Plug zu erwirken. Gleiches gilt für den unteren 10"er, dieser profitiert über 1Khz ebenfalls etwas davon, dass ein 6cm breites Brett den Hals nochmals in der Mitte teilt und verkleinert. Versuche haben gezeigt dass der Effekt dem eines echten Phase Plugs sehr sehr nahe kommt.
    Bei 10" und der gewählten Trennfrequenz ist die Thematik eines Phase Plugs jedoch nicht elementar endscheident.

  • DIY Horn-Top 2-3 Wege

    • aw-audio
    • 21. Juni 2019 um 03:46

    Das Pl-Audio HT210 hab ich probegehört (die sitzen ja fast um die Ecke). Von der Auflösung und Sprachverstädnichkeit ist die Kiste ein Traum. Allerdings fehlen kollosal tiefmitten. Ich weiß nicht ob das am Preset lag, dass die in der Demo Halle geflogen waren, oder dass der 18s 10nmba520 einfach so stark nach oben ansteigt.
    Männer-vocals klingen sehr dünn. Dafür hört man jedes rascheln und Details die man kaum für möglich hält. Das Big Banana war dagegen eine Offenbarung. Das hat satte Low-Mids und klang ebenfalls sehr präzise. Das Big Banana war unterm Strich das mehr glücklichmachende Gerät.

    Zurück zu meiner Box. Ja passiv Weiche wird es geben, wie auch vermutlich eine Aktiv Version. X-over bei der PAssiven Version wird ca 1350Hz mit nem 24db /Oct Filter Netzwerk. Derzeit sind meine Ansprüche etwas höher als der Delta 10b liefern kann. Der HF146 macht mit der Weiche die PEgelorgie wunderbar mit. PAssiv sollte es eine 8ohm Box sein, daher 2x 16ohm TT. Außer dem 18s 10nmb420 sehe ich kein sinnvolles substitut für den Delta. der B&C 10mbx64 in 16ohm ist so leider nicht wirklich zu bekommen. Alle anderen mir bekannten 4 oder 16ohm 10er erfüllen nicht die Kriterien die ich brauche.
    Aktiv werden es vermutlich Faital 10pr300 8ohm (4ohm System).

    Abmaße passiv: 42cm breit x 60cm hoch x 44cm tief (Ideal passend und selbes Frontmaß wie/für PS-Bass Mk2)
    Die Aktive Version wird mind. 4cm tiefer.
    Tuning des BR Ports liegt exakt auf 100Hz

    P.s der HF146 sitzt ca 7mm vor der Dustcap beim Delta. HT Horn mitte war etwas leiser im Tiefmitten Pegel. Idealerweise sitzt das Horn bündig an der Oberkannte wie beim HK L5 LTS , so könnte man optimal "upside Down" 2 übereinander stacken, und hat quasi kein /minimal Phasing in den Höhen



    Grün: Messung mit passiver weiche. Behringer ECM8000 mit kalibrierungs File. 2m / 2m (Entfernung / Höhe) draußen auf Rasen.
    Rot: mit DSP (Hatte nur nen T-racks 2/4 Frei, der kann nur 160HZ oder 200Hz. bei 180Hz (DCX2496) ist die Senke bei 200Hz zu

  • DIY Horn-Top 2-3 Wege

    • aw-audio
    • 19. Juni 2019 um 09:03

    Ein 2 x 10" 1,4" Horn Top ist in der Entwicklung btw.

    Bilder

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  • PS-Bass V2 (ARLS)

    • aw-audio
    • 19. Mai 2019 um 04:18

    PDF wurde aktualisiert (Boden Messung und EQ Setting)

  • PS-Bass V2 (ARLS)

    • aw-audio
    • 11. März 2019 um 22:27

    Und da die Spulenlänge beim Verlassen des gaps wichtig ist hat der Oberton nun Mal mehr Hub ;), jedes bisschen hilft. Faital rechnet übrigens mit 1/3 statt die meisten anderen mit 1/4 Spulenhöhe zuzüglich der gap- Wickelhöhen Hälfte. Btw Zahl ich für den xb700 wirklich nur den von mir genannten Aufpreis. In der Low Budget Ecke wäre die logische Wahl daher sehr einfach . Aber ein RCF l15x401 hat nunmal 12mm xmax und 1,5kw AES .

