Auch wenn der Thread in die Jahre gekommen ist, so sehe ich hierdrin ein Statement für Professionalität. Auch wenn manche Konditionen nur zu erahnen sind.
Beiträge von sebastian
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Upps, du hast natürlich recht. Wer gründlich liest ist klar im Vorteil.
Ich versuche es nochmal. Ausgehend von der Beschreibung (u.a. Veranstaltungen bis 200 Leute) finde ich dein jetziges System (2 Tops, 1 Bass) am "rundesten". Alles andere (mit neuen Top) kann bei Vollast nicht gut/ komplett klingen. Da wird Bass fehlen, egal wie toll das Topteil ist.
Mein Favorit wäre daher die kostengünstigste Box in der Auswahl.
ciao
sebastianP.S.
(Persönlich habe ich lieber (wenn es mal sein muss) unterdimmensionierte Topteile anstatt unterdimmensionierte Bässe) -
Ich hab das richtig verstanden, dir stehen zwei 18'' Madras Bässe zur Verfügung?
Dann nimm halt die EV ZxA5!
Bzgl. fullrangetauglichkeit habe ich da vermutlich andere Ansprüche aber z.B. 2 Hochzeiten im Jahr mit 200 Gästen würde ich mit diesen 4 Boxen machen. Wenn man nur Veranstaltungen um 200 Gästen hat, würde ich das Konzept überdenken.
Da es sich um hochpreisiges Material handelt, kann man den Sound für ca. 300 € bei Bedarf nach seinen Vorlieben formen (EQ + Einstellen).ciao
Sebastian -
Ich sehe das anders. Der Stein des Anstoßes war nicht die geschilderte Erfahrung, sonders die Wertung, die aus der Erfahrung resultierte und die Vehemens mit der diese Wertung als gefälligst allgemeingültig anzusehen verkauft wurde.
Jetzt könnte ich mich selber zitieren, aber das wird einem ja am Ende als Überheblichkeit ausgelegt. Ok, nicht dass es mich wirklich beschäftigt aber so eine Floskel gehört zum guten Ton so munkelt man.
ciao
sebastian -
Zitat von "KurtSchuster"Alles anzeigen
Klar kann das sein. Wahrscheinlich war es auch so. Was mich wunderte war die scheinbare Zufriedenheit mit der Mischer und Hands dastanden.
Wahrscheinlich waren die schon länger Soundcheck am machen. Hab ja nur den Rest mitbekommen.
Trotzdem ist es einfach dem Mischer den schwarzen Peter zuzuschieben.
" Du hast hier ne Anlage die einen Namen wie Donnerhall trägt und ne Menge Geld gekostet hat. Wenn du daraus nix machen kannst bist du ein schlechter Mischer. "Wenn es tatsächlich derart monokausal wäre hätte zumindest ein Mischer auf den beiden Geo`s beim Hurricane nen ordentlichen Sound hinbekommen.
Die armen Kerle bekommen es von allen Seiten ab. Band sauer, Publikum sauer, Veranstalter und Vermieter sauer. Und wer ist Schuld ? Natürlich der doofe Mischer.Ich hab mit dem Mischer von "Pennywise" gesprochen. Er sagt das man auf dem Sys, in der Größenordnung, einfach keinen guten Sound mischen kann. Punkt. Das muss man dann einfach mal hinnehmen. Egal ob da Nexo oder Coda oder oder draufsteht. ( Guckst euch an was ich im Hurricane_Fred dazu schrieb )
Und, Sebastian, Überheblichkeiten helfen da keineswegs weiter. Und wenn du mich schon zitierst, dann bitte vollständig.Ich will mich hier nicht rumzoffen. Mir geht es um Informations- und Erfahrungsaustausch. Nicht um kleinliche Markenkriege. Niemand baut nur gutes Material. Nicht über einen längeren Zeitraum.
In anderen Musikforen ist das Aggressionspotential übrigens deutlich niedriger. Da hab ich mal drüber nachgedacht und versucht die Unterschiede herauszuarbeiten.
Ich denke der ausschlaggebende Faktor a) ist das es hier finanzielle Interessen gibt b) das ein jeder permanent um seine Reputation besorgt ist, was wiederum daraus resultiert das die wenigsten einen vorzeigbaren Abschluss ( etwa TonIng. ) vorweisen können, was zu c) führt, ich definiere mich über mein Material und meine Projekte.