    Im harten Alltag und dry hire ist Xlim ebenfalls wichtig

  • PS-Bass V2 (ARLS)

    • aw-audio
    • 11. März 2019 um 14:22

    getestet und verwenden tue ich wie gesagt die 18Sound modelle. Die Aussage das der LB und der Oberton passt stützen sich auf Simulationsergebnisse, welche den 18Sound sehr ähnlich sind. Im Ausgangsthread habe ich das Hornresponse File mit dem 18S 15nlw9401 angefügt. Damit kann dann jeder sein Wunschchassis simulieren.
    BTW. ich würde den 15lb100 niemals verbauen. Für gefühlt 20 Eur mehr gibts den Oberton 15xb700, und das ist ein eher Vernünftigeres Chassis (siehe Parameter) mit 1kw AES und standardmäßigen 9mm Hub gegenüber dem China kracher.

  • PS12 Hochtöner upgrade

    • aw-audio
    • 11. März 2019 um 05:23

    Vielen Dank für deinen bericht lok1414.
    Ich hatte mal den aufgebohrten BMS 4554 ,den fand ich auch furchtbar. Seitdem bin ich in sachen BMS vorbelastet (möglicherweise auch zu unrecht).

    der HF109 von Faital wird aufjedenfall zuerst getestet. Ich überlege auch den Kappa evt. entweder durch einen ebenfalls bezahlbaren Ferrit RCF MB12G301 oder einen etwas belastbareren Neodym Faital 12FH520 zu ersetzen. Der RCF sieht mir lt. Datenblatt nach einem sehr gut zum Kappa passendes exemplar aus.
    Aber wie gesagt, ich arbeite derzeit noch an einem 2 x 10" Hornprojekt

  • PS-Bass V2 (ARLS)

    • aw-audio
    • 10. März 2019 um 16:48

    Richtig erkannt , das war ein thamm 15er dem fehlt es am Tiefbass und über 90hz schlecht anzukoppeln wegen Phase und Output. Der thamm war lediglich zwischen 60-70hz etwas lauter als der ps-bass. Der Klang war etwas impulstreuer als Bassreflex. Im Endeffekt aber einfach der schlechtere Bass.

    Die andere schwarze Kurve im PDF ist eine nicht relevante Messung, weil ich den PS Bass als overlay gespeichert hatte und da immer das .pir angezeigt wird. Ich gucke nochmal nach nem pir File . (Auch zum thamm)

    Ergänzung:
    Hier zu sehen grün der PS-Bass (Grün) mit 15nlw9500 und Thamm(rot) mit 15lw1401. Zu erwähnen wäre, dass zu dem Zeitpunkt der neue nlw9500 einen ticken lauter (1-2 db) als der über 10 Jahre alte 15lw1401 war.
    Messentfernung waren 1m und Messhöhe 30 cm auf Rasen. Etwas über 200Hz wurde am DCX2496 getrennt, um die Nachbarn nicht mit dem kompletten Frequenzgang zu nerven

    Bilder

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  • PS-Bass V2 (ARLS)

    • aw-audio
    • 10. März 2019 um 14:19

    Ja für Hochzeiten und kleine VA's, hab ich auch aktive gebaut . Mit einem 2.1 class d Modul mit DSP und. 1,7kw für den Bass und 2*750w @4 Ohm für Tops . Für den 18s 15nlw9500 4ohm ist das schon was zu viel . Generell gefällt mir der 15nlw9401 am besten bisher .

  • PS-Bass V2 (ARLS)

    • aw-audio
    • 10. März 2019 um 01:40

    An dieser Stelle möchte ich den PS-Bass MK.2 veröffentlichen, welchen ich schon viele Jahre als Formfaktor für kleine bis mittlgroße Veranstaltungen nutze. Es ist ein kompackter 15" Subwoofer mit ARLS (Advanced reflex loaded Subwoofer). Der großzügig dimensionierte Port sorgt für eine bestmöglich Effizienz in Bodenaufstellung, was sich vorallem im Maximallastbereich bemerkbar macht. Am besten ist eine Aufstellung in Zahnlücke mit mehreren Boxen.
    Sehr praktisch ist der schmale footprint von 42cm x 60cm. Gerade für PKW Transporte und für das handling ohne zweite Person ist dieses Maaß von großem Vorteil.

    ich verwende kleine Marshalls , vergleichbar mit AdamHall 3402. Der Griff im Plan befindet sich (Hochkant betrachtet) im Gewichtsmittelpunkt.

    Ich selbst verwende die im PDF gelisteten 18Sound Chassis

    *Ergänzungen zur Komplettierung im PDF vorbehalten
    - Hornresponse Simulationsfile hinzugefügt
    - Seitengriffe im Gewichtsmittelpunkt und M20 (wie ich sie verwende) eingezeichnet.

    Dateien

    PS-Bass MK2_.pdf 1,56 MB – 3.352 Downloads PS-Bass15NLW9401.txt 1,03 kB – 1.383 Downloads
  • PS12 Hochtöner upgrade

    • aw-audio
    • 26. Februar 2019 um 13:03

    find ich auch, hab jetzt testweise doch Faital HF109 mitbestellt. Der sieht sehr vielversprechend aus. Dauert aber noch bis ich mich im PS12 kontext darum kümmern kann. Priorität hat erstmal ein Coaxiales 2x10" 1,4" Horn Top mit Eminence Delta und HF146 auf LTH 142.

    Pro beim HF109 sind halt die Leistungsdaten (und ich hoffe Klang) und Preis
    Contra, die lieferzeit.

    Der HF146 ist schonmal bombe

  • PS12 Hochtöner upgrade

    • aw-audio
    • 13. Februar 2019 um 14:53

    Schon richtig, dass man nicht unbedingt immer "letze rille" fahren muss. Dennoch hätte ich gerne Volle Last und guten Klang. Den Ausgangspost habe ich nochmal editiert, um die letzte Weichenversion für den Obertöner zur Verfügung zu stellen.

    Vielen Dank Thomas, für die Vergleichsmessung N350 <> ND350
    Etwas mehr Belastbarkeit kann man dem ND350 attestieren. Fragt sich nur ob es als Upgrade zum Oberton reicht.

    Nachtrag: Es gibt auch einen RCF Bauplan mit nem 15"er welcher den ND350 benutzt
    https://service.rcf.it/en_US/c/docume…e=DLFE-5154.pdf

    Auf Nummer sicher, würde man wohl doch mit dem Beyma cd10ND gehen.
    Beim 18Sound ND1018BT kann man so auch nicht aus der Ferne sagen ob der mehr kann. Wenn ich scharf aufs Sheet gucke, hat der im Bereich 800 - 1000Hz minimal mehr Pegel als der ND350. Aber da die Datenblätter mit verschiedenen Hörnern erstellt wurden, ist das eh ein Vergleich zwischen (Pferde)Äpfel und Birnen


    Die meisten 1,7" VC 1"er flankieren die 100db 1w1m bei 700Hz (Betrachtungsrichtwert)

    BMS mag ich eigentlich nicht sonderlich. Ich hatte vor Jahren mal einen 4554 am XT1464 Horn verzerrte der schon bei Zimmer Pegel (1,2kHz Trennung). Aus einem ND1424BT dagegen kam ungezischte Musik. Abgesehen davon passt der 4550 (1"er) bei mir auch nicht in die Gehäuse wegen der Monitor schräge. 110 x 65mm ist da das Maximum

  • PS12 Hochtöner upgrade

    • aw-audio
    • 8. Februar 2019 um 13:28

    Hmmm bei der Linear 5 112 kann ich mir vorstellen, dass da ein enormer Kostendruck hintersteckt. Alleine die Mischung von MDF Seitenwänden zu MPX Bodenplatten. Ich hab die Box noch nicht gehört, und will nicht drüber Urteilen. Aber auf dem Papier des Celestion sehe ich deutlichst die geringere Belastbarkeit im wichtigen Übernahmebereich 1 - 2 kHz. Da dürfte auch der RCF ND350 dem N350 ein gutes Stück überlegen sein.

    Den Klangeindrucks Vorteil ERICH beim Celestion den du meinst ist interessant. Das Zischen oder "Klettverschluss" Kenne ich eher von Treibern die am limit laufen, oder wie gesagt beim BMS4554. Das ist ja auch genau das was ich beim Oberton unter maximaler Last moniere. Das Schwingverhalten großer Titan Diaphragmas ist an der Stelle noch ein anderer Aspekt, aber ja eher im 2" Lager anzutreffen.

    Ich komme erst nach Karneval dazu, mich intensiver mit etwaigen Treiber Kandidaten auseinanderzusetzen. Aber der von Schotte vorgeschlagene ND1018BT und ND350 sind mir bisher am Sympatischsten (abgesehen vom Beyma, den wohl noch keiner hatte). Der ND350 wäre u.U noch etwas günstiger zu beschaffen als der 18Sound

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