Wie gesagt, ich will niemandem an die Karre pissen, alles nur Gedanken die keinem wehtun.
Gruß,
KurtOk. Man muss jetzt suchen. Aber dafür ist es vollständig.
Ich finde viele deiner Aussagen zu pauschal, engstirnig beinahe hilfeschreiend oder trotzig und nicht analysierend.
Dass das von dir mit Überheblichkeit gleichgesetzt passt ins Gesamtbild, ist aber wiederum an der Problematik vorbei (siehe Satz vorher).
Was willst du? Dass Coda dicht macht, dass alle deiner Meinung sind, Eintrittsgeld zurück, einfach nur "auskotzen" ...?
Ein konkret genanntes Ziel würde mir zumindest weiterhelfen. Das Verständnis wäre größer und Phrasen würden nicht sofort nach Kommentaren schreien.ciao
Sebastian -
Zitat von "KurtSchuster"
Bitte sei mir nicht böse. Aber diese Einstellung kann ich nicht nachvollziehen.Gruß,
Kurt
Ohne euch oder konkret diese Coda- Anlage näher zu kennen, traue ich mir trotzdem zu zu empfehlen, "gräme dich nicht, du brauchst da nichts nachvollziehen. Also kein Problem!" -
Zitat
Professionelles Material bedarf auch einer professionellen Bedienung. -
Es mag ja sein, dass ich manchmal laissez-faire und pragmatisch rüberkomme. Aber qualitativ hochwertig sollte mindestens subjektiv gesehen meiner Meinung nach die Lösung sein. Selbst im Low- Budgetbereich. Hier sehe ich nicht zwingend einen Widerspruch.
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Zitat von "Jonnytrance"
Wer sagt was von ungeeigent?
In Bezug auf was?P.S. speziel bei diesen Systemamps steckt kluge Technik dahinter und nicht einfach "per Gehör" :wink:
OK. Dann habe ich einiges falsch aufgefasst.
Die "kluge Technik" sehe ich nicht so erhaben und komplex an, dass man (ist vielleicht zu pauschal formuliert) sie mit einiger Erfahrung per Gehör nicht nachbilden könnte. Mit geschultem Gehör und Wissen auf jeden Fall. Und wenn nicht, gibt es ja genug Alternativen.
ciao
sebastian -
Puh, die letzten Postings suggerieren mir (teilweise wird es ja nur angedeutet), dass es um Fragen gehen könnte a' la
- Permanente Frequenzgangkorrektur in Abhängigkeit vom Pegel in Echtzeit mit einem Messsystem
- Wie hört der Mensch und wie arbeitet ein Messsystem und wie ist das zu vereinbaren
- Anlagensicherheit in Bezug zur Lage der Pol/Nullstellen eines Filters
Seid ihr sicher, dass wir noch im richtigen Forum sind? Ich finde nicht! Klingt irgendwie alles nach Entwicklungsprojekt. Sicher, man kann auch pragmatische Wege gehen. Warum sollte analoge Technik a la Xa 2600 oder Pm 2600 nicht mehr geeignet sein (mir ist jetzt nichts anderes eingefallen)? Was spricht gegen eine großzügige Anlagendimensionierung? ...
ciao
sebastian -
Siehste so verschieden sind die Ansichten. Aus wirtschaftlichen Gründen und Gründen der Wissensvermehrung würde ich bei einer kleinen Anlagenkombination immer nach Gehör einstellen. Hinzu kommt noch, dass eine akribische Basiseinstellung nur einmal (in Ruhe) gemacht werden braucht.
Bei den andern Vergleichen a' laZitatTrotz daß man an den Knöpfen auf dem falschen Kanalzug gedreht hat. Oder der Effekt gar nicht eingeschleift war...
Wenn man nach einer kurzen Pause immer noch diesen vermeintlichen Klangunterschied hört, dann kann das Ergebnis vorher
nicht so schlecht gewesen sein.
Bei Effekten auf Stimme ist mir noch keine gemeine "Standardsängerin" begegnet, die den Unterschied mit/ohne oder zu wenig Effekt nicht sofort gehört hat.Gerade wenn man keine Erfahrung mit der nötigen Messtechnik und der Theorie hat, würde ich als das kleinere Fehlerpotential (subjektive Ansicht) immer auf das Gehör setzen.
ciao
sebastian -
Zitat
Wahrscheinlich ne Menge Käse dabei.
Ja! Aber wenn du es keinem erzählst und einfach machst- weil du es gut findest- dann ist es doch O.K. -
Zitat von "hias.h"
Check doch mal 24dB vs 48dB.
Meinste mich? Warum? Ist in meinen Augen Verschwendung von kostbarer Zeit (siehe mein erstes Posting)!
ciao
sebastian -
Wieso darf man nicht? Klar darf man. Wenn man das Ergebnis toll findet, würde ich das auch so benutzen. Dann allerdings zu behaupten, dass das Ohrenergebnis besser sei als die theoretische Anschauung, würde ich allerdings für eine kühne Behauptung halten und es ist dann zu hinterfragen wie die Rahmenbedingungen aussahen, die zu dieser Behauptung führten.
ciao
sebastian -
Was ist jetzt besser?
Die Theorie- hier sehe ich die meisten Unterschiede tatsächlich im Phasengang- oder die Praxis mit dem geschulten Gehör wo von vornerein klar ist, dass das Messmittel völlig subjektiv und fehlerbehaftet ist, man aber trotzdem ein brauchbares Ergebnis erzielen kann.
(Randbedingung: "Kleine Anlagenkomposition")ciao
SebastianP.S. Ich sehe keinen Sinn 48 dB pro irgendwas im Bereich der Crossoverfrequenz bei der Randbedingung zu nehmen.
Missfallen im Klang wird per Ohr und EQ mal eben ausgeglichen und es funktioniert, da sich das Verhalten auf Grund von Erfahrung abschätzen läßt. -
Beratungen über das Papier mag ich nicht so. Ich denke schon, dass du in der günstigen Situation für einen pragmatischeren Weg bist.
Du willst eine Anlage innerhalb eines Herstellers austauschen. Such dir eine Veranstaltung aus, wo der Händler deines Vertrauens die potentielle Neuanlage zur Verfügung stellt und teste die Neue gegen die Alte unter realen Bedingungen (was dir so wichtig ist: Abstrahlwinkel, Flugpunkte, Pegel, mögliche Erweiterbarkeiten, Klang, ...) . Sicher einiges kann man nur abschätzen, aber das Gefühl dafür ist doch "fundierter", als über das Papier.
Als gefühlter Tipp: für die Größe der Veranstaltung sollte deine jetzige Anlage nach eigenem Ermessen ausreichen.ciao
sebastian -
Zitat von "Stefan Neumayer"
...Gibt es mittlerweile mehr Erfahrungen zu dem Top, bzw zu dem HT?
Habe selbst 2 Stück und frage mich ob es "normal" ist dass der HT ab einer gewissen Lautstärke richtig anfängt zu brüllen? Habe schonmal versucht ob eine Trennung bei 1,5kHz Abhilfe schafft wenn der Amp weniger belastet wird, jedoch ohne Erfolg.
...Zu den angesprochenen Tops kann ich leider nichts sagen. Ich hatte aber genau dieses Verhalten an den F9. Nur mit der Xa 2600 fand ich das Ergebnis gut, obwohl man ja meinen könnte, dass die Boxen mehr vertragen :roll: .
Lösungen mit Boxen anderer Hersteller mit ähnlicher angegebener Belastungsgrenze oder bei ungefähr gleicher "Überbelastung in %" verhalten sich hier für meine Begriffe weitaus zuvorkommender im Klang.ciao
Sebastian -
Probieren finde ich grundsätzlich gut. Besser finde ich es, wenn man vor dem probieren eine Meinung hat und die dann überprüfen kann.
Der Threadinhalt, bei einer gewünschten durchdachten Umsetzung als Ziel, wirkt jetzt irgendwie nicht so auf mich. -
Man könnt sich bei entsprechendem Know How überlegen die Satelletinsysteme jeweils Mono anzusteuern und sinnvoll zu positionieren. Dann bräuchte man nur lange Kabel und das Ergebnis wird auch nicht schlechter sein.
ciao
sebastian -
Seltsame Ansichten sind das teilweise hier. Passt aber zur Überschrift und dem Fragezeichen darin. Wirkt ein bisschen auf mich so, als ob man seine Investition schönreden will